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E_1938_Zeitung_Nr.065

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m Automobfl-HevTie — N° 65 statt aus Paris aus den Kantonen holt. So ist es Diese ergötzliche, bei aller Spritzigkeit doch mit der Kunst des Kabaretts, die vor der Gründung ernsthafte Darstellung des Problems « Schweiz als Missverständnis > ist von Bernhard Diebold für die des brillanten «Cornichon» noch für eine internationale Asphaltschöpfung galt. So ist es mit dem deutsche Ausgabe des Ausland-Bulletins der schweizerischen Finanzmann und der Saaltochter im Aeroplan der Swissair. Es gibt die fliegende Saaltochter neuerdings im Volk der Hirten. Es gibt jetzt daselbst sogar den bis vor wenigen Jahrzehnten ob seiner absoluten Nutzlosigkeit noch nicht vorhandenen schweizerischen Philosophieprofessor, der vor lauter Metaphysik das Käseloch im Emmenthaler mit Plafos geistiger Höhe identifiziert. Wer das alles nicht glauben will, der überzeuge sich eben auf der Landesausstellung vom Wesen der neuen Helvetia. Es wird alles gezeigt — sagen wir fast alles, was die Schweiz geistig repräsentiert:-von der Schokolade bis zum Zirkuskunststück, von der Genfer Uhr bis zur den Sing- Vrenelis, von der längsten Drahtseilbahn bis zur Hodler-Banknote und der berühmten Neutralität.— difl unter einer Käseglocke im Bundespalais zu Bern unentgeltlich gezeigt wird. Nur der schweizerische Philosophieprofessor hat sich beharrlich gegen seine eigene Schaustellung gesträubt. Er behauptet: Er sei keine Nackttänzerin, und der Geist stehe ihm über dem Fleische. Sein Geist aber sei schlechthin unsichtbar... Und so ist es ia gut. mwjem Die Ueberschrift ist mit Vorbehalt hinzunehmen und beileibe nicht in dem Sinne, als sollte hier ein Register der vorzüglichsten Scherze aufgemacht werden. Gerade wer sich durch lange Jahrzehnte berufsmässig in der heiteren Arena getummelt hat, wer selbst durchgesiebte Sammlungen, umfängliche «Kisten» herausgab, der muss sich gestehen, dass ein grosser Teil seiner Lieblinge ihn heute mit halb erloschenen Augen anblickt. Denn diese ganze Materie unterliegt einem rastlos wirtschaftenden Abnützungskoeffizienten, an vielen Punkten zeigen sich Verwitterungen, Rost- und Schimmelansätze, zumal bei Scherzen anekdotischen Gepräges, die sich ehedem an prominente Persönlichkeiten hefteten. Immerhin hat eine Menge launiger Produkte mit Wirkung durchgehalten, und wenn hier an einzelne erinnert wird, so geschieht es mit dem Nebengedanken, dass sie ihren Befähigungsnachweis wesentlich von ihrer eigenen Dauer herleiten. Ich bin davon durchdrungen, dass sich objektive Merkmale der Güte von Witzen nicht feststellen lassen, kann mich daher nur auf meine subjektive Ueberzeugung berufen, dass die zu erwähnenden zur Elite ihrer Gattung gehören. • Auf dem ehedem so reichlich beackerten Felde der «Kindermünder» ist seit Jahrzehnten ein nicht zu verkennender Misswachs eingetreten, und auf diesem Gebiete haben wir meines Erächtens die besten Stücke noch immer in den vormaligen Hervorbringungen zu suchen, denen die jüngste Neuzeit kaum etwas Gleichwertiges entgegenzusetzen hat: Auf dem Podium des Konzertsaales kreischt eine Sängerin bis zum dreigestrichenen C, während der Kapellmeister neben ihr mit dem Taktstock