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E_1938_Zeitung_Nr.061

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10 AOTOMOBIL-REVUE

10 AOTOMOBIL-REVUE FREITAG, 29. KTLt 1Ö3S >-* N° 61 PraLt^die Wink« Bei greller Sonne auch mit der Hand abwinken! Frage 13.483. Oelreiniger. Welcher Unterschied Der Winker, dieses nützliche Instrument, besteht zwischen den Oel- und Motorreinigern der das den andern Verkehrsteilnehmern anzeigt, beiden Marken «Fram> und «Sempurol>? M. T. ä St. G. dass der Automobilist beabsichtigt, die Fahrtrichtung zu wechseln, ist in dieser Jahresger ist amerikanisches Fabrikat und sein Filter- Antwort: «Der

61 FREITAG, 29. JULI 1938 AUTOMÖBlL-REVüE 11 Pneus mit Kunstseiden-Gewebe. Nach mehrjährigen Versuchen hat die «US die Entfernung von der Landesgrenze mit, sondern Rubber Company» Pneus herausgebracht, die anauch die Höhenlage des Tunnels und namentlich Stelle des bisherigen Baumwollgewebes ein solches auch, der Umstand, ob sie auch im Winter aus Rayon (Kunstseide) besitzen. Der Vorzug dieser Rayonbasis der neuen Pneus soll vor allem in Strasse .lawinengefährdet ist oder nicht. benutzbar sei oder n i c h t: ferner ob die einer grösseren Widerstandsfähigkeit gegen Hitze Im weitern ist aber auch auf die allgemeinen und sonstiger Abnutzung liegen, was sie besonders volkswirtschaftlichen Interessen Rücksicht zu nehmen; es soll die Strasse so geführt werden, dass für Lastwagen und Autobusse geeignet macht. Die Reifen sind um ca. 5% teurer als die besten Pneus sie dem grösseren Teil der berechtigten Wünsche auf Baumwollbasis. Rechnung träge. Sie soll also nicht nur militaris« slibau Die Reußbrücke von Bremgarten. Im stark frequentierten Strassenzug Lenzburg - Mutschellen - Zürich stellt bekanntlich die hölzerne, gedeckte Brücke über die Reuss in Bremgarten ein grosses Verkehrshindernis dar, das um so stärker ins Gewicht fällt, als im Anschluss an die Brücke die Strasse auf einer Steilrampe ins Städtchen hinauf führt. Das Reußstädtchen selbst möchte nun parallel zur Brücke der Dietikon-Bremgarten- Wohlen-Bahn, welche die Reuss oberhalb der bestehenden Holzbrücke in kühnem Bogen bezwingt, eine Hochbrücke erstellen, um den Durchgangsverkehr aus den engen Strassen der Stadt herauszunehmen. Demgegenüber vertritt der aargauische Regierungsrat die Auffassung, dass im Hinblick auf die Landesausstellung eine Verstärkung und Verbreiterung der alten HoJz-brücke genüge. Luftfahrt Sommer-Fliegerschule des Berner Aero-Club. Unsere Jugend wächst bereits mit dem Fluggedanken auf. Was den Vätern bloss Wunschtraum •war, ist ihr Wirklichkeit geworden. Deshalb träumt fast jeder junge Mann vom Fliegen, vom Fliegerwerden. Und dieser Wünsch kann heute auch mit relativ geringen Mitteln erfüllt werden. Denn die massgebenden Organisationen, die sich in den Dienst der Sache etellen, erleichtern nach Möglichkeit dieses Streben. Im Wunsche, auch seinerseits möglichst viel zur Popularisierung der Luftfahrt beizutragen, führt der Berner Aero-Club in den Monaten August und September stark verbilligte Flugkurse durch. Wer I*U VSC9 Alpenposten. Immer höher klimmt jetzt, während der Ferienzeit, die Frequenzkurve der Alpenposten und wenn sie in der zweiten Juliwoche auf über 37.000 Personen emporschnellte, so hat die Zeit vom 18.—24. Juli einen weiteren, erheblichen Zuwachs gebracht. Mit einem Total von 52.016 Reisenden wurde im Laufe dieser Saison ein neuer Höhepunkt erreicht, der, gemessen an der Parallelwoche des Vorjahre« einer Steigerung des Reisendenkontingents um 3511 entspricht. 