Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1938_Zeitung_Nr.047

E_1938_Zeitung_Nr.047

Ein paar Worte noch zur

Ein paar Worte noch zur Arbeitsweise von Holzkohlegasgeneratoranlagen. Die Verwendung von festen Brennstoffen als Motortreibstoffe bedingt den Einbau einer Reihe zusätzlicher Vorrichtungen auf dem Wagen. Da ist vor allem der eigentliche Gaserzeuger, auch oft Gasgenerator genannt, dem die Aufgabe zufällt, den festen Brennstoff in ein für den Motor « verdauliches» Treibgas zu verwandeln. Die Gasbildung im Generator Sparen? Ich beabsichtige, einen Kleinstwagen von kommt dadurch zustande, dass man ver-20möge der Saugkraft des Motors Luft durch ccm-Motorradmotoren erhalten soll. Ginge es an, jedes kg Gewicht zu bauen, der als Antrieb zwei 500- die im Generator angezündeten Holzkohlen Hinterrad durch einen eigenen Motor antreiben zu lassen, wodurch ich ein Differentialgetriebe sparen hindurchtreibt. Hiebei bildet sich das be-könntekannte brennbare Kohlentnonoxydgas, das Differentialgetriebe auszukommen? Ch. C. in C. Wie könnte ich sonst vorgehen, um ohne dann im Motorzylinder zu Kohlendioxydgas Antwort: Bei Kleinstwagen ist die Spurweite so gering, dass das Differentialgetriebe un- verbrannt wird. Da das aus dem Gaserzeuger entweichende Gas eine Temperatur von seres Erachtens ohne weiteres weggelassen werden darf. Sie haben es zudem in der Hand, die Spur 500—600 Grad C aufweist, muss es erst gekühlt und zudem von Staubbeimischungen überhaupt nur ein einziges hinteres Antriebsrad hinten enger zu machen als vorn oder statt dessen gereinigt werden. Es passiert also nach dem vorzusehen, also den Wagen als Dreiradtyp zu Austritt aus dem Generator erst eine Reiniger- und Kühlanlage, um sodann in das Gassche Formgebung der Karosserie ermöglichen. Die bauen. Dies hätte zudem den Vorteil einer Gewichteersparnis und würde eine gute aerodynamimischventil zu gelangen, wo (analog wie Spur der Vorderräder sollte alsdann im Interesse beim Vergaser) dem gasförmigen Treibstoff der Stabilität nicht weniger als 120 cm betragen. die nötige Verbrennungsluft zugemischt wird. Es geht auf keinen Fall an, jedes Hinterrad von einem eigenen Motor antreiben zu lassen, da Neben Kohlenmonoxydgas enthält das aus sonst der Wagen, besonders auf schlechten Strassen, zum Schleudern neigen würde, wenn nicht dem Generator in den Motor gelangende Gas beide Motoren genau das gleiche Drehmoment ausüben. Dies aber lässt sich praktisch nicht erreichen. auch noch den Stickstoff aus der durch den Gaserzeuger gesaugten Luft, weshalb seine Energieabgabe pro Kubikmeter trieb wirken zu lassen oder noch besser einen ein- Wir raten daher, die Motoren auf den gleichen An- Gasluftgemisch im Motor verhältnismässig zigen 1000-ccm-Zweizylinder-Motorrad-Motor zu verwenden, was eine erhebliche Vereinfachung bedeuten würde. Für die Kühlung wäre es natürlich klein ist. Anderseits eignet ihm grosse Kompressionsfestigkeit, was soviel bedeutet, alsam besten, wenn er vorn untergebracht und die dass es nicht zum Klopfen neigt. Mit Rücksicht darauf darf das Verdichtungsverhältnis beim Übergang vom flüssigen auf den festen Brennstoff stark erhöht werden, was sich in einer Verminderung des Brennstoffverbrauchs günstig auswirkt. Technisch ist das Problem des Holzkohlegasgenerators in jeder Beziehung gelöst. Da es zudem erhebliche wirtschaftliche Vorteile für den Halter einschliesst und die Wartung keine grosseti Anforderungen an den Fahrer stellt, dürften sich die Ho'lzkohlegaserzeuger auch bei uns rasch einführen. Dass man die volkswirtschaftliche Bedeutung der dadurch ermöglichten teilweisen Deckung des Brennstoffbedarfs im Inland auch behördlicherseits zu würdigen weiss, davon zeugen schon die in den meisten Kantonen gewährten Steuervergünstigungen für Gasgeneratorwagen. Wenn sie bisher auch noch nicht die wünschenswerte Vereinheitlichung erfuhren und lange nicht weit genug gehen, so sind sie doch dazu geeignet, der Einführung von Gasgeneratoren wenigstens einigermassen die Wege zu ebnen. Tedhn. d» Frage 13.415. Wie soll ich vorgehen, um beim Bau eines Kleinstwagens ein Differentialgetriebe zu Zylinder dem freien Luftstrom ausgesetzt wären, da Sie sonst ein Kühlgebläse einbauen müssten. Der Antrieb könnte der Einfachheit halber über eine Welle'und