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E_1938_Zeitung_Nr.103

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 23. DEZEMBER 1938 — N° 103 tut neues OpeCs Oer Kapitän Die Opel-Werke bringen nach dreijähriger intensiver Entwicklungsarbeit ein neues 2,5- Liter-Sechszylindermodell heraus, das auf den Namen «Kapitän» hört. Seine selbsttragende Ganzstahlkarosserie ist im Prinzip den bereits bekannten und bewährten Bauarten der Modelle « Kadett » und « Olympia » nachgebildet. Trotz der gegenüber dem bisherigen Typ « Super 6 » vorgenommenen wesentlichen Verbreiterung — der « Kapitän » bietet bequemen Sitzraum für fünf Per- Um das Fahren nicht durch die Notwendigkeit der Ueberwachung einer grösseren Zahl von Instrumenten zu komplizieren, sind ein Teil der Messgeräte zu einem einzigen im Blickfeld des Fahrers liegenden Kombinationsinstrument zusammengefasst worden, von dem man Geschwindigkeit, Fahrstrecke und Brennstoffvorrat ablesen kann. Die Kontrolle der übrigen zum Fahrbetrieb gehörigen Dinge besorgen vier verschiedene, farbige Lämpchen, deren eines das Oelmanometer Die Armaturentafel des Opel-Kapitän. Rechts und links neben der Uhr Schallschlitze für den Lautsprecher. Rechts der grosse Handschuhkasten, links über der Lenksäule das Kombinations-Instrument. Lüftungsklappe, die vier gepolsterten Armlehnen an den Türwänden, die versenkbaren der Vordersitze und das zugfreie Lüftungs- Lenkungsschloss, die leichte Verstellbarkeit Aschenbecher, das kombinierte Zünd- und system genannt. Opel-Kapitän, 4türige Limousine mit 55 PS kopfgesteuertem 2,5-Liter-6-Zylinder-Motor. sonen — und der Vergrößerung der Abmessungen des Kofferraums ist das Gewicht nahezu unverändert geblieben. Die Radführung und Abfederung geschieht vorn durch Schraubenfedern, sowie je ein Paar quer übereinander angeordnete Schwinghebel, deren oberer direkt auf den hydraulischen Stossdämpfer einwirkt. Der kopfgesteuerte Sechszylindermotor, der über eine Leistung von 55 PS verfügt, arbeitet über ein vollsynchronisiertes Dreiganggetriebe auf die Hinterachse. ersetzt, während je ein weiteres als Winkeranzeigelampe, als Ladelampe, sowie als Soheinwerferkontrollampe wirkt Daneben finden wir am Instrumentenbrett eine Zeituhr nebst einem geräumigen, verschliessbaren Handschuhfach. Auch zur Montage des Wagenradios ist ausreichend Platz vorhanden. Als weitere der Erhöhung des «innem Wertes » des Wagens dienende Einzelheiten der Ausstattung seien der blendfreie Rückr Spiegel, die vom Fahrersitz aus verstellbare edi *•» «&«!• Frage 13.679. Uebermässlge Reifenabnützung. Können Sie mir mitteilen, aus •welchem Grunde sich die vordern Reifen unserer Wasen so stark abnützen? Die Strassen sind gut. Allerdings fahren die Autobusse oft mit 70 bis. 80 km/St. Die abgenützten Hochstollenreifen sehen anfänglich — übertrieben gesagt — so aus, wie eine Fräse mit hinterschnittenen Zähnen. Hierauf scheuern sich die Laufdecken 6ehr rasch ganz ab. Die Räder laufen vollkommen rund. Auch stimmen Vorspur sowie Radsturz. Die Lenkung hat kein Spiel. Ich kann mir diese Abnützung nicht erklären, und wäre Ihnen dankbar für Auskunft. P. S. in T. Antwort: Wir empfehlen, einmal nicht nur das Totalgewicht der Wagen, sondern auch die Belastung jeder Achse für sich zu prüfen, indem sie nur mit den Vorder- oder aber nur mit den Hinterrädern allein auf die Waage fahren. Vielleicht zeigt es sich dann, dass die eine Achse überlastet ist. Beide Ton Ihnen erwähnten Firmen produzieren Reifen, deren Stollen durch Umfangsversteifunjen so abgestrebt sind, dass sie beim Bremsen kaum nachgeben können und auch die beschriebene Art der Abnützung unseres Erachtens nicht eintreten sollte. Um Ihnen einen möglichen Ueberblick über die Gründe der Reifenabnützung zu geben, legen wir Ihnen je einen noch unveröffentlichten Artikel über Reifen, eine Nr. -41 der «A.