Aufrufe
vor 6 Monaten

E_1938_Zeitung_Nr.063

E_1938_Zeitung_Nr.063

AUTOMOBIL-REVUE FREITAG,

AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 5. AUGUST 1933 '•— N° 63 Q D P 7 I A I _ BERN 6 PS - VIERPLÄTZIG MIT ZWEI BREITEN TÜREN TATSÄCHLICH ÄUSSERST ÖKONOMISCH 7 It. Benzin per 100 km UND TROTZDEM EINZIG ANGENEHM Vier komfortable, durch zwei breite Türen, leicht zugängliche Sitze, Vordersitze einzel verstell • und autklappbar. Unabhängige Vorderradabfederung • Der 4 ZyL • Motor von 1 lt. Inhalt in bewährter Bauart - energisch mit hervorragender Leistung - Weiche Steurung mit Metall-Flektor • Direkt gesteuertes, äusserst wirksames Vierradbremssystem • Sehr geräumiger Gepäckraum • Hintere Sitze mit Rücklehne, wegnehmbar zum Transport von Waren. DER WAGEN IHRER WÖCHENTLICHEN ARBEIT UND IHRES FAMILIÄREN WOCHENENDES DER JUVAQUATRE RENAULT TECHNISCHE NEUERUNGEN DIE EINZELABFEDERUNQ DER VORDERRADER BESITZT NICHT MEHR GELENKE ALS DIE AB- FEDERUNG DER STARREN HINTERACHSE * LENKUNO MIT DIREKTER UEBERTRAQUNQ AUF DIE BEIDEN RÄDER # ALUMINIUM- ZYLINDERKOPF LÄSST HOHES KOMPRES- SIONS - VERHÄLTNIS ZU « SYNCHRONI- SIERTES GETRIEBE Komfort DURCH PRAKTISCHEVERTEILUNQ DES INNEN- RAUMS • Ein Beispiel : Breite in Ellbogenhöhe bei den Hintersitzen 1,30 m. IN IHREM EIGENEN INTE- llllfAnilATDC RESSE MÜSSEN SIE DEN UNBEDINGT KENNEN LERNEN, GANZ BESON- DERS BEVOR SIE SICH FÜR DEN KAUFEINES WAGENS ENTSCHLIESSEN. PREIS 3980.- A. G. FÜR DE N VE R KAUF DER AUTOMOBILE RENAULT IN DER SCHWEIZ GENF ZÜRICH 6, AV. DE SECHERON 29, UTOQUAI Tel. 27.145 Tel. 27.178 Ritzi & Wagner, QFPVI C F Tel. Nr. Garage Kasinoplatz 37.ZZ7 LIESTAL Konrad Peter A.-G., Gasstrasse 72.606 LUZERN Erwin Hahn, Moosstraße 2 a 22.141 25.580 SOLOTHURN Werkhof-Garage AG., Werkhofstr. 15 21.848 SCHAFFHAUSEN E. Rampinelli 100 Ted» Interessante Untersuchungen über die Fahrgeschwindigkeit. Sommer und dies obgleich 25 % der Wintertage regnerisch waren. Das Durchschnittstermpo an den Meßstationen stieg nämlich in den Wintermonaten von 62 auf 67 km/St. Bei den Omnibussen wurden im Frühjahr die höchsten Geschwindigkeiten gemessen. Weiter wurde festgestellt, dass die Wagen um so rascher fuhren, je entfernter ihr Herkunftsort lag. Psychologisch zweifellos recht interessant! Ein Vergleich der durchschnittlich während den verschiedenen Tageszeiten gefahrenen Geschwindigkeiten ergab, dass sie von 8 Uhr morgens bis 6 Uhr abends allmählich zunahmen, um nach Sonnenuntergang wieder rapid abzufallen. Nach den vorliegenden Erhebungen sind, im Gegensatz zu andern Statistiken, die Frauen nicht vorsichtiger als die Männer. Während die Männer in den Wintermonaten vom November bis Februar um ca. 2 km pro Stunde schneller fuhren, machten dies nämlich die Frauen im sommerlichen «Flügelkleide » wett, indem sie in der Zeit vom Juli bis zum September 1 km rascher waren. Ferner zeigte sich, dass Fahrer und Fahrerin ein massigeres Tempo einschlagen, wenn noch andere Personen im Wagen sind. Von den «Rasern» wurden 28% bei Gelegenheit in leichtere oder schwerere Unfälle verwikkelt. Die «Langsameren» dagegen waren weit weniger vom «Pech» verfolgt -b- Schriftliche Antworten : Frage 13.493. Wer liefert beschriebenen F!aschenkühlhalter? In Ihrer Nummer &4 beschrieben Sie Flaschenkühlhalter. Können Sie mir die Adresse der Herstellerfirma bekanntgeben? L. in Z. Frage 13.494. Wer vertritt Dewandre-Bremsen? Können Sie mir die Adresse der Hersteller der Dewandre-Servobremse mitteilen? G. in F. Frage 13.495. Wer kann mir zuverlässige Daten über die Qualität eines Oels geben? Ich ersuche Sie um Angabe, "Wo ich zwei verschiedene Oele analysieren lassen kann, um mir ein genaues Bild über ihre Qualität zu machen? J. in S. luvisl. ehe «•» No«i '«eda 2. Anfrage 724. Bei wem liegt die Schuld? Möchte mir erlauben, meine Gründe noch etwas zu präzisieren. Vor allem wollen Sie bedenken, dass mein Chauffeur nach den Art. 20 und 27 des MFG. und nach Art. 42 der VO. bestraft wurde, von denen ich ebenfalls ausgehe, und zwar mit nachstehender Begründung: Art 20: Warnvorrichtung. Da weit und breit auf der Strasse keine Fahrzeuge oder Personen zu sehen waren, hatte es keinen Sinn, Warnsignale zu geben, zumal ich nur eine Geschwindigkeit von 25 km hatte, die es mir ermöglichte, jederzeit bei Gefahr auf kurze Distanz anzuhalten, was sich denn auch bestätigte, da ich laut Polizei-Rapport eine Bremsspur von 2 m besass. Somit fällt dieses Vergehen dahin, eine Auffassung, welche auch das bundesgerichtliche Urteil («Signal geben oder nicht?» — «Automobil-Revue> Nr. 53 vom 1. Juli 1938) bekräftigt. Art. 42: Geschwindigkeit: Dieses Vergehen fällt dahin mit Rücksicht auf Art. 20, da ich eine Geschwindigkeit hatte, die es mir erlaubte, sofort anzuhalten. Art 27: Strassengabelungen und -kreuzungen. Hier betone ich besonders, dass ich auf der Hauptstrasse "fuhr. Art. 27, Abs. 2, des MFG. sagt: «Werden bestimmte Strassen als Hauptstrassen gekennzeichnet, so hat das auf der Hauptstrasse verkehrende Motorfahrzeug den Vortritt, das aus der Nebenstrasse kommende Motorfahrzeug hat die Geschwindigkeit zu massigen.» Mit andern Worten hatte ich also das Vortrittsrecht. Sollte jedoch der andere Camion, der aus einer unbedeutenden Nebenstrasse kam, das Vortrittsrecht besessen haben, so darf er dieses in diesem Moment nicht erzwingen, wenn er 1. von einer Nebenstrasse in eine Hauptstrasse einbiegt, welche zudem noch eine unübersichtliche Kurve für ihn aufweist, und 2. unser Fahrzeug schon zu weit nach vorne liegt, bzw. schon über der Mittellinie der Einmündungsstrasse sich befindet, so dass ein Vorndurchfahren für den andern total unmöglich ist, da sein Camion noch zu weit zurückliegt. Hätten wir dem andern Fahrzeug das Vortrittsrecht lassen müssen, so hätte sich nach den Stellungen der Wagen ergeben, dass der unsrige, der bei der Nebenstrasse bereits vorbeigefahren war, die ganze Strasse hätte rückwärtsfahren müssen, um dem noch weit zurückliegenden, aus der Nebenstrasse kommenden Fahrzeug ein Vorndurchfahren zu ermöglichen. - . Daraus ersehen Sie, dass der Führer des andern Camions den Unfall herbeigeführt hat. M. K, ia