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E_1938_Zeitung_Nr.061

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 29. JULI 1938 — N° 61 Um den Benzinpreis in Deutschland In letzter Zeit nimmt in der deutschen Presse das Problem des Benzinpreises einen beachtlich breiten Raum ein. Dies dürfte kaum ein Zufall sein, denn mit dem Baubeginn der Volkswagenfabrik ist au&h die Frage der Treibstoffversorgung in ein neues Stadium gerückt. Wie der Leiter der Deutschen Arbeitsfront, DT. Ley, kürzlich erklärte, werden im Herbst nächsten Jahres die ersten 20,000 Wagen die Fabrik verlassen, die nach ihrer endgültigen Fertigstellung im Jahre 1946 jährlich nicht weniger als 1,500,000 Fahrzeuge produzieren soll. Bis dahin ist eine sukzessive Steigerung der Erzeugungsmengen vorgesehen, die im ersten Jahr bereits 100,000 und im folgenden 200,000 Einheiten betragen sollen. Es ist verständlich, dass angesichts der Erwartungen auf einen künftigen Massenabsatz an Volkswagen, auch die Oeffentlichkeit auf eine Antwort drängt, wann der Verbilligung der Wagenanschaffung eine entsprechende Verbilligung der Wagenhaltung folgen wird. Denn weit entscheidender als die Ermässigung des Kaufpreises für das Fahrzeug muss die Senkung der Dauerlasten die deutsche Motorisierung zu den Ausmassen steigern helfen, wie sie die Regierung für die Zukunft erhofft. Dass eine solche Reduktion der laufenden Betriebsaufwendungen als wesentliche Voraussetzung für den erwarteten Massenabsatz von Volkswagen angesehen wird, geht aus den Aeusserungen der deutschen Presse unmissverständlich hervor. So berechnete unlängst der «Deutsche Volkswirt», dass hei einer monatlichen Fahrleistung von 1000 km der Kraftstoffverbrauch von 60—70 Litern «bei* den heutigen Benzinpreisen, in denen der Beitrag des privaten Kraftverkehrs für die Amortisation und Verzinsung des in den Autobahnen investierten Kapitals enthalten ist, immer noch mindestens 25 RM erfordere». Bei ca. 60 RM für Garagenmiete, Kaufpreis- und Versicherungsraten sowie Betriebsstoffe macht dies allein über 40 %> der monatlichen Gesamtaufwendungen aus. Auch auf diesem Gebiet werde also eine Anpassung der Kosten an die Kaufkraft der für die Motorisierung zu gewinnenden Kreise «irgendwie gefunden werden» müssen. Die gleiche Erwartung spricht der .«Wirtschaftsring» aus, wenn er fragt, wie in diesem Punkte eine Lösung gefunden werden soll, die es ermöglichen könnte, «die gerade in Deutschland sehr hohen Treibstoffkosten dem Können und Vermögen der Schichten anzupassen, die man für den K. d. F.- Wagen gewinnen will». Das Blatt rechnet offenbar auf das Eingreifen der Arbeitsfront, die die Durchführung der ganzen Aufgabe übernommen und bisher schon die ersten Entwicklungsstadien des Kleinwagens durch Bereitstellung von 50,000,000 RM finanziert habe; das sei «immerhin doppelt soviel wie das Aktienkapital der die grössten Jahresumsätze aufweisenden deutschen Automobilfabrik, und diese GrössenverhäJltnisse zeigen wohl am illustrativsten, mit welcher Eindringlichkeit die Aufgabe angefasst wird.» Gegenüber diesen Wünschen nach Senkung der Treibstoffkosten vertritt der «Oesterreichische Volkswirt» die Auffassung, dass vom gegenwärtigen hohen Benzinpreisniveau nicht abgegangen werden kann. Denn 1. seien bei dem heutigen technischen Stand der Kohleverflüssigungs-Methoden, die noch lange nicht 100%>ig sind und sich ständig weiterentwickeln, die Kosten der Benzinproduktion höher als bei der Erdölspaltung. 2. seien die Andagekosten der Werke hoch und müssten verhältnismässig rasch abgeschrieben werden. 