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E_1938_Zeitung_Nr.045

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Kutomoföl-Kev-ue ^ N° 45 i* m n Cafe-Conditorei Bad Ragaz TOBLE Ich werde Von Major Edgar Schumacher CJ Spezialitäten Feinste Speziahtater Gediegener Erfrischungsraum Prächtige Anlagen am See! Gut geführte Hotels und Cafes! Schwimmen, Tennis, Sportfischen! Offizielles Verkehrsbureau. Telephon 459. 3 Auto-Minuten Umweg Winterfhur •- Kempttal Unter Mitarbeit zahlreicher Offiziere aller Waffen 208 Seiten, geb. Fr. 4.80. Das Buch hat den Ehrgeiz, etwas wie eine kleine Glaubenslehre für den schweizerischen Soldaten zu sein. Es ist auf der Ueberzeugung von der Notwendigkeit und dem sittlichen Wert der schweizerischen Landesverteidigung aufgebaut und wendet sich vor allem an den angehenden Soldaten; aber auch der fertige und gefestigte Wehrmann kann sich hier die Bestätigung und vielleicht Ergänzung eigenen Denkens und Erlebens holen. Das reich illustrierte Buch sollte bei allen Soldaten bleibender Besitz werden. ontaestigiPii Bodense© Auch Sie werden sich wohl fühlen im Hotel Bodan T.C S. 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Ich gehe zur Genietruppe. Ich will zur Sanität. Ich gehe zur Verpflegungstruppe. Ich melde mich zur Motortransporttruppe. Ich werde Trainsoldat. 3. Abschnitt: Soldat sein! Vom soldatischen Sein und Denken. Der Dienst als seelisches Erlebnis. Soldat und Staatsbürger. Trostspruch und Ermahnung an den, der nicht Soldat werden kann. Verlag Hallwag, Bern Die Nord-Ostschweiz Bodensee, Untersee und Rhein, Appenzellerländ,Toggenburg,Thurgau, St. Galler Oberland mit Bad Ragaz, Glarnerland und Walensee mit der Stadt St. Gallen als Zentrum (berühmte Stiftskirche und Stiftsbibliothek, Gemäldegalerien, Wildpark mit echtem Steinwild, vorzüglichen Erziehungs- und Bildungsstätten) ladet zum Besuche des idealen Kur- und Touristengebietes In Höhenlagen von 400—3000 m ü. M. • Heil- und Strandbäder • Kurorchester • Berg- und Wintersport • Vornehme Gaststätten • Massige Preise • Gute Autostrassen Kurhaus Schloss Steinegg A.C.S. Hotel Baer T.C.S. Der Treffpunkt der Automobilisten. 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Automobil-Revue 21 mm Eiger, Mönch und Jungfrau von Niesen-Kulm aus, 2367 m ü. Meer. Abendstimmung am Zugersee. Photo J. Hämisegger Allerlei Picknick Den Kindern ist das Picknick eine Hauptsache am Ausflug, und wer will von uns Grossen behaupten, dass man auf schöner Ueberlandfahrt den epikuräischen Genüssen nicht von Herzen zugetan ist? Ich kannte einmal ein Picknick zu dritt, sozusagen ein chronisches Picknick, obschon es lauter dünne Portemonnaies zur Unterlage hatte. Es währte zehn Tage und spielte sich jeden Tag in einem andern Elysium ab, bald im Tschechischen bei Rübezahl, dann wieder drei Kilometer über die Grenze hinein, im Deutschen. Was zu dieser Fahrt der drei modernen Taugenichtse mitgenommen wurde, wollt Ihr wissen. Nun, ausser einer Pfadfinderausrüstung und drei kompletten Schlafzelten eine Laune frei nach • Eichendorff. Solche Laune ist sogar noch auf Autofahrt möglich. Wir Hessen uns nicht betrüben, wenn die Vorräte ausgingen. Beim nächsten Bäckermeister, Karel oder Frantisek, holten wir Schwarzbrot, das von .Papa Rübezahl gebacken schien und den Zähnen förderlichen Dienst leistete. Ab und zu gab es echt böhmische Kümmelwecken. Ausserdem führten wir Radieschen mit uns und Grünfutter wie die Kaninchen, dann Schnittlauch, Peterlig, Dill. Das wurde fein zerschnitten, mit Butter vermengt und auf das Brot des Waldgeistes gestrichen. Das Bergwasser für den Brombeerblättertee schöpften wir frisch von der Quelle, oder wir bückten uns unter den Farn und läppten, wie junge Tiere läppen. Sonnengedörrtes Bündnerfleisch war tageweit nachgeschickt worden, hielt sich eine Ewigkeit und wurde alsdann mit Ferienunverstand alles auf einmal gegessen. Zu jeder Tageszeit floss Buttermilch den Berg herunter, und wir bestürmten die Bauernhäusel, von wannen sie kam. Manchmal hatten wir Zuschauer, Riesengebirgskinder umstanden uns, und wenn sie uns trauten, näherten sich die kleinen Rieschen und halfen mit, die Radieschen und den Peterlig, die Kuchen und Sdas fremde sonnengedörrte Fleisch aufessen. Viele hatten noch nie eine Tomate gesehen