O, 2. Antwort: Wir gestatten uns, zur Begründung Ihres Standpunktes wie folgt Stellung zu nehmen: 1. Gebrauch der Warnvorrichtung: Wir teilen Ihre Auffassung, dass im vorliegenden Falle ein Verstoss gegen Art. 20 MFG. kaum in Frage kommen dürfte. Nach der neuern Praxis der Gerichte wird der Gebrauch der Warnvorrichtung nur noch Durch die staatlichen Behörden von Con-inecticut sind interessante Untersuchungen in sehr unübersichtliche Kreuzungen, verlangt. Al- aussergewöhnlichen Fällen, z. B. beim Einbiegen lerdings ist zu sagen, dass wir ohne genaue Kenntnis der TJnfallstelle nicht mit Sicherheit beurteilen über die Fahrgeschwindigkeit von Motorfahrzeugen gemacht worden. Man hat im Laufe können, ob nicht vielleicht dort die Abgabe eines von 10 Monaten an 78 verschiedenen Stellen Signals doch notwendig gewesen wäre. Unsere Antwort gilt also nur für den Fall, dass die Strassen- die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Wagen festgestellt und darüber eine Statistik einmündung nicht allzu unübersichtlich ist. 2. Art. 42 V V zum MFG. spielt im vorliegenden geführt. Insgesamt wurden in dieser Weise Falle unseres Erachtens insofern keine Rolle, als er 90,000 Fahrzeuge beobachtet, deren Geschwindigkeiten zwischen 15 (schwere Lastwagen) des Art. 27 MFG. ersetzt wird. Welche Geschwin- als allgemeine Regel durch die besondere Vorschrift und 130 km/St, schwankten. Es ergaben sich digkeit angemessen war, beurteilt sich daher nicht eine Reihe unerwarteter Resultate. So fand nach Art. 42 V.V. zum MFG. (beziehungsweise nach Art. 25 MFG.), sondern nach Art. 27 MFG. man, dass im Winter allgemein höhere Geschwindigkeiten gefahren wurden als imscheidung zwischen innerorts und ausserorts 3. Es ist zuzugeben, dass das Gesetz die Unter- liegenden Hauptstrassen nicht macht. Dem Wortlaut des Gesetzes könnte deshalb in der Tat entnommen werden, dem Fahrer auf der Hauptstrasse stehe auch innerorts der Vortritt zu. Es ist schon von verschiedenen Seiten der Versuch unternommen worden, den Bundesratsbeschluss, der das Vortrittsrecht des auf der Hauptstrasse Fahrenden innerorts aufhebt, als gesetzwidrig und daher für den Richter unverbindlich zu bezeichnen. Bis jetzt wissen wir aber von keinem Fall, in dem dieser Versuch gelungen wäre. Im allgemeinen halten sich die Gerichte an die Regel, dass innerorts in jedem Falle dem von rechts kommenden Fahrer das Vortrittsrecht zusteht. Wir glauben kaum, dass es Ihnen gelingen wird, mit Ihrer Auffassung durchzudringen, das Vortrittsrecht habe ihnen und nicht dem von rechts kommenden Fahrer zugestanden. Wir verweisen Sie diesbezüglich auf den neuesten Entscheid des Bundesgerichtes i. S. Wenger/Baloise, einem Falle in Avenches, die Kreuzung Rue Faubourg/Avenue Jornini betreffend. Selbstverständlich ist es richtig, dass der berechtigte Fahrer seinen Vortritt nicht erzwingen darf. Wir haben Ihnen deshalb von Anfang an geschrieben, dass unseres Erachtens den vortrittsberechtigten Fahrer in Ihrem Falle trotz seinem Vortrittsrecht das weit überwiegende Verschulden trifft. Das