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E_1939_Zeitung_Nr.001

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N°i II. Blatt BERN, 3. Jan. 1939 Technik Moderne Feinbearbeitung von Motorbestandteilen. Um die Einfahrzeit und Abnützung der Bauelemente des Motors auf ein Minimum reduzieren zu können, sind durch die Firma Chrysler in Zusammenarbeit mit den Herstellern von Schleifmaterialien Bearbeitungsvferfahren entwickelt worden, die eine bis anhin unbekannte Oberflächengüte zu erreichen gestatten. Betrachtet man die Oberfläche eines mit normalen Mitteln bearbeiteten, selbst geschliffenen Metallteils unter dem Mikroskop, so scheint sie von zahlreichen « Gebirgszügen » und « Tälern » durchzogen zu sein, die nichts anderes als durch das Schleifen erzeugte Kratzer darstellen. Dank dem neuen Verfahren, das eine Kombination von Polieren und Läppen darstellt, lassen sich diese Täler so klein halten, dass sich ihre Tiefe nur in Hunderttausendstel Millimeter ausdrücken lässt. Die in dieser Weise bearbeiteten. Flächen sind in der Tat so glatt, dass sich Unebenheiten nicht einmal mehr unter dem Mikroskop feststellen lassen. Um diesen Fortschritt in der Bearbeitungsgüte überhaupt zu ermöglichen, musste ein Feinmeßgerät entwickelt werden, das erlaubt, die erreichte Genauigkeit zu prüfen und Vergleiche anzustellen. Denn ohne ein solches Hilfsmittel würde man ganz einfach im Dunkeln tappen. Das durch die Ingenieure der erwähnten amerikanischen Firma, entwickelte Meßgerät besitzt eine äusserst feine Diamantspitze, welche über die bearbeitete Oberfläche geführt wird und dabei deren kleinsten Vertiefungen und Erhöhungen zu.folgen vermag. Die Bewegungen des Diamanten werden von einem Kathodenstrahl- Oszillographen in sehr starker Vergrösserung auf einen Leuchtschirm aufgezeichnet. Wünscht man den erhaltenen Linienzug dokumentarisch festzuhalten, so kann man das Leuchtbild photographieren. Da die Unebenheiten auf poliertem Metall meist c Gebirge » und « Täler » bilden, die 10—100 mal so breit sind wie hoch, ist der Messapparat so eingerichtet, dass er den von der Diamantspitze durchlaufenen Weg nur 50—100 mal vergrössert, die senkrechten Ausschläge jedoch 1000—50.000 mal. Was das bedeutet, versteht man am besten, wenn man sich vergegenwärtigt, dass ein menschliches Haar bei einer 50.00Ofaehen Vergrösserung eine Dicke von 4,5 m hätte. Mit Hilfe des vorliegenden Messgeräts Unser Bild zeigt das Profilmeter, wie das Messgerät zur Feststellung der Oberflächengute heisst, im Betrieb. Der Arbeiter hält in der Hand das elektrische Tastgerät, womit er über die zu prüfende Oberfläche fährt. Die im Tastgerät enthaltene Diamantsjritze fühlt dabei die Oberfläche ab: Ihre Bewegungen werden auf elektrischem Wege auf einen vLeuchtschirm des mit dem Tastgerät durch eine Kabelschnur verbundenen Oszillographen laufend aufgezeichnet. Kleines unteres Bild: Photographie eines auf den Leuchtschirm geworfenen Linienzuges, der die Beschaffenheit einer bearbeiteten Oberfläche darstellt. Die Unebenheiten sind, in vertikaler Richtung 10 OOOmal und in horizontaler iOOmal vergrössert dargestellt. Keine der Unebenheiten ist im vorliegenden Fall grösser als •", " ^tsoool tarn, • - '' ,;; . < ••••*. .. a ..,;,,:,— - - II. Blatt BERN, 3. Jan. 1939 können noch Unregelmässigkeiten der Oberfläche von 1/50.000 mm Höhenunterschied festgestellt werden. Damit sein Diamant derartig geringfügigen Unregelmässigkeiten der Oberfläche überhaupt zu folgen vermag, musste er ausserordentlich dünn zugespitzt werden. Die Berührungsfläche, womit die Spitze über das Metall gleitet, misst infolgedessen nur den