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E_1938_Zeitung_Nr.082

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 11. OKTOBER 1938 — N° 82 Feinbohren von Motorenzylindern mit Lieferung von neuen Kolben In Leichtmetall und Guss Nelson -Bohnalitkolben Die Kolben sind stanmert. Beste neuzeitliche Behandlung der Kolbenlauffläche Zylinder ausbüchsen Sämtliche Kolbenringe am Lager Rundschleifen von Kurbelwellen Ausgiessen und -pressen von Pleuelstangen lagern Neulagerung von Motoren auf maschinellem Wege. Ventile, Bolzen, Wellen usw. VERTRETER DER NOVA-WERKE ZÜRICH ERNST LÜTHI Präzisionswerkstätte für die Automobilindustrie Holligenstrasse 94 BERN Telephon 34.297 i. JloHtftiHetti, Jaxl, Tdefat 1OO OPEL CHEVROLET PEUGEOT Zukaufen qeöucfvt guterhaltene (81,82 16-18- PL- Karosserie passend auf SAURER-Chassis 2 Bh., eventuell 16-20- PL- Occasionswagen Schweizer Fabrikat, passend für Postkurs. Angebote unter Chiffre 7255 an die Automobil-Revue, Bern. Zu kaufen geäucfvt alter, starker LASTWAGEN, mit Vollgummibereifg., auf Abbruch (Offerten ohne Preisangabe nutzlos). Ferner: Niederdruckräder und Bereifung f. Fordson- Traktor. Daselbst sind abzugeben: 10 OOO-kg-Brückenwaage, Renault-Traktor, Junkers-Dieselmotor, 21 FS; U-, T- und Winkeleisen. — Offerten unter Chiffre OF 2274 S an Orell Füssli-Annoncen, Solothurn. aeöiumt lieber» dachung für Benzinsäule Offerten unter Chiffre 16561 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen zwei guterhaltene i aeöucfvt Lancia Augusta, Cabriolet, Verdeck abnehmbar, oder Citroen, Vorderradantrieb, Cabriolet, Verdeck abnehmbar, gut präsent. Wagen, wenig gef., in tadeil..Zust. Man schreibe unt. Chiffre M 12779 L an Publicitas, Lausanne. 75740 a&Aucnt 4-5-Plätzer bis 12 PS, nicht unter Jahrgang 1937 (oder nur wenn ganz wenig gefahren). — Eil-Offerten mit Preisangabe unter Chiffre 7281 an die (82,83 Automobil-Revue, Bern. Zukaufen aeducht f MOTOR PLYMOUTH 3-Seiten-Kipp- Vorrichtungep für 3- und 5-Tonnen-Wagen, System Wirz bevorzugt. — Aeusserste Offerten mit genauer Beschreibung unter Chiffre 16563 an die Automobil-Revue, Bern. 14 PS, Mod. 1934, auch wenn reparaturbedürftig. STEYR A.G., Zürich 3. Telephon 56.596. 6-und 8-Zylmder-Modelle, 15, 20 und 22 PS. Limousinen, Cabriolets, Sport- Typen. Höchstgeschwindigkeiten: 130, 135 und 145 km pro Stunde. Viele überlegene Neuerungen. Federung und Kurvenlage ausgezeichnet. Gesamtbau für lange, reparaturfreie Lebensdauer. Verlangen Sie unverbindlich Prospekte und Probefahrt. Besuchen Sie unsere AUSSTELLUNG Theaterstrasse 12, Cabriolets In erstklassiger Schweizer Ausführung! A.-G.für AUTOMOBILE ZÜRICH Pflanzschulstrasse 9 - Tel. 72.733 Garage Easinonlatz Ritzi & Wagner Grösste Garage Rnn beim Corso Bern Tel. 37.777 der Schweiz Fin

No 82 II. Blatt BERN, 11. Okt. 1938 Automobil-Revue NO 82 II. Blatt BERN, ll.Okt. 1938 Wh Qia&eH in diimt&tuageti: Ruto-Beleuchtung einst und jetzt Um die hohe Stufe, auf der die Beleuchtung des Automobils heute steht, richtig einschätzen zu können, muss man sich einmal ins Gedächtnis zurückrufen, welche Zustände auf diesem Gebiete in den Anfangsjahren und noch weit in die Entwicklungsjahre des Automobilwesens hinein herrschten. Bei den ersten Motorfahrzeugen spielte die Beleuchtung eine nebensächliche Rolle, weil mit Rücksicht auf die geringe- Betriebssicherheit des Wagens und auf die meistens schlechte Beschaffenheit der Strossen Nachtfahrten nach Möglichkeit vermieden