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E_1938_Zeitung_Nr.069

E_1938_Zeitung_Nr.069

liegt vielmehr in den

liegt vielmehr in den Währunssverhältnissen Frankreichs, die - neuerdings- eine für die Schweiz ungünstige Preisdifferenz schaffen. Wohl können eich auch diese Verhaltnisse •wieder ändern. Die Gefahr für die Zukunft besteht aber in allem darin, dass die .unier don heutigen Umständen, vorgenommene Erhöhung des Fremdenverkehrs-cPotentiels» sich auch in Zeiten für uns schlecht auswirken wird, wo das Hindernis des Wechselkurses nicht mehr vorhanden ist, die Gewohnheit aber, die Ferien in den bisweilen etwas hastig erstellten, aber komfortabel und anziehend eingerichteten savoyischen Gaststätten su verbringen, bei vielen Franzosen eingerissen hat, die früher in die Schweiz gekommen sind. Diese Gedanken drängen sich besonders auf. wenn man nach Evian. bis St. Gingolf wieder einheimisches Gebiet betreten hat und das so prächtig gelegene Bouveret durchfährt, desset grosse Hotels heute in Taubstummenanstalten und Missionsschulen umgewandelt sind, oder beim Anblick jener dichtbeselzten Autocars aus Evian und Thonon, die von ihrer Rundtour über den Sankt Bernhard ohne Anhalten wieder dem französischen Gebiet zuflitzen! b. V^rLtc-J.» Strassenverkehrsunfälle in Zürich. Die neueste Zusammenstellung des Statistischen Amtes der Stadt Zürich verzeichnet für das erste Quartal 1933 total 818 Strassenverkehrsunfälle gegenüber 789 in der nämlichen Zeitperiode 1937. Die kleine Steigerung uni 29 Unfälle erklärt sich aus der Zunahme der Motorfahrzeuge und vor allem der Fahrräder, sowie aus dem milden- Winter, der wesentlich starkem Verkehr brachte. Die Urlfälle nur mit Sachschaden • sind von 565 auf 560 zurückgegangen, diejenigen mit Personenyerletzungen von 224 auf 258 angestiegen. Darjei entfallen aber nur 30 % der registrierten Unfälle auf solche mit Personenverletzungen. Die besonders erfreuliche Note der 1938er Statistik der Stadt Zürich liegt darin, dass die Zahl der tödlich Verletzten von 9 auf 3, diejenige der Schwerverletzten von 113 auf 111 zurückgegangen ist. Die Zahl der Leichtverletzten (Radfahrer) hat sich von 125 auf 1Ö5 erhöht. In stärkerem Masse beteiligt sind diesmal .die Fussgänger (101 gegenüber 73), was darauf deuten lässt, dass hier hinsichtlich Verkehrsdisziplin noch vieles zu tun übrig bleibt. An den Unfällen beteiligt waren 624 Privatautos, 247 andere Autos, .18 Motorräder, 379 Fahrräder, 59 Strassenbahnwagen, 28 andere Fahrzeuge und 119 Fussgänger. Die ZahJ der Fahrzeuge ist_ mit 1355-gegenüber J332 im Vorjahr.ziemlich gleich geblieben» diejenige der Fussgänger dagegen um fast 40 i&,'höher. .- > • Stfi Die Bauarbeiten an der Furkastrasse. Die Klagen über die ausserordentlichen Verkehrserschwerungen bei den Baustellen an der Südrampe der Furkastrasse bei Laax, etc., wollen kein Ende nehmen Während man an anderen Strassen bei solchen Verhältnissen als selbstverständliche Massnahme den abwechselnden Einbahnverkehr mit von zwei Mann bedienten Signaltafeln anwendet, lässt man an der Furkastrasse seelenruhig die Wagen von beiden Seiten in die Baustellen einfahren, bis sie schliesslich weder vorwärts noch rückwärts fahren können. Sonntag den 14. August hat es an der unteren Furkastrasse wieder etliche defekte Kotflügel und Stoßstangen abgesetzt und man muss sich nur fragen, wieso die betroffenen Automobilisten eigentlich nicht den Kanton Wallis als Bauherrn für den Schaden verantwortlich machen. Lässt dieser den Verkehr auf der einen Fahrbahnhälfte zu, dann hat er auch die selbstverständliche Pflicht, dafür zu sorgen, dass diese Stellen ohne Gefährdung befahren werden können. Beim Passieren dieser Baustellen der Furkastrasse muss man sich zudem fragen, weshalb die Bauarbeiten gleichzeitig auf so langer Strecke in Angriff genommen worden sind! Warum jeweils nicht ein kleineres Teilstück in Arbeit nehmen und bei seinem nächsten Besuch. «Welcher Abend wäre