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E_1939_Zeitung_Nr.006

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Bahn und >&.u#«» Die Organisation des Autotransport-Gewerbes. Auf Einladung der Ortsgruppe Basel der ASPA konnte am Dienstag, den 17. Januar, deren rühriger Präsident Hans Settelen eine etwa 300 Interessenten zählende Versammlung im grossen Saal der Safranzunft in Basel begrüssen. Das Wort ergriff daraufhin Herr Dr. Raaflaub, der Direktor der neugegründeten T.A.G. In seinem ausführlichen Referat entwickelt er, wie Herr Dr. Brügger (Chur), der Präsident dieser Treuhandstelle in seinem nachfolgenden, überaus flotten, zukunftsfreudigen Bekenntnis zu seiner Berufung betonte, bestenfalls einen gedrängten Ueberblick über die riesige Arbeit, welche nun die T.A.G. erwartet, denn bei ihr liegt es, die Ausführungsbestimmungen und Tarife zu der am 30. September verabschiedeten Auto-Transportordnung (A.T.O.) auszuarbeiten und vorzulegen. Dr. Raaflaub ging bei seinen Ausführungen von jener stark bekämpften 30prozentigen Tarifsenkung aus, welche der kommerzielle Dienst der SBB kürzlich bei gewissen Gütern für die Nur-Bahnbenützer eintreten liess und teilte der Versammlung mit, dass der Chef des Eisenbahndepartements auf mehrere diesbezügliche Eingaben aus Kreisen des Autotransportgewerbes die Antwort erteilt habe, man gedenke diese Tarifsenkung zu billigen, da die bis zum 1. Dezember gültigen Tarife der SBB tatsächlich bis zu 25% und mehr unterboten worden seien, was Dr. Raaflaub zum Anlass nahm, diese Firmen, •welche man kennt, eindringlich davor zu warnen, nur auf Umsatz um jeden Preis zu arbeiten. Ein Um auch den bündnerischen Standpunkt in der Frage einer Strassenverbindung Glarus- Vorderrheintal zu Worte kommen zu lassen — der Bündner Grosse Rat hat sich, wie erinnerlich, zugunsten einer Segnesstrasse ausgesprochen — geben wir hier auszugsweise einer Einsendung Raum, die uns aus Chur zugekommen ist, wobei wir uns allerdings eine Stellungnahme zu den darin vertretenen Anschauungen vorbehalten : Wir Bündner haben ein starkes kantonales Staatsbeiwusstsein, jenes stolze Bewusstsein, das solches Gebaren könne sich im Hinblick auf diedem eidgenössischen Bundesstaat seine Grosse, seinen Sinn als geistiges Bündnis verschiedener Kul- kommenden Konzessionen für sie höchstens ungünstig auswirken. Sobald im Gewerbe erst geordnete turen gibt. Bis vor 135 Jahren lebte das heutige Tarifverhältnisse bestünden, müssten von der Bahn Graubünden diese eidgenössische Staatsidee durch solche Massnahmen, nach den Ausführungen der Jahrhunderte mit seinen drei Bünden und drei Botschaft, auch unterlassen -werden. Die T.A.G. Sprachen für sich allein. Wer kann, wer darf es •werde inzwischen versuchen, ein Gentlemen's Agreement zustande zu bringen. wie es jeder schweizerische Kanton haben uns verargen, •wenn wir es auch heute noch haben, soll? KarosserieWerkmeister mit Entwurf, Konstruktion (auch Stahlbau) und Kalkulation sowie Reparaturen absolut vertraut, in Dauerstellung gesucht Derselbe muss energisch und initiativ veranlagt und befähigt sein, den technischen Betrieb selbständig zu leiten. — Offerten (strenge Diskretion zugesichert) mit Angaben über Ausbildung, bisherige Tätigkeit, sowie Zeugniskopien, Photo, Referenzen, Eintrittstermin u. Lohnansprüchen unter Chiffre 7905 an die 6) Automobil-Revue, Bern. 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Chiffre N 1385 an Publicitas, Solothurn. 