wurden. Waren sie aber unumgänglich, so behalf man sich mit den gleichen Kerzenlaternen, wie sie die damaligen Kutschen hatten. Später wurde das Kerzenlicht durch Petroleumlicht ersetzt. Eine noch bis 1902 in einem Nachbarstaat geltende Vorschrift verlangte beispielsweise lediglich «zwei an den Seiten vorne angebrachte hell brennende Laternen von weissem Glas», und erst in den von 1905 bis 1909 geltenden Vorschriften wurden an diese Laternen bestimmte Anforderungen gestellt. Es hiess dazumal im revidierten Gesetz des gleichen Staates weiter.- fwelche den Lichtschein derart auf die Fahrbahn werfen, dass diese auf mindestens zwanzig Meter vor dem Fahrzeug vom Führer des Kraftfahrzeuges übersehen werden kann.» Nach den heutigen Vorschriften aber muss das Fernlicht der Scheinwerfer mindestens hundert Meter reichen und die Fahrbahn auf diese Entfernung ausreichend beleuchten. Schon hieraus erkennt man, wie sehr die Anforderungen an die Beleuchtung des Automobils im Laufe der Jahre gestiegen sind. Der Petroleumlaterne folgte als nächster Fortschritt die Azetylen-Laterne. Ihre häufig notwendige Reinigung und das Instandhalten des Gasentwicklers waren recht unbequem, und auch sonst hatte diese Beleuchtung mancherlei Uebelstände, die dem Fahrer viel Aerger machten. Deshalb versuchte man schon im Jahre 1905, die elektrische Beleuchtung des Wagens einzuführen. Indessen fehlte für diese noch eine brauchbare Lichtmaschine, so dass man auf eine ausserhalb des Wagens zu ladende Akkumulatoren-Batterie als einzige Stromquelle angewiesen war. Ausserdem liess die Widerstandsfähigkeit der damals allein verfügbaren Kohlenfaden- Glühlampen gegen Erschütterungen viel zu wünschen übrig. Erst mit der Schaffung und Einführung der sich selbst regelnden Lichtmaschine, die das Laden der Batterie übernahm, konnte Au de Fah Wie man Bahngeleise kreuzt. Es gibt gefürchtete « Sprungschanzen » von Niveauübergängen, die jeder ortskundig© Fahrer in respektvoll langsamem Tempo kreuzt, weil andernfalls der Chassisrahmen auf den Gummipuffern aufknallt. Das gibt dann immer ein solch hässliches hartes Geräusch, dass es einem leid tut um den So quert man Schienen. •»varae I die elektrische Beleuchtung ernstlich in Wettbewerb mit der Azetylen-Beleuchtung treten und verdrängte diese immer mehr, als 1913 die Wolfram-Metalldraht-Lampe auf den Markt kam. Diese Glühlampe war viel widerstandsfähiger gegen Erschütterungen und ergab bei gleicher Leistungsaufnahme eine weit grössere Beleuchtungsstärke auf der Fahrbahn als die bisher verwendete Kohlenfaden-Lampe. Die weitere Entwicklung der Kraftwagen-Beleuchtung wurde dadurch sehr gefördert, dass die Hersteller der Glühlampen mit denen der Scheinwerfer in enge Fühlung kamen. Hieraus ergaben sich gegenseitige wertvolle Anregungen zu Verbesserungen. Der Glühlampentechnik fiel dabei viel Entwicklungsarbeit zu, denn für die gute Wirkung der Scheinwerfer mussten Sonderlampen geschaf- fen werden, die im Aufbau und damit aucn in der Herstellung von den Glühlampen für gewöhnliche Wagen. Auch der Satz, den er vielleicht nach der Entspannung der Federn tut, ist kein Vergnügen für die Insassen, die dabei manchmal wie Raketen gegen die Decke schiessen. Schädeldecke gegen Stahldach, wer gibt nach ? Wer trägt nachher die Beulen ? Auch die Reifen bedanken sich für derartige Behandlung. Fährt man rasch über vorstehende Schienen, so werden sie an jenen Stellen ausserordentlich stark eingedrückt, leicht gar so