Ihnen angenehm? » Ich konnte ihm nicht sagen, dass uns kein AÖend angenehm sei, weil wir keinen Wert auf seine Aufmerksamkeit legten, und als ich Nicholas mitteilte, dass ich für Sonnabend angenommen hatte, war er sehr verärgert. «Zuviel von diesem Herrn Beale, weniger würde genügen. > « Er ist sehr wohlhabend. » « Was hat das damit zu tun? » «Es ist meine feste Ueberzeugung, dass er den Wunsch hat, Celia zu heiraten.» «Ich kann dir-nicht sagen, was sie unter gewissen Umständen tun würde. » « Sprich nicht in Rätseln, Elisabeth, das kann ich nicht vertragen. > « Mein lieber Mann, was damit gemeint ist, könntest du ebenso gut wissen wie ich. Wenn Bill Cleveland Isabel Godolphin heiratet. ..» «Wird es, hoffe ich, Celia nicht in Beafes Arme treiben. Ich halte mehr von ihr. » «Tante Betty sagt, dass Heiratskandidaten heutzutage rar sind; und dass wir mit unseren sechs Mädels, zumal wir kein Qeld haben, alles versuchen sollten, um sie los zu werden. Sie meint, dass Mädchen, die sich so zieren, sitzen bleiben. > mit möglichst vielen Leuten den Bau rasch fördern, anstatt die Arbeiter auf etliche Kilometer ~ verstreuen und die Vollendung der Bauarbeiten derart zu verzögern? Diese Zustände an der Furkastrasse bilden in der Zeit des grössten AutomobÜreisevqrkehrs sicherlich keine Propaganda für unser Land. V Die neue Industriestrasse in Zürich dem Verkehr wieder übersehen. Seit dem 10. Februar dieses Jahres war die Industriestrasse, eine der wichtigsten Ausfallsrouten der Stadt Zürich in der Richtung nach Westen, mit Rücksicht auf den Umhau, dem sie unterzogen wurde, für den- durchgehenden Verkehr gesperrt. Am letzten Samstag nun gaben die Behörden dieses gründlich modernisierte Strassenstück, das namentlich auf die Schweiz. Landesausstellung 1939 hin einen gewaltigen Verkehrsstrom aufzunehmen haben wird, wieder frei. Besass die Industriestrasse ' zuvor eine Breite von 9 m, so ist sie nunmehr auf 20-m erweitert worden, wovon 12 m auf die Fahrbahn, je 1 m 75 auf die beidseitigen Radfahrwege, 3,5' m auf das nordseitige Trottoir und 1 m auf den südseitigen Qxand %lx im, JUickspieget: Komisch — jader sieht es. Jeder kennt es. Es gehört einfach mit dazu, aber man wird es selten oder eher nie in einer Zeitung finden. Nämlich, was sich alles zuträgt auf der Bremgartenstrecke, wenn der Grand Prix vorüber ist. Wenn am Sonntagmorgen die Kleinen fertig sind, wenn die Streithähne der l500er-Klasse die Fphnen eingerollt haben, dann ist ja das kein Schluss. Es ist nur eine Pause, ein allgemeines Atemholen. Die Stimmung ist da und bleibt "und geht nicht verloren. Die Spannung vibriert weiter in jeder Brust. Die einen steigen hinab in die Tiefen der Tribüne, wo ein «Bankett» verabfolgt wird, das wohl mit zum fröhlichsten Teil des Rennbetriebes gehört. Da gibt's reservierte Tische für die Honoratioren von soundso und für die Offiziellen von sowieso und kein Mensch kümmert sich drum. Wo's nach Suppe riecht, da lass dich ruhig nieder... Und wer möchte einem den Löffel aus der Hand schlagen? Mit alten Freunden oder mit der neusten Eroberung kreuzt man, die Gläser, während draussen schon die Motoren der grossen Brüder brummen. ? Deshalb verzichtet auch gar mancher auf diese Speisung der Fünftausend, dargereicht : von abgehetzten, dampfenden Kellnerinnen und hält sich seinen Platz warm und sich selbst mit Bier und5chin-> kenbrot auf den Beinen, um auch gar nichts von dem bunten Treiben zu verfehlen. Wie anders ist das doch alles, wenn erst der. Sieger der Grossen übers Ziel geschossen kommt! Von dem Augenblick an ist jedes Interesse an den andern Rennfahrern jäh verblichen. Sie hdben's nicht geschafft. Sollen sie also auch sang- und klanglos heimrollen. Schriftlich, durch die Presse, durch Aufrufe und durch den Lautsprecher ist man x-fach aufgefordert worden, die Strecke nicht zu betreten, bevor auch der Letzte sicher im Hafen angekommen. Grund genug, dass man die liebe Polizei über den Haufen