Hardyscheiben trotzdem ans Hinterrad weitergeleitet werden, um Antriebs-Universalgelenke, wie sie bei Vorderradantrieb nötig wären, zu sparen. Wir halten es für fast ausgeschlossen, den Wagen in die in Aussicht genommene Gewichtsgrenze hineinzubauen, wenn die Einzelteile einigermassen stabil ausgeführt werden sollen. Sein Gewicht dürfte sich eher um die 300 kg bewegen. -b- Frage 13.416. Der «Neue» braucht mehr Oel als der «Alte». Ich besitze eine neue 6-PS-Limousine, womit ich ausserordentlich zufrieden bin. Nun fällt mir auf, dass dieser Wagen verhältnismässig viel Oel braucht, was bei meinem älteren Modell nicht der Fall war. Ich verwende für den Motor das von der Fabrik vorgeschriebene Oel und mische dem Brennstoff etwas Obenschmieröl bei. Die Kompression ist sehr gut und ich habe auch keine undichten Crosley-Autor* utorad Roamio Prospekte u. Bezugsquellennachweis kostenlos. TITAN A.-G., ZÜRICH AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 10. JTTNI 1938 — N° 47 Stellen konstatiert, wo das Oel entweichen könnte. Anfangs war der Oelverbrauch noch grösser als jetzt. Hat dies seinen Grund eventuell in der stärkern Erhitzung des Motors während der Einlaufzeit? Oder gibt es Motoren, die immer etwas Oel brauchen? J. L. -in H. Antwort: Möglicherweise verwendeten Sie während der Einlaufzeit ein besonders dünnflüssiges Einlaufol. War dies der Fall, so ist es sehr wohl möglich, dass der Verbrauch anfänglich wegen der Dünnflüssigkßit dieses Oels etwas höher ausfiel als später, nachdem Sie normales Oel eingefüllt hatten. Da Sie weder über das Ausmass des Oelverbrauches, noch über das Alter und die bisherige Fahrstrecke Ihres Wagens etwas verlauten lassen, können wir Ihnen naturgemäss nur einige allgemein gültige Angaben machen. Eine Steigerung des Oelverbrauches wird ganz allgemein bei Motoren beobachtet, deren Kolben, Kolbenringe und Zylinder abgenützt sind. Beim Saugtakt wird alsdann Oel in den Verbrennungsraum gefördert, das fort verbrennt und eben zur Erhöhung des Verbrauches führt. Aehnlich kann ein Motor nach einer Entrussung anfänglich einen erhöhten Oelverbrauch zeigen, weil die Feinabdichtung der Kolbenringe in den Nuten durch den Russ dahinfällt. Dies begibt sich jedoch bald dank der Bildung neuer Russablagerung. Schliesslich können auch abgenützte Kurbelwellenlager eine gewisse Erhöhung des Oelverbrauches mit sich bringen, weil die Oelpumpe nun infolge des geringen Durchflusswiderstandes etwas mehr Oel fördert, indem ihre eigenen Spaltverluste gleichzeitig sinken. Schliesslich möchten wir nicht unterlassen, Sie darauf hinzuweisen, dass ein gesunder Motor stets einen gewissen Oelverbrauch haben muss. Verbraucht er gar kein Oel, so kann auf eine schädliche Oelver- •dünnung durch Brennstoffkondensate geschlossen werden, die den Oelverbrauch ungefähr ausgleichen. Es muss also durchaus nicht als Nachteil bewertet werden, wenn der neue Motor etwas mehr Oel braucht als der alte. -b- Frage 13.417. Eignet sich Felnpetrol als Autobrennstoff? Kann hochverzolltes iFeinpetrol an Stelle von Benzin für Personenautomobile ohne weiteres verwendet werden? Was für Vorrichtungen sind eventuell notwendig? Was für Nachteile sind mit Petrolbetrieb verbunden? W. K. in Z. Antwort' Es ist nicht möglich, einen Automotor ohne Schaden direkt mit Petrol zu betreiben. Hierzu müsste vor allen Dingen erst ein Petrolvergaser mit guter Vorwärmvorrichtung eingebaut werden. Er sollte so beschaffen sein, dass von selbst auf Benzinbetrieb umgeschaltet wird, wenn der Motor leer läuft oder sich noch nicht genügend erwärmt hat. Da das Petrol zum Kondensieren neigt, kommt Petrolbetrieb nur dort in Frage, wo ein Wagen beispielsweise im Ueherlandverkehr ständig grosse Strecken zurückzulegen hat und daher dauernd betriebswarm bleibt. Für Lieferdienst in der Stadt eignet sich Petrolbetrieb dagegen nicht. Neben dem Petrolvergaser ist ein zusätzlicher Brennstofftank am Wagen zu montieren, der dazu dient, den weiterhin am Motor verbleibenden Benzinvergaser bei Leerlauf mit dem leichter flüchtigen Brennstoff zu versorgen. Als Nachteile sind vor allem die stärkere Verdünnung des Schmieröls und der damit verbundene häufigere Schmierölwechsel zu nennen. Immerhin lässt sich dieser Uebelstamd auf ein Minimum reduzieren, wenn der Petrolvergaser an