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E_1938_Zeitung_Nr.097

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8 AUTOMOBIL-REVUE

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BERN, Freitag, 2. Dezember 1938 Automobil-Revue - II. Blatt, Nr. 97 Mein Freund, der Hund Der Joggel Liebe in Lappland Joggel heisst er eigentlich nicht; auf dem Hunde-Zivilstandsamt ist er verbucht mit einem hocharistokratischen Namen — selbstverständlich mit einem « von » davor. Aber für uns ist er eben der Joggeli. « Es kommt mir kein Hund ins Haus!» so tönte es tagein, tagaus in jener kritischen Zeit. Es war der Predigten kein Ende über die zahllosen Untugenden des Hundegeschlechtes. Und dann kam zu allem Ueberfluss noch die Marie und erzählte, während sie den Teig für die Weihnachtsgutzeli knetete, von Flöhen und Diebstahl und Raufsucht ihrer Hunde im Heimatdorf. Meine Mutter hörte zu, und ihr Gesicht wurde immer energischer und abweisender. Aber der Joggel kam trotzdem. Ich holte ihn auf der Bahn ab. Ganz verängstigt lag er in einem Körbchen, ein kleines Häufchen Elend; als ich ihn aus seinem engen Gefängnis hob, schmiegte er sich meinen Händen an und leckte mich dankbar. Dann traten wir den Heimweif an, und er machte es sich in meinem Pelzkragen bequem. Eigentlich war es eine « Sie », drei Monate alt, und ein Foxli. Zu Hause setzte ich ihn auf die Treppe — er sollte allein den Weg in seine neue Heimat begehen — doch die Stufen waren so hoch Und der Granit so kalt, und da geschah auch schon das nasse Unglück. Stumm standen wir da und schauten zur Richterin empor, die hoch oben erschienen war und das Urteil fällen sollte. Und dieser Augenblick wurde zum feierlichsten im Leben des kleinen Tieres. Es tönte wie von der Kanzel herab, als meine Mutter die sakramentalen Worte aussprach: < Ist aber das ein Joggel. » Die Taufe, bei der es weder an Wässer — Joggeli hatte sich inzwischen in die klein« Lache hineingesetzt — noch an ernster Stimmung gemangelt hatte, war vollzogen. Mein Hund war in den Familienkreis aufgenommen. Joggeli ist inzwischen die Hauptperson geworden. Er ist aller Liebling und unser Sorgenbrecher. «Ja wenn ich den Joggel nicht hätte», so tönt es jetzt; wehe dem Besuch, der von Flöhen zu reden wagt, denn der Joggel, ein Drahthaarfox, hat seidenweiches Haar — eine etwas paradoxe Angelegenheit, aber es ist so. Joggel hat auch schon Junge gehabt Und sich bei der Geburt heldenhaft benommen. Es war gegen Abend, als er sich in meinem Zimmer winselnd unter dem Bett verkroch. Ich richtete ihm einen Korb mit Heu, das Tier legte sich dankbar hinein, stemmte seine Pfötchen gegen den Rand und wartete seiner schwersten Stunde. — Gegen zwei Uhr morgens lag das fünfte und letzte Hündchen neben dein ermatteten Muttertier. Nun begann eine herrliche Zeit für Joggel. Er ging ganz in seinen Mutterpflichten auf, sein Hundeherz verströmte in Liebe zu den Kleinen. Und als wir grausame Menschen später die gross und wild gewordenen Tierchen an Freunde verschenkten, da blickte der Joggel gar vorwurfsvoll und traurig in die Welt. — Doch der Lebensinstinkt siegte, und bald gab sich Joggel wieder ungestört seinen Lieblingsbeschäftigungen hin, namentlich dem Faulenzen. Er legte sich seelenruhig, nicht von der geringsten Regung eines schlechten Gewissens geplagt, in Mutters schön hergerichtetes Salatbeet, oder mitten in den kühlen Narzissenbusch hinein, und im Winter gehörte der weichste Sitzplatz neben dem Ofen natürlich ihm. Zum Zeitvertreib gibt er sich mit der Siamkatze ab. Sie wird knurrend am Halse gepackt und gar jämmerlich auf dem Boden hin und hergeschleipft. Nach geraumer Zeit wird dies joggelhafte Getue der würdigen Dame zu bunt; sie wacht aus ihrer urwaldnahen asiatischen Rühe auf und zeigt drohend ihre Krallen. Doch nun wird's für den Joggel erst richtig amüsant und aufregend Er zerrt sie am Schwanz und an den Ohren, und meist zieht es Taki, die Katze, vor, in riesenhaftem Sprung sich auf oder unter das Büfett zu retten. Um jedoch nicht als degeneriert zu erscheinen, führt Joggel gegen alle andern Katzen unerbittlich Krieg und jagt sie auf die höchsten Bäume. Kinder liebt er nicht sonderlich; entweder beginnen sie gleich zu schreien, wenn man mit ihnen spielen möchte, oder aber sie werden bösartig und