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E_1938_Zeitung_Nr.069

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IV Automobil-Kerne

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Dabei handelt es sich um Sterne, die noch vor kurzer Zeit, sagen wir vor zehn Jahren, brillierten. Eine der Berühmtheiten war die beliebte Constance Talmadge. Heute heisst sie Mrs. Netcher und geht als Hausfrau in Heim und Wirtschaft auf. Dieser Einzelfall der Verbürgerlichung braucht nun ja kein Unglück zu sein. Constances Schwester Norma gehörte auf die Sprechbühne. Hie und da findet sie dort noch ein Engagement. In Amerika ist alles möglich, da werden vergötterte Schauspielerinnen zu Grundstüekspekulantinnen. So erging es dem auserkorenen Liebling des Filmpublikums, der fgöttlichen» Corinne Griffith. Die männlichen ehemaligen Filmstars haben im veränderten Leben noch weniger Erfolg als die Frauen. Was ist aus Ramon Novarro geworden? Er hat auf seiner europäischen Gastspielreise versagt. Die amerikanischen Methoden schlugen hier nicht ein. Nun stellt er selbst Filme her, und zwar in England. Antonio Moreno, der als Schauspieler den Platz räumen musste, ist Produzent in Spanien. Ein sehr bekannter'und beliebter Amerikaner, William Haines, hat rechtzeitig Lunte gerochen und sich freiwillig umgestellt. Er fabriziert in Hollywood Möbel. Wenigstens materiell geht es ihm gut. Schlimmer steht es mit jenen, die «gegangen werden». Ihrer ist eine Legion I Wir können hier nur wenige nennen. Harry Benham war der erste Partner der Marion Davies. Beide, Partner und Partnerin, sind total vergessen. Benham verwaltet eine bescheidene Tankstelle. — Owen Moores, der seinerzeit die achtzehnjährige Mary Pickford entführte und darauf seinen Filmruhm gründete, ist nach kurzer Glanzzeit gestorben. Sein Bruder Tom, ebenfalls Schauspieler, ist verschollen. Matt Moore, der noch vor wenigen Jahren die Filmsiege nur so in seine Tasche steckte, lebt in aus« serster Armut. Was war schuld an dem Sturz der Grossen? Man mag sagen, der Tonfilm. Und das stimmt auch. Aber viel gefährlicher ist die unersättlich» Sensationsgier des amerikanischen Filmpublikums. Dies Publikum bleibt seinen auserkorenen Lieblingen nicht treu. Der grosse Darsteller kann eine ungenügende Stimme unter Umständen verbessern. Die Stimme lässt sich ändern, nicht so das Publikum. Es ändert nicht seine Neuigkeitssucht. So kqnn es den Film ruinieren — jedoch nur, wenn der Film unterwürfig wird und sich in seinem Niveau ruinieren lässt. Ein Kapitel für sich sind die Versündigungen an berühmten Filmkindern. Wie hat sich Jackie Coogan entwickelt, das vor Zeiten so allerliebste Kerlchen? Vermutlich gar nicht. Jackie war schon mit zwanzig Jahren ein längst untergegangener Stern, und was viel betrüblicher ist als der äussere Niedergang, das ist bei solchen Kindern die verderbliche, vorzeitige Berühmtheit, die Karriere zwischen dem fünften und zwölften Lebensjahr. Jackie wurde um seine Kindheit, seine Jugend, seine ganze Entwicklung betrogen. Es müsste uns nicht wundern, wenn er ein rechter Snob wäre. Und Shirley, das Kind in aller Leute Munde? Es ist leicht zu erraten, wo es mit Shirley Temple hinausgeht. Kein Wunder, wenn Wachstum und Entwicklung eines Kindes, das nicht Kind sein darf, durch die ruhmredige. Öffentlichkeit verdorben werden. Gefährlich ist überhaupt der Starkult, gefährlich und trügerisch. Er ist unangebracht. Die Franzosen sind in dieser Sache recht gescheit. Sie glänzen nicht mit Stars, aber ihre Filme sind vom kulturellen und künstlerischen Standpunkt aus nachgerade die besten. Nicht alle, aber viele. G. E. Kleines Kaleidoskop Ein Preis, der