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E_1938_Zeitung_Nr.104

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VI ÄTrfomobfl-Revn«

VI ÄTrfomobfl-Revn« 104 Der Junge Mann blieb vor ihr stehen. Er zog seinen Hut. «Sie heissen Hermine!», sagte er streng. «Entschuldigen Sie —» «Heissen Sie Hermine? Ja oder nein?» «Ich heisse Hermine. Aber ich kenne Sie doch gar nicht?» Der junge Mann sah ihr tief in die Augen. «Ich kenne Sie auch nicht. Sie sehen mich heute zum erstenmal. Dennoch weiss ich, dass Sie Hermine heissen», sagte er visionär und richtete seinen ausgestreckten Zeigefinger auf sie. «Woher wissen Sie denn das?» «Ich weiss noch viel mehr», fuhr der junge Mann eindringlich fort: «Ich weiss, dass Sie verheiratet sind, eine Dreizimmerwohnung mit einem Garten haben, in dem Wühlmäuse vor kurzem Ihren selbstgepflanzten Salat vernichteten, dass Ihr Mann Bruno heisst, und dass Ihre Ehe zu Ihrem Kummer bis heute kinderlos geblieben ist. Stimmt das?» Hermine stand überwältigt. Ihre Arme hingen hilflos am Körper. «Das ist unheimlich f Alles stimmt genau.» «Sie hatten vorgestern grosse Wäsche und hingen siebenundsechzig Wäschestücke im Hof auf.» «Ach? Sie wohnen in der Nachbarschaft?» Der junge Mann zog seine Brieftasche, «Keineswegs. Ich war noch nie in dieser Stadt. Ich bin erst heute früh aus Bukarest hier angekommen. Vor vier Stunden war ich noch im Ausland. Da ist mein Pass mit Grenzstempel. Hier ist die Fahrkarte.» «Aber woher wissen Sie denn alles?» «Mein grosses Geheimnis», fuhr der junge Mann energisch fort. « Ich weiss noch viel mehr: Ihr Mann ist städtischer Beamter, er arbeitet im gleichen Büro mit einem Herrn Flemming zusammen. Herr Flemming ist verheiratet, seine Frau ist blond und hat sich kürzlich einen neuen Hut gekauft, der ihr überhaupt nicht steht. Ausserdem hat sie sich ein Kleid vom vorigen Sommer umarbeiten lassen.» «Sie kennen sicher Frau Flemming?» «Ich schwöre, ich habe Frau Flemming noch nie gesehen! Aber kommen wir zu Ihnen zurück: Sie sind seit acht Jahren verheiratet, Sie hätten damals eine viel bessere Partie machen können, aber Sie entschlossen sich zu Bruno wegen der Pension als Beamter. Ihr Mann geht jeden Sonnabend kegeln und ist das letztemal erst früh um zwei Uhr heimgekommen. Weiter: eine Schwester von Ihnen will sich mit einem Mann verheiraten, von dem man nichts Genaues weiss. Ihr Mann hat eine Auskunft über ihn eingezogen, die aber noch nicht eingetroffen ist. Ihre Frau Mutter hat Ihnen vor drei Tagen einen Brief geschrieben, in dem sie ankündigt, dass sie acht Tage zu Besuch kommt. Daraufhin hatten Sie einen Streit mit Ihrem Mann, dem Sie vorwarfen, dass Sie vor drei Jahren seinen Bruder auch vier Wochen durchgefüttert hätten, als er seine Stellung wegen Unregelmässigkeiten beim Gaswerk verlor. Stimmt das?» Det Zaußexev' Von Jo Hanns Rösler. Hermine zitterte am ganzen Körper. «Herr, das grenzt an Zauberei!» «Ich bin auch ein Zauberer!» «Mein Gott!», seufzte Hermine erschüttert. Der junge Mann lächelte zum erstenmal. «Sie können daran teilnehmen, meine Dame. Ich will mein Können nicht für mich