Aufrufe
vor 7 Monaten

E_1938_Zeitung_Nr.077

E_1938_Zeitung_Nr.077

von 1935 fest Die

von 1935 fest Die vorgeschlagene neue Regelung sei eine Gewerbeschutzordnung. und zwar zugunsten eines Gewerbes, das ohnehin schon eine privilegierte Stellung einnehme. Die Freiheit im Transportwesen habe zu einer Anarchie geführt, die auf unserer ganzen Wirtschaft laste. Der Bundesrat verzichte also auf eine Verkehrsteilung mit dem Erfolge, dass wir in 5 Jahren von einer Lösung des brennenden Problems Schiene/ Strasse noch weiter entfernt sein werden als heute. Wenn schon die Konkurrenz als wirtschaftliche Notwendigkeit anerkannt werde, dann müsse sie sich wenigstens unter gleichen Bedingungen vollziehen. Im Transportwesen gehe aber die Konkurrenz zwischen den beiden Transportmitteln unter ungleichen Voraussetzungen vor sich. Gewisse Bestimmungen der Vorlage, etwa die Kontrolle der Arbeitszeit oder die Motortransporttarife, seien praktisch gar nicht durchführbar. Ausserdem könne das Amt für Verkehr die Bedürfnisfrage wohl schwerlich abklären, werden die Konzessionen doch für das ganze Land und nicht nur für gewisse Regionen erteilt. Begrüssenswert wäre, wenn es dank des Gesamtarbeitsvertrages gelänge, den sozialen Mißständen beizukommen. Eine wesentliche Lücke in der Vorlage stelle der Verzicht auf die Einbeziehung des Werkverkehrs dar. Dieser stelle noch immer den bedeutendsten Anteil am Strassenverkehr, und es müsse aus diesem Grunde jeder Lösungsvorschlag, der ihn nicht einbeziehe, als unzulänglich bezeichnet werden. Ueberhaupt gehe die vorgeschlagene Neuregelung von einem falschen Ausgangspunkte aus: von der privatwirtschaftlichen Lage des einzelnen Unternehmers nämlich, anstatt vom gesamtwirtschaftlichen Standpunkte. Eine richtige Lösung müsste den Fernverkehr grundsätzlich der Bahn zuweisen, getreu dem Grundsatze: Jedem Verkehrsmittel diejenige Aufgabe, zu der es prädestiniert ist! Hinsichtlich der militärischen Forderungen ist nach Ansicht Bratschis Vorsicht am Platze. Ungenügend sei nicht die Leistungsfähigkeit des Motorfahrzeuges, sondern diejenige der Strasse, und es werde deshalb die Eisenbahn sowohl im Kriege wie im Frieden das Rückgrat unserer Verkehrswirtschaft sein und bleiben. Da jedoch die wirkliche Entscheidung über unsere künftige Verkehrspolitik erst bei Behandlung der 390 000 Unterschriften auf sich vereinigenden Gütertransportinitiative falle, sähen die Sozialdemokraten von einein Antrag auf Nichte.intreten ab. Bundesrat Pilet stellt demgegenüber fest, dass das Problem sich nicht länger mehr ausschliesslich um die Konkurrenz zwischen Schiene und Strasse drehe. Das Motorfahrzeug habe sich heute in den entferntesten Wirtschaftszweigen müsse in der gesetzlichen Ordnung des Transportwesens berücksichtigt werden. Grosse Kapitalien seien im Motorfahrzeug und all den mit diesem zusammenhängenden Zweigen unserer Wirtschaft investiert und Ueber 3000 Patentanmeldungen autotechnischer Art. Aus einer vom deutschen Redchspatentamt eoeben veröffentlichten Uebersicht geht hervor, dass im Laufe des Jahre« 1937 insgesamt 3062 Patente angemeldet und 598 Patente erteilt wurden, die sich mit der Motorfahrzeustechnüc befassen. Wohl selten noch wurde eine so tief ins Getriebe unserer Wirtschaft eingreifende Vorlage des Bundesrates derart durchgepeitscht, wie dies in der Mittwochsitzung des Nationalrates anlässlich der Beratungen betreffend den Bundesbesohluss über Personen- und Sachentransport mit Motorfahrzeugen geschah. Man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Spezialvorlage, deren Bestimmungen mit Ausnahme der Dringlichkeitsklausel unseren Politikern keine Gelegenheit zur breiten Darlegung ihrer weltanschaulichen Uebersetzungen bot, kaum in ihrer ganzen Tragweite erfasst worden sein dürfte. Es schien, als könnte man nicht rasch genug damit zu Ende kommen; sozusagen vorbehaltlos wurde dem bundesrätlichen Entwürfe zugestimmt und die vom Ständerat am 24. März 1938 vorgenommenen Aenderungen gutgeheissen. Den ausserordentlich sanierungsbedürftigen Verhältnissen des Strassentransportgewerbes jedenfalls kam dies Blitztempo der Behandlung sehr zu statten ! Ohne jede Diskussion, man möchte fast sagen «auf