schliesst aber nicht aus, dass auch Ihnen ein gewisser Verstoss gegen Art. 27 vorgeworfen werden kann. Ihr Einwand, Ihr Fahrzeug sei schon zu weit in der voir rechts einmündenden Strasse drinnen gewesen, als dass Sie dem andern Fahrer hätten den Vortritt einräumen können, scheint uns nicht stichhaltig. Sie wären eben verpflichtet gewesen, sich so vorsichtig gegen die Strasseneinmündung zuzubewegen, dass es Ihnen beim Auftauchen des von rechts kommenden Fahrzeuges möglich gewesen wäre, diesem die freie Durchfahrt zu gewähren. * BüchevtisiSi Deutsche KrafHahr-Forschung. Hefte 4-8, VDI- Verlag G.m.b.H., Berlin NW 7. Heft 4. 1) Frißchölschmierung beim PleuelgleitlageT, von Dipl.-Ing. L. Huber, VDI, und Dipl.-Ing. J. Eiherger. Es werden die Lauf- und Schmierbedingungen eines Pleuelgleitlagers an der Grenze der flüssigen Reibung durch Messungen festgestellt. 2) Untersuchungen an Fahrzeugdieselmotoren . von Doktoringenieur P. Riekert und Diplom - Ingenieur H. Ernst. Die Versuchsarbeiten hatten das Ziel, die mit der Entwicklung der Fahrzeugdieselmotoren zusammenhängenden technischen Fragen so zu klären, dass die Hersteller Kenntnis über wesentliche Eigenschaften ihrer Motoren und damit Grundlagen für deren Weiterentwicklung erhielten. 3) Untersuchungen der Ausstrahlung d. Verlbrennung&raumes schnelllaufender Diesel- und Automotoren, von Dr.-Ing. Lothar Bisam, VDI. Die Strahlung wird mit einem speziell entwickelten Gerät mit Photozelle gemessen und es werden wertvolle Erkenntnisse zur Steigerung der spezifischen Leistung gewonnen. Heft 5. Beitrag zur Erforschung des Verbrennung»Vorganges im schnelllaufenden Dieselmotor, von Dr. - Ing. F. Kneule, VDI. Im Gegensatz zu bisherigen ähnlichen Untersuchungen hat sich der Verfasser das Ziel gesteckt, den Verbrennungsablauf bis hinauf zu Drehzahlen von 1800 Umläufen/Min, zu untersuchen. Heft 6. Querbrüche an Kardanwellen und Behebung ihrer Ursachen,von Prof. Dr. A. Tbum, VDI. Bei der Betriebsbeanspruchung der Kardanwellen führen Verdrehschläge zu einer Verformung, die über das elastische Gebiet hinausgeht, und schliesslich können, speziell wenn die Wellen starke Querschnittsänderungen aufweisen, Brüche auftreten. Es werden Vergleichsvereuche durchgeführt und praktische Schlüsse gezogen. Heft 7. Selektive Lösungsmittel zur Herstellung von Diesel-Kraftstoffen aus Braunkohlenschwel teeren, von Prof. Dr. habil. R. Heinze. Dr.-Ing. hahil. M. Marder und Dipl.-Ing. H. Welz. Es wird untersucht, ob die ausgezeichnete Raffinationswirkung der sog. selektiv wirkenden Lösungsmittel auch für die Raffination der Braunkohlenteeröle brauchbar ist. 2) Bestimmung der ZündWilligkeit von Dieselkraftstoffen im Laboratorium, von Prof. Dr. habil. R. Heinze und Dr.- Ing. habil M. Marder. Im Gegensatz zu früheren Arbeiten wird gezeigt, dass man bei richtiger Anwendung der von den Verfassern entwickelten Parachor- bzw Dichtemethode stets gute Uebereinstimmung mit den auf dem Prüfstand ermittelten Cetenzahlen erhält, Heft 8. Signal Übertragung auf zu überholende Kraftfahrzeuge, von Dr.- Ing. U. Schmidt und Dipl.-Ing. W. Baudach. Die bisher zur Ankündigung der Ueberholung dienenden Hupesignale genügen den heutigen Anforderungen meist nicht mehr, da sie nicht ungern von den Führern grosser Lastzüge überhört werden. Es werden eine Reibe neuer Geräte auf ihre Wirksamkeit geprüft

