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E_1938_Zeitung_Nr.063

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Das Rezept steht im

Das Rezept steht im olympischen Rochbuch der Lebenskunst und lautet also: Man nehme den Wagen, blankgeputzt, geschmiert, mit seiner Nahrung wohlversehen; den schönsten Samstag, den der Himmel zwischen Sommer und Herbstbeginn erschaffen hat; ein nicht zu sparsam gespicktes Portemonnaie für Vor- und Unvorhergesehenes — und fahre los, den Bergen entgegen, die jetzt die Welt in ihrer vollen Pracht anstrahlen. Vielleicht dass ein Sonnenschutzmittel ganz gut auch irgendwo verstaut werden kann, da man ja gar nicht weiss, es überhaupt vorerst nicht wissen will, wohin die Reise geht; vergessen werden soll auch nicht: die Sonne ist nicht überall so kraftlos, dunstund rauchgeschwängert, dass ihr schlechthin keine Brandpfeilaftacken auf harmlose Automobilisten zuzutrauen wären. Im Gegenteil. Gerade unsereiner im blinkenden, mit Köhler, Glas und Nickelknöpfen kontinuierlich irgendwie mit Himmelslichtern flirtenden Wagen und auf glatter Strasse ist der besondere Liebling des Gestirns. Eine auffallend gute Laune ist nicht einzupacken, sie ist kein Proviant und kein Ingrediens des Sandwichs, sondern ein Kind von ganz und gar unsubstantieller Herkunft. Auf einmal ist sie da, luftgeboren wie die feinsten Aetherkörperchen der Atmosphäre; unbekümmert zutraulich setzt sie sich in den bestimmt meisten Fällen schon vom ersten Kilometer an in den Wagen und wird zum Fahrgast, ob wir wollen oder nicht. Man frage bei der Weekendausfahrt nie: wohin? und antworte auch nicht: dahin! und wenn denn schon, so höchst bedingterweise. Eine gute Stunde, vielleicht zwei oder drei Stunden lang, geniesse man die Reise als « Fahrt ins Blaue » den besten Strossen nach, die dem Alpenrand entgegenführen. Vollkommen gleichgültig dürfte sein, wo man zum erstenmal aussteigt, sich umsieht, rekognosziert, da unser Land bekanntlich überall am schönsten ist. Wer im geheimen wünscht, schlussendlich ins Bünderland zu kommen, wird allerdings Bedacht darauf legen, rechtzeitig beim wirklich rechten Grenzpfahl einzutreffen; wen die Urschweiz lockt Was Ist das Weekend? Den einen dünkt's die frohe Wanderfahrt von Tal zu Tal, von Pass zu Pass, die ständige Bewegung, die Improvisation im Leiblichen und Geistigen. Den andern lockt ein Standquartier, ein liebes Nestchen, dem man einen halben Sonntag widmen wird, die Ruhe, das Wasserund das Sonnenbad, der Berg — vielleicht auch der stiebende Wasserfall hinterm sorgfältig ausgewählten Gasthaus, die romantische Burgruine auf grauem Fels, der Gletscher, der hinterm Rahmen hellgrüner Lärchenwälder funkelt, die Sicht ins blaue Bergrevier, ruhsam genossen ohne Hebeldruck und Manipulation am Mechanismus. Doch allen Weekend-Automobilisten ist gemeinsam, was uns Schweizer ja im allgemeinen eint: die Liebe zur Alpenheimat und die Lust am unvergänglich Schönen, das sie uns auf Schritt und Tritt zu schenken hat. Dabei sei der Akzent nicht allein aufs Landschaftliche gelegt, Landschaft ist Form; der moderne Mensch dagegen, vor allem der AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 5. AUGUST 1988 63 Weekend in den Bergen mit ihrem Glanzstück, dem Vierwaltstättersee im praktischen Wirken stehende Automobilist, — nun, gibt's in der ganzen Schweiz ein strebt im Ansturm des Materialismus den Weg automobilistischer Start, von dem aus man der Besinnung und Innerlichkeit wieder zu gewinnen: ihn verlangt nach dem Inhalt der nicht ohne weiteres Zutun sozusagen automatisch nach Luzern gelangte! — und wem das Formen. Berner Oberland es angetan hat, vielleicht das Echtes Bergerlebnis Wallis auch: braucht man sich eher zu besinnen als in Bern, wohin das Lenkrad drehen? wird ihm mit dem Blick auch nach den geistigen Tiefen, und Geistiges mussten die Siegel Da klage man nicht länger, was