Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1938_Zeitung_Nr.045

E_1938_Zeitung_Nr.045

9 AUTOMOBIL-REVL*

9 AUTOMOBIL-REVL* FREITAG S. JUNI 133S >~ ten Auges. Seine gegen den Autolenker eingereichte Zivilklage auf Schadenersatz und Genugtuung wurde von den Bündner Gerichten teilweise gutgeheissen, wobei aber die in der Klage geltend gemachte Verletzung des in Art. 47 Vo geordneten Vortrittsrechtes vom Bezirksgericht Inn bejaht, vom Graubündner Kantonsgericht verneint wurde. Im bundesgerichtlichen Urteil wird der Einwand des beklagten Autofahrers endgültig abgelehnt, dass das Motorrad nicht « gleichzeitig » entgegengekommen sei und somit Art. 47 Vo nicht zur Anwendung komme, da der Kläger beim Beginn der Linksschwenkung des Wagens noch mindestens 35 m entfernt gewesen sei. Für den Begriff der Gleichzeitigkeit. gilt dasselbe, was der Kassationshof des Bundesgerichts 1936 bezüglich der Handhabung von Art. 21 MFG (wonach bei Strassenkreuzungen und -gabelungen dem gleichzeitig von rechts kommenden Fahrzeug der Vortritt gebührt) erklärt hat: «Es ist... mit dem Vortrittsrecht nicht vereinbar, dem Berechtigten die Verlangsamung der Fahrt zuzumuten, um dem Nichtberechtigten die Strasse freizugeben. Das würde auf eine Verneinung des Vortrittsrechtes hinauslaufen. Die Gleichzeitigkeit ist vielmehr immer dann anzunehmen, wenn Wie sehr dabei, neben der unerlässlichen Kleinarbeit, die A.I.T. auch imstande ist, weit umfassende Pläne zu realisieren, davon zeugt schon ihre Aktion zugunsten der die einer über alle Erdteile verbreiteten Organisation in der Tat gut ansteht und die -denn auch in den Berliner Verhandlungen einen entsprechenden Raum einnahm. So erstattete der Generalsekretär des Ständigen Ausschusses für die Strasse London- Istanbul und des ungarischen Toirring-Clubs, Konsul Kirchknopf, einen aufschlussreiehne Bericht über den derzeitigen Stand dieses in voller Verwirklichung begriffenen grossen Verkehrsroute. Wenn auch für deren vollständige Ausgestaltung zur Stunde noch gewisse formale Voraussetzungen sowohl als auch der Ausbau einzelner östlicher Teilstücke mangeln, so konnte doch der Delegierte des T.G.S. Bussy aus Lausanne auf Grund einer kürzlich unternommenen Besichtigungsreise die Erklärung abgeben, dass sich heute schon die ganze Strecke mit einem gewöhnlichen Personenauto befahren lässt. Die A.I.T. will aber bei dieser glücklichen Initiative zugunsten der grossen Verkehrsader London-Istanbul nicht stehen bleiben, sondern vielmehr das damit begonnene Werk im Sinne der Schaffung weiterer transkontinentaler Strassen ausdehnen, wobei vor allem das Projekt der iransafrikanischen Strasse seiner Verwirklichung näher gebracht werden soll, während anderseits von Seiten der «Automobil-Association» interessante Aufschlüsse über den Plan einer Verlängerung der Route London-Istanbul als iransasiatische Strasse nach Indien erteilt wurden, wie man anderseits auch über die Idee der grossen transamerikanischen Verkehrsader Neues erfuhr. Das wachsende Interesse, das der afrikanische Tourismus findet, kommt auch in der Gründung eines Ausschusses für afrikanische Strassen in Paris zum Ausdruck, sowie in den Verhandlungen der Berliner Tagung über die Hilfeleistung an Automobile, die in der Sahara verunglückt oder in Panne geraten sind. Weitere Zoll- und Grenzformalitäts-Fragen betrafen u. a. die Abschaffung der internationalen Führer- und Zulassungsscheine, Mit der Abwertung vom 26. September 1936 sah sich der Buhdesrat veranlasst, den Grundzoll auf dem Benzin mit Wirkung ab 1. Dezember von Fr. 18 auf Fr. 16.50 zu reduzieren, um eine Preisverteuerung aufzufangen. Natürlich reichte diese Korrektur nicht aus, um die Folgen der Abwertung vollständig zu konpensieren. Zwei Millionen noch musste er daran setzen, um den Detailpreis von 43 Rappen bis in den Sommer 1937 hinein zu halten. Und weitere 800,000 Fr. kostete der Vortrittsberechtigte seine Fahrt nicht ungestört fortsetzen könnte, ohne mit dem seine Fahrbahn kreuzenden andern Fahrzeug zu kollidieren... Damit ist mit der tatsächlich vom Vortrittsberechtigten innegehaltenen Geschwindigkeit zu rechnen. Ist sie eine den gegebenen Strassen- und Verkehrsverhältnissen nicht angepasste, so bringt