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E_1938_Zeitung_Nr.048

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AUTOMOBIL-REVUE

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48 II. Blatt BERN, 14. Juni 1938 Automobil-Revue N» 48 II. Blatt BERN, 14. Juni 1938 Missliche Strassenverhältnisse im Unterengadin Unser Land besitzt an «Saumpfaden» nicht nur den Col de la Forclaz, o nein! Wir können noch mit einer ganzen Reihe anderer Strassenzüge internationalen Charakters — wohlverstanden — aufwarten, die/ sich im Vergleich zu de« ausländischen Anschlussstrecken recht wenig «verlockend» präsentieren. Zu diesen Musterbeispielen des plötzlichen Ausmündens einer gut ausgebauten, gepflasterten oder geteerten Route in einen engen, staubigen und mit Schlaglöchern verzierten Strassenzug zählen beispielsweise auch Umbrail und namentlich aber die Unterengadinerstrasse von der Kajetanbrücke unterhalb Finstermünz der Innsohluoht entlang nach Martinsbruck und weiter über Schuls bis nach Zernez und Scanfs. Auch hier wieder fällt die Rückständigkeit des schweizerischen Strassenbaues dem Autotouristen um so unliebsamer auf, als sowohl die Strecke Landeck-Finstermünz als die Route über die Reschenscheideck, resp. die Strecke Nauders- Finstermünz weitgehend ausgebaut, mindestens aber durchgehend geteert und auf jeden Fall bedeutend breiter sind wie die Unterengadinerstrecke. Die Motion, welche von Grossrat Spiess (St. Moritz) im Verlaufe der kürzlich beendigten Sommersession des Grossen Rates des Kantons Graubünden hinsichtlich dieser Verhältnisse eingereicht wurde, verdient daher alle Beachtung und Unterstützung. Ihr Inhalt lautet: « Durch den Anschluss Oesterreichs an Deutschland wird die schon soviel erörterte internationale Nord-Südverbindung endgültig über den Brenner geführt und zweifelsohne in kürzester Frist erstellt sein. Es ist mit Bestimmtheit anzunehmen, dass der Autoverkehr von Deutschland nach Italien über diese Route geleitet wird und dass alle Mittel angewendet werden, um diese neue Verkehrslinie zu fördern. Wir werden umfahren und erleiden einen nicht zu unterschätzenden, sogar schweren Verkehrsausfall. Dieser Ausfall könnte zum Teil unterbunden werden durch den sofortigen Ausbau der Unterengadinerstrasse als Verbindungs- resp. Umleitungsstück der Route München-Fernpass-Landeck- Schuls - St. Moritz - Mailand, was eine Verkürzung von 108 km bedeutet und für diese Talschaft eine starke Verkehrsbelebung bringen würde. Der hochlöbl. Kleine Rat wird daher eingeladen, die Frage zu prüfen, ob nicht unter Berücksichtigung der so unerwartet eingetretenen Verhältnisse der definitive und durchgehende, dringend gewordene Ausbau der Unterengadinerstrasse vorgeschoben werden könnte, und zwar so beförderlichst, dass mit den Verbreiterungsarbeiten der Strasse Landesgrenze - Schuls- Zernez-Scanfs schon dieses Jahr begonnen werden kann.» In der Begründung seines Ansuohens betonte der Motionär ferner, er anerkenne zwar die Notwendigkeit der Schaffung einer schweizerischen Nord-Südverbindung nach wie vor, doch es dürfe deswegen die Unterengadinerroute als Zufahrts- und Verbindungslinie München-Mailand unter keinen Umständen weiterhin vernachlässigt werden. Nicht zu Unrecht wies Grossrat Spiess auf die bedenkliche Uneinigkeit der Bündner in bezug auf die in ihrem Kantonsgebiet zu erstellende Nord-Süd-Verbindung hin und erklärte, es habe diese bedauerliche Tatsache dazu geführt, dass die Schweiz einmal mehr ins Hintertreffen geraten sei, indem die Nord- Süd-Verbindung heute nun halt über den Brenner führe. Regierungsrat Capaul hob in seiner Antwort anerkennend hervor, dass der Motionär als Ausgangspunkt seiner Ausführungen das vom Volke gutgeheissene Strassenbauprogramm gewählt. Die dringende Ausbaunotwendigkeit der Unterengadinerstrecke anerkannte der regierungsrätliche Sprecher vorbehaltlos und in vollem Umfange. Die für diesen Strassenzug vorgesehenen Korrektionen sind auf Fr. 5 Millionen, deren Beläge auf Fr. 4 Millionen veranschlagt. Eine Behandlung der Route mit Chlorkalzium würde eine jährliche Aufwendung von 90 000 Franken, ein einmaliger Bitumenbelag auf das Doppelte zu stehen kommen. •Nach Regierungsrat Capaul wären zum Zwecke der Realisierung aller in den nächsten Jahren durchzuführenden Strassenbauprojekte — ohne Julier — 90 Millionen Franken erforderlich. Nun stünden aber nur durchaus ungenügende Mittel zur Verfügung, d. h. die Schwierigkeit der sofortigen Inangriffnahme der Unterengadinerstrecke liege auf finanziellem Gebiete. Der Vertreter des Regierungsrates gab jedoch die Zusicherung ab, im Interesse des Ausbaues dieser Route nochmals in Bern vorstellig zu werden und dieselbe als dringend für das Arbeitsbeschaffungsprojekt anzumelden. Die Motion wurde in diesem Sinne denn auch für erheblich erklärt. —my— Schneeräumungsarbeiten am Klausen Seit dem 8. Juni ist der Klausen, d. h. die Verbindung Altdorf-Lintthal durchgehend ohne Ketten befahrbar. Die Strassenbreite in den Kurven beträgt ca. 4 m, auf. den Geraden 2,5 bis 3 m. Ausweichstellen sind vorhanden. Seit letzten Sonntag ist der Verkehr für Gesellschaftswagen und Lastwagen ebenfalls möglich. Kugellager S R 0 Kegelrollenlager Speziallager für alle gangbaren Wagentypen stets vorrätig Zu verkaufen ADLER TRUMPF 8 PS, Modell 1938, Limousine, 4 Türen, 6 Fenster, erst 5000 km gefahren, steht da wie neu. Offerten unter Chiffre 16397 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen infolge Geschäftsaufgabe AUTOCAR BERNA 22 Plätze, Modell 1934/35, Zustand wie neu. Offerten unter Chiffre 16385 an die Automobil-Revue, Bern. Chevrolet 1935 4türig, mit eingebautem Koffer, Luxus-Modell, wenig gefahren, sehr vorteilhaft abzugeben. Anfragen unter Chiffre 26182 an die Automobil- Revui, Bureau Zürich. Zu verkaufen Fiat 514 (hellgrau), sehr gut erhalten, wegen Nichtgebrauch, geschlossene Limousine, 5 PL, 7,33 PS. Offerten unter Chiffre 6369 an die (48-50 Automobil-Revue, Bern. 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