ersten Anhieb», wurden in einem Atemzuge die Art. 1 (Geltungsbereich), Art. 2 (Ausnahmen), Art. 3 (Gewerbsmässiger Verkehr), Art 4 (Werkverkehr und Art. 5 (Gemischer Verkehr) der Vorlage gutgeheissen. Den letzten Artikel allerdings hatte die beratende nationalrätliche Kommission durch Neufassung von Absatz 2 abgeschwächt: « Wo das Verkehrsbedürfrils es erfordert, kann die zuständige Behörde, namentlich für abgelegene Ortschaften, im Gebirge und in Grenzgebieten, Ausnahmen bewilligen. » Bei Beratung des Artikel 6, •welcher die Beförderungsbedingungen behandelt, erkundigte sich Scherrer (Basel), ob denn die im Motorfahrzeuggesetz enthaltenen Vorschriften nicht genügten? Bundesrat Pilet machte darauf aufmerksam, dass es sich hier nicht um Haftung gegenüber Drittpersonen, sondern um eine solche gegenüber Spediteuren handle. Art. 7 (Frachturkundenstempel), Art. 8 (Tarife), Art. 9 (Rechtsgeschäfte des Privatrechts) und Art. 10 (Verband der Strassentransport-Unternehmer) lösten keine Einwendungen aus. Nach dieser recht summarischen Behandlung des ersten Abschnittes der Vorlage, enthaltend die allgemeinen Bestimmungen, wurde die Vormittagssitzung geschlossen. Als dann der Präsident um 17 Uhr die Nachmittagssitzung eröffnete, war die Besetzung des Saales bei weitem nicht derart, wie nach den Eröffnungen von Nationalrat Bratschi hinsichtlich Interesse des Volkes an den VerkehrsproWemen zu erwarten. Im Handumdrehen waren auch der zweite Abschnitt der Vorlage, welcher die Trans- Portbewilligungen behandelt, und damit die Art. 11 bis 24 angenommen. Auf Antrag Scherrer (Basel) erhielt Art. 19/2 eine Ergänzung in dem Sinne, dass neben Hinterlassenen und Rechtsnachfolgern nun auch der Konkursmasse die Gültigkeitsdauer der Bewilligung bis zur Erledigung des Gesuches um Erteilung einer neuen Bewilligung zuerkannt wird. Ohne Diskussion kamen in der Folge zur Annahme Abschnitt 3 der Vorlage (Transportkommission) mit den Art. 25 und 26, Abschnitt 4 (Einfüh- und üebergangsbestimmungen) mit den festgesetzt, und dasrungs- Art. Zehntausende von Existenzen davon abhängig. Zudem besitze der Staat am Automobil nicht unwesentliche fiskalische Interessen. Militärische Erwägungen, die Motorisierung von Armee und Industrie hätten dem ganzen Fragenkomplex einen durchaus neuen Aspekt verliehen. Gerade mit Rücksicht hierauf sei es durchaus verständlich, dass noch in keinem Lande eine endgültige Lösung gefunden werden konnte. Nirgends aber wurde bisher die Hand auf den privaten Motorverkehr gelegt; der gewerbsmässige Verkehr dagegen werde allgemein in gesetzliche Normen zu bringen versucht. Dieser Vorlage, so führt Bundesrat Pilet weiter aus, liegen eingehende statistische Erhebungen über die Eigenart und Bedeutung der einzelnen Zweige des Gütertransportes auf der Strasse zugrunde. Der gewerbsmässige Güterverkehr übertreffe nach Tonnenkilometer gemessen den Werkverkehr danach um eine Kleinigkeit, speziell hinsichtlich grösserer Entfernungen. Deshalb galt die Sorge der Regelung des gewerbsmässigen Verkehrs, wofür — im Gegensatz zum Werkverkehr — auch die verfassungsmässigen Grundlagen vorhanden seien. Die verantwortlichen militärischen Stellen hätten mit allem Nachdruck den Verzicht auf die Einbeziehung des Werkverkehrs in eine Transportordnung gefordert. Die vorgeschlagene befristete Regelung des gewerbsmässigen Verkehrs werde die nötigen Unterlagen für die definitive Ordnung des Transportwesens schaffen. 27—31, Abschnitt 5 (.Strafbestimmungen und Verfahren) mit Art. 32 und Abschnitt 6 (Schlussbestimmungen) mit den Art. 33—35. Wie bereits angetönt, machte eigentlich einzig Art. 35 (Dringlichkeit) mit seinen Möglichkeiten zu politischer Auseinandersetzung von eich reden. Eder (Thurgau) empfiehlt namens der Kommissionsmehrheit (8 zu 7 Stimmen), der Dringlicherklärung der Vorlage beizupflichten. Dabei seien nicht nur wirtschaftliche, sondern vor allem militärische Rücksichten ausschlaggebend. Es fehlen nämlich die notwendigen gesetzlichen Grundlagen zur Durchführung einer Nationalisierung der Lastwagenindustrie, die Vorlage aber bietet die Möglichkeit einer Anpassung an die neuen Neuorganisation der schweizerischen Verkehrswerbung. Der Verwaltungsrat der Schweiz. Bundesbahnen hat bekanntlich den Beschluss gefasst, die S.B.B.