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E_1938_Zeitung_Nr.051

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um eine Expertise über

um eine Expertise über meine aflsotrc normal arleitenden Bremsen vornehmen zu lassen tind mir damit einen Gegenbeweis- und Verteidigungsmittel zu sichern. Bei einer Anzeige einen oder zwei Tage nach dem Vorfall wäre mir diese noch möglich gewesen; eine Bussenverfiigung nach 24 Tagen stellt Auf die Märzsession der eidg. Räte hatte mich vor ein fait accompli. der Schaffhauser Ständeherr und Litrapräsident ein Postulat eingereicht, das, als ge- Für meinen «Fall» wie auch für andere, die regelmässig und periodisch aus dem Kanton Bern tarnter Rückzieher gegenüber der Gütertransportinitiative gedacht, dem Bundesrat gemeldet werden, gibt es offenbar nur zwei plausible Erklärungen: entweder müssen die Automobilisten auf diese »einnehmönde Art» gewisse Gemeindekassen speisen helfen oder dann handelt es « so rasch als möglich darüber zu berichten, nahelegte, sich um eine allerdings schwer verständliche Animosität gegenüber den Motorfahrzeugbesitzern. Der sätze und berechtigter Interessen der Eisen- wie unter Wahrung volkswirtschaftlicher Grund- Kanton Bern lebt zu einem nicht geringen Teil aus bahnen die ungenügende Zahl der im Lande dem Tourismus und seine vielen Hotels sind gegen- vorhandenen militärtauglichen Motorlastwagen wärtig stark auf die schweizerische Kundschaft angewiesen. Wo bleibt aber da die Logik, wenn weite Bevölkerungskreise sich mühen, den Gästen ihren Aufenthalt so angenehm als möglich zu gestalten, "währenddem die Behörden, repräsentiert durch junge, unerfahrene, technisch nicht beschlagene Polizisten, die von Umgangsformen herzlich wenig zu wissen scheinen, diese Anstrengungen unterminieren mit dem Erfolg, dass sich die Kundschaft, angewidert ob solcher Ungerechtigkeiten, nach andern Gegenden abwendet? Denn eine Ungerechtigkeit ist es, einer Kleinigkeit wegen derart übersetzte Bussen auszufällen. Die Schönheit einer Gegend schafft's nicht allein, den Gast zum Bleiben zu veranlassen. Besondern in Genf wird die Versuchung, über die Grenze «auszuwandern», durch zahlreiche Gründe und Ueberlegungen genährt _ Vor drei Wochen wurde ich in Bourg (Frankreich) Zeuge folgenden Vorkommnisses: ein Engländer unterliess es, Signal zu geben. Mit einem Lächeln wandte sich der Polizist an ihn und... gab ihm die Adresse einer Firma für elektrische Ausrüstungen an. Das ist eine Parallele, die zu Vergleichen herausfordert Ich begrüsse Sie etc. M. Wt. In diesem Zusammenhang gewinnt die Mitteilung des ACS besonders aktuelle Bedeutung, er habe soeben die zuständigen Behörden auf die Gefahren hingewiesen, die dem Autotourismus in der Schweiz durch die neuerdings in Erscheinung tretende Bussenpraxis (Bussenfallen) droht, und die seinerzeit beinahe einen Boykott der Schweiz durch die internationalen Automobilverbände hervorrief. AWK dU»n Kanfonen Graubünden und der Ausbau der Alpenstrassen. Das Bekanntwerden des bundesrätlichen Programms für den Ausbau der Landesverteidigung und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, in dessen Rahmen bekanntlich auch die Anlage neuer und der Ausbau bestehender Strassenverbindungen zwischen Glarus und Graubünden projektiert ist, hat einen Teil der politischen Parteien Alt Fry Rätiens auf den Plan gerufen und sie bewogen, mit Resolutionen an die Oeffentlichkeit zu treten. Wir enthalten uns für heute eines Kommentars dazu und lassen den Wortlaut dieser Entschliessungen, welche den Betrachtungen unseres Leitartikels in Nr. 48 erst recht ihr Relief verleihen, für sich sprechen : Der freisinnige Parteitag Graubündens hiess einstimmig folgende Resolution gut: «Der freisinnig-demokratische Parteitag hat mit Genugtuung von dem in der bundesrätlichen Botschaft vom 7 Juni enthaltenen Arbeitsbeschaffungsprogramm Kenntnis genommen und gibt der Hoffnung Ausdruck, dass aus den bezüglichen Kredi- Blatt im Wind. Von Joe Lederer. 