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E_1938_Zeitung_Nr.091

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AUTOMOBIL-REVUE FREITAG,

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BERN, Freitag, 11. November 1938 Automobil-Revue - II. Blatt, Nr. 91 Aus den Memoiren einer Kammerfrau Der Hof Ludwigs XV. Die Etikette des Hofes von Versailles wurde noch so streng in allen Formen eingehalten wie zur Zeit Ludwigs XIV. Nur die Würde fehlte. Und von der Heiterkeit war keine Spur mehr zu finden. Jene Stätten, wo sich französischer Geist und französische Grazie entfalteten, suchte man vergebens in Versailles. Geist und Bildung gab es nur in Paris. geben, denn Ludwig XV. war bereits im Begriff, auf die Jagd zu gehen. Jeden Abend um 6 Uhr musste ich meine Lektüre bei den Prinzessinnen unterbrechen, denn sie begaben sich um diese Zeit mit den Prinzen zu Ludwig XV. Dieser Besuch hiess «das Stiefelausziehen des Königs» und war von einer Art Etikette begleitet. Die Prinzessinnen mussten einen ungeheuren Reifrock anlegen, über den ein mit Gold oder Spitzen besetzter Rock gestülpt wurde. Um ihre Taille banden sie eine lange Schleppe und verbargen ihr sonstiges Neglig6 durch ein grosses Mantelett aus schwarzem Taft, das bis zum Kinn verhüllte. Die Ehrenkavaliere, die Damen, die Stallmeister und leuchtertragenden Lakaien begleiteten sie zum König. Im Nu war das sonst so einsame Schloss mit Leben erfüllt. Der König küsste jede Prinzessin auf die Stirn, und der Besuch war zu Ende. Manchmal war er so kurz, dass die unterbrochene Lektüre schon nach einer Viertelstunde wieder aufgenommen werden konnte. Die Prinzessinnen kehrten in ihre Zimmer zurück, legten, ihre Schleppen und Prunkröcke ab, nahmen ihre Handarbeiten und ich mein Buch wieder auf. Von Madame Campan Die Prinzessinnen lebten ganz getrennt vom König, der sich seit dem Tod der Marquise von Pompadour vollkommen absonderte. Die Feinde des Herzogs von Choiseul wussten dar her nicht, in welchem Salon und auf welchen Wegen sie den Sturz eines Mannes, der ihnen unbequem war, herbeiführen könnten. Der König verkehrte nur mit Frauen von so niedrigem Niveau, dass man sich ihrer nicht für eine Intrigue auf lange Sicht bedienen konnte. Ueberdies wechselten die Schönheiten im Serail des Königs, dem Hirschpark, sehr oft. Man wollte daher dem Herrscher eine Mätresse geben, die imstande war, einen Salon zu führen. Hier hoffte man, durch unaufhörliche Beeinflussung die alte Anhänglichkeit Ludwigs XV. an den Herzog von Choiseul zu untergraben. Man wählte Frau von Du Barry zu diesem Zwecke, und diese war ja nun allerdings aus niedrigstem Stande. Ihre Herkunft, ihre Erziehung, ihre Gewohnheiten, alles an ihr trug den Stempel der Gemeinheit. Aber man verheiratete sie an einen Mann, dessen Adel bis zum Jahre 1400 zurückreichte. Es war der Sieger von" Mahon, der eine so schmutzige Intrigue einfädelte. Diese Mätresse war wie keine andere geeignet, einen alten Mann aufzuheitern, den die königliche Grosse bedrückte, den Vergnügungen ermüdeten, und der von der Wollust übersättig war. In dieser Zeit hätte selbst die Marquise von Pompadour trotz ihrer Klugheit, ihrer Talente, ihrer Schönheit und mit ihrer echten Liebe auf den verlebten Herrscher keinen Einfluss mehr gehabt. Es brauchte nun eine Sultanin, die ihre Spässe mit ihm trieb, ohne auf seine königliche Würde Rücksicht zu nehmen. Die Du Barry Hess allen Anstand derart ausser acht, dass sie eines Tages darauf bestand, einer Sitzung des Staatsrates beizuwohnen. Der König war so schwach, dazu seine Zustimmung zu geben. In geradezu lächerlicher Weise sass sie in ihren Lehnstuhl hingegossen und trieb dabei alle jene Kindereien, die alten Sultanen Freude bereiten. Ein anderes Mal, als der König ein Paket Briefe erhalten hatte, riss sie es ihm einfach aus der