unsern Strassen, Städten, Mitbewohnern vom automobili- bewahren, die lang genug nicht aufgebrochen werden konnten. Als man sie öffnete, hob sich stischen Standpunkt aus fehle. Lobpreise man aus dem Gefäss der Täler und Passhöhen die zur Abwechslung auch einmal, wie wunderbar Geschichte des europäischen Kulturaustausches die Geographie der Eidgenossenschaft gestaltet ist. Ein halbes Dutzend Schlüsselstellungen zwischen romanischen und germanischen Völkerschaften ins Licht der Gegenwart; ein breiter Strom jahrhundertealter Zeugenschaft floss der Alpen, im Handkehrum erreichbar auch vom nördlichsten Grenzort aus; wahre strategische Punkte, die uns das Alpengebiet be- ins Blickfeld der Gletscher und Abstürze, der Bergbäche und unberührter Gesteinszonen. herrschen lassen, so dass wir kaum je die Notwendigkeit empfinden, problemhaft unsern Wenn man im Gebirge bis dahin nur die Schönheit der Formung bewundert und den Routen nachzugrübeln; ein eng verschlungenes Frieden der Stadtferne gesucht hatte, so enthüllte sich nun Schlag auf Schlag das Wunder- und doch klar disponibles Netz von Bergstrassen, denen, wenn man die gute Laune bei sich bare der wohlausgefüllten Zeiten, die über die hat, nur Gutes nachzusagen wäre — kein Kämme in die Lande geschritten waren, völkerverbindend und das eigentliche Schicksal der Land des Erdkreises macht uns ähnlich Vorteilhaftes nach und nirgends anderswo auf Kulturen tragend, Gewiss, das alpine Weekend ist zu halbem Teile eine Angelegenheit dem bewohnten Erdball ist der Automobilist so rasch, so sicher, so über alle Massen wohlbehalten im hochalpinen Weekend. des Tourismus, des äussern Schauens, der unmittelbaren geographischen Veränderung. Dem bessern Sinne nach verkörpert es die Rückkehr in die Träume und romanfischen Stimmungen unserer Jugend, in die subtile Empfangsbereitschaft für Gedanken, Empfindungen, Erkenntnisse, die sonst im Treiben dieser Welt ungehört und wenn gehört, so sicher unverstanden verhallen: gleich nachgebornen Klängen aus Münchhausens eingefrornem Posthorn werden sie nun erlöst und unserm Gemüte zugeführt. Ein Weekend ist fast besser als eine geschlossene Ferienwoche, und Weekende den ganzen Sommer durch, verstanden in den Schweizerbergen, wiegen mehr als monatelange Aufenthalte in derselben Höhenlage. Der Automobilist ist von Natur aus immer akklimatisiert, er ist auf Gegensätze eingestellt, die er in seiner Seele zur harmonischen Einheit werden lässt; ihm steckt wie weiland den alten Eidgenossen das < Landfahren » im Blut, und darum vermag er auch, weil ihn keine Abstumpfung bedroht, von Herzen einfach und besinnlich' zu werden. Ihm, der sein eigener Meister ist, der zu jeder Stunde wie der klassische Reisekünstler J. V. Widmann sich freundlich fragen kann: «Kehre ich in jenem Wirtshäuschen ein oder gehe ich tapfer vorüber? Lege ich mich ein bisschen ins Gras? Nehme ich die Landkarte hervor? Observiere ich die Gegend mit dem Feldstecher? Aendere ich plötzlich die Marschroute? Bleibe ich zwei, drei Tage liegen, wo mirs's gefällt? Es ist himmlisch, so unabhängig zu sein!» — ihm gefällt's hie und da, im Freien an der Strasse, recht nach Romantikerart zu kampieren und sein Picknick zu absolvieren.., hoch überm Vierwaldsfättersee, tief im schattigen Waldtal Graubündens, in den Alpenrosen des Berner Oberlandes, an blauem See, auf heller Terrasse im Wallis. Ihm ist auch genehm, gelegentlich mit einem Buche, das von der Gegend, der Geschichte, den Sagen handelt, ein Plauderstündchen abzuhalten, allein oder als Vorleser* Den guten Gasthof verschmäht er auf keinen Fall und wegen des Tenue werden keine Weltanschauungsfragen aufgeworfen: das Kleid des Automobilisten, wenn es aufs Motorenrösslein passt, ist ein Passepartout wie keiner! Höchstens dass jeder Autowanderer und Weekendfahrer sein Hotel nach sprachhistorischen Merkmalen unterscheidet: die einen lieben