26 von den 38 Kursen warten dabei mit einer Verbesserung ihrer Ergebnisse auf, die auf der Linie Reichenbach-Kiental-Griesalp mit einem Plus von 544 Fahrgästen am stärksten ausgefallen ist. In einiger Distanz folgen Bern-Gurnigel-Schwefelberg Bad mit +395, Col du Pillon mit. +347 und NesslaU-Buehs mit +331 Passagieren. In absoluter Hinsicht marschiert übrigens dieser letzterwähnte Kurs mit 4740 beförderten Personen an der Spitze, Urnäsch- Sehwägalp erseheint mit 4028 an zweiter Stelle, Cbur-Julier-St. Moritz belegt mit 3964 den dritten Rang und den vierten nimmt mit 3805 St. Moritz- Maloja-Chiavenna für sich in Anspruch. Respektabel nehmen sich übrigens auch Reichenbach- Griesalp mit 2877, die Grimsel mit 2818 und die Furka mit 2250 Fahrgästen aus, währenddem die Tausendergrenze von nicht weniger als 11 Kursen überschritten wird. Bezieht man noch die drei neu in Betrieb genommenen Verbindungen Meiringen- Gadmen, Nesslau-Schwägalp und St. Moritz-München mit in die Zusammenstellung ein, dann erhöht sich die Gesamtzahl auf 53.535. immi cland Türke! baut Autostrassen. Die Einsicht in die Bedeutung des autamobilistischen Fremdenverkehrs 6etzt sich überall durch. Selbst in der Türkei, die im Verhältnis zu ihrer Grosse und Bevölkerungszahl nur wenige Autos besitzt, hat man seine Wichtigkeit erkannt; zugleich aber auch ist man inne geworden, dass der Mangel an für Automobile gut fahrbaren Strassen das Land vom Fremdenverkehr abschlieest. Deshalb wendet man jetzt den Fragen des Strassenverkehrs erhöhte Aufmerksamkeit zu. ohne sich allerdings in dieser Hinsicht übertriebenen Hoffnungen hinzugeben. Zwar erhebt die Regierung echon seit Jahr und Tag unter der Bezeichnung «Wegesteuer» eine Kopfsteuer, die im Jahr zirka 9,5 Millionen Türkpfunde einbringt, aber nur der kleinste Teil dieser Einnahmen dient seinem nominellen Zweck; in der Hauptsache fliessen sie anderen Aufgaben zu. Gegenwärtig nun werden allerdings auf dem europäischen Gebiete der Türkei einige beachtliche Strasseabauten durchgeführt. Damit will die Türkei den Anschluss an die Autostrassen Europas herstellen. Hinzu kommt, dass Istanbul mit seinen 750,000 Einwohnern nicht blose die grösste Stadt des Landes, sondern auch die handelspolitische Metropole ist. Von den landschaftlichen Schönheiten des Bosporus i&t schon unendlich, viel berichtet worden; um sie dem Automobilismus zu erschliessen, wird auf der europäischen Seite eine neue Strasse mit einem Aufwand von 400,000 Türkpfund gebaut. Das wichtigste Projekt aber verkörpert die Inangriffnahme das türkischen Abschnittes der Autostrasse Calais-Istanbul, dessen Länge 238 km beträgt. Waren bisher davon die 137 km Istanbul- Lüleburgas fertiggestellt, so ward nunmehr die Strecke Lüleburgas-Adrianopel in Angriff genommen. Für den Simplon-Orientex.press, der für die Distanz Adrianopel-Istanbul fast 7 Stunden und 30 Minuten benötigt, bedeutet die neue Strasse eine schwere Konkurrenz, legt doch ein Auto die schnurgerade Strecke mit ihren geringen Steigungen in gut 3 Stunden zurück, während der Ex-7. August, 15.30 Uhr: 15.30 Uhr; Samstag, 6. August, 20 Uhr; Sonntag, press infolge des schlechten Unterbaues nicht über 40 Stundenkilometer hinauskommt. Wirtschaftliches Steyr baut sein Produktionsprogramm aus. Die Generalvertretung der Steyr-Automohile AG. in Zürich teilt mit, dass das Produktionsprogramm der Steyr-Werke entgegen allen anderslautenden Gerüchten unverändert aufrechterhalten bleibt und auf der ganzen Linie einen zeitgemässen Ausbau erfahren wird. Dies bezieht sich insbesondere auch auf den Bau von Personenwagen, der nach wie vor einen der Hauptproduktionszweige bilden wird. Der selbständige Charakter des Unternehmens bleibt vollauf gewahrt. Letzte iflelclun^^n Henry Ford 75Jährig. Morgen Samstag, den 30. Juli, feiert Henry Ford in körperlicher und geistiger Frische seinen 75. Geburtstag. Der amerikanische Automobilmagnat wurde 1863 in Springwells (Mich.) geboren. Seine ersten Wagen konstruierte er 1896 bis 1903, um dann in diesem letztern Jahre zur Massenfabrikation überzugehen. 