einem Wagen eingebaut wird, der wirklich nur im Dauerbetrieb Verwendung findet. -b- Frage 13.418. Rund um ein Selbstbauwägelchen. Ich möchte mir selbst einen Kleinwagen basteln. Wie gross müsste sein Bodenabstand sein? Würde ein solcher Wagen von der Autokontrolle angenommen? Haben Sie Pläne zum Selbstbau? Wie teuer würde die Anfertigung der Karosserie zu stehen kommen? Ch. G. in C. Antwort: lieber den Bodenabstand bestehen in der Schweiz keine gesetzlichen Vorschriften, also müssen technische Ueberlegungen den Ausschlag geben. Wir empfehlen in Wagenmitte nicht unter einen Bodenabstand von 18 cm zu gehen. Nahe den Rädern ist ein noch etwas geringerer Abstand erlaubt. Falls solch ein Wagen allen Gesetzesvorschriften hinsichtlich der Bremsen, Beleuchtung und sonstigen Zubehörs entspricht, dürfte er von der Verkehrskontrolle ohne weiteres angenommen werden. Immerhin empfehlen wir, sich vor Baubeginn noch mit den für Ihren Fall zuständigen kantonalen Behörden ins Einvernehmen zu setzen. Uns sind keine Bezugsquellen für Pläne zum Selbstbau bekannt. Auch besitzen wir selbst keine solchen. Eine Kalkulation für die Karosserie lässt sich nur auf Grund von genauen Plänen durchführen, -b- Schriftliche Antworten: Frage 13.419. Was wir vom DKW-Front halten? Können Sie mir mitteilen, was Sie vom DKW- Front 3,5/20 PS, Modell Gotthard, halten? S. in B. Frage 13.420. Soll ich Graugusskolben einbauen? Mein Citroen C. 4. F. benötigt in Bälde neue Kolben. Es wären dies die dritten. Da der Wagen aber sonst noch in gutem Zustand ist, möchte ich diese Auslage noch wagen. Das letztemal erhielt er «Simdural-Kolben». Ich war damit zufrieden, doch meint mein Mechaniker, ich solle einmal «Grauguss- Kolben» einbauen lassen. Was können Sie mir empfehlen? C. in C. Frage 13.421. Ich könnte billiges Oel kaufen... Ich könnte gegenwärtig von einem Oelreisenden unter äusserst günstigen Bedingungen ein grösseres Quantum Oel kaufen, bin aber über die Qualität desselben nicht orientiert und bitte Sie deshalb, mir Ihre Meinung bekanntzugeben. S. in L. Blidievliscch Der kleine Peter, Lehr- und Lernfibel für die Prüfung von Kraftfahrzeugführern, in Fragen und Antworten. Verlag Richard Carl Schmidt & Co., Berlin W 62. 1937. Einzelexemplar kart. RM. 1.25. Dieses mit zahlreichen leichtfasslichen Bildern illustrierte Büchlein macht es sich zur Aufgabe, den angehenden Automobilisten mit dem technischen Aufbau seines Fahrzeuges und den in Deutschland üblichen Verkehrsregeln vertraut zu machen. Diverses Einfachster Einbau - Beansprucht wenig Platz - Wunderbarer Ton. Crosley-Roamio Fr. 210.- passt in jedes Auto. Zu verkaufen Autobatterie 12 Volt, garantiert wie neu. Preis Fr. 35.—, wegen Nichtgebrauch. Franz Moser, Oberrüti (Aargau). (47) 6349 Zu verkaufen 2 Nockenwellen, obenliegend, 4 Zyl., 6 PS, 4-Gang- Getriebe, Schwingachse, Zentralrahmen. (31-33 Anfragen unter Chiffre Z 6111 an die Automobil- Revue. Bureau Zürich. In grösserer Stadt der "Westschweiz gutgetegene, freie Service-Station zu verkaufen oder Beteiligung Offerten unter Chiffre 6352 an die (47 Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen: 1 Auto-Koffer mit 2 Innen-Koffern, passend für BUICK oder CHRYSLER, in prima Zustand, ganz billig abzugeb. 47)6321 Postfach Sihlpost 177, Zürich. Die besten finden Sie stets in der Wochenzeitschrift DIE ROMAN-QUELLE < Keine kitschigen Allerweltsromane, sondern wirklich ausgesuchte, spannende Romane. Dazu- Kreuzwort- , rätsei, Kurzgeschichten, Film-und . Modeseite. An jedem Zeitungsh^ kiosk. 35 Rappen. Wer hat Leerfahrt von Reichenbach nach Chur? (Ca. 1000-1500 kg.) Zeit Juni oder Juli. Hug, Silberfuchsfarm Litzirüti bei Arosa. Tel. 654. ACHTUNG! Zu verkaufen wegen Nichtgebr. 2 ganz neue, noch nie gebrauchte Auto-Pneus Marke Michelin, Nr. 50020. Käufer wollen sich wenden an Walter Stoll, zur Sommerau, Osferfingen (Schafft.). (47)6324 Autoabbruch Bern-Zollikofen Hans Zysset, Tel. 47.011 liefert Bestandteile aller Art. Motoren, Achsen, Getriebe etc. Ankauf von Altwagen, Luxusund Lastwagen. Unfall und verbrannte. Das achte Weltwunder jQ/in Ausflug mit diesem abenteuerlichen Vehikel hatte sehr Tiel Ähnlichkeit mit dem Familienspiel „Eile mit Weile". Und wenn die Kiste alle paar hundert Meter bockstill stand, so hatten die Insassen für den Spott nicht zu sorgen..«« Unsere heutigen Motoren muten daneben •wie-da* achte Weltwunder an, aber sie würden nicht seltener stillstehen, als jene Vehikel von 1832, wen» nicht auch die Chemiker ein Wunder vollbracht hätten-.,« Das adekäv raffinierte SheU-OeL — dieses Spitzenprodukt der moderne*. Odchemie — ist das Zaubermittel, das uns heute sorglos im.IOO hmr Tempo fahren lässt. Shell Sommer-Oele nach selektiver Ljösungsraffination: daj /e&z&'Wc&f • ^ s