46. Fortsetzung. Er ging weiter durch das Schlafzimmer, ruckweise, wie eine Marionette. Er bückte sich und hob die zerfetzten Schuhe vom Fussboden auf, das Nachthemd, er hatte beide Hände voll von seidenen Lumpen. Cary, die Ehe, Europa, der Traum. Eine Handvoll Seidenlumpen. Er Hess die Fetzen auf die Bettdecke fallen. Sie ist nichts wert. Sie ist so, wie alte Frauen. Ein Abbild, eine Figur, eine Attrappe, ein wertloses Stück Nichts. Oh, komm zurück ! Komm zurück und leb wieder neben mir her, so wie du bist, nur komm zurück. Ich gebe ihr die Scheidung nicht, dachte er. Er ging die Treppe hinunter, das Haar hing ihm ins Gesicht, der Anzug war zerknittert. Er wusste nicht, wie er aussah. Im Salon stand Cheng und sagte : « Trink ein Glas Whisky. » Hubert trank. Nie geb ich ihr die Scheidung. Sie ist meine Frau. Sie wird in Europa sein, nie wieder werde ich ihr Gesicht sehen Aber sie bleibt meine Frau. « Geh ! » sagte er zu Cheng. Er blieb allein. Er fing an, an Cary Briefe zu schreiben. Er trank Whisky und zerfetzte die beschriebenen Bogen. Dann versuchte er, Telegramme aufzusetzen. Kannst du nicht verstellen, dass eine Frau SBuadestat THutge* ßecuttutaztet das Jtcstidat JCäse* einheimischen Fabrikats in ausreichendem Masse vermehrt werden könne » ... Wie erinnerlich, reichte die Zeit an der Frühiahrstagutig gerade noch zur Begründung und Entgegennahme des Postulates aus; die Beantwortung durch den Chef des Militärdepartements indessen musste verschoben werden, weil ihm damals das Postulat Feldmann, das, freilich in anderer Formulierung, den selben Endeffekt anstrebt, im Nationalrat festhielt. In der Sitzung vom letzten iMittwoch nun beschäftigte die Angelegenheit die Ständekammer neuerdings. Dabei brach, anknüpfend an das Postulat, Amstalden (Obwalden) eine Lanze für die vermehrte Verwendung des Holzgases für Lastwagen. Der Grossteil unseres Lastwagenparks sei ausländischen Ursprungs, eine Tatsache, die im Ernstfall schwerwiegende Folgen nach sich ziehen könnte. Wir müssen deshalb danach trachten, die Abhängigkeit vom Ausland auch auf diesem Gebiet zu vermindern dadurch, dass wir der Verwendung der einheimischen Holzkohle als Treibstoff gesteigerte Aufmerksamkeit schenken. Frankreich und Italien haben gewaltige Anstrengungen zur Förderung des Holzgaswagens unternommen. Das Holz käme, sofern die nötigen Voraussetzungen geschaffen würden, billiger zu stehen als das Benzin und gleichzeitig würde damit der Landwirtschaft ein Dienst erwiesen. Als Mittel zur Erreichung dieses Ziels erwähnte der Redner eine Erhöhung des zulässigen Gewichts für Holzgas wagen, Steuererleichterungen durch die Kantone, Bevorzugung des Holzgaswagens durch die kantonalen Amtsstellen, Vergebung öffentlicher Transportaufträge an Unternehmungen mit Holzgaswagen und Prüfung der Frage, ob nicht gewisse Zollrückvergütungen, welche die Entwicklung dieses Fahrzeugtyps hemmen, aufzuheben seien. (Um diesen parlamentarischen Vorstoss sru unterstreichen, führten die schweizerischen forstwirtschaftlichen Stellen gleichzeitig auf dem Bundesplatz eine Anzahl Hobsgaswagen vor. worüber der Leser an anderer Stelle dieser Nummer einen eingehenderen Bericht findet.) Bundesrat Minger, der das Postulat Käser entgegennahm, stellte seiner Antwort den Satz voran, dass sich ein Zuwarten auf eine verfassungsmässige Lösung des Transportproblems angesichts des Mangels an militärtauglichen Wagen nicht verantworten Hesse. Der Bundesrat werde deshalb bald eine entsprechende Vorlage fertigstellen. Als Mittel käme beispielsweise die Beizeichnung einer Anzahl' inländischer Typen in Betracht, welche die Voraussetzungen der Armeetauglichkeit erfüllen. Für militärtaugliche Wagen könnte im ersten Jahr die Steuer ganz oder teilweise erlassen werden, wobei ten namhafte Mittel für