3. habe das Reich die Kapitalbeschaffung der Privatwirtschaft überlassen, müsse also als notwendige Voraussetzung eine ausreichende Rendite garantieren und 4. trete durch den Bau der Autobahnen eine weitere Belastung des deutschen Benzinpreises ein, der auch zur Finanzierung derselben mithelfen müsse.. Schliesslich habe das Reich durch die Wiederwehrhaftmachung eine gewaltige Aufgabe übernommen, die zu finanzieren sei. In seinem Etat stellten aber die Mineralzölle einen wichtigen Beitrag dar, auf den es nicht verzichten könne. Die in der Tat sehr ansehnliche Höhe dieses Postens mag durch die Tatsache gekennzeichnet werden, dass bei einem Gesamtzollaufkommen Deutschlands von 1466,5 Mill. RM in 1937 nicht weniger als 427 Mill. RM oder fast 30 %> aus den Mineralölzöllen bestritten wurden.von denen der Einfuhrzoll auf Benzin allein über 256 Mill. RM ausmacht. Das Blatt knüpft an seine Feststellungen die Folgerung, dass «das vorläufige Festhalten an dem erhöhten Benzinpreisniveau fraglos wichtiger sei als eine sofortige Benzinpreisherabsetzung durch teilweise Ueberweisung des Zollaufkommens an die synthetische Produktion». In der gewaltigen Zunahme der Zulassungen von Motorfahrzeugen in den vergangenen Jahren sieht es den Beweis, dass das erhöhte Benzinpreisniveau die Motorisieping Deutschlands nicht hemmen konnte. Es ist richtig, dass trotz des abnorm hohen deutschen Benzinpreises der Kraftverkehr des Dritten Reichs einen starken Aufschwung erfahren hat. Die Gründe hierfür sind bekannt. Nicht nur hat die Regierung durch Aufhebung der Kraftfahrzeugsteuer für Neuwagen und andere Massnahmen den ansprucht. Angesichts dessen ist es nur verständlich, wenn der Optimismus des «Oesterreichischen Volkswirts», dass das überhöhte Niveau des deutschen Benzinpreises auch in Zukunft kein Hindernis für die weitere starke Ausbreitung des Kraftverkehrs sein würde, von den eingangs erwähnten Organen der deutschen Presse und fraglos auch von weitesten Kreisen der deutschen Oeffentichkeit nicht geteilt wird. J. P. K. KLEINE CHRONIK Geld auf der Strasse. Die Beobachtung, dass etwa bei einem unter 40 Wagen Scheinwerfer oder Schlusslicht nicht in Ordnung waren, hat Edward Phillips aus Los Angeles dazu verholfen, sich ein Geschäft aufzubauen, das ihm etwa 300 Franken per Woche einbringt. Er stellte sich mit seinem Motorrad an einer grossen Durchgangsstrasse auf, an der etwa 5000 Wagen per Stunde vorbeifuhren. Gut sichtbar, nach Sonnenuntergang, in seinem weissen Mechanikerüberkleid, war er mit Schlüssel, Schraubenzieher und Taschenlampe ausgerüstet und trug auf dem Rücken die Aufschrift «Strassen-Dienst». Wenn ein Sünder auftauchte, verfolgte er ihn und teilte ihm mit, dass eines seiner Lichter nicht brenne: «Fahren Sie an den Trottoirrand, ich hab's im Augenblick in Ordnung gebracht — und für nur 2 Franken. Wird Sie davor bewahren, erwischt zu werden oder gar gebüsst!» lächelt er. Die 2 Franken sind nicht schlimm. In neun von zehn Fällen fordert der Fahrer den Inhaber dieser fahrenden auf, die Sache in Ordnung zu bringen. Werkstatt rc. Auslandschweizer, Automobilisten und 1. August. Der gute Ruf unserer Heimat in aller Welt ist nicht allein durch ihre N'aturschönheiten und ihre demokratischen Einrichtungen begründet worden, sondern in wesentlichem Masse durch die vielen Schweizer, welche in alle Länder zogen, um dort ihr Können und Wissen in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Die Schweizer im Ausland als Techniker, Hoteliers, Gelehrte, Wissenschafter haben ihrer Heimat alle Ehre gemacht. Ihre Betäti- geben, wenn sie ihr Schweizertum bewahren wollten. Mit dieser Entwicklung wurde es aber auch für die Heimat Zeit, in vermehrtem Masse ihrer Ausgewanderten zu gedenken. Vorher war dies