-Agenturen an die neu zu bildende Werbeorganisation abzutreten, was für die Reorganisation der schweizerischen Verkehrswerbung von grosaer Bedeutung sein dürfte. Nach diesem Entscheid ist die zur Abklärung des ganzen Fragenkomplexes engesetzte Expertenkommission zusammengetreten, um das Organisationsstatut der neu zu gründenden schweizerischen Zentrale für Verkehrsförderung durchzuberaten. Es ist beabsichtigt, diese als Körperschaft des öffentlichen Rechtes mit Domizil in Zürich zu errichten. Ihr allgemeiner Zweck liegt in der Förderung des Fremdenverkehrs, mit der Hauptaufgabe, die gesamtschweizerische Verkehrswerbung zu organisieren und auch durchzuführen. Damit löst sie die bisherige Nationale Vereinigung zur Förderung des Reiseverkehrs ab, so wie die von ihr errichtete Schweizerische Verkehrszentrale. In einem besondern Vertrag soll die künftige Stellung der S.B.B.-Agenturen im Auslande festgelegt werden. Dieser ist vom Verwaltungsrat der S.B.B, wie auch von der Expertenkommission bereits bewilligt worden. Inskünftig werden die S.B.B.-Agenturen den Namen «Schweizer Verkehrsbureau» führen, und «war handelt es sich um die bisherigen Agenturen in Amsterdam, Berlin, Brüssel, Kairo, London, Neuyork, Paris, Prag, Rom, Stockholm und Wien. Es liegt auf der Hand, dass diese Neuorganisation ganz erhebliche Bundesmittel zur Ausübung ihrer Tätigkeit bedarf, so dass ein entsprechender Antrag des Bundesrates am die Eide. Räte gestellt AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 23. SEPTEMBER 1938 — N" 0 77 Die artikelweise Beratung der Strass entransportordnung Schweizerische Rundschau Erfordernisse. Sie schaffe ferner die Grundlage, um denjenigen, die einen Lastwagen schweizerischer Provenienz kaufe, einer Bundeshilfe teilhaftig werden zu lassen. sei es dann in Form einer ähnlichen Vorzugsstellung, wie sie der Käufer eines Bundespferdes geniesse, der Gewährung eines Benzinpreisnachlasses oder dem Vergchontwerden bei eventuellen Benzinpreiserhöhungen. Da es sich bei der Vorlage ausserdem nur um eine befristete Regelung handle, dürfe der Dringlichkeit trotzf den Bedenken, welche auch die den Mehrheitsantrag unterstützenden Kommissionsmitglieder gegen diese Lösungsart hegen, zugestimmt werden. Im Gegensatz zu Eder vertrat Berthoud (Neuenburg) als Sprecher der Kommissionsminderheit die Forderung auf Unierstellung des Beschlusses unter das Referendum. Wüthrich (Zürich) brachte zu Art. 35, Abs. 1, folgenden Antrag ein: «Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses allgemein verbindlichen Bundesbeschlusses.» In seiner temperamentvollen Begründung gab der Redner zu, dass materielle Dringlichkeit der Ordnung des Automobilwesens nicht abgesprochen werden könne. Unverständlich sei dagegen, dass nach lömonatigem Beraten der Vorlage diese nun dem Entscheide des Volkes wegen Zeitverlust entzogen werden solle. Die Notwendigkeit, auf diesem Gebiete Ordnung zu schaffen, sei unbestritten; was aber nicht geschehen dürfe, sei, dass dies entgegen der allgemeinen Ordnung geschehe. Wer derart grundsätzliche Eingriffe in die Wirtechalt wage, dürfe auch vor dem Volksentscheid nicht zurückschrecken. Keinesfalls sei es zulässig, die Neuordnung auf Kosten der Aufstiegsmöglichkeiten der jungen Generation einzuführen, führte Wüthrich aus, und spielte damit auf die in der Vorlage verankerte unterschiedliche Behandlung alter und neuer Unternehmer an. Zwischen Tarifpflicht und Tarifzwang bestehe zudem ein himmelweiter Unterschied. Wie solle eine solche gesetzliche Regelung nach fünfjährigem Funktionieren wieder beseitigt werden können? Die Wiederausserkraftsetzung der Bestimmungen könne ja gar niemand wagen. Wüthrich würdigte nur ein einziges Argument für die Dringlichkeit: die militärischen Erfordernisse. Unsere diesbezügliche schlechte Position sei nicht zu leugnen, waren doch die Lücken schon seit Jahren bekannt. Die verantwortlichen Stellen müssen sich heute sagen lassen, dass sie nicht alles vorgekehrt, was ihre Pflicht gewesen wäre. Schliesslich benötigt man zum Erlass der notwendigen Massnahmen nur 24 Stunden. Wüthrich bestritt