den ausreichenden Ausbau der bündnerischen Alpenstrassen, namentlich auch der schon längst als- dringend erachteten Bernhardin—N'ordsüd-Verbindung, zur Verfügung gestellt werden. Beim Bau der in der Botschaft vorgesehenen iMilitärstrasse Glarus—Graubünden erwartet die Versamlmung, dass auf die wirtschaftlichen Verhältnisse und auf die verkehrspolitische Entwicklung des Kantons Graubünden gebührend Rücksicht genommen und aus diesem Grunde dem Segnes-Projekt der Vorzug gegeben werde.» Am demokratischen Parteitag in Davos beklagte sich Nationalrat Lanicca darüber, dass die von ihm vorgeschlagene Kundgebung vom Grossen Rat bachab geschickt nicht hier leben will ? Doch, ich kann es verstehen, ich will ja selbst nicht hier leben. Grauenvolle Leere, endloser Osten. Niemand will hier leben. Trostlose, regendurehrieselte chinesische Nacht. Er ging zurück und schrieb ein neues Telegramm : Werde Geschäft hier auflösen und nach Europa übersiedeln stop beschwöre dich nichts zu übereilen stop ich weiss, dass du Erdezs nicht liebst, Cary, wir werden wieder glücklich miteinander sein, wir... Er legte die Feder weg und zerriss den Bogen. Er schenkte sich Whisky ein. Er war 'betrunken. Gegen Morgen ging er noch einmal in ihr Zimmer. Er blieb auf der Bettkante sitzen, betrunken, stumm und elend. Ich werde ihr telegrafieren, dachte er, dass ich sie liebe. Sie kann immer zurückkommen. Was gehen mich ihre Liebhaber an. Ich bin nicht eifersüchtig. Ich liebe sie. Sie kann alles tun, was sie will. Ich bin der, der dich immer lieben wird. Der dich immer erwarten wird. Am nächsten Morgen, grau im Gesicht, nüchtern, zerriss er die vielen Telegramme, mit denen der Tisch bedeckt war, die hasserfüllten, die zärtlichen, die bettlerischen und die drohenden. Er fuhr in die Stadt, zum Telegrafenoffice in die Avenue Edward VII. Mit schwerfälligen Fingern malte er die Buchstaben hin. Es war aus. Es war zu Ende. Er kabelte: Einverstanden Grüsse Hubert diese Erleichterung durch eine zusätzliche Belastung der für Armeezwecke ungeeigneten Fahrzeuge auszugleichen wäre. Daneben verdiene auch die Frage einer teilweisen Rückerstattung des Benzinzolles nähere Prüfung. Weil aber das Recht zur Besteuerung der Motorfahrzeuge bei den Kantonen liege, müsste es eventuell vpn diesen* auf den Bund übertragen werden, der ihnen den Steuerausfall vergüten würde. Um eine Verfassungsänderung käme man dabei allerdings nicht herum, doch bliebe die Automobilsteuer nach wie vor Sache der Kantone. Sein Augenmerk werde der Bundesrat auch den Anregungen von Ständerat Amstalden zuwenden; die Gewährung von Vergünstigungen für Lastwagen mit Holzgasbetrieb liege nicht ausserhalb des Bereichs der Möglichkeiten. Beleuchtet es schon schlaglichtartig die etwas eigentümliche Lage, in welche sich der Schaffhauser Ständerat durch sein Postulat hineinmanöveriert und die Richtigkeit der Vermutungen, die wir beim Bekanntwerden dieses seines taktischen Schachzuges ausgesprochen, wenn Herr Käser es für notwendig erachtete, ausdrücklich zu betonen, das Postulat stehe durchaus nicht im Widerspruch zur Gütertransportinitiative (!), so traten die eigentlichen Hintergründe seiner so selbstlos sich gebärdenden Aktion klar zutage, als er, völlig vom Thema abschweifend, Gift und Galle gegen jene Offiziere spie, die es gewagt, öffentlich gegen die Litra-Initiative Stellung zu beziehen und deren glatte Unvereinbarkeit mit den Bedürfnissen unserer Wehrwirtschaft blosszulegen. Wie gewaltig ihn —- und wahrscheinlich auch seine Mitläufer im Litra-Vorstand — diese offene und sachlich einwandfrei fundierte Kritik hochgestellter Militärs in_ Harnisch gebracht, davon legt folgender Satz seiner^ von Gehässigkeit strotzenden Philippika Zeugnis ab: «Ich habe mich gefragt, ob solche Beamte und Offiziere, die sich derart gegen die Regierung vergehen, weiterhin an der Staatskrippe verbleiben können. In