lOmillionsten Teil eines mm 2 . Würde man also auch nur ganz leicht auf die Spitzen drücken, so musste unter dieser äusserst kleinen Berührungsfläche schon ein ungeheuer grosser Auflagedruck entstehen, so dass die Spitze ohne weiteres in den härtesten Stahl eindringen oder bei ihrer Bewegung über die Metallfläche selbst einen Kratzer erzeugen würde. Um dies zu vermeiden, musste eine möglichst leichte Aufhängung des Diamanten geschaffen werden. Auch dies erwies sich als lösbar. Das Messgerät steht nunmehr im regelmässigen Gebrauch und wird in der Fortentwicklung der erwähnten Feinbearbeitungsmethoden noch viele wichtige Dienste leisten. Denn mit mit dem bisher erreichten Feinheitsgrad scheint die Grenze des Möglichen — wie man vernimmt — noch lange nicht erschöpft zu sein, -b- Dem Glücklichen schlägt keine Stunde. N°i Demnach müssten alle Automobilisten, sofern sie nicht über Taschen- oder Armbanduhren verfügen, restlos glücklich sein. Die Uhr am Instrumentenbrett wird nämlich nur sehr selten gehen, und wenn, dann meist falsch. Anscheinend ist es noch nicht gelungen, Autouhren zu konstruieren, die gegen die Erschütterungen des Automobilbetriebes unempfindlich sind. Nach den ersten paar hundert Kilometern streiken sie überhaupt oder sie legen sich einen eigenen Gang zu, der mit astronomischer Zeit nicht mehr viel zu tun hat. Sofern auch Sie mit einer solchen Uhr gesegnet sind: lassen Sie sie laufen oder stehen, wie sie will. Wenn es die Anlage des Armaturenbrettes erlaubt, bauen Sie die Uhr aus und verwenden Sie das Gehäuse z. B. für ein Kühlwasser- oder Oel - Fernthermometer. Braucht man das zu wissen ? Ja, kommt man denn überhaupt in die Lage, auf Grund einer fremden Autonummer die Personalien des Fahrers festzustellen? Eine Frage, die jeder erfahrene Äutomobilbesitzer entschieden bejahen wird. Tagtäglich sieht sich der Fahrer vor Situationen gestellt, wo die Eruierung eines Wagenbesitzers für ihn' von grösstem Nutzen ist. Da fährt ein Autowildling beim Ueberholen Ihren Wagen an und demoliert Ihr Schutzblech, dort macht sich ein ungezogener Langsamfahrer das Vergnügen, die Strasse nicht freizugeben, alles Fälle, wo die Feststellung dieser Fahrer von allgemeinem Interesse ist. Oder eine flüchtige Bekanntschaft, wobei das gegenseitige Vorstellen unterblieb, kann durch die Feststellung der Personalien oft zu persönlichen oder geschäftlichen Freundschaften führen. — Der neue AUTOMOBIL-KALENDER 1939 ermöglicht durch sein peinlich genaunachgeführtes Nummernverzeichnis die Feststellung von Name, Beruf und Adresse aller Personenwagenbesitzer der Schweiz. Nicht blosse Neugierde der Käuferschaft ist es, die den Automobil-Kalender seit vielen Jahren in jden Kreisen der Automobilisten so beliebt gemacht hat, sondern der vielseitige praktische Wert seines Besitzerverzeichnisses. Aber auch der übrige Inhalt des Kalenders hat sich für jeden Wagenbesitzer als überaus nützlich erwiesen« Er setzt sich zusammen aus: 1. einem Notizbuch für den Automobilbetrieb, 2. einem Haushaltungsbuch des Automobilbetriebes mit einer Sammlung von Vordrucken zur Festhaltung des rechnerischen Verlaufs des Fahrbetriebes und zur Ueberwachung der Wagenausrüstung und der Versicherungen, 3. allgemeinen Informationen und Tabellen über den Automobilbetrieb, 4. Extrakte des technischen Wissens vom Automobilbetrieb. Der Automobil-Kalender 1939 ist bei jeder Buchhandlung, den Clubsekretariaten, sowie beim Verlag direkt zu Fr. 7.50 zu beziehen. 4 VERLAG AUTOMOBIL - REVUE, BERN, Breitenrainstrasse 97 ZÜRICH, Lowenstrasse 51 Bücherzettel Senden Sie mir sofort per Nachnahme Ezempl. Automobil-Kalender 1939 ...den