rennt, und sich im strudelnden Strom über die Piste zu den Boxen wälzt, wie ungezogene Buben. Das brandet und braust, das drängt und strömt und flutet einher wie Urgewalten! Ein Fritz Lang, der sich doch, weiss Gott, auf seine Regie der Massenszenen was zugute* halten darf, würde sich blass und zerquält, ins dunkle Kämmerlein setzen, sich sämtliche Fingernägel bis auf die Ellbogen herunterkauen und sich zerknirscht an die Brust trommelnd fragen, ob es denn wirklich so weit her sei mit seinem Können,? Und warum das alles? Das ist eines der interessanstesten psychologischen Rätsel. Da wären mal zuerst die Frauen. Die rennen erstens mit, weil man rennt. Also muss etwas los sein, und das muss eine Frau doch dabei sein. Und dann ist es immer « Ich wünsche keine solchen Gespräche », sagte Nicholas, und ich konnte kein Wort mehr zu diesem Thema aus ihm herausbekommen. Ich selbst schwankte zwischen seinem und Tante Bettys Standpunkt, der mit dem von Frau Spoon identisch war. Herr Beale lud fünf von uns zu seiner Bridgegesellschaft ein; aber nur drei nahmen seine Einladung an. Als wir nach Penalven, Beales Wohnsitz, kamen, sahen wir, dass sieben Spieltische aufgestellt und die meisten Geladenen bereits anwesend waren. George Vincent hatte uns in seinem Wagen mitgenommen und wollte uns wieder nach Hause bringen. Ich spielte nicht am Tisch des Gastgebers, wohl aber ganz in der Nähe und konnte daher sehen und hören, was dort vorging. Ich freute mich, dass ich mit meinem Vetter Tim Hendra und Herrn Gilfoy de Fernaise spielte. Eine Dame, die ich nicht kannte, war die vierte, eine Frau Barber, die uns erzählte, dass sie das ganze Jahr fast jeden Nachmittag Bridge spielte und manchmal auch am Abend. « Und zwar ein gutes Bridge», sagte sie zu Herrn Gilfoy, wobei sie ihn mit ihren hervorstechenden Augen fixierte. «Ich lebe nämlich in London. » Das schüchterte Herrn Gilfoy. der ] sonst gern sein Blatt überreizte, sichtlich, ein, und er machte deshalb fast 2ar üich,tj AUTOMOBIL-REVUE "p-RKTTAff =)fi ATTrJTTRT 10.3S T\TO fiO Grünstreifen mit Baumbepflanzung entfallen. Dazu erfuhr die gefährliche Kreuzung Industrie-Altstetterstrasse durch den ;Einbau von Verkehrs- und Schutzinseln, eine Verbesserung. Der Erhöhung der Verkehrssicherheit trug man im weiteren dadurch Rechnung, dass die scharfe Kurve oberhalb der Altstetterstrasse beseitigt und durch einen flachen Bogen mit einseitiger Ueberhöhung von 4% ersetzt wurde. Für den Abschlusa der Fahrbahn, der Radwege und des Trottoirs, fanden 14.900 m Randsteine, Stellsteine usw. aus Tessiner Granit Verwendung. Die Lieferung -dieses Materials auf die Station Zfirich-AlUtetten füllte etwa 140 Eisenbahnwagen. Ansehnliche Ausmasse erreichten auch die Aufschüttungen für die Verbreiterung des Strassenkörpers von 9. auf 20 m, erforderten sie doch die Herbeiscfaaffurtg von nicht weniger als 29.000 m* Ausfüllmaterial. Eine freundliche Note erhält der ganze 3100 m lange Abschnitt vom Hardturmplatz bis zum Gaswerk Schlieren durch die Anpflanzung von 560 Alleebäumen, zu denen sieh noch eine 900 m lange Hainbuchenhecke und zwei im Herbst zu bepflanzende Grünstreifen gesellen. Mit Einschluss der Kanalisation, aber ohne den Landerwerb, kam das ganze Werk auf rund 1,35 Mill Fr. zu stehen. Ende, Trümmer, Unordnung von Fridolin. aufregend, so einen Helden aus der Nähe zu sehen, wenn es geht — aul — na, neue Schuhe kann man sich schliesslich wieder kaufen, aber so ein Ass vom Lenkrad (wie es in der Zeitung hiess!) sieht man so bald nicht wieder, sozusagen noch warm vom Feuer. Dann sind da die Männer. Sagen wir einmal, sie hoffen eine der Maschinen aus nächster Nähe zu sehen. Führt dann der Weg gerade in der Nähe jener berauschend hübschen Blondine vorbei, die während des ganzen Rennens dort in der Boxe sass und mit ihren Seidenbeinen so entzückend baumelte, dann schadet das durchaus nichts. Wenn nur die eigene Frau überzeugt ist, dass sich ihr Mann so für die Motoren interessiert. Und dann hätten wir die Buben. Die bilden nämlich das Hauptkontingent der einbrechenden Heuschreckenschwärme! Bei ihnen ist es bestimmt ein Instinkt, der sie in die Nähe der Rennwagen und Rennfahrer treibt. Dass et da keine Autogramme gibt, das ist sogar ihnen zum vornherein klar. Aber es ist ein geheimnisvolles Etwas darum, so eine Rennmaschine, oder gar einen der Fahrer nfchtrtur ganz-nah-zu 'Sehen, sondern wenn Immer mSglfdi aüeh'änzufuhren. Es Ist, als 'ob mystische Kräfte auf sie überströmten damit. Sie nehmen ^etwas ffif^*sie+i,-das'ihnen ?