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E_1939_Zeitung_Nr.005

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k i kl k2 1 @ 131.25 29.58 722.68 2975.21 50.19 374 37762.55 18.800 62.485 687.920 3.440.234 126.872 1937. a 21 224.11 190.687 b 6 19.43 12.170 e 43 263.59 8.724 d 120 1318.22 200.780 • 97 1340.63 87.500 f 68 19790.24 6.981.543 g 12.19 2.981 15.806.632 i 2 71.42 17.519 kl 864.13 785.986 k2 4356.74 4.698.854 1 36.46 134.978 13.121.722 357 28297.16 annahm« der Ausfuhr 17 8835.3 2.684.910 Von den 8662 Automobilen und Chassis, die wir im Laufe der ersten neun Monate 1938 importierten (gegen 7885 in der entsprechenden Periode 1937), stammen 2881 (2832) aus den Vereinigten Staaten, 2823 (2700) aus Deutschland, 1345 (1139) aus Italien, 967 (650) aus Frankreich, 557 (467) aus England, 47 (57) aus Oesterreich. 33 (39) aus der Tschechoslowakei, 9 (0) au Belgien und 0 (1) aus Spanien. Dazu bauten wir selbst während der ersten drei Quartale in unsern Montagewerkstätten 2390 (gegen 2292) Wagen zusammen. Sta>jas«4e»«*vc»»B««*l*» Das verschwindende Tram. Neben andern englischen Städten hat nun anch Manchester beschlossen, sämtliche Trams durch Omnibusse und Trolleybusse zu ersetzen. Die Umstellung soll im Laufe der nächsten drei Jahre erfolgen, wobei man mit rund 17 Millionen Schweizer Franken rechnet. Bereits sind die Arbeiten im Gang. Auch Glasgow plant eine Umstellung und die erste Versuchsstrecke für Trolleybusbetrieb befindet sich im Bau. Erkenne dich selbst! Die New Yorker Verkehrspolizei hat auf dem Gelände der künftigen Weltausstellung eine «Sicherheits-Ausstellung» veranstaltet, welche den Automobilisten Gelegenheit geben sollte, sich gegen gefährliche Fahrfehler zu wappnen. U. a. durfte jeder Besucher der Ausstellung den «Reaktometer» benützen, ein Instrument, mit dem die Länge der «Schrecksekunde» ermittelt wird. Beim Verlassen des Apparats liefert dieser eine Karte aus, woraus ersichtlich ist, wie lange die betreffende Person im Durchschnitt braucht, um auf ein gegebenes Signal zu reagieren. Das c blaue Licht » in Deutschland. Wie bitte; blaues Licht? Was «oll denn...? Jüngst las man von gelbem Licht in Frankreich, jetzt von blauem in Deutschland? Die Sache hat mit den Scheinwerfern zwar zu tun, aber nur insofern, als vom 1, April 1939 an jedes Auto mit einem blauen Kontrollicht versehen sein muss, das im Blickfeld des Fahrer« anzeigen soll, ob das Fernlicht eingeschaltet ist. Damit hofft man ein Uebel des nächtlichen Stadtverkehrs auszurotten: die Ungewissheit des Fahrers nämlich, ob er das normale Licht oder die Scheinwerfer eingeschaltet hat, ob er also Entgegenkommende blendet oder nicht Ausstellungen Berliner Automobilausstellung. Der Reiohsverband der deutschen Automobilindustrie veranstaltet, wie bereits gemeldet, vom 17. Februar bis, 5. März die Internationale Automobil- und Moforradauestellung, zu der über 500 Anmeldungen eingegangen 6ind. Aehnliche Gesichtspunkte wie im Vorjahr werden auch heuer die Es mutet fast paradox an, dass die Vereinigten Staaten als höchstmotorisiertes Land der Welt innerhalb ihres Gesamtbestandes von Automobilen nur einen verschwindend geringen Prozentsatz von Dieselfahrzeugen besitzen. Ihr Anteil ist so minimal, dass ihn die Jahresstatistiken der amerikanischen Automobile Manufacturers Association überhaupt verschweigen. Das letzte Jahrbuch des britischen