die Notwendigkeit der Dringlichkeit aus militärischen Gründen. Eine solche Vorlage setze eine bessere verfassungsmässige Grundlage voraus und das fakultative Referendum sei in diesem Falle durchaus berechtigt. Wey (Luzern) unterstützte den Vorredner. Die Transportordnung, erklärte er, sei ein Musterbeispiel dafür, wie dringliche Vorlagen nicht gemacht werden dürften. Der Antrag Wüthrich sei in dieser Sache dem säubern Wege vergleichbar, und diesen habe der Rat zu beschreiten. Bringolf (Schaffhausen) votierte für Dringlichkeit Die Arbeitnehmer ertrügen die Anarchie im Transportgewerbe nicht mehr länger. Bundesrat Pilet zählte noch einmal die für die Dringlicherklärung der Vorlage ins Feld geführten Argumente her. Dem Vorschlag des Bundesrates könne übrigens um so eher zugestimmt werden, als ja das Volk in nächster Zeit Gelegenheit habe, sich hinsichtlich der Gütertransport-Initiative zu entscheiden. In der Abstimmung wurde der Antrag Wüthrich, der sich mit demjenigen der Kommissionsminderheit deckte, mit 77 zu 32 Stimmen verworfen und die Dringlichkeitsklausel also entgegen den am Vortage vernommenen echönen Worten angenommen. Es folgte mit 96 zu 3 Stimmen bei immerbin 187 (1) Ratsmitgliedern die Annahme der Vorlage in der Gesamtabstimmung. werden muss. Zur Zeit Ist das Eidg. Poet- und Eisenbahndepartement mit der Ausarbeitung einer entsprechenden Botschaft beschäftigt. Diese soll in der Dezembersession dem Parlament unterbreitet •werden. Bis anhin ist jedoch der leitende Kopf der Organisation noch nicht gefunden worden, so dass nach einer Persönlichkeit für das Präsidium Umschau gehalten wird. Obwohl es eich um eins nebenamtliche Tätigkeit handelt, dürfte hiefür nur ein Mann in Frage kommen, der mit den schweizerischen Fremdenverkehrsverhältnissen völlig vertraut und nicht allzusehr durch eine bestimmte Interessengruppe, insbesondere nicht etwa durch die Schiene gebunden ist Eine Neuregelung wird auch die Direktionsfrage erfahren müssen, doch sind auch diesbezüglich noch keine endgültigen Entscheide getroffen. S€*0»x4Dm Walenseestrasse. Der St. Gallische Kegierungsrat genehmigte die vom Baudepartement vorgelegten Bauprojekte für die beiden Teilstrecken Murg und Mels der Walenseestrasse. Dem Grossen Rat wird gleichzeitig der Antrag unterbreitet, die bestehende Strasse durch die Ortschaft Murg als Staatsstrasse beizubehalten und auf das von uns in letzter Nummer erwähnte Viaduktprojekt zu verzichten. Mit den Bauarbeiten soll jedoch erst begonnen werden, wenn der Kanton Glarus die Walenseetalstrasse auf seinem Gebiet in befriedigender Weise fortsetze. Die Frequenz der Alpenposten im Sommer 1938. während der im Anschluss an die Abwertung bei den Eisenbahnen gezeigte Optimismus sich als reichlich verfrüht erwies — verzeichnen doch insbesondere in diesem Sommer unsere Bahnen mehr oder weniger durchwegs rückläufige Betriebseinnahmen — eo ist bei den Alpenposten die gegenteilige Entwicklung festzustellen. Auf den 38 Betriebslinien sind insgesamt in der diesjährigen Sommersaison 534,662 Personen transportiert worden, gegenüber 511,143 im Vorjahr, was einer Frequenzvermehrung um 4,6% entspricht. Nicht weniger als 32 Kurse weisen zwischen 1 und 60% liegende Frequenzerhöhungen auf. An der Spitze marschiert der Kurs Bern-Gurnigel-Schwefelberg Bad mit 60%, gefolgt von demjenigen über den Grossen St. Bernhard mit 58%. Auf 27% stellt sich die Frequenzzunahme für die Kurslinie Sierre - Val d'Anniviers und auf je 22% für den Gotthard- und den Ofenbergkurs. Die internationale Kurslinie St. Moritz - Stilfserjoch - Merano - Bolzano hat eine Frequenzzunahme von 18%, die schweizerischen Kurslinien Meiringen-Rosenkiui-Schwarzwaldalp, und Brienz- Axalp eine solche von je 17%, Schuls-Tarasp von 16%, Stalden-Saas Grund von 13%, Schuls-Fetan und Pillon von je 12% und Schuls - Val Sinestra; von + 10%. Die übrigen, mit Ausnahme der Minderfreque'nzen aufweisenden Kurslinien, haben zwischen 1 und 9% liegende Frequenzsteigerungen aufzuweisen. Die stärkste Verkehrseinbusse verzeichnet die Kurslinie Urnäsch - Schwägalp mit — 20%, gefolgt von der Linie Einsiedeln-Oberiberg mit —16% Bei den restlichen vier Linien, Hasliberg (— 