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E_1938_Zeitung_Nr.083

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'»1 Automobil-Revue — N° 83 Die Macht des Aberglaubens Die Zahl 13 Das Vorurteil, dass die Zahl «13» eine verhängnisvolle wäre und immer Unglück brächte, ist so sehr verbreitet, dass auch Leute, die gar nicht abergläubisch sind, auch damit rechnen müssen. So sollen in vielen Häusern in Deutschland die Wohnungen die Nummer «13» nicht führen und in Italien folgen nach der Nummer 12 Nummer 12a und 14. Auch in dem vorgeschrittenen Amerika stehen jahrelang leer die Lagerräume und Wohnungen in denjenigen Häusern, die 13 Stockwerke haben, sogar in der Nähe der Börse, wo alle Wohnungen mit Goldeswert aufgewogen werden, Auch am 13. ist gut heiraten! Das Vorurteil gegen die Zahl «13» wie auch die Bezeichnung des Freitags als «Unglückstag» und das Verschütten des Salzes am Tisch als «schlechtes Omen» stammt aus dem Mittelalter und aus der Epoche der Renaissance. Die Zahl der Teilnehmer am heiligen Abendmahl war 13. Am Freitag fand die Kreuzigung Christi statt. Juda hätte, wie es auch auf dem berühmten Bilde von Leonardo da Vinci zu sehen ist, das Salzfass beim Abendmahl umgeworfen. In England wird jetzt eine energische Propaganda getrieben gegen den Aberglauben, der «13 Tischgenossen». Vor einigen Jahren gelang es dem Prior im St. Paul's Dom in London, an ein und demselben Tage 13 Paare zu trauen und sie dann an zwei Tischen zu je 13 Personen am Hochzeitsmahl teilnehmen zu lassen. Er unterhält immer noch Beziehungen mit allen diesen Ehepaaren und verkündet jährlich in den Zeitungen, dass sie alle vollkommen glücklich und gesund sind. Das Komitee für den « Kampf gegen den Aberglauben und die Vorurteile» gab eine ausserordentliche Verbreitung der Aussage des verstorbenen englischen Feldmarschalls Roberts aus seinem Buche «41 Jahre in Indien». Am Silvesterabend 1857 hatte der Feldmarschall 12 seiner höheren Offiziere zu Gast geladen, in Peshaver (Indien). Bald darauf brach der indische Aufstand aus, wobei Hunderte von englischen Offizieren getötet wurden. Aber von den Offizieren, die mit Roberts zu «13» am Tisch gesessen, wurde kein einziger getötet, obwohl manche von ihnen schwer verwundet wurden. Ein bekannter englischer Gelehrter sagte folgendes, als man ihn um seine Meinung wegen der Zahl «13» befragte: Tisch setzen, sondern werde immer noch eine vierzehnte zu finden suchen, wenn es auch mein Gärtner oder der Bäckerbursche wäre, da sonst manche meiner Gäste das Essen schlecht verdauen würden und dadurch auch gewiss einer von ihnen sterben könnte ausser der Reihe. Die Matrosen auf den Segelbooten können es nicht leiden, am Freitag in die See zu gehen. Ich spotte über den «Freitag», aber nichtsdestoweniger, wäre ich der Kapitän eines Segelbootes, würde ich immer vorziehen, nicht gerade am Freitag den Hafen zu verlassen mit einem Haufen von panikartig gestimmten Kerlen, sondern erst am Samstag mit einer geschlossenen Truppe von «Meerwölfen», die bereit sind, jedweder Gefahr zu begegnen und allerlei Missgeschick zu erleiden.» Uebrigens hatten viele grosse Männer ein Vorurteil gegen die Zahl «13». Gabriele d'Annunzio datiert immer seine Briefe vom 13ten mit «12+1». Victor Hugo, Dumas pere, Balzac, Mussot wollten niemals an einem Tische Platz nehmen, wenn 13 Menschen daran teilnehmen sollten. Der Freitag gilt nicht überall als «Unglückstag». In Italien z. B. ist der Freitag sogar ein «guter» Tag und gerade am Freitag machen die Bankhäuser, die Anteile an der wöchentlichen Lotterie