Petroleum-Instituts veranschlagte die Zahl der Diesellastwagen in den Vereinigten Staaten zur Zeit auf etwa 5000, andere Schätzungen erreichen noch nicht einmal diese Ziffer, die gegenüber einem Gesamtbestand von allein über 4 300 000 Nutzfahrzeugen, wie sie die amerikanische Statistik für 1937. auswies, ohnehin völlig belanglos erscheint. Der Grund für dieses offensichtlich mangelnde Interesse des amerikanischen Automobilverkehrs gegenüber einer Antriebsform, die in anderen Ländern und vor allem auf dem europäischen Kontinent während des letzten Jahrzehnts eine ungemein rasche Verbreitung gefunden hat, liegt in dem besonders niedrigen Benzinpreis der Vereinigten Staaten. Er gab bisher den amerikanischen Autobesitzern und damit auch der Autoindustrie entsprechend wenig Anlass, ihre Aufmerksamkeit anderen Treibstoffen zuzuwenden, obwohl auch in den Vereinigten Staaten der Benzinkonsum durch hohe Verbrauchssteuern im Laufe der Jahre nicht unerheblich verteuert worden ist Immerhin müssen diese Abgaben an die Staatskasse noch relativ gering erscheinen im Vergleich zu den oft übersteigerten Treibstoffbelastungen in vielen anderen Ländern. Diese haben gerade die Benzinpreise meist so kräftig in die Höhe getrieben, dass dadurch automatisch das Dieselöl innerhalb der seiner Anwendung offenstehenden Gebiete zum wirtschaftlicheren Treibstoff wurde. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 17. JATTOAR 1939 — N° 5 Platzeinteilung bestimmen: So enthält Halle 1, welche lange Zeit hinduroh die gesamte Ausstellung beherbergte, den Ehrenraum und die Personenwagen. In der Halle la finden wieder die Motorräder ihren Platz, während Halle 2 die Schwergewichtler umfasst. Die Zubehör, Kleinlieferwagen, Omnibuskarosserien, Werkzeuge und Werkstatteiinrichtungen, aus denen sich das Hauptkontingent der Aussteller rekrutiert, verteilen «ich auf die Hallen 3—8 sowie auf den Südflügel der Halle 9, die in ihrem nördlichen Teil, wie im letzten Jahr, eine besondere, von Korpsführer Hühnlein zusammengestellte Schau enthält Autobahnfeetigk«it ist eines der typischen Merkmale der neuen Modelle, von denen neben dem Opel-Kapitän — über den wir in Nr. 103 berichtet haben — der neue Audi 3,2 Liter, der von 3,2 auf 3,4 Liter verstärkte Mercedes-Benz und der 3,5- Liter-BMW von ungefähr bloss 1200 kg Gewicht auf der Schau vertreten sein werden. Hanomag zeigt einen 1,3-Liter-Wagen, der zum ersten Male in der Gross-Serie Buna-Gummi in der Vorderradfederung als tragendes Element aufweist. Was die ausländische Beteiligung anbetrifft, eo entsendet Italien Fiat, Alfa-Romeo, Lancia und Bianchi; aus Frankreich kommen Bugatti und Renault, aus England Austin, Hillmann, Humber und Sunbeam-Talbot, aus der Tschecho-Slowakei Praga und Skoda und aus den Vereinigten Hudson. • Staaten Vormarsch des Dieselmotors im Lastwagenverkehr der U.S.A. Allerdines sind hierfür die Voraussetzungen nur dann gegeben, wenn der Dieselölpreis so weit unter dem Benzinpreis liegt, dass die laufenden Ersparnisse an Treibstoffkosten die beträchtlich höheren Anschaffungskosten der Dieselfahrzeuge rechtfertigen. Bei der geringen Preisspanne zwischen den beiden Treibstoffen in Amerika liegt diese Voraussetzung im allgemeinen nicht vor, weshalb der Schwerölantrieb in den Vereinigten Staaten noch bis vor wenigen Jahren eine durchaus untergeordnete Rolle spielte. Der Jahresabsatz von Dieselmotoren