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E_1938_Zeitung_Nr.097

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Ausland Deutschland

Ausland Deutschland schreibt Feststellung des Benzinverbrauchs nach einheitlichem Verfahren vor. Katalogangaben über den Benzinverbrauch ei- »eg bestimmten Wagentyps wachsen «ich mitunter «um Zankapfel zwischen Käufer und Verkäufer aus. Dann nämlich, wenn sich der Konsum erheblich höher stellt, als nach den Zusicherungen der Werbedrucksachen oder des Verkäufers zu erwarten war. In diesem Fall eetzt es Reklamationen, und vielleicht einen ganzen Rattenkönig von Scherereien ab. Um der Entstehung solcher Meinungsverschiedenheiten vorzubeugen, sind nun von den «uständigen deutschen Behörden in Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie und den Konsumenten einheitliche Bestimmungen über die Ermittlung des Treibstoffverbrauchs aufgestellt worden. Der Benzinkonsum, musste man sich dabei sagen, stellt keine feststehende, unabänderliche Grosse dar, vielmehr unterliegt er dem. Einfluss einer ganzen Reihe von Faktoren, wie Geschwindigkeit, Stadt- oder Landstrassenbetrieb, Fahrweise usw. Also (lautete der Schluss aus dieser Erkenntnis) muss auch die Methode der Verhraucherrechnung, auf die man sich einigt, allen diesen Einflüssen genügend Rechnung tragen und sie soweit wie möglich vereinheitlichen. Die Lösung, die auf Grund dieser Ueberlegungen gefunden und bereits als verbindlich erklärt worden ist, lässt sich wie folgt umschreiben: etwa 50—60 km der Autobahn sind bei vollbelastetem Wagen mit gleichmässiger Geschwindigkeit, welche % der Höchstgeschwindigkeit des betreffenden Fahrzeugtyps entsprechen, hin und zurück zu durchfahren. Zur Berücksichtigung ungünstiger Umstände wird der dabei festgestellte Benzinkonsum noch um 10% erhöht. Der auf diese Weise erhaltene Wert gilt dann als Treibstoffverbrauch, dessen Angabe im Verkehr mit den Kunden bindende Kraft zukommt. Das «Reynaud-Programm» und die französische Oelwirtschaft. Der umfassende Sanierungsplan der französischen Regierung bringt der Wirtschaft des Landes im allgemeinen und seiner Oelwirtschaft sowie dem motorisierten Strassenverkehr im besondern neue schwere Belastungen. Darüber hinaus verstärkt er die staatliche Einflussnahme auf die Petroleumindustrie und die ihr nahestehenden Gebiete. Zum drittenmal innerhalb dieses Jahres erfahren mit sofortiger Wirkung die Zölle für die wichtigsten Produkte eine scharfe Erhöhung, die einschliesslich Zollstempel und Abgabe an die Steuererhebungsstelle folgende Beträge ausmacht: Echt amerikanisch! Die Stadt Cleveland hat den Automobilisten ein willkommenes Geschenk beschert: Briefkasten, in die sie, ohne auszusteigen, ihre Post einwerfen können und die sich allgemeiner Beliebtheit erfreuen. Benzin (tourisme u. anderes) per hl 21.23 Francs Petroleum und White Spirit » » 20 22 » Schmieröle » dz 50.55 » Gasöl > > 15.17 » Heizöl » » 6.07 » Entsprechend sind die Preise (je hl) wie folgt erhöht worden : für Benzin um 21 Frs.r Petroleum 20.20 Frs., Gasöl 13 Frs. und Heizöl 60 Frs. (je Tonne). Im Hinblick auf ihre erhöhten cif-Kosten ist die Industrie zu weiteren Zuschlägen berechtigt. Diese betragen bei Petroleum und Gasöl 4 Frs-. je hl und bei Heizöl 15—45 Frs. je Tonne. Der Abgabepreis für Beimischungsalkohol ist gleichzeitig mit den Zollerhöhungen, heraufgesetzt worden und beträgt nun für Schwergemisch und andere Spezialgemische 251 Frs. per hl, gegen 236.50 Frs., und für AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 2. DEZEMBER 193S — N° 97 andere Treibstoffe 265.50 Frs. gegen 251 Frs.. Ferner ist die Produktionsabgabe für die Raffineriegase mit den neuen Zöllen in eine