75945 Gesucht junger, williger (6 Bursche als Fahrer auf kleineren Lieferungswagen. 2 bis 3 Fahrtage wöchentlich. Nebenbei als Handlanger in Bäckereibetrieb. Offerten unter Chiffre 7891 an die Automobil-Revue, Bern. Im weiteren erläuterte der Referent die Gründe, •weshalb es mit der Einführung der A.T.O. in der Praxis scheinbar so lange dauere. An oberster Stelle steht der Bundesrat, d. h. das Post- und Eisenbahndepartement, bzw. das Amt für Verkehr als Konzessions- und Aufsichtsbehörde. Auf Seiten des Gewerbes wird von unten aufgebaut, wobei es nach Gründung der T.A.G. als Dachorganisation von 17 Gründer-Verbänden allein schon bis Weihnadhten dauerte, ehe die 4 Mitglieder und deren Stellvertreter bezeichnet waren, welche als Repräsentanten des Gewerbes in der Transportkommission sitzen sollen und deren Aufgabe darin bestehen wird, die von der T.A.G. ausgearbeiteten Vorschläge zu begutachten, sowie über die später einzureichenden Konzessionsgesuche zu Händen der obersten Behörde xu befinden. Sie wird somit oberster Verkehrsrat und letzte Beschwerdestelle. Der Fragebogen, der indessen, noch nicht das Eonzessionsgesuch darstellt, kommt demnächst zur Verteilung; ihm 'wird ein Blatt für militärisch wichtige Angaben beigefügt sein. Der Einsenietermin ist auf den 28. Februar angesetzt, womit man dann über hochinteressantes, statistisches Material verfügen wird. Im Mai erfolgt die Zustellung der Formulare für die eigentlichen Konzessionsgesuche, auf Grund deren an alle das Gewerbe schon vor dem 1. Januar 1937 Betreibenden provisorische Bewilligungen bis zur endgültigen Abklärung der Konzessionierung erteilt werden. Bekannt sind die Anforderungen an den zukünftigen Konzessionär; Genügen in persönlicher und finanzieller Hinsicht, sowie Nachweis eines Transport-Bedürfnisses, über welches von der Transportkommission in subjektiver Weise entschieden werden soll. Dazu wurden Eintragung im Handelsregister. Transportgut-Versicherung und Frachtverträge verlangt. Sehr grosse Arbeit erfordert die Tarifordnung, wobei die Frage, ob Gewichts- oder Werttarif, noch Dieses Staatsbewusstsein kam in der Abstimmung für das Segnesprojekt im Grossen Rat zum Ausdruck Es ist kein «Kantönligeist», keine «Zwängerei» und kein «Gegensatz zum Verteidigungswillen» eben dieses Staates, nein, guter «alt fry rätischer» und eidgenössischer Geist. Wir wollen unsern Kanton bis aufs letzte verteidigen, aber an den Grenzen, und glauben fest an die Möglichkeit, es tun zu können. Das Volk weiss sich hier einig mit seinen höchsten militärischen Führern. Es hat Vertrauen in sie und ist erstaunt über den Gegensatz in Bern. Es findet den Weg nicht vom starken bündnerischen Staatsverteidigungswillen zum eidgenössischen Generalstab. Wir wollen alles opfern zu unserer Verteidigung, nur nicht unsere Heimat, wirtschaftlich nicht und vor allem nicht militärisch. Uns zu sagen, nur ein Kisten könne uns militärisch dienen, heisst für uns Laien soviel aJls Reichenau-Ilanz, also Knotenpunkte für ganz Graubünden, preiszugeben. Wenn es uns eine Erleichterung war, von der Befestigung des Sarganser Beckens zu hören, eo können wir die «Flucht nach dem Gotthard» mit der dritten Zufahrtsstrasse nicht verstehen, ebensowenig wie das plötzliche Fallenlassen der Verbindung nach dem Reusstal., AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 20. JANUAR 1939 — N° 6< offen bleibt Durch das Mittel der Gewährung von dass eine Kistenstrasse, ganzjährig befahrbar, den^ Anschaffungssubventionen