- niemand 'rauben kann. Eine Kraft, eine Begeisterung, etwas wie ein Ziel! In ihren Träumen wird es noch lange Zeit Früchte tragen und sie werden sich in ihren Unternehmungen doppelt anstrengen. Und, was das vergnüglichste dabei ist, bei den erwachsenen Buben (lies Männern!) ist es etwas ganz Aehnllches — Blondine hin oder her. Nur wissen es die meisten, die Buben und die erwachsenen Buben, gar nicht. Wer aber ihre Augen Binmal hat leuchten sehen bei dieser beinahe kultischen Handlung des heimlichen Berührens, der wird mir sofort glauben. Die Fahne geht*hoclv die Hymne ertönt, der wagenradgrosse Lorbeerkranz wird um einen heissen Hals gehängt, und nun soll der vielgeplagte, arme Sieger auch noch versuchen, eine Ehrenrunde hinzulegen — im Schneckentempo. Oh Pein! Seine Mechaniker haben, wie sich's gehört, die 'Mützen himmelwärts geschmissen, der Herr Rennleiter hat den Gefeierten an sein pochend Herz gepresst, das zur Zeit unter einem verschwitzten, zerknitterten Hemd schlägt, Brille und Haube, oder Helm liegen traurig und vergessen bei der Boxe, und niemand begreift mehr, was -wenige Minuten zuvor sich noch auf diesem Kleinpflqster abspielte. Schon beginnen sich die keuchenden Boliden ängstlich unter ihre geräumigen Segeltuchdecken zu verkriechen, wie ein erhitzter Kapellmeister nach seinem Pelzmantel schreit. Mit Gebrumm den Mund auf; aber ich hatte gute Karten, und wir gewannen den ersjen Rubber. Celia, die zu Beales Partie gehörte, warf ab und zu einen belustigten Blick herüber. Als ich aber meinen Platz wechseln musste, konnte ich sie nicht mehr sehen. Auch musste ich unser Spiel aufmerksamer verfolgen, denn ich kam dahinter, dass man auf Frau Barber ein wachsames Auge haben musste. Entweder war sie zerstreut oder inkorrekt. Ich konnte es nicht genau feststellen. Sie hatte einen albernen Ton und ein ebensolches Lachen, sprach ziemlich viel und überlegte sich nicht, dass die Leute in einer so kleinen Stadt wie Porthlew einander kennen und möglicherweise miteinander verwandt sind. Das kommt wohl daher, dass sie in London lebt. « Am Nebentisch sitzt ein sehr hübsches Mädchen», sagte sie, < sie versteht es auch, sich zu kleiden. Man setzt gar nicht voraus, hier so etwas zu finden. Unser Gastgeber hat ein Auge auf sie geworfen; ich möchte gern wissen, wer sie ist.» « Meine Tochter », entgegnete ich. «Wirklich, darauf wate ich nie gekommen. Die einzige andere Frau, die hier noch Chic hat, ist die Schwarzhaarige dort drüben.» « Das ist meine Frau», sagte Tim Hendra. ; (Fortsetzung folgt.) schwanken die ersten, grossen Camions der Rennmannschaffen heran, und einzelne der pfeilschnellen Raubtiere verschwinden in ihren Bäuchen, wie der müde Akrobat in seinen Wohnwagen schlüpft: Ich habe es geschafft, man hat applaudiert — jetzt aber Ruhe im Landl Andere Renner wieder gondeln in einem für sie durchaus gemütlichen Trab, unter der sichern Hand eines liebenden Mechaniker-Papas über die Strecke, dem Ausgang zu, wo sie bald in der städtischen Garage ausschnaufen werden. Immer bunter und loller wird das Chaos auf der Strosse. Privatwagen der Tageshelden werden mit Ah und Oh bestaunt und erkannt. Camions torkeln daher, private Fahrzeuge von Zuschauern beginnen sich unters offizielle Benzinvolk zu mischen, und bald gleicht das ganze einem besseren Irrenhaus, das Ausgang hat. Auch die Boxen leeren sich. Die braungebrannte, schwarzhaarige