einheitlich© Abgabe zusammengefasst worden, die sich auf 50 Frs. je hl gegen, früher 12 Frs. beläuft. Allein für den Betrieb motorisierter Eisenbahnfahrzeuge sowie für lantW wirtschaftliche Motoren ist eine Zollermässigung für Gasöl um 100 Frs. je dz eingetreten. Ein weiteres, ausschliesslich der Treibstoffwirtschaft gewidmetes Dekret-Gesetz enthält die Massnahmen für eine Ausdehnung der staatlichen Befugnisse. Der Direktor des Nationalen Brennstoffamts wird nunmehr Mitglied der Zentralverwaltung des Ministeriums für Oeffentliche Arbeiten und den Direktoren dieser Behörde gleichgestellt, womit die statutenmässig garantierte Autonomie des Brennstoffamts aufhört. Die technischen Mitarbeiter dieses Amts erhalten eine besondere Rechtsstellung nach dem Muster des Statuts für die Ingenieure der Luftfahrt, eine Bestimmung, die offenbar den Uebergang dieser Beamten in die Privatindustrie erschweren soll. Die Verordnung vom 17. Juni 1938 über den «Nationalen Treibstoff plan» wird insofern abgeändert, als nun der Staat ausser den im Juni vorgesehenen Kapitalbeteiligungen an den mit der Durchführung dieses Plans betrauten Unternehmen auch Darlehen und Darlehensbürgschaften an diese gewähren kann. Zweifellos haben die Erfolge der gemischtwirtschaftlichen Societe" Francaise des Transports Petroliers diese Ausdehnung der staatlichen Interessenahme angeregt. Da der erwähnte Plan sehr weit gespannt ist, lässt sich noch nicht klar ersehen, für welche Zwecke die staatlichen Darlehen eingesetzt werden sollen. Man darf aber wohl annehmen, dass diese finanzielle Ermächtigung für das in Vorbereitung begriffene Projekt zum Bau von Anlagen für die Produktion von Flugbenzin auf der Basis von Stein- und Braunkohlenölen bestimmt ist. Schliesslich werden die Importeure von Benzol den für die Lizenzträger von Mineralölen geltenden Vorschriften über die Haltung von Pflichtreserven unterworfen. In den ersten neun Monaten 1938 betrug Frankreichs Einfuhr von Moto-- renbenzol 20 687 t, während seine Eigenerzeugung an Benzol immer noch bei etwa 75 000 t jährlich stagniert. Der Staat erhält nunmehr die Befugnis, die Kokereien und Gasanstalten zum Bau vqn Benzolgewinnungsanlagen zu zwingen, wovon eine Steigerung der französischen Benzölgewinttung auf 90000—100 000 t jährlich erwartet wird. Hinsichtlich der Preiskontrolle im allgemeinen steht künftig eine liberalere Politik insofern zu erwarten, als nur noch in Ausnahmefällen die vorhergehende Genehmigung von Preisaufschlägen verlangt wird. Diejenigen Produkte, die ihr weiterhin unterworfen bleiben, werden noch durch besondere Verfügung bezeichnet werden. Zu ihnen werden zweifellos auch die Mineralölerzeugnisse gehören, für die voraussichtlich die Preiskontrolle dem Nationalen Brennstoffamt übertragen wird. Die neuen Verordnungen enthalten auch die schon angekündigte Kodiiizierung der Koordinationsbestimmungen, die weitere dem gewerblichen Kraftverkehr abträgliche Massnahmen einschliesst. So wird z. B. nun der private Gütertransport mittels Motorfahrzeugen der behördlichen Genehmigung unterstellt, wenn Fahrzeuge über 12 t benutzt werden. Die Abgaben für Omnibusse und Lastwagen werden gestaffelt und überschreiten bei grösseren Fahrzeugen die ursprünglich vorgesehenen Sätze von 125 franz. Fr. je Sitzplatz bzw. 500 franz. Fr. je Tonne um ein erhebliches. Schliesslich dehnte Anhanger Motorkipper Seilwinder Lastwinder Fabrikations- und'Vertriebsrecht für patent. Auto - Skihalter und Gepäckträger ist für sämtliche Kantone der Schweiz in Lizenz zu vergeben. Für Karosserien, Autospenglereien oder Garagen wertvolle Verdienstmöglichkeiten. Prima Referenzen, grosser Umsatz nachweisbar. Erforderliches Kapital Fr. 1000.