fuchtelt. «Maman,» fragt Mäxchen auf weit entferntem Platz, «warum haut den der Mann die Dame?» — «Aber Junge, er haut sie doch nicht, das ist doch der Dirigent, der gibt mit Schweizerischen Landesausstellung 1939 Zürich geschrieben worden. Wir glauben, dass auch der Schweizer die geistreichen Apercus des Auslandschweizers una ehemaligen Feuilleton-Redaktors der «Frankfurter Zeitung» mit Vergnügen zur Kenntnis nehmen wird. Abdruck mit Erlaubnis des Pressedienstes der Landesausstellung. Die Zeichnungen stammen von Hans Tomar michel. ahezWitzzUt dem Stock den Takt an.» — «Na, wenn er sie nicht haut, warum schreit sie denn so??» — Um mehrere Grade geweckter erscheint der kleine Benno, Zögling der Volksschule, ein Frechling, der die sittenwidrige Angewohnheit übt, die Lehrer zu duzen. Also Strafarbeit, er soll zwanzigmal aufschreiben: «Ich darf den Lehrern nicht ,du' sagen.» Benno liefert das Strafdiktat wörtlich genau und sogar in dreissigfacher Abschrift, mit dem Nachsatz; «Wat, da staunst de, Lehrerchen I» Vorzüglich haben sich solche Witze konserviert, die eine besondere Geistesverfassung verraten, eine abwegige, leicht perverse, aber doch allgemein begreifliche Mentalität. Vier elegante Freundinnen besprechen einen intimen Lebentvorgang: «Ich habe meinem Gatten alles gestanden», erzählt die erste Sprechend, worauf die andern Damen sich das Terzett leisten: «Ich bewundere deine Aufrichtigkeit» — «und ich deinen Mut» — «und ich bewundere dein Gedächtnis!» In das Fach der Seelenforschung greift auch die Begegnung zweier Herren vom alten Stamme, die einander am Versöhnungsfeste vor der Synagoge treffen. Beide sind seit langem bitter verfeindet. Allein die Weihe des Tages veranlasst den einen, die Hand seines Gegners freundschaftlich zu ergreifen: «Ich wünsche dir all das, was du mir wünschest I» — «Fängst du schon wieder an?l» repliziert der andere, der sich im Augenblick den Inhalt seiner persönlichen Wünsche vergegenwärtigt und dadurch eine verblüffende Probe schnellen Gedankenlesens liefert. Der grÖsste Teil der aus militärischen Bezirken stammenden, grobkörnigen Witze ist natürlich verschwunden. Nur wenige sind schon bei ihrer Geburt so lebenszäh gewesen, dass sie sich auch heute noch erzählen lassen: Auf dem Kasernenhof in Mainz explodierte ein Unteroffizier in Liebenswürdigkeiten: «Kerl, wenn Sie nochmal so schlappe Griffe kloppen, dann Jeder Käufer einer 10-Los-Serie erhält ein elftes Los gratis. Somit bietet jede Serie — ausser einem sicheren Treffer — 10 weitere Chancen. Ausserdem: Jeder Serie liegt eine < Serien-Kartei bei, die an derZiehung der 3 Zugabetreffer von Fr. 25000.-, 15000.- und 10000.- teilnimmt. Ziehung im August. Wir nähern uns dem grossen Tag eiligen Schrittes. Verbinden Sie sich sofort mit einigen Freunden oder Kollegen, um eine so chancenreiche Seva-Serie zu erstehen. — 1 Los Fr. 10.- (eine 10-Los-Serie Fr. 100.-) plus 40 Cts. 