behalten. Wenn Sie wollen, weihe ich Sie gern für die Kleinigkeit von zwanzig Franken in mein Geheimnis ein.» «Ich werde dann auch in der Lage sein, das Leben unbekannter Menschen bis in die intimsten Dinge zu wissen?» «Bestimmt, meine Dame.» Hermine nestelte an ihrer Handtasche und zog einen Zwanzigfrankenschein heraus. Sie überreichte ihn dem jungen Mann: «Und wie muss ich es machen?» Der junge Mann sagte leise: «Genau wie ich. In der Strassenbahn fahren. Ich habe nämlich vor zehn Minuten in der Strassenbahn hinter Ihnen gestanden und zugehört, was Sie Ihrer Freundin erzählt haben.» UlÜ AeiUem Sim, ins Tleue JxiAtf «Du siehst ja so unentschlossen aus, Max, was ist denn mit dir los?» «Ich schwanke noch, ob ich ein Bier oder einen Kognak nehmen soll!» «Nimm beides, Max, schwanken kannst du ja hinterher!» * * Er: «Musst du denn immer von den Schattenseiten der Ehe sprechen?» Sie: «Ist das ein Wunder, wo du mich so oft hinters Licht geführt hast?» In einer kleinen Stadt im Wilden Westen fiel ein Hochspannungsdraht quer über die Hauptstrasse. Da niemand wusste, ob das Kabel Strom führte, geriet der gesamte Verkehr ins Stocken. Als der Herausgeber des Lokalblattes von dem Ereignis hörte, liess er sofort zwei Reporter kommen und schickte sie mit folgenden Worten zum Schauplatz: «Los! Einer von euch fasst den Draht an - der andere schreibt den Bericht darüber!» Ein Schriftsteller trug sich gleichzeitig mit einer poetischen Arbeit und einer geschäftlichen Angelegenheit, von der sein Wohlstand abhing. Man fragte ihn, wie weit es mit seiner Dichtung sei. Er erwiderte: «Fragen Sie mich lieber, wie es mit meinem Geschäft steht. Ich komme mir vor wie jener Edelmann, der während eines Strafverfahrens, das gegen ihn schwebte, seinen Bart wachsen liess. Er wollte sich nicht eher rasieren lassen, als bis er wusste, dass ihm sein Kopf bleiben würde. So will ich erst wissen, ob mir etwas zum Leben bleibt, bevor ich etwas für die Unsterblichkeit tue.» «Wenn ich einmal heirate», erklärte der eingebildete junge Mann, «werden viele Frauen unglücklich sein!» - «Wie oft beabsichtigen Sie denn zu heiraten?», wollte einer der Zuhörer wissen. * * «Was tut man als erstes, wenn man ein Gewehr reinigt?» «Mein sieht nach der Nummer.» «Warum?» «Damit man nicht ein fremdes Gewehr reinigt!» Mo: .Set jfingfte XBerfpttotr UTttrt ©aMe mtt feinem richtigen Sotjn in einer Saene bes (enfafloneflen Silnw .Der mit Storno £09 unb Spencer Iracn. «Ihi liebst mich also nicht wegen meines Geldes?» «Aber Else, und wenn da nochmal so viel Geld hättest, würde ich dich trotzdem lieben!» (Marc Aurelio.) Bei Gericht fragt der Richter den Angeklagten, ob er noch irgendwelche mildernde Umstände anführen könne. Der Angeklagte: «Jawohl, Herr Richter, ich bitte die lugend und Unerfahrenheit meines Verteidigers berücksichtigen zu wollen.» * » * «Ich habe gehört, Dur Kassier sei durchgebrannt. Stimmt das?» «Ja, aber er hat in der Aufregimg vergessen, die Kasse mitzunehmen.» Ctemenceau, grob und geistreich, war im Ministerium des Innern, das er innehatte, gefürchtet. Besonders von den Präfekten, die ihn von