-R.» 1937 sowie eine Störungstabelle für das Lenksystem bei, die Ihnen manch nützlichen Fingerzeig geben wird. Schliesslich empfehlen wir .Ihnen noch, sich durch Vermittlung des Vertreters mit den betreffenden Reifenfabriken zur Abklärung dieser Fragen in Verbindung zu setzen. Vielleicht stehen ihnen bereits diesbezügliche Erfahrungen zur Verfügung. -fw- Schriftliche Antworten: Frage 13.680. Gasregulatoren für Auto-Moloren. Wer liefert Gasregulatoren für Auto-Motoren, die als stationäre Antriebsmotoren umgestellt werden? K. in B. Frage 13.681. Auto-Doppik-Buchhaltung. Könnten Sie mir die Adresse des Verlages der Auto- Doppik-Buchhaltung angeben? D. in L. Frage 13.682. Wer liefert Transcellux? Können Sie mir die Adresse des Lieferanten der Transcellux-BIätter angeben? S. in L. Frage 13.683. Kleiner Parabolspiegel. In Ihrer Nummer vom 3. Dezember finde ich auf Seite 2 das Schema eines kleinen Scheinwerfers. Können Sie mir die Vertreter-Adresse bekanntgeben? B. in L. Frage 13.684. Welche Entschädigung ist angemessen? Ich besitze einen Wagen, Modell X. den ich in erster Linie für meine Firma gekauft habe. Können Sie mir mitteilen, welche monatliche Vergütung unter Berücksichtigung der nachstehenden Faktoren als angemessen zu betrachten ist: a) pro Kilometer, h) als Pauschal-Entschädigung. S. in Z. Frage 13.685. Wer baute den Macher-Wagen? In Ihrer Nr. 94 vom 22. November befindet sich ein Artikel «Ein neuer Sportwagen» über einen, von Herrn Ingenieur Macher gebauten Wagen, unter Benutzung eines Zollermotors. Wir wären Innen dankbar, wenn Sie uns die genaue Adresse von Herrn Macher mitteilen könnten. M. in L. Frage 13.686. Flugzeug-Bereifung. Ich wäre Ihnen dankbar um Mitteilung, weche Firma mir über Flugzeug-Bereifung Auskunft geben und eventuell solche Reifen liefern könnte. E. in B. 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103 — FREITAG, 23. DEZEMBER 1938 AUTOMOBIL-REVUE AKTUELLES Das Automobil Im Dienst der Armee. Dem Vernehmen nach soll kürzlich eine Konferenz zwischen Oberstlt. Corbat und den Chefs der kantonalen Strassenverkehrsämter sattgefunden haben, wobei das Thema Requisition der Motorfahrzeuge zur Behandlung gelangte. Die Requisition wird nicht durch die Abteilung für leichte Truppen verfügt, sondern durch die Kantone. Den Experten wurde bei dieser Aussprache ein vom Generalstab ausgearbeitetes Projekt unterbreitet, das die Requisition sämtlicher Fahrzeuge ohne Ausnahme vorsieht. Die Organisation muss bis März 1939 fertig ausgebaut sein. >&•»€«» l*u*sc» Alpennosten. Nach dem ersten für die Wintersaison 1938/39 erschienenen Wochenbericht haben die 18 Saisonlinien der eidg. Fostverwaltung vom 12.—18 Dezember 1938 total 8215 Beisende befördert. Verglichen mit der korrespondierenden Woche 1937 ergibt sich daraus ein Ausfall von 1903 Personen. Zehn Kurse sind an diesem Rückgang beteiligt am stärksten (mit —710) die Linie Chur-Julier-St.'Moritz, was allerdings nicht hindert, dass sie mit einer obsoluten Frequenz von 1463 Passagieren an der Spitze marschiert, gefolgt von der Route Nesslau- Buchs mit 1396 und St. Moritz-Maloja-Chiavenna mit 958. Werden die beiden neu betriebenen Linien Schüpfheim-Sörenberg und Sarnen-StöcKaTp mit in die Rechnung einbefcogen, so erhöht sich die Gesamtzahl der Fahrgäste für die Berichtswocho auf 8396. TooovasvraiLis Ausländischer Autotourismus in Deutschland. Deutschland zählt die Einreisen fremder Automobilisten in sein Gebiet nicht nach dem Kalenderjahr, sondern vom 1. Juli bis 30. Juni. Während dieser Zeitspanne haben 1937/38 insgesamt 600 000 ausländische Motorfahrzeuge zu vorübergehendem Aufenthalt die deutschen Grenzen passiert, 9831 mehr als im vorhergehenden Berichtsjahr. Verläuft die Entwicklung der Autotouristik, namentlich aus Dänemark und aus der Tschechoslowakei in aufsteigender Linie, so macht sich im Zustrom aus Frankreich, Italien