ihn das keineswegs um sein Recht auf den Vortritt, sondern ist ihm anderweitig anzurechnen.» Diese Regel ergibt für den vorliegenden Fall die Nutzanwendung, dass es der Automobilist nicht darauf hätte ankommen lassen sollen, ob der entgegenkommende Motorradfahrer im Falle der Gefahr bremsen oder nach links ausweichen werde. Er durfte die Linksschwenkung nur dann noch ausführen, wenn er unter allen Umständen, auch bei raschem Tempo des Motorradfahrers, noch Zeit hatte, den Seitenweg zu erreichen, ohne das entgegenkommende Fahrzeug irgendwie zu stören. D^zu war aber die Entfernung zu kurz, Art. 47 Vo ist somit verletzt worden. Den Kläger trifft wegen des nach den Umständen zu raschen Tempos und wegen seiner Unaufmerksamkeit ein geringes Verschulden. Der Automobilist wurde verurteilt, dem Kläger V* des erlittenen Schadens (20 317 Fr.) zu ersetzen und ausserdem 2000 Fr. als Genugtuungssumme zu zahlen. Wo. Ergebnisse der Berliner Tagung der AIT (Eigener Bericht unseres Sonderkorrespondenten) Als das Hauptergebnis der in den Tagen vom 25. bis 29. Mai in Berlin abgehaltenen Jahrestagung der « Alliance Internationale de Tourisme » (AIT), über deren äusseren Verlauf hier bereits berichtet wurde, könnte man wohl am besten, gemäss dem Schlusswort des Kongressvorsitzenden und Präsidenten des TCS, Dr. Henneberg (Genf), die Feststellung bezeichnen, dass diese grosse Organisation neuerdings den allgemeinen Beweis ihrer Lebendigkeit erbracht habe. Die Einzelberatungen waren in der Hauptsache nichts anderes, als die Berichterstattung und Aussprache über den gegenwärtigen Stand zahlreicher, von den statutarischen Organen oder von Unterausschüssen behandelter Fragen. transkontinentalen Strassen, Die Sprache der Zahlen (Schluss von Seite 1.) für die sich, gemäss einem vom Berliner Kongres® ausgesprochenen Wunsch, der Vertreter der A.I.T. in der Verkehrskommission des Völkerbundes, sowie die Clubs in den an jenem Erfordernis noch festhaltenden Ländern erneut einzusetzen hätten, ebenso wie bei ihren Mitgliedern auch für die rechtzeitige Löschung der Triptyks und Carnets, um damit die erhöhten Regulierungsgebühren möglichst zu vermeiden. Die Frage einer Herabsetzuno des Preises für die Abgabe von Carnefs der A.I.T. an ihre Clubs ist zur Prüfung an den Verwaltungsrat gewiesen worden, während das Generalsekretariat sich mit der derjenigen der Carnets de passages für Kanus befasst. Die schweizerische Anregung einer Vereinheitlichung des Reiserouten-Dienstes srab erst zu einigen Missverständnissen Anlass. Während sie gerade dazu bestimmt sein sollte, durch den vorgeschlagenen Austausch von Strekkenkarten den Clubs Kosten zu ersparen, wurde eingewendet, dass dadurch die bereits vorhandenen grossen Lager von Itinerarien entwertet würden. Der Kongrpssvorsitzende Dr. Henneberg hafte es leicht, die Dinge richtig zu stellen, indem er betonte, dass es sich natürlich nur um eine künftig und sukzessive sich auswirkende Massnabirie handeln könne. Zwar musste er das Argument anerkennen, dass dem Austausch der Strerkenkarten und deren Lesenden Sprachschwieriekeiten entgegenstehen dürften, während anderseits die Grundidee des schweizerischen Vorschlages, mit der •ZHfzu einer Vereinheitlichung in der Anlage der'Belse-i routen zu gelangen, sich siegreich behauptete. Um eine Standardisierungsfratre handelte es sich auch bpi dor Anregung des belgischen Touring- Clubs betreffend die Numerierung der Mofor«>n und Fahrgestelle von Autos. Während man über die Forderung, dass die betreffenden Nummern in das Metall eingraviert sein müssen, einig war, zeigten sich Bedenken hinsichtlich des weiteren Wunsches, dass im Interesse einer Zeitersparnis bei der Grenzrevision die Stellen, an denen die Numerierung angebracht ist, den Zolldokumenten selbst vermerkt werden s"Hte Aussichtsreicher erschien dem Konsress ein Vorgeben gegenüber den Auiomobil-Konstruktfnireii selbst, um diese zu einer Vereinheitlichung auf diesem Gebiete schon beim Bau der Wagen zu veranlassen. Die Aussprache über die Frage der Verwendung des gelben Lichtes für die Scheinwerfer ergab «ehr widersprechende Auffassuniren. Wie der Delegierte des T.C.S. Dr Patry ausführte, sind nicht einmal die Ausensnezialisten über die