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E_1938_Zeitung_Nr.089

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26 AUTOMOBIL-REVUE

26 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 4. NOVEMBER 1938 — N° 89 Einfach ecMäct: Von der Leistung der Bremse Als Automobilist macht man sich gewöhnlich keine rechte Vorstellung von der Grosse der Energiemengen, die in der Bremse des Automobils «vernichtet» werden müssen. Man sinnt nicht weiter Ober die Tatsache nach, dass man mit einem leichten Pedaldruck gewaltige Kräfte auszulösen vermag, die in die Hunderte von Kilogrammen gehen. Wenn man bremst, so hat dies auf den Wagen die gleiche Wirkung, wie wenn Ihn ein Riese mit aller Kraft zurückziehen würde, um ihn in seinem laufe aufzuhalten. Je grösser diese Riesenkraft, um so schneller wird naturgemäss der Wagen abgestoppt. Während es nun jedoch unserer Phantasie überlassen bleibt, uns diesen Riesen beliebig gross zu denken, so ist den verzögernden Kräften, welche in Wirklichkeit beim Bremsen zwischen Fahrbahn und Wagen wirken, eine gewisse obere Grenze gesetzt. Wir verstehen diesen Vorgang vielleicht am ehesten, wenn wir an eine vereiste Strasse denken. Bremst man hier sehr fest, so fängt der Wagen ganz einfach zu gleiten an, etwa so wie wir als Buben auf dem Hosenboden die «Schleife» neben dem Schulhaus hinunterglitten. Es nützt in solchen Fällen nichts, noch stärker bremsen zu wollen. Fahrtechnisch Kurvenschneiden empfindet er als nervenkitzelnden Sport. Schimpft ihn verantwortungslos, und er wird tief beleidigt sein: Ueber die Gefährdung jedes entgegenkommenden Fahrzeuges gab er sich nicht Rechenschaft. richtig ist es vielmehr, die Bremse zu lockern, um das Fahrzeug wieder in die Finger zu bekommen. Die höchste Verzögerungskraff, welche wir auf vereister Strasse (nicht Glatteis) beim Bremsen erreichen können, entspricht ungefähr einem Fünftel des Wagengewichtes. Auf guter, trockener Fahrbahn erzielt man unter Voraussetzung einwandfrei arbeitender Bremsen eine maximale Verzögerungskraft, die gleich % des Wagengewichtes ist. Noch stärkeres Bremsen hätte auch hier keinen andern Erfolg, als den Wagen auf den gebremsten Reifen entlanggleiten zu lassen. Wie sich das auswirkt, kann sich jeder selbst ausmalen, — vielleicht unter nochmaliger Heranziehung des Hosenbodenvergleichs! Die Reifen hinterlassen dadurch auf der Fahrbahn einen schwarzen BREMSWEG IN m 06TANCE DE FREINAGE m. 288m) BREM5BEGINN- DEBÜT OE FREINAGE aus, wie lange die Kraft von 720 kg bremsend auf den Wagen einwirken muss, um seine ganze. Schwungenergie aufzuzehren. Diese ist nach dem bekannten physikalischen Gesetz = der halben Masse des Fahrzeuges mal dem Quadrat seiner Geschwindigkeit. Die Wagenmasse ist zahlenmässig = Vi 0 des Wagengewichts, so dass die erwähnte Formel übergeht in die verständlichere Form: Schwungenergie = —rrr X (Geschwindigkeit) 2 Weiter gilt aus der Physik der Satz: Arbeit = Kraft X Weg [= Verzögerungskraft X Bremsweg). RUF TROCKENER FAHRBAHN 720Kg{ SUR PISTE SECHE RUF VEREISTER BAHN SUR PISTE GLACEE BREMSE FREINS Durch das Bremsen entsieht eine Verzögerungskraft zwischen Fahrbahn und Wagen. Es ist