Zeit zu Zeit zu besuchen hatten. Einmal erschien der Kopi eines solchen Unglücklichen im Türrahmen und Clemenceau rief ihm sofort wütend zu: «Zwei Worte, Herr, aber nicht mehr!» «Ein Wort, Herr», sagte der Präfekt unruhig, als er den Schreibtisch erreicht hatte, «Geld!» Clemenceau, der trockenen Witz liebte, bewilligte. Beim Tode des Ministers Murepas, der den König Ludwig den Sechzehnten höchst mittelmassig beraten hatte, sagte TaUeyrand zu den Hofschranzen, die den Hingegangenen betrauerten: «Ach, wu haben wirklich an ihm mehr verloren, als er werl war!» * • * Wie wird man dünner? «Ich habe gehört, dass du mit Reiten angefanger hast», sagte Frau Gerda zu ihrer Freundin. «Wirk denn das abmagernd?» «Na, und wie!» antwortete Frau Lotte. «Du soll test bloss mein Pferd vor einem Monat gesehen haben und wie es jetzt aussieht!» Aus der unterhaltsam belehrenden Wintersport-Zeitschrift „8kl Heil": «Ich höre, Deine Frau ist beim Skif&hre schwer gestürzt War es schlimm»? — «Nicht i sehr. Es ist bloss ein bisschen Farbe abgegangen! Fauteuils Louis XIV Louis XV Louis XVI A. Berberich. Zürichs Dufourstr. 45. b. Stadttheater KIRCHHOFER, RVFFELICO. ZiillCH. 51 LOUIENSTMSSE ist s ihm am Lenkrad wohl Beschlag gibt's nicht dank Schweizer Fabrikat Purmopol Ein neues, flössiges Mittel gegen das Anlaufen und Gefrieren der Scheiben, von verblüffender Dauerwirkung. • Ohne Seife, Glyzerin,Wachs oder Lack. - Flasche Fr. 3.60, zuzüglich Porto. Regionale Alleinver Dr. ROLAND HAECKER, BASEL 13 ilOllll Auto Gefahr för ulenz als Gegengewicht feftansetzenden g t Zucker meiden. Uemesexas die neuen Kristqll-Saccharin. Tabletten. »Olsen durchaus rein und setzen kein Fett an. Garantiert unschädlich. Erhältl. In Apoth. und Drog. zu Fr. 1.25 per Dose mit 500 Tabl. A.-O. «Hermes», Zürich 2 SCHWEIZERFAIR1KAT Man lebt nur einmal! Deshalb sich nicht mit Rheumatismus, Ischias, Gicht und Gelenkleiden, Stoffwechselstörungen und Erkältungskrankheiten abplagen. Parapack-Packungen helfen ! — Broschüre gratis. Parapack-Institut, Zürich 2 Venedigstrasse 2 — Telephon 69.346 Kaufen Sie Ihre Neujahrs-Geschenke bei denen, die Heimarbeiten vergeben. 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Verlag Hallwag Bern.

N° 104 — Automobil-Revue Was die Redaktion . • • Rä ise I* Erclte ... allen Leserinnen und Lesern des „Auto-Magazins 1 zum Neuen Jahre wünscht! Ein Bein kostbarer als ein Leben. In Illinois entgleiste ein Eisenbahnzug, wobei zwei Reisende zu Schaden kamen; der eine fand den Tod, der andere verlor ein Bein. Dieser sowohl wie die Witwe des ersteren klagten die Eisenbahngesellschaft auf Schadenersatz. Das Gericht sprach darauf der Witwe fünftausend, dem Einbeinigen fünfzehntausend Dollar zu. Das war der Witwe natürlich nicht recht und sie fragte bei dem Richter an, weshalb denn ein Bein dreimal soviel wert sei als ein ganzer Mann. Der Salomon von Illinois antwortete: «Die Sache ist vollkommen in Ordnung, meine werte Dame. Der Mann, dem jetzt sein Bein fehlt, bekommt für fünfzehntausend Dollar kein neues wieder, aber eine Witwe mit fünftausend Dollar findet sehr leicht wieder einen