in den Vereinigten Staaten, nach der Gesamt-Maschinenleistung berechnet, hat sich von 75 000 PS im Jahr 1915 auf nicht mehr als 450 000 PS 1928 erhöht, um bis 1932 wieder auf 125 000 PS zurückzugehen. Erst seitdem setzte ein kräftigerer und inzwischen nicht mehr unterbrochener Anstieg auf 1200 000 PS 1935 und auf über 2000 000 PS 1937 ein. Die Gesamtleistung aller 1937 in Betrieb befindlichen amerikanischen Dieselmaschinen wurde für 1937 auf rund 11,4 Millionen PS geschaut; hiervon entfielen über 2 100 000 PS auf Traktoren und nur knapp 500 000 PS auf Lastwagen. Die letzteren waren also im vergangenen Jahr mit noch nicht 5%> an der Gesamtleistung aller in Amerika laufenden Dieselmaschinen vertreten. Hierin scheint sich nunmehr ein Wandel anzubahnen, insofern als in jüngster Zeit Anzeichen für ein stärkeres Vordringen des Schwerölmotors im amerikanischen Autoverkehr zu erkennen sind. Dieses wachsende Interesse am Dieselantrieb dürfte einmal darauf zurückzuführen sein, dass — wie schon erwähnt — die steuerliche Belastung des Benzinverbrauchs in den letzten Jahren auch in Amerika ansehnlich gewachsen ist. Des weiteren kam aber fraglos ein starker Anstoss von der Seite des amerikanischen Motorenbaues, der vor allem in Richtung des leichten, schnellaufenden Fahrzeugdiesels inzwischen beachtliche Fortschritte machte. Wesentlich dürfte hierbei auch die Erkenntnis mitgespielt haben, dass die Automobilindustrie der Vereinigten Staaten der ständig wachsenden Nachfrage nach Diesel-Lastwagen in andern Ländern Rechnung tragen muss. Unter diesen Umständen scheint nun auch in Amerika der Diesel-Lastwagen rascher an Boden zu gewinnen. Man konnte feststellen, dass auf der im vorigen Monat veranstalteten «Nationalen Lastwagenschau» in New York nicht nur alle Grosskonzerne (mit Ausnahme von Ford), sondern auch eine Reihe kleinerer Firmen mit Dieselmodellen vertreten waren. In diesem Zusammenhang mag die im allgemeinen weniger bekannte Tatsache Erwähnung verdienen, dass auch der diesel-elektrische Antrieb, wie er in der Schiffahrt, vor allem aber im Eisenbahnverkehr und in stationären Kraftanlagen weitestgehend angewandt wird, auch auf amerikanische Autobusse übernommen worden ist. Nach Mitteilung von G. W. Wilson von der Transportabteilung der General Electric Co. sind während der letzten zwölf Jahre etwa 3000 solche Fahrzeuge in Dienst gestellt worden. Nach allem gewinnt man den Eindruck, dass nun auch im Automobilverkehr der Vereinigten Staaten der Dieselmotor aus seiner bisher untergeordneten Stellung herausgetreten und in Zukunft eine frössere Rolle als Antriebsmaschine von Lastfahrzeugen zu spielen berufen ist. KLEINECHRONIK nochschule für Automechaniker. In Brooklyn (New YorTc) ist mit einem Kostenaufwand von über 3.000000 Dollar eine Hochschule für Automechaniker eröffnet worden, durch die der gesamte Auto-Service auf eine neue, wissenschaftliche Basis gestellt werden soll. Die Schule ist die grösste ihrer Art in den U.S.A. und wird von den Autofabriken unterhalten, da diese ein Interesse daran haben, dass der Ruf ihrer Fabrikate nicht durch Mechaniker gefährdet wird, die Pfuscharbeit leisten. Nach Beendigung der Lehrkurse haben die «Absolventen» ein Anrecht auf ein Diplom. Besonders begabte Schüler erhalten noch 1 eine Spezialfortbildung und werden dann von den Fabriken übernommen, wo sie die Möjlichkeit haben, in leitende Stellen