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Klingelt an deren Wohnung und fragt die Oeffnende: «Sind Sie die Witwe Stiggins?» — «Nein, hier wohnt keine Witwe, ich bin die Frau Stiggins.» — «Wollen Sie zwanzig Dollars wetten, dass Sie die Witwe Stiggins sind?» Sobald die Scherzberichte mit exotischen Geschöpfen operieren, gestaltet sich ihre Wirkungsmöglichkeit recht beträchtlich. Beispiel: das eitle Zebra, das sich die ihm lästigen schwarzen Streifen an einem Gummibaum ausradiert. Ferner die Tiger in der Arena Diokletians zur Zeit der Christenverfolgungen; der Knabe betrachtet ein Gemälde, das diesen Vorgang darstellt, und bemerkt mitleidig: «Ach, schau doch, Mama, der arme Tiger dort hat gar keinen Christen!» Nicht selten entwickeln sich Parallelscherze, die auf eine bestimmte zugkräftige Idee zurücklaufen: Ein Reisender, der in einem Bungalow bei Singapore übernachten will, erkundigt sich, ob er nicht von üblem Gewürm bedroht würde. « Ausgeschlossen», beruhigte der Herbergsvater, «es könnte ja vorkommen, dass Ihnen bei Nacht ein paar Klapperschlangen übers Gesicht laufen, aber da brauchen Sie gar keine Angst zu haben, da sind sofort unsere Beutelratten hinterher, die töten alle Klapperschlangen.» — Der Parallelscherz spielt an einer Strommündung in Bengalen. Der Wanderer will baden und befragt den Eingeborenen, ob man sicher vor Haifischen wäre. «Vollkommen sicher, Haifische wagen sich gar nicht in dieses Wasser, die haben viel zu grosse Angst vor den massenhaften Krokodilen)» Beide Scherze bestehen gut nebeneinander, sie haben ihre Wirkung an der Aehnlichkeit des Grundmotivs noch nicht abgenützt '•"Um Preisverteilungen rankt sich von jeher eine stattliche Girlande trefflicher Witzworte, worin besonders eine auf die Jury in musikalischen Konkurrenzen gemünzte Aeusserung hervorsticht. Hans von Bülow hat in diesem Betracht erklärt: «Je preiser ein Werk gekrönt wird, desto durcher fällt es!» Unter den Scherzen, die sich auf Fatalitäten des Daseins gründen, ragen etliche Musterexemplare hervor, deren Pointen kraft ihres guten Anschliffs eindringlich geblieben sind: In einer Skatpartie wird «Grand» angesagt, und ein leidiges Geschick will es, dass der Spieler unmittelbar nach dieser Ansage, vom Schlage getroffen, entseelt vom Stuhle herabsinkt. Zuerst sprachloses Entsetzen. Dann beugt sich ein freundlicher Mitspieler zu dem Verblichenen mit der teilnahmsvollen Bemerkung: «Muss doch mal sehen, was der selige Herr Markus für einen «Grand» gehabt hat!» Es gab einen Bibelerklärer, der menschlich genommen sehr schlechte Erfahrungen mit dem andern Geschlecht absolviert haben musste. Dieser Gelehrte gab zum ersten Kapitel der Schöpfungsgeschichte die verdriessliche Erklärung: Gott schuf den ersten Menschen aus dem Staube und gab ihm später die Eva als Gefährtin. Wäre das Weib schon vorher auf der Wejt gewesen, dann hätte sich Adam selber aus dem Staube gemacht! Damit wären wir bei der Urgeschichte der Menschheit angelangt, bei dem ersten Individuum, dem sich ein Spass anhängen lässt. Noch weiter in die Vorzeit zurückzusteigen hätte keinen rechten Sinn, da mir offen gestanden aus den Zeitläufen vor Adam nicht sehr viele effektvolle Witze bekannt sind. G. A. w. Was kosten schCechte Tlecven? Nach einer Feststellung des britischen Professors Sir Farqhar Buzzard verursachen nervöse Störungen allein in Grossbritannien alljährlich einen Ausfall von 1 Million Arbeitswochen! Der Gelehrte führt mindestens.33% aller Krankheiten auf derartige Störungen zurück und behauptet, dass 7% aller arbeitenden Menschen in England nervenleidend seien. Dabei bestehe kein Zweifel darüber, dass die Mehrzahl dieser Fällt entweder heilbar wäre oder durch vorbeugende Massnahmen hätte vermieden werden können. (Vorbeugende Massnahmen, das heisst ein paar schöne Ferienwochen, losgelöst von allem Alltags-Krimskrams.) Samaden T. O.S. AltbikanntM Gaft-RtsUurant. Sonnige Terrasse mit prachtvoller Aussieht. Zimmer v. Fr. 3.