und aus der Schweiz ein Rückgang geltend. AkusstfeBlun^&en Int. Ausstellungskalender 1939. Das Bureau Permanent in Paris erlässt in bezug auf die Automobilausstellungen des Jahres 1939 folgende Bekanntmachungen : IMMA GROLIMUND: Der Weg zu Amon Re Die junge Lehrerin Johanna Reinhart beginnt auf das Eingreifen scheinbar zufälliger Fügungsmächte einen Briefwechsel mit einem ihr unbekannten, im Orient lebenden Herrn. Rolf Dietrich Belgien: 30. Brüsseler Automobil^Salon: 12. bis 22. Januar 1939. wohnt in Arabien. Der rege Briefwechsel führt die Holland: Utrechter Messe. Sowohl der Frühjahrsais auch der Herbstmesse in Utrecht (14.—23. Verbundenheit, dass Johanna Reinhart Familie und beiden Weitgetrennten zu einer so starken inneren März resp. 5.—14. September 1939) wird eine Heimat verlässt. In Rom wollen sich die Liebenden Automobilausstellimg angegliedert. Zur Aus-treffenstellung dürfen jedoch nur Lastwagen und Stocken. Johanna zerfleischt sich in unaufhörlichen Aber gerade hier gerät der Briefwechsel ins Autobusse gelangen. Mutmassungen und lebt sich inmitten einer Schönheit, Geschichte und Kunstoffenbarung ausstrahlenden Umwelt in völlig unwirkliche Ideenkreise Der Automobil-Salon von Amsterdam ist für das Jahr 1939 abgesafjt worden. hinein. Wohl findet sie sich aus ihrer gefährlichen Portural: 12. Automobil-Salon von Porto: 16. bis Höhe wieder in die nüchterne Alltäglichkeit zurück. 26. März 1939. Aber das Lied vom erträumten Glück singt in ihrer Jugoslawien: Automobil-Salon von Belgrad: 1. bis Brust weiter. Nebenbei gelingt es ihr, sich wieder 8. April 1939. auf eigene Füsse zu stellen. Als jedoch Rolf Dietrich den Gedanken äussert, sich in Aegypten niederzulassen,, bricht sie noch einmal alle Brücken hinter Im Rahmen der XTX. Frühjahrsmesse in Ljubüana (3.-M2 Juli 1939) findet eine Automobil-Ausstellung statt. schen Prinzessin nach Kairo. In der Zwischenzeit sich ab und reist als Erzieherin mit einer ägypti- Polen: In Verbindung mit der Internationalen hat Rolf eine leitende Stellung in Port Sudan angenommen. Der Briefwechsel nimmt einen neuen Messe von Poznan (30. April bis 7. Mai) wird ein Automobil-Ausstellung organisiert. Daneben Aufschwung. Aber bevor Rolf mit den Vorbereitungen zum Empfang seiner Braut zu Ende ist, bricht umfasst auch die Internat. Messe von Lwow (2.—12. September) eine Automobil-Abteilung. Norwegen: Automobil-Salon von Oslo; 5.—8. Mai 1939. Italien: Internat. Automobil-Salon von Mailand: 25. Okt. bis 11. November 1939. England: 33. Internat. Automobil-Ausstellung London. 12.—21. Oktober 1939. 14 Internat. Lastwagen-Schau London: 2. bis 11. November 1939. 38. Schottische Automobil-Ausstellung Glasgow 10.—18. November 1939 Bunt«» Chronik Eine « Zwei-Waeen-nro-FamHte »-Aktion In USA. Mehrere der grössten amerikanischen Autoliändler-Organisationsen in New York und Chicago sind übereingekommen, eine Aktion einzuleiten, die unter dem Schlagwort «Zwei Wagen pro Familie» den Markt noch mehr ausweiten soll. Jeder Käufer, der bisher noch keinen Wagen 1-esessen hat. wird darauf hingewiesen, dass er einen zweiten Wagen zu einem lächerlich geringen Preise erwerben könnte; unter Umständen hat der Käufer, der für sein Auto 550 Dollar bezahlt, für den zweiten Wagen, selbstverständlich ein gebrauchtes Modell, nur 5 Dollar zuzuzahlen. Das zweite Auto ist für die Ehefrau bestimmt; sein normaler Marktwert würde 60^-100 Dollar betragen. Der Sinn der Aktion besteht nicht nur in der Entlastung des Altwagenmarkts, sondern in dem psychologischen Effekt; der die Ehefrau veranlasse ihren billigen alten Wagen möglichst bald durch einen teureren neuen zu ersetzen. E. B. Lauernde Gefahren Mehr oder weniger ist der Automobilist immer auf die Gefahren der Strasse, die typischen mindestens, gefasst. Mit einem Unvorsichtigen, der zwischen den stationierenden Fahrzeugen hindurch