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E_1938_Zeitung_Nr.050

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 21. 1OTNT 1938 *-> N° 50 DOLOMITEN GARDASEE GROSSGLOCKNER VENEDIG Wenn das die Ziele Ihrer diesjährigen Fahrt sind, dann empfehlen wir Ihnen unsere neue Autokarte Mit diesem Oel können Sie beruhiat sein : kann nur mit einem sauberen Motor sorglos fahren» Verwenden Sie nie irgend ein Schmieröl, das den Motor verschmutzt, verklebt, ihn verkohlt, und ihn dadurch BREMST! Verminderte Leistung des Motors, erhöhter Oel- und Benzinverbrauch, hohe Unterhaltskosten j dies alles sind Folgen der Verwendung von ungeeignetem Oel. Darum ist die Verwendung von Mobiloil dringend nötig 2 es ist das einzige Oel, welches von allen schlammbildenden Anteilen durch das bekannte Clirosol-Verfahren befreit ist. SAUBER «< TOR Selbst bei höchster Beanspruchung verbürgt es eine reichhaltige Schmierung und hält dabei den Motor SAUBER. VACUtrwr Ott COMPANY, BASEL Mobiloil der Ostalpen mit der geschützten Neuerung der «Schönheitszeichen». Diese Schonheitszeichen zeigen Ihnen die landschaftlich SCHÖNSTEN UND INTERESSANTESTEN PUNKTE. Wenn Sie von N nach S fahren wollen, so sehen Sie aus der Karte, dass Ihnen hierfür vor allem die breite Hauptstrasse über A zur Verfügung steht. Sie kommen auf dieser rasch vorwärts und sie ist landschaftlich nicht bedeutungslos. Ungleich lohnender aber ist es, über den B-Pass zu fahren, denn diese Strasse ist durch zwei grosse Punkte gekennzeichnet. Hingegen lohnt sich der Abstecher nach C nicht besonders. Die Fahrt auf einen der beiden Berge D und E sollten Sie nicht unterlassen! Haben Sie nur für einen der beiden Zeit, ist es lohnender, auf den Berg E zu fahren. Wenigstens aber sollten Sie bis zur ersten Schleife fahren, weil diese mit einem «Schönheitszeichen* versehen ist. IMe Karte umfasst das ganze Gebiet der Ostalpen, von der Schweizer Grenze bis nach "Wien Preis des sechsfarbigen Blattes Fr. 4.-. Ein Beispiel: Verlag Hallwag, Bern Billige Auto-Garagen In Eisenbeton, zerlegbar, ab Fabrik mit Türen, von Fr. 775.- an Auf Wunsch bequeme TEILZAHLUNG Innert 6 Jahren. Prospekte und Preise fertig montiert. Garage-Bau G. HUNZIKER & CO., INS (Bern) MINTEX Die besten ROMANE findenSiestetsinder Wochenzeitschrift DIE ROMAN-QUELLE Keine kitschigen Allerweltsromanei sondern wirklich ausgesuchte, spannende Romane. Dazu Kreuzworträtsel, Kurzgeschichten, Film- u. Modeseite. GRAND GARAGE 60, Bd des Tranoheoi GENF Tel. 41.200 Platz für 300Wagen Vertretung und Service von Hotchkiss - Voisln - Hispano-Suiza ERSATZTEILLAG ER GARAGISTEN! Besichtigen Sie sich vor Ankauf eines Lifts den Rasch VILVER Sparsam Funktioniert nur elektrisch L I R S A A. - Q., GENF Rötisserie 1 Tel. 54.013 PNEUS alle Dimensionen Occasion u. neu vorteilhaft wie noch nie. Pneuhaus FISCHER, GRENCHEN, Sielstr. 4. Tel. 85.521. Autoabbruch Bern-Zollikofen Hans Zysset, Tel. 47.011 liefert Bestandteile aller Art. Motoren, Achsen, Getriebe etc. Ankauf von Altwagen, Luxosund Lastwagen. Unfall und verbrannte. STOSSDAMPFER „APEX" Ruchet, Binggeli & MOhlebach Rue du M61e, 40 QENF Telephon 29.555 Einige Lokal-Vertretungen sind noch zu vergeben REINHDLD HYDRAULISCHE RADABZIEHER S CH MIE R AP PA RATE RANGIER-WAGENHEBER Konzessionär für die Schweiz An Jedem ZeitungS' klosk 35 Rappen FRAM, Oelregenerator Wissenschaftlich begutachtet Generalvertretung: ' • SERVA-TECHNiK A.-6... Zürich - St. Gallen - Bern Bern -Zürich «Basel • Lausanne