Vor- oder Nachteile dieser Beleuchtungsart einig. Der Referent, der selbst Augenarzt ist, wurde afcer ersucht, das Problem im Einvernehmen mit ausländischen Stellen weiter vom wissenschaftlichen Standpunkt aus zu prüfen. Die Frage des Camping beschäftigte den Kongress in Gestalt einer Anregung des Deutschen Automobilklubs betr. die Veröffentlichung von Listen der Zeltplätze jedes Landes. Auch auf diesem Gebiete kam der Wunsch nach Vereinheitlichung zum Ausdruck. Entsprechend den Ursprüngen der A.I.T. haben auch auf dem Berliner Kongress die Fragen des Radtourismus eine gewisse Rolle gespielt, -wobei indessen auf das früher Gesagte verwiesen werden kann. Dagegen verdient noch einmal die hervorragende Gastfreundschaft unterstrichen zu werden, welche die Kongressteilnehmer in Berlin von seiten aller Beteiligten Stellen, vor allem auch beim Deutschen Automobil-Club, gefunden haben, bevor sie ihre, vom Generalinspektorat veranstaltete Besichtigungsreise über die Reichsautobahnen und Deutsche Alpenstrasse antraten. b. ihn das verbilligte Ausländerbenzin. Beim Zollertrag spiegelten sich diese Massnahmen in einem Rückgang auf 52,5 Müh, womit es sich auch erklärt, wenn trotz eines Verbrauchs von 1,8 Mill. Nettozentner die Treibstoffbelastung keine 55 Millionen abwarf. Den Kolonnen VII und VIII schliesslich haben wir keine andere Erläuterung beizugeben, als dass daraus eine einzige Anklage spricht. Sinnfälliger als jedes Wort veranschaulichen sie die Sorglosigkeit und die Weite des Verfassungsgewissens, welche der Landesregierung sowohl wie dem Parlament gestatten, die in unserem Staatsgrundgesetz verankerten Gebote für die Zollbehandlung lebenswichtiger Güter in Permanenz zu missachten. Schweizerische Rundschau Die Baukosten der Sustenstrasse werden höher. Am 13. September 1935 legten die Kantone Uri und Bern dem Bundesrate generelle Projekte und Kostenvoranschläge über den Neubau der Sustenstrasse vor. Die damals errechneten Gesamtbaukosten bezifferten sich auf 20,370 Mill. Fr. und basierten auf den Materialpreisen und Lohnansätzen des Jahres 1935. 11,6 Mill. Fr. dieser Summe entfielen auf das bernische Teilstück Innertkirchen-Passhöhe, die restlichen 8,77 Mill. Fr. auf die urnerische Strassenstrecke Passhöhe- Wassen. In der Folge sah sich dann der Kanton Bern zur Erhöhung der ursprünglich veranschlagten Bausumme von 11,6 auf 12,632 Mill. Fr. genötigt. Dieser Tage ist nun der Kanton Uri nachgefolgt; an Hand der Detailprojekte für das auf seinem Hoheitsgebiet liegende Stück der Sustenstrasse ergab sich die Notwendigkeit einer Steigerung der mutmasslichen Baukosten von 8,77 auf 10,3 Mill. Fr. Dies Anwachsen der Gesamtbaukosten um rund 2,5 Mill. Fr. ist einerseits auf die seit der Abwertung, d. h. dem September 1936 eingetretene Verteuerung der Baumaterialien wie Holz, Zement und Eisen, anderseits auf die steigende Tendenz der Arbeitslöhne zurückzuführen. Anlässlich der Abstimmung vom 28. November 1937 hiess dann das Bernervolk mit 87,000 zu 20,000 Stimmen den Kostenanteil des Kantons von 25 % oder 3,158 Mill. Fr. gut. Der Bund seinerseits übernahm die auf seinen 75prozentigen Anteil an den Gesamtkosten der Bernerstrecke entfallende Mehrquote. In seiner Sitzung vom letzten Freitag beschloss der Bundesrat nun überdies, auch die für die Urnerseite in Rechnung zu ?tellenden Mehrkosten zu 90 % als subventionsberechtigt zu erklären. Generalversammlung der Via Vita. Am 1. Juni fand im Bürgerhaus m Bern, unter der Leitung ihres Präsidenten Chs. Dechevrens, die ordentliche Mitgliederversammlung der Via Vita statt. Vertreten waren 13 Verbände mit 1524 Stimmen von im ganzen 24 Verbänden mit 1743 Stimmen. Dem Ausschuss wurde nach interessanter Diskussion . über die Tätigkeit (Verkehreteilung, Am Auffahrtstag hat. wie bereits kurz gemeldet, Hitler die Grundsteinlegung des neuen Werks bei Fallersieben vollzogen, in dessen Mauern künftig der deutsche Volkswagen über das Fliessband rollen wird. Damit ist ein Gedanke ins letzte Stadium seiner Verwirklichung eingetreten, den der Reichskanzler schon vor der Machtübernahme gefasst hatte und den er seither zäh und unnachgiebig verfolgt hatte, kehrte doch das Thema Volkswagen noch in fast einer jeden seiner Reden bei