als Konstrukteure usw. aufzurücken. Eine neue Idee. Der Pariser Stadtrat ist zur Auffrischung der notleidenden Finanzen auf einen «rettenden» Einfall gekommen. Er will den Automobilisten der Hauptstadt, die ohnehin über die Steuerlast bittere Klage führen, eine neue Steuer bescheren, indem er die Parkplätze auf der Strasse vor den Geschäftsund Privathäusern gegen Zahlung einer «Parksteuer» verpachtet. Bei Zahlung der Steuer soll der Fahrer berechtigt sein, sein Fahrzeug immer auf dem Platz vor seiner Wohnung oder seinem Geschäft abzustellen und dort für beliebig lange Zeit stehen zu lassen. Bei Verwirklichung dieser Steuer würde somit jeder Pariser sozusagen seinen privaten Parkplatz bekommen. Wo die andern Automobilisten ihre Wagen lassen sollen, ist bisher noch nicht ausgeknobelt worden. Garage und elektromech. Werkstätte S. KRONENBERG - LUZERN Malhofstra8se 97 Telephon 23.636 Offiz. Bosch- und SAURER-Servici Fabrikation von Auto-Bestandteilen Speziell „KRO"-Schnellganggetriebe (auch als Reduziergetriebe verwendbar) für Motorlastwagen und Cars Ein Buch für die Ski-Amazonen Frohe Standen im Schnee Herausgegeben v. Schweiz. 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II. Blatt BERN, 17. Jan. 1939 II. Blatt BERN, 17. Jan. 1939 fifte ntue. AttcakUwt (tfo 1QuUe*spoxio>Uei Der Motorschlittenzug und seine technischen Einzelheiten. Flims hat eine neue Attraktion für Freunde des Wintersports erhalten, einen Motorschlittenzug, bestehend aus einem Spezialtraktor nebst zwei angehängten Schlitten mit je 12 Sitzplätzen. Die Firma Hürlimann in Wil, der das Verdienst an der Entwicklung und des neuen Verkehrsmittels zukommt, hat darin eine Reihe neuartiger und technisch interessanter Ideen verwirklicht. Der Traktor läuft auf Raupenketten, die sein Gewicht von 6,5 Tonnen auf eine derart grosse Standfläche verteilen, dass nur ein spezifischer Bodendruck von 0,35 kg/cm 2 entsteht. Während die Kettenglieder und Scharniere aus Stahl bestehen, hat man die eigentlichen Laufstollen. welche mit der m^m^mmm Fahrbahn in Berührung kommen, aus Gummi angefertigt, um eine Beschädigung der Strasse zu vermeiden. Die Gummiplatten sind an den eisernen Kettengliedern festgeschraubt. Auf der Innenseite besitzen sie Vertiefungen, in welche die Stollen der auf nur 0,6 ät aufgepumpten Traktorreifen ähnlich einem Zahnrad eingreifen. Da hier somit Gummi auf Gummi arbeitet, wird eine Vereisung vermieden. Im Sommer können die Ketten abgenommen werden, um den Traktor als Zugwagen für alle möglichen Zwecke zu benützen. Als Antriebsaggregat dient ein Hürlimann- Sechszylinder-Benzinmotor von 28,8/75 PS, dessen Abgase durch ein flexibles Rohr bis ans Ende des Schlittenzugs geleitet werden und erst dort ins Freie ausströmen, nachdem sie sich in den Schlitten noch durch Erwärmung von Fussheizkörpern nützlich gemacht haben. Der Antrieb erfolgt über ein Fünfganggetriebe mit einem Rückwärtsgang an die Antriebsräder und von dort auf die Raupen. Die Fahrgeschwindigkeit beträgt je nach Wahl des Ganges 1—16 km/St. Der Traktor verfügt über vier Innenbackenbremsen, wovon zwei direkt auf die Hinterräder wirken und eine kombinierte Hand- und Fussbetätigung besitzen. Die andern beiden sind zur Betätigung der Raupen- Differentialsteuerung mittels Handhebel bestimmt. Alle vier Bremsen können bei Bedarf gleichzeitig zur Wirkung gebracht werden. Die Schlitten sind mit dem Traktor