fest, dass die Felge verbogen wird. Die einen Augenblick zwischen Felge und Schiene eingeklemmte Falte der Reifenseitenwand aber wird wahrscheinlich innerlich verletzt werden. Ist einmal die Einlage gerissen, und dazu die Felge verbogen, so ist es nur eine Frage von Zeit und weiterer Behandlung, ob der Reifen unvermutet schon bald platzt oder ohne grössern Schaden fertig aufgebraucht werden kann. Drum langsam voran, beim Kreuzen von Bahngeleisen, auch wenn man die Bahnstrecke übersieht und sicher ist, dass kein Zug kommt. Nun noch ein kleiner Trick, der hilft, Bahngeleise ohne starkes Schaukeln des Wagens zu befahren: Man lenkt ganz einfach vor dem Queren in die Strassenmitte und kreuzt die Schienen schief, damit nicht beide Räder jeder Achse im gleichen Augenblick gehoben werden. In dieser Weise fährt es sich viel angenehmer und ohne Hopser über Schienen. r -b- Ein Washingtoner Richter verknurre alle wegen Raserei eingeklagten Automobilisten zum Besuch von vier Spitälern, wo Opfer von Verkehrsunfällen aufgenommen werden. An der letzten Olympia-Ausstellung in London habe eine Vorrichtung zum Laden von Akkumulatoren viel Aufsehen erregt. Es handelte sich um eine Gruppe von vielen Thermoelementen, die durch Gasflam~ men geheizt werden und hiebei Strom von 4 oder 8 Volt Spannung erzeugen. Der Gasverbrauch beträgt nach Angaben der Lieferanten weniger als 1 Kubikfuss = 0,028 Kubikmeter per Watt-Stunde Ladeleistung. Da in England noch sehr viele Häuser ohne elektrische Anschlüsse sind und ihre Bewohner daher normale Ladegeräte nicht verwenden können, stellen derartige Vorrichtungen zweifellos, trotz ihrer Unwirtschaftlichkeit, einen willkommenen Notbehelf dar. Dass die Tankwaffe nach Ansicht von Louis Johnson, des Stellvertreters des amerikanischen Kriegsministers, technisch noch nicht vollkommen auf der Höhe sei. Aus den Erfahrungen in Spanien und China lässt sich nach seiner Ansicht schliessen, dass die gegenwärtigen Tanks zu viel Lärm und Staub bilden, wodurch das Ueberraschungsmoment dahinfällt, dass ihre Führer sich nur sehr schwer miteinander verständigen können und daher ein Einsatz in grösseren Verbänden auf Schwierigkeiten stösst, und dass endlich der Panzerschutz noch sehr zu wünschen übrig lasse. Er habe mit der raschen Entwicklung der panzerbrechenden Waffen nicht Schritt gehalten. Auch sei unbedingt notwendig, dass die militärischen Motorfahrzeuge inklusive Tanks normalisiert würden. Gegenwärtig stünden bei der amerikanischen Armee 171 verschiedene Modelle von Motorfahrzeugen im Betrieb, was den Ersatzteildienst im Ernstfall stark erschweren würde. — Und bei uns? CHYRO KifMLER TU. 1TRAUB MMERFABRIK STEYR Limousine 12 PS, Mod. 1938, 6 Zyl., Ganzstahlkarosserie, Voll- Bchwingachsen, Zentralchassisschmierung, hydraul. Bremsen, fabelhafter Wagen, Höchstgeschwindigkeit 130 km, weit unter Katalogpreis günstig, abzugeben, mit Garantie. STEYR-Automobile A.G., Zürich. Telephon 56.596. Auto Oldsmobile 6 Zyl., 19 PS, 1937, Limousine, 5plätzig, mit Radio, erst 16 000 km gefahren, Zustand wie neu, aus Privathand für Fr. 5750.- zu verkaufen. Auskunft und Vorführung durch: Müller 1 Co., Automobile, Luzern. Telephon 2.22.44. OPEL Super Six, 12,6 HP, und OPEL OLYMPIA, 7,6 HP, 1938er Modelle, 4/5-Plätzer, Sedan und Coach-Cabriolet, in prima eingefahrenem Zustande, wie neu, sind vorteilhaft zu verkaufen. (81,82) 7254 Postfach Glarus Nr. 21840. 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