I Ein Bub mit Namen Nepomuk hat uns einmal das ganze Dessert weggeschnappt, und dies bestand aus: dürren Aprikosen und Zwetschgen, Aepfel- und Birnschnitzen. Dazu gehörte ein Fläschchen Kephir, kühler Nektar in der Hitze. Und schliesslich hat uns Nepomuk noch eine Büchse der feinsten Mandelcreme verschlungen, die man bereitete nach Rezept. Dies war die Fahrt ins Riesengebirge, eine Kochlehrzeit par excellence. Seither haben wir noch viel zugelernt. Wir wissen nun, was es auf einem Picknick braucht, um nicht nur kleinen Nepomuks, sondern auch uns selber himmlisches Behagen zu bereiten. Da ist erhältlich in Fläschchen und Tuben, in Büchsen und Zellophanpapier alles, was Sehnsucht Der Kahn zieht seine Silberspür, der Mondschein flimmert überm See, ganz leise pocht die Lebensuhr zum Wellenlied: Vergeh, vergeh! — Vergehe Leid, vergehe Lust! — Es starb ein Tag, es kommt ein Tag, ein Lied verklang und in der Brust klingt's neu empor beim Ruderschlag. Der Mondschein flimmert überm See, der Kahn zieht seine Silberspur, Heimweh — pocht leis die Lebensuhr, die Welle rauscht: Vergeh, vergeh! — das Herz begehrt: Die feinsten Leckerbissen, Biskuit», die den Magen nicht' belasten, dazu- -die allerschönsten Pasten, Honignusskaramdl, Knäckebrot und Cakes. «Geöltes Wandern» verspricht Olivenöl. Man kann auch geölt fahren. Salatsauce ist fertig zubereitet aus Oel und Joghurtessig. Fleischextrakt kommt vom Pflanzenmark der Sojabohne, was mit Flocken, Zitrone, Mandelmilch und Honig den prächtigsten Picknickpudding gibt. Dazu Brot mit Aufstrich aus Pflanzenextrakt. Himbeer-, Heidelbeer-, Holundersirup trinkt man gegen den Durst. Ein Siebenminutengericht ist Hirsebrei mit Tomatensauce, dazu Quark aufs dunkle Brot. Auch Sellerie oder Gurken nimmt man zur Abwechslung gern. Zur Krönung des Picknicks wird eine Fruchtbowle gebraut. Bitte, jetzt unter das grüne Blätterdach. Unser Auto wird lange Siesta machen. Inzwischen lassen wir uns die Herrlichkeiten wohlschmecken. Ja, «wer einmal aus dem Blechnapf frass . . .» heisst ein Buch. G. E. Heinrich Lämmlin. Das Auto von einst Ana der Zeit des «Heldenalters» des Automobils. «Ratschläge für Wagenlenker», entnommen aus einer kleinen Schrift des «Touring-Club de France» aus dem Jahre 1896. Anbei einige kuriose Proben (Auszüge): «Vor der Abfahrt: Versichert euch, dass die Bergbremse (um das Zurückgleiten zu verhindern) gut funktioniert, dass ihr Seil nicht eingezwängt sei usw.» «Beim Halten: Ihr könnt, im äussersten Falle, vier Stunden fahren, ohne Wasser hinzuzufügen, es ist aber doch besser, alle drei Stunden anzuhalten.» «Unterwegs: Vorsicht! Aufpassen! Sichern Blick haben und kaltes Blut! Schaut immer nur auf den Weg vor euch. Auf keinen Fall solltet ihr eurem Nachbar erlauben, das Steuerrad anzufassen.» Und noch ein gar netter Ratschlag: «Eure Hupe muss einen tiefen Ton haben, denn ein schriller Hupenton wird diejenigen Automobilisten, die ausgesprochene Feinde des Fahrrads sind, vermuten lassen, es sein ein Radler hinter ihnen und sie werden dann nicht ausweichen wollen.» «Folgendes Manöver gelingt immer, wenn ein Wagen in entgegengesetzter Richtung daherkommt: fahret direkt auf ihn los: da er die ausserordentliche Mobilität Eures Wagens nicht kennt, wird er Euch so schnell wie möglich ausweichen!» «Kaufet Benzin, das mehr als 7100° wiegt und verlasst euch nur nicht auf die Erklärungen des Verkäufers; wiegt das Benzin selber mit einem Dichtigkeitsmesser ab.» «Bei der Ankunft am Ziel gebt euren Wagen unter die Qbhut eines Stalljungen...» Man glaubt zu träumen, wenn man diese Zeilen liest, die vor kaum vierzig Jahren vom Vize-Präsidenten des Touring-Club von Frankreich unterzeichnet sind. R. B. Ein seltsames Auto. Ein Polizeibericht aus Barrington (Carolina) meldet: Der Farmer John W. Harris erhielt eine Polizeistrafe von 18 Dollar, weil er mit einem Lastauto fuhr, das sich in folgendem Zustand befand: kein Schlusslicht, keine Scheinwerfer, keine Bremse, kein Auspuffrohr, keine Motorhaube, kein Rückspiegel, nur drei Kotflügel, drei Reifen und eine Konservenbüchse als Vergaser. (Letzteres wurde ausdrücklich als «nicht strafbar» erklärt. cpr. verlangt sofort Prospekt über Direkter Vertrieb: ARNOLD DETTLING, BRUNNEN. Tel. 69 FRIGORREX A.-G., LUZERN Bärenhof Telephon 22.2O8