der Regierung «bancolotto » verkaufen, den grössten Umsatz. In Russland zählte der Montag zu den «schweren» Tagen, und der Freitag zeichnete sich durch nichts Besonderes aus. Der « Club 13 ». In London existiert ein «Club 13», welcher sich den Kampf mit dem Aberglauben und Vorurteilen zur Aufgabe gestellt. Unter den Mitgliedern des «Club 13» zählt man einige sehr bekannte Rechtsanwälte Wenn man im Zimmer den Regenschirm aufspannt, gibts Streit.., und Aerzte, hervorragende Journalisten und Künstler. Alle Mitglieder müssen sich verpflichten, mit allen nur möglichen Mitteln die Vorurteile und den Aberglauben zu bekämpfen und deren Unsinnigkeit zu beweisen. Wenn der 13te des Monats auf einen Freitag fällt, feiern sie denselben durch ein exzentrisches Festessen. Selbstredend nehmen an jedem Tisch je «13» Mitglieder Platz. Während des Festessens brannten nur «3» Lichter; die Teilnehmer müssen unter einer Leiter, die an die Wand gelehnt ist, durchgehen; wenn sie sich an den Tisch setzen, öffnen sie alle Schirme über sich, das Salzfass wird auf die Tischdecke umgeworfen, und dann erst fängt die Mahlzeit an. Hand halten kann. Auch mit dem Regenschirm ist mancher Aberglaube verbunden. Allgemein ist der Glaube verbreitet, dass wenn man den Regenschirm im Zimmer öffnet, es Streit oder gar Unglück gibt... In England spielt der Regenschirmaberglaube besonders bei den Schauspielern eine grosse Rolle. Kein Schauspieler darf sogar mit einem geschlossenen Regenschirm die Bühne betreten, denn es kann zur Folge haben, dass das Stück, das gerade geprobt wurde, durchfällt. Was das Salz anbetrifft, so wird in Russland niemand seinem Tischgenossen das Salzfass reichen, sondern dasselbe auf den Tisch vor ihm stellen, sonst läuft man Gefahr, mit demselben in Streit zu geraten. Aus demselben Grunde wird niemand jemanden eine Nadel oder Stecknadel reichen, ohne sie vorher an seinem eigenen Kleide mehrere Male zu stechen. Aberglaube bei den Schauspielern Sarah Bernhardt zählte immer die Fenster der Häuser, besonders auf den Kreuzungen der Strassen. (Die Legende geht, dass auch Napoleon das öfters tat.) Einstmals, auf einer Gastspielreise in Südamerika, als sie schon bereit war, auf die Szene zu treten, erinnerte sie sich plötzlich, dass sie vergessen hatte, die Fenster zu zählen im Hotel, wo sie wohnte. «Vielleicht sind dort gerade 13 Fenster in jedem Stockwerke!» rief sie entsetzt aus. Damals gab's noch kein Telephon. Sie wollte sich auch auf niemanden verlassen. In aller Eile wurde der Wagen bestellt, eine Pelerine auf das Kostüm von «Phedre» geworfen ... und Sarah Bernhardt kehrte eiligst aus dem Theater nach Hause. «Gott sei Dank! der Fenster waren 16 an der Zahl!» Ins Theater zurückgekehrt, konnte der Vorhang aufgehen ... Am nächsten Tage waren die Zeitungen voll von diesem Vorfall... «Ein Zwischenfall im Theater! ...» «Die Vorstellung verhindert!» «Der Aberglaube der grossen Sarah!...» usw. usw. Auch noch in unserer aufgeklärten, realistischen Zeit sind manche Schauspieler noch abergläubisch. So die verstorbene, berühmte französische Sängerin Lucienne Breval, eine 'unvergleichliche Wagnersängerin, nach Aussagen derer, die sie gesehen und gehört. Br6- val war, wie so viele ihrer Kollegen, ausserordentlich Vorzeichen, im bösen und im guten Sinne — alles deutete sie als Zeichen des Erfolges oder Misserfolges. Unter anderem hatte sie folgende Sonderheit: als Breval zur Vorstellung ins Innere des Oberhauses eintrat, musste der «Concierge» sie empfangen mit dem allervolkstümlichsten Worte der französischen Sprache, das