50 — DIENSTAG, 21. JUNI 1938 AUTOMOBIL-REVUE Die AIACR in Stockholm Fragen, womit sich die Tagung befasste: Haftpflicht und die obligatorische Versicherung Soll eine Präsumption für die Schuld des Automobilisten aufgestellt werden ? Nein! Unter den Problemen, welche die Kommissionen der AIACR an ihrer Stockholmer Tagung beschäftigt haben, möchten wir uns vorerst dem Bericht der juristischen Kommission über das Projekt eines internationalen Gesetzes über die Frage der Haftbarkeit and der obligatorischen Versicherung zuwenden, wie es in seinen Grundzügen vom Int. Römer Institut in seinen Grundzügen entworfen worden ist Die Kommission bestand aus den Herren Daumas (Frankreich), O'Gorman (England), Primault (Schweiz), Hansez (Belgien), Zanelli (Italien) und Peron (AIACR). Im nachstehenden ResumS fassen vnr die Schlussfolgerungen dieses Berichtes zusammen, der •um so grösseres Interesse für sich beanspruchen darf, als ihn die Instanzen der AIAGR unverändert angenommen haben. Seinem Wesen entsprechend gliedert er sich in zwei Teile: Haftpflicht der Automobilisten und Obligatorium der Versicherung. Das Projekt eines internationalen Gesetzes, führt er aus, steckt sich eine Gesetzgebung zum Ziel, welche den aus der fortschreitenden Entwicklung erwachsenden Bedürfnissen nnd dem Schutz der Allgemeinheit besser Rechnung trägt Ob man aber dieses Ziel auf dem Wege eines einheitlichen Gesetzes erreichen wird, das eine Präsumption der Schuld des Automobilisten aufstellt? Der Bericht antwortet auf diese Frage mit einem klaren Nein. Denn Schutz der Allgemeinheit ist gleichbedeutend mit Respektierung der Rechte Dritter. Anders ausgedrückt: er erfordert eine Verbesserung der Disziplin. Eine Präsumption der Haftpflicht aber würde auf eine Verschlimmerung der Lage aller Automobilisten hinauslaufen, der guten wie der schlechten; die Disziplin jedoch wird in ihrer Wirksamkeit vom Grad der Repression abhängen, keineswegs aber von der Art der Zuweisung der Schuld. Uebrigens darf die Disziplinierung nicht beim Lenker des Motorfahrzeuges haltmachen, vielmehr hat sie alle Strassenbenützer, den Fussgänger mit eingeschlossen, zu erfassen. Wenn diese, als die am stärksten der Gefahr atisgesetzte Kategorie, mit besonderen Garantien umgeben werden sollen, dann nicht auf Kosten des Automobilisten und durch eine Präsumption seiner Schuld, sondern durch das Mittel von Sanktionen und geeigneten Schutevorkehren. Mit der technischen Vervollkommnung des Autos ist zudem das spezifische Gefährdungsmoment, das es verkörperte, hinfällig geworden. Freilich: die Ansichten der Clubs gehen in diesem Problemkomplex auseinander. Und während die einen die Pflicht des Automobilisten zur Erbringung des Entlastungsbeweises ablehnen, machen die andern Bedenken wegen der Schwierigkeiten geltend, die 6ich bei der Fixierung der Begriffe «Halter» und «Eigentümer» ergeben, nicht ohne dass sie den Akzent auf die Tatsache kgen, dass eine derartige Lösung dem Zivilrecht und der Rechtsprechung zahlreicher Länder widerspräche. Erscheint somit das tragende Prinzip des Entwurfs als unannehmbar, so schli&sst er daneben Bestimmungen in sich, deren Beibehaltung nichts entgegensteht, währenddem andere wieder nach