der Eröffnung der Berliner Automobilausstellung wieder. Als ersten Schritt zur Motorisierung bezeichnete Hitler in seiner Ansprache, die im Mittelpunkt des festlichen Aktes stand, die Loslösung von der Auffassung, dass das Automobil ein Luxusgegenstand sei. Im deutschen Volk herrsche ein Bedarf von 6 oder 7 Millionen Motorfahrzeugen, also müsse das Auto zu einem Volksverkehrsmittel gemacht werden. Diese Rolle habe der Volkswagen zu übernehmen, worin jährlich Hunderte von Millionen ihre Anlage finden. Für die übrige Automobilindustrie verkörpere er keine Konkurrenz, denn — so argumentierte der Kanzler — wenn einer diesen Wagen und keines der schon auf dem Markt sich befindenden Erzeugnisse kaufe, dann tue er es nur, weil er sich ein solches nicht leisten könne. Zugleich mit dem Werk aber werde eine vorbildliche Arbeiterstadt erstehen. In seinen Dank um das Gelingen des grossen Wurfs schloss Hitler neben Direktor Wehrlin von den Daimler-Benz-Werken auch den genialen Schöpfer des Wagens, Dr. Porsche ein. Drei verschiedene Modelle des Volkswagens — der künftig den Namen * KDF-Wagen > trägt — ein Kabriolett, eine Limousine und eine Kabrio-Limousine, Repräsentanten des endgültigen Typs, und in der Form, in denen die Produktion aufgenommen wird, machten in Fallersleben ihre Aufwartung. Und Ende 1939 soll das erste Exemplar auf dem Fliessband laufen, nachdem die Versuchsfahrten mit einer Vorserie von 30 Stück die Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs erwiesen haben und eine weitere Serie von 40 Einheiten gegenwärtig im Bau begriffen ist. Auf die technischen Chrakteristika brauchen wir nicht mehr näher einzugehen; sie haben in Nr. 36 der « A.-R.» bereits ihre Beleuchtung gefunden. ' Steuerfraeen. Brennstoffpolitik, Strassenian, Stras-r senverkehr) der Dank für die Geschäftsführung ausgesprochen und Decharge erteilt. Programm und, Budget für das Jahr 1938 fanden einstimmige Genehmigung. Die Frage einer ••) Initiative zur Beschränkung der fiskalischen Befugnisse des Bundesrats wurde als eines der Hauptgeschäfte der Tagesordnung einer besonders eingehenden Prüfung unterzogen. Die Versammlung ermächtigte den Auaschuss zur Einberufung einer ausserhalb der ausübenden Organe der Via Vita stehenden Expertenkommission aus Kreisen der Wirtschaft, des Verkehrs und der Politik. Diese Kommission soll auf Grund bereits eingeholter Rechtsgutachten raschmöglichst über die Möglichkeiten der Lancierung der erwähnten Initiative Bericht erstatten. (Mitg.) Nochmals : Postautokurs Heidelberg-Zürlcb- Chur. Um Mitte Mai herum erschien in der A.-R. — wie übrigens auch in andern Blättern — eine Meldung über einen neuen Postautokurs Heidelberg- Zürich - Chur, in deren Inhalt sich anscheinend einige Ungenauigkeiten eingeschlichen hatten. Die Generaldirektion der Post- und Telegraphenverwaltung hat sich daraufhin der Mühe unterzogen, in einem an uns gerichteten Brief den Sachverhalt zu sshildern, wie er tatsächlich liegt. Seit drei Jahren — entnehmen wir diesem Schreiben — führt die deutsche Reichspost im Juli und August zwei- bis dreimal wöchentlich konzessionsmässige Auto-Ausflugsfahrten ab Triberg über St. Blasien - Waldshut - Zürich nach Luzern und zurück. Diese Fahrten erfolgen nun im kommenden Sommer vom' 2. Juli bis 1. September re^elmässig an drei Wochentagen. Mit der neu und ausschliesslich mit Wagen und Personal der schweizerischen P.T.T.-Verwaltuns für diesen Sommer versuchsweise — und' zwar ebenfalls dreimal wöchentlich — betriebenen Linie Luzern-Klausen-Kerenzerberg-Chur-Julier- St. Moritz wird der Zweck verfolgt, die schon mehrfach gewünschte Verbindung mit dem Sommerpostkurs St. Moritz-München herzustellen, wodurch eine für unser Land propagandistisch wertvolle Rundreiseverbindung Schwarzwald-Zentralschweiz-Engadin-Tirol-Bayern-Rhein ihre Verwirklichung findet Der Versuch ist insbesondere auch dadurch in den Bereich der Möglichkeit gerückt, dass die interessierten Bahnverwaltungen, die S.B.B, und die Rhätische Bahn, der probeweisen Einrichtung dieser Route angesichts des nicht zu unterschätzenden Werbemomentes und in der Erkenntnis, dass sie auch ihnen indirekt Nutzen bringt, zugestimmt haben. Jocisetatuiq. unseces Feuilletons „tBtaU'unWUid" total in nächstec Tlummtt Die Grundsteinlegung des deutschen Volkswagenwerkes Der Preis : 990 RM. Mit 990 RM. bewegt sich der Preis auf einem geradezu unwahrscheinlich niedrigen Niveau; darüber hinaus aber strebt man nach Mitteln und Wegen, um auch die für den Absatz entscheidenden Unterhaltskosten nach Möglichkeit zu senken. Fehlen zur Zeit auch noch Einzelheiten über das geplante, neuartige Spar- und Versicherungssystem zur Erleichterung des Kaufs, so steht immerhin schon fest, dass die wöchentliche Mindestrate 5 RM. und die Versicherungskosten —< Haftpflicht und Kasko — etwa eine Reichsmark betragen. Damit hofft man dem schwierigen Absatz- und Anschaffungsproblem erfolgreich auf den Leib rücken zu können. Weit fortgeschritten ist auch die Projektierung des technischen Produktionsprozesses, wovon die Tatsache zeugt, dass der genaue Maschinenplan bereits zur Ausführung vergeben werden konnte. Nicht zu vergessen endlich der neuen Arbeiterstadt in der Nähe des Werkes, die in ihrer ersten Ausbaustufe 30,000, im Vollausbau etwa 60,000 Personen eine Heimstätte bietet, nicht eine Siedlung nach landläufigem Muster, sondern das erste Sinnbild einer neuen Aera des Städtebaus. Eine Handvoll weiterer Einzelheiten mag das Bild des in Entstehung begriffenen gewaltigen Werkes abrunden. In einer Fläche von rund 230,000 m 2 zieht sich das Gelände auf einer 2 km langen Front am Mittellandkanal entlang. Für die Verbindung der Fabrik mit dem Reich auf dem Wasserweg sorgt ein eigener grosszügig ausgestalteter Hafen. Welche Dimensionen die Werkanlagen aufweisen, davon mag die Tatsache einen Begriff gewähren, dass allein die Halle für den Karosseriebau ein Areal von 72,000 m 2 umfasst. Daran schliesst sich das Verwaltungsgebäude mit dem 80 m hohen Turmbau und landeinwärts kommen das Hotel für die Käufer des Wagens, die Lagerhallen mit dem Versandbahnhof und ein eigenes Krankenhaus zu liegen. Nicht dass übrigens die Grundsteinlegung das Gelände noch unberührt angetroffen hätte, denn schon zeichnen sich einzelne Grundrisse ab und ebenso wächst auch bereits das Vorwerk, worin die Arbeiter der Volkswagenfabrik ihre fachliche Ausbildung erhalten, aus seinen Fundamenten empor.

45 — FREITAG, 3. JUNI 193S AUTOMOBIL-REVUE 3 Nachträgliches zur nationalen Geschicklichkeitsprüfung in Baden. Aus den in unserer Dienstagnummer veröffentlichten Punktzahlen des Gesamtklassements dieser dritten für die Nationale Automobilmeisterschaft zählenden Veranstaltung war nicht ersichtlich, wie sich das Total der Strafpunkte zusammensetzte, d. h. wieviele davon die Konkurrenten an den Hindernissen, wegen Ueberschreitung der Zeitlimite von 3 Minuten und auf der gestoppten Strecke «eingefangen» hatten, die mit einem vorgeschriebenen Durchschnitt absolviert werden musste. Neugierig, wie wir nun mal von Hause aus und obendrein von berufswegen sind, machten wir uns auf die Pirsch, um Näheres darüber herauszukriegen. Und die Zentralverwaltung des ACS brachte uns dabei volles Verständnis entgegen, so dass wir heute wenigstens für die erstklassierten drei Amateure und Experten der nationalen Konkurrenz ein detailliertes Bild davon bringen können, wie sich die «Struktur» ihres Strafpunktetotals im einzelnen gestaltet und wo sie « geerntet » worden sind. Fasst man nur die an den Hindernissen zudiktierten Punkte ins Auge, so schneidet dabei der Amateursieger Schäfer Erich mit 26 P. am besten ab. Ihm folgt der als dritter Amateur rangierende Zürcher Dold mit 33, währenddem Bolli, der bei den Experten den Vogel abschoss, 41 P. einstecken musste. Alles in allem genommen haben sich, sofern man lediglich das Spitzentrio in Betracht zieht, die Amateure bei der Lösung der Aufgaben — mit Ausnahme der Stoppstrecke — grösserer Präzision befleissigt als die Experten, wovon das Punkteverhältnis von 110 (für die drei Amateure) zu 234 (für die drei Experten) zeugt. Gerade die umgekehrte Schlussfolgerung ergibt sich, wenn man von den wegen Zeitüberschreitung aufgebrummten Strafpunkten ausgeht, denn bei dieser Art der Sezierung der Resultate behalten die Experten das bessere Ende für sich (63 :148 P.), was nichts anderes heisst, als dass ihre Taktik sich dadurch charakterisierte, dass sie, kleine