- bis Fr. 2000.-, Je nach Gebiet. 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N° 97 — FREITAG, 2. DEZEMBER 1939 AUTOMOBIL-REVUE ein Dekret über die Organisationskontrolle des Transportwesens das Monopol der Eisenbahn für Transporte der staatlichen Institutionen und der Selbstverwaltungskörper auch auf diejenigen privaten Unternehmungen aus, die Lieferanten für öffentliche Arbeiten sind. Da die Rüstungslieferungen in der französischen Wirtschaft künftig noch eine weit grössere Rolle als bisher spielen werden, bedeutet diese Ausdehnung des Monopols der Eisenbahnen einen schweren Schlag für den gewerblichen Güterverkehr. Aus allem ergibt sich demnach klar, dass die liberalere Wirtschaftspolitik und das Bemühen um Wiederherstellung der Unternehmerinitiative, wie sie der neue Sanierungsplan "zum Ausdruck bringen soll, der Oelindustrie und dem Kraftverkehr jedenfalls nicht zugutekommen. Hier wie da sind die alten Belastungen nur durch neue verstärkt' worden. Auf solche Weise kann die Motorisierung Frankreichs, auf die die Regierung offensichtlich Wert legt, schwerlich gefördert werden. J. R K. AKTUELLES Arbeltsbeschaffung und Strassenverkehr. Obwohl der Bund eeit langem erhebliche Zollerträgnisse aus der Benzin- und Automobileinfuhr bezieht, hat er doch erst in den letzten Jahron ingefangen, diese motorfahrzeugbedingten Einnahmen dem Strassenbau zuzuwenden- Sie sind auf Grund des im Jahre 1935 beschlossenen Ausbauprogramms für die Alpenstras6en in den Jahren 1936 und 1937 rund 14 Millionen Franken für Strassen verausgabt worden. Erfreulicherweise beabsichtigen die Bundesbehörden, im Rahmen der neuen Arbeitsbeschaffungspolitik, die Förderung des Strassenbaus zu verstärken; zudem planen sie ihre Unterstützung auch auf andere für den Strassenverkehr bedeutsame Gebiete auszudehnen. „ In der ausserordentlichen Novembersession des Nationalrates ist die «grosse» Arbeitsbeschaffungsvorlage verabschiedet worden, die bei einem Gesamtkreditaufwand von mehr als 320 Millionen Franken vor allem die folgenden, den motorisierten Strassenverkehr unmittelbar oder mittelbar berünrenden Kreditposten enthält: Mit Rücksicht darauf, dass sich schon jetzt wieder Stimmen melden, die uns anfragen, ob die Weihnachtshilfsaktion für arme Gebirgsbewohner von unserm Blatt auch dieses Jahr durchgeführt werde, haben wir uns entschlossen, Gaben, welche uns zugehen, an die Adressen bedürftiger Familien weiterzuleiten. Erwünscht sind vor allem Kleider, Lebensmittel, Wäsche, Schuhe, Kinderspielzeug. Redaktion. lieh ihrer Durchführung beträchtliche UnUarseiten und Schwierigkeiten ab. Was insbesondere den Strassenverkehr anbetrifft, so besteht — abgesehen von den Krediten — über die vorgesehenen Arbeiten nicht die wünschenswerte Klarheit Vor allem die Verbindung nach der Südostschweiz ist noch stark umkämpft. Obwohl es sich dabei um eine Strasse handelt, die im militärischen und damit allgemein schweizerischen Interesse erstellt werden soll, versuchen die Graubündner, sich auf ihre besondern lokalen und regionalen Wirtschaftsinteressen versteifend, die Trassewahl «u beein~ flussen. Diese Stellungnahme droht die Lösung der Frage der Verbindung nach der Südostachweiz in nachgerade gefährlicher und unverantwortlicher Weise zu erschweren und jedenfalls zu verzögern. Der Ruf nach einer starken bundesrätlichen Hand scheint bei einer derartigen Sachlage in der Tat angebracht. Man versteht es nur schwer, weshalb dieses, Strassenprojekt nicht längst endgültig projektiert und bereits im. Zusammenhang mit de» «kleinen» Arbeitsbeschaffungsvorlage in Angriff genommen worden ist, haben doch unsere obersten Landesbehörden deutlich genug versichert, um was es hier