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E_1938_Zeitung_Nr.075

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ÄüTOMDBTL'-REYDbv iFREITAG, 16. SEPTEMBER 1938 — N° FRS. VERLANGEN SIBBtfJB AARATT: F. W. Knapp, Gross-Garage Central, Telephon Nr. 500 BADEN:,.. Fritz Wymann, Garage, Römerstrasse 1 BASEL:. Autavia A.-G., Hardstrasse 14 . BERN: 'Willy & Co., n. Lorrainebrücke BIEL: Grand Garage du Jura S. A., 18, rue Göuffi BURGDORF: W. Bärtschi, Bahnhof-Garage, Obere Kirchbergstrasse 41 CHUR: Central-Garage der Rhät. Lagerhaus A.-G., Gürtelstrasse 15 GLARUS: Kaspar Milt, Auto-Garage FRAUENFELD: W. Merz & Co., Bleichestrasse 6a LANGENTHAL: Th. Vogel, Central-Garage LUZERN- Th. Willy, Bundesplatz 6 NEUHAUSEN: Gerhard Bührer, Centralstrasse 121 ÖLTEN: G. R. Pilloud, Ing., off. Ford-Vertretung RAPPERSWIL: Garage Helbling G.m.b.H. ST. GALLEN: Müller & Häne, St. Leonhard-Garage, Bogenstrasse 9 SCHWYZ r P. Dürrer, Auto-Garage S0L0THURN: Touring Motor A.-G. SURSEE: 0. & R. Wyder, Auto-Garage THUN: R. Pulver, Bahnhof-Garage WINTERTHUR: Werner Frick, St. Gallerstrasse 16 ZÜRICH: Tip-Top-Garage, Seehofstrasse 16 Unsere Agenda die Sie hier vor sich haben, ist Tausenden von Geschäftsleuten unentbehrlich geworden. Glauben Sie nicht, dass sie sich auch ganz gut als Aufmerksamkeit Ihren Kunden gegenüber eignen würde? Fragen Sie uns doch einmal, was das von Ihnen benötigte Quantum kosten würde. Verlag Hallwag Bern EIN WAGEN VON HOHER QUALITÄT IN DER NIEDRIGEN PREISKLASSE. Neugestalteter Kühler In harmonlsc&er Linienführung . Serienmässiger. grosser Limousinenkoffer - Weiche, bequeme Polstersitze - Kräftige Speichen-Scheiben, räder. PROBEFAHRT. Der Tod lauert auf der Strasse! Ihr Auto ist erst dann betriebssicher, wenn der Motor auf den geringsten Hebeldruck blitzschnell reagiert. Mit (dem neuen, bahnbrechenden Edelkraftstoff) im Benzin gelangt Ihr Motor zu unerhörter Kraftentfaltung und seltener Geschmeidigkeit. Ausserdem sparen Sie Benzin, Oel und Nervenkraft! 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Vielmehr ist einzig die wirtschaftliche Seite massgebend. Im folgenden sei eine Methode zur Bestimmung des günstigsten Zeitpunkts zum Verkauf eines Wagens behandelt. Das Verfahren besteht in seinen Grundzügen darin, dass man über die Ausgaben für den Wagen dauernd genau Buch führt und periodisch, z.B. alle 1000 Fahrkilometer, ausrechnet, was man bis zu diesem Zeitpunkt für die Haltung und den Betrieb des Fahrzeugs insgesamt ausgelegt hat, um diese Kostensumme laufend in Form einer Kurve auf ein Papier mit Millimetereinteilun« abzutragen. Hiebei erhält man eine Schaulinie, welche die Totalausgaben als Funktion der durchfahrenen Strecke darstellt und deren besonderer Verlauf erlaubt, den günstigsten Zeitpunkt zum Kauf des Wagens graphisch zu ermitteln. Die allgemeine Form der Totalausgabenkurve ist aus Abb. 3 (Kurve 5) ersichtlich. Um verständlich zu machen, warum sie gerade so und nicht anders aussieht, ist es notwendig, dass wir uns kurz mit den einzelnen Posten befassen, woraus sich die Betriebsausgaben des Automobils zusammensetzen. Als erste Kostengruppe sind die festen Kosten zu erwähnen, die in gleicher Weise in Erscheinung treten, ob wir nun viel oder wenig fahren. Es sind dies einmal die Ausgaben für. Garage, Steuern, Fahrbewilligung und Haftpflichtversicherung, die in Raten oder