1904 hielt sich die «Masse» zwar noch in bescheidenen Grenzen: 1708 Wagen verliessen das Werk, Fünf Jahre später waren es bereits 10 000, aber was bedeutet das schon gegen die 15 Millionen des Modells «T»? Indessen stieg die Produktion weiter, um schliesslich mit dem Modell «A» und dem «V-8» 25 Millionen zu erreichen;' ? Frellichtspiel Murten. Murten, das reizende mittelalterliche Städtchen, wird Ende Juli und zu Anfang August ein Freilichtspiel aufführen. Der Autor, Dr. E'. Flückiger in Murten, ist bekannt durch das Festspiel der Murtner Schlachtfeier und durch das Freilichfspiel «Der Bieler Ring», aufgeführt Woche 1935. Man wird Wir sind in der Lage, noch einige fabrikneue Buick und Cadillac Modell 1937, 7plätzig sowie einen BUICK, 1937, 7plätzig, wenig gefahren, zu selten günstigen Preisen abzugeben. — Agence Amdricaine A.-G., Zürich, Dufourstrasse 23. 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Glarus - Bündner Oberland. Sprache, die Reklame, In der Presse ist kürzlich wieder die Frage einer Strassenverbindung vom Kanton Glarus nach dem Bündner Oberland erörtert worden. Anlass dazu gab eine konfereiizielle Behandlung dieser Frage in Bern^ wobei von militärischer Seite um Projekte der Kis'tenpassr o u t e der Vorzug gegeben wurde mit der Begründung, dass dieselbe am weitesten vom Talkessel bei Sargans entfernt liege. Dass beim Entscheid über diese Trassefraee die militärische Seite eine wichtige Rolle spielt, ist. selbstverständlich, es braucht dies nicht des Nähern ..erörtert zu werden; hingegen spricht, vom militärischen Standpunkt, aus beträchtet, nicht nur sehen Zwecken, sondern auch der Allgemeinheit dienen. Bevor man eich in diesen Fragen ein' Urteil bilden kann, sollte man in erster Linie über die drei Projekte Segne®, Panixer und Kisten genaueres wissen, und zwar Höhenlage und Länge des Tunnels, Maximalsteigung, Länge der Strasse von einer Talsohle zur andern mit Angabe des Ausgangs- und Endpunktes resp. Anschluss an die bestehenden Strassen. Auch sollte bekanntgegeben werden, welcher kleinste Radius mit Rücksicht auf zwei sich kreuzende Kolonnen angewendet werden darf. Sehr wichtig ist vor allem zu wissen, welche Höhenlage aus militärischen Gründen nicht überschritten werden darf. Weiss man dieses, so können diese drei Projekte in aller Objektivität miteinander verglichen und dann -ein Urteil gebildet wgrden, welches unter Berücksichtigung der verschiedenen. Momente den. Vorzug verdient. ,.v ^Selbstredend spielt auch die. Baukostenfrage "'mit, doch wird: dasjenige Projekt den Vorrang' „verdienen, das die meisten Vorteile in sich vereinigt, auch wenn die Baukosten höher ausfallen sollten. Die Beantwortung dieser Frage ist Sache der Generalstabsahteilung. Kennt man diese Antwort, dann kann an die Bereinigung der Projekte herangetreten werden. -Erst dann kann ein Vergleich gezogen und ein Urteil gefallt-werden. Das erste Wort im Sinne obiger Ausführungen hat daher die Generalstabsabteilung. Ein militärisches Geheimnis wird dadurch nicht verraten, anlässlich der Bieler- denn eine Alpenstrasse kann nicht im Geheimen Gelegenheit haben, an gebaut werden. -e- REPARATUREN AUTOMOBILE - ORIG.