strebt man auch eine Gotthardverkehr unbeeinflusst lasse, dass, wenn die*J Militär-Typenauswahl des Wagenmaterials an, also Autos während 7—8 Monaten über Kisten-Lukmanier zu fahren gezwungen sind, sie diesen leich- eine vereinfachende Typisierung, eip Vorgehen, das nicht nur in preislicher Hinsicht, sondern auch für teren, bequemeren, ja sogar kürzeren Weg im Armee und Industrie interessant ist. Weitere Aufgaben, welche noch der Erledigung harren, bilden hätten nur Biasca-Olivone-Disentis, und dort sit- Sommer verlassen? Gewinn von der neuen Linie die Festsetzung der Konzessionsgebühren, die Fi-zexierungen der Kompetenzen der Kantone, Prüfung auch deren Befürworter. und Abschluss von Vereinbarungen mit den Bahnen. Die Diskussion gab Anlass zu vielen Fragen. Erst nach elf Uhr konnte Herr Hans Settelen die höchst instruktive Versammlung mit dem Dank an die Herren Dr. Raaflaub und Brügger schliessen. rbc. Eine bündnerische Stimme zur Frage einer Strassenverbindung Glarus-Graubünden. Nach der regierungsrätlichen Erklärung ist das Volk zuversichtlicher geworden und wir hoffen, Bern werde uns nicht enttäuschen. Wenn die Verbindung auch aus militärischen Gründen vorgeschlagen worden ist, ja ohne sie gar nicht in Frage käme, so hat sie nach ihrem Bau doch sehr grosse volkswirtschaftliche Bedeutung. Da wir glauben annehmen zu dürfen, dass der Friede noch längere Zeit daure, ist sie voll in Rechnung zu eetzen. Gewiss können wir die wirtschaftlichen Interessen nicht den militärischen gegenüberstellen, weil sie beide mit verschiedenen Maßstäben gemessen werden; das aber hindert nicht, dass wir die wirtschaftlichen Vor- und Nachteile, welche die Militärstrassen uns bringen, genau abwägen. Die wirtschaftliche Entwicklung Bündens hat ihre Wurzeln im frühen Mittelalter. Graubünden dankt seine Staatsbildung und Erhaltung zum grossen Teil den Verkehrswegen. Sein wirtschaftliches Leben war von ihnen abhängig, wie heute von der Fremdenindustrie. Graubünden führte auch hierin sein eigenes staatliches Leben bis auf den gegenwärtigen Tag wie kein anderer Kanton. Eidgenössische Bahnpolitik nahm dem Bündnerland alle Einnahmequellen aus dem Jahrhunderte alten Transitverkehr. Entvölkerte Täler und Dörfer sind die Zeugen. Eidgenössische Bahnpolitik gab dem Kanton nur 20 km SB/B, alles andere überliess sie im territorial grössten, gebirgigsten Kanton privater und kantonaler Initiative. Eidgenössische Strassenpolitik gestattete ihm bis heute, trotz dem gröeeten Opferwillen des Volkes, lediglich den Ausbau einer einzigen durchgehenden Strasse ins Engadin. Der Kanton stellte die Mittel für drei Hauptstrassen zur Verfügung. Eidgenössische Strassenpolitik, wenn sie auch über den Generalstab geht, will uns heute am äussensten Westzipfel eine Durchgangsstrasse bescheren. Soll das der Ersatz für die versprochene Ostalpen-Bahn 6ein, dass wir den kleinen Verkehr, den Chur, Thusis, das Rheintal durch das Auto wieder gewonnen haben, wieder verlieren, dass nicht nur die grossen, alten Lagerschuppen leerstehen, sondern neben ihnen auch die neuen Autogaragen? Wenn wir vom bündnerischen Standpunkt solche Verkehrsptflitik ablehnen, dürfen wir es um so eher tun, als er sich deckt mit demjenigen der Gotthardroute. Oder glaubt jemand, Jäggi+Wüthridl UNION AG. SCHNEEKETTENFABRIK BIEL Generalvertreter Henri Bachmann Biet, Spitalstrasse 12 b, Telephon 48.42 Genf, Rue de Fribourg 3, Telephon 26.343 Zürich. Löwenstrasse 31, Telephon 58.824 Die