alte Namen, die Bären, Hirschen, Rössll,, Sonne, Rot- und Stockhorn — die andern halten sich an moderne Schilder, die Bellevue, Beausite, Palace, Beauregard verkünden. Wie mannigfaltig ist unser Alpenland — sogar im kleinen! Es ist himmlisch, in dieser Art unabhängig zu sein: doch das verpflichtet. Wir Automobilisten müssen unsere Berge noch besser kennenlernen, sie noch tiefer in ihrem ganzen Wesen zu erfassen suchen. Und die Verpflichtung, die wir hiemit eingehen, ist ein Dienst ari der Schönheit des Vaterlandes. An jedem Wochenende ein — Weekend in den Alpen! So laute unsere Parole, bis im Herbste mit dem ersten Schnee die Gegenordre Halt gebietet und wir Gelegenheit erhalten, einmal für kurze Zeit aus den Erinnerungen an Vergangenes zu schöpfen. Gottlob, noch ist « die Vergangenheit » nicht perfekt geworden — vor uns liegt ja die Fahrtenzeit, der Weekendsommer in den Bergen. X. in Leichtmetall oder Stahl: Eigengewicht 1000 kg, Nutzlast 4000 kg Möbel kästen, kombfnfert mit Stahl und LefchtmetaH Lastwagen brücken in LeichtmetaH verkörpern Qualität, Fortschritt und Wirtschaftlichkeit. Joh. Knupp. St.Gallen-W KONSTRUKTIONS-WERKSTÄTTE Telephon 26.276 DER SCHUTZFILM zum SCHNELLEREN ANLASSEN natürlich, Schuppenform, garantiert Colloidal, als Zusatz zum Motorenöl in Kännchen oder als PASTA konzentriert in TUBEN. 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63 TREITAG, 5. ATTGTJST 1938 AUTOMOBIL-REVUE Bei welcher Geschwindigkeit beginnt der Wagen in Kurven zu schleudern? Jeder Automobilist weiss, dass Kurven gewisse Gefahren in sich bergen, besonders wenn die Fahrbahn nass oder schlüpfrig ist. Die im Wagenschwerpunkt angreifenden Zentrifugal- oder Fliehkräfte trachten, einem Naturgesetz folgend, den Wagen aus der Kurve herauszuschleudern. Dem entgegen wirkt die Haftreibung oder Adhäsion der Räder, und solange diese grösser ist als die Fliehkraft, bleibt der Wägen in der Kurve in seiner Bahn. Werden nun die Flieh- oder Zentrifugalkräfte grösser als die Adhäsion, was unter bestimmten Umständen der Fall sein kann, so verlieren die Räder ihren Halt auf der Fahrbahn, der Wagen gerät ins Schleudern, und nicht immer kann man dann noch durch geschicktes Manöverieren verhängnisvolle Folgen abwenden. Darum muss der Automobilist alles vermeiden, wodurch der Wagen in der Kurve ins Soheudern geraten kann. Abgesehen von konstruktiven Faktoren, wie Schwerpunktlage des Wagens und Krümmungsradius der Kurve, sind es die " Strassenreibung und die Geschwindigkeit des Wagens, welche das Schleudern beeinflussen. Auf die Strassenreibung hat der Automobilist keinen Einfluss er kann lediglich die Geschwindigkeit seines Wagens derart regeln, dass die Gefahr des Schleuderns in der Kurve beseitigt wird. Je schlechter die Strassenreibung, also je schlüpfriger die Fahrbahn, und je gekrümmter die Kurve ist, um so kleiner muss die Wagengeschwindigkeit sein, um nicht durch die Fliehkraft einerseits und die geringe Adhäsion anderseits aus der Bahn getragen zu werden. Eine einfache mathematische Formel gestattet es, diese «Grenzgeschwindigkeit» bei den verschiedenen Reibungsverhältnissen der Fahrbahn und Kurvenkrümmungen zu errechnen. Aus dieser Formel ist das abgebildete Nomogramm entwickelt worden, so dass sich jede Berechnung erübrigt. Anhand eines Beispieles, das in dem Nomogramm durch eine gestrichelte Linie gekennzeichnet ist, soll der Gebrauch desselben erläutert werden. Gegeben sei eine Kurve mit 32 Meter Kurvenradius. Es handle sich um eine trockene Stampfasphalt-Strassenecke. deren Reibungskoeffizient mit ö,5 angenommen werden kann. Wie gross darf die Geschwindigkeit des Wagens in dieser Kurve sein? — Man verbindet den Punkt 32 der linken Skala mit Punkt 0,5 der rechten Skala des Nomogrammes, dann ist der Schnittpunkt dieser Verbindungsgeraden mit der mittleren Skala, 45 km/St., die Grenzgeschwindigkeit, unter welcher man