aus 5 Buchstaben besteht und mit « M ... » bezeichnet wird. So hatte die Primadonna mit dem Wärter ein- für allemal abgemacht... Lucienne Breval wäre ganz entsetzt gewesen, wenn sie diese sonderbare traditionelle Begrüssungsformel einmal nicht auf der Schwelle des Opernhauses gehört hätte. — Eines Tages kam sie in die Oper, um die «Walküre» zu singen. Gerade war aber der Wärter in den Ferien, Niemand befand sich gerade bei der Eingangstür... Breval sass in ihrem Ankleidezimmer, bleich und verstört... «Das ist ja schrecklich! entsetzlich! Ein Unglück wird gewiss geschehen ... Sagen Sie dem Direktor, ich könnte heute nicht singen... Ich kann nicht!...» Man sprach auf sie ein — man beruhigte sie. Es half nichts... Die Sängerin wusste selber nicht, was sie machen sollte... In diesem selben Augenblicke klopfte man an die Tür und ein Telegramm wurde ihr übergeben. Sie öffnete dasselbe mit zitternden Händen... Keine Unterschrift! Nur das eine Wort... «M...!» In seinem entlegenen Dorfe, wo er in den abergläubisch. Ueberall sah sieFerien war, hatte der «Concierge» seine Pflicht nicht vergessen... Die Sängerin atmete erleichtert auf, schöpfte Mut — und trat auf die Szene. Diese Vorstellung war einer ihrer grössten Triumphe!... % (Uebersetzt von R. B.) WOIlMOt« ift Bei Bankiers und Schauspielern c Gott sei Bank, es waren 16 Fenster » t « Dass einer von den 13 Tischgenossen im Laufe des Jahres stirbt, ist wahrscheinlich. Wenn Sie aber 14 Leute zu Tische laden, so wird die Wahrscheinlichkeit eines einzigen von ihnen noch grösser. Laden Sie 24 Personen verschiedener Altersstufen zu Tisch, und die Wahrscheinlichkeit kann zur Gewissheit werden. Nichtsdestoweniger werde ich niemals bei mir zu Hause 13 Personen zu Bankiers sind oft abergläubisch In der englischen Gesellschaft sollen Vorurteile und Aberglauben sehr stark verbreitet sein — wahrscheinlich eben wegen des angeborenen Konservatismus und des stark ausgeprägten Kultus der Tradition der Vergangenheit, der ihm zugrunde liegt. Auf der Londoner Börse, im Trudel der Geschäfte, wird man wohl keinen einzigen Börsianer dort finden, der nicht irgend ein Stückchen Steinkohle in den Tiefen seiner Taschen geborgen hätte. Das sei ein unentbehrlicher «Fetisch», und wenn der Börsianer plötzlich merkt, dass er ihn verloren hat — dann beeilt er sich, schnell ein anderes Stück zu holen. Denn ohne ein Stück Kohle in der Tasche wird wohl niemand von diesen Herren irgend ein Geschäft beschliessen. Ebenso ungemein gefährlich erscheint es einem Börsianer, seine Aufzeichnungen mit einem neuen Bleistifte zu machen • •. In der «City» benützt man nur kleine Bleistiftstumpfen, so klein, dass man sie kaum in der Sollten wir uns nicht diesen allzeit geduldigen, beharrlichen Angler zu Immer und immer letzten Endes» docii Also:, Wenn Sie.b Seva gewonnen haben, dann, sollten Sie Ihr Glück erst recht aufs neue vesuchen. Warum i , erst recht? Weil selten die gleichen gewinnen und weil Frau Fortuna erfahrungsgemäß ge- , rade für jene, die sich nicht entmutigen lassen, ; etwas übrig hat. •., ,' " " ' •' \ Gehen Sie doch gerade aufs Ganze, kaufen Sie. ev. mit einigen Freunden,- eine|10-los-Serielj' Sie kostet nur.Fr. 50.—, bringt dagegen mindestens einen der 20965, ja vielleicht,den 1. E Wann,brechen Sie zum Fischfang auf? Sofort wäre das Beste, denn frisch gewagt, ist halb ewonnen. (eine 10-Los-Serie Fr. 50. ) .plus 40 Cts. Porto auf Postcheck III 10026. - Adr.: Seva-Lotterie, Genfergasse 15, Bern. (Bei Vorbestellung der Ziehungsliste 30 Cts. mehr.) Lose auch in bernischen Banken sowie Privatbahnstationen erhältlich. DIE KURZFRISTIGE VOLKS.LnTTPRIFI