eigentlich nur durch die diplomatischen Vertretungen — und die Militärsteuer geschehen. Die Hilfe aus der Heimat konnte nicht in erster Linie eine rein materielle sein, sondern musste auch ideell erfolgen. Es ist das Verdienst des von der Neuen Helvetischen Gesellschaft geschaffenen Auslandschweizerwerks, die Vereinigungen der Schweizer im Ausland zu einer in freiestem Geiste und lockerer Weise begründeten Zusammenfassung zu bringen. Heute umfasst diese private Organisation, die auf rein gemeinnütziger Grundlage arbeitet, über 250 Gruppen in allen Erdteilen. Die Anforderungen an das Auslandschweizerwerk sind aber aus den oben geschilderten Gründen in den letzten Jahren ausserordentlich gestiegen. Unter den ersten Opfern der fremdenfeindlichen Bewegungen befinden sich die Auslandschweizer. Nach einem Leben getreulich erfüllter Arbeit werden sie oft von einem Tag auf den andern vor die harte Entscheidung gestellt, heimzukehren oder sich von der Heimat loszusagen. Wie stark fällt in einem solch harten Augenblick für einen Landsmann im Ausland das lebendige Gefühl der Heimatverbundenheit ins Gewicht, wie entscheidend wird da ein unerschüttertes Schweizertum für die richtige Wahl. Jahrelang haben wir die Leistungen der Auslandschweizer für unsere Heimat als Selbstverständlichkeit hingenommen und keine Gelegenheit gesehen oder gehabt, unseren Dank zu bezeugen. Heute aber gilt es, unseren 400000 Landsleuten in aller Welt zu bekunden, dass wir ihre Liebe und Leistungen für die Heimat zu würdigen wissen und sie in der Stunde der Not nicht verlassen. Eine solche Hilfe darf nicht rein materiell sein, sie muss wesentlich auch geistig-kulturell erfolgen, damit die Auslandschweizer durch ein solches Band mit der Heimat verknüpft sind. Die Sammlung vom 1. August ist dem Auslandschweizertum zugedacht. Wir hegen gewiss keinen Zweifel daran, dass das Schweizervolk beweisen wird, dass es sich des so nützlichen Wirkens seiner Brüder und Schwestern im Auslande in Dankbarkeit erinnern und durch reiche Spenden zeigen wird, dass es gewillt ist, ihnen in ihren materiellen und geistigen Nöten beizustehen. Diese Erwartung gilt besonders auch den Schweizer Automobilisten. Es sind wohl ihrer wenige, gung wurde zu einer Selbstverständlichkeit für uns. Diese wertvollen Leistungen der Auslandschweizer vermochten die Bedeutung und denlandsreise geboten hat. Immer aber wird es sie ge- denen sich nicht schon Gelegenheit zu einer Aus- Nutzen auch unseres einheimischen Schaffens zu freut haben, zu vernehmen, wie schweizerische Anreiz zur Autoanschaffung beträchtlich erhöht, dokumentieren. Unsere Auslandschweizer haben Pioniere im Ausland mitgeholfen haben, den guten sondern auch die kräftige Belebung der innerdeutschen Wirtschaftstätigkeit ist der Motorisierung in das Prestige unserer Heimat begründet und ihr so Ruf unserer Heimat aufzubauen und gewiss empfanden sie beim Anhören solcher Anerkennungen wertvolle ideelle wie materielle Dienste erwiesen. hohem Grade förderlich gewesen. Diese ist jedoch Es war damals allerdings eine Zeit der Freizügigkeit. Arbeitslosigkeit und Krise als Kriegslegenheit, auf ihren mannigfachen Auslandsreisen Stolz auf ihr Schweizertum. Sie selbst finden Ge- im wesentlichen von den Einkommensklassen getra^ gen worden, die schon früher für die Haltung von folgen hatten die einzelnen Wirtschaftsgebiete noch für die Heimat zu wirken, sie selbst sind aber vor Kraftfahrzeugen in Frage kamen. nicht so voneinander abgeschlossen und man legte allem aber auch in der Lage, zu erkennen, wie Mit dem Volkswagen aber sollen, wie schon grossen Wert auf solche ausländische Kräfte. Seit wichtig es ist, die