nicht an den Mann zu bringen ist Die französische Akademie der Wissenschaften beschäftigt sich wieder einmal mit der Frage, auf welche anständige Weise sie sich des Guzman-Preises entledigen könnte, jener Stiftung in Höhe von 100,000 Francs, die im Jahre 1891 der Akademie zur Verfügung gestellt wurde und die demjenigen Wissenschaftler zufallen soll, der nachweislich die erste Nachricht nach einem anderen Planeten hat gelangen lassen und von dort Antwort erhalten hat. Tausende von Phantasten haben bereits diesen Preis für sich beansprucht, und die Akademie hatte in jedem einzelnen Fall die Mühe, die Unrechtmässigkeit dieser Ansprüche nachzuweisenV Inzwischen ist der Wert der Stiftung auf den neunten Teil zurückgegangen; die Zinsen werden nämlich nicht zum Kapital geschlagen, sondern alle 5 Jahre als Preis an denjenigen Astronomen ausbezahlt, der in der Zwischenzeit die hervorragendste Leistung auf dem Gebiet der Kenntnis der «Glaubst du, dass sich der auch jeden Morgen Planeten vollbracht hat. Aber trotz dieser die Ohren waschen muss?» (Aftenbladet) Wertminderung existiert die Stiftung noch und macht der Akademie viel Kopfzerbrechen. Wohl noch nie wäre ein Preisbewerber freudiger empfangen worden als derjenige, der den seriösen Nachweis erbringen könnte, dass er mit den Bewohnern des Mars oder der Venus Grüsse ausgetauscht hat. Ein Revolver schiesst und photographiert zugleich Die NeV Yorker Polizei hat probeweise eine neue Waffe eingeführt, bei der zugleich mit dem Schussmechanismus ein Photographenapparat betätigt wird; Schuss und Aufnahme werden durch den gleichen Drücker ausgelöst. Man glaubt, dass die neue Erfindung in mehrfacher Hinsicht gute Dienste tun wird; einmal wird dadurch das Bild eines Verbrechers festgehalten, wenn der Schuss ihn gefehlt oder nicht an der Flucht verhindert hat; auf der andern Seite wird durch die festgehaltene Position eindeutig konstatiert, ob sich der Polizeibeamte wirklich in einer Lage befand, die ihn zum Schiessen nötigte. Kommende Ereignisse § Ältdorf: Bis II. Sept.: Teßspiele. Aufführungen Jeden Sonntag Arosai 27.J28. Aug.: Tennisturnier: Gäste gegen Arosa Tennia Club. Basel! 28. Aug.: Kant. Spiel- und Lauftage de« Kanton&l-Tum- Verbandes Basel-Stadt auf dem Turnplatz Schützenmatte. Beatenberg: 31. Aug.-?. Sept.: Trachtenfest, Aelplerchilbi, Schwingfest. Bern: 27. u. 29. Aug.: Freilichtaufführung auf dem Mttnsterplatx: Tanzkantate «Ewiger Reigen». Brunnen: 31. Aug.: Grosses Volksfest im Kursaal Brunnen. Canx: 28.-31. Aug.: Internat. Tennisturnier. Oenfi 27. ÄUO--22. Sept.: Gemäldeausstellung Ton Flau Frey» Surbek, (Athenee). Intellaken: 28. Aug., 4. u. 11. Sept.: Teil Freflicht^Auffuhrungen bei jeder Witterung. Beginn 13.30 Uhr. Larasuui*: 27. Aug.-12. Sept.: Golfturnier. Loeamoi 27./28. Aug.: Grosses Automobil-Picknick dos A.C. S. mit Tessinei-Spezialitäten. Lugano• 27.,'28. Aug.: Internat. Flugtag in Lugano. 31. Aug./4. Sept.: Internat. Ruderregatta auf dem Luganersee. Losem: 28. Aug.: Aelpler-Chilbi mit Kinderfest auf Michelskreuz. 28. Aug.: Gala-Konzert, Leitung Bruno Walter (Kunst- und Kongress-Haus). 29. Aug.-*. Sept.: Internat. Tennis-Meisterschaften der Schweiz. Romanshorn: 28. Aug.: Amateurrundstreckenrennen unter dem Patron«! des Verkehrsvereins. Soloümrni 27./2S. Aug.: Eidg. Kunstturnertagung. tptezi 27./28. Aug.: Jahrhundertfeier: Spiez 600 Jahre benusek. (event. 3./4. Sept.). It. GaH«n: 28. Aug.: Nat. Herbstspringen 1938. Rennklub Sankt Gauen. 27. Aug.-lS. Sept.: Gartenbauausstellung (GASGA). W«««Ui 27. Aug.: Wettschwimmen für Gäste und Schwimmklub. Zürich: Z7./28. Aug.: Wollishofer Allmend: Internat. Pferderennen (Totalisator).