JJO 63 _ FREITAG, 5. AUGUST 1938 AUTOMOBIL-REVUE Sdiwe Um die Absage des Vortrags von Oberst Ruf. Hatten die Behörden gegenüber den Gerüchten, zu deren Sprachrohr auch wir uns gemacht und wonach die Absage des Vortrags, den Oberst Ruf kommenden Herbst in Lausanne über das Thema c Heeresmotorisierung» hätte halten sollen, nicht ganz ohne eine gewisse « Mitwirkung > der Bahnen erfolgt sei,. Stillschweigen beobachtet, so treten sie nunmehr der Meldung mit einem kategorischen Dementi entgegen. Die Tagespresse weiss nämlich zu berichten, dass weder das Post- und Eisenbahndepartement noch das Militärdepartement irgendwelche Schritte unternommen oder Anweisungen erteilt hätten, um Oberst Ruf zur Einstellung seiner Vortragstätigkeit zu bewegen. Trotzdem scheint die Angelegenheit noch nicht so weit abgeklärt, als dass die Akten darüber geschlossen werden könnten. Di© Tatsache bleibt bestehen," dass der Kommandant der Schulen für die Motortransporttruppe seine Zusage für das Referat in Lausanne, die er bereits gegeben, wieder hat rückgängig machen müssen, und zwar, wie verlautet, als Folg© gewisser Schwierigkeiten, die ihm von der Bahnseite her gemacht worden sein sollen. Irgendwie dürfte somit an der Sache etwas nicht ganz stimmen. Und diesen Eindruck vermag auch die Dementierung kaum auszulöschen. Worin aber lag des Pudels Kern ? Das ist hier die Frage. Eine restlos klare Antwort wird uns wohl bis zum jüngsten Tag nicht werden. Mag sein — keine Schritte, keine Anweisungen, aber...? V/2 Millionen deutsche Volkswagen pro Jahr. In einer Ansprache führte Reichsorganisationsleiter Dr. Ley aus, der erste Bauabschnitt der deutschen Volkswagenfabrik, der eine Produktionskapazität von jährlich 450,000 Wagen besitze, werde noch im Laufe dieses Jahres unter Dach kommen. Die Aufnahme der laufenden Produktion sei auf Ende 1939 vorgesehen. Vom Momente an, da das Volkswagenwerk auf voller Tourenzahl laufe, rechne man mit einer Jahreserzeugung von IV2 Millionen Einheiten. Uebrigens könne sich jedermann den Volkswagen kaufen; es sei keine Red© davon, dessen Abgabe auf Erwerbskreise mit einem bestimmtenHöchstcinkommen zu beschränken. Scheibenwischer- Reparaturen sind nur mit Original-Ersatzteilen fachgemäss; Gewähr für tadellose Ausführung bietet allein der General-Vertreter: AD. KUSTERER, ZÜRICH 8 Zu verkaufen Cabriolet AUSTRO-DAIMLER 18 PS, Modell 1935, prachtvoller Ausstellungs- Wagen, aus erster Privathand, statt Fr. 23 000.—, zu Fr. 4500.—, mit jeder Garantie. Anfragen unter Chiffre Z6811 an die s Automobil-Revue, Bureau Zürich. Lastwagen 2 Tonnen, 6 Zylinder, 15,8 PS, Jahrgang 1930, Brükkenmaße 4X1,90 m, Bereifung vorne einfach, hinten doppelt 7.00X18, Fr. 4250.-. — Besichtig. u. Probefahrt sowie weitere Auskunft bei RITZI & WAGNER, Central-Garage, St. Gallen. Teleph. 