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E_1939_Zeitung_Nr.002

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eben. Denn äuf-dfe Ist

eben. Denn äuf-dfe Ist bei Pflüdder und Glatteis so gut wie kein Verlass, am allerwenigsten dann, wenn Sie sie mit unvermittelter Plötzlichkeit «betreten». In diesem Fall nämlich gebärdet sich der Wagen als Schlitten, als einer obendrein, der höchst unvorhergesehene und eigenwillige Wege geht, keinesfalls aber dorthin, wo Sie ihn haben möchten. AKTUELLES Um die Typenbeschränkung in Deutschland. Einschneidende Massnahmen in Sicht Nach allem, was bisher in die Oeffentlichkeit gedrungen ist, scheint sich die vom Generalbevollmächtigten für das Kraftfahrwesen, Oberst von Schell, angekündigte Reduktion der Typenzahl je länger desto deutlicher als das Signal für den Anbruch einer völlig neuen Aera in der deutschen Motorfahrzeugindustrie zu erweisen, gekennzeichnet durch radikale staatliche Eingriffe. Angesichts des einschneidenden Charakters der geplanten Massnahmen konnte es nicht ausbleiben, dass sich die Presse schon jetzt in Vermutungen über deren mögliche Tragweite ergeht. So wird im Artikel einer automobilistischen Fachkorrespondenz festgestellt, dass man bisher nicht wisse, ob es sich dabei um eine aus den Verhältnissen geborene Notmassnahme oder um die planmassige Vorbereitung bleibender Formen der Wirtschaftsorganisation handle. Dass die staatliche Führung bei der Verminderung der Typenauswahl auch wichtige Fragen der Landesverteidigung n

N° 2 = FREITAG. 6. JANUAR 1939 AUTOMOBIL-REVUE IN DER SCHWEIZ lilEINE CHRONIK 3 Zur Teilnahme an der Internationalen Monte-Carlo-Sternfahrt haben sich 129 Konkurrenten aus 16 Staaten auf 46 verschiedenen Marken gemeldet Am nächsten Dienstag in acht Taten wird mit dem 18. internationalen Monte-Carlo-Rallye der grösste automobiltouristische Wettbewerb dieses Jahres seinen Anfang nehmen. Der Nennerfolg ist mit 129 Anmeldungen auch beuer wieder ein eklatanter, wenn er auch nicht ganz an den letztjährigen herankommt, wo 142 Nennungen vorlagen. Genau genommen sind allerdings 151 Meldungen in den Besitz der Organisatoren — des International Sporting Club von Monaco — gelangt, doch haben 22 Konkurrenten vom reglementarischen Recht — zwei Ausgangspunkte zu bezeichnen — Gebrauch gemacht Sie werden sich am 14. Januar auf Grund der vorherrschenden atmosphärischen Verhältnisse endgültig für diesen oder jenen Startort zu entscheiden haben. Diese 151 Anmeldung«! verteilen sich auf die nachstehenden 8 Startorte wie folgt (in Klammer die winkenden Gutpunkte): Athen (500 P.) 42 Amsterdam (468 P.) 26 Tallinn (498 P) 25 John O'Groats (496 P.) 24 Palermo (497 P.) 18 Stavanger (497 P.) 9 Bucarest (498 P.) 5 Umea (496 P.) 2 151 Waren 1938 an der 17. Auflage der Konkurrenz 18 Nationen vertreten, «o sind es diesmal 16, wobei Grossbritannien vor Frankreich, $en Niederlanden und Deutschland wiederum die Spitze einnimmt, wie folgende Zusammenstellung zeigt (in Klammer die Beteiligung im Jahre 1938): Grossbritannien 40 (38) Italien 2 (6) Frankreich 29 (30) Norwegen 2 (2) Niederlande 27 (26) Schweden 2 (4) Deutschland 7 (8) Tschecho-Slowakei 2 (2) Polen 5 (6) Belgien 1 (—) Ungarn 4 (4) Jugoslawien 1 (—) Rumänien 3 (3) Griechenland 2 (4) Maserati vor ERA Im G. P. von Südafrika. Mit dem am 2. Januar ausgetragrenen Grossen Preis von Südafrika in East London ist die internationale Renn#portsaison 1939 eröffnet worden. An der Veranstaltung, die vor 70,000 Personen erstmals nicht nach der Handicap-Formel, sondern als Scratcb gestartet wurde, nahmen folgende Piloten teil: Lord Howe (ERA), Buller Meyer (Maserati), Mdss Taylor (Riley), Pietsch (Maserati), Hug, Schweiz (Maserati), Gigi Villoresi (Maserati), Cortese (Maserati), Taruffi (Maserati). Chiäppini (Maserati), Whitehead (ERA), Aitken (ERA), Gerard (Maserati), Hesketb (ERA) und Mazzacurati (Maserati). Den vorliegenden spärlichen Nachrichten über den Rennverlauf ist zu entnehmen, dass Villoresi ai Start weg die Führung inne hatte und sich in r ner LeaderroIIe nicht ein einziges Mal bedrängt sah. Ausgezeichnet hielten sich Cortese und der Südafrikaner Mazzacurati, der 1936 aus diesem Rennen als Sieger hervorgegangen war und diesmal mit 167,804 km/St, die schnellste Runde auf der ISmal zurückzulegenden, 17 km 752 langen Strecke drehte. Vermochten sich so drei Maserati- Fahrer in Front zu placieren, so folgte ihnen im Klassement nicht etwa einer der bekannten englischen ERA-Fahrer, wie Lord Howe und Whitehead, sondern der Südafrikaner Hesketh, der eine brillante Leistung zeigte. Auf dem 5. resp.. 6. Platz landeten sodann Lord Howe und der Schweizer Hug auf Maserati. Taruffi schied wegen eines Motorschadens schon bald nach dem Start aus, ebenso die einzige gestartete Frau, die Engländerin Miss Fay Taylor auf Riley. Klassement: 1. Luigl Villoresi Italien (Maserati), 319 km 536 in 1:59:36 = 160,302 km/St: 2. Cortese, Italien (Maserati), 2:00:50; 3. Mazzacurati, Südafrika (Maserati). 2:01:59; 4. Hesketh, Südafrika (ERA); 5. Lord Howe, England (ERA); 6. Hug, Schweiz (Maserati); 7. Aitken, England (ERA); 8. Chiäppini, Südafrika (Maserati). An der letzten Flugzeug-Ausstellung in Los Angeles zeigte der seit einigen Jahren forschungstechnisch arbeitende Konstrukteur Waterman sein «fliesendes» Automobil. Dieses Fahr- und Flugzeug ist mit einem 100-PS- Studebaker-6-Zylinder-Automobil-Motor ausgerüstet. Bei der Konstruktion waren drei Grundsätze richtungsweisend, und zwar: Sicherheit im Betrieb, geringe Kosten und Nützlichkeit. Der Motor kann entweder mit den beiden Hinterrädern oder mit der als Druckpropeller angeordneten Luftschraube gekuppelt weden. «Arrowbile» nennt die Watermansche, schwanzlose Maschine, deren beide Flügelhälften in 3 Minuten montiert oder demontiert werden können. Die im Bild ersichtlichen Flügelstreben haben einen gemeinsamen Anschlussbolzen an der Karosserie und die beiden Flügelholme sind im Innern der Kabine durch ein Spezial-Sicherheitsschlosiä verrißgelt. Als Flugzeug kt das «Ärrowbile» leicht zu steuern und man darf annehmen, dass jeder Automobilist in der Lage sein sollte, dasselbe nach kurzem Training auch spielend zu fliegen. Ein «Ueberziehen» des fliegenden Automobils ist ausgeschlossen, ebenso das Trudeln, zwei Portugal 1 (1) Faktoren, die für die Sicherheit von grosser Bedeutung sind. Bei der flugfertigen Maschine ist das Schweiz 1 (1) steuerbare Bugrad mit den Seitensteuern an den Flügelenden gekuppelt. Durch das neue Dreirad- Fahrgestell wird die Beweglichkeit auf dem Flughafen wesentlich verbessert und dem Piloten das Start- und Lande-Manöver erleichtert Was den An dieser Mammutveranstaltung haben die Wagen der nachfolgend genannten 45 Marken ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen (in Klammer die entsprechenden Ziffern für das Vorjahr); Ford Simca D.K.W. Fiat Lancia Matford S. S. Jaguar B.M.W. Vauxhall Chevrolet Delahaye Hotchkiss Humber Lagonda Railton Buick Citroen Hillraan Lasalle Lea Francis Opel . Talbot vVolseley 23 (21) Aero 1 (D 10 (2) Alvis 1 (2) 7 (6) Cadillac 1 (—) 7 (9) Daimler 1 (—) 6 (15) Hanomag-Diesel 1 (—) 6 (6) Hansa 1 (1) S (2) Jawa 1 (—) 4 (2) Lincoln 1 (1) 4 (1) M.G. 1 (—) 3 (1) Minerva 1 (—) 3 (6) Morris 