Schnitzer bei der Bewältigung der Aufgaben in Kauf nehmend, vorweg auf Zeit fuhren. Als «reinblütigster» Vertreter dieser Strategie entpuppte sich, wohlverstanden nur unter den drei Erstplacierten jeder Kategorie, der Basier Portmann: vier Punkte nur zog er sich bei der Wertung der Gesamtzeit zu, belud aber anderseits sein Konto an den Hindernissen mit 119 P. Anders ausgedrückt: mit der kürzesten Fahrzeit geht die höchste Strafpunktzahl für Fehler bei der Erledigung der Aufgaben Hand in Hand. Allerdings, der absolut schnellste Mann auf dem Parcours war der Berner Willy Hohl, 7. Amateur im Wettbewerb der angrenzenden Sektionen, der mit 2 Min. 50 Sek. die beste Zeit auf sein Konto buchte. Im übrigen gewährt die nachstehende Uebersicht Einblick in die Einzelresultate der ersten drei Amateure und Experten der nationalen Konkurrenz: u * eowie für die Inhaber der vom ACS ausgestellten internationalen Konkurrenten- und Fahrerlizenzen pro 1938. Am Skirennen vom Sonntag, welches für die Kombination Auto-Ski zählt, können die Mitglieder eines FIS-Verbandes, sofern sie eine Lizenz besitzen, sowie alle Nichtmitglieder teilnehmen. * Bei der Gletscher-Sternfahrt handelt es sich um eine Veranstaltung mit beliebig gewähltem Ausgangspunkt in der Schweiz und freigewählter Strecke durch die Schweiz nach Gletsch, wobei die Bewertung einzig auf Grund der in der vorgeechribenen Zeit im ganzen durchfahrenen Distanz und Höhendifferenz erfolgt. Jeder Durchgangspunkt darf höchstens zweimal, die Zielkontrolle in Gletsch zwischen 16 und 19 Uhr nur etnmal berührt werden. In einem Bordbuch sind Ausgangspunkt, genaue Startzeit und die wichtigsten Durchgangspunkte der Route mit der Höhenlage einzutragen und die Eintragungen von den betr. Poststellen durch Stempel beglaubigen zu lassen. — Die Wagen werden in zwei Gruppen — bis und über 1500 ccm — eingeteilt. — Start: frühestens 18. Juni, 09.00 Uhr. Passieren der Zielkontrolle: spätestens 18. Juni, 19.00 Uhr. Die Zuverlässigkeitsfahrt bildet eine Prüfung auf Grund von: a) einer Durchschnittsgeschwindigkeit, mit der die Teilnehmer eine der folgenden Strecken zurückzulegen haben: Andermatt-Gletsch oder Meiriivgen-Gletsch oder Brig-Gletsch; b) der Beobachtung von je fünf Strassenverkehrssignalen, die auf jeder dieser Strecken eindeutig gegen das Bundesgesetz vom 15. März 1932 über den Motorfahrzeugverkehr und seine Ausführungsbestimmungen verstossen. Auf der Fahrt hat der Wagenlenker oder einer seiner Mitfahrer im Bordbuch in chronologischer Reihenfolge einzutragen, welcher Art die beobachteten falschen Strassensignale sind und an welchem Punkte der Strecke sie sich ungefähr befinden. Jedes nicht beobachtete falsche Strassenverkehrssignal wird mit 20 Strafpunkten bewertet, die von total 300 Gutpunkten in Abzug gebracht werden. Ferner wird die über- oder unterschrittene Fahrzeit mit 1 Strafpunkt pro 10 Sekunden gebüsst. Nennungen werden vom Sekretariat des Organisationskomitees in Gletsch (Tel. Münster, Wallis, Nr. 15) bis 16. Juni, 20 Uhr, entgegengenommen, wobei das Nenngeld von Fr. 10.— pro Wagen gleichzeitig auf Postcheckkonto IIc 473 der Sektion Wallis ACS in Sitten zu überweisen ist. Das 0. K. in Gletsch vermittelt auf Wunsch Reglemente sowie alle gewünschten Auskünfte. FAULENZEN Sp»OB*tf «fm A.MSR «na 500 Meilen von Indianapolis. rfoyd Roberts auf einem kompressorlosen 8-Zyl.-4,5-Iiter-Offenhauser-Rennwagen siegt mit der neuen Rekordgeschwindigkeit von 188,5 km/St. Von 33 Gestarteten 23 ausgefallen. — Nuvolari als Starter. Zum 26. Male wurde am vergangenen Montag das klassische 500-Meilen-Rennen von Indianapolis ausgetragen, .das einen ungeheuren Publikumserfolg erlebte, sprechen doch die vorliegenden Meldungen von 165,000—200,000 zahlenden Zuschauern. Die zur Verfügung stehenden 100 000 Tribünenplätze waren schon seit Wochen ausverkauft und am Sonntag, also schon am Vorabend des Rennens, wälzten sich unabsehbare Menschenrassen zum Schauplatz dieses grössten motorsportlichen Ereignisses der Vereinigten Staaten von Nordamerika. Bei uns in Europa war das Tnleresse für die nach der neuen G. P -Formel gefahrenen 500 Meilen schon deshalb gross. weil sich in Indianapolis endlich einmal die «Affäre Nuvolari» entscheiden