25.525. Per Zufall zu verkaufen aus Privathand: Mod. 1935, 8 Zyl., 15 PS, Limousine, 6plätz., garantiert nur 20000 km gefahren. Der Wagen befindet sich in neuwertigem Zustande. Offerten gefl. an Graedel & Cie., Automobile, Huttwil. Telephon 65.333. Auto-Abbruch Dietikon zum Reppischhof riidie AKTUELLES Zimmeraasse 9 iTeleohan 22.949 Lancia ASTURA Tel. 918.618 Bereits ist auch das rar den Volkswagen ausgearbeitete Sparsystem in die Tat umgesetzt und mit der Ausstellung der Sparkarten begonnen worden, auf die ein wahrer Massenansturm anhob. Die Nachfrage soll so stark gewesen sein, dass die ganze Auflage an Antragsformularen binnen zweier Tage vergriffen war. Nach den Erklärungen der deutschen Presse setzen sich die Interessenten für den Volkswagen zu 90 % aus Arbeitern und Handwerkern zusammen. Weg. Nach einigen,. Kilometern grüsst mich schon der erste Boy von der Tankstelle. Weisse Uniform, weisse Mütze, die Hand stramm am Mützenschild, genau, wie man es ihm eingedrillt hat. Sollen wir stolz darauf sein, dass diese Leute bei jedem vorüberfahrenden Auto «Achtungsstelle» annehmen? menstoß«« zwischen Fahrzeugen und 14 (11). bei Mich dünkt, das passe nicht recht zu uns Schweizern. Mit einem leeren Tank kann keiner fahren, denen Fussgänger angefahren oder überfahren Ford wird geehrt wurden. jeder sieht sich vor, dass er genügend' Benzin hat, Zu seinem 75. Geburtstage wurden Henry Fora denn es ist keine Ueberraschung von der erfreulichen Sorte, auf der Strecke stecken zu bleiben. An den Verkehrsunfällen beteiligte Fahrzeuge: zahlreiche Ehrungen aus dem In- wie aus dem 78 (60) Automobile, 11 (8) Motorräder, 48 (52) Ausland zuteil. Unter vielen anderen verdient das Fahrräder, 2 (2) Strassenbahnzüge, — (—) andere Resultat: getankt wird auf jeden Fall. Viel lieber ist mir eine zuvorkommende freundliche Bedie- Präsent, das ihm die Daimler-Benz AG. überreichen liess, -wegen seiner Originalität besondere Fahrzeuge. Erwähnung, denn was der Jubilar von den Untertürkheimer Werken in Empfang nehmen durfte, Getötet wurden — (—) Personen, wovon — nung, als dieses «Männlimachen». Ich bin sicher, (—) Kinder unter 15 Jahren; verletzt wurden 43 dass keiner unserer Schweizer .Automobilisten darauf achtet, ob er in Achtungsstellung empfangen war nichts anderes als ein «betriebsbereites» Modell (53) Personen, wovon 6 (8) Kinder unter 15 Jahren wird oder nicht. Zuguterletzt kriegt doch der des ersten Personenwagens, den Karl Benz 1885 baute. Ȧusschließlich. Sachschaden entstand in 46 (29) Weltkongress der Automobil-Ingenieure. Die amerikanische «Society of Automobile Engineers» bereitet gegenwärtig für die Zeit vom 22. Mai bis 8. Juni 1939 einen Weltkongress der Automobil-Ingenieure vor, der in New York zusammentreten soll. Dabei ist geplant, die Tagung mit dem Grossen Preis von Indianapolis und einer eingehenden Besichtigung der Detroiter Automobilwerke zu verbinden. Kleine» ITIitteaun^en Die Tour de Suisse, eines der grössten Sportereignisse der Schweiz, nimmt morgen