Gattin eines berühmten Mannes mildert ihren scharfen Adlerblick und schliesst für heute ihren chronometergespickten Uhrenladen. Die Brennstoffreserven verschwinden, und die vorsorglichen Reifentürme fallen für heute einmal mehr in Trümmer. Die ausgetüftelte Auslegeordnung der Werkzeuge ist weg, husch, husch, ins Körbchen. Die vielbeäugte Rundentafel hat plötzlich gemeinsame Züge mit assyrischen Keilschriftfunden. Stur und stumm hält sie Vergangenes fest, das kein Mensch mehr versteht und niemand mehr anschaut. Nur dort im hölzernen Chalet tobt noch der Pressechef herum und trachtet im Höllentempo sein Schlussbulletin innert nützlicher Frist zu beendigen. Auf der Tribüne sieht es trostlos aus. Zusehends hat sie sich geleert. Verzweifelt sucht einer noch sein letztes Bier hinter irgendeine Kravatte zu verschachern und Schinkenbrote sehen dich an — hoffnungslos. 'Auf Bänken und Stühlen, und am Boden liegt Papier herum in jeder Form und Beschreibung. Ein Schlachtfeld nach vorübergebraustem Sturm. Zerdrehte und hundertfach gefaltete Programme erzählen ihre eigene Geschichte von gewesener Spannung und Aufregung. Gleiches berichten die ungezählten leeren Zigarettenschachteln. Leere Gläser stehen am Boden herum und flehen stumm mit hohlem Mund: Bitte zertritt mich nicht, oh Heimkehrer! Liegengelassene Decken sprechen Bände und beweisen durch ihre fehlgeleistete Gegenwart, dass ihre Besitzer andere Gedanken im Kopf haben. Und selbst die Schlachfeld-Hyänen fehlen nicht. Ein Schwärm von Buben — sie sind allgegenwärtig — plündern systematisch die ganze Tribüne. Was noch irgendwie brauchbar ist, wird mit Rufen der Begeisterung aufgegriffen und fortgeschleppt. Daheim in der Höhle kann man sich dann mit heissem Gesicht über den Fund beugen und all die bunten Mitbringsel sortieren und die vielen Bilder studieren. Und' damit Ist endgültig Schluss der Festtage im Bremgartenwald. Man strömt zur Stadt — im Schritt. Ausl Zahlen des Weltautomobilverkehrs 1937. Nach den jetzt vorliegenden Jahresziffern der amerikanischen Automobile Manufacturers Association befanden sich am 31. Dezember 1937 in der Welt 42.677.948 Automobile im 'Umlauf; das sind 2.391.375 Fahrzeuge oder 5.9 % mehr als im gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Von diesem Gesamtbestand entftelen auf Personenwagen 34.675.801 Einheiten gegen 32.904.885 im Vorjahr (+5,4 Proz.) und auf Omnibusse und Lastwagen 8.002.147 Einheiten gegen 7.381.688 im Vorjahr (+8.4 %). Die Zahl der Nutzfahrzeuge hat sich also auch im vergangenen Jahr prozentual wieder stärker erhöht als die der Privatwagen. Damit bestätigt sich erneut in sinnfälliger Weise die Tatsache, dass die Motorisierung immer stärker in den Dienst des Wirtschaftslebens gestellt wird, wenngleich nicht übersehen werden darf, dass auch der Personenwagen in ständig wachsendem Umfang für berufliche Zwecke herangezogen wird. Von den Automobilländern der Welt vereinigten Ende 1937 die Vereinigten Staaten allein 29.705.220 Wagen, davon 25.342.525 Personenfahrzeuge, auf sich, das sind rund 70 % des Weltbestandes gegenüber 85 % im Jahre 1919. Seit damals ist ihr Anteil am Automobilpark der Welt sukzessive zurückgegangen, ungeachtet dessen, dass sich die Zahl der in den Vereinigten Staaten umlaufenden Wagen von 7.6 auf 29.7 Millionen fast vervierfacht hat und mit diesem gigantischen Wachstum die Entwicklung in allen andern Ländern und Erdteilen weit in den Schatten stellt. Der amerikanische Kontinent war am Gesamtbestand an Automobilen Ende 1937 mit 74.2 (gegen 75 im Vorjahr) % beteiligt; es folgen Europa mit 20.3 (19.5) %, Ozeanien mit 2.5 (2.4) %, Asien mit 1.5 (1.5) % und Afrika mit 1.5 (1.4) %. Im Rahmen der Gesamtmotorisierung des Strassenverkehrs der Welt hat also Europa anteilmässig den grössten Fortschritt zu verzeichnen. Insgesamt hat sich der europäische Automobilumlauf nach englischen Angaben von 7.823.733 auf 8.667.168 Einheiten, also um 10.8%, erhöht.