1 0) 3 (3) Nash 1 (1) 3 (—) Panhard 1 (—) 3 (2) Peugeot 1 (4) 3 (1) Renault 1 (1) 2 (—) Riley 1 (3) 2 (2) Rosengart 1 (—) 2 (2) Standard 1 (1) 2 (—) Steyr 1 (1) 2 (—) Stcewer 1 (—) 2 (2) Sunbeam-Talbot 1 (—) 2 (7) Triumph 1 (2) 2 (2) 80 Wagen entfallen auf die Kategorie über 1500 ccm, 31 auf die Kategorie 751—150Ö ccm und 17 auf die neugeschaffene Kategorie bis 750 ccm. Aus der Nennliste seien folgende bekannte Langstreckenfahrer wiedergegeben: Klinke (D.K. W.), Sprenger van Eijk (Lancia), Delmarco, Schweiz (Lancia), Mmes. Rouault (Matford), Cornelius (D.K W.), TrSvoux OHotchkiss), Quinlin (Matford), J. Paul (Delahaye), Lahaye/Quatresous (Renault), Wisdom (Ford), Barnes (Vauxhall), Gordini (Simca), Macher (Ford), Mme. Itier (Hanomag-Diesel), Bakker Schut (Ford), Mlle. Lamberjack (Matford), Davis (Daimler>, Miss Amy Johnson (Ford), van der Hoeck (Ford), Mme. Molander (D.K.W.), Westerman (Ford), van Strien (Ford). Lapchin (Simca). O0NNE EIEKTRO DE AUS ULTRADIUM tGESCHOTIn Sport am Genfer Salon. wie aus dem kürzlich veröffentlichten nationalen Sportkalend&r ersichtlich war, wird die Genfer Sektion des ACS anlässlich des Automobil-Salons, und zwar am 4. März, wiederum eine Schnee- Sternfahrt organisieren, die für die Schweizermeisterschaft 1939 zählt. Wie wir nun erfahren, wird gegenwärtig in den stadtgenferisehen Behörden die Möglichkeit in Erwägung gezogen, parallel zu diesem Rallye eine weitere Sternfahrt auf Grund einer einfachen Formel durchzuführen, um auf diese Weis« möglichst v,iele Automobilisten nach der Calvin-Stadt zu locken. Ein Genfer Stadtrat hat sich zu diesem Zweck an die Genfer Sektionen des ACS und de« TOS gewandt. Man steht am Zentralsitz des ACS in Bern diesem Projekt sehr freundlich gegenüber, doch macht man als einzige Bedingung geltend, dass falls bei dieser Sternfahrt Zeiten gestoppt werden müssten. die ganze VeranstaU Automobilisten beschenken die Verkehrspolizei. Wenn die Berner Sektion des Touring Chiibs an ihre Mitglieder den — übrigens auch von einem Teil der Tagespresse wie von uns übernommenen — Appell richtete, auf den Jahreswechsel hin den Verkehrspolizisten als Zeichen der Anerkennung für deren nicht immer leichten Dienst ein kleines Präsent zu überreichen, so ist dieser Gedanke keineswegs ungehört verhallt. Soviel können wir heute schon verraten, dass mancher dem an ihn ergangenen Ruf Folge geleistet und dass der Bescherung ein recht erfreuliches Ergebnis beschieden war. Schwer beladen mit tung unter der sportlichen Kontrolle des ACS Paketen kehrten die Polizisten mitunter von durchzuführen wäre. Im gegenteiligen Falle würde ihrem Posten heim und wer « es» nicht mit diese sportliche Kontrolle wegfallen und das Rallye könnte vom ACS und TCS gemeinsam organisiert Trink-, Ess- und Rauchwaren sagen wollte, werden. Das „fliegende" Automobil (Siehe unser Bild auf Seite 1) Brennstoffverbrauch anbetrifft, so beträgt er ca. 15 Liter pro 100 Kilometer — gleich, ob sich das «Arrowbile» auf der Strasse oder zur Luft fortbewegt. Das Fassungsvermögen der Tanks beläuft sich auf 90 Liter, so dass der Aktionsradius bei einer Reisefluggeschwindigkeit von ca. 170 km/St, mit ungefähr 600 km angegeben werden kann. Besonders angenehm ist der Verzicht auf den teuren Flugmotoren-Brennstoff — ebenso fallen die minimen Unterhaltskosten bei der Beurteilung sehr günstig ins Gewicht, kann doch eine grosse Anzahl von Betriebsteilen aus dem Automohilbau übernommen und der Service (ölen, schmieren, reparieren und kontrollieren) von den vielen gut eingerichteten Tankstellen-Werkstätten besorgt werden. Kabineneinrichtung, Türen, Fenster, Sitzpolsterung