FREITAG, 10. JUNI 1936 Touwäsarau* Die Schweiz und der deutsche Auto« tourismus. In einer ihrer letzten Nummern beschäftigte sieb die «BZ» am Mittag» mit dem seit 1935 eingetretenen ständigen Rückgang der Einreisen deutscher Autotouristen in die Schweiz, wobei sie zur Feststellung gelangt, dass deren Anteil an der Gesamtziffer des Jahres 1937 nur noch 15,4% betra gen habe. Daran knüpft das erwähnte Blatt einen Kommentar, worin es die Tatsache unterstreicht, dasa an dieser Entwicklung keineswegs nur die Devisenschwierigkeiten schuld tragen, vielmehr haben dabei auch in steigendem Masse rein fremdenverkehrstechnische Gründe ihre Hand im Spiel Der Ruf der Schweiz sei immer stärker nach anderen Richtungen ergangen und die «Ansprache», die Deutschland erfahren, haben überraschend gänzlich unbegründet abgenommen. Der starke Besuch österreichischer Autotouristen in der Schweiz erbringe den Beweis dafür, dass man auch aus einem Bergland in ein anderes Bergland reisen könne, wenn es einem dort menschlich und sachlich gefalle. Gerade das sollte den Schweizern zu denken geben, dass man in einem Lande, welches wie das neue Grossdeutschland selbst Alpen, Pässe, Berge und Täler besitze, den Nachbar durchaus zum Besuch anregen könne, wenn man es nur richtig anpacke. In Deutschland bestehe keine Abneigung gegen die Schweiz, die touristisch, automobilistisch und auch gastlich auf der Höhe sei, aber leider scheine es sich umgekehrt zu verhalten. Gerade das jedoch können nur die Schweizer ändern. «Wozu wir ihnen freundschaftlich raten», schliefst die BZ ihre Betrachtungen. In eine andere Form umgeprägt, will dieser Ratschlag wohl heissen, die Schweiz mfcge Deutsch land inskünftig wieder stärker in ihre Verkehrs Propaganda einbeziehen. Tatsächlich ist der Ge danke auch bei uns schon aufgetaucht, bevor er von unserem nördlichen Nachbar ausgesprochen würde. Kein anderer als der Davoser Verkehrsdirek'tor, Walter Kern, hat kürzlich in der «Hotel Revue» der Wiederaufnahme der Beziehungen mit der deutschen Presse durch Erteilung von Inserataufträgen das Wort geredet, wobei der aus diesen Aufträgen sich ergebende Betrag in da« Reisekontingent fallen sollte. Internationale Regelung der Arbeitszeit für Lastwagenführer. Im Februar 1937 beschloes der Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes die Frage der internationalen Regelung der Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Führer von Strassentransportfahrzeugen auf die Tagesordnung der diesjährigen Arbeitskonferenz zu setzen. In einem vom Internationalen Arbeitsamt ausgearbeiteten Bericht wird darauf hingewiesen, dass die in diesem Gewerbe herrechenden Arbeitsbedingungen bei weitem nicht hinreichend geregelt seien und dass in Anbetracht der- bedeutenden, von Autos und Autocars. ausgeführten Waren- und Personentransporte, die von einem Lande zum andern vorgenommen werden, die Schaffung eines internationalen Uefoereinkommens für die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Fahrer gerechtfertigt erscheine. Die diesjährige Konferenz wird sich darauf beschränken, Fragebogen auszuarbeiten, die den Regierungen der Mitgliedstaaten der Internationalen Arbeitsorganisation zwecks Meinungsäusserung zugestellt werden sollen, um die Schaffung eines internationalen Uebereinkommens auf der nächstjährigen Konferenz vorzubereiten. In der Dienstag-Sitzung hörte die Kommission für die Regelung der Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Führer von Strassentransportfahrzeugen eine Erklärung der Arbeitgeber-Gruppe an, in welcher gegen die Reduktion der Arbeitszeit Stellung genommen wird. Die Arbeitgeber-Delegierten werden deshalb im Schosse der Kommission an den Beratungen nicht teilnehmen, welche diejenigen Punkte das Fragebogen« betreffen, die sich auf eine künftige internationale Regelung der Arbeitsdauer beziehen. Dagegen nahen sie ihre Mitarbeit an jenen Fragen zugesichert, welche sich auf die Sicherheit im Strassenverkehr beziehen. Nach Erledigung der Generaldebatte trat die Kommission auf die Beratung der einzelnen Punkte des Fragebogens ein. Vc-rLc«-!.