No 69 « PREltm 2«. r A1TGTJ5T «38 AUTOMOBIL-REVOE Nachschau zum Grossen Preis Die Veranstaltung 1938 wird mehr als eine Koryphäe als «Rennen der verpatzten Gelegenheiten » in Erinnerung bleiben. Verpatzt vor allem deswegen, weil ihnen im nervenzermürbenden Endkampf jene Beherrschung ermangelte, die übe allem Drang nach vorn kalt zu berechnen und entsprechend zu handeln versteht. De Graffenried hetzt in die letzte Runde de, nationalen Rennens, trotzdem ihm sein hübsche Vorsprung erlauben würde, gemächlich (nach Rennbegriffen wenigstens) nach Hause zu trudeln. Drei Kilometer vor dem Ziel bleibt er liegen. Villoresi ist im ersten Vorlauf damit nicht zufrieden, dass er den nachmaligen Sieger Pietsch deutlich abhängt, sondern lässt seinem lateinischen Temperament freien Lauf und — wird in der achten Runde von seinem Wagen richtig im Stich gelassen. r _ Müller ist im grossen Rennen ebenfalls bis in die letzte Runde gelangt, nachdem er während annähernd zwei Stunden mit allen Fasern gegen das Mercedes-Trio gekämpft hatte, das gegen Schluss hin den Reigen anführt. Der fünfte des Feldes Stuck, liegt mehr als eine Runde hinter ihm. Ist Müller zu ermüdet, um seine Fahrweise nach klarer Ueberlegung einzurichten? Statt sich für die letzten paar Kilometer Zeit zu lassen, fegt er in einer Kurve an einem Konkurrenten vorbei — mit dem Ergebnis, dass er den Wagen demoliert und dass Ihm sein vierter Platz in der Rangliste auf Nimmerwiedersehen entgeht. So paradox es klingen mag: Auch beim Geechwindigkeitssport zeigt sich in der Beschränkung erst der Meister. Natürlich bleibt wichtigster Grundsatz: Wenn möglich mit allen Wagen die ersten Plätze zu belegen. Im übrigen präsentiert sich die taktische Lage für die einzelnen Marken verschieden. Auto- Union und Alfa haben wenig, Mercedes sehr viel zu verlieren, wie es nun einmal eines jeden Schicksal will, der sich eine Vormachtstellung errungen. Was gibt es da für die beiden Verfolger Besseres zu tun, als gleich von Anfang an aufs Ganze zu gehen, selbst auf die Gefahr hin. den einen oder andern Teil der Maschine zu stark zu forcieren? Solches ereignet sich denn auch in der Folge teils anfangs, teils später den Wagen von Kautz, Nuvolari und Farina. Anders bei Mercedes, dessen Parole auf unbedingtes Durchhalten lautete und lauten niusste, nachdem sie sich im Kampf während der Anfangsrunden durchgesetzt und die Spitze behalten hatten, wobei sie sicherheitshalber gleich doppelt nähten. Der « Fall Müller» ist näheren Zusehens wert. Während manchen Runden hält der Wagen das Tempo der Spitzenfahrer Caracciola und Seaman und gibt selbst, als er gegen den Schluss hin überrundet ist, keinerlei Zeichen mechanischer Schwäche. Wein der Fahrer das Tempo seiner Konkurrenten nicht über die ganze Strecke zu halten vermag, so glauben wir weniger an ein mechanisches Versagen des Wagens, als daran, dass dessen Führung eine grö'ssere Nerven- und Muskeibeanspruchung verlangt, als dies bei den Mercedes-Wagen Wer Fall ist. Natürlich hat sich männiglich darüber gefreut idass Hug sich das Anrecht auf die Ehrenrunde erkämpfen konnte. Und dazu beileibe nicht in erster Linie dank der Maschine, sondern — das ist das besonders Erfreuliche an diesem Sieg — dank seiner klugen Kampfmethode. Was nicht heissen will, dass sich Hug von Anfang an die Taktik, wie er sie nachher praktizierte, zurechtgelegt hätte, in der Erwartung, damit unbedingt Erster zu werden. Wer einem Raymond Mays mit einem Fabrik-ERA und einem Pietsch mit einem ebenfalls schnel- Jen Wagen gegenübersteht, der gibt sich besser Keinen Illusionen hin. Dass sich Hug unter diesen Umständen im Vorlauf mit dem fünften Platz begnügte, im Endlauf dann aber die letzten Reserven aus seinem Wagen herausholen konnte, ohne ihn zu überbeanspruchen, beweist, dass die Schweiz in Hug einen grossen und fähigen Fahrer besitzt. Solls ein Omen sein, dass Seaman am ersten Preis von Bern ebenfalls gewissermassen als Aussenseiter Sieger wurde, nachdem ein paar erste Tenöre ihre Wagen sauergefahren hatten? Wir wünschen es « unserm » Hug. Die «Jungen» haben 6ich in diesem Grand Prix ihrer Haut