durch eine jährliche Gesamtzahlung zu entrichten sind. Wenn diese Zahlungen, abgesehen von der Garagemiete, auch zu Jahresbeginn erfolgen müssen, so erhalten wir den Gegenwert dafür doch erst im Laufe des Jahres allmählich zurückerstattet. Er besteht darin, dass uns « Väterchen Staat » gestattet, unser Fahrzeug auf seinen Strassen zu benützen und anderseits durch die Versicherung dafür sorgt, dass bei Unfällen angerichtete Schäden unter allen Umständen vergütet werden. Wir erhalten also einen Teil dieses Gegenwertes mit jedem Kilometer, den wir fahren, gleichsam tropfenweise zurückerstattet. Es ist somit zweifellos richtig, uns die dafür aufgewendeten Kosten erst in dem Moment anzukreiden, wo wir die Gegenleistung in Anspruch genommen haben. Fahren wir jährlich 10.000 km und belaufen sich die Jahresausgaben für diesen Zweck auf 500 Fr., so müssen wir für jeden Kilometer 500 bezahlen. Sind wir 100 km gefahren, so haben wir dafür 5 Fr. ausgegeben, für 1000 km Fahrstrecke in Km 153333 Abb. 1. So wächst die Summe der festen Kosten mit der gefahrenen Strecke allmählich an. 1 = Summe der Kosten für Steuern, Fahrbewilligung, Haftpflicht- und andere Versicherungen sowie Garage; 2 = Summe der Kosten für Abschreibung und Zinsverlust; 3 = Total der Summen der festen Kosten; V = Summe der festen Kosten ohne Amortisation beim Kilometerstand Y; W = Summe der Abschreibungen bis zum Kilometerstand Y; V H- W = Summe der festen Kosten bis zum Kilometerstand Y; X = Abschreibung unmittelbar beim Kauf. 50 Fr. usw. Tragen wir diese Ausgaben in Abhängigkeit von der Fahrstrecke auf, so erhalten wir eine gleichmässig ansteigende Gerade (1 in Abb. 1). Neben diesen Kosten findet sich in der Klasse der Fixausgaben noch ein weiterer Posten: Die Abschreibung. Im Moment, wo wir den Besitz des Wagens angetreten haben, verliert er sogleich einen gewissen Prozentsatz seines Wertes. Tragen wir also die Summe der für Amortisation aufgewendeten Beträge ebenfalls in Kurvenform ab, so erhalten wir einen Linienzug (2), der diesmal nicht im Nullpunkt (0), sondern bei (B) beginnt. Dadurch wird zum Ausdruck gebracht, dass durch diese beim Kauf eintretende Wertverminderung bereits Kosten entstanden, bevor auch nur ein einziger Kilometer gefahren wurde. Um die Höhe der Abschreibungsquote zu ermitteln, empfiehlt es sich, den Wagen wiederholt vom Vertreter schätzen zu lassen, oder sich aus der « Gelben Liste » ein Bild darüber zu machen, was das betreffende Modell noch gilt und um wieviel sein Wert daher bereits abnahm. Natürlich sind derartige und zuverlässige Angaben unter europäischen Verhältnissen kaum für alle Modelle, sondern im allgemeinen nur für die marktgängigeren Typen erhältlich. An Stelle des Staates bzw. der Versicherungskasse betätigen wir uns beim Wagenkauf selbst als «Idealbankier», indem wir uns das Geld für die Anschaffung quasi vorstrecken und dann durch die mit dem Gebrauch schritthaltende Abschreibung wieder einbringen. Entsprechend unserm bereits erörterten Grundsatz tragen wir in unseren Ausgaben jeweils nur die dem Gebrauch entsprechende Abschreibungsquote ein. Durch Addition der unter der Kurve (1) zusammengefassten Kosten zu den in der Kurve (2) abgetragenen Amortisationskosten, erhalten wir die Schaulinie (3), welche die Summe aller Fixkosten als Funktion der Fahrstrecke darstellt. Fahrstrecke m Km. iR'tawi Abb. 