Samstag in Bern ihren Anfang. Der Start erfolgt auf dem Viktoriaplatz um 9.45 Uhr. Die Strecke führt über Biel, Pierre Pertuis, Laufen, Basel, Stein, Bötzberg, Zurzach, Kaiserstuhl, Winterthur, Schaffhausen. Am Sonntag wird um 9 Uhr zur zweiten Etappe gestartet. Ueber Frauenfeld, Romanshorn, St. Gallen, Appenzell, Stoss, Buchs, Landquart führt die Strecke nach Chur. Der 8. August sieht die Fahrer von Chur über Thusis, San Bernhardino nach Bellinzona ziehen. Mit dem Gotthard und der Furka erweist sich die 4. Etappe als sehr schwer. Ueber Brig gelangt die Karawane nach Sierre, wo ein wohlverdienter Ruhetag folgt. Durch das Wallis geht es am 11. August über den Pillon nach Freiburg, und von dort am folgenden Tag über Murten, Payerne, Chatel St. Denis, Lausanne nach Genf. Die zweitletzte Etappe bringt wieder einige nennenswerte Hindernisse. Nyon, Orbe, St. Croix, Travers, Le Locle, La Chaux-de-Fonds, Vue des Alpes, Neuenburg, Biel. Der Sonntag endlich führt von Biel als sogenannte «Petit Tour de Suisse» über Ölten, Aarau; Bremgarten, Zürich, Albis, Zug, Luzern, Langnau, Belp nach Bern, wo die .Ankunft vor 16' Uhr auf dem Bundesplatz erfolgt Die Besetzung von Seiten der Schweiz wie des Auslandes ist erstklassig; in dieser Beziehung werden alle früheren Auflagen der «Tour> übertroffen. Xukawfen aeöucfU Au tomobili g ten und Motorradfahrer, die während diesen Tagen eine der oben angeführten Strassen benützen, sind ersucht, beim Passieren der Kolonne grösste Voreicht walten zu lassen. Verkehrsunfälle In der Stadt Bern. St. A. Im Monat Juni 1938 ereigneten sich in der Stadt Bern 80 (im gleichen Zeiträume des Vorjahres 77) Verkehrsunfälle, -wovon 53 (44) Zusam- Fällen. Teilweise Strassensperre in Baar am Sonntag den 7. August 1938. Anlässlich des Junioren-Rundstreckenrennens vom nächsten Sonntag, den 7. August, kann die Hauptstrasse — Baar-Sihlbrugg-Baar — auf einer Länge von ca. 300 Metern, von der Brauerei Baar bis zur Sagenbrücke, nur zur Hälfte dem Strassenverkehr offen gehalten werden. Die Rennfahrer nehmen die halbe Strassenbreiten längs dem Trottoir in Anspruch, währenddem der übrige Strassenverkehr auf der westlichen Strassenhälfte abgewickelt werden muss. Man möge daher dieses kurze Teilstück nur mit aller Vorsicht befahren; die Fahrzeughalter werden deshalb höflichst ersucht, sich den allfälligen Weisungen der Polizeiorgane zu unterziehen. Frage 1058. Schwarzwald. Für eine Weekendtour stehen mir vier Tage zur Verfügung, und zwar vom Freitag bis und mit Montag. In dieser Zeit möchte ich eine Schwarzwaldfahrt machen, bei welcher Gelegenheit Freiburg i. B. berührt werden soll, und ebenso Stuttgart zu besuchen ist. Für AUTO, 6-7 PL, 6 ZyL, 15 PS, Jahrg. 33-38, wenn möglich Rolldach u. Separierung. Nur von Privat. nicht unt. Mod. 1936, bevorzugt Ford V8, Chrysler, REELLE OCCASION Offerten mit Preis unter Chevrolet. Detaill. Off. mit Preisangabe unt. Chiffre Chiffre 6218 an die Automobil-Revue, Bur. Zürich. Z 6809 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. 