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E_1938_Zeitung_Nr.095

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AUTOMOBIL-REVUE FREITAG,

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BERN, Freitag, 25. November 1938 Automobil-Revue -1!. Blatt, Nr. 95 Möglichkeiten, sich der exklusiven Atmosphö/e des Modetheaters als Rahmen für ausgesuchte Ausstellungsobjekte zu bedienen. Auf der Bühne des gediegen gehaltenen Theaterraumes mit Restaurationsbetrieb/werden sich in zwangloser Folge die Stückle eines Programmes ablösen, das als eine Miscfi von literarischem Kabarett und Operette kredenzt wird. Im Modefheater sind nachmittags und abends Vorstellungen vorgesehen, und zwar verfügt der Betrieb über ein Orchester von 5—7 Mann, welches als Tanzmusik, aber auch als Künstler-Orchester für die Revuen verwendbar ist. Was wird im Modetheater geboten? Am Nachmittag ein ungezwungener Tanztee, wäh- Vor einem Monat wurde ja das Modetheater rend welchem einige Nummern aus demendgültig in der juristischen Form einer Genossenschaft Abend-Programm vorgeführt werden. Am gegründet, und zwar verdankt die Abend ist ein vollständiges Kabarett- und Landesausstellung diese Gründung der Initiative folgender Firmen: Heberlein & Co. AG., Revue-Programm vorgesehen von 8^4 bis gegen 11 Uhr, in dessen Verlauf die Ausstellerfirmen Gelegenheit haben, durch Sketchs und Balletvorführungen in origineller, aber unauf- Wattwil; Bally Schuhfabriken AG., Schönenwerd; PKZ Burger-Kehl & Co., AG., Zürich; Grieder & Co., Zürich; Gaby Jouval, Haute- dringlicher Art für ihre Modeprodukte zu werben. Selbstredend handelt es sich dabei nicht um eine rein propagandistische Angelegenheit, sondern um Darbietungen der schweizerischen Kleinbühnenkunst mit bester künstlerischer Gestaltung. Eine noch nie gesehene Mischung von praktischen, künstlerischen und unterhaltenden Zwecken findet im Modetheater ihre Verwirklichung. Kein Wunder, dass man heute schon mit grösster Spannung auf die Darbietungen dieser Modebühne begierig ist. Wer aber von all den Schwierigkeiten eine Ahnung hat, die zu überwinden waren, bis die Idee zur Tat gediehen war, der muss den beiden Hauptinitianten Edgar Grieder und Willy Schuppisser zu ihrem Erfolg von Herzen gratulieren. couture, Zürich; AG. Cilander, Herisau,- Stoffel & Co., St. Gallen; Henkel & äe., AG., Basel; Ciba, Chemische Industrie, Basel; ferner folgenden Verbänden: Schweizerischer Wirkereiverein, Verband Schweizerischer Seidenstoff-Fabrikanten, Schweizerischer Verband der Konfektions- und Wäscheindustrie und der Gruppe St. Galler-Stickerei an der Landesausstellung. Als Präsiden? der Genossenschaft wurde Willy Schuppisser, i. Fa. Gaby Jouval, Haute-Couture, Zürich, und als Vizepräsident Edgar Grieder, i. Fa. Grieder & Co., gewählt. Grosses Abendkleid. Creation Gaby Jouval, Zürich, Das Modetheater der Landesausstellung' Von Dr. Hans Rüd. Schmid, Pressechef der Schweizerischen Landesausstellung 1939 Zürich. Auf allen Gebieten will die Landesausstellung Neues und Neustes zeigen. Was dieeine Kunst. Ein flotter Geist der Kameradschaft Kleider tragen — Kleider tragen Ist nämlich Mode und die dazu gehörigen Industrien betrifft, so sind wir zwar sicher, im Frühling 1939, wenn die Ausstellung aufgeht, in den drei Modepavillons der Abteilung « Kleider machen Leute » Neues und Neustes vorzufinden. Neu isf aber bei der Mode auch die Art der Vorführung: die Stätte, wo Kleider, Schuhe und Schmuckgegenstände zur Ausstellung gelangen, ist zugleich ein Anziehungspunkt der künstlerischen Anregung, der Eleganz, der Kleinkunst und der Geselligkeit. Das Modetheater der Landesausstellung wird ein Bijou werden. Heute schon spricht man in Zürich, sobald von der Landesausstellung die Rede ist, in erster Linie vom Modetheater — oder doch von der Modetheaterschule, in der zwölf anmutige Schweizerinnen auf Ihre Rollen im Modetheater vorbereitet werden. Sie haben vor wenigen Wochen ihre Tätigkeit aufgenommen, hausen in einer geräumigen Villa unweit des Landesausstellungsgeländes und üben sich von früh bis spät in schönen Künsten, wie Gymnastik, Rhythmik, Tanz, Gesang, Modekunde und Schönheitspflege. Sie lernen herrscht bei den jungen Damen, die sich aus allen Landesgegenden und aus allen Ständen rekrutieren. Ja, rekrutieren! Denn sie leben so ziemlich militärisch nach einem Tagesbefehl, treiben nebst den Studienfächern auch inneren Dienst und am Samstag Retablierung. Militärisch ist auch der Ausgang organisiert — der Dienst ist streng, aber schön. Sorgfältig aus einer Schar von 600 Bewerberinnen ausgewählt und im Internat durch erstklassige Lehrkräfte auf ihre Tätigkeit vorbereitet, werden sie die Trägerinnen der Eleganz sein, die man auf der Bühne des Modetheaters bewundern wird. Das Modetheater entspricht dem Geiste der Landesausstellung 1939; es ist Thematik in lebendiger und konzentrierter Form. Die erlesensten und geschmackvollsten Toiletten mit ihrem modischen Zubehör (Schuhe, Handschuhe, Schmuck und Pelze usw.) kommen auf dem heiteren Grundton der Theaterbühne doppelt wirksam zur Geltung. Eine Flucht von Vitrinen im Foyer und eine für Einzelfirmen wie für Gruppen bestimmte, temporäre Ausstellung bieten weitere Mode in Zürich Wir lassen uns immer wieder von Ausländern mit den aktuellsten Modefarben aufwarten, schönste Wolle und solide «Ausführung erkennen lassen. sowie von Besuchern aus der Schweiz sagen, wie elegant die Zürcher Modeläden seien, wie sie so Ausgiebig ist auch für sportliche Blusen und ganze vieles zu zeigen hätten, was sonst nicht oder nicht in dieser Reichhaltigkeit zu finden sei. Erfreulicherweise stammt das meiste dieser Modeartikel aus der Schweiz, deren Modeartikel produzierende Industrien und Gewerbe leider noch zu wenig bekannt sind. Es wird eine besondere Aufgabe der Modeabteilung und des Modetheaters der Landesausstellung bilden, diese Erzeugnisse allgemein bekanntzumachen. CRUxk auf. die.