ächten Union-Schneeketten sind in allen 6aragen und Fachgeschäften erhältlich. Verlangen Sie aber ausdrücklich Original-Union-Schneeketten mit der Armbrustplombe. Dass auch der Segnes den Gegenden unterhalb Reichenau nachts bringt, eher den Verkehr vermindert, liegt auf der Hand, aber einen Ersatz kann der Bernhardin, der alte, neu zu belebende Verkehrsweg, schaffen. Es ist nicht wahrscheinlich, dass eine ganzjährig befahrbare Verbindung Glarus-Graubünden, die dem Militär dienen soll, ohne Tunnel lösbar ist. Die Bedenken, welche gegen Verkehrstunnels geäussert werden, gelten selbstverständlich auch für eine Verbindung Glarus-Graubünden. Der Sprecher der bündnerischen Regierung machte jene Aussagen in bezug auf den Bernhardin, weil von Bern aus, im Zusammenhang mit diesem Projekt, Bedenken allgemeiner Art gegen Tunnels laut geworden waren. Die Luft ist da wie dort gleich gut und gleich dünn, dagegen liegen die atmosphärischen Verhältnisse am Bernhardin eher günstiger. Die Tunnellänge spielt dabei nur eine quantitative Rolle, aber lösbar ist die Lüftungsfrage dort wiehier. Den einen zu befürworten und den andern aus Gründen, die beide gleich belasten, abzulehnen, bedeutet einen Widerspruch. R. H. Stfvaxsen'vevkehv Blau : nüchtern ! Gelb : betrunken ! Aus England wird die Einführung eines neuen Geräts zur Feststellung des Alkoholgenusses bei Personen berichtet, die an Verkehrsunfällen beteiligt waren. Der Verdächtige hat einen Ballon voll Luft zu blasen, die darauf durch eine Röhre geleitet wird, die chemisch blau gefärbte Schwefelsäure enthält. Verfärbt sich die Lösung und wird gelb, so ist damit bewiesen, dass die betreffende Person soviel Alkohol zu sich genommen hat, um als «nicht nüchtern» zu gelten. Alkohol ist nämlich das einzige Mittel, um die Farbe der Lösung zu verändern; je nach der Menge der benötigten Luft, um die Farbänderung hervorzurufen, kann auf die Stärke der Alkoholvergiftung geschlossen werden. K1EINECHRONIK Der « König » der Autonummern-Sammler. Bei einer vom Verband der Auto-Nummern- Sammler (sowas gibt es!) veranstalteten Ausstellung in. New York wurde Bruce F. Dorway, ein 2öjähriger Bankangestellter, zum Sammlerkönig ernannt und erhielt eine Autonummer aus echtem Gold. Er besitzt nicht nur die Nummernschilder aller Staaten Nord- und Südamerikas für 1938, sondern auch jene fast sämtlicher anderen Länder der Welt. Den entscheidenden Vorsprung vor seinem nächsten Rivalen holte er sich damit, dass er auch ein Nummernschild von Andorra vorweisen konnte. Der Verband beschloss einstimmig, ein Sonderschild aus Gold für denjenigen Sammler zu stiften, der eine Autonummer aus Tibet vorweisen würde. Junger, tüchtiger (6 Gesucht per sofort ein tüchtiger Chauffeur für Luxuswagen. Sprachenkundig, Möglichst 2 Auto- Spengler Auto- Mechaniker Spezialist auf Traktoren- Anmeldungen mit Zeug- unt. Chiffre bau, IW~ sucht Stelle innisabschriften kleinere Landgarage. Z 6391 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. 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Zürich, Zürcherhof. 75941 Nun schläft er mit ruhigem Gewtisen, denn ei hat soeben allen Stellensuchenden, die auf sein Inserat Off erlen einreichten, die Zeugnis- Kopien, Photos usw. zurückgesandt Herr Prinzipal, die Stellensuchenden, die auf Hure Inserate eingeben, sind meistens arbeitslos und rechnen mit den letzten Rappen — auch mit jenen, die sie an die Offerte verwenden! Eine prompte Rücksendung der Beilagen — besonders wenn ein frankiertes Retourcouvert mit eingereicht wurde — bedeutet für sie deshalb eine Erleichterung. Wir bitten Sie, Herr Prinzipal, daran zu denken, wenn Ihnen die Offerten zuströmen and danken Ihnen im Namen der OffertsteUer zum voraus für Ihre Aufmerksamkeit.