und Instrumentenbrett sind von denen im Automobil kaum verschieden — die bei einem Automobil übliche Instrumentierung ist lediglich um einige Kontrollapparate für Luftreisen erweitert worden. Die Maschine ermöglicht eine billige Garagierung, da die Flügel auf dem Flugplatz demontiert und deponiert werden können und das «Nür-Fahrzeug» in einer gewöhnlichen Privatgarage im Wohnort des Besitzers eingestellt werden kann. Mr. Waterman erklärte in Los Angeles, er beabsichtige das zuletzt konstruierte, vom Luftfahrtministerium zugelassene «Arrowhile» serienmässig zu bauen. AI« Automobil erreicht das Vehikel eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/St, und als Flugzeug eine solche von 190 km/St. E. D. EINE GROSSARTIGE ERFINDUNG! Verlangen Sie die technische Beschreibung durch PEM, Delemont. DER WINTER. BESTE Mitten im Winter... Auf Grund der Angaben, die wir im Laufe des letzten Monats an dieser Stelle über die PEM-Kerzen und dem damit verbundenen leichten Anspringen des Motors gemacht haben, wurden diese durch zahlreiche Automobilisten auf ihre Eignung geprüft. Die angestellten Versuche ermöglichten ihnen, die Feststellung zu machen, dass unsere Behauptungen voll und ganz durch die Tatsache bestätigt wurden, weil der Motor, der vorher des öftern seinen Dienst versagte, nun augenblicklich anspringt. Woher rührt diese Erscheinung? Wie wir bereits letztes Mal angeführt haben, rührt die Schwierigkeit des «Kaltstartes» von der Verbrennung und der Zündung her. Trotz den verschiedenen Startvorrichtungen vergast das Benzin Im Gemisch bei niedriger Temperatur nicht in der gewünschten Weise, sondern bleibt in der Form von kleinen Tropfen in der Luft hängen. Es versteht sich von selbst, dass ein solches Gemisch nur schwer zur Entzündung gebracht werden kann, und dass ferner ein sehr heisser, ungewöhnlich starker Funken notwendig ist, um die Entzündung zustande zu bringen. Leider ist, durch das Zusammenwirken verschiedener Umstände, der Zündapparat gerade in diesem Augenblick am wenigsten leistungsfähig. Da das Durchdrehen des Motors der Schwerflüssigkeit des Oeles wegen aussergewähnlich viel Kraft beansprucht, entzieht der Anlasser der Batterie einen sehr starken Strom, wodurch die Spannung oft um 30% verringert wird. Die gewöhnlichen Kerzen erhalten nur noch einen Bruchteil des normalen Stromes zugeführt und geben nur noch einen schwachen und «kalten» Funken, der nicht imstande ist, das qualitativ schlechtere Benzingemisch zu entzünden. Anders bei Verwendung der Kerze PEM. Dank ihrer gesetzlich geschützten, messerscharfen, kreisrunden Elektrode, die aus der Edelmetall-Legierung Ultradium hergestellt wird, ist nur eine minimale Spannung zur Erzielung des Zündfunkens notwendig. Darum liefert die PEM-Kerze auch beim Kaltstart einen aussergewöhnlich warmen und starken Funken, um dessentwillen dieses Fabrikat sich bereits einen hervorragenden Ruf erworben hat. Das kalte und mit Tropfen durchtränkte Gasgemisch entzündet sich trotzdem. Der Motor springt deshalb aussergewöhnlich gut an. Man versteht nun ohne Zweifel, warum die Automobilisten, welche bereits die PEM-Kerzen an ihren Wagen montiert haben, mit den erzielten Resultaten sehr zufrieden sind; denn ausser dem leichten Anspringen wird die Leistungsfähigkeit des Motors noch bedeutend verbessert, was Ihrem Wagen eine bessere, unbekannte Elastizität und ein hervorragendes Anzugsvermögen verschafft. Wir sind mit Vergnügen bereit, auf Wunsch noch weitergehende Auskünfte zu erteilen. PEM (Delsberg). der drückte ihnen gar ein «inhaltschweres » Gouvert in die Hand. Auch heute ist die