2. So wächst die Summe der laufenden Betriebsausgaben mit Fahrstrecke allmählich an (Kurve 4). U = Summe der beweglichen Kosten bis zum Kilometerstand Y. Aelmlich verfahren wir mit den direkten Betriebsausgaben, die Wartung und Pflege, Brennstoff, Oel, Bereifung sowie Reparaturen und Revisionen emschliessen. Aus unserer Wagenbuchhaltung entnehmen wir die beweglichen Kosten für 500, 1000, 1500 km usw. und tragen sie als Kurvenzug (4, Abb. 2) wiederum in Abhängigkeit von der Fahrstrecke ab. Die Betriebsausgaben pro 100 Fahrkilometer haben die Tendenz, sich mit dem Alter des Wagens zu vergrössern, weshalb die Schaulinie (4) keine Gerade, sondern ein aufwärtsgekrümmter Kurvenzug ist. Di© Zunahme der beweglichen Kilometerkosten mit dem Alter des Automobils hängt mit dem vermehrten Brennstoffverbrauch und den grösseren Aufwendungen für Reparaturen älterer Fahrzeuge zusammen. Addieren wir die festen und die beweglichen Kosten, so erhalten wir die bereits erwähnte Kurve der Totalkosten (5, Abb. 3), die im Punkt B beginnt, erst steil und dann flacher verläuft, um darauf erneut stärker anzusteigen. Uns liegt nun hier nicht daran, jeden einzelnen Posten der Betriebsausgaben daraufhin zu untersuchen, ob er sich nicht vielleicht vermindern Hesse. Vielmehr wollen wir versuchen, dadurch von unserm Wagen den wirtschaftlichen Gebrauch zu machen, dass wir ihn dann verkaufen, wenn unsere Ausgaben pro Fahrkilometer vom Zeitpunkt des Kaufs bis zu dem des Wiederverkaufs betrachtet am geringsten ausfallen. Man könnte dies in der Weise zu eruieren suchen, dass man bespielsweise all 3000 oder alle 5000 km nachrechnen würde, wie hoch bis dahin die Totalausgaben pro Fahrkilometer ausfielen, um den Wagen in dem Moment loszuschlagen, wo sie nach Erreichung eines Minimus wieder steigende Tendenz zeigen. Un-

75 FREITAG, 1«. SEPTEMBER 1935 AUTOMOBIL-REVUE T«3«l*n£*ch«9 Notizen A A 1 - A' Abb. 3. So akkumulieren sich die Gesamtausgaben für den Wagen im Laufe der Zeit (Kurve 5). Teilen wir die Kostensumme an irgend einem Punkt (P) der Kurve 5 durch die bis dorthin gefahrenen Kilometer, so erhalten -wir die Kosten pro Kilometer. Mathematisch ausgedrückt ist AP/OA = Kilometerpreis in Franken. M = kritischer Punkt, •wo Wagen verkauft werden soll, falls nachher ein ungefähr gleichartiges Fahrzeug gekauft wird. U + V + W = Summe der Gesamtkosten bis zum Kilometerstand Y. sere graphische Darstellung erlaubt jedoch diesen kritischen Punkt viel leichter, exakter und vor allem früher, d.h. bevor man ihn stark überschritten hat, zu erkennen. Greifen wir irgendeinen Punkt (P) auf der Kurve (5) heraus und fällen wir von ihm aus ein Lot auf die horizontale Skala der gefahrenen Kilometer, dann repräsentiert das Verhältnis der Strecken AP/OA die durchschnittlichen Kilometerkosten über die Fahrstrecke OA. Gleichzeitig ist jedoch dieses Verhältnis auch identisch mit der Steigung (Tangens) der Verbindungslinie OP. Mit andern Worten repräsentiert die Steigung der Verbindungsgeraden zwischen irgendeinem Punkt der Kurve (5) und dem Nullpunkt (0) nichts anderes als die Kilometerkosten, die sich im Durchschnitt zwischen dem Nullpunkt und jenem Punkt ergeben. Je geringer die Neigung der Verbindungsgeraden, desto niedriger sind die durchschnittlichen Kosten. Zwischen O und A' wären sie schon etwas niedriger als zwischen O und A. Am geringsten aber