jedem andern Staat würde mit solchen Leuten kurzer Prozess gemacht». Aha, da liegt der Has im Pfeffer! Wir verstehen den hemmungslosen Zorn, womit der Herr Ständerat über Oberst Ruf und Oberstlt Däniker herfällt — weil sie ihm einfach unbequem sind und Dinge ausbringt, die ihm als Litra-Präsident ganz und gar nicht in den Kram passen. Dass es vor allem diese Erkenntnis war, die ihn zu seinem Scherbengericht veranlasste, das illustriert im weiteren sein Ausspruch, es werde auch bei der Durchführung des Postulats, wobei wiederum militärische und «volkswirtschaftliche» (lies Eisenbahn)-Interessen .kollidieren, zu ähnlichen «Quertreibereien» kommen. Beim Chef des Militärdepartements allerdings verfehlte die wütende Attacke ihr Ziel; gelassen fing sie Bundesrat Minger mit der Entgegnung ab, das Recht der Kritik dürfe nicht unterdrückt werden. Als pikante Einzelheit aus der Diskussion sei auf das Votum des Walli-sers Evequoz verwiesen, der betonte, dass es nicht als Zustimmung zur Gütertransport-Initiative aufzufassen sei, wenn er für das Postulat stimme. Die Initiative lehne er ab. Nachdem noch Altwegg (Thurgau) unterstrichen hatte, die Kantone könnten nicht ohne sichere ^Garantien auf die Autosteuern verzichten und das Problem des Holzgaswagens bedürfe noch weiterer Abklärung nach verschiedenen Richtungen hin. fand da« Postulat Käser mit 26 gegen 0 Stimmen Annahme. worden sei, wofür die Gegner die Verantwortung zu tragen haben. Um so notwendiger sei es, dass das Volk zu dieser für Graubünden äusserst wichtigen Angelegen- 4. Kapitel Eine glitzernde helle Nachmittagssonne schien, als Cary aus dem Hause trat. Es war dreiviertel fünf. Der blassblaue Aprilhimmel glänzte. Sie winkte einer Taxe. « Ostbahnhof», sagte sie dem Chauffeur. Erdezs hatte sie angerufen, dass er um fünf aus Budapest käme. Sie hatte ihn noch nicht gesehen, seit sie in Europa war. Sie sass in der Taxe, im offenen Wagen, trotz der Sonne war es kühl. Aber es war nicht mehr genug Zeit, um anzuhalten und den Wagen schliessen zu lassen. Sie spürte, wie der Wind manchmal über ihr Gesicht strich. Das Auto fuhr an einer Kirche vorbei, in zwölf Minuten war es fünf. Sie wusste nicht, ob sie sich freute, Erdezs wiederzusehen. Einmal hatte sie sich nach ihm gesehnt. Aber das war in einer andern Welt gewesen und in einem andern Leben. Und jetzt ? Hier in Europa ? Während sie an Erdezs dachte, erinnerte sich ihr Ohr plötzlich an den schrillenden, bebenden Lärm der Zikaden. Ich freue mich, dachte sie, natürlich freue ich mich, vielleicht — der Lärm der Zikaden war noch immer da — werde ich heute abend glauben, dass ich mit Erdezs glücklich werde, oder nicht mehr begreifen, was ich von ihm wollte. Es war alles ungewiss. Sie sah auf. Sie vergass die Zikaden. Die Strasse war voll von Menschen. Europäische Menschen in europäischer Kleidung. Das war die Stadt. Mit einer zufriedenen, erlösten Dankbarkeit blickte sie zu den Häusern hin, zu-diesen fremden-Passanten, an denen das heit Stellung nehme. Worauf einstimmig nachstehende Resolution angenommen wurde: «In Anbetracht der Tatsache, dass das Arbeitsbeschaffungsprogramm des Bundesrates die bündnerisehen Interessen hinsichtlich des Strassenbaues in ungenügender Weise berücksichtigt, gibt die von der Demokratischen Partei einberufene öffentliche Versammlung in Davos der bestimmten Erwartung Ausdruck, dass die Regierung in Bern alles unternehme, um im Sinne der von Dr. Man! dem Grossen Rat vorgelegten Resolution den berechtigten Begehren Graubündens zum Durchbruch zu verhelfen. Die Resolution Dr. Mani bezeichnet als Hauptaufgaben, die möglichst bald in Angriff genommen werden sollen: 1. Die Erstellung einer internationalen, Sommer und Winter befahrbaren Nord-Süd-Verbindung. Sie ist eine dringende Notwendigkeit und bildet die beste Abwehr der drohenden Umfahrungi der Schweiz. Die Bernhardinroute mit einem Autotunnel auf 1600 Metern Meereshöhe eignet sich weitaus am besten dazu. Sie garantiert den ganzjährigen Betrieb und versetzt uns in die Lage, den Wettbewerb mit dem Brenner erfolgreich aufzunehmen. Sie ist deshalb nicht nur eine bündnerische, sondern eine schweizerische Angelegenheit. Die Mesolcina im besonderen erwartet mit Bestimmtheit, dass die ganzjährige Verbindung mit dem übrigen Kantonstsil — ein Hauptpunkt der Rivendicazioni — nun endlich hergestellt werde. 