als ob ein Riese den Wagen mit aller Kraft zurückziehen würde, um ihn zum Stillstand zu bringen. Die maximale Grosse dieser Kraft hängt von den Fahrhahnverhältnissen und der Art des Gleitschutz-' Profils der Reifen bzw. dessen Zustand ab. Auf abgefahrenen Reifen kommt der Wagen rascher ins Gleiten, d. h. die maximal mögliche Verzögerungskraft fällt geringer aus ala bei neuen Reifen. Wagenge wioht Bremsweg = 20 x Verzögerungskraft 1200 X (Geschwindigkeit)" = ^ X 17» = 24 m. Würden wir den Bremsweg für eine doppelt so hohe Geschwindigkeit von 120 km/St. (= 33,5 m/Sek.) ausrechnen, so würden wir 96 m als Resultat erhalten, also nicht nur zweimal, sondern viermal soviel wie bei 60 km/St., weil die Schwungenergie des Wagens mit dem Quadrat der Geschwindigkeit wächst. Der Leichtfertige: Mögen auch Nebel, Regen oder Schnee seine Sicht behindern, er wird die Geschwindigkeit nicht massigen. Trüge er nur die eigene Haut zu Markte, wohlan! Sein Verhalten gefährdet jedoch die Gesamtheit der Strassenbenützer. Erzeugten wir die Verzögerungskraft durch ein an einem Seil hängendes Gewicht, so würde dieses vom Bremsbeginn bis zum Stillstand des Wagens 96 m in die Höhe gehoben, d. h., in die schwindelnde Höhe der Turmspitze des Berner Münsters. Dies gibt uns ein augenfälliges Mass für die Arbeit der Bremsen, aber ebenso auch für die gewaltige Bewegungsenergie des Fahrzeuges. Ihre Zerstörungskraft können wir am besten ermessen, wenn wir uns vorstellen, das Gewicht von Mit Vorliebe parkt er seinen Wagen in Kurven. Der andere mag aufpassen 1 Ihm passt es nun einmal, hier auszusteigen. Strich und lassen dazu ihr markdurchdringendes Knirschen ertönen. % des Wagengewichts, — das sind bei einem Automobil von 1200 kg genau 720 kg,— beträgt also die Kraft, welche im allerbesten Falle' verzögernd auf das Fahrzeug wirken kann, und dreimal weniger (= 240 kg) sind es auf vereister Strasse. Um nun den körzestmöglichen Bremsweg zu errechnen, der sich beispielsweise auf trockener Fahrbahn bei einer Geschwindigkeit: von 60 km/St. (= rund 17 m/Sek.) erzielen lässt, rechnen wir einfach Soll der Wagen bis zum Stillstand gebremst werden, so muss die Bremsarbeit die ganze Schwungenergie «vernichten», also gleichgross sein wie diese. Hieraus ergibt sich: Verzögerungskraft X Bremsweg •= X (Geschwindigkeit) 2 Wagengewicht 20 Und da uns die Verzögerungskraft (= 720 kg), ebenso wie Geschwindigkeit und Wagengewicht bekannt sind, lässt sich daraus der Bremsweg errechnen: nahezu einer Tonne würde plötzlich aus dieser Höhe herabfallen, um unten allerhand Unheil anzurichten. Mit dieser ganzen Energie müssen die Bremsen im Laufe weniger Sekunden fertig werden. Selbst wenn wir den Wagen nur von 60 km/St, auf 0 abbremsen, muss bereits eine Arbeit geleistet werden, die dem Heben eines Gewichtes von 720 kg auf 24 m Höhe (zweimal haushoch) entspricht. Um jedoch die ausserordentliche Leistung der Bremsen und insbesondere der Brems- Riemann-Dreistrahler Nebel-, Kurven- und Abblendlicht. Das Beste auf dem Markte. Riemann - Dreistrahler erlauben Ihnen auch im Nebel ein sicheres Fahren. Wir geben solche auf Probe zu Vergleichszwecken mit Konkurrenzfabrikaten. Die Vorteile des Dreistrahlers sind verblüffend. Grosse Lampe Mittlere Lampe Kleine Lampe Eine automobilistische Buchführung für Private und* mittlere Unternehmungen durch einfache Ausfüllung der Wochen-Vordrucke Benzin, Oel, Nutzlast, Fahrkilometer, und deren Zusammenfassung in der Monatstabelle der gesamten Betriebsspesen. Kleines Format. Preis nur Fr. 3.25. Fr. 58. — Fr. 42.50 Fr. 32 Grossenbacher & Co. 