sollte, an welche in den letzten Wochen hüben und drüben ein ansehnliches Quantum Druckerschwärze verschwendet worden sein dürfte. Nun. die Würfel sind gefallen. Nuvolari hat den Orsanisatnren erklärt, er sei als gewöhnlicher Vergnüffun^sreispnder nach den Staaten gefahren und denke nicht daran, in einen Rennwagen zu steigen und den tollen Kampf mitzumachen, was bei Presse und Publikum keine geringe Enttäuschung hervorgerufen hat. Dagegen hat er die Funktionen des Starters übernommen und im übrigen als Rennleiter des Amerikaners Rex Mays gewirkt, der auf Alfa Romeo startete, mit dem gleichen Vehikel, das Nuvolari vor zwei Jahren im Vanderbiltrennen zum Sieg führte. Zum « Chauffeur-Rennen » selbst (die 500 Meilen von Indianapolis werden so" benannt, weil die Besitzer der gemeldeten Rennwagen nur seifen in eigener Person starten, sondern den Volant einem von ihnen engagierten Chauffeur überlassen) ist zu sagen, dass es von Anfang bis zum Schluss reich an scannenden und packenden Kampfmomenten war. Von den 49 ursprünglich genannten Konkurrenten wurden auf Grund der Trainingsergebnisse reglementsgemäss die 33 schnellsten für den Start qualifiziert, unter ihnen zwei auf europäischen Konstruktionen: Rex Mays mit dem erwähnten 8-Zylinder-Alfa und Mauri Rose mit einem Anderthalbliter-Maserati- Rennwagen. Rex Mays setzte sich vom Start weg an die Spitze vor J. Snyder und R. Householder, die beide am Steuer eines von Ing. Sparks konstruierten 6-Zylinder-Kompressor-Boliden Sassen. Nach den ersten 10 Runden (25 Meilen = 40 Kilometer) betrug der Durchschnitt von Mays 193,2 km/St.; mit 10 Meter Abstand folgten Snyder, dann Householder, Floyd Roberts (Offenhauser ohne Komp.), Bill Cumming, Babe Stappe, der 53jährige Tony Gulotta, welcher das Rennen schon lömal bestritten hat (Offenhauser o. Kompr.), Snowberger, Chet Miller und Wilbur Shaw Um die 20. Runde ritt Snyder eine heftige Attacke auf den Leader, der für 12 Runden mit dem 2. Platz vorliebnehmen musste, um dann erneut in Front zu erscheinen. Kurz vor der 40 Runde hatte Mays Motordefekt und gab auf; das Zwischenklassement lautete nach dem ersten Fünftel des Rennens wie folgt: 1 Snyder 193,122 km/St., 2. Householder. 3. Floyd Roberts, 4. Snowberger, 5. Kelly Petillo. Bald darauf fuhren die beiden Spitzenfahrer ans Ersatzteillager, um zu tanken und Reifen zu wechseln. Als einer der schnellsten des Feldes erwies sich Petillo, der zahlreiche Runden mit einer Geschwindigkeit von über 200 km/St. herunterspulte und bereits nach den ersten 1nO Meilen (240 km) den vierten Platz erobert hatte. In der 54. Runde sauste Banks über eine Kurve hinaus und wurde bewusstlos von der Piste getragen. Householder hielt sich kurz danach zwei Minuten an den Boxen auf und verlor nicht weniger als 7 Plätze. Plötzlich ereignete sich ein schlimmer Zwischenfall: Andrews war an die Umzäunung gerannt, das rechte Vorderrad seines Wagens sprang ab und flog durch die Lüfte, in die Menschenmenge hinein, wobei ein Zuschauer getötet wurde, während der Pilot selbst beim Sturz schwere Verletzungen davontrug. Das Klassement bei Halbzeit weist starke Veränderungen auf. Petillo, der inzwischen auf den 3. Platz vorgerückt war, musste infolge eines Kurbelweüenbruches ausscheiden. Dem Angriff des wie der Teufel anstürmenden Floyd Roberts mussten nicht, nur Householder, sondern auch Snyder weichen, wie die Zwischenbilanz nach der 100. Runde (250 Meilen) zeigt: 1. Floyd Roberts (191,513 km/St.), 2. Wilbur Shaw 1 Min. zurück, 3. Snyrter 1% Min. zurück. Doch war diese Reihenfolge nicht von allzu langer Dauer, denn schon beim 500. Kilometer hatte Snyder den inskünftigen Sieger wieder hinter sich gewiesen. Bedingt durch einen Boxenhalt, bei dem er für den Reifenwechsel und das Tanken mehr als 2% Minuten verlor, fiel aber Snyder bald darauf an vierte Stelle zurück, um dann im letzten Fünftel des Kampfes wegen eines Kompressorschadens auszuscheiden. Schliesslich musste sich auch Householder infolge eines Nockenwellendefektesgeschlagen bekennen. Damit hatte der 38jährige Floyd Roberts, welcher als Mechaniker bei den Lockheed-Flugzeugwerken tätig ist und die 500 Meilen zum viertenmal fuhr, den Sieg mit Sicherheit in der Tasche, wobei er den Vorjahresdurchschnitt (Wilbur Shaw. 182,2 km/St.) um nicht weniger als 6 km/St, verbesserte und damit — inkl. Rundenprämien etc. etc. — rund 100 000 Schweizerfranken gewann. Resultate. 