2. Der beschleunigte Ausbau der wichtigsten Durchgangsstrassen, insbesondere der Flüela-, Ofenberg-, der Bernhardin- und der Oberalproute, ferner der Unterengadinerstrasse und des Schyns. 3. Eine direkte Strassenverbindung Glarus- Graubünden. Ihr Trasse ist so zu wählen, dass sie den militärischen Erfordernissen genügt und gleichzeitig die lebenswichtigen verkehrspolitischen und volkswirtschaftlichen Interessen des Kantons her rücksichtigt. Es kann darum nur eine Strasse in Frage kommen, die von Elm ausgeht, möglichst weit östlich in die Oberländerstrassö einmündet und damit den Anschluss an das zentralschweizerische Verkehrsnetz herstellt.» Dem Bau der Sustenstrasse entgegen. Unter der Leitung des frühern bernischen Baudirektors Bösiger schreiten die Vorarbeiten für den Bau der Sustenstrasse methodisch fort. Bereits sind die ersten ßauausschreibungen erfolgt, die sich auf verschiedene noch im Laufe dieses Sommers in Angriff zu nehmende Sektoren beziehen. Abgesehen von den untern Abschnitten von Innertkirchen bis Hinterflühli, deren Länge ca. 2700 m beträgt, kommt von den obern Sektionen eine Strecke von ca. 7800 m in Betracht. Die Arbeiten sollen gegen Ende Juli vergeben werden. Touir «maus Keine Preiszuschläge mehr auf dem Zonen« benzin für Schweizer Automobilisten, die nach Frankreich fahren. Bisher hatte der schweizerische Automobiist, der sich via Genfer Zonen nach Frankreich begab, ungeachtet der Erleichterungen y welche unser westliche Nachbar in seinem neuen Zonenregime zugestanden, ungeachtet auch der Tatsache, dass der französische Zoll die Angaben des Fahrers bezüglich des in den Zonen gekauften Benzins nur ausnahmsweise nachprüfte, noch immer für jeden Liter, den er sich in den Zonen erstand und nach Frankreich einführte, 1.50 ffr. extra zu berappen. Dass dadurch der Tourismus eine Hemmung erfuhr, liegt auf der Hand. Den Bemühungen der in Genif ansässigen Vertretung für den französischen Reiseverkehr ist es nun geglückt, dieses Hindernis aus dem Wege zu räumen. In ein paar Tagen, vielleicht auch schon binnen weniger Stunden werden die Automobilisten, welche die Zonen queren, um eine Fahrt nach Frankreich zu unternehmen, ihr Benzin in der Zone beziehen können, ohne zu riskieren, dass man ihnen beim Eintritt auf fremdem Boden die Differenz abverlangt. Auto vorüberglitt. Ihre Hände zitterten. Die Luft roch nach Frühling. Es war spät. « Ich muss um fünf am Bahnhof sein ! » sagte sie zum Chauffeur. Der Wagen fuhr rascher. Erdezs, Frühling, Nachmittagssonne. In Shanghai war jetzt vormittag. Vorbei. « Schneller ! » Der Chauffeur gab Gas, das Auto fuhr die Strasse entlang, noch mehr Gas, die Häuser und Schaufenster glitten vorbei, ein Laden voll mit Blumen, dann mit fliehender Geschwindigkeit die Schlucht einer Seitengasse. Cary sah den Lastwagen, der hervorbog, und riesengross, hemmungslos schnell auf sie zuschoss. Das Krachen der ineinander rennenden Maschinen hörte sie nicht mehr. Die Taxe überschlug sich, sie wurde aus dem offenen Wagen herausgeschleudert und durch die Luft geworfen. Cary fiel mit dem Kopf gegen einen eisernen Laternenmast. Als sie mit einer zuckenden Bewegung die Lider öffnete, war alles finster. Sie sah nichts mehr. Sie dachte nichts mehr. Sie war schon herausgerissen aus ihrem Leben. Die letzten Fasern, die sie damit verbanden, war der Schmerz. Sie litt unerträgliche, folternde Schmerzen. Sie war nichts als ein grauenvoll leidender Körper. Es war mehr, als ein Mensch ertragen konnte. Sie wollte schreien, doch das war schon, während ihre Augen brachen. (J?ß$§ßteuno. folgt.)