werfen mit Steinen. Im Grunde seiner Seele ist er aber ein Philotoph, vielleicht am ehesten der Stoikerschule zuzurechnen. Er gibt sich mit beneidenswerter Rühe dem Leben und jedem Tag hin, und fällt nur etwa aus dem Gleichgewicht, wenn ein Hausierer mit schmutzigen Schuhen das Haus betritt — dann tat er den Kerl am liebsten wieder rauswerfen — oder aber, wenn er an seinem Geburtstag eine feisse, wohlgerundete, köstlich duftende Wurst beschert erhält. Elena Aeschbach. Das ist Ev Granbult mit den Renntieren. Sie zieht in die Berge. Die Bewohner von Oski standen Unter den Türen und sahen eine mächtige Renntierherde vorbeiziehen. Langsam schritten die Tiere vorwärts mit wiegendem Gang und schwangen dabei die Glocken, die sie umgebunden hatten. Es gab ein helles, frohes Geläute. «Glück am Berge!» «Glück im Tal!» rief ein Mädchen mit flachsblondem Haar und blinkenden Zähnen zurück. .•••;•. Als sie die letzten Hütten von Oski hinter Tjich hatte, da sprang ein grosser Hund auf sie zu. und umtanzte sie mit freudigem Gebell. T Tags darauf zog wieder eine Renntierherde idurch das Dorf Oski. Das ist Erik Jatko mit den Renntieren. Er zieht in die Berge. Und wieder standen die Bewohner von Oski unter den Türen und sahen eine grosse Herde mit wiegendem Schritt vorbeiziehen. Und ihre Glocken läuteten dumpf durch das Tal. «Glück am Berge!» «Glück im Tal!» antwortete ein sehniger Bursch. Seine Blauaugen lachten der Sonne entgegen. Als er die letzten Hütten von Oski ' : Von Th. Gidlewska. (Photo Rehfeld.) hinter sich hatte, da umsprang ihn bellend ein grosser Hund. «Zeige mir den Weg, Kasan, den Ev mit der Herde gezogen ist.» — Und freudig bellend setzte sich Kasan an die Spitze der Herde und führte sie in die Berge. — Sie sassen nebeneinander auf einem hohen Gipfel, und auf der Berglehne grasten die Renntiere. Helles und dumpfes Geläute vermischte sich. «Vater will dich nicht.» «Willst du mich, Ev?» Da nickte Ev ganz gewaltig mit dem Kopf, wie man es in aller Welt macht, wenn man kein richtiges Wort finden kann, das Hetz aber ganz bei der Sache ist. Und dann küssten sich die beiden und sassen wieder still beisammen, wie es alle Völker halten. Denn die Liebe und ihre Sprache sind überall gleich: im selben Tempo und mit derselben Melodie zieht sie einher. Kasan sass blinzend dabei und fühlte sich sehr wohl. Nun waren sie ja beisammen und er musste nicht immer wieder als Bote hinund herlaufen. Es ist aber einmal so in der Welt, in Lappland und überall: die Menschen wählen Wege, die nicht immer die einfachsten genannt werden können, um ihr Glück zu erreichen. Und als der Herbst gekommen war, da zogen wieder zwei Renntierherden durch das Dorf Oski. Und wieder standen die Bewohner unter den Türen. «Willkommen im Tal!» «Gruss vom Berg!» Hinter jener Herde mit hellem Geläute ging die flachsblonde Ev Granbult, hinter jener mit dumpfem Geläut der sehnige Erik Jatko. «Ich hab ihn lieb, Vater.» Der Vater aber schwieg lange. So lange, dass Ev nochmals sagen musste: «Ich häb ihn lieb.» «Vielleicht übers Jahr. Vielleicht...» Und er kaute weiter den Yiessbrei und sah starr vor sich hin. Wohl mochte er Erik Jatko ganz gut leiden; er mochte aber die blonde Ev nicht hergeben ; er wollte für sie einen Prinzen, einen Herzensprinzen. War Erik ein solcher? Und so meinte der Vater, dass die Zeit wohl Rat schaffte. Am nächsten Tag umtanzte Kasan bellend den jungen Mann, der auf der Winterweide sass und seine Renntiere mit raschem Blick abzählte. Kasan legte ein kleines Päckchen vor seine Füsse. Es war ein Stück Leinwand; in sie war ein grellrotes Herz eingestickt und auf einem Zettel stand mit ganz furchtbar ungelenker Schrift: «Ein Jahr. — Vielleicht. — Ev.» Erik wendete den -Zettel und kritzelte auf dessen Kehrseite die Worte: « Ich warte. — Erik. » Erik rollte den Zettel in ein Stück Fell und Kasan galoppierte bellend davon. Als er Ev die Nachricht überbracht hatte, da bekam er die Eingeweide einer Ziege, die eben geschlachtet worden war, noch dampfend vorgeworfen. So wusste Kasan, dass er eine gute Nachricht gebracht hatte. Und zufrieden blinzelte er zu Ev hinüber, die verträumt beim Fenster stand und zum Tal hinüberblickte, in dem Erik seine Herde hütete. Kasan lief täglich hin und her. Heute war »s eine Blume, morgen ein schönes, besonders