6%>), Melchthal (— 3°/o), Nesslau-Buchs (—2°/o), Chur-Tschiertschen (—1%) hielten sich die Minderfrequenzen in bescheidenem Rahmen- Touristischer Hilfsdienst In Holland. Wer dieses Jahr mit dem Auto durch die Niederlande gefahren ist, der begegnete hin und wieder an nichtholländischen Automobilen kleinen, orangefarbigen Plaketten mit der Aufschrift «Tourist-Service Nederland» und einem Abzeichen, bestehend aus einem Autorad mit den Buchstaben «BBTBBA». Was bedeutet BBTBBA? Es ist ein Verein von holländischen Studenten und Realschülern, die es sich in ihren Ferien zur Aufgabe machen, ausländischen Autotouristen in den Niederlanden in jeder Beziehung behilfleich zu sein. Sie besorgen Führungen durch die Städte, zeigen Sehenswürdigkeiten und erteilen Auskunft auf allen Gebieten des Reiseverkehrs. Was nun aber das Markanteste an dieser Institution ist: Die Dienste werden völlig kostenlos geleistet; es wird kein Geld angenommen; die Studenten kommen ihrer Aufgabe zum eigenen Vergnügen nach. Sie freuen sich, den Reiseverkehr praktisch miterleben zu können, sie lernen sich in den fremden Sprachen auszudrücken und helfen so bereitwilligst mit, den Touristenverkehr zu fördern. Um die Dienste dieser Studentenführer in Anspruch zu nehmen, d. h. um sich hiefür erkennbar machen zu können, ist es nötig, die papierene Orangeplakette auf die Windschutzscheibe zu kleben; auch die Hotels weisen solche Studenten zu. Der Hilfsdienst steht aber nur während der Ferienzeit zur Verfügung (Juli und August und Oster-, Pfingst- und Weihnachtsferien). J3r funktioniert in allen grösseren holländischen Städten; die betreffenden Studenten weisen sich durch ein Abzeichen oder die Legitimationskarte aus. An die diesen touristischen Hilfsdienst in Anspruch nehmenden fremden Automobilisten wird nur ein Wunsch gerichtet, bei der Benützung desselben sich stets daran zu erinnern, dass es sich um eine freiwillige Hilfeleistung handelt, mit welcher kein Missbrauch getrieben werden soll. V Wi V«»l*«»hi* Tour saraus aftU«h*» s Die französische Tochtergesellschaft des Saurer-Konzerns. Dem Geschäftsbericht für das Jahr 1937 der Automobiles Industrieis Saurer in Suresnes ist zu entnehmen, dass der Reingewinn gegenüber dem Vorjahre eine Steigerung von 2,28 auf 2,34 Mill. ffr. zu verzeichnen hat. Einschliesslich Vorjahresvortrag wird ein Aktivsaldo von 8,7 (8,1) Mill. ffr. ausgewiesen, wovon für die Verteilung einer unveränderten Dividende von 10% auf das 15 Mill. ffr. betragende Aktienkapital 1,5 Mill. ffr. beansprucht werden. Der Saldo von 6,95 (6,36) Mill. ffr. wird auf neue Rechnung vorgetragen. Dieses befriedigende Ergebnis ist das Resultat technischer und kommerzieller Verbesserungen, da der Absatz im Vergleich zum Vorjahre etwas zurückgegangen ist Kostensteigerung der britischen Automobilindustrie. Der Vorsitzende der Vauxhall Motors Ltd., einer englischen Tochtergesellschaft der General Motors Co., beklagte sich in der Hauptversammlung seines Unternehmens bei der Erläuterung des Geschäftsberichtes über eine stark fühlbare Kostensteigerung vor allem durch höhere Rohstoff- und Materialpreise. Auf das eine Million Pfund betragende Aktienkapital konnten «nur» 30% Dividende ausgeschüttet werden, während die Dividende im Vorjahre 75% betrug. Bei gleichbleibender Steigerung der Rohstoffkosten werde ein sehr ernster Absatzrückgang befürchtet. A'ls Folge der Kostensteigerung sei die Erhöhung der Verkaufspreise für den Inlandsmarkt und für den Export unvermeidlich gewesen, was wieder zum Rückgang des Absatzes geführt habe. Der gegenwärtige Preisstand des englischen Stahls mache es unmöglich, dass man gegen andere Länder mit günstigeren Einkaufsbedingungen wettbewerbsfähig bleiben könne. Der Stahlprotektionismus hätte nicht einen Stand erreichen dürfen, an welchem er zu einem «Schutz geringerer Leistungsfähigkeit» und zur Kurzsichtigkeit geführt habe. Entschieden wandte sich der Vorsitzende gegen die Vorstellung, dass die Gewinnspanne der Automobilindustrie gross genug sei, um darauf verzichten zu können, die Folgen der Preissteigerung auf die Kundschaft abzuwälzen. Unter den augenblicklichen Verhältnissen habe man mit einer Gewinnspanne von 5% zu arbeiten.