No 69 - Bill Barkers letzter Kacipi Eine durchaus amerikanische Geschichte lfierwaldstätter- See und Umgebung Von George Hoyer. Ich hakte meinen Rucksack fest, warf einen letzten Blick auf das gastfreundliche Holzhaus auf der Hügelspitze, wo ich die erste Nacht meiner Ferienwanderung verbracht hatte, und ging den sich sacht senkenden Hügel hinunter. Als ich die Biegung der Strasse passierte, sah ich Bill Barker. Ich hatte ihn nur einmal in meinem Leben gesehen; das war vor fünf Jahren, als ich auf dem billigsten Sitz des Madison Square Gardens sass, und er im hell beleuchteten Ring stand. Aber ich hätte zehn Dollar wetten mögen, dass der Mann, der am Rande des grossen Moors stand, das sich nach Westen erstreckt, der Ex-Weltmeister im Schwergewicht Bill Barker war. Er hatte eine alte Segeltuchhose an, und trug einen Sweater, der seine besten Jahre zur Zeit des spanisch-amerikanischen Krieges gehabt haben musste. Als ich näher kam, sah ich, dass er fischte. Entlang den Mooren von Newmarket Point ist ausgezeichnetes Fischwasser. «Tja», sagte ich zu mir. «Da sitzt nun ein Mann, dem halb Amerika zu den Füssen lag, der in seiner- guten Zeit eine halbe Million Dollar pro Jahr verdiente, der zu den Grössten der Grossen gehörte, und nun hinausgeflogen ist, weil er einmal groggy geschlagen wurde. Erledigt.» Ein typisches Beispiel für die Vergänglichkeit von Ruhm und Reichtum und für den unersättlichen Appetit dieses Landes Amerika nach neuen Lieblingen. Da steht Bill Barker, hat einen Schuh und einen Pantoffel an, und fischt, um sich eine Mahlzeit nach Hause zu bringen. Da drehte sich Bill Barker um, schob seinen verschossenen Strohhut auf den Hinterkopf und musterte mich. «Guten Morgen, Bill Barker», sagte ich. Er zog die schweren Augenbrauen in die Höhe, zeigte seine schneeweissen Zähne und lächelte mich mit seinen hellblauen Augen an. «Hallo», sagte er. Ich setzte mich neben ihn auf das wackelige Brückengeländer und sah gemeinsam mit ihm schweigend nach dem Korken. «Ich fische mit Leber», sagte er plötzlich. Es ist besser als mit lebenden Fröschen, trotzdem es eine ausgezeichnete Methode ist, Barsche zu fangen.» «Ich mag Frösche auch nicht», antwortete ich. «Mir ist's am liebsten, mit Fliegen Forellen zu fangen... Uebrigens, Ihre Angel ist fabelhaft. Dafür kann man schon ein nettes Sümmchen auf den Tisch legen...» Bill Barker hatte die schönste Angelrute, die ich jemals gesehen hatte; es kam mir sonderbar vor, dass jemand, der so schäbig aussah, solch teures Fischzeug besitzen sollte. Eine Zeitlang schauten wir beide ins Wasser und schwiegen, plötzlich jedoch waren wir mitten im Gespräch über den grossen Kampf, der Bill Barker den Titel gekostet hatte. Er hatte sein Einkommen dabei verloren und ausserdem war er noch drei Wochen im Krankenhaus gewesen. Eine grosse Boxerkarriere war vernichtet worden, und es tat mir eigentlich leid, dass wir angefangen hatten, darüber zu sprechen. Die Niederlage gegen Joe Shark musste keine gute Erinnerung sein. Aber es schien ihm nichts auszumachen, als er hörte, dass ich den Kampf gesehen hatte. Er schwatzte weiter, als ob es ihm gleichgültig sei, dass ich Zeuge war, wie er Knock-out geschlagen wurde. «Der Knock-out von Joe Shark soll nicht ganz einwandfrei gewesen sein», versuchte ich einzulenken. Bill Barker schüttelte den Kopf. «Es war der regelmässigste Knock-out, der jemals in einem amerikanischen Ring ausgezählt wurde. Ich muss es wohl am besten wissen. Es war ein verdorbener Kampf, bevor er noch angefangen hatte. Joe Shark war der «Coming man» und er trainierte in einem Lager in Massachusetts. Kein Mensch kümmerte sich darum. Aber ich musste mit meinem Trainingskamp von Stadt zu Stadt ziehen, und Barnum und Baily haben nicht soviel Schulustige gehabt, wie ich.» Er strich sich durch die grauen, struppigen Haare. «Das ist kein Trainieren mehr», fuhr er fort. «Die ersten zwei Runden dachte ich noch: Den habe ichl Aber bis dahin hatte Joe Shark seine Linke noch nicht gebraucht. In der dritten Runde kam ich dahinter, dass eine Kanone darin sass. Sein Schwinger war nicht von Pappe. In