IST» 51 -- FREITAG, 24. JUNI 1938 Am Sonntag: Bergrennen Ermuntert durch den grossen Erfolg, den die letzte Auflage der Bergprüfungsfahrt Rheineck-Walzenhausen-Lachen nach dreijährigem Unterbruch davongetragen hat, schrieb die Sektion St. Gallen-Appenzell des ACS diese Veranstaltung auch heuer wieder aus. Und sie braucht ihren Entschluss nicht zu bereuen, ist doch ihr Aufruf an die einheimischen Automobilsportler, am nächsten Sonntag in Rheineck draussen zum ersten — und vielleicht einzigen (das Bergrennen Develier-Les Rangiers wird möglicherweise abgesagt) — Berglauf der Saison zu starten, •J?< nicht tmgehört verklungen. Es sind insgesamt 44 Nennungen eingegangen, wobei der Umstand, dass der sonntägliche Anlass als Wettbewerb um die Automobilmeisterschaft 1938 zählt, ohne Zweifel in hohem Masse zu dieser ausgezeichneten Besetzung beigetragen hat. Von diesen 44 Anmeldungen entfallen 18 auf die Tourenwagen-, 16 auf die Sportwagen- und 10 auf die Rennwagenkategorie. In allen drei Gruppen gehen zahlreiche Koryphäen von Rang an den Start. Wir nennen bei den Tourenwagen einzig Altmeister Scheibler auf Bugatti, den Wintersternfahrtsieger Stich auf Fiat-Balilla, ferner Nikiaus auf Riley, der in der Neuenburger Geländefahrt bei den Amateuren, und Santschy auf Peugeot, der in der gleichen Konkurrenz bei den Experten den ersten Platz belegte, sowie Schäfer auf Dodge, den Sieger in der Badener Gymkhana. In der Kategorie Sportwagen sind Gübelin (der im Grand Prix des Frontieres an zweiter Stelle einlief) auf BMW und Dold, der Amateurmeister des Vorjahres, ebenfalls auf BMW, mit von der Partie, während in der Rennwagenkategorie die Maseratipiloten Kessler, Christen, sowie de Graffenried und Mandirola (diese beiden nehmen zum erstenmal am Rennen teil) einander ernsthaft «in die Haare» geraten dürften. Diese wahllos aus der Nennliste herausgegriffenen Namen allein besagen, dass man am Sonntag an der landschaftlich überaus malerisch gelegenen Bergstrasse Rheineck-Walzenhausen-Lachen Zeuge spannender und interessanter Kämpfe sein wird. Leider ist es weder Stuber, dem Rekordhalter bei den Sportwagen, noch Ruesch, dem Inhaber des Rennwagen- und absoluten Streckenrekordes, möglich, ihre Vorjahrsleistungen zu verteidigen, da sich ihre Alfas in Reparatur befinden und nicht frühzeitig genug fertiggestellt werden können. Bei dieser Gelegenheit sei noch erwähnt, dass auch ein Exemplar des von uns in Nr. 99/101 der « A.-R. » von 1937 beschriebenen Schweiz. Volkswagens in Rheineck zu sehen sein wird. Er wurde provisorisch bei den Tourenwagen Rheineck-Walzenhausen-Lachen eingereiht, startet aber wahrscheinlich hors concours. Ueber die bestehenden Rekorde brauchen wir uns nicht weiter zu unterhalten; wir geben sie weiter unten klassenweise wieder. Führen wir lediglich an, dass der Tourenwagenrekord im Jahre 1934 von Zwimpfer auf Chrysler mit 5:58,2 = 65,3 km/St., die Sportwagenbestzeit im Jahre 1937 von Stuber auf Alfa Romeo Kompr. mit 5:11,0 = 75,241 km/St, und der Rennwagenrekord ebenfalls 1937 von Ruesch auf Alfa Romeo Kompr. mit 4:48,2 = 81,193 km/St, aufgestellt wurde. Das Rennen nimmt um 10.30 Uhr beim «Hecht» in Rheineck seinen Anfang und führt bei einer mittleren Steigung von 6,7 % und einer maximalen von 11 % nach dem 6,5 km entfernten Lachen, wo der Berglauf nach Ueberwindung einer Höhendifferenz von 433 Meter seinen Abschluss findet. Vorgängig der Automobilkonkurrenz wird, wie in früheren Jahren, ein geschlossenes Rennen vom Motor-Club St. Gallen der UMS ausgetragen, in welchem 16 Piloten starten. Wie gesagt, die Bergprüfungsfahrt verspricht wiederum sehr interessant zu werden und verdient einen Massenbesuch, um so mehr als die organisierende Sektion St. Gallen-Appenzell des ACS, unter dem Präsidium von Herrn Traugott Walser, Herisau, für eine reibungslose Abwicklung der Veranstaltung bürgt. Nennliste. Tourenwagen. 