* Warum nicht auch Trolleybus in Bern ? fragen die Geschäftsleute. Die Meldungen über die Projekte zur Einführung des Trolleybusses in Zürich und Luzern und über die Bestrebungen, die Tramlinie Montreux-Vevey durch diese Betriebsart zu ersetzen, haben, wie aus einer Einsendung im « Bund» erhellt, bei einem Teil der bernischen Geschäftswelt den Wunsch geweckt, auch den Behörden der Bundesstadt den Uoborgang zum Trolleybus, wenigstens für die bisherige Tramlinie Bärengraben-Friedhof, nahezulegen. Man lässt sich dabei von der Erwägung leiten, die gegenwärtige Neugestaltung der Marktgasse liefere eine günstige Gelegenheit, um den von Jahr zu Jahr wachsenden Mißständen, welche die starre Linienführung der Strasscnbahn in den verkehrsreichen, aber engen Hauptstrassen mit sich bringe, durch eine Umstellung auf den Trolleybus zu begegnen. In ihrer Erwiderung weist die Direktion der Städtischen industriellen Betriebe darauf hin, dass sich die technischen Organe schon lange mit dem Studium der Trolleybusfrage befassen. Der Uebergang zu dieser Betriebsart würde jedoch eine Preisgabe des bisherigen Tarifsystems bedeuten, woraus sich, mit Rücksicht auf die daraus resultierende Notwendigkeit des Zweimannsystems beim Omnibus, eine untragbare finanzielle Belastung ergäbe, ganz abgesehen von dem Zwang, die durch den Trolleybus zu ersetzenden Tramanlagen abzuschreiben. «Wenn die Steuerzahler diese finanziellen Konsequenzen — Abschreibung der in der Strassenbahn investierten Kapitalien und defizitärer Omnibusbetrieb — in Kauf nehmen und entsprechende Mehrleistungen übernehmen wollen, steht der Einführung des Trolleybusses auch in Bern nichts entgegen», schliesst die Antwort der städtischen Instanzen. SLuslamd Neue Bemühungen um den Generatorgaswagen in Frankreich. Im Bestreben, den Generatorgasantrieb im inländischen Motorfahrzeugverkehr zu fördern, hatte die französische Regierung durch ein Dekret im August 1937 verfügt, dass ab 1. Juli 1939 alle öffentlichen Transportgesellschaften mit einem Wagenpark von zehn und mehr Omnibussen oder Lastwagen mindestens 10% ihres Fahrzeugbestandes auf Generatorbetrieb umgestellt haben müssen. Dieser Prozentsatz kann von den Departements verdoppelt werden. Auf Grund dessen ist kürzlich das für den Bezirk Paris zuständige Verkehrsunternehmen, die Societe des Transports en Commun de la Region Parisienne (S.T.C.R.P.), aufgefordert worden, über die zu der erwähnten Umstellung erforderlichen Massnahmen in seinem Bereich der Regierung zu berichten. Da zu dem fraglichen Zeitpunkt der Wagenbestand der Gesellschaft sich auf 3500 bis 4000 Fahrzeuge belaufen wird, kommen für die Einrichtung auf Holz- oder Holzkohlengas rund 400 Omnibusse in Betracht. Die Ausrüstung mit Generatoren wird bei einem Durchschnittsaufwand für die Umstellung von 25 000 Fr. je Wagen auf etwa 10 Mill. Fr. veranschlagt Tatsächlich müssen dafür jedoch viel grössere Beträge investiert werden. Denn da die Gaserzeuger jede Nacht gereinigt, alle fünf Tage völlig überholt und nach etwa 30 0O0 km durch neue ersetzt werden müssen, erscheint eine Vergrösserung der Fahrzeugreserve von 10 auf 30% des Wagenparks unerlässlich, wenn ein fahrplanmässiger Dienst gewährleistet bleiben soll. Unter Berücksichtigung dieser Zusatzbeschaffungen würde sich der Investitionsaufwand der S.T.C.R.P. auf 25 Mill. Fr. erhöhen und die für den Generatorbetrieb errechneten Betriebsersparnisse von etwa 0.30 Fr. je km wieder illusorisch machen. Man darf daher annehmen, dass die Gesellschaft versuchen wird, die Durchführung der Verordnung abzuwenden. Welcher Schwierigkeiten die Regierung bei der Verwirklichung ihrer Pläne gewärtig sein muss, zeigt das Beispiel Italiens, wo bekanntlich ebenfalls versucht wird, die Verbreitung des Generatorantriebes mit gesetzlichen Auflagen zu forcieren. Dort hätte die Umstellung der Kraftfahrzeuge des öffentlichen Verkehrs auf «nationale Treibstoffe» nach den ursprünglichen Verfügungen bereits am 1. Januar 1938 vollzogen sein müssen. Für die Einrichtung auf Holzgas, das hierbei