Aenderungen rufen. Dazu gehört auch Art. 7, der sowohl das Gericht am Wohnsitz des Automobilisten als auch j«nes am Tatort für die Aburteilung des Automobilisten als zuständig erklärt, ein Dualismus, der geeignet ist, Komplikationen ohne Ende Vorschub zu leisten. Der Gerichtsstand am Wohnsitz gewährt entscheidende Erleichterungen in bezug auf die Zeugeneinvernahme usw. Auch die vorgesehene Regelung der Vollziehbarkeit eines Urteils in einem fremden Staat stösst auf Widerstand und hat die Kommission berwogen, einen Abänderungsantrag zu formulieren. Eine wesentlich günstigere Aufnahme hat eie dagegen dem zweiten Entwurf bereitet, dessen Gegenstand die obligatorische Versicherung bildet. Einzig die Länder mit geringer Verkehrsdichte, stellt sie fest, nehmen ihm gegenüber eine ablehnende Haltung ein. Unbegründet sind auch die Befürchtungen, dass bei der Verwirklichung dieses Projekts das Verantwortungsgefühl des Fahrers schwinden werde, denn tatsächlich schliesst gerade der vorsichtige Automobilist häufig eine Versicherung ab, dieweil der Hauderer nichts davon wissen will. Im übrigen bleibt die Haftbarkeit ja durch die Strafsanktionen gewährleistet Schließlich steht immer noch die Möglichkeit offen, den Grundsatz des S'elbstbehaltes im Gesetz zu verankern, sei es in Form eines gewissen Prozentsatzes, sei es durch Festsetzung eines bestimmten Maximalbetrages oder durch eine andere Lösung. Nach dem Projekt hat der Verunglückte direkt gegen den Versicherer zu klagen. Wenn dagegen die Einwendung erhoben wird, eine solche Bestim-, mung werde eich nachteilig auf die Beobachtung von Voreicht und Korrektheit am Volant auswirken, so trifft diese Auffassung daneben, zumal die Versicherung jederzeit auf den Versicherer Rückgriff nehmen kann, dessen Lage auch ohne das "direkte Klagerecht dieselbe bleibt. Nur das Unfallopfer gewinnt dabei, die Raschheit und Gewissheit der Ausrichtung eines Schadenersatzes. Schlussfolgerung. Erheben sich starke Zweifel am Abschluß« eines internationalen Abkommens über die Präsumption der Haftbarkeit, so präsentieren sich die Aussichten für eine zwischenstaatliche Konvention über die obligatorische Versicherung bedeutend besser. Für den Fall aber, dass sich auch hier keine Einigung erziehen lasse, schlägt der Bericht vor, ein jedes Land sollte gegenüber seinen Nachbarstaaten die Garantie für jene Schäden übernehmen, welche seine Angehörigen auf fremdem Boden verursachen, indem es sich selbst gegen diese Art von Schäden versichert. Mit der Schaffung eines Fonds für Unfälle, deren Urheber nicht ausfindig gemacht werden kann, marschiert die Schweiz beispielgebend voran. Gelangt die Idee international zur Verwirklichung, so würde die AIAGR einen zentralen Versicherungsorganismus ins Leben rufen. Schwedische Strassenmarkierung vorbildlich Es reist sich wie in einem Land der Vorkriegszeit. Vo,m 13.—16. Juni hielt die A.I.A.C.R. in Stockholm eine Tagung ab, woran der A.G.S. durch seinen Zenträlpräsidenten Dr. Mend e sowie durch die Herren Vizepräsident Devaud und Prof. 