—* Äutomobfl-Revak iH' Wochenschau des Films Adressbuch der Hollywooder Komparserie Die Hollywooder Filmgesellschaften verfügen über einen Katalog, der nach ganz besonderen Gesichtspunkten eingeteilt ist; er dient dazu, jedem Regisseur die Möglichkeit zu geben, jederzeit alle möglichen «Spezialitäten» zur Hand zu haben. Unter anderem findet man in diesem Katalog die Adressen von 89 Buckligen, 1153 Zwergen, 887 Riesen, 187 dürren Männern, 214 Schmerbäuchen, 352 dicken Damen, 907 vollendeten Glatzköpfen, 1057 Männern mit wallenden Barten, 444 Chinesen, 452 Indianern, 615 Negern und 46 Malaien. Auch einbeinige, einarmige und sonst verkrüppelte Komparsen müssen ständig erreichbar sein. Ein besonderer Abschnitt ist den Eigentümern seltener Tiere gewidmet. Gagen für Fliegen Durch den plötzlichen Tod zweier Fliegen ist die Tätigkeit in einem Hollywooder Filmatelier lahmgelegt. Es handelt sich um die abgerichteten Fliegen Sam und Sadie, die in einem Film Claudette Colbert aufzutreten hatten. Sie 1 besassen einen Kontrakt, der ihnen wöchentlich 18 000 Francs eintrug. Die beiden kleinen Filmstars aus dem Reiche der Insekten wurden in ihren winzigen Häuschen tot aufgefunden. Man nimmt an, dass sie ein Arbeiter irrtümlich für gewöhnliche lästige Stubenfliegen hielt und tötete. (N.W. J.) Der «Schneewittchen»-Film als sprechendes Buch Die amerikanische Blinden-Stiftung hat aus den Tonstreifen von Walt Disney's « Schneewittchen»-Film ein sogenanntes «sprechendes Buch» herstellen lassen, d. h. eine Sammlung von reinen Tonaufnahmen, die in ihrer Gesamtheit ein vollständiges Bild von dem Film wiedergeben. Die Dauer einer «Lektüre» beträgt 90 Minuten. Exemplare dieses Werks wurden nicht nur an verschiedenen amerikanische Blinden-Institutionen, sondern auch schon an das Britische Nationale Blinden-Institut weitergeleitet. 28 Toiletten für einen einzigen Film Der neue Film «Mannequim, dessen Hauptrolle von Joan Crawford verkörpert wird, kann auch einen Rekord aufweisen: er bringt nämlich die eleganteste Kleideraussfattung, die je von einer eleganten Frau im Film gerragen wurde. Die Crawford erscheint hier in 28 wundervollen Toiletten, die insgesamt von dem Hollywooder Modenkönig Adrian entworfen worden sind. Ber Bauchredner im Film Der berühmte amerikanische Komiker Frank Morgan, der bei uns aus einer ganzen Reihe von Gesellschaftslustspielen bekannt ist, pflegt im privaten Kreise seinen Freunden gerne Bauchrednerkunststücke vorzuführen. Unlängst weilte W. S. van Dyke, der berühmte MGM-Regisseur, unter seinen Gästen und war von den Amateurkünsten Morgans so begeistert, dass er bei seiner Gesellschaft eine Aenderung des Drehbuches für den Film «Rosalie» in dem Sinne durchsetzte, dass für Morgan eine besondere Möglichkeif geschaffen wird, als Bauchredner aufzutreten. Schulkolleginnen erleben im Filmatelier ein Wiedersehen Maureen O'Sullivan, die bekannte Hollywooder Schauspielerin, hat in den Londoner Ateliers, wo sie an dem ersten europäischen Film der Metro- Goldwyn-Mayer «Der Lausbub aus Amerika» mitarbeitete, eine freudige Ueberraschung erlebt. Es zeigte sich nämlich, dass die zweite Hauptdarstellerin Vivien Leigh niemand anderer ist, als eine frühere Mitschülerin der Sullivan aus einer Zeit, da sie noch eine Mädchenanstalt in Dublin besuchte. «Vivien Leigh» ist freilich ein Pseudonym und so konnte es geschehen, dass die Sullivan erst bei einer unmittelbaren Begegnung erkannte, wer sich hinter diesem Namen verbirgt. Beide Künstlerinnen sind in dem