63) 6847 Autoabbruch Bern-Zollikofen Hans Zysset, Tel. 47.011 liefert Bestandteile aller Art. Motoren, Achsen, Getriebe etc. Ankauf von Altwagen, LUXUSund Lastwagen. Unfall und verbrannte. Zu verkaufen Motor- Dreirad Framo Modell 1935, Preis günst. G. Kyburz-Fr«y, Oberentfelden. Tel. 37.102. Gm^Tmtt.t.*. IN BERN steht Ihnen von nun an ein «Serviceboy» vor. dem Caslno unentgeltlich zur Verfügung. Er gibt Ihnen Auskunft Qber nächstbeste ParklerungsmCgllchkeit, Ober Garage, das Casino, Stadthotels, Routen etc. Den Gästen des Caslnos parkiert er die Autos gratis in der Casino-Garage. Auf Wunsch bringt und holt er sie. Stuttgart würde ich gerne einen ganzen Tag reservieren. Was wäre Ihr Vorschlag für eine solche Tour? Ausgangspunkt ist Lützelflüh. Gh. R. Wir schlagen folgende Tour vor: Freitag: Lützelflüh - Herzogenbuchsee - Kreuzstrasse - Siihr - Hunzenschwil - Wildegg - Brugg - Stilli - Klingnaü - Koblenz - Waldshut - Höchenschwand - Schluchsee - Titisee - Freiburg i. B., 188 km. Samstag: Freiburg i. B. - Waldkirch - Elzach - Haslach - Wolfach - Alpirsbach - Freudenstadt - Altensteig - Nagold - Herrenberg - Böblingen - Stuttgart, 186 km. Sonntag: Aufenthalt in Stuttgart. Montag: Stuttgart - Waldenbuch - Tübingen - Hechingen - Balingen - Rottwil - Bad Dürrheim - Donaueschingen - Hüfingen - Randen - Schaffhausen - -Andelfingen - Winterthur - Zürich - Lützelflüh. 353 km. Das stabilisierte Mineralöl der Weltrekorde! Zukaufen geäuefvt AUTOMOBILISTEN! MANVILLE der zuverlässige Bremsbelag ."ZCrilcti• k - : St:'6afiert *-- Bern S#Mass«nv«pl«»hp iSf»*eda Schweiz: i. tcknydn, St. Niklausrtr.54, MMtm Lasen Basel, Genf, Zürich Kaufe AUTO bis 15 PS, Cabriolet oder Limousine, wenn neuer D.K.W, geliefert werden kann. — Offerten unter Chiffre 16468 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen: 1 neue Lastbrücke in 177/308 cm, für eine Nutzlast von 2—2K T. Preis Fr. 200.— 1 gebrauchte Lastbrücke 182/230 cm, für eine Nutzlast von 700 kg. Preis Fr. 80.— Offerten unter Chiffre 16469 an die Automobil-Revu«, Bern. Xttkaufen aeöucfvt Personen-u. Lastwagen auf Abbruch G. Kyburz, Autoabbruch, Obtrerttfelden (Aarg.). Telephon 37.102, abends 37.129. kUS dU Betrachtungen unterwegs. Sonntagmorgen: Strahlende Sonne, ein tchon polierter Wagen, gefüllter Tank, nun kann es losgehen. Voller Freude mache ich mich auf den Tankwart nichts anderes, als sein- wohlverdientes Geld. Meiner Auffassung nach ist ein grosser Teil der Automobilisten der gleichen Ansicht, weshalb ich den Vorschlag machen möchte, uns freundlich, aber nicht in Achtungsstellung zu empfangen. S. M. JLUSB den Veibänden VEREINIGUNG STAATL. GEPR. AUTOFAHRLEHRER DER SCHWEIZ (V.A.5.) SEKTION ZÜRICH. Dienstag, den 9. August 1938, findet punkt 20,30 Uhr im Restaurant «Franziskaner», Niederdorfstr. 1, Zürich L, eine Verbandsversammlung statt. Traktanden: 1. Appell,-' 2. Protokoll; 3. Mutationen; 4. Bericht des Kassiers; 5. Bericht über Theorielokal; 6. Beschlussfassung, /über Bussen; 7. Werbeaktion; 8. Prov. Wahl eines Protokollführers; 9. Wichtige Beschlüsse; 10.. Diversa. Der Vorstand. Bü