geht. So hat Bundesrat Obrecht beispielsweise in der Sitzung des Nationalrates vom 23. September 1938 bezüglich der Strashenverbindun? nach der Südostschweiz erklärt: € ..hier liegt da« P.rimäre ja nicht in der Arbeitsbeschaffung, sondern bei den militärischen Belangen. Wir müssen den Verhältnissen, wie sie durch die Aenderungen eingetreten sind, Rechnung tragen. Es braucht ein Minimum von militärgengraphischen Kenntnissen, um einzu. sehen, dass wir, so wie die Verhältnisse heute liegen, neue Verbindungen schaffen müssen, damit unsere Südostschweiz im Kriegsfalle zur Winterszeit mit dem übrigen Vaterland die Verbindung aufrechterhalten kann. Das ist eine absolute militärische Notwendigkeit; man hätte diese 35 Millionen gerade «o gut dem militärischen Programm einverleiben können, wie wir sie nun Unter die Arbeitsbeschaffung eingereiht haben.» Dass auch der Bau der Prageistrasse, für die im einmaligen ausserordentlichen Kredit für Bodenverbesserungen ein Bundesbeitrag vorgesehen ist, noch zu Diskussionen führen wird, sei lediglich angedeutet. Dabei handelt es sich nicht um die Trassewahl, sondern um die Frage, oh die militärisch zweifellos bedeutsame Pragelgtrasse, wie vorgesehen, als Güterstrasse von 4,6 m Breite erstellt werden soll, also in einer Fahrbahndimension, die nach dem Urteil militärischer Sachverständiger schlechthin ungenügend ist. Die grösste Schwierigkeit für die Durchführung der Vorlage liegt jedoch in der rinanzierungsfrare. Wie der Bundesrat in seinen Botschaft« bemerkt, kann die Arheifshpsphaffun? mit ihrem aussergewöhnlichen Kreditbedarf nur dann verantwortet werden, wenn für die finanzielle" Deckung gesorgt wird. Eine andere Lösunff kommt angesichts der Höhe der eidgenössischen Staatsschuld und des t'ir die Finanzgebarung auf?estß'Hen Grundsatzes «Keine neue Ausgabe ohne Deckung» nicht in Betracht. Man muss sich also darüber klar sein, dass das ^rbeitsl^oeohaffunefinrogramm und damit auch die für die Förderung des motorisierten Strassenverlcehrs vorgesehenen Arbeiten nur durchspführt werden können, wpnn es gelingt, die D^fkungsfrage in einer Art und Weise zu lösen, welche die Billigung des Volkes findet. Da die DecVunffsfratte mit der Arbeitsheschaffuns in einem Verfassun^irtikal verbunden ist und somit Kleichrpitig der Volksabstimmung unterbreitet wird, ohliegt dem Gesetzgeber die delikate Aufgabe, die Klinnen des obligatorischen Referendums möglichst gefahrlos zu umfahren. Nach dem Stanfl der Kommissionberatungen muss leider festgestellt werden, dass die Vorlage vorläufig wen'? Aussicht besitzt. Zustimmung zu finden. Aneesichts der starken Ontiosition gesenüber den bundesrätüchen Vorschlägen müss man sich fragen, ob der Bundesrat nicht, gut daran täte, im Interesse der Verwirklichung des ArheitsbeschaffungsprnTarhTTis seine Hefe bezüglich der Finanzierung (Ausgleichsteuer usw.) nochmals zu revidieren. VV. SfrawenvevLehv Verkehrssperrunjf. Von zuständiger Seite wird uns mitgeteilt: Infolge Umbauarbeiten beim Bahnübergang zwischen dem Dorfe Wimmis und der Simmebrücke bei der Port, wird der durchgehende Verkehr mit Autos und Fuhrwerken auf der Staatsstrasse Spiez- Wimmis-Simmebrücke (bei der Port) in der Nacht vom 6. auf 7. Dezember 1938 von 20.00—05.00 Uhr gesperrt. Die Umleitung von Interlaken und Frutigtal erfolgt über Spiezmoos - Gwattstutz - Brodhäusi und umgekehrt. Man beachte die entsprechenden Umleitungstafeln in Spiezmoos, Spiezwiler und Siramenbrücke bei der Port. Bau von Benzintankanlagen 8 Mill. Fr. Sicherstellung der Verbindungen nach der Südostschweiz (Strassenverbindung Glarus - Vorderpheintal oder Bahn Reusstal-Disenlis); Ausbau der Klausen-, Oberalp- und Lukmanierstrasse 35 »> Beitrag für den Bau der Pragel- Utopisches strasse .,..