Auslandschweizer in engster Verbindung zur Heimat zu erhalten. Der Schweizer sein Name sagt, einer Anzahl von Jahren ist die Lage eine andere geworden. Die allgemeine Weltwirtschaftskrise, verbunden mit einer zunehmenden Arbeitslosigkeit, feiersammlung nicht vorbeigehen lassen, um durch Automobilist wird darum die diesjährige Bundes- völlig neue Käuferkreise erschlossen werden, nnd zwar gerade solche, für die führte zu einer immer nationaleren Einstellung seine Spende darzutun, wie sehr er selbst durch eine fWagenhaltung bisher nicht diskutabel war, einer Reihe von Ländern und ihrer Abschliessung eigene Ueberzeugung infolge Reisen und Beobachtungen im Ausland die Notwendigkeit einer rest- nicht zum wenigsten eben wegen der für die untragbar hohen Treibstoffkosten, von denen die Schweizer mussten — nicht aber mangels genülosen und freudigen Unterstützung unserer Aus- gegen andere Staaten und ihre Angehörige. Viele staatliche Steuerkasse über die Hälfte für sich begender Kenntnisse — ihre Stellen im Ausland auflandschweizer begreift. Dr. P. ist seit Jahren das Sicherste für Lastwagen und Anhanger. Rasches Bremsen. — Kurze Bremswege. 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N° 61 — FREITAG, 29. JULI 1938 AUTOMOBIL-REVUE Die Entstaubungsmassnahmen in den österreichischen Fremdenverkehrsgebieten. Anlässlich der Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Reich hat der Generalinspektor für das deutsche Strassetrwesen, Dr. Ins. Todt, ausser dem Autobahnprojekt und dem planmässigen Ausbau der Reichsstrassen ein Sofortprogramm für die Staubfreimachung der Fremdenverkehrsgebiete in Oesterreich angekündet. Das Reich hatte dafür einen Betrag von rund 12 Millionen RM. zur Verfügung gestellt. Durch das Sofortprogramm sollten in den wichtigsten Fremdenverkehrsgebieten noch bis ungefähr Mitte Juli die wichtigsten Strassen entstaubt werden. Wenn auch in den zur Verfügung gestandenen 2y 2 Monaten nicht die Fremdenverkehrsgebiete insgesamt entstaubt werden konnten, so wurde doch erreicht, dass die Zufahrten in diese Gebiete heute staubfrei sind. Die Entstaubungsmassnahmen werden fortgesetzt, wie überhaupt der endgültige Ausbau der österreichischen Strassen energisch weiterbetrieben wird. Aus d^r Kartenskizze ist der derzeitige Stand der Durchführungsmassnahmen des Sofortprogramms ersichtlich. Es ist nunmehr möglich, ganz Oesterreich in seiner Läng© und Breit© zu durchqueren, ohne dass man auf langen Strecken dem lästigen Staub ausgesetzt ist. Ganz besonders berücksichtigt wurde im Sofortprogramm das Salzkammergut. Die Strassen von Salzburg über den Pass Lueg die Strassen um den Wörther See und in nach Bischofshofen, der Abzweig von Golling über Abtenau einerseits zum Hallstätter Villach einerseits über Radenthein, Millstatt weiterer Fortsetzung nach Villach und von See nach Altstatt, anderseits über Annaberg, nach Gmünd bzw. über Feistritz an der St. Martin nach Radstadt, sowie die Strassen Drau, Spittal, Möllbruck, Dellach nach Lienz, von Salzburg entlang des Fuschelsees über Matrej bzw. Heiligenblut bzw. nach Arnbach. Fuschel und weiter St. Gilgen, Strobel, St. Selbstverständlich wurden auch im Gau Wolfgang oder die um den Mondsee und Niederdonau die wichtigsten Zufahrtsstrassen Attersee führenden Strassen und ihre Verbindungen nach Salzburg bzw. nach Bad die Strasse, die am linken Donauufer von in die Fremdenverkehrsgebiet© entstaubt, so Ischl oder Vöcklabruck sind staubfrei bzw. Sarmingstein durch die Wachau nach Krems staubarm gemacht. führt. Aehnlich wie im Salzkammergut wurden In Tirol und Vorarlberg sind fast alle wichtigen Strassenzüge durch das Sofortpro- auch in Karaten