Aktion noch nicht abgeschlossen, so dass für Nachzügler noch immer Gelegenheit besteht, ihre Gaben zu spenden. Selbstverständlich wird der ganze Ertrag der Sammlung unter die rund 50 Mann Verkehrspolizei verteilt Auto schneller als Artilleriegeschoss! Captain G.E.T. Eyston, Inhaber des absoluten Schnelligkeitsrekordes für Autos, legte vor amerikanischen Ingenieuren eine Rechnung ab, aus der hervorgeht, dass sein 4000-PS-ThunderboIt-Rennwagen schon jetzt rascher Ist als ein Artilleriegeschoss. Während eine Haubitzgranate das Geschützrohr mit einer Geschwindigkeit von rund 135 m/ Sek. verlässt, erreichte der Thunderbolt ein Höchsttempo von über 180 m/Sek. und blieb damit nicht mehr weit hinter dem des Projektils eines 45-cm-Geschützes (230 m/Sek.) zurück. Jedes Rad machte während der Rekordfahrt 48 Umdrehungen/Sek. Alpenposten. Wie ihre beiden Vorgänger, so schliesst auch •die dritte Betriebswoche der Winter-Alpenposten in der laufenden Saison (26. Dez.—1. Jan.) mit einem Freguenzausfall. Bei einem Total von 22.256 Reisenden beläuft er sich gegenüber dem Vorjahr auf 9142 Personen, doch wird man dabei allerdings dem Umstand Rechnung tragen müssen, dass der letztjährige Berichtsabschnitt den Berchtoldstag umfasste. Daneben hat wohl auch der programmwidrige Schlechtwettereinbruch auf Neujahr den Betriebsergelmisaen übel mitgespielt, stehen doch von den insgesamt 18 Kursen bloss fünf mit Mehrfrequenzen zu Buch, mit recht bescheidenen dazu. So verzeichnet Schuls-Landeck mit einem Plus von 189 Passagieren die stärkste Steigerung. Ungleich grösser nehmen sich dagegen die Verluste der 13 übrigen Linien aus, unter denen allein auf Neeslau-Buchs (—3369) und Urnäsch-Schwägalp (—1568) mehr als die Hälfte des Geüamtrückgangs entfällt. Wag freilich nicht hindert, dass der Kurs Npsslau-Buchs, absolut betrachtet, rn.it 6171 Fahrgästen noch immer den Reigen führt, gefolgt von Chur-Julier-St Moritz mit 4247. währenddem St, Moritz-Maloja-Chiavenna mit 2076 im dritten Rang erscheint. Schliesst man die beiden neu in Betrieb genommenen Linien Schüpfheim-Sörenberg und Sarnen-Stöckalp mit in die Wochenbilanz ein, dann erhöht eich das Gesamtkontingent der Reisenden auf 22,997. Aus dien Vetbänden FREIE BERUFS-CHAUFFEURE ZÜRICH. Allen Freunden und Gönnern, die mit ihren Spenden zur erfolgreichen Weihnachtsbescherung der Arbeitslosen beitrugen, sowie allen Mitgliedern, entbieten wir zum Jahreswechsel unsere herzlichsten Glückwünsche. Monatsversammlung: Samstag, 7. Januar, 20.15 Uhr, in der Markthalle, Zürich 5. Nach Erledigung der üblichen Geschäfte wird unser Anwalt für Rechtsschutzangelegenheiten, Herr Dr. Beckhard, über aktuelle Fragen sprechen. Der Vorstand. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Generalversammlung: Samstag, den 21. Januar, abends 8 Uhr, im Clublokal Rest. «Weisses Schloss», Luzern. Wir bitten um vollzähliges Erscheinen. Die Monatsversammlung vom 7. Januar 1939 fällt damit aus. Der Vorstand. Benzin-Pumpenprelse Im Dezember 1938. Im Dezember standen die Pumpenpreise für Benzin in den verschiedenen Ländern wie folgt: England Frankreich Deutschi., Berlin Wien Schweiz Tschechoslowakei >&urita»l«ui*s^ Pro 36 Liter Rp. 36 69 69 42 49 Pro Liter 33 Rp. Rumänien Italien (Gemisch) 80 (Rein) 84 Ungarn 46 Polen (Gemisch) 48 (Rhein) 50 Belgien Jugoslawien 53 Wenn sich aus dem Vergleich mit dem Vormonat gewisse Fluktuationen ergeben (für Frankreich, die Tschechoslowakei, Rumänien und Jugoslawien) so liegt deren Ursache einerseits in den Schwankungen des Wechselkurses und anderseits in Preiserhöhungen begründet, wie 6ie Frankreich vorgenommen hat