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E_1938_Zeitung_Nr.078

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N* 78 II. Blatt BERN, 27. Sept. 1938 Automobil N« 78 II. Blatt BERN, 27. Sept. 1938 Ein einfaches Mittel znr Prüfung von Kolloidgraphit Seit man die ausgezeichneten Schmiereigenschaften des Graphites entdeckte, verwendet man dieses Material in steigendem Umfange und verschiedenen Formen zu Schmierzwecken. Bereits hat es sich in der Federschmierung als Beimischung zum Federfett einen Platz erobert und ist jetzt auf dem besten Wege, auch in der Motorschmierung als zusätzliches Schutzmittel beim Ausfall der normalen Schmierung und als glättend wirkender Gleitflächenschutz vermehrte Geltung zu gewinnen. Es ist leicht einzusehen, dass gewöhnlicher Staubgraphit in Form feinster Blättchen sich zwar als Zusatz zum Federfett eignen mag, da er sich daraus — einmal gemischt — nicht ausscheiden kann. Anders jedoch bei der Motorschmierung, wo Oel als Schmiermittel dient, das sich durch die engen Passungen der Lager und bei vielen Wagen sogar durch Oelfilter durcharbeiten muss. Hier hätte eine Beimischung gewöhnlichen, auch feinstpulverisierten Graphits keinen Erfolg. Mehr noch, er würde dem Motor durch Verursachung von Verstopfungen des Schmiersystems direkt schweren Schaden zufügen. Hier kommt nur eine einzige Art des Graphits, nämlich die kolloidale, als Zusatz zum Schmieröl in Frage. Leider ist es für den Laien nicht leicht, zwischen einem wirklichen Kolloidpräparat und einem solchen, das diesen Namen zu Unrecht trägt, zu unterscheiden. Aus diesem Grunde war es möglich, dass Misserfolge mit nichtkolloidalen Graphiten, die auf Grund von Unkenntnis als Kolloidgraphit verkauft wurden, anfänglich die rasche Einführung auch der guten Präparate verzögerten. Nur durch unermüdliche Aufklärungsarbeiten über das Wesen des kolloidalen Graphits gelang es den Herstellern schliesslich, diese Bedenken zu zerstreuen. In der klaren Erkenntnis jedoch, dass dem Käufer selbst ein einfaches Mittel an die Hand gegeben werden sollte, um einen wirklichen Kolloidgraphit von Produkten zu unterscheiden, die diesen Namen 50 cm Schematische Darstellung der selbstgebauten Prüfvorrichtung. A = Docht. zu Unrecht tragen, haben die Fabrikanten des unter dem Namen «Autokollag» bekannten Präparates eine Prüfvorrichtung ersonnen, die auch dem Laien den Unterschied sinnfällig vor Augen führt. Echter Kolloidgraphit besteht aus derart feinen Partikeln, dass er die engsten Siebe und sogar normale Filter oder Dochte zu passieren vermag, während nicht kolloidaler Graphit darin rettungslos hängen bleibt. Uni festzustellen, ob ein Graphit wirklich kolloidale Feinheit besitzt, lässt man eine Lösung von bestimmter Konzentration in Petrol durch einen Docht saugen. Am Aussehen des Dochtes und dem Kolloidalgraphitgehalt der durchgetretenen Lö'sung lässt sich dann feststellen, ob man es überhaupt mit einem kolloidalen Graphit zu tun hat oder nicht. Ja, es ist sogar möglich, mit diesem Hilfsmittel zwischen Kolloidgraphit von grösserer und solchem von geringerem Feinheitsgrad zu unterscheiden, da bei letzteren ein geringer Anteil von kolloidalen Graphitpartikeln durch den Docht gesaugt wird. Die Prüfvorrichtung besteht aus zwei kleinen Messzylindern von je 25 ccm Fassungsvermögen, zwei durchbohrten Korkstopfen als Abschluss, einem u-förmig gebogenen Glasrohr von 6 mm lichter Weite mit zwei fast gleich langen Schenkeln sowie einem baumwollenen Docht, wie er für Feuerzeuge verwendet wird. Er soll 47 Garnfäden enthalten und 1 m lang sein. Man faltet ihn in der Mitte zusammen, so dass zwei parallele Dochtstränge mit je 47 Garnfäden nebeneinander liegen. Diesen Doppeldocht zieht man mit Hilfe eines biegsamen Drahtes durch das Glasrohr und schneidet ihn nachher an der Faltstelle auf. Das Rohr enthält nun einen Doppeldocht und insgesamt 94 Garnfäden. Der Gang der Untersuchung. Die Apparatur wird so aufgestellt, dass der eine Messzylinder um Messglashöhe über dem andern