prächtig gewehrt. Solange sein Wagen nicht bockte, liess sich Kautz auch von einem Brauchitsch nicht kleinkriegen und bot ihm tapfer die Stirne. Müller, schon in Pescara ein ungemütlicher Gegner für Mercedes, zeigte auch in Bern wieder, dass er was kann. Seinen vierten Platz hinter Caracciola, Seaman und Brauchitsch hatte er sozusagen in der Tasche. Aber eben nur sozusagen. Etwas mehr Beherrschung in der Hitze des Gefechtes — und die Sache hätte geklappt Das heisst, sie tat es auch so, denn wenn einer in voller Karriere von der Piste in den Wald hineinsaust, an drei Bäumen aufschlägt, den Wagen zu einem wüsten Trümmerhaufen verwandelt und sich dabei mit ein paar Schürfungen aus der Affäre zieht, weil er, das Lenkrad während des Abstechers schon gelöst habend, unterwegs «ausgestiegen» ist — dann hat die Sache doch geklappt, nicht? Schliesslich verdient aber auch Bäumer, einer der »Junioren» von Mercedes, ein Kränzchen gewunden. Gab es für ihn, nachdem er den Wagen Längs übernommen, auch nicht mehr viel zu erobern, so biss er sich dennoch unverdrossen durch, hielt seinen Platz und brachte damit auch den | vierten Mercedes durchs Ziel. Ueber den tragischen Unfall, der Gübelin das Leben kostete, schwebt eine polizeiliche Untersuchung. Journalistische Sauberkeit und Korrektheit gebieten es, deren Ergebnis abzuwarten, wiewohl es nicht an Zuschriften von Einsendern fehlt, die dies und jenes beobachtet haben wollen. Ste-- hend, in feierlichem Schweigen ehrte am Sonntag nach der Mittagspause die Menge den Toten. Mit dem Sonnengott scheinen die Veranstalter nicht paktiert zu haben. «Man weiss bei diesem Wetter nie, ob nun raus an die Strecke oder rin unter die (Bett-) Decke oder wie». Letzteres war offenbar für manchen verlockender, wenn er sein Billett noch nicht erstanden und die Situation am regendräuenden Himmel beschnuppert hatte. Lang und länger wurden die Gesichter bei den Organisatoren, denn nur aus den Wolken ergossen sich die Fluten, die Zuschauer aber «strömten» tropfenweise. Nach dem deluge noch ein Defizit — und eines, das seine Vorgänger weit in den Schatten stellt — «es war schon schöner, wenn es 6chöner wäre». Eine Erklärung des ACS und der Veranstalter zum Unfall Gübelins. Wir erhalten folgende Zuschrift: «Die unterzeichneten Organisationen sind von dem schweren Unglücksfalle, der' letzten Samstag im «Preis vom Bremgarten» dem sehr geschätzten Rennfahrer Herrn Hans Gübelin aus Zürich das Leben kostete, tief erschüttert. Infolge Auftauchens falscher Gerüchte über den Hergang des Unglückes sehen sie sich veranlagst, folgende Erklärung abzugeben: Der Schluss des Rennens im «Preis vom Bremgarten» (ecchs Kategorien) erfolgte dieses Jahr erstmals nach neuem System, da die Fahrer der Kategorien mit den schwächeren Wagen es in den früheren Rennen mit Recht als eine Zurücksetzung empfunden haben, dass die Spitzenfahrer der verschiedenen Kategorien nicht auch in die Lage versetzt wurden, ihre vierzehn Runden auszufahren. In den letzten Jahren erfolgte im «Preis vom Bremgarten» der Rennschluss der schnellen und der langsameren Wagen gleichzeitig. Mit dem neuen System sollte erreicht werden, dass die Wagen kategorieweise — die schnellen zuerst, die langsameren zuletzt — aus dem Rennen ausscheiden, womit das grosse Gefahrenmoment einer Massenabstoppung ausgeschaltet wurde. Aus diesen Gründen hat das Rennkomitee dieses Jahr das neue System angewendet, das den Hinauf und hinunter geht die Fahrroute fast aller schweizerischen Automobilisten und bringt ständige Wechsel des Luftdruckes und der Lufttemperatur mit sich, die wiederum die Arbeitsweise der Motoren ungünstig beeinflussen. Aus diesem Grunde sollten viele Wagenbesitzer zu ihrem eigenen Vorteil probeweise einen -Vergaser mit Starter, Dusensystem 20, montieren lassen. Der Motor springt bei jeder Temperatur bei nur einer Viertel-Drehung der Kurbelwelle an, ist elastischer und zieht besser an, arbeitet im niedrigen Tourenzahlenbereich besser und verbraucht nur ein Minimum an Brennstoff. Versuchsweise Montage bei jedem Garagisten. GENERALAGENTUR FÜR DIE SCHWEIZ! HENRI BACHMANN Der