Mann, der nicht nur so gut wie neu ist, sondern vielleicht noch viel besser als der erste.» Schlauheit über alles. Lieschen lag am Badestrand. Paul paddelte sich immer näher. «Schönes Kind», begann er, «langweilen Sie sich nicht?» Lieschen lächelte plötzlich: «Wollen wir zusammen spielen, mein Herr?» «Ich wäre begeistert!» «Spielen wir Mann und Frau?» Paul wusste sein Glück kaum zu fassen. «Wir zwei? Mann und Frau? Ganz alleine?» «Ja.» «Herrlich! Beginnen wir!» «Also gut, spielen wir verheiratet», sagte Lieschen, «jetzt ist es sieben Uhr, es ist Samstag abend - da hast du heute deinen Stammtisch, die Freunde warten schon -beeil' dich und verschwinde!» Der junge Rechner. Der kleine Erich hatte seinem Vater erklärt, dass der Rechenlehrer immer so hässlich zu ihm sei. Darauf nimmt der entrüstete Vater sein Söhnchen bei der Hand und geht mit ihm zur Schule. «Aber, Junge», sagte der Lehrer, «ich meine es doch nicht böse mit dir! Das Rechnen fällt dir nun mal etwas schwer! Kannst du mir zum Beispiel sagen, wieviel fünf Prozent von hundert Mark ist?» Erich zieht sofort ein ängstliches Gesicht: «Siehst du, Papa, jetzt fängt er schon wieder an!» (Hemmets Journal) Der Ferienbrief. «... und zum Schluss bitte ich Dich: schicke mir Deine Hausschuhe! Ich brauche allerdings nicht Deine Hausschuhe, sondern meine Hausschuhe. Aber wenn ich Dir geschrieben hätte meine Hausschuhe, würdest Du ja lesen, meine Hausschuhe und mir Deine Hausschuhe schicken. Darum schreibe ich Deine Hausschuhe, damit Du liest Deine Hausschuhe und mir wirklich meine Hausschuhe schickst! Deine Olga.» (For Alle). Die Hauptsache. Gerda fragt: «Würdest du einen Verschwender heiraten?» Ursel lächelt: «Wieviel hat er denn zu verschwenden?» (Mocca) l^nekdotfen Die Grabschrift. Eine junge Witwe beauftragte einen Stembfldhauer, auf den Grabstein ihres verstorbenen Mannes die Inschrift «Mein Kummer ist mehr als ich tragen kann» zu setzen. Aber sie heiratete wieder, ehe der Stein von dem sehr beschäftigten Bildhauer ausgeführt worden war. Als er von ihrer neuen Ehe hörte, fragte er aus Vorsicht an, ob die Worte der Inschrift so bleiben sollten. «Ja!» antwortete die Witwe. «Nur fügen Sie zwischen ,ich' und ,tragen' noch das Wort .allein' ein.» (Home Journal, Philadelphia) Ein Herr, der Zeit hat. Der berühmte Filmschauspieler Don Marco streckt sich im Bett und sieht auf die Uhr. Es ist Punkt elf. Und um zehn Uhr bereits beginnt die tägliche Arbeit mit den Aufnahmen im Atelier. Also nun schnell aus dem Bett! Bad, Rasieren, Frühstück. Trotz • aller--Schnelligkeit- dauert es doch eine ganze Weile. Da klingelt das Telephon. Es ist der Regisseur: «Wir warten auf Sie, Herr Marco - wir warten auf Sie!» Don Marco holt tief Luft und antwortet: «Grossartig I wenn Sie warten, brauche ich mich ja nicht so zu beeilen!» (Humorist) im deutschen Schnee Auflösung des Weihnachts-Silbenrätsels. 1. Midas. 2. Geweihe. 3. Schnabel. 4. Tochter. S. Ausfertigen. 6. Festmahl. 7. Troege. 8. Areal. 9. Helena. 10. Kalesche. 11. Amerika. 12. Panne. 13. Innung. 14. Radler. 15. Kaserne. 16. Kandersteg. 17. Strausse. 18. Automat. 19. Grobian. 