•..!._ »._» Förderang des Fremdenverkehrs 6 » » Milifär-Prüfunnsfahrt für Motorfahrer-Offlzlert. Total 50 Mill. Fr. Die Sektion Ostschweiz der Schweizerischen Gesellschaft der Motorfahrer-Offiziere organisierte am Vorerst muss die Vorlage noch den Ständerat passieren. Schon jetzt zeichnen sich aber bejü Sonntag, den 27 November, eine ganztägige außerdienstliche Prüfungsfahrt. Für diese Veranstaltung, welche den Teilnehmern Gelegenheit bot, sich in verschiedenen Disziplinen zu üben, meldete sich die stattliche Anzahl von 20 Equipen, bestehend aus Fahrer und Hilfsfabrer. Als Startort wurde Winterthur gewählt In verschiedene Etappen eingeteilt, bot die Prüfungsstrecke den Konkurrenten Gelegenheit, ihre Fähigkeiten im Kartenlesen, im Einhalten einer resjelmässigen Durchschnittsgeschwindigkeit- sowie im gefechtsmässigen Pistolen« schiessen unter Beweis zu stellen. Der über raffiniert ausgesuchte, II. und III. Klaßstrassen führende Parcours brachte die Teilnehmer in die Gegend südlich Steckborn auf den Seerücken. Nachdem von dort aus eine Verladeübung schriftlich zu lösen war, hatten die Konkurrenten an Hand einer nicht näher bezeichneten Fliegeraufnahme ein Geländeobjekt in der Nähe von Thundorf aufzufinden. Anschliessend mussten zwei vorgeschriebene Bahnhofanlagen mit Verlade- und Umlademöglichkeiten sowie mit Zu- und Wegfahrtstrassen in bestimmter Zeit rekognosziert werden. Die letzte Aufgabe, eint» Schenken Sie Ihren Kunden nicht nur einen praktischen, sondern auch einen originellen Artikel auf das Jahresende. 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Bräm als Präsident alles daran setzte, die ausserdienstliehe Weiterbildung unserer Motorfahrer- Offiziere nach Möglichkeit zu fördern. Die von den Konkurrenten erzielten Resultate sind folgende: Gesamtkla6sement: 1. Lt. Hammer, Zürich - Lt. Hochuli, Zürich, 47 Strafpunkte; 2. Lt. Bollschweiler, Zürich - Lt Nizzola, Baden, 48 Strafpunkte; 3. Lt. Morel, Küsnacht-Ziirich T Lt. Wild, Küsnacht-Zürich, 68 Strafpunkte; 4. Hptm. Kunz, St. Gallen - Oblt. Brander, St. Gallen, 75 Strafpunkte; 5. Lt. Kellenberger, Zürich - Lt. Wasmer, Bremgarten (Bern), 81 Strafp.; 6. Oblt. Fr. Tüscher, Zürich - Oblt. Luchsinger, Zürich, 100 Strafpunkte. Pistolenschiessen: 1. Lt. Kellenberger, Zürich; 2. Lt. Schneider, Baden. Der Verwaltungsrat ist am letzten Samstag unter dem Vorsitz von Präsident Dr. Henneberg am Zentralsitz in Genf zusammengetreten. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Statutenrevision, deren Kardinalpunkte die Erweiterung des Verwaltungsrates und die Ersetzung der Generalversammlung durch eine Delegiertehversammlung bilden, worin jede Sektion nach Massgabe ihrer Mitgliederzahl vertreten sein soll, nicht ohne dass dabei allerdings gewisse Kautelen zugunsten der kleinen Sektionen getroffen würden. Delejlertenversammlung und Zentralfest 1939. An der diesjährigen Delegiertenversammlung in Baden anerbot sich, wie erinnerlich, die Sektion Zürich mit Rücksicht darauf, dass die Limmatstadt im kommenden Jahr die schweizerisch« Landesausstellung bei sieh beherbergt, die Jahrestagung und das Zentralfest des ACS 1939 zu übernehmen, ein Vorschlag, der natürlich mit Einstimmigkeit zum Beschluss erhoben wurde. Als Datum des Anlasses sind nun die Tage von 3. u n d 4. J u n i 1 9 3 9 bestimmt worden. Und dass die Zürcher alles in Bewegung setzen werden, um mit einem glanzvollen « Ausstellungs-Zentralfest» aufwarten zu können, dafür darf man schon jetzt getrost jede Wette aufnehmen. SEKTION AARGAU. Donnerstag, den 8. De- Eember 1938, findet im Hotel zum Roten Haus in Brügg die ordenliche Budget-Generalversammlung statt. Der