— an. Pension T. Fr. 8.— an. Garage. Tel. 53.54. Qesehw. Brenner. Sedrun T. C. 8. Route AiK)«rmtt*-Ob«ril|>-Dii«ntlt. Neuzeitlich eingerichtet. Fliess. kaltes und warmes Wasser. Pensionspreis von Fr. 8.— an. Garage. Tel. 1. H. Decurtini, Bes. Thusis Ideal lür Passanten U.Feriengäste. Freie, aussichtsreiche Lage. Zimmer von Fr. 2.50 an. Pension Fr. 7.—. Garage. Telephon 32. Frau M. Meyer. T. 0. *. An der Straue St. Gallen-Heiden. Heimel. Lok. Saal für Gesellsch. Ia Küche. Leb. Bachforellen. Pens. v. Fr. 5.- an. Garage. Tel. 112. Fr«u Gaitser & Söhne. Bes. T. C. 8. A. 0. S. Bahnhofplatz. Grösstes Haus am Platze. (80 B.). Mod. Komf. App. m. Bad. Z.-Telephon. Garage. Z. ab Fr. 4.50. Menüs zu Fr. 2.30, 3.- u. 4.-. Tel. 22.922 T. C. 8. A. 0. 8. Bahn- und Postnähe, 30 Betten. 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Das Maga/Jll der S)ame Die Männerfeindin Menschenblut wird heute in den Krankenhäusern ständig gefragt. Der erfolgreichste amerikanische Blutspender ist ein «starker Mann» aus dem Zirkus, Edward Howard. Er hat 900 Blutspendungen vorgenommen und nie einen Cent dafür genommen. Der stärkste «Berufs-Blutspender» aber ist Tom Kane, den man direkt als «Blutmaschine» bezeichnet. Er hat bis heute über 120 Liter Blut abgegeben und fast 10 000 Dollar auf diese Weise verdient. Allerdings hatte er bei der Ausübung seines Berufes manches sonderbare Abenteuer. So wurde er eines Tages dringend in ein Krankenhaus gerufen. Eine ältere Dame, ein unverheiratetes Fräulein (in Amerika und England Spinster genannt), benötigte dringend eine Blutübertragung. Als aber das Fräulein den Mann erblickte, stiess es einen Schrei des Entsetzens aus und versicherte, sie wolle lieber sterben, als auch nur einen Tropfen Männerblut in ihren Adern zu haben. Tom Kane ging selbst auf die Jagd nach einer Frau, die jene Spinster vor dem Uebel des Männerblutes bewahren konnte ... Uebrigens erhält sich Tom Kane dadurch bestens in Form, dass er' rohe Zwiebeln isst, oft bis zu 20 Stück im Tag. Die Wahrsagerin und ihr Emil. Eine namentlich von Hausangestellten stark in Anspruch genommene Warschauer Wahrsagerin, die aus Karren und Kaffeegrund die Zukunft las, ist plötzlich verhaftet worden. Die Alte hatte sich einen raffinierten Trick ausgedacht. Bei den Sitzungen pflegte sie ihren Kundinnen stets von der Liebe im allgemeinen und vom Heiraten im besondern zu- sprechen und dabei erzählte sie, dass die Kundin demnächst einen feschen Mann, einen richtigen Herzbuben, kennenlernen werde, der Emil heisse und zu dem sie volles Vertrauen haben könne. Es dauerte dann gewöhnlich auch nicht lange, bis Emil in Erscheinung trat. Er hatte dann leichte Arbeit und erreichte sein Ziel, das Sparkassenbuch des Mädchens, meist schon nach wenigen Tagen. Die Wahrsagerin bekam von dem erbeuteten Geld die Hälfte ab, musste aber dem jungen Mann seine Spesen für Kinobesuche und Tanzvergnügungen mit den Kundinnen ersetzen. Die Anzeige eines eifersüchtigen Dienstmädchens brachte dann die Sache ans