Film Nebenbuhlerinnen in der Liebe zu Robert Taylor. Eine kamerascheue Sängerin Die im Rundspruch berühmt gewordene amerikanische Sängerin Doris Rhodes hat dieser Tage das fünfte Filmangebot abgelehnt. Ein einziges Mal hatte sie sich nach langem Drängen entschlossen, ein Filmengagement anzunehmen. Aber als sie in ihrem Wagen am Tor der Filmfirma angelangt war, machte sie kurz entschlossen kehrt und erklärte: «Lieber doch nichtI» Sie hatte eine hohe Konventionalstrafe zu zahlen — eine Tatsache, die ihre Gefühle für den Film keineswegs zu ändern vermochte. Buster Keaton als «Technischer Berater für komisches Hinfallen» Buster Keaton hat eine neue Rolle übernommen, von der aber bedauerlicherweise kein einziger Zuschauer etwas zu sehen bekommen wird. Er ist von der Metro-Goldwyn-Mayer als «technischer Berater für komisches Hinfallen» engagiert worden. Das ist kein Witz, sondern eine durchaus ernsthafte und dementsprechend gut honorierte Beschäftigung. Die Metro hat einen Film mit Florence Rice und Melvyn Douglas begonnen, der anscheinend ein gerüttelt Mass an «Knock-about- Komik» besitzt, da die Darsteller nach kurzer Zeit erklärten, sie müssten nach jedem Drehtag einige Ruhetage erhalten, um ihre blauen Flecken einigermassen auszuheilen. Da die Filmgesellschaft auf diese Weise weit über die vorgesehene Drehzeit hinaus zu geraten drohte, bekanntlich eine höchst kostspielige Angelegenheit, kam einer der Direktoren auf die geradezu genial© Idee, sich die lahrelangen schmerzhaften Erfahrungen des Fallkünstlers Buster Keaton zu Nutze zu machen und ihn, der gerade in keinem Film beschäftigt ist, als Lehrer für seine fallunkundigen Stars zu engagieren. Buster nimmt seine Aufgabe auch überaus ernst, und für seine Schüler ist es schon beinahe ein Vergnügen geworden, mit Applomb eine Treppe herunter oder zu einem Fenster hinauszufallen. «Bouboule» als Taxichauffeur Georges Milton, der bekannte Pariser Filmschauspieler, wird in einem demnächst zu drehenden Film die Rolle eines Taxichauffeurs übernehmen. Um sich die notwendige Routine zu verschaffen und seine Rolle lebenswahr zu gestalten, wartet M-G-M. er mit seinem Taxi auf Standplätzen und übernimmt Fahrten wie seine echten Berufskollegen. Es wird daher niemand überrascht sein dürfen, wenn er erfährt, welche Persönlichkeit ihm Chauffeurdienste geleistet hat. Am ersten Tag fuhr er einen Kollegen durch die Stadt. Alles ging gut, bis ihn eine Panne zwang, auf dem grossen Boulevard anzuhalten. Er wurde erkannt und von einer Menschenmenge umringt, von der er um Autogramme angegangen wurde. Ein Polizist eilte herbei und stellte ihn zur Rede, warum sein Taxameter nicht auf «Fahrt» abgestellt sei. In der Hitze des Gefechtes hatte Milton diesen wichtigen Umstand vergessen. Die Drohung mit einem Strafmandat wurde vom Polizisten nach erteilter Aufklärung zurückgenommen. Alles weitere verlief programmgemäss bis auf den Schluss. Milton, der den Wagen beim Gare de Lyon abzustellen hatte, brachte ihn stolz zum Gare du Nord. Es scheint, dass auch Filmstars Regiefehler begehen können. (N. W. J.) Das erste vollkommene elektrische TROCKEN-RASIEREN Eigene Mass-Schneiderel für Kostüme und Mäntel BAUES- UND HEMEKBEIOEIOUU Versicherung :J%küen$2sellschaß inJkrn Bern, Bundesgasse 18 dinsj SHAVEtmSIEll Neu im Prinzip und neu in der Leistung. Eine der erstaunlichsten Erfindungen unserer Zeit. Der runde, siebartige Rasierkopf bleibt unbeweglich - und rasiert doch! Dabei rascher, gründlicher und angenehmer als jede andere Methode. 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