unversehens auf die Strasse tritt, fechnet er klugerweise ständig, Kinder, sichtbar oder unsichtbar in der Nähe der Strasse spielend, können ihm jederzeit vor den Wagen laufen; das entgegenkommende Fahrzeug, das die Biegung schneidet, den Vortritt nicht lässt, kann sich in Sekundenschnelle in Kühler oder Karosserie bohren, und wenn er irgendwie ins Schleudern gerät, sind allzu gerne die Bäume und Masten da... Das sind die einen Gefahren. Die andern lauern im Gesetz. Erst vor dem Richter erfährst du, was Bundesgesetz und Verordnungen von dir erwarten. Alle diese Artikel hören sich so einfach an. «Der Führer muss sein Fahrzeug ständig beherrschen und die Geschwindigkeit den gegebenen Strossen- und Verkehrsverhältnissen anpassen.> «Natürlich», denkst du, und siehst in diesem ganzen Paragraphen eigentlich eine überflüssige Selbstädigkeit. Aber Staatsanwalt, Richter und Sachverständige entfalten eine unglaubliche Findigkeit, um dir vorzuhalten, wozu nun gerade in deinem Falle jener einfache Satz dich hätte veranlassen müssen. Erst jetzt lernst du an dir selbst, vor der Auslegung des Begriffes «sein Fahrzeug SCHWEIZERISCHER AUTOMOBIL-KALEN- DER 1939. Verlag «Automobil-Revue» Bern, Preis Fr. 7.50. Dieses Buch ist ein unentbehrlicher Helfer zur besten Ausnützung des Automobils. Im ersten Teil finden sich neben dem Kalendarium zahlreiche Vordrucke, die da« Eintragen von Aufzeichnungen leicht und übersichtlich gestalten. Die andern fünf Teile bieten technische und sportliche Angaben, sowie ein Fachwörterbuch. Was aber dem Kalender den Charakter eines unentbehrlichen Begleiters auf den Fahrten verleiht, das ist wiederum das Verzeichnis sämtlicher Automobilistenadressen unseres Landes, ausgearbeitet und ergänzt auf Grund des Materials der kantonalen Automoljilkontrollen. Ob «der andere» auf dei Straese nun Anlass zu Befriedigung, zu Aerger und Verdruss gebe oder ob man sich sonst aus irgend einem Grund interessiere, wes Nam'. und Art er ist — der Autokalender lüftet den Schleier der Anonymität in jeder Situation. -Who is who,? Die Antwort findet man schwarz auf gelb in diesen» universellen Nachschlagwerk, das trotz ständiger Erweiterungen und Verbesserungen sein handliches Format beibehalten hat. der Weltkrieg aus und hält Johanna in Konstantinopel fest. Erst mit dem Fall der türkischen Hauptstadt werden die Wege wieder frei. Der-Empfang Johannas in Port Sudan ist herzlich, aber manch schmerzliche Enttäuschung muss hingenommen werden. Doch Johanna rafft sich immer wieder auf und erlebt den Tag, der ihr die Erfüllung ihres Traumes bringt. Der Roman schildert Glück und Xeid einer starken, fast übermenschlichen Liehe. Der nach Erfüllung suchende Weg führt über Meere und Länder. Er beginnt in einer Schweizerstjdt und endet in der heissen Wüste des Sudans, im Gebiet des altägyptischen Sonnengottes Amon RS, dessen Glanz ebenso leicht Wundmale brennen als auch Sinn und Grosse des Menschseins zur Erkenntnis bringen kann. Feinschmeckern unter den Buchlesern sei dieser Roman besonders empfohlen. RIEDLAND. Roman von Kurt Guggenheim. Schweizer Spiegel-Verlag, Zürich. Seit dreissig Jahren liegen der Riedwart Bieli und die I.ehrerswitwe Therese unterirdisch in er- Mttertpm Kampf. Der Hochmut hat die einstmals Liebenden getrennt. Aber eine unauslöschliche Hassliebe bindet sie für ihr Leben. Die Leidenschaft der Frau hat sich in Macht- und Besitzhunger gewandelt. Bieli wurde zum Brandstifter, der schliesslich Theresens kühnstes Unternehmen, — den Erdölturm im Ried, — in das sie ihr ganzes Vermögen hineingesteckt hat. bedroht. Die Natur selbst entscheidet den Kampf; sie versagt das erhoffte Prtrol. Die Bohrung muss eingestellt werden, Therose ist zugrunde gerichtet. Aber damit hat auch ihr elieht«r und Widersacher seinem Lebensinhalt verloren. Bieli stellt sich se'hft. Di« Tochter Theresens 1 ind der Tn