Hand, weil sie einen Brief des Herzogs von Broglie darin entdeckt hatte. Sie sagte dem König, es sei ihr bekannt, dass dieser schändliche Broglie Böses von ihr schrieb. Diesmal solle es ihm aber nicht gelingen, etwas über sie dem König zu berichten. Ludwig wollte sich des Päckchens wieder bemächtigen. Sie hielt es fest, der König lief ihr nach, sie rannte zweimal um den Tisch herum, der im, Sitzungssaal stand, der König immer hinter ihr her. Und als sie an den Kamin gelangte, warf sie die Briefe hinein, die sofort verbrannten. Der König war wütend, fasste seine freche Mätresse beim Arm und wies sie zur Türe hinaus, ohne sie eines Wortes zu würdigen. Frau von Du Stich von Beauvarlet. Madame Du Barry. Seit dem Tode der Marquise von Pompadour hatte der König keine offizielle Mätresse. Er begnügte sich mit den Freuden ( die ihm sein kleiner Harem im Hirschpark bot. Wie man weiss, war es für ihn das reizvollste seines Lebens, wenn er den König von Frankreich vergessen und nur Louis von Bourbon sein konnte. Wenn die Massnahmen seiner Minister scheiterten, so pflegte er nur zu sagen: «Sie wollten es so; sie dachten, es sei so am besten.» Der König liebte es, den skandalösen Teil seiner Privatausgaben persönlich zu regeln. So verkaufte er eines Tages an einen leitenden Beamten im Kriegsministerium ein Haus, wo er eine seiner Mätressen untergebracht hatte. Der Vertrag lautete auf den Namen Louis de Bourbon, und der Käufer brachte dem König persönlich in sein Privatkabinett einen Beutel voll Gold, der den Kaufpreis des Hauses enthielt. Ludwig XV. sah seine Familie sehr wenig. Er ging jeden Morgen über eine geheime Wendeltreppe zu Madame Adelaide hinab. Oft brachte er seinen Kaffee mit, den er selbst bereitet hatte, und trank ihn bei ihr. Madame Adelaide zog an einer Klingelschnur, wodurch Madame Victoire von dem Besuch des Königs benachrichtigt wurde. Madame Victoire erhob sich, um sich zu ihrer Schwester zu begeben, läutete indes Madame Sophie, die wiederum ihre Schwester Louise durch ihre Glocke benachrichtigte. Die Zimmer der Prinzessinnen waren sehr gross und weit voneinander gelegen. Madame Louise wohnte im entferntesten. Diese letzte Tochter Ludwigs XV. war etwas verkrüppelt und sehr klein. Um bei der täglichen Zusammenkunft zu erscheinen, musste die arme Prinzessin laufend eine lange Reihe, von Zimmern durcheilen 9 und hatte dann gerade noch Zeit, ihrem Vater einen Kuss zu Der König •Er war sehr geschickt in der Verrichtung gewisser unbedeutender Kleinigkeiten, die die Aufmerksamkeit lediglich mangels würdigerer Gegenstände erregten. So verstand er es zum Beispiel ausgezeichnet, durch einen einzigen Schlag mit der Rückseite der Gabel die Spitze eines Eis abzuheben. Daher ass er immer bei grosser Galatafel Eier, und die Zuschauer, die sich dabei einfanden, kehrten stets entzückt heim, weniger weil sie den schönen König gesehen hatten, als wegen der Geschicklichkeit, womit er sein Ei öffnete. In den Salons zu Versailles zitierte man oft mit Vergnügen einige Antworten Ludwigs XV., die von seinem subtilen Geist und seiner hohen Bildung Zeugnis ablegten. Sie sind bereits in die Anekdotensammlungen aufgenommen worden und allgemein geschätzt. Damals war der König immer noch beliebt. Man hätte gewünscht, dass endlich eine seinem Alter angemessene Lebensweise einen Schleier über seine früheren Verirrungen werfen und so die Liebe rechtfertigen möge, die die Franzosen für ihn als Jüngling empfunden haben. Es fiel allen schwer, ihn streng zu richten. Als er am Hofe offizielle Mätressen einführte, beschuldigte man die Königin zu grosser Nachsicht. Man warf den Prinzessinnen vor, warum sie nicht verhinderten, dass der König bei irgendeiner neuen Favoritin einen intimen Gesellschaftskreis bildete. Die Damen des Hofes Marie-Antoinette. Gemälde von Iladame Vitie le Brun.