Moment unmittelbar nach dem Start zum Grand Prix. Drei Mercedes standen in der vordersten Reihe; Caraeciola (rechts) und Seaman (links) stoesen gleich vor, während Brauchitsch (Mitte) etwas zurückbleibt. Solche Wasserfontänen wehten während eines grossen Teils des Rennens von den Rädern «ein Anblick grässlich und gemein». Auf unserem Bild prescht Seaman vorüber, der sich mit Caracciola heftig duellierte und ein grosses Rennen lieferte, aber gegen diesen ausgesprochenen Schlechtwetterfahrer nicht aufzukommen vermochte. Als jedoch am Schluss der Regen nachliess, holte Seaman wieder auf und beendete, nur 26 Sekunden hinter dem Sieger den schweren Kampf als Zweiter. Wünschen aller Konkurrenten entsprechen sollte. Vor dem Start wurden alle Teilnehmer am «Preis vom Bremgarten» sehr klar durch den Rennleiter orientiert, und sie erklärten ausnahmslos, das System der Abstoppung der verschiedenen Rennen gut verstanden zu haben. Es ist klar, dass jede Neuerung, wenn ihre Anwendung sich glatt abwickelt,, als hervorragend gepriesen wird; im ge- genteiligen Falle aber alles Neue bekanntlich nichts taugt. So urteilen die Laien und suchen, die Schuld auf den verantwortlichen Chef des Rennkomitees, Herrn Dir. Huber, abzuwälzen. Durch die zuständigen Organe der städtischen Polizeidirektion ist eine genaue Untersuchung des Falles erfolgt; ebenso hat die nationale Sportkommission sofort eine gründliche Prüfung vorgenommen, wobei erstens die makellose Organisation und das zweckentsprechende Abstoppen des Rennens einwandfrei festgestellt wurde, und sich ferner ergab, dass weder den Rennleiter, noch das Rennkomitee oder das Organisationskomitee irgend eine Schuld trifft. Der Rennleiter hat seine schwere Aufgabe mit aller nötigen Umsicht richtig erfüllt. Die Unterzeichneten werden daher jedermann, der falsche Gerüchte verbreitet oder Anschuldigungen gegen die Rennleitung und deren Ghef erhebt, unweiserlich zur Rechenschaft ziehen ». Bern, den 24. August 1938. Automobil-Club der Schweiz. Der Zentralpräsident: Dr. E. M e n d e. V. Grosser Preis der Schweiz für Automobil«. Der Präsident des Organisationskomiteea: A. Marbach. So ein Pech! Eyston hätte es geschafft, aber die Chronometrage-Einrlchtung streikte. Auf dem ausgetrockneten Salzsee von Salt Lake City startete am Mittwoch der Engländer Eyston mit seinem 6000 PS starken «Blitzstrahl» zu einem neuen Angriff auf seinen eigenen Schnelligkeite« rekord von 502,3 km/St. Und diesmals schien es, als ob der Versuch glücken sollte. Ueber die Meile brachte er in der Nordrichtung das bisher noch nicht dagewesene Stundenmittel von 558,712 km heraus. Auch bei der Fahrt »n der umgekehrten Richtung schoss der Wagen mit ungeheurer Schnelligkeit dahin, als plötzlich die Chronometrage- Apparate ihren Dienst quittierten. Den Schätzungen nach wäre der Rekord von Eyston wohl auf 550 km/St, emporgeschraubt worden, doch kann er selbstverständlich nicht als gültig anerkannt werden, weil die Vorschriften dahin lauten, dass die Ermittlung der Geschwindigkeit aus den Zeiten für die Fahrten in beiden Richtungen erfolgen muss. Unter diesen Umständen bleibt Eyston keine andere Wahl, als nochmals zu einer Attacke auf den Weltrekord anzusetzen. Grosser Preis von La Baule. Als letzter Lauf für die französische Automobilmeisterschaft steigt am kommenden Sonntag der Grosse Preis von La Baule, der bisher 13 Nennungen auf sich vereinigt. Besonderes Interesse verleiht dem Rennen die Teilnahme des Schweizers Hug und des Italieners Bianco, beide auf Maserati, die am letzten Wochenende im Preis von Bern auf dem 1. und 2. Platz landeten. Ob es Hug dabei gelingen wird, seinen Erfolg vom Sonntag zu wiederholen? Schlecht stehen die Aussichten dafür nicht, denn einen ernsthaften Gegner besitzt er wohl nur in Bianco, dem er auf der Bremgarten-Rundstrecke mehr als 1K Minuten abnahm. Im übrigen umfasst die Teilnehmerliste noch folgende Namen: Raph (Maserati), Tremoulet (Bugatti),. de Delorme (Bugatti); Mestivier (Amilcar), Gordini (Simca), Breillet (Simca), Guerin (Bugatti), Grignard (Amilcar) und Matra (Maserati), Berg (Maserati), Corsi (Maserati).