der der vierten Runde rettete mich die Glocke; in der fünften Runde war Shark ungeschickt, — aber in der sechsten Runde hatte ich schon Abschied von meinem Titel genommen. Alles das wusste ich im voraus, lange bevor der Kampf anfing; er war verloren, noch bevor er begann.» «Wenn ich das gewusst hätte», tagte ich, «hätte ich mir die 10 Dollar erspart...» Bill Barker grinste. «Haben Sie auf mich gewettet? Das war ungeschickt. Wie war die Quote?» «40 zu 5. Wer auf Joe Shark gesetzt hatte, hat dick gewonnen.» «Stimmt», sagte Barker, «und er hat mit Recht gewonnen. Joe war in besserer Kondition als ich. Ich war schon vor dem Kampf ein gebrochener Mann. Es ist eine gute Lehre für mich gewesen. Und die Börse... pahl Wenn ich meine Schulden von rund hunderttausend Dollar abzog, kam gerade noch ein Tausender heraus...» «Aber...» «Wenn ich gewonnen hätte, hätte ich dreissigtausend gemacht. Aber auch nur ein Tropfen auf den glühenden Stein...» «Und die gingen Ihnen auch noch durch die Lappen.» «So ist es», sagte Bill Barker. «Das Ende einer schönen Karriere.» «Ja», sagte Bill Barker. Ich schaute nachdenklich auf den Kork seiner Angel und dachte über das grausame Los nach, das einen vom grössten Reichtum in bitterste Armut stürzen kann, als der Laut einer Hupe ertönte. «Genug für heute», sagte Bill Barker, und packte sein Angelzeug zusammen. In der Kurve der Strasse erschien eine wundervolle Luxuslimousine mit einem livrierten Chauffeur. «Well», sagte Bill Barker. «Sie haben Boxen und Fischen gern, und darum Werde ich Ihnen noch etwas von meinem letzten Kampf erzählen. Wissen Sie wie die Quote für Joe Shark stand? 80 zu 5...» Ich fiel vor Erstaunen beinahe vom Brückengeländer. Die Limousine hielt jetzt vor Bill Barker. Der Chauffeur nahm die Mütze ab und öffnete die Tür. Barker lächelte. «Und weil ich soooo genau wusste, wer den Kampf gewinnen würde, da habe ich auf... Joe Shark gewettet..".» Die Tür fiel ins Schloss. Der Chauffeur startete. Bill Barker öffnete noch einmal das Fenster des Wagens. «Ich habe jetzt keine Zeit», rief er mir zu. «Aber wenn Sie heute nachmittags nochmal vorbeikommen wollen, dann können wir uns noch ein bisschen unterhalten. Ich wohne dort drüben ...» Und aus dem leise dahinrollenden Wagen zeigte er auf ein märchenhaftes Landhaus, das auf dem nächsten Abhang lag, idyllisch verborgen hinter Büschen und Sträuchern. Die Schnecke als Helferin Eines Tages hatte die Schildkröte schreckliches Kopfweh und bat ihre Nachbarin, die Schnecke, sie möge ihr doch aus dem nächsten Dorf ein Kopfwehpulver holen. Die Schnecke ist einverstanden und macht sich sofort auf den Weg. Eine Stunde vergeht, niemand klopft an die Schale der Schildkröte, um ihr das Kopfwehpulver zu bringen. Ein ganzer Tag vergeht, eine Woche, ein Monat, ein Vierteljahr... keine Spur von der Schnecke. Nach einem Jahr entschliesst sich die Schildkröte, aus ihrem Schild hervorzukommen und nach der Schnecke Ausschau zu halten. Sie bemerkt sie ganz in der Nähe. «Du bist aber langsam und ungefälligl» schreit sie sie an. Da dreht sich die Schnecke um und sagt: Weisst du, wenn du in dem Ton mit mir redest, dann geh ich überhaupt nicht hinl» Der Hut—Zeichen männlicher Würde! Die Gilde der französischen Hutmacher fühlt sich durch die neuerdings wieder stark um Sich greifende hutlose Herrenmode in ihrer Existenz ernsthaft bedroht. Sie hat sich jetzt mit einer Eingabe an das Unterrichtsministerium gewandt, in der gefordert wird, dass allen Lehrern und Ministerialbeamten das Tragen eines Hutes als unerlässliches Zeichen der männlichen Würde vorgeschrieben wird. Ein Bescheid auf diese Eingabe ist bisher noch nicht erfolgt. Untal TarmSnu* Tel. 60.003. Grosne 110161 lenninUS Rest.-Terrasse am See. Aus Küche und Keller das Beste. Pensionspreis ab Fr. 10.—. 1. Haus am Platz, Rrosser UIGI Garten a. See, eis. Strandbad. Tennis. Garage. Pension ab Fr. 14.- Telephon 60.021 Ulkt«! Vrmnf Gut bürgerliche« Haus. nUlGI IU6IIZ Garten-Restaurant. Grosse Säle. Parkplatz. Garage. Tel. 60.005. A. C. t. T. C. S. Parkplatz. 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