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E_1938_Zeitung_Nr.053

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Fahren lernen — aber

Fahren lernen — aber bei wem? ffvassen INc»€iz«>m Strassenbau im Kanton Zug. Für den Ausbau der Knonauerstrasse von Cham bis an die Zürcher Kantonsgrenze sucht die Zuger Regierung beim Kantonsrat um die Erteilung eines Kredites von 380,000 Fr. nach. Der Verbreiterung der Zürcher Quaibriicke. Zürich wird Heil widerfahren! Was die Behörden noch vor sechs Jahren als unnötig und finanziell nicht tragbar ablehnten, und zwar trotz der Einsprache der Verkehrsinteressentenverbände, wird kommen: Die Verbreiterung der Quaibrücke tritt demnächst in das Stadium der Verwirklichung. Man wird der Tatsache, dass nächstes Jahr in der Limmatstadt die Schweiz. Landesausstellung stattfindet, dafür dankbar sein, dass sie zur Vornahme dieser Verkehrsverbesserung geführt hat, weil ohne eine solche die Abwicklung des Fussgänger- und Fahrverkehrs unhaltbaren Situationen gerufen hätte. Es ist nun verständlich, wenn sowohl Behörden wie Verkehrsinteressenten diese willkommene Verkehrsverbesserung in der Zürcher «City» dazu benützen wollen, um die Verbreiterung der Brücke derart vorzunehmen, dass ein Maximum an Vorteilen aus dem immerhin ziemlich kostspieligen Bauvorhaben herausgeholt werden kann. Dabei stehen drei Punkte im Vordergrund: Fahrbahnbelag, Fernhaltung des Fussgängerverkehrs von der Fahrbahn und Beleuchtung. Um gleich mit letzterem Problem zu beginnen: Es ist auch an dieser Stolle seinerzeit wiederholt auf die unbefriedigende Beleuchtungsanlage am Bürkliplatz und Alpencpiai hingewiesen worden. Die Ständerlampenanlage wurde vor allem wegen der irreführenden Beleuchtung und der erheblichen Blendung beanstandet, zwei Uebel, von denen das letztere durch Einsetzen lichtschwächerer Lampen nur zum geringen Teil beseitigt werden konnte. Man wird nun, nachdem sich für die Quaibrücke eine neue Beleuchtungsanlage als notwendig erweist, danach trachten müssen, für die Lichtanlagen am Bellevueplatz, an der Quaibrücke und am Bürkliplatz eine möglichst gleichmässige Lichtstärke zu schaffen, um eine Blendung der Fahrer durch allzu starke Unterschiede zu vermeiden Für die Fahrbahn dürfte wohl ein Teerbelag in Frage kommen, der eine gewisse Rauhigkeit besitzt. Etwas nachteilig für die Erzielung einer ganzen Lösung wirkt sich hier der Umstand aus, dass nicht der ganze (Ging.) Wo soll ich nun Fahrunterricht nehmen, bei einem Freund oder Verwandten, beim Auto-Verkäufer oder bei einem staatlich geprüften Fahrlehrer? Diese, für das spätere Beherrschen des Fahrzeuges und die Verkehrssicherheit sehr wichtige Frage sollte von jedem, der sich damit beschäftigt, genau überlegt werden. Wie sich das Gesetz dazu stellt, versuchen die nachfolgenden Ausführungen zu erläutern. Vorauszuschicken ist dabei, dass derjenige, der ein Jahr lang den Führerschein besitzt, unter Uebernahme der Verantwortung eine andere Person anlernen darf, doch darf dies keinesfalls gewerbsmässig geschehen. Dazu ist vom Gesetz der Fahrlehrerberuf geschaffen worden. Artikel 32 der Vollziehungsverordnung zum MFG bestimmt nämlich, dass zur Ausübung des Fahrlehrerberufes eine besondere Bewilligung notwendig ist, die durch die kantonale Behörde auf Grund einer besondern Prüfung erteilt wird. Bei dieser Prüfung sind sehr hohe Anforderungen zu erfüllen. Die Pflicht des Staates zum Schutz von Leib und Leben seiner Angehörigen verlangt eine besonders strenge Siebung der Anwärter auf dieses Metier, denn soviel dürfte klar sein, dass der Fahrlehrer ein hohes Mass von Verantwortung für die Sicherheit der Strasse trägt. Es leuchtet ohne weiteres ein, dass die Oeffentlichkeit ein Interesse daran hat, die berufsmässige Ausbildung von Führerkandidaten, den späteren, Automobilisten, in die Hand von Leuten gelegt zu sehen, welche sowohl in fachlicher als auch in charakterlicher Beziehung Gewähr für eine einwandfreie Ausübung ihrer Tätigkeit bieten. Aber — ui)d hier stossen wir auf einen wunden Punkt — immer wieder tritt der Fall ein, dass jemand zwar die Heranziehung von Fahrschülern gewerbsmässig betreibt, die Bewlligung dafür jedoch nicht besitzt. Zugegeben, diese Leute handeln dabei oft in gutem Treuen und horchen verblüfft auf, wenn man ihnen bedeutet, dass solches Tun dem MFG schnurstracks zuwiderläuft und eine strafbare Handlung darstellt. In seinem Kreisschreiben vom 31. August 1936 nämlich hat das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement mit der Ansicht aufgeräumt, es lasse sich gegen die Ausübung des Fahrlehrerberufes nicht einwenden, weil das Automobilgesetz keine Strafandrohung hiefür enthalte. «Diese Auffassung trifft nicht zu», bemerkt es, um seine Interpretation sodann wie folgt zu präzisieren: «Auf Lernfahrten trägt die den Schüler begleitende Person die Verantwortung als Führer. Die Vorschrift, dass zur Ausübung des Berufs als Fahrlehrer eine Bewilligung des Wbhnsitzkantons nötig ist, befindet sich im zweiten Titel

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