N° 77 « FREITAG. 2$. SEPTEMBER! ii$38i AUTOMOBE^KEVUfc Zum Akschtuss dex Schweiz. Spoxtsoison: UtWsichtspian fib«rdW Rtnnstrad« Casaccia l«g«nd«i .. Plan- du parcouns Oben im Engadin, das momentan im prächtigsten Herbstschmuck prangt, wird kommenden Sonntag, den 25. September, der Reigen der diesjährigen sportlichen Veranstaltungen des Automobil-Clubs der Schweiz abgeschlossen. Zwar figurierte die erste nationale Bergprüfungsfahrt auf der 5 Kilometer langen Strecke Casaccia-Maloja-Kulm nicht im heurigen Sportkalender. Allein die Absage des Bergrennens Develier-Les Rangier«, des einen der beiden für die schweizerische Automobilmeisterschaft 1938 ausgeschriebenen Bergläufe, veranlasste die nationale Sportkommission, nach einem entsprechenden Ersatz Umschau zu halten, der dann scbliesslich auch gefunden wurde. Mit der Durchführung eines Bergrennens auf der Malojastrasse beauftragte der ACS seine Graubündner Sektion, und diese wiederum anvertraute die organisatorischen Arbeiten ihrer Ortsgruppe St Moritz. Es erübrigt sich, auf das Drum und Dran der Organisation, sowie auf Einzelheiten im Reglement nochmals zurückzukommen, zumal die Leser der « Automobil-Revue » über alle wissenswerten Details eingehend informiert worden sind. Stellen wir mit Genugtuung fest, dass der Veranstaltung, welcher als Schlusslauf um unsere Meisterschaft besondere Bedeutung zukommt, im Inland wie jenseits der schweizerischen Grenzpfähle grösstes Interesse entgegengebracht wurde. Die nachstehend veröffentlichte Nennliste weist nun insgesamt 39 Namen auf, darunter fast ausnahmslos auch alle jene, die auf den Meisterschaftstitel, sei es in der Kategorie Touren-, Sport- oder Rennwagen, aspirieren. Wir müssen leider infolge Platzmangel darauf verzichten, den Stand der Meisterschaft in den einzelnen Kategorien zu würdigen, können dies aber um so eher tun, als über die Siegeschancen ein besonderer'Artikel in Nr. 75 der « A.-R. > orientierte. Die interessierten Sportkreise und auch das Publikum, das heute den Reiz der Bergrennen auf Schweizer Gebiet nur noch selten kosten kann, werden die Botschaft mit Freude vernommen haben, dass auch Hans Stuck, der deutsche Strassen- und Bergmeister pro 1938 und einer der berühmtesten Piloten am Berg überhaupt, mit dem letztjährigen, oftmals siegreichen Auto-Union-Rennwagen mit 6- Liter-Kompressor-Motor starten wird. Er hat, wie bekannt, die in tadellosem Zustand befindliche, mit 16 Spitzkehren als besondere « Delikatessen » ausgestattete Rennstrecke auf seiner Rückkehr vom Grossen Preis von Ita- Am Mittwoch unternahm Captain Eyston mit seinem «Blitzstrahl» einen Angriff auf seinen eigenen, absoluten Geschwindigkeits-Weltrekord für Automobile Dabei ereignete sich ein Zwischenfall, bei welchem der Pilot nur durch ein Wunder vor einem sicheren Todessturz bewahrt blieb. In voller Fahrt löste sich ein Stück der Radverkleidung, wodurch eine Katastrophe unvermeidlich schien. Eyston konnte jedoch sein Rennungeheuer mit meisterlicher Geistesgegenwart aussteuern und zum Anhalten bringen. Die Zeitmessung ergab eine mittlere Geschwindigkeit von 563 Stundenkilometer auf der Meilenbasis und der Weltrekordinhaber gab der Ueberzeugung Ausdruck, dass er ohne die Panne die 580 km/h, überschritten hätte. Nach diesem letzten Versuch gibt auch Eyston vorderhand weitere Angriffe auf seine Weltbestleistung auf, da der «Blitzstrahl» überdies starke Beschädigungen erlitten hat. vril» befindet, auf der Ebene zwischen den Sonntag, den 25. September 1938, beiden langen Steigungen. Dort werden die 0550—07.00 Trainin«; für alle Wagen. Fahrer ihre Geschwindigkeit auf ein Maximum 07.30 Wagenabnahme beim Hotel Schweizerhau»* hinaufschrauben, um von der Horizontalen die Maloja. 