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KREDIT-BANK A.G. ZÜRICH, Glärnlschstr. 30 Tel. 7.00.30 GENF, 5, Rue du Rhone Tel. 4.42.68 Schon vor 20 Jahren wurden als Notbehelf # _ _ J _ Kolbenringen Spannfedern unterlegt. William V O l Q S ging neue Wege: Ein flexibler, selbstspannender Ring. Kein Brechen, kein Verrussen. Beheben Sie deshalb anormalen Oeiverbrauch mit Cords Ringen. Keine Expander, lange Lebensdauer. Maximum Kompression mit minimum Zylinderdruck. CordS Ringe sind gelb Im Aussehen und unter folgenden Nummern patentiert: UNITED STATES DENMARK 63.156 PATENTS 2.091.947 AND 53.064 AND 1.919.584 FRANCE 762.191 0ANADA 340.505 BELQIUM 391.674 AND 347.212 ITALY 326.67S GREAT BRITAIN GERMANV «14.487 423.S2S AND 420.247 8WEDEN 89.547 Hüten Sie sich vor Nachahmungen. Verlangen Sie Prospekte. n KHITTCI I oRThurtf Talafnn «lH

flJ0 89 _ FREITAG, 4. NOVEMBER 1938 AUTOMOBTL-REVUE 27 belöge voll würdigen zu können, müssen wir weiter verfolgen, wie die Bremsarbeit in der Bremse «vernichtet» oder besser gesagt in Wärme verwandelt wird. Nach einem Fundamentalsatz der Physik kann ja Energie niemals verloren gehen, sondern nur in andere Formen übergeführt werden. Bei Kenntnis der Schwungenergie des Wagens sowie der Dimensionen der Bremstrommeln ist es eine Kleinigkeit auszurechnen, wie stark diese sich bei einer Bremsung erhitzen. Aehniich wie beispielsweise ein Liter Wasser zur Erwärmung um 1° C eine Kilogramm-Kalorie verbraucht, so ist auch die Energiemenge bekannt, welche notwendig ist, um 1 Kilogramm Stahl oder Eisen um je 1° C zu erwärmen. Wir haben die Rechnung für einen Personenwagen von 1200 kg Gewicht durchgeführt, der von 80 km/St, zum Stillstand gebremst wurde. Bei einer ursprünglichen Temperatur der Bremstrommel von 25° C steigt sie am Ende der Bremsung auf 108° C. Je grösser und dicker die Trommel, desto geringer der Temperaturanstieg bei kurzzeitigen Bremsungen, weil in diesem Falle eine grössere Metallmenge zu erwärmen ist,- als bei kleinen Bremstrommeln. Noch viel höhere Temperaturen treten in den Bremstrommeln beim Befahren von langen Gefällstrecken auf. Eine ähnliche Rechnung ergab für eine Talfahrt von 100 m Höhendifferenz, wobei die Bremse lediglich ein Ansteigen der Geschwindigkeit über 60 km/St, zu verhindern hatte, eine Endtemperatur von mehr als 300 ° C. Nach dem Ueberholen schwenkt er möglichst rasch wieder auf die rechte Fahrbahnseite ein, so rasch meistens, dass der Ueberholte nolens volens die Wirkung seiner Bremsen unter Beweis stellen muss. Hiebe! wurde allerdings die Bremswirkung von Roll- und Luftwiderstand vernachlässigt, desgleichen die Kühlwirkung des Fahrwindes auf die Bremstrommeln. Auch , wurde angenommen, dass die Talfahrt im Freilauf erfolgt. Bei