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E_1938_Zeitung_Nr.090

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 8. NOVEMBER 1938 — N° 90 IM AUTO von den Alpen zum Gelben Meer Die Reiseroute der Verfasser I Dietrich Aktiengesellschaft Guterstr./Delsbergerallee 50 Telephon 26.851 in der neuen Werkstätte Nauenstrasse 43—45 n W. Carbani Sohne & Co. Greyerzstrasse 80 Telephon 22.417 P.Kupferschmid Erlachstrasse 7 Teleph. 23.695 Die Leser der Automobil-Revue werden sich noch an die interessanten Reisebilder von HANS LEUENBERGER erinnern. Er hat nun, zusammen mit seiner Reisegefährtin LYDIA OSWALD unter dem Namen «Seltsames Asien» über seine Autofahrt quer durch Asien ein höchst interessantes Erlebnisbuch herausgegeben. Tausende von Hindernissen legten sich ihnen in den Weg. Immer wieder schienen Ereignisse der grossen Reise ein vorzeitiges Ende zu bereiten. Aber das Buch berichtet nicht nur von den Reiseabenteuern. Leuenberger befasst sich in flottem Erzählerstil mit den vielen, teils kleinen, teils grossen Problemen Asiens. Er scheut sich auch nicht, die erschütterte Position der Weissen in Asien zu schildern und deren Ursachen aufzudecken. Hundertzehn glänzende photographische Aufnahmen zeigen gleichzeitig in Bildern Land, Volk und Kultur des durchfahrenen Erdteils, führen uns beim Beginn der Reise auf ungewöhnlicher Route über Albanien nach Konstantinopel, durch die Türkei, Irak, Indien, Siam, Indochina, China und Japan. Den interessanten, unterhaltsamen und aufschlussreichen Textkapiteln reihen sich diese bisher unbekannten und einzigartigen Aufnahmen würdig an. Das vorliegende Werk wird gerade in der heutigen Zeit regstem Interesse begegnen. Preis des stattlichen Leinenbandes Fr. 9.50 In allen grössern Buchhandlungen vorrätig. VERLAG HALLWAG BERN LUZERN Fr. Born ^Auto-Lackiererei Telephon 680 Amrein&lmbach Malergeschäft und Autolackiererei. Schriftenmalerei. Schlagfeste Emaillierungen im Ofen Vonmatt str. 28 u. 30 Telephon 25.500 A. Wehle Dörflistrasse 4 Telephon 68.081 ZÜRICH HORGEN LUZERN ST. 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N» 90 No 90 II. Blatt BERN, 8. Nov. 1938 Tedintfsthe Notizen Ein „Omnibus", der durch zwei Meter tiefes Wasser „watet" Der Besitzer eines Hotels auf einer Insel an der englischen Küste, die nur bei Ebbe durch den Strand mit dem Festland in Verbindung steht, bei Flut jedoch durch das alsdann 2 m tiefe Wasser isoliert ist, kam auf die gelungene Idee, einen Wasseromnibus für seine Gäste zu bauen. Es handelt sich um eine Art fahrbaren «Pfahlbaus», dessen Plattform mehr als 2 m über dem Boden Hegt Er ruht auf einem Spezial-Fahrgestell, das hinten Raupenbänder und vorn Pneus besitzt. Angetrieben wird das sonderbare Fahrzeug durch einen auf der Plattform untergebrachten Motor, der auf eine normale Hinterachse arbeitet. Auf deren Enden sitzen Kettenräder, die durch lange Rollenketten den Antrieb an die untenliegenden Raupenketten weiterleiten. Ein englischer Journalist, der Gelegenheit hatte, mit dem sonderbaren, storchbeinigen « Omnibus» zum Inselhotel zu fahren, berichtet, dass besonders des Nachts solch eine Meerfahrt ein Erlebnis darstelle, das man nicht so leicht vergisst, um so mehr, als der Fahrer das Vehikel nicht auf dem geraden Wege durch das Gewässer lenkt, da er den festen Sandbänken folgen und weiche Stellen vermeiden muss. -b- Zwei Beispiele von Rechenschiebern zur Berechnung der Steigfähigkeit von Motorfahrzeugen aus dem Beschleunigungs- Diagramm. Der obere Rechenstab ist für derartige Berechnungen im metrischen Maßsystem gedacht, der untere erlaubt gleichreitig auch mit englischen Massen zu rechnen. Ein Engländer hat sich ein •neuartiges Sonnendach gesetzlich schützen lassen. Beim Oeffnen rollt es sich wie ein Rouleau auf einen in die Rückwand eingebauten Zylinder auf. Der Antrieb erfolgt durch eine am Instrumentenbrett montierte Kurbel. Die Dachöffnung reicht vom vordem Dachrand bis unter das Rückfenster in der Hinterwand, das mitsamt dem Verdeckstoff wird. aufgerollt -fw- Em Rechengerät zur Bestimmung der Steigfähigkeit. Unsere Leser werden schon bemerkt haben, dass wir in unseren Wagen-Prüfberichten stets die Steigfähigkeit bei jeder Fahrgeschwindigkeit und für jeden Gang angeben. In Nr. 2 der «Automobil- Revue» dieses Jahres beschrieben wir die Zusammenhänge zwischen Beschleunigung und Steigfähigkeit des Automobils und wiesen im weiteren darauf hin, wie man aus der mit dem registrierenden Geschwindigkeitsmesser ermittelten Beschleunigungs- Kennlinie die Steigfähigkeit errechnen kann. Hiebei legten wir besonderes Gewicht auf die Erläuterung der wichtigen Rolle, welche die Massen der umlaufenden Wagenteile bei der Beschleunigung spielen. Sie unterliegen beim Anfahren neben der geradlinigen Beschleunigung noch einer Winkelbeschleunigung. Die Trägheit des Wagens scheint deshalb grösser zu sein als dies seiner aus dem Gewicht errechneten Masse zukäme. Er benimmt sich mit andern Worten so, als ob er eine grössere «scheinbare Masse» besässe. mil i i i 11 i i 111111 I I i | i | i [ i hl i i i i [ 11 i n i 1 | ' I I i I | i i I I i I Uli i i i i in i II tiglShM%k 5 4 4 ir e 4