eine wesentliche Rolle spielte, tnusste der Termin um ein Jahr hinausgeschoben werden, da Ende 1937 von den 8000 öffentlichen Fahrzeugen noch nicht mehr als rund 300 umgestellt waren. Weitere 300 befanden sich im Umbau und weitere 600 waren für diesen vorgesehen. Weder die hohen Zuschüsse noch die weitgehenden Steuervorteile, die der Staat für den Betrieb von Generatorfahrzeugen in Aussicht gestellt hat, waren Anreiz genug, die Durchführung des Regierungsprogrammes zu ermöglichen. Geringer Fortschritt in der britischen Kohleverflüssigung. -Nach dem eben erschienenen Jahresbericht der- Imperial Chemical Industries Ltd. betrug die Produktionsleistung der Kohlehydrieranlage der Gesellschaft in Billingham 1937 rund 35 Mill. Gallonen oder 117,000 t. Gegenüber einer Erzeugungsmenge von 33,3 Gallonen in 1936, wie sie seinerzeit im Jahresbericht des Bergbauministers ausgewiesen wurde, hat >sie sich also um nicht mehr als 5% erhöht und blieb somit hinter der Voraiissohätzung des Falmouth-Komitees, das die Produktion von 1937 auf 130,000 t veranschlagte, noch um 10% zurück. Bekanntlich beträgt die Kapazität der Anlage in Billingham 150,000 t oder 45 Mill. Gallonen jährlich. Sie ist also auch im letzten Jahr nur weniger als 80% ausgenutzt worden. Die sehr geringe Vergrösserung der Verarbeitung muss überraschen, nachdem die Gesellschaft bereits vor längerer Zeit bekanntgegeben hatte, dass «der Verarbeitungsprozess jetzt besser eingespielt sei und die technischen Schwierigkeiten der ersten Jahre inzwischen über-: wunden werden konnten.» Vielleicht dürfte sich das bescheidene Ergebnis des letzten Jahres damit erklären, dass sich gewisse neue Umstellungen in den Operationen notwendig erwiesen, um den Anforderungen des Marktes nach einem Benzin höherer Klopffestigkeit gerecht werden zu können. Die Ausbeute des letzten Jahres umfasste auch 2 Mill. Gallonen Flugbenzin mit Oktanzahl 87 AUTOMOBIL-REVUE Nach dem Bericht belief sich die eingesetzte Kohlenmenge, die einschliesslich der Wassrstoffgewinnung und Energieerieugung benötigt wurde, auf 440,000 t, was nicht mehr als 0,24% des englischen Inlandabsatzes an Kohle im Jahre 1937 entspricht. Man sieht, dass die Rolle, die die Hydrierung für den Kohlenbergbau spielt, ebenso bescheiden ist wie ihr Anteil an der Versorgung Grossbritanniens mit Betriebsstoffen. J. P. K. Durchführung der jugoslawischen Verkehrsbesteuerung. Trotz der von öffentlicher wie privater Seite erhobenen Proteste gegen die Einführung einer neuen Abgabe auf Motorfahrzeuge hält die Regierung an ihrem Vorhaben fest. Danach wird der Gütertransport einer Besteuerung von 0.10 Dinar je geleisteten t/km unterworfen, an deren Stelle eine jährlich« Pauschale tritt, wenn die effektiven Transportleistungen zahlenmässig nicht zu erfassen sind. Die Pauschalsätze beginnen bei 500 Dinar für Wagen unter 0,5 t Tragfähigkeit und erhöhen sich bis zu 5000 Dinar jährlich für Fahrzeuge von 5000—6000 t. Jede weitere Tonne Tragfähigkeit wird mit 1000 Dinar besteuert. Private Personenwagen haben eine einheitliche Jahresabgabe von 200 Dinar, Kraftdroschken eine solche von 500 Dinar zu entrichten. Besonders eigenartig ist die Besteuerung der Omnibusse, deren Höhe von dem Grade ihres Wettbewerbs mit den Eisenbahnen abhängt. Fahrzeuge, deren Betrieb keinerlei Konkurrenz für den Schienenverkehr bedeutet, sind mit 0.10 Dinar je zurückgelegtem Kilometer, teilweise konkurrierende mit 0.15 und die übrigen mit 0.25 Dinar/km belastet. Es dürfte das erste Mal sein, da&s ein Land seine Koordinationspolitik im Verkehrswesen mit so ausgeprägter Tendenz gegen die Motorisierung betreibt Den Bemühungen der Regierung, dem völlig rückständigen Motorfahtzeugverkehr neue Impulse zu geben, wird die Ingangsetzung einer 60 komplizierten Steuermaschinwe kaum förderlich sein. Neugründung. Automobilerzeugung der hauptsiehlichstm In Bern hat sich unter der Fa. Sahol AC. eine Produktionsländer. Aktiengesellschaft gegründet. Ihr Zweck ist der USA/Kanada England Dintiekl. Frinkr.