Licht. Gediegenes Gesellschaftskleid aus Amorosa mit Silberfuchs-Cape Schlichtes Tailleur aus pastellblauem Albasac mit rosafarbener Bluse von L. Fischer, Genf, und dazu Passendem leichten Filzhut. Modell G. Vionnet, Genf. Zwei Affen als Staatsbeamte COURTELARY (Jura) Französisch - Haushalt Sprachen, Sport, Musik usw. Winterknrsbeginn: Oktober. Referenzen, Prospekte. Herr und Frau Pfarrer Vaumard. Kurse: Handelsfächer, moderne Sprachen; Post-, Eisenbahn- und Zollwesen — Drogistenklasse Spezialklassen für Mädchen Diplom und Handels-Matura Ferienkurse: 18. Juli bis 6. Aug., 22. Aug. bis 10. Sept. Beginn des Schuljahres 1938/39: 15. Sept. 1938 Für Auskünfte und Prospekte wende man sich an die Direktion (NR) Singapore: In die Zivilliste der Straits Settlements sind zwei neue Staatsbeamte eingetragen worden. Diese Beamten werden im Jahre 1938 mit einer Gehaltsbelastung von 14 Pfund Sterling geführt. Es handelt sich nämlich um Affen, die aus formellen Gründen als Beamte eingetragen werden müssen, da sich sonst eine Anschaffung von Affen durch die Regierung nicht rechtfertigen lässt. Die Affen wurden vom Staat Kelantan erworben und sind inzwischen „Le Presbytere" Evangelisches Töchterinßtitirt Neuenburg - Handelsschule Nur der Schneider führt Aenderungen Aufbügeln sowie Ausbesserungen fachgemäss preiswert aus! Bügeln und dämpfen: und Fr. Anzug 2.80 Mantel 2.80 Damenkleider, einfach 2.50 Reparieren, entdecken, chemisch reinigen, färben. Prompter Postversand od. verlangen Sie Besuch! St Gallen, Goliathgasse 10. Telephon 25.221. von einem Zoologen dressiert worden. Sie sind in Zukunft dauernd mit den Zoologen , unterwegs, um von hohen Bäumen Blüten, .Blätter und Früchte abzureissen und auf den .-Boden herunterzubringen. ' Diese Sammeltätigkeit ist für die Zoologen Von grösstem Wert und wurde von den Eingeborenen niemals in dieser Vollkommenheit erledigt. Eine Elster, die weiss, was sie will In Bad Rippoldsau vergnügten sich mehrere Kurgäste mit einer jungen Elster. Sie warfen ihr tf Auto Gefahr «XP ulenz als Qcqenaewkht ratansetzenden Zuter meiden. die neuen Kristall-Saccharin- Tabletten, süssen durchaus rein und setzen kein Fett an. Garantiert unschädlich. erhalt!, in Apoth. und Drog. zu Fr. 1.25 per Dose mit 500 Tob). A.-G. «Herme«», Zürich 2 SCHWEIZERFAIR1KAT allerhand glänzende Gegenstände zum Spielen hin, und die Elster bemühte sich vergeblich, die Sachen, die alle für ihre noch unentwickelte Flugkraft zu schwer waren, davonzutragen. Schliesslich warf ihr einer der Kurgäste ein blitzendes neues Fünfmarkstück hin. In diesem Augenblick schoss, als habe sie nur darauf gewartet, die bis dahin unbemerkt auf einem Baum sitzende Mutter der jungen Elster auf den Boden herab, pickte das Geldstück auf und flog mit diesem und in Gesellschaft ihres Töchterchens auf und davon, bevor einer der Umstehenden Gelegenheit gehabt hätte, das Geldstück zu retten. Man kann sich vorstellen, dass der Spender wider Willen zum Schaden nicht für den Spott zu sorgen hatte. Jfatufe&ScfM ijidemam ^iVK-VERWALTUNG-SPRACHEN-GESCHÄFT-B LOCARNO Hotel REBER am See. Einziges erstklassiges Familien- und Passantenhotel mit grossem Park direkt am See und seinem neuerbauten, eigenen Lido. Garage. Bozen. Tel. 623/24. Besitzer und Leiter: A. Reber. ftDAI .HOB Donnkona Irlonl