durch eine Anhängevorrichtung verbunden, welche ein exaktes Spuren gewährleistet Zur Verhinderung eines seitlichen Abrutschens auf gewölbten Strassen besitzen die Schlittenkufen in der Mitte eine tiefe, in Längsrichtung laufende Aussparung, wodurch sie eine ausreichende Führung erhalten. Die Anhängevorrichtung besteht aus kurzen Deichseln, welche durch senkrechte Drehzapfen miteinander verbunden sind, sowie aus zwei Drahtseilzügen, welche vorn an einen abgefederten Hebel angreifen und durch Rohre an den Seitenwänden des vordem Schlittens nach hinten geführt werden. Zwischen dem ersten und zweiten Schlitten kreuzen sich diese Kabel und greifen dann an je einem Haken an der Vorderwand des hintern ein. Die Schlittenkufen sind so bemessen, dass ihr Bodendruck ungefähr gleich hoch ausfällt wie unter den Raupen des Traktors. Die Gesamtlänge des Motorschlittenzuges beläuft sich auf 13,7 m, das Totalgewicht auf 10.500 kg. Damit der Motorschlittenzug auch am Morgen nach nächtlichem Schneefall seinen Dienst • versehen kann, hat die Firma Hürlimann ein eigenes System einer Schneeschleudermaschine entwickelt, die sich vom am Traktor Grundriss (oben) und Seitenansicht (unten) des Hörlimann-Motorschlittenzuges. Man beachte die Raupenketten des Traktors mit den eingesetzten Gummistollen, sowie die selbstspurende Anhängevorrichturig für die Schlitten. , ' , . Braucht man das zu wissen ? Ja, kommt man denn überhaupt in die Lage, auf Grund einer fremden Autonummer die Personalien des Fahrers festzustellen? Eine Frage, die jeder erfahrene Automobilbesitzer entschieden bejahen wird. Tagtäglich sieht sich der Fahrer vor Situationen gestellt, wo die Eruierung eines Wagenbesitzers für ihn von grösstem Nutzen ist. Da fährt ein Autowildling beim Ueberholen Ihren Wagen an und demoliert Ihr Schutzblech, dort macht sich ein ungezogener Langsamfahrer das Vergnügen, die Strasse nicht freizugeben, alles Fälle, wo die Feststellung dieser Fahrer von allgemeinem Interesse ist. Oder eine flüchtige Bekanntschaft, wobei das gegenseitige Vorstellen unterblieb, kann durch die Feststellung der Personalien oft zu persönlichen oder geschäftlichen Freundschaften führen. — Der neue AUTOMOBIL-KALENDER 1939 ermöglicht durch sein peinlich genaunachgeführtesNummernverzeichnis die Feststellung von Name, Beruf und Adresse aller Personenwagenbesitzer der Schweiz. Nicht blosse Neugierde der Käuferschaft ist es, die den Automobil-Kalender seit vielen Jahren in den Kreisen der Automobilisten so beliebt gemacht hat, sondern der vielseitige praktische Wert seines Besitzerverzeichnisses. Aber auch der übrige Inhalt des Kalenders hat sich für jeden Wagenbesitzer als überaus nützlich erwiesen. Er setzt sich zusammen aus: 1. einem Notizbuch für den Automobilbetrieb, 2. einem Haushaltungsbuch des Automobilbetriebes mit einer Sammlung von Vordrucken zur Festhaltung des rechnerischen Verlaufs des Fahrbetriebes und zur Ueberwachung der Wagenausrüstung und der Versicherungen, 3. allgemeinen Informationen und Tabellen über den Automobilbetrieb, 4. Extrakte des technischen Wissens vom Automobilbetrieb Der Automobil-Kalender 1939 ist bei jeder Buchhandlung, den Clubsekretariaten, sowie beim Verlag direkt zu Fr. 7.50 zu beziehen. VERLAG AUTOMOBIL - REVUE, BERN, Breitenrainstrasse 97 - Z0RICHyL8wen.tra.se Bücherzettel Senden Sie mir sofort per Nachnahme Exerapl. Automobil-Kalcnder 1939