09.30 Sperrung: der Rennstrecke. direkt folgende, 12 % betragende Steigung mit 10.00 Start der Tourenwagen. grossem Anlauf in Angriff zu nehmen. An 11.00 Start der Sportwagen bis 1500 cetn. dieser Stelle werden sich zweifellos auch die 11.50 Start der Sportwagen über 1600 ©cm, kitzligsten Momente des Rennens überhaupt 12.16—13.00 Unterbruch. 13.15 Start der Rennwagen bis 1500 ccm. abspielen. 13.45 Start der Rennwagen über 1500 ccm. Nennllste. 15.00 Freigabe der Strecke Casaccia—Maloja füit den Verkehr. TOURENWAGEN: ccm 16.30 Schlussakt und Preisverteilung auf Schweiz E Kaiser Alois, Zug Opel 1486 zerhaus-Terrasse, Maloja. E Kaiser Elly, Frau, Zag Opel 1486 21.00 A.CS.-Ball und Rendez-vou» 8er Fahree E Iten Josef, Zug Opel 1436 und Konkurrenten, Ehrengäste und Presse* E Stich Hans, La Ghaux-de-F. Fiat 1Ö89 , Vertreter in der Cheea Veglia, St. Moritz. E Iselin Henriette, Basel Fiat 1089 A Pfosi Hans, Zürich Peugeot 1901 E Dattner Alfred, Zürich Fiat 1089 A Nikiaus Paul, Wabern Riley | 1496 Donlnzton-Grand-Prlx. A Morel H. Rudolf, Küsnacht Fiat 1089 Im Donington Grand Prix, der am 1. Oktober E Weber Hans, Suhr Lancia 1352 von Stapel geht, klingt der Reigen der diesjährigen A Dellsperger Rolf, Bern Peugeot 1991 Formelrennen aus. Mercedes-Benz und Auto-Union E Scheibler Aug., Laupen Bugatti 2995 haben ihre Teilnahme bereits zugesagt, doch hofft A Schäfer Erich, Bern Dodge 3569 man in England, auch die Maserati und Alfa am E Portmann Hans, Basel Ford 3621 Start zu sehen. Mercedes schickt Garacciola. Brauchitsch und Lang um den Team-Preis und als vier- E Keller Heinz, Zürich M. G. 1548 A Venzi Guerrino, Samaden Mercedes Kp. 5401 ten Fahrer den Engländer Seaman ins Feuer, währenddem sich die Equipe der Auto-Union aus Nuvo- E Helbljng Herrn., Rapperswil Ford 3621 Matoj» A «Arret>, Zollikon Fiat 1089 lari, Müller, Hasse und dem Schweizer Kautz zusammensetzt. Ein britischer Wagen, der den deut- Wissel F.. St Moritz M. G. 1292 SPORTWAGEN: schen ebenbürtig wäre, existiert dagegen nicht, und E Schaffroth A., Chur B-M.W. 1490 selbst wenn der neue 2-Liter-ERA mit in die Arena A Häffner Karl, Zürich Fiat 998 steigt, wofür zwar nur eine geringe Wahrscheinlichkeit spricht, können ihm gegen Mercedes- A Gartmann Noldi, St. Moritz Fiat 1089 A v. Tscharner H. K., Bern M. G. Kp. 1292 Bena und Auto-Union keine reellen Chancen zugebilligt werden. Im übrigen rechnet man auch mit E Campolongo Emilio, Zürich Hanomag 1494 E Noverraz Louis, Genf B.M.W. 1971 dem Erscheinen einiger 1K -Liter-Wagen, wie ERÄ A Gautschi Hans, Bern B.M.W. 1911 und Maserati, so dass die zulässige HSchstzahl von E Rüdinger Alfred, Zürich Neumann- 30 Konkurrenten erreicht werden sollte. E Riesen Friedrich, Bern Neander 1O0Ö B.M.W. 1971 Seaman verlobt. A Trümpy Hermann, Glarus M. G. 1087 Der englische Autorennfahrer Richard Seaman, E de Montfort L., Lausanne Bugatti 3257 welcher der Mercedes-Benz-Mannschaft angehört und in diesem Jähre den < Grossen Preis von lien in Monza zusammen mit dem Rennleiter RENNWAGEN: Deutschland> auf dem Nürburgring gewann, hat der Auto-Union, Dr. Feuereissen, abgefahren Blancpain Bernard, Fribourg Maserati Kp. 1496 sich mit einer jungen Deutschen verlobt, und zwar Bircher Theophile, Lausanne Bugatti Kp. 1492 und ein hohes Lied auf die prachtvolle, für mit Fräulein Erica Popp, der Tochter eines bayrischen Grossindustriellen. de Graffenried Em., Fribourg Maserati Kp. 2940 Rennzwecke glänzend geeignete Anlage gesungen. Hug Armand F., Lausanne Maserati Kp. 1496 Mandirela Adolphe, Genf Maserati Kp. 2940 Stuck Hans, Feldbach A.