bleiben muss, um ein Schleudern zu vermeiden. Auf schlüpfriger Fahrbahn mit einem Reibungswert fi = 0,15 wäre für die gleich© Kurve die Höchstgeschwindigkeit bereits bei 25 km/St, erreicht. Man sieht also hieraus, dass man auf schlüpfriger Fahrbahn in einer Kurve besonders langsam fahren muss. Statt eine Linie durch das Nomogramm zu ziehen, kann man auch ein Lineal an die entsprechenden Punkte anlegen oder noch besser, man zeichnet eine Gerade auf Transparentpapier und legt diese über das Nomogramm. Für überhöhte Kurven kann man das Nomogramm gleichfalls gebrauchen. Man hat lediglich den Tangens des lieber? höhungswinkels zu dem Reibungskoeffizietir ten zu addieren, so dass also die Summe aus Reibungszahl und dem Tangens den Kennpunkt der rechten Skala darstellt. Für eine 10 % Ueberhöhung bei p. = 0,5 wäre dieser Punkt also 0,5 + 0,1 = 0,6. W. L. Dieses Nomograjam erlaubt die in Kurven von verschiedenem Biegunspsradius gerade noch zulässigen Fahrgeschwindigkeiten abzulesen. Die punktierte Linie gibt die Art der Ablesung an, die im übrigen im Text genauer beschrieben ist. Eine amerikanische Gesellschaft bringe jetzt Hoehspannungskabel für Lastwagen- Zündsysteme auf den Markt, deren Leiter an Stelle von Kupfer aus rostfreiem Stahl besieht. Dass die ersten modernen Stromlinien' Taxis in Kopenhagen zirkulieren. Es handelt sich um Adler 2Ji-Liter-Wagen. Eine amerikanische Omnibus - Gesellschaft, die über 450 Wagen verfügt, habe vergangenes Jahr eine Total-Pahrstrecke von 51 Millionen Kilometern erreicht. Dabei sollen insgesamt 251 Pannen vorgekommen sein, d. h. nur eine Panne auf je 200,000 Fahrkilometer. Gewiss ein vorzügliches Zeichen für den hohen Entwicklungsstand des modernen Automobils und — die Betriebsorganisation dieser Gesellschaft. Dass auch die Nash-Wagen über eine sogenannte Berg stütze verfügen, wie wir sie in Nr. 59 der « Automobil-Revue » von diesem Jahr beschrieben haben. Dass am letzten Jahresende in Italien fast 8000 öffentliche Omnibusse im Betrieb standen. Sie verteilten sich auf die verschiedenen Betriebsarten wie folgt: 200 Oberleitungsomnibusse, 30 Akkumulatorfahr zeuge, 2083 Diesel-Omnibusse, 373 bereits auf Gasgeneratorbetrieb umgebaute und dazu 300 weitere, im Umbau begriffene Wagen, 534 Fahrzeuge, deren Umbau für Gasgeneratorbetrieb geplant ist, 306 Omnibusse mit Naturgas-Antrieb, 417 weitere Wagen, deren Umstellung auf Druckgas vorgesehen ist, sowie endlich 3354 Fahrzeuge, die mit einem stark alkoholhaltigen, flüssigen Ersatz-Brennstoff betrieben werden. Dass die japanische Firma Mitsubishi, welche neuerdings die Fabrikationslizenz auf Saurer-Dieselmotoren erworben hat, im abgelaufenen Jahr 3000 Dieselmotoren herstellte. In Buenos-Aires werde unter einer der Haupt-Verkehrsadern ein unterirdischer Parkplatz für 100 Wagen angelegt. G E Samstag, 6. August, Sonntag, 7. August, Montag, 8, August 1938 14 Uhr INTERNATIONALES MOTORBOOT-RENNEN Teilnahme von 100 Piloten Die deutsche, amerikanische, englische, französische, italienische, schwedische und schweizerische Eliteklasse am Start mit ihren schnellsten Motor- und Aussenbordmotor-Booten der Welt. Kampf der Asse um die Weltmeisterschaft Preise der Plätze Fr. 1.50 bis 8.— Samstag, 6. August, 21 Uhr GROSSES NACHTFEST IN DER RADE Prächtiges Feuerwerk — Venezianischer Zauber organisiert durch die Association des Intärgts de Geneve Preis der Plätze Fr. 1.20 bis 6.75 Auskünfte und Hauptprogramme durch das offizielle Auskunftsbureau, ' Place des Bergues 3, Genf Unabhängig von der Arbeitsweise Ihres Motors erweist sich die Montage eines Liegenschafts-Markt Gr. Stadtgarage - Rep. - Werkstatt im Zentrum gr. ostschweiz. Stadt, alteingeführt und renommiert, Platz für ca. 16 Wagen, leistungsfähigst eingerichtet, ist abzugeben. Not. Kap. ca. Fr. 10-14 000. Osc. Schlauer, Zürich, Bahnhofstrasse 37. 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