Lastwagen allerdings kommen derartig hohe Temperaturen bei längeren Talfahrten nachgewiesenermassen öfter vor. Ueberhaupt haben dort die Bremsbeläge ein ganz besonders rauhes Leben. So können bei den häufigen Stops von Omnibussen im Stadtverkehr gelegentlich Bremstrommeltemperaturen von weit über 200 * C auftreten. Dass unter derartigen Arbeitsbedingungen die ohnehin nicht leichte Aufgabe der Bremsbeläge besonders schwer ' ist, und nur das beste Material zu genügen vermag, versteht sich von selbst. Abgesehen davon, dass bei schlechten Belägen die Abnützung bei hohen Temperaturen bedeutend höher ist als bei guten Qualitäten, verfügen Elektrischer Thermometer Die Arbeit der Bremsbeläge wird noch dadurch erschwert, dass sich die Bremsarbeit in Wärme umsetzt, so dass die Bremstrommeln sehr heiss werden. Besonders bei Talfahrten unter ausschliesslicher Benützung der Radbremsen treten mitunter sehr hohe Temperaturen auf. Man erkennt dies am Rauchen der Bremsen. Obige Darstellung bezieht sich auf ein Rechenbeispiel, wobei angenommen wurde, dass ein Wagren von 1200 ig Gewicht unter ausschliesslicher Benützung der Radbremsen bei konstanter Fahrgeschwindigkeit eine Rampe •von 100 m Höhendifferenz hinunterfährt. Endtemperatur der Bremstrommeln = 360° G mit elektrischem Gerät messbar. sie auch nicht Immer über einen bei allen Reibungen gleichbleibenden Reibungskoeffizienten. Dies kann zum schiefen Ziehen der Bremsen bei starker Erwärmung führen und ist ein weiterer Grund dafür, stets nur erstklassige Qualitätsbeläge montieren zu lassen nach dem bewährten Grundsatz, den wir dieser Nummer als Leitmotiv voranstellten: Safety First. -b- Prüfung eines gebrauchten Wagens Ganz im Gegenteil zum Menschen, bei dem sich oft unter rauher, ungepflegter Schale der prächtigste Charakter verbirgt, ist beim Auto die « Schale» von primärer Wichtigkeit. Das kommt daher, weil beim Auto mehr die Pflege, als der Charakter interessiert. Sie werden gewiss finden, dass dieser Satz eigentlich dem soeben geschilderten himmelblauen Schulbeispiel widerspricht. Doch das ist nur scheinbar, denn der Sachverständige wusste sofort, als er das Himmelblau an Stellen sah, wo es gar nicht hingehört, dass da Dinge verdeckt werden sollen, die unerfreulich sind. Glücklicherweise aber sind solche Fälle selten. Meist tritt Ihnen der Wagen in seinem natürlichen Glänze entgegen, und es ist dann oft erstaunlich, was man alles von aussen sehen kann. Der äussere Zustand. Dass man erkennen kann, ob der oder die Vorbesitzer den Wagen gut pflegen, ist wohl klar. Sie wissen ja selbst, dass Nickelteile rosten oder blind werden, wenn man sie nicht pflegt, dass in den stillen Ecken — über den Kotflügeln, am Trittbrett, an den Kanten von Zierleisten, neben den Scharnieren, an der Regenrinne, an den Deckleisten der Türen — der Lack abblättert, wenn er nicht regelmässig mit Polituren behandelt wurde, und dass das Verdeck eines Kabrioletts Stockflecke bekommt, wenn man es nass zusammenlegt. Das sind an sich nur Schönheitsfehler, ebenso wie Flecken in der Polsterung, aber sie lassen weiter schliessen : Wer" seinen Wagen aussen nicht pflegte, sorgte meist auch