1. Portmann H. Ford 2. Schadegg Paul Terraplane 3. Troesch M. A. C. Fiat Baliila 4. Carl Schäfer Dodge 5. Dietrich Hans Alfa Romeo SIE HABEN ES V/IRKLICH GUT! AUTOMOBIL-REVUE 6. Schlotterbeck Rene 7. Weber Hans 8. Müller (Zupp) 9. Nikiaus Paul 10. Morel H. R. 11. Dattner Alfred 12. Santsohy Willy 13. Sanfelice 14. Stich Jean 15. Zimmermann 16. Rüdinger 17 Scheibler Aug. 18. Pilloud Sportwagen. 1. Trümpy Hermann 2. Monfort Louis 3. Gautschi Hans 4. Haessner Carl 5. Aebli Caspar 6. Heussy Henry 7. Aichele Hans 8. v Tscharner 9. Gübelin Hans 10. Campolongo 11. Dr. Schaefer 12. Paul Messmer 13. Jaeger Willy 14. Riesen Friedr. 15 Allmendingen 16. Dold Kurt Rennwagen. 1. Hofer 2. Blancpain 3. Hahn Carl 4. Du Puy/De Graffenried 5. Christen Max 6. Frei Ad. 7. Stürzincer Leni, Frau 8. Breohbühler 9. Kessler H. 10. Mandirola PROGRAMM Samstag, den 25. Juni 1938: 6— 8 Uhr- Training. 18—21 Uhr: Training. Hudson Hansa Fiat Riley Fiat Balilla Fiat Peugeot Fiat Fiat Ford Schweiz. Volkswagen Bugatti Fiat M.G. Bugatti B.M.W. Fiat Auburn B.M.W. S. S. Jaguar M.G. B.M.W. Hanomag Bugatti Graham M.G. B.M.W. Alfa Romeo B.M.W. M. G. compr. Maserati Bugatti Maserati Maserati A. F Bugatti Bugatti-Compr. Maserati Maserati Sonntag, den 26. Juni 1938; Besammlung der Konkurrenten zur Wagenabnahme auf der Strasse Bauhof-Ebenau, Richtung Ebenau. Nachher Abfahrt in geschlossener Kolonne in Reihenfolge der Startnummern. 7.30 Uhr: Tourenwagen. 8.00 Uhr: Sportwagen. 8.30 Uhr: Rennwagen. 10.00 Uhr: Beginn der Bergprüfungsfahrt für Motorräder, veranstaltet vom Motor-Club St. Gallen. (Geschlossenes Rennen). 10.30 Uhr: Beginn der Bergprüfungsfahrt für Automobile. Ab 9 Uhr ist die Bergstrecke für sämtlichen Verkehr gesperrt. 13.30 Uhr: Bankett im «Kurhaus» Walzenhausen mit anschliessender Preisverteilung. Besondere Bestimmungen: Der Beginn der Bergprüfungsfahrt wird durch Abfahren der Strecke mit grosser gelber Fahne, der Schluss mit weisser Fahne bekanntgegeben. Als glücklicher Besitzer eines Autos können Sie jederzeit mit Ihren Angehörigen und Freunden alle Schönheiten unserer Heimat genießen. Wir wünschen frohe Fahrt und empfehlen Ihnen dazu Essolube »Das gute OeJ für gute Fahrt« DIE BESTEHENDEN REKORDE TOURENWAGEN : Bis 750 ccm Buchwald (BMW) 1930 7:57,8 1100 ccm Sanfelice (Fiat-Bai.) 1934 7:39,0 1500 ccm Keller (Alfa Romeo) 1931 6:22,2 2000 ccm Keller (Alfa Romeo) 1932 6:13,6 3000 ccm Scheibler (Bugatti) 1932 5:59,8 5000 ccm Pfäffli (Ford) 1937 6:02,0 8000 ccm Zwimpfer (Chrysler) 1934 5:58,2 SPORTWAGEN : Bis 750 ccm Schumacher (BMW) 1933 7:23,4 1100 ccm Frei (Fiat-Siata) 1934 6:28,4 1500 ccm Emery (Derby) 1932 6:06,0 2000 ccm Gübelin (BMW) 1937 5:34,4 3000 ccm Maag (Bugatti) 1934 5:19,8 5000 ccm Stuber (Alfa Romeo) 1937 5:11,0 8000 ccm Itten (Chrysler) 1934 6:01,8 Ueb. 8000 ccm Caf lisch (Merc.-Benz) 1931 6:46,0 RENNWAGEN: Bis 750 ccm Markiewicz (Austin) 1931 6:30,8 1100 ccm Kessler (Amilcar) 1932 5:45,4 1500 ccm Maas (Maserati) 1934 5:14,0 2000 ccm Maag (Bugatti) 1933 5:24,06 Ueb. 2000 ccm Buesch (Alfa Romeo) 1937 4:48,2 Totalisator am Grossen Preis der Schweiz für Automobile. Der Grosse Preis der Schweiz ist zu einem klassischen Automobilrennen geworden. Er trägt die höchsten Auszeichnungen die der Automobilsport zu vergeben hat: «Grande Epreuve» und wird am 21. August 1938 als Qualifikationslauf für die Europa-Automobilmeisterschaft ausgetragen. Doch, die Organisatoren ruhen nicht. Um die Eindruckskraft und die persönliche Anteilnahme des Publikums am dramatischen Kampfe noch mehr zu steigern, wird ein Totalisator eingeführt. Jeder einzelne, grosse und kleine Prophet hat damit Gelegenheit, seinen Enthusiasmus und seine Sympathie für Fahrer und Maschine durch einen Toto-Einsatz zu