20. Aalreusen. 21. Revue. 22. Gesehen. 23. Corvinus. 24. Zielschnur. 25. Tachometer. 26. Szene. 27. Gesund. 28. Sudan. 29. Regenten. 30. Boehmen. 31. Wiesbaden. 32. Hering. 33. Augen. Das Weihnachtsfest moege allen Leserinnen und Lesern der Automobil-Revue sehr viel Schoenes und Angenehmes bringen. Auflösung der Denkaufgabe: „Was fehlt diesen Leuten?" Es fehlt ihnen: 1. Ein. richtiger Skihalter* 2. Schneeketten. 3. Platz. Liste der richtig eingesandten Lösungen beider Rätsel. 8 Punkte: J. Aebischer, Merenschwand; A. Bachofen, Glarus; Frau B. Baerlocher, St. Gallen; M. Bertschmann, Basel; Frl. M. Bossert, Lenzburg; G. Brunner, Zürich; C. Burgener, RorschacK; Frau M. Canale, Brienz; Frl. M. Epple, St. Gallen; Frau Gerber-Baumann, Aarwangen; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausejn; Frau E. Grob, Nesslau; Frau L. Grünvogel, Hbrw; J. Gustin, Schönenwerd; Frl. A. Hagmann, St. Gallen; Frau J. Hopf, Bern; Frau Hörn, Bern; Frau J. Hunziker, Kirchleerau; K. Keusen, Biel; Frau R. Kallen, Örenchen; G. Lohrer, Reiden; Frau E. Markoff, Buchs; Frau Marti, Ölten; P. Meier, Bern; F. Meier, Zürich; M. Nievergelt, Zürich; J. Nussbaumer, Benzehschwil; Frau L. Rock, Basel; Frau C. Schulthess- Fuhrer, Basel; Frl. M. Vetsch, Buchs; Frl. A. Weidmann, Münchenstein ; F. Wenger, Bern; Frl. E. Winteler, Glarus. Richtige Lösungen des Silbenritsels: 5 Punkte: E. Benz, Goldach; Frau C. Fravi, Rapperswü; G. Laepple, Basel; J. Leimer, Benlach. -i Bei unserer Denkaufgabe gab's eigentlich nicht sehr viel nachzudenken. Wer die Nummer richtig durchgesehen hat, wusste sogleich, wohin der Onkel zielte. Selbstverständlich sind alle Lösungen richtig, die einigermassen verrsiünftitpsind. Für heute hat der Onkel nicht eben viel zu sagen, wenigstens nicht über die • Rätsel. Hingegen hat es ihn herzlich gefreut, dass die Verlagsdirektion der ,,Hall wag" sich in freundlicher Weise entschlossen hat, den fleissigsten unter Spaziergänge, leise stapfend durch schneebedeckten Hochwald, Ski-Touren im Sonnenglast hoher Berge, fröhliche Prrzelbäume auf dem Uebungshügel, luftiger Höhenflug mit der Bergbahn, Schlittschuhlauf auf romantischen Bergseen, spannende Ski-Rennen und Sprungkonkurrenzen — hundert Freuden erwarten unsere Gäste. Und dann „gemütlicher" Hüttenzauber mit Zither und Ziehharmonika, lustige Schuhplattler, glänzende Bälle, toller Trubel im Karneval, vergnügte, glückliche Menschen, komfortable Hotels, appetitliche Küche — wirklich, es lebt sich gut im deutschen Winterparadies. Und wer ein Freund der Bühne ist, dem winken grosse künstlerische Erlebnisse im Burgtheater Wien, in der Staatsoper Berlin, im Nationaltheater München, überall in Deutschland! unserer eifrigen Löserschaft diesmal eine ganze Reihe von Preisen zu stiften, darunter Gebrauchsgegenstände, die manchem sicher sehr willkommen sind. So eine Fruchtschale ist gar nicht ohne, z. B. wenn man sich verlobt hat oder etwas Aehnliches zu tun gedenkt. Mit diesen Aufmunterungsprämien hofft der Verlag samt dem Onkel, den Eifer unserer Rätsellöser von neuem anzuspornen und den Unentwegten für ihr wöchentliches