-Union Kp. 6000 *. c. s. Hat die Nennliste somit keine Wünsche unerfüllt gelassen, so darf man überzeugt sein, Christen Max, Zürich Maserati 2000 Stürzinger Leni, St. Gallen Bugatti 1492 dass auch das Rennen selbst mit sportlich Schumarini Dante, Basel Lincoln-Zeph. 4375 SEKTION AARGAU. Orientierungs- und Zuverlässigkeitsfahrt. Eine solche Fahrt findet nächsten hochinteressanten Momenten aufwarten wird, Sonntag statt, sie ist offen für Sektionsmitglieder und es bleibt einzig zu hoffen, dass sich Programm. und ihre Angehörigen. Die Teilnehmer besammeln Sankt Petrus der ersten Auflage der Veranstaltung besonders annehmen werde. Wir 17.00—19.15 Uhr: Training für alle Wagen. Freitag, den 23. September 1938. eich punkt 9 Uhr im Schachen in Aarau. Daselbst wird die Aufgabe gestellt, eine nach der Karte bezeichnete Strecke mit verschiedenen Kontrollposten wünschen ihr in jeder Hinsicht den verdienten Samstag, den 24. September 1938. in kürzester Zeit abzufahren. Die Route bleibt für Erfolg und hoffen, dass recht viele Zuschauer 05.30—06.15 Training für Tourenwagen. alle Konkurrenten die gleiche. Die Anzahl der dem spannenden Rennen im unvergleichlich schönen Hochtale Graubündens einen Be- 17.00—17.45 Training für Tourenwagen. nach Wagentypen und Amateure oder Experten be- 06.20—07.30 Training für Sport- und Rennwagen. Mitfahrer ist unbeschränkt. Eine Unterteilung such abstatten. Sie seien gleichzeitig darauf 17.50—19.00 Training für Sport- und Rennwagen. steht nicht, indem die Orientierung im Gelände aufmerksam gemacht, dass sich der lohnendste Standort an der Strecke wohl bei « Ca- St. Moritz. (Tel. 23.060) einzureichen. Nenngeld inkl. Karte 18.00 Gemütliche Zusammenkunft des Rennkomitees und der Gäste im Restaurant Monopol, Sekretariat der Sektion Aar?au des A.C.S., Aarau ausschlaggebend sein wird. Anmeldungen sind dem Fr. 4.—. S. D. C. SEKTION BERN. Tätigkeitsprogramm für den Monat Okiober: 7. Okt.: Vorbereitung auf den Familienabend; 14. Okt.: Clubabend. 15. Okt.: Familienabend. 21. Okt: Sauserbummel. Rendez-vous 2 Uhr nachmittags auf dem Waisenhausplatz. Bei echlechter Witterung Zusammentreffen J44 Uhr in der Confiserie Meyer, Marktgasse. Abends Club. 28. Okt.: Spielabend. 4. November: Vortrag. ^USB den Bis 2500 km ESSOlube-EINFAHROEL CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Bericht Ober die September- Monatsversammlung, Funkt 20.30 Uhr konnte die überaus gut besuchte Versammlung eröffnet werden. Stets finden die gut abgefassten Protokolle unseres Aktuars grossen Anklang. Unter Mutationen konnten erfreulicherweise 3 Aktiv- und 1 Paseivmitglied aufgenommen werden. Zur beschlossenen Herbstfahrt sind alle Kameraden und ihre Angehörigen zur Teilnahme eingeladen und gebeten, sich baldmöglichst im Stammlokal «Salmen- DAS GUTE OEl Mrflt rlctr Finfntiirrffciff 1 FÜR GUTE FAHRT stübli» in die Teilnehmerliste einzutragen. Die Fahrt findet am 2. Oktober 1938 bei jedem Wetter statt. Für Aktive und ihre Angehörigen wird kein, für die Passiven nur ein bescheidenes Fahrgeld erhoben. Bezüglich Abendunterhaltung sind die Arbeiten im vollen Gange und ist zu hoffen, dass sich die Mitglieder uneigennützig zur Verfügung stellen. Der Rechtsschutzgedanke scheint allmählich Fuss zu fassen, haben sich doch bereits verschiedene Mitglieder zu einer Rechtschutzversicherung entschlossen. Diesbezügliche Anmeldeformulare können am Stammtisch unterzeichnet werden. Den Verkehrsfragen schenken wir immer unsere besondere Aufmerksamkeit. Verschiedene Anträge wurden vom Vorstande zur Prüfung und Antragstellung entgegengenommen. Um 10.45 Uhr konnte die sehr anregende Versammlung mit einem Appell an alle Kameraden zur Hialoja-Bergrenneu Legende: Eyston dem Tode entronnen. tatkräftigen Mitarbeit am Winterprogramm geschlossen werden. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Oeffentliche Versammlung. Zu einer öffentlichen Versammlung auf Samstag, den 24. September, 20 Uhr, im kleinen Saal des Rest. Kaufleuten, sind alle Mitglieder dringend eingeladen. Referate von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite mit anschließender Diskussion über das aktuelle und für alle Verkehrsinteressenten wichtige Thema: Der Bundesbeschluss über den Transport von Personen und Sachen mit Motorfahrzeugen werden eingehende Aufklärung vermitteln. Beachten Sie das diesbezügliche Flugblatt. Der Präsident.