bekunden. Dieses gewerbsmässige Tippen wird in Anbetracht der neuen Rennformel einen ganz besonderen Reiz erhalten. Der Totalisator am Grand Prix ist ein N'ovum und wurde vom Regierungsrat des Kantons Bern bewilligt. Wenn er sich noch nicht früher Eingang verschaffen konnte, so liegt es in der Austragungsweise der bisherigen Rennen. Erst mit der Gliederung des «Preis von Bern» in zwei Vorläufe und einen Endlauf und der Kürzung der alten Grand Prix-Distanz ist der Toto spruchreif und für die Wettenden interessant geworden. Er wird nach den bewährten, einheitlichen Richtlinien des Totalisatorbetriebes des Schweizerischen Rennvereins durchgeführt. Zum Abschluss gelangen Sieg- und Platzwetten und ausserdem die neue Wettart des «pari jumele», wobei auf Sieger und Zweitklassierte zugleich gesetzt wird. Beim kommenden Grand Prix wird also auch der Zuschauer «mitrennen» und einen Erfolg nach Hause tragen können! Die internationale Beteiligung am Grossen Preis der Schweiz. Die neue Rennformel hat dem Auftakt zur internat. Automobil-Rennsaison ein ganz besonderes Gepräge gegeben. Die neu entwickelten Maschinen durchlaufen ihre Probezeit, wobei natürlich Kinderkrankheiten unvermeidlich sind. Auserdem hat gerade dieses Jahr die Frage der Nachwuchsfahrer nur eine provisorische Lösung gefunden. Aus dieser Unsicherheit heraus haben ALFA- GORSE und AUTO-UN'ION sich vorsichtigerweise bis jetzt vom eigentlichen Kampfe ferngehalten. Alfa- Romeo wird beim Umbau und Einfahren der abgeänderten Formelrennwagen besonders auf Schwierigkeiten stossen. Die Auto-Union wollte ihre interessante Neukonstruktion nicht überstürzen, so dass ihre Wagen zum allgemeinen Erstaunen bis heute noch nicht eingesetzt wurden. Ihre Teilnahme am Grossen Preis von Frankreich am 3. Juli 1938 steht aber fest. Diese vorerwähnten Umstände, die in der Presse vielfach als ein düsteres Anzeichen, für die kommenden Rundstreckenrennen gewertet werden, sind einzig auf die Revolution zurüokzu-* führen, welche die neue Rennformel im Autosport hervorrief. Der Grosse Preis der Schweiz für Automobile wird von diesen Vorsaison-Fortfaits nicht mehr berührt! Ja, man kann sogar auf eine erhöhte Intensität des Kampfes rechnen, da durch den Wegfall einiger internat. Konkurrenzen, der Wert dieser schweizerischen Veranstaltung für die Klassierung der Europameisterschaft eine wesentliche Steigerung erfährt. Die Besetzung der Startplätze wird wieder das gewohnte internationale Bild ergeben, denn alle namhaften Rennställe werden bis zum 21. August ihren Rennbetrieb in vollem Umfange aufgenommen haben und in Bern auf der renntechnisch einwandfreien Rundstrecke im Bremgartenwald eines der spannendsten Rennen fahren. IN ENGLAND Grosser Preis von London. Auf der Kristall-Palast-Rundstrecke in der englischen Metropole gelangt morgen Samstag der Grosse Preis von London zur Durchführung, in welchem auch Piloten vom Kontinent um den Siegeslorbeer kämpfen. Es starten u. a. Evans auf Alfa Romeo 2900, Gerard auf Delage 3000, Bira, Dobson und Wakefield auf ERA 1500 und Wilson auf ERA 1100, Hanson auf Maserati 1500 und Lurani auf Maserati 1100, Maclure au Riley 2000 sowie Gordini (der Bol d'Or-Sieger) auf Simca 1100 und Madame Itier auf Simca 1000. Wenn nicht alles täuscht, dürfte mit einem spannenden Duell zwischen den ERA-Kämpen Prinz Bira und Dobson zu rechnen sein. IN ITALIEN. Der Grosse Preis von Neapel für lVs-Uter- Rennwagen findet am kommenden Sonntag auf der Posilipp- Rundstrecke statt. Es handelt sich sozusagen um eine italienische Familienangelegenheit, finden wir doch von wenigen Ausnahmen abgesehen, nur Italiener auf Maserati am Start. Die Nennliste weist 18 Namen auf, nämlich: Bianco, Trossi, Rocco, Marazza, Teagno, Lanza, den Schweizer Armand Hug, den Deutschen Paul Pietsch, Dusio, «Ralph», Pelassa, Batteglia, Soffietti, N'egro, Villoresi Luigi, De Teffe, «Libeccio» und Corsi.