steht. Um Vergleiche zwischen verschiedenen Präparaten anzustellen, sind mehrere derartige, genau gleich beschaffene Vorrichtungen nebeneinander zu verwenden. Nun bereitet man sich aus den zu vergleichenden Substanzen Petroleumlösungen, die t Promille, d. h. 1/10 Prozent, an effektivem Graphit enthalten. Die Herstellerfirma wird gerne bereit sein, anzugeben, wieviel Prozent Graphit das verkaufte Präparat in jedem Fall enthält Die Auflösung geschieht in der Weise, dass man sich erst mit 1 Gramm des Präparates und mehreren ccm Petrol durch tüchtiges Umschütteln eine konzentrierte Lösung herstellt und dann genug davon zu einem grössern Quantum Petrol gibt, um die erwähnte Konzentration zu erhalten. Wer mit Abwiegen und den nötigen Umrechnungen nicht vertraut ist, nimmt hiezu am besten die Hilfe eines Drogisten oder Apothekers in Anspruch. 25 ccm der endgültigen Lösung von jedem Präparat werden nun in je einen der oberen Messzylinder gefüllt und dieser durch Glasrohr und Docht mit dem tieferliegenden Behälter verbunden. Nach kurzer Zeit verfärbt sich der Docht, und zwar zunächst gelblich, dann gräulich. Nach 2—3 Stunden erscheinen bei Raumtemperatur von zirka 20 Grad G am andern Dochtende die ersten, vorderhand reinen, später trüberen Tropfen. Färbt sich die .übergegangene Lösung nach Ablauf von 15 bis 20 In den Vereinigten Staaten seien bisher 900 Kilometer Strossen gebaut worden, deren Asphalt zur Verstärkung Baumwoüfasern enthält. Dass auch in Russland gegenwärtig die Verwendung von aus dem Boden strömenden Kohlenwasserstoffgasen, wie Methan und Propan, zum Antrieb von Motorfahrzeugen erprobt wird. Dass bei den 34 400 französischen Niveauübergangen 1936 insgesamt 262 Unfälle, davon 169 mit tödlichem Ausgang, vorkamen. 1937 beliefen sich die entsprechenden Zahlen auf 385 und 184. Von einem neuen Artikel im französischen Verkehrsgesetz, wonach Fussgäftger gehalten sind, das Trottoir zu benützen, wo immer ein solches vorgesehen ist. Bereits wurde in Rouen anlässlich eines kleinen Unfalls ein Automobilist freigesprochen, da der zu Schaden gekommene Fussgänger sich gegen diese Bestimmung verfehlt hatte. In England sei kürzlich ein Chauffeur zu einer Strafe von einem Pfund verurteilt worden, weil er mit einem schmutzigen und daher schlecht durchsichtigen Windschutzfenster fuhr. Der Maharadscha von Berar habe kürzlich bei Rolls-Royce einen Spezialwagen mit folgender ungewöhnlicher Ausrüstung bestellt: Lackierung gelb und rot; zwei Vierton-Hörner; zwei elektrische Hörner; ein elektrisches Grammophon; eine Bar neuesten Stils; elf Scheinwerfer und Positionslampen, wozu noch zwei besonders kräftige, nach hinten leuchtende Scheinwerfer kommen, welche zur Beleuchtung der fürstlichen Staubfahne dienen sollen, die der Wagen des Maharadschas erzeugen wird. Die russische Automobilproduktion sei von 135 600 Wagen im Jahre 1936 auf 200 000 Fahrzeuge im Vorjahr gestiegen. benötigt man einen Occasionswagen dieser oder jener Art, wie z. B. letzthin Herr F. einen Siebenplätzer. Was tun? Man gibt in der „Automobil-Revue" ein sogenanntes Kaufgesuch auf, wartet die Offerten ab, sucht sich den vorteilhaftesten aus und hat dann, analog Herrn F., nur noch festzustellen, SCHMUTZ-BREMSEN der «Schmutz»-Vakuum-Bremsen besteht darin, dass der gesamte Bremsdruck durch das Vakuum ausgeübt wird und der Pedaldruck nur das Steuerventil Zu betätigen braucht; dass aber durch einen Gegendrude auf dieses Steuerventil eine ^absolute Progression der Bremswirkung .JSferzielt wird. ^k?Dürfen wir'Ihnen die Wirkungsweise dieg&-ser modernen und dabei doch einfachen ilrjv Konstruktion einmal näher erklären? Wir bitten Sie um Ihren Bericht. A.G.. ST-AUBIN ANHÄNGER Stahl- und Leichtmetall-Ausführung Kipper - Bremsen - Umbauten Lastwagenbrücken in Leichtmetall- und Stahlausführung J.MERK - Anhängerbau - FRAUENFELD sere und besser gelformte Elektroden. KeinXplOhen — kein Verbrennen. Isolierkörper in bisher nieverreichter Unempfinojichkeit. 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