'Steinmann vertreten war. Ueber seine Eindrücke vom schwedischen Strassen- und Verkehrswesen gewährte Dr. Mende dem «Svenska Dagbladed» ein Interview, das wir hier im Wortlaut folgen lassen. Ohne ein einziges Mal fehlzufahren, hat Dr. Edwin Mende, Präsident des Schweizerischen Automobilclubs, wahrend 10 Tagen eine Autotour von 2000 km durch Schweden gemacht. Sein erstes Urteil ist denn auch ein einziges Lob auf das schwedische System der Autowegweiser : c Ohne je vorher in Schweden gewesen zu sein, ohne eine Ahnung von der Sprache zu haben, bin ich hierher gekommen, und auf meinem ganzen Weg von Trelleborg über Maltnö und Bastad nach Norrköiping, weiter über Västeras und Fahm nach Sundsvall, und nachher nach Stockholm via Qävle und Uppsala — habe ich mich nicht ein einziges Mal durchfragen müssen. Das bedeutet, finde ich, eine sehr grosse Bewährung eurer Wegweiser, die vor allem in Städten und eng bebauten Siedelumgen besser sind als in manchen grössera Ländern. Die VerkehrsdiszipHn auf den schwedischen Strassen gibt Dr. Mende Anlass zu neuen schmeichelhaften Urteilen : c In Schweden wie in der Schweiz haben wir viele Velofahrer aui der Strasse, aber eure Velofahrer unterscheiden sich angenehm von den unsern dadurch, dass sie nicht die halbe Fahrbahn auf eigene Rechnung in Anspruch nehmen und ausserdem noch dadurch, dass sie zuvorkommender und schneller ausweichen, wenn man ihnen ein Zeichen gibt.» Dr. Mende fährt fort: «In bezug auf akustische Signale hoffe ich, in der Schweiz einen schwedischen Brauch einführen zu können. Ich war noch keinen Tag auf schwedischen Strassen gefahren, bevor ich entdeckt hatte, welche gute Idee es ist, das-s das vorausfahrende Auto ein Antwortsignal gibt, wenn es hört, dass ein hinteres (Fahrzeug es überholen will. Das ist etwas, womit ich versuchen will, zuhause durchzudringen. > Mit Ausnahme der Strecke Sundsvall- Gävle, die sehr schlecht war, fand Dr. Mende die schwedischen Strassen gut, und dies galt nicht nur der Hauptstrecke, sondern auch kleineren Strassen, von denen er hin und wieder grössere Schwierigkeiten erwartet hatte. Er ist, alles in allem genommen, ein mit seiner Schwedentour höchst zufriedener Herr. Eine einzige Sache beklagt er: « Es ist wirklich schade, dass wir hier gerade an eurem grossen Tag, dem 16. Juni, wegfahren müssen. Währenddem Stockholm zum Feste geht, starten die Teilnehmer der AutomobilistenkonfereniZ für eine Studienfahrt über Karlstad nach Oslo, um nachher nach Kopenhagen weiterzufahren. So interessant auch diese Tour zu werden verspricht, so ist es bedauerlich, dass sie nicht einen Tag später beginn^, Im übrigen habe ich hier beinahe alles über jede Erwartung gefunden. Was die Hotels betrifft, sind wir Schweizer ja verwöhnt, aber überall, wo ich übernachtet habe, habe ich den Standard sehr hoch gefunden. Soll ich etwas über meinen allgemeinen Eindruck von Schweden sagen, so ist es dies : hierher zu reisen, ist wie in ein Land der Vorkriegszeit zu kommen, und das ist etwas sehr Schönes für einen Zentraleuropäer.» 23. bis 26. Juni Ausstellung CASINO Bern BUICK, 1937, 9000 km, Radio, Heizung etc., neuwertig, nur Fr. 7800.—. 75432 Anfragen unter Chiffre B 4635 Q an Publicitas, Basel. DODGE« AUTOMOBILE Cabriolets, 2 und 4 Türen Prachtvolle Limousinen Versch. Ausführungen GEBR.MARTI* Bern, Eigerplatz Garage VIRCHAUX & CHOUX, St. Blafse GEBR. BRÜLHARDT, Freiburg MAX MOSER, Herzogenbuchsee SELTENHEIT! PACKARD CABRIOLETS Schweizer Karosserie, 20 und 24 Steuer-PS, sofort lieferbar. PACKARD-Automobite, Seestrasse 407, Wollishofen-Zürlch. Telephon 54.246. 23. bis 26. 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