-BESTANDTEILE nur bei der direkten und einzigen Fabrik-Vertretung für die ganze Schweiz: GENERALVERTRETUNG für die Steyr-Aatomobile A.-G., AlBISRIEDERPLATZ 3, ZÜRICH 3, Telephon 56.506 nU«.,^«L+ Zu verkaufen Cheyrolet 1937, von Privat nur 25 000 km gefahren, absolut wie neu, garantiert Lastwage „ DODGE unfallfrei, wird vom Besitzer für nur Fr. 4400.— gegen bar abgegeben. — Kein Tausch. (61)6786 Vorführung von Garage Stierli, Limmatstrasse 212, Zürich 5. Tel. 33.855. MERCEDES- BENZ Typ 230 graue, 4/5plätzige Limousine, 6 Zyl-, 11 Steuer- PS, letztes Modell,, wenig gefahren, umständehalber preiswert zu verkaufen. Anfragen unter Chiffre 6809 an die (61 Automobil-Revue, Bern. !! 16 PS, 2 Tonnen, in sehr gutem Zustande. — Offerten unter 6773 Postfach 7, Buchs bei Aarau. (60,61 Occasion 2 FORDSON mit 3 Kipper, 1-Achser 1 Anhänger 2-Achser wegen Betnebsumstellung billig abzugeben. (60-62 Offerten unter Chiffre 6777 I an die Automobil-Revue, Bern. Oelregenerator am Wagen Die nächste Nummer der Automobil-Revue erscheint wegen der 1. August - Feier erst Dienstag den 2. August. Btidieriisdi Roland Lebel: Intimes New York, 240 Seiten geb. Fr. 5.80, Verlag Hallwag. Bern. Der Verfasser des Buches erhebt keinen Anspruch darauf, Amerika entdeckt zu haben. Er'legt aber ein Zeugnis ab, das um so wertvoller ist, als es sich auf direkte Erfahrungen und Beobachtungen stützt, die er während drei verschiedenen Aufenthalten in New York aus dem Leben heraus gemacht hat. In New York kommt in grösstem Maßstab die materielle und moralische Kraftentfaltung des amerikanischen Volkes zum Ausdruck. Mehr als anderswo spürt man hier den Pulsschlag des Schilderungen über die Krisenerscheinungen usf. wechseln ab mit entzückend erzählten Streiflichtern des privaten und geselligen Lebens, wobei wir an der Morgentoilette des New Yorkers teilnehmen, ihn zur Arbeit begleiten, mit ihm seine Mahlzeiten einnehmen und ihn erst wieder verlassen, wenn er von dem abendlichen Kinobesuch nach Hause geht. Auch die umstrittene Moral des New Yorkers und der New Yorkerin wird von Lebel kritisch betrachtet. Alles in allem nicht nur ein unterhaltsames, sondern ein ebenso lehrreiches Buch, das uns vor allem mit dem amerikanischen Einzelleben vertraut macht. tfosra Personelles: In der Akkumulatoren-Fabrik Oerlikon, AG. in Zürich, ist die Unterschrift von Eduard Leibacher erloschen. In der Akfiengesellschaft-Verlrefunfl, in Zürich, Handel mit Automobilen usw., ist die Prokura von Alfred Marx erloschen. Mineralöle AG., Zweigniederlassung Zürich, Hauptsitz in Prilly Anthelme Boucher ist aua dem V R. infolge Todes ausgeschieden; seine Kollektiv- Unterschrift ist erloschen. Firmenänderung: Die AG. unter der Fa. Carrosseria & Spritzwerk Aktiengesellschaft, Bern, Betrieb einer Carrosseriewerkstätte mit Wagner-, Spender-, Sattler- und Malerwerkstätte usw., hat in der G. V. der Aktionäre ihre Statuten revidiert und die Firma abgeändert, die nunmehr lautet: Vercelli AG., Carrosserie & Spritzwerk. Firmenlöschung: Die Firma Otto Hürzeler, Autogarage und Rep.- Werkstätte, Seematte, Spiez, ist infolge Todes des Inhabers erloschen. Redaktion : Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmeyer. Dipl.-Ing. F. 0. Weber. Citroen »f*«H«fftf Zu verkaufen -Limousine, 6-7plitrig, 8 ZyHnte. In «ehr gutem Zustand PacKaro « h r g . . « . } . -Limousine, 4-5ptttajg. 1929. 18 PS. D6 öOlU vollständig neu revidiert, n •# Ul -Cabrio-Limotiaine -Cabrio-Limousine 1937, 1037, Vorführung»- D K W wagen, mit voller Fabrikgarantie .Limousine, «ttrig, Jahrgang 1937. erst 15000 km getahren. T.„T>, sm oden, .Uhrgang 1933.