Mittun einen angemessenen Examenweggen samt moralischer Befriedigung zu verabfolgen und den Dank der Republik aussprechen zu können. Wir stehen nun «zwischen den Jahren», in der vielersehnten Woche zwischen Weihnacht und Nfeujahr, wo jeder tun kann, was ihm behagt, um sich so recht von Grund auf für den Eintritt ins neue Jahr vorzubereiten. Bald verkünden die Silvesterglocken, dass ein Jahr dßx Weltgeschichte ausgezappelt hat und ein neues beginnt. Hoffentlich ein recht gutes, wir können es alle gebrauchen. Und so schliesst der Onkel auch seinerseits ein an Kommentaren, Druckfehlern und Ausreden reiches 1938 (übrigens war wieder einer in der Lösung der Denkaufgabe von den Zwillingen, habt Ihr gemerkt?) und wünscht Euch allen, ob Ihr miträtselt oder nicht, ein recht frohes, ein recht glückliches und gesegnetes Jahr des Heus 19391 Ehrentafel der fleissigsten Rätsellöser Nachstehend veröffentlichen wir die Punktliste derjenigen Nichten und Neffen, die es auf über 100 Punkte gebracht haben und aufs Neujahr mit einem Preis bedacht werden. 191 Punkte: Frau B. Baerlocher, St. Gallen; Frl. M. Epple, St. Gallen; Frau Hörn, Bern. 190 Punkte: J. Aebischer, Merenschwand; P. Meier, Bern; J. Nussbaumer, Benzenschwil. 189 Punkte: J. Gustin, Schönenwerd. 188 Punkte: Frl. A. Weidmann, Münchenstein. 186 Punkte: Frl. M. Bossert, Lenzburg. 185 Punkte: Frau J. Hopf, Bern; Frau Marti, Ölten. 183 Punkte: M. Bertschmann, Basel; C. Burgener, Rorschach; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen; Frl. A. Hagmann, St. Gallen. 182 Punkte: E. Benz, Goldach. 181 Punkte: G. Laepple, Basel. 17Z Punkte: Frau E. Markoff, Buchs. 176 Punkte: K. Keusen, Biel. 175 Punkte: F. Wenger, Bern. 170 Punkte: M. Nievergelt, Zürich. 168 Punkte: Frau R. Kallen, Grenchen; Frau U Rock, Basel. 160 Punkte: Frau H. Gerber-Baumann, Aarwangen. 159 Punkte: Frau C. Fravi, Rappers wü. 154 Punkte: A. Bachofen, Glarus. 153 Punkte: Frau M. Canale, Brienz. 139 Punkte: Frau J. Hunziker, Kirchleerau. 134 Punkte: Frl. M. Vetsch, Buchs. 132 Punkte: Frau L. Grünvogel, Horw. 130 Punkte: J. Leimer, Benlach; F. Meier, Zürich. 126 Punkte: Frl. E. Winteler, Glarus. 122 Punkte: Frau I. Rohlwes-Schmidt, Basel. Neujahrs-Silbenrätsel al - au - aus - ches - das - des - ein - fro - ga - glück - hes - jähr - lan - le - len - li - lungs - ma - sern - stel - to - wünscht - zin Aus diesen 23 Silben ist ein Satz zu bilden. Wenn man es richtig anpackt, liegt die Lösung auf der Hand. •:nrefeßunr[e}ssm5sepuiäq vna uiessT uerre niosunM Redaktion des Auto-Magazins: Dr. Hans Rud. Schmid. Zuver'ässig angenehm unschädlich 10er Packg. Fx. 4.50 4er Packg. Fr. 2.— erhältlich in allen Apotheken ounsoi Frauenschutz - Präparat Melchseefrutt Zentralschweiz, 1920 m G. M. Neuerschlossenes Skiparadies, sonnig und schneesicher vom November bis Mai. Altbewährt« Gastlichkeit Im Hotel Reinhard a. See. Prospekt verlangen) Tel, 8,81.43, T.C. S. A. 0.8. Hahnhofplatz. Grösstes Haus am PJatze (80 B.). Mod. Komi. App. m. Bad. Z.-Telephon. Garage. Z. ab Fr. 4.50. Menüs zu Fr. 2.30,3.- u. 4.-. 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