1. Floyd Roberts (Offenhauser 8 Zyl. 4,5 I o. K.) 500 Meilen = 804,5 km in 4:15:58 = 188,584 km/St.; 2. Wilbur Shaw, 2 Runden zurück = 185,4 km/St., 3. Chet Miller. 4 Runden zurück = 183,750 km/St., 4. Ted Hörn, 8 Runden zurück. Um den deutschen Weltrekordwagen. Die englische Zeitschrift «Speed» meldet, dass der vielerwartete deutsche Rekordwagen für den Einsatz um die höchste Geschwindigkeit zu Lande bei Mercedes-Benz in Untertürkheim gebaut wird. Als Konstrukteur dafür zeichne Dr. Ing. Porsche verantwortlich, der seit Beginn dieses Jahres für Mercedes-Benz arbeite. Daraus darf man schliessen, dass Dr. Porsche mit der Konstruktion der Grand-Prix-Rennwagen gar nichts zu tun hat. Dagegen wird der neue Rekordwagen sein Werk ßein. Der Wagen wird selbstverständlich auf Grund der allerneusten strömungstechnischen Erfahrungen eine Aussenform erhalten, die alle Räder und auch den Kopf des Fahrers einbezieht. Der neue Rekordwagen wird sechs Räder haben. Vier davon werden von zwei «ziemlich starken» Motoren angetrieben sein. Der Wagen wird weitgehend aus Leichtmetall konstruiert, eo dass sein Gesamtgewicht noch weniger als die Hälfte des neuen Rekordwagens des Engländers John Cobb, der 2500 Kilogramm wiegt, betragen wird. Falls der Angriff auf den absoluten Weltrekord auf der neuen Rekordstrecke bei Dessau nicht möglich sein sollte, würden eventuell Versuchefahrten auf dem Salzsee in Nordamerika gemacht. Hierzu ist zu sagen, daes die Fahrten mit Geschwindigkeiten bis zu 550 km sicher auf der neuen Autobahn-Rekordstrecke mit 34 Meter breiter Fahrbahn durchführbar sein werden. Wenn der Rekordwagen so leicht ist wie erwähnt, wird sich die Auslaufstrecke durchaus im Rahmen dessen halten, was man rechnerisch für den Bau der neuen Rekordstrecke angenommen hat. Hundt. SS -o =: |5-i i •g-g ö ? E g S S co co o m N o. E •Weggabelung — — — — — — Stoßstange, Wenden — — — — 30 30 Barriere — — 15 — — — Engl. Parkieren — 20 — 20 — 30 Seitl. Parkieren 2 10 — — 8 20 Keulen-u. Spurfahren 24 21 18 21 36 39 Garagetor — — — — — — Gesamtzeit 39 36 73 26 33 4 Durchschnittsgeschwindigkeit 6 12 6 4 4 8 71 99 112 71 111 131 IV. Schweiz. Auto-Ski-Meeting. 18./19. Juni 1938. Aus dem Reglement. Die Sektion Wallis des ACS und der Ski-Club Monte Rosa, Zermatt-Gletech (in Verbindung mit dem Ski-Club Haslital, Meiringen) organisieren-am 18./19. Juni 1938 das 4. schweizerische Auto-Ski- Meeting, das sich aus folgenden Konkurrenzen zusammensetzt: a) Grosse Gletscher-Sternfahrt. b) Automobilietische, alpine Zuverlässigkeitsfahrt. c) Skirennen auf dem Grimselpass, welches für die Kombination Auto-Ski zählt. Die Gletscher-Sternfahrt und die Zuverlässigkeitsfahrt sind offen für die Mitglieder des ACS ... irgendwo - irgendwann; ohne große Vorbereitungen einfach losfahren und dann verweilen. Gönnen Sie sich diese Entspannung! Wir wünschen glückliche Fahrt und empfehlen Ihnen dazu Essolube »Das gute Oel für gute Fahrt« Bergrennen Parma-Poggio di Berceto. Auf der 24 Kilometer langen Strecke Parma— Poggio di Berceto in Italien wurde am letzten Sonntag ein Bergrennen ausgetragen, das folgende Resultate zeitigte: Sportwagen, internationales Rennen: 1. V i 1 - loreei E. (Alfa Romeo 2,9 1) 26:37,0 = 114,018 km/St.; 2. Biondetti (AlfaR. 3 1) 27:01,4 = 112,302 km/St.; 3. Barbieri (Maserati 1,5 1) 28:33,8 = 106,247 km/St. (Bestehender Rekord: Tadini auf Alfa Romeo: 25:51,0 = 117,4 km/St.). Kommende Ereignisse Sportkalender für das Jahr 1938. (R-IF Rennen nach der int. Grand-Prix-Former, R = Rennwagen; S = Sportwagen; T = Touren- •wagen.) Juni. 5.: Belgien: XIII. Grosser Grenzpreis. (RS) 5.-6.: Frankreich: Bol d'0r-24-Stundenrenncn. (S) 11.: England: 12-Stunden-Rennen. (S) 12.: Brasilien: Grosser Preis von Rio de Janeiro. (R) 12.: Frankreich: Grosser Preis der Picardie. (R 1500 ccm) 18.: England: Ulster Grand Prix. (RS) 18.—19.: Frankreich: 24 Stunden von Le Mans. (S) 19.: Ungarn: II. Grosser Preis von Ungarn. (R-IF) 25.: England: II. Grosser Preis von London. (RS) 26.: Italien: III. Rundrennen von Neapel. (R 1500 ccm) I