Versammlung obliegt die Genehmigung de? Voranschlages 1939-und die Festsetzung von Jahresbeitrag und Eintrittsgeld pro 1939. Im anschliessenden zweiten Teil wird unser verehrte Zentralpräsident, Herr Dr. Mende, in Lichtbild und Film über seine im Jahre 1936 kurz vor Ausbruch des Bürgerkrieges durchgeführte Spanienreise berichten. Es steht uns hier ein aussergewöhnlicher Genuss bevor, denn Herr P. Mende ist ein ausgezeichneter Kameramann und Reporter. Zu diesem zweiten Teil, mit Beginn um 20.30 Uhr, eind namentlich auch die Damen und übrigen Angehörigen der Mitglieder recht freundlich eingeladen. Zur Erleichterung des Besuches aus allen Kantonsteilen ist dieser Anlass nach dem zentral gelegenen Brugg anberaumt worden. SEKTION BERN. Clubball, 10. Dezember, im Hotel Bellevue-Palaee, Bern. Noch bevor der Wintersport seinen Einzug hält und die Mitglieder für Wochen hinaus beansprucht, findet am 10. Dezember in den schönen Räumen des Hotels Bellevue der diesjährige Clubball statt. Im Rahmen seiner wohlgelungenen Vorgänger ist er wieder auf Tanz und Geselligkeit, begleitet vo'n dem traditionellen Mitternachtssouper und der stets gelungenen Modeschau, eingestellt Die Platzbestellungen geben in überaus grosser Zahl ein und lassen wieder auf eine starke Beteiligung der tanzfreudigen Mitglieder scbjiessen. Der Vorverkauf ist im Sektionssekretariat untergebracht und dauert bis zum Balltag, .mittags 12 Uhr. Preis der Eintrittskarte, einschlieasl. Mitternachtssouper und Billettsteuer. Fr. 10.95. Näheres siehe Einladungszirkular. Zu verkaufen OPEL KADETT ca. 15 000 km Ev. 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Dezember, also an Maria Empfang-- nis, nachmittags 3 Uhr, im Clublokal, im üblichen Rahmen durchgeführt wird. Alle Frauen und Kinder unserer Mitglieder sind dazu eingeladen. Anmeldungen mit Angabe der Kinderzahl, des Alters sowie über die Sprüchlein und Verslein welche die Kinder vortragen werden, sind an den Vorstand zu richten. Briefkasten im Cluhlokal! CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Einladung zur Generalver- Sammlung. Samstag, den 10. Dezember 1938, im Hotel Löwen (1. Stock). An unsere werten Mitalieder ergeht der Aufruf zur Teilnahme an der Generalversammlung, die auf Samstag, den 10. Dezember, angesetzt ist und punkt 8 Uhr beginnt. Der Vorstand erwartet, angesichts der Wichtigkeit der Traktanden, ein vollzähliges Erscheinen, gilt es doch in erster Linie einen Ersatz für unseren verstorbenen Präsidenten Aug. Bühler zu finden und den ganzen Vorstand neu zu bestellen, damit das Vereinsscbifflein auch für das kommende Jahr einen Steuermann habe. Der Französischkurs hat Montag, den 28. November, begonnen; Interessenten können noch berücksichtigt werden. Zur Generalversammlung sind auch die Passiven auf das herzlichste eingeladen. Der Vorstand. Verlag Schweizer Spiegel. Zürich. Die in Nr. 9ß besprochenen Bü'-'ber: «Das Pulverhorn Abrahams, Geschichten aus dem Romanischen», «Aphorismen» von Ch. Tschopp. «Schwyzer Meie» und «Handbüchlein für Banlustige» sind alle im Verlag des Schweizer Spiegels (Zürich) erschienen. Durch ein Versehen ist dieser Hinweis bei der Veröffentlichung der Rezensionen unterblieben. A«M «I«~- Industrie « Schmutz »-Bremsen AG. Die technische Leitung der «Schmutz»-Bremsen AG.' in St. Aubin hat der frühere Betriebsleiter der Motorwagenfabrik Wetzikon, Herr Franz W. Baur, mit Berechtigung zur Einzelunterschri.lt, übernommen. Automai« Wagenheber spez. für tiefgebaute Wagen Fr. 54.- Verwendung: 1. Für Wagen ohne Trittbrett seitlicher Ansatz. 2. Fü r Wagen mit Tri ttbrett.wo ei neVerstärkung angebracht werden muss. 3. 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