sind sie im Durchschnitt zwischen 0 und A", denn die Verbindungslinie O-M hat als untere Tangente an die Kurve zweifellos die kleinste Steigung aller Verbindungsgeraden. Ist einmal der Punkt (M) überschritten, so steigt die Kurve wieder steiler an und auch die Steigungen der Verbindungslinien würden von diesem Moment an wieder zunehmen. Ein schweizerisches hydraulisches «Getriebe». Herr Prof. E. Prior vom Technikum Genf teil uns folgendes mit: In verschiedenen Zeitungen sin Vor einiger Zeit sensationelle Meldungen über di Erfindung von Herrn Salerni erschienen, die sie mit einem angeblich getriebelosen Wagen befassten, der jedoch in Wirklichkeit einen hydraulischen Drehmomentwandler besass (siehe unsere Beschreibung in Nummer 71 der «A.-R.»). Die Verwendung eines hydraulischen Drehmomentwandlers im Automobilbau ist bereits hinlänglich bekannt, hat doch beispielsweise die Firm Krupp schon mehrere tausend Lastwagen mit solchem Antrieb ausgerüstet. Was uns hier vor allen interessiert ist jedoch die Tatsache, dass unse Landsmann, Herr Emil Burhop, bereits von zehn Jahren einen ähnlichen Antrieb, genannt «Pulso- Moteur>, zum Patent angemeldet hat. Die Besonderheit dieser hydraulischen Kraftübertragung besteht darin, dass nicht einfach_ an einen normaler Motor ein hydraulischer Wandler angebaut wird sondern vielmehr ein Spezialmotor Verwendung findet, worin die Kolbenkraft direkt an die TJebertragungsflüssigkeit abgegeben wird. Der durch di Uebertragungsflüssiskeit betätiete hydraulische Motor kann auch hinten am Wagen untergebrnch werden. Gegenwärtig wird eine Versuchsausführung des Pulso-Moteurs unter Zusammenarbeit von Herrn Burhop und Prof. Prior in Genf gebaut. Wir werden unsere Leser über die Weiterentwicklung dieses Antriebs auf dem laufenden halten, -fw- Vorslcht vor feuchtem Laub : Das schöne, bunte Laub, das im Herbst unser Auge erfreut, bedeutet für den Autofahrer zugleich auch eine gewisse Gefahr. Wenn es -nämlich in grösseren Massen die Strassen bedeckt, so verwandelt es sich durch Regen und Nebel bald in eine schmierige und glitschige Materie, auf der das Auto haltlos wegrutscht, wenn es einmal den geraden Kurs verlassen hat. Selbst eine Feinprofilierung der Reifen wie z. B. das bekannte « Sommern» hilft da nichts mehr, weil die Pneus nicht wie auf nassem Asphalt oder Teer bis auf die feste Strasse durchdrücken können, sondern auf der schmierigen Laubmasse bleiben. Es kann deshalb nur dringend angeraten werden, sehr vorsichtig zu fahren, wenn eine feuchte Laubschicht die Strasse bedeckt. Vor allem soll man sich auch hüten, unter solchen Umständen schnelle, starke Steuerbewegungen zu machen oder scharf zu bremsen, damit der Wagen nicht ins Schleudern gerät. Wir überholen unser Verkehrsgewissen Der Fehler der Woche. (Fortsetzung folgt.) Unrichtig parkiert I>»«aB«ti s«S*e Winke Der Besitzer des schwarzen Wagens, Herr X., wollte rasch etwas kaufen und hielt deshalb vor einem Geschäft an dieser engqn Strassenbiegung an. Es würde sich nicht lohnen, lange nach einem geeigneten Parkplatz zu suchen, wo man doch gleich wieder abfahren will — so überlegte er. Aber — erstens kommt es anders... Herr X. trifft unter der Türe des kleinen Geschäftes einen alten Schulfreund an. Man hat sich so vieles zu erzählen, alte Erinnerungen und neue Erlebnisse auszutauschen. Da ist eine halbe Stunde um, bevor