schlecht für die Maschine. Wie alt ist der Wagen ? Was nützt es Ihnen, wenn Sie wissen, dass Sie ein Modell 34 vor sich haben. Ein Modell 34 kann 15,000 km gefahren sein, es kann aber auch schon 60,000 km auf dem Buckel haben. Ein Blick auf den Tachometer zeigt 9600, und der Verkäufer erzähät Ihnen, der Wagen habe 1% Jahre wegen Erbschaftsstreit gestanden und sei daher wie neu. Können Sie es nachprüfen ? Gewiss ! Mit ziemlicher Genauigkeit Der Zustand des Daches, "der Scheinwerfer, der Türgriffe, der Trittbretter, des Handrades, des Schalthebels, des Polsters des Führersitzes und der Bereifung gibt die Antwort. mm auf Betriebssicherheit Ein Wagen, der erst 15,000 oder 20,000 km der Sonne und dem Regen ausgesetzt war, hat ein Dach, dessen Lack wie neu aussieht Allmählich aber bilden sich über die ganze Fläche feine Haarrisse und ein alter Karren sieht von oben aus wie ein Beefsteak. Der Staub der Landstrasse wirkt auf die Scheinwerfer wie ein Sandstrahlgebläse. Sehen Sie einmal genau auf die Aussenkanten der Ringe, die das Glas einfassen. Schimmert das Messing durch, so dürfen Sie ruhig « aha » denken. Die feuchten oder schmutzigen Hände des Fahrers nutzen in schöner Gleichmässigkeit die Türgriffe, den Kranz des Handrades und den Schalthebel ab, die Hosen des Fahrers reiben auf der Polsterung und die Schuhsohlen auf den Trittbrettern. Da kann auf dem Tachometer stehen, was da will, der erfahrene Fachmann führt fast auf 5000 km genau, wieviel der Wagen hinter sich hat. Die Bereifung gibt ihm schliessTich die Bestätigung. 25,000 bis 30,000 km darf man für einen Satz Bereifung rechnen und nicht alle Reifen sterben durch Nägel oder andere Verletzungen einen frühzeitigen Tod. Ist das Profil des Reifens noch voll vorhanden, so ist der Wagen nicht mehr als 15,000 km gefahren oder... es ist die zweite Garnitur drauf und man muss mit 35,000 bis 40,000 km rechnen. Hatte der Wagen schon einen Unfall? Wenn Sie nicht bei einer grossen bekannten Firma kaufen, werden Sie meist einem Achselzucken begegnen, wenn Sie Garantie für < Bruch-, Riss- und Schweissfreiheit» verlangen. Das Achselzucken ist im übrigen eine durchaus anständige Handlungsweise* denn weder weiss es der Händler, noch können Sie es feststellen, ohne den Wagen in seine kleinsten Einzelteile zu zerlegen. Der verantwortungslose Händler gibt Ihnen seelenruhig die Garantie, und wenn dann wirks lieh etwas passiert, ist doch nichts zu holen. Da hilft nur Selbsthilfe, und diese ist mit einiger Wahrscheinlichkeit möglich, sofern der Wagen im ganzen noch seinen ersten Lack hat. (Man stellt das fest, indem man an ganz verborgenen Stellen etwas Lack mit dem Taschenmesser abblättert.) Dann untersucht man, ob der Wagen schon einmal einen ernsten Zusarmnenstoss hatte. PATENT! Tel. 26.828-29 Seehofstrasse 15 Das Auflegen und Abnehmen der SCHNEEKETTEN ist durch die WEED- GRIFFKETTE sehr erleichtert Verlangen Sie daher Bei Ihrem Garagisten ausdrücklich nur WEED GRIFFKETTEN Grosse Auswahl in FROSTSCHUTZ-SCHEIBEN neuester Modelle, HEIZUNGEN BERN Tel. 26.035 Effingerstr. 6A und in anderen WINTERARTIKELN ACAR A.-G. 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