* Russl. Italltn' An- und Verkauf von Brennstoffen für Explosionsmotoren und deren Nebenprodukten. Das Ak- (in 1000 Stück) 1934 2870,0 354,8 174,7 198,2 72,5 45,6tienkapital beträgt 50.000 Fr. Der Verwaltungsrat 1933 4119,8 416,9 245,1 178,6 971 45,2 besteht aus 1—3 Mitgliedern, gegenwärtig aus 1936 4616,3 481,5 297,5 209,3 137,0 44,5Alois Imlig, in Luzern, als Präsident, Paula Imlig 1937 5016,6 493,3 326,1 207,0 200,0 72,6 geb. Tschan, in Luzern, als Sekretärin, Paul 1937: Tschan in Luzern. Der Präsident führt namens der Gesellschaft die rechtsverbindliche Einzelunterschrift. Domizil: Marktgasse 51. Januar 399,6 45,5 23,0 17,0 b) 3,9 Februar 383,7 36,9 23,7 17,0 b) 3,9 März 519,0 55,6 25,8 19,0 b) 5,2 Adolf Egli, in Basel, und Wwe. Bertha Fellmann-Zulauf, in Basel, haben unter der Fa. Egli 1938: Januar 227,7 42,0 26,3 16,0 17,4 5,1 & Cie., in Basel, eine Kommanditgesellschaft ein- Adolf Egli ist unbeschränkt Februar 202,9 33,3 27,1 17,0 17,4 5,7gegangen. haftender März 238,8 ? ? ? ? f a) Mbnatsziffern errechnet ans Zulassungen und Export abzüglich Import; b) nicht erhältlich. Serienmässlge Radio-Ausrüstung für Autobusse. Die Londoner Transport-Gesellschaft, in der alle Beförderungsmittel der Hauptstadt zusammengefasst sind, hat beschlossen, sämtliche neuen Autobusse mit Radioempfängern und Lautsprechern auszurüsten. Dies geschieht vor allem mit Rücksicht auf diejenigen Passagiere, die auf den ausgedehnten Strecken der Riesenstadt oft täglich mehrere Stunden verbringen müssen. S. O. A. C. SEKTION ST. GALLEN - APPENZELL. Juni- Programm: 9. Juni: Morgentour über Trogen bis zum «Sand» und tüchtiger «Marsch» auf den Gäbris, wo punkt 7 Uhr das Morgenessen eingenommen wird. 18. Juni: Kleinere Abend-Ausfahrt und gemütliches Beisammensein. Juli: Voranzeige: Im Monat Juli wird eine Geschicklichkeitsprüfung durchgeführt. Sämtliche Mitglieder sind verpflichtet, daran teilzunehmen und ihr Können unter Beweis zu stellen. • id«Mn CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Grosser St. Bernhard geöffnet. Seit Mittwoch ist der Grosse St. Bernhard (Martigny-Aosta) für den durchgehenden Automobilverkehr geöffnet Heereskunde der Schweiz. Systematische Darstellung und Handbuch des Heeres der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Von Obersleutnant Karl B r u n n e r. Mit den Tabellen der Stäbe, Truppenkörper und Einheiten, der Armee-Einteilung^ den Truppensignaturen und der Karte der Divisionsund Gebirgsbrigadekreise, sowie der Rekrutierungskreise der Infanterie. 467 Seiten. Verlag Schulthess & Co., Zürich, 1938. Preis in Ganzl. geb. Fr. 8.80. In keinem Lande dürfte das Interesse an militärischen und im besondern auch an Heeresorganisationsfragen im ganzen Volk go rege sein wie in der Schweiz. Dies steht in direktem Zusammenhange mit den durch das Milizsystem geschaffenen Verhältnissen und liefert gleichzeitßg einen der vielen Beweise für die enge Verbundenheit zwischen dem Volke und seiner Armee. Deshalb ist es auch notwendig, immer dann, wenn im Heere tiefgreifende Aenderungen vor sich gingen, diese der Allgemeinheit zur Kenntnis zu bringen. Nachdem 1912 auf Grund der Militärorganisation von 1907 eine neue Truppenordnung eingeführt worden war, ist im Verlage Schulthess in Zürich Bericht der Monatsversammlung vom 4. Juni 1938. Umkeinen Geringeren zum Verfasser hatte als den in eine «Schweizerische Heereskunde» erschienen, die 20.45 Uhr eröffnete der Präsident E. Muster die Versamm- Egli. Diese Heereskunde fand, da sie einem wirk- seltenem Masse sachkundigen Oberst i. Gst. Kari lung mit einem Begrüssungswort. Als Stimmenzähler beachtung. — Wir brauchen wohl darüber, dass heute lichen Bedürfnisse entsprach, überall grösste Beliebte Kollege Bucher Alois. Das vom zweiten wieder ein ähnliches Bedürfnis besteht, keine Worte Aktuar, Kollege Hofstätter, sehr gut abgefasste zu verlieren. Es war daher ein verdienstliches Unternehmen des Verlages Schulthess, im jetzigen Augenblick eine neue «Heereskunde» herauszubringen und diese durch Oberstlt. Karl Brunner, der Protokoll wurde vom Präsidenten bestens verdankt. Nach einiger Diskussion beschloss die Versammlung, den geplanten Ausflug nach folgendem Programm durchzuführen: Sammlung; Donnerstag, den 11. Juni 1938, morgens 6K Uhr; Abfahrt punkt 7 Uhr nach Oerlikon zur Besichtigung der Akkumulatoren-Fabrik. Um 11 Uhr gemeinsames Mittagessen bei unserem Gönner Herrn Zwack zur Blauegg in Zürich; 12 Uhr Abfahrt nach Dübendorf, wo uns von der verehrten Direktion des Flugplatzes in verdankenswerter Weise ein Rundgang durch die Anlagen und Werkstätte erlaubt wurde. Die Mitglieder erhalten besondere Einladungen mit Angabe des Fahrpreises. Diese Einladungen sind bis Samstagabend, den 11. Juni, unterschrieben an den Vorstand zu richten, damit rechtzeitig für das Rollmaterial gesorgt werden kann. Wir machen unsere Kollegen nochmals auf den lehrreichen Vortrag 'der Scintilla im Saale des Rest. Alpenhof, Obergrundstrasse, aufmerksam. Der schweizerische Motorfahrerverband hat uns hiezu eingeladen. In der allgemeinen Diskussion fand die immer mehr zunehmende Schmutzkonkurrenz vieler Transport-Unternehmungen wieder scharfe Verurteilung. X. M. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Teilnehmer, die ihre Anmeldung zur Fahrt nach Stein für Sonntag, den 12. Juni, versäumten, sind gebeten, dafür frühzeitig auf dem Bahnhof zu erscheinen, spätestens 7 Uhr, damit das Kollektivbillett entsprechend gelöst werden kann. Abfahrt in Zürich 7.22 Uhr. Fahrpreis für Mitglieder frei, für übrige Teilnehmer Fr. 4.70. Kollegen erscheint vollzählig und bringt nebst Freunden und Bekannten auch etwas Humor mit. Unsere Schaffhauser Kollegen erwarten uns. Vereinsabzeichen tragen! Der Vorstand. Gesellschafter, Wwe. Bertha Fellmann-Zulauf _ ist Kommanditärin mit Fr. 1000.—. Betrieb einer Autokarosseriefabrik, Handel in Oel und Benzin. Schönäustrasse 80. Personelles. Inhaberin der Einzelfirma Frau Ida Zeller, mit Sitz in Zweisimmen, ist Ida Zeller, gesch. Schenk, in Zweisimmen. Autoreparaturwerkstätte und Garage. Ceniral-Garage Altdorf. Aktiengesellschaft. Die Unterschriftsberechtigung von Josef Imholz, bisher Betriebsleiter, ist erloschen. Firmenlöschung. Die Fa. Alberi Isliker, Vertretung von Automobilen und Lastwagen, Bern, ist infolge Geschäftsaufgabe erloschen. BüJierfiscIi sich besonders als militärpolitischer Schriftsteller in unserem Lande einen Namen gemacht hat, bearbeiten zu lassen. Dadurch war von vorneherein Gewähr geboten, dass sowohl die rein militärischen Fragen fachmännisch bearbeitet wurden, als auch die gerade für unsere Armee so bedeutsamen Staats- und verwaltungsrechtlichen Grundlagen durch den wissenschaftlich gebildeten Juristen eine einwandfreie Darstellung fanden. Der staaterechtliche Aufbau des Heeres bildet den Ausgangspunkt der Brunnorschen Darlegungen; dann folgen Kapitel über die Wehrpflicht, die Miiltärdienstpflicht und die Rechte des Wehrpflichtigen. Besonders viel Neues finden wir in den folgenden Kapiteln über die Gliederung des Heeres, die militärischen Grade und Beförderungbedingungen, die Ausbildung des Heeres und die Organisation der Kommandogewalt. Auf diesen Gebieten ist in letzter Zeit so viel geändert worden, dass es nur auf Grund einer systematischen Darstellung überhaupt möglich wird, einen klaren Uebeifolick über das Ganze zu gewinnen, ohne sich in Einzelheiten zu verlieren. Nach weiteren Ausführungen über die Militärverwaltung finden wir zum Schluss eine einlässliche Behandlung der am 1. Januar dieses Jahres eingeführten Truppenordnung 1936, zu deren Verständnis die in den vorangehenden Kapiteln vermittelten Kenntnisse notwendig sind. In einem umfangreichen Anhange, der beinahe die Hälfte des Bandes ausmacht, sind Tabellen über die Zusammensetzung der Stäbe, Truppenkörpor und Einheiten zusammengestellt, ferner über die Armeegliederung und die Truppensignaturen. Eine Karte mit eingezeichneten Divisions- und Gebirgsbrigadekroisen gibt die erwünschten Einblicke in die regionale Gliederung der Armee. Es ist im Rahmen einer Buchanzeige nicht möglich, im einzelnen auf den wertvollen Inhalt des Werkes einzugehen. Wir müssen uns nach diesen kurzen Ausführungen damit begnügen, festzustellen, dass es ein Nachsclagewerk erster Ordnung darstellt, dessen Gebrauch durch ein ausführliches Sachregister wesentlich erleichtert wird. Amfsstellen, Politikern und Wehrmännern wird es in gleicher Weise willkommen und wertvoll sein und nach kurzer Zeit auch unentbehrlich werden. Brunners Werk ist auch für alle Motorfahrzeughalter von erheblichem Interesse, indem darin auch die Stellung des Motorfahrzeuges im Rahmen der neuen Truppenordnung zur Darstellung kommt, insbesondere was Melde- und Stellungspflicht, Marschbefehl und Mietgeldordnung anbetrifft. Redaktion: Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldnuyer. Dinl.-Ino. F. 0. Weber.