man sich's versieht. Inzwischen hat sich der Verkehr auf der Strasse fast wie am Schnürchen abgespielt. Alle Fahrzeuge rollten mit verminderter Geschwindigkeit vorbei und manch ein Fahrer «faustete» heimlich über den verflixten, parkierten Wagen, der die Sicht an einer solch engen Stelle stark verschlechtert. Ein grosser Auslänaerwagen muss gar zurückfahren, um ein Motorrad durchzulassen. Und beinahe wäre ihm ein Lastwagen hinten «aufgebrummt». Wüsste Herr X. um diese Dinge, so würde er sich natürlich beeilen, weiterzukommen und dem öffentlichen Aergernis ein Ende zu bereiten. Aber derartige Gedanken kommen ihm gar nicht — bis schliesslich eine kleiner Auflauf entsteht, der seine Aufmerksamkeit endlich anzieht. Nanu, was will denn der gestikulierende Schwärm und der Polizeimann bei seinem Wagen? Hinzueilen und fragen, was vorgefallen sei, sind eins. Ein Bäckerbursche habe sein Rad hinter seinem Wagen aufnicht einmal ganz im Sattel sass, sei ein ganz langsam daherkommender Wagen in ihn hineingefahren. Er sei zum Glück mit dem Schrecken davongekommen, aber das Velo sei total verbogen. Am Strassenrand liegt es auf dem Boden und sieht nicht sehr erbaulich aus. Alles bezeugt, dass das Auto sehr langsam gefahren sei. Der Junge hätte eben besser aufpassen müssen und der Automobilist hätte seinen Wagen auch nicht gerade an dieser dummen Stelle aufzustellen gebraucht. Der Polizist schreibt sich die Aussagen ruhig auf, geht darauf um den parkierten Wagen herum und notiert sich seine Nummer In diesem Moment wendet sich Herr X. an ihn. Ob da etwas nicht stimme, fragt er «das Auge des Gesetzes» und erhält zur Antwort, ob er wohl der Besitzer des falsch parkierten Wagens sei, der den Unfall verursacht habe. «Haben Sie die Wagenpapiere bei sich?» «Sie sagten eben, ich hätte falsch parkiert. Wieso denn? Er steht doch ganz am Strassenrand. Vollkommen korrekt. Wäre der Bäckeriunge vorsichtiger...» Der Polizeimann ist [edoen anderer Meinung, und später mit ihm auch der Richter. Wohl möglich, dass der Bäckerjunge etwas zu hastig gefahren sei. Die grösste Verkehrswidrigkeit Rabe jedoch Herr X. dadurch begangen, dass er ausgerechnet an der unübersichtlichsten Stelle einer Durchgangsstrasse parkierte. Ein Wagenbesitzer dürfte nicht annehmen, dass er nur solange dem Verkehrsgesetz unterstehe, als er seinen Platz am Volant einnehme. Auch das stillstehende Fahrzeug könne durch seine blosse Anwesenheit an einer unpassenden Stelle «sündigen» und damit ihm, seinem Besitzer, eine Busse eintragen. Herr X. müsse also für den Schaden aufkommen und möge froh sein, dass der Unfall noch so glimpflich abgelaufen sei. Im Verkehrsgesetz heisse es klar und eindeutig: Vollziehungsverordnung Art. 49 III: An engen Strassenstellen, Strassenkreuzungen und -einmündungen, scharfen Biegungen, auf Brücken, Fussgängerstreifen und vor Löschgerätschaftsmagazinen, sowie an Haltestellen von Strassenbahnen und fahrplanmässigen Motorwagenkursen dürfen Motorfahrzeuge nicht aufgestellt werden. Schriftliche Antworten: Frage 13.538. Wer fabriziert PEM-Kerzen? Können Sie uns die Fabrikantenadres-se der PEM-Kerzen bekanntgeben? F. in Z. Frage 13.539. Fabrikadresse von Delahaye, Können Sie mir die Fabrikadresse der Firma Delahaye Zu verkaufen Saurer Benzin-Lastwagen 5 Tonnen u best. Zust., m. Verdeck. 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