durch das Sofortprogramm die landschaftlich reizvollsten Gegenden entstaubt. Dazu gehören vor allem die von ist dadurch möglich, von Lindau über Bregramm verkehrsfähig gemacht worden. Es Klagenfurt ausgehenden wichtigsten Straßen, genz und Bludenz nach Schruns und nach sowohl die Packstrasse in ihrer ganzen Parthenen zu gelangen oder von Bludenz Länge von Klagenfurt nach Graz wie auch nach Stuben zum Arlberg und weiter nach Der engl. Brems- und Kupplungs der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAMEN R UT I.Zürich TELEPHON 54 BRAKE LINING Belag Kiesner Taxi oder Familienwagen DE SOTO, 14 PS, 7 PL COMMERCIALE in garantiert tadellosem Zustand, nach vollständiger Revision. Vorteilhafter Preis. — Vorführung auf Verlangen durch AGIL S.A., Firezone-Oele, Lausanne Telephon 23.759. 5 AD-SAURER Original-3-Seitenkipper auf 40X8" Pneu und +GF+-Räder, preiswürdig zu verkaufen Anfragen sind zu richten an J. Landi, Transports, Grandson. Auto -Abbruch Dietikon zum Reppischhof Tel. 918.618 Wirkliche Occasionen 1 ganz neues MERCEDES,, Cabriolet, Modell 1938 4 Plätze, 4 Fenster, 9 PS, mit Lederpolsterung und Garantie. 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Sie erinnern sich doch noch, dass sich vor einigen Monaten aus Kreisen der Luzerner, Zuger und Zürcher Verkehrsinteressenten Stimmen erhoben hatten — auch unser Blatt unterstützte sie nach Kräften — welche mit Rücksicht auf den während ACHTEN SIE AUF DIESES SCHILD BEIM EINKAUF VON MOTOREN-ÖL GRÖSSERER SCHUTZ ... In der ganzen Welt weiss der erfahrene Automobilist den Wert des «Schutz- Films» des neuen VEEDOLS zu schätzen, denn es bedeutet Kraftzunahme, weniger Reibung, höhere Leistung und wirkliche Ersparnis. Das neue VEEDOL ist 23°/» dauerhafter. HÖHERE LEISTUNG ... Die ausserordentliche Eigenschaft des VEEDOLS, die Reibung zu vermindern, beseitigt die grösste Ursache aller Leistungsverluste. Es fördert die Kraft- und Energie-Erzeugung ohne Überhitzung oder Überanstrengung. GERINGERE KOSTEN . . . 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Und dass darauf hin vom Kanton Zug abgewinkt worden war, mit der Begründung, die Kosten von 700—800.000 Fr. seien für ihn im Augenblick nicht tragbar? Ein gewisser Erfolg ist jedoch diesem ersten Anlauf dennoch nicht versagt geblieben: der Uebergang wird gegenwärtig mit den Zu- und Ausfahrten verbreitert und damit unseren Wünschen wenigstens teilweise Rechnung getragen. Worin für uns allerdings noch kein Grund liegt, ja und amen zu sagen und Gewehr bei Fuss zu nehmen, weil wir nämlich gewisse Bedenken nicht los werden, dass nun eine wirkliche ganze Lösung in Form einer Unterführung wieder in weite Ferne rücke. Das aber kann und darf nicht der Zweck der Uebung sein, um so weniger, als die SBB sich ja bereit erklärt haben sollen, 100.000 Fr. an die Kosten beizutragen, sofern der Uebergang geschlossen bleibe und als ausserdem die Eventualität der Bewilligung eines Bundesbeitrags von 200.000 Fr. besieht. 2,5 Liter 6 Zylinder 13/58 PS Limousinen mit Schiebedach, Cabriolets, Sport-Cabriolets, splitterfreies Glas, grosser Gepäckraum. Achslose Aufhängung aller 4 Räder absolut zielgenaue Steuerung sehr kleiner Wendekreis 4 Vorwärtsgänge, wovon 3 voll synchronisiert Getriebeschaltung ein Kinderspiel Zentral-Chassis-Schmierung vollkommen verwindungs- und schwingungsfreier Tiefbettkastenrahmen 2 Vergaser in Register-Anordnung Gebirgsmotor 110 km Dauer-Durchschnitts-Reisegeschwindigkeit. 125 km gestoppte Endgeschwindigkeit. Nur die Probefahrt zeigt Ihnen, was dieser Wagen kann! Weitere Modelle: Junior 5/2S PS Trumpf 8/38 und 10/45 PS. 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