N° 6 — FREITAG, 20. JANUAR 1939 AUTOMOBIL-REVUE '$• Salze als Kühlerschutzmittel ungeeignet Es ist bekannt, dass Salzlösungen einen beträchtlich tieferen Gefrierpunkt besitzen als reines Wasser. Diese Eigenschaft macht man sich in der mannigfachsten Art zunutze, so, wenn man zur Beseitigung vereister Stellen Salz aufstreut oder Salzsohle als Füllung von Kühlrohrschlangen in Kälteanlagen verwendet. Es ist daher einigermassen begreiflich, wenn schon von dieser und jener Seite der Vorschlag gemacht wurde, auch zur Füllung des KüMsystems am Wagen im Winter bestimmte Salzlösungen, so beispielsweise eine Chlor-Kalzium-Lösung zu verwenden. Was ist hiezu vom technischen Standpunkt zu bemerken ? Vor allem eines: Ein mit einer Salzlösung gefälltes Kühlsystem würde unweigerlich bald den Angriffen der Korrosion zum Opfer fallen. Denn erstens sind die zu billigen Preisen im Handel erhältlichen Salze nie ganz chemisch rein. Sie enthalten vieilmehr stets gewisse Verunreinigungen, weshalb sie in Lösung a priori nicht neutral, sondern entweder sauer oder aber basisch reagieren. Im ersten Fall greifen sie Kupfer, Eisen und andere Metalle stark an. Eine basische Kühlerlösung (stark verdünnte Lauge) anderseits korrodiert all jene Metalle, die Zink oder Aluminium enthalten, was im Zeitalter der Leichtmetallzylinderköpfe und Spritzgussteile ebenfalls sehr unerwünscht ist. Besonders heftig ist die Korrosionswirkung, wenn verschiedene Metalle die miteinander in leitender Verbindung stehen, mit der gleichen Salzlösung in Berührung kommen. Sie bilden dann eine Art galvanischen Elements, ähnlich wie man es von den Klingelbatterien her kennt. Bekanntlich nützen sich solche Batterien ab und versagen nach einiger Zeit, weil das Zink total zerfressen wird. Würde man in den Kühler eine Salzlösung schütten, so müssten sich im Kühlsystem ähnliche Vorgänge abspielen. Selbst wenn man alle seine Teile aus ein und demselben Metall herstellen würde, miisste trotzdem mit Anfressungen gerechnet werden, weil die Metalle 1 Motor FORD V 8, komplett, ohne Getriebe, gegen Kassa oder in Tausch mit neurenoviertem FORD- Motor, 4 Zylinder, 17 PS, Modell 1930 ebenfalls einige Dynamos FORD, Modell 1928 (hohes, kurzes Modell), gleich ob Wicklung ganz oder defekt, nötig ist bloss guter Kollektor. - Offert, mit Preisangabe unt. Chiff. 7907 an die Automobil-Revue. Bern. Zukaufen geöucftt Lieferungswagen Zirka 2000 Kilogr. Tragkraft, eventuell revisionsbedürftig. (6,7) 7893 Fritz Aebi, Garage, Huttwil. Zukaufen aeöucfit gegen Kassa ein (6 AUTOMOBIL 6—10 PS nicht unter Jahrgang 35 und nur in gutem Zustande. 7890 Posttransitfach 19, Bern. Zukaufen Kleinwagen neuere Occasion, bis 10 St.-PS, offen oder geschl., 2—4 Plätze, in nur gutem Zustand. (6 Offerten mit det. Angaben, ev. Photo und äusserstem Preis bei sofortiger Barzahlung unter Chiffre 7887 an die Automobil-Revue. 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Da alle im Automobilibau verwendeten Metalle geringere oder grössere Mengen anderer Metalle oder auch nichtmetallische Beimengungen enthalten, besteht bei jedem Metall auch die Möglichkeit, dass es bei Berührung mit Salzlösungen in in sich galvanische Elemente bildet und daher starken korrosiven Angriffen ausgesetzt ist Neben diesem wichtigsten Punkt, der eindeutig gegen die Verwendung von Salzen als Kühlerschutzmittel spricht, erinnern wir weiter daran, dass sich bei einer starken Unterkühlung aus konzentrierten Salzlösungen leicht Salze auskristallisieren. Auch setzt sich gerade bei Chlor-Kalzium, wie die Erfahrungen im Betrieb von Kälteanlagen zeigen, gern eine poröse Schicht von diesem Salz an den Wänden der Leitungen, durch welche es zirkuliert, nieder und verhindert dann natürlich den Wärmeübergang genau so gut, wie etwa Kesselstein dies tut. Aus all diesen Gründen geht zur Genüge hervor, dass die Verwendung von Chlor- Kalzium oder anderen Salzen als Kühlerschutzmittel unter allen Umständen strikte zu vermeiden ist. -b, KohlensAaiibmotoi* ? Nein, Koksstaiibniotor! Wir haben unsere Leser schon öfters darüber orientiert, dass in Deutschland seit Jahren intensiv am Problem des Kohlenstaub- Motors gearbeitet wird. Wenn es gelingen sollte, eine allen Anforderungen genügende Lösung auch für ortsbewegliche, hochtourige Motoren zu finden, so wäre dies gerade für das Reich, dessen fast ausschliessliche Brennstoff vorkommen in einem ungeheuren Kohlenreichtom bestehen, von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Vorläufig ist es allerdings erst gelungen, langsamlaufende stationäre Motoren (bis 200 U/Min.) mit Kohlenstaub zu betreiben. Da solch langsamdrehende Maschinen im Verhältnis zu ihrem Gewicht nur eine geringe Leistung abgeben, kommen sie als Antriebsaggregate für Motorfahrzeuge nicht in Frage. Auf Grund der bisherigen Erfahrungen scheint es wenig aussichtsreich, mit Kohlenstaub als Brennstoff die notwendige Drehzahlsteigerung in absehbarer Zeit zu erreichen. Weit weniger Schwierigkeiten dürften sich jedoch, nach einem Artikel von Ludwig Kaul in der «Deutschen Bergwerks- Zeitung» bei Verwendung von Koksstaub als Betriebsstoff ergeben. Der Verfasser weist darauf hin, dass Kohlenstaub erstens stets beträchtliche Verunreinigungen enthält, dass er ferner bei mangelhafter Zündung im Verbrennungsraum nur verkokt und er schliesslich allzuviel Asche bildet. Koks dagegen, der sich bei einer bestimmten Art von Schwelung ergibt, kann zu einem mehlartigen Brennstoff aufbereitet werden, der frei von diesen Nachteilen ist. Gegenüber Kohlenstaub besitzt dieser Koksstaub eine viel grössere Homogenität, weshalb auch der Zünderzug viel gleichmässiger ausfällt und sich keine unliebsamen Schwankungen ergeben, die bei Kohlenstaubbetrieb zeitweise die Wirtschaftlichkeit des Verbrennungsablaufs beeinträchtigen. Dank dieser Vorzüge, sowie im Hinblick auf die intensive Förderung der Forschung über die vermehrte Verwendung von Ersatzbrennstoffen, glaubt der erwähnte Verfasser zu dem optimistischen Schluss berechtigt zu sein, dass der schnellaufende Koksstaub - Motor vor Ablauf der kommenden drei Jahre geschaffen werde. Wenn man den recht langen bisherigen Entwicklungsweg des Kohlenstaubmotors in Betracht zieht, so scheint diese Verheissüng allerdings etwas hochgegriffen zu sein. *•'•- - -fw- Verschaffen Sie Ihren Motoren durch die Montage eines -Vergasexs mit Starter eine erhöhte Leistungsfähigkeit und grösseres Änzugsvermogen bei niedrigstem Brennstoffverbrauch. Auf diese Weise wird es Ihren Lastwagen möglich sein, ihren Dienst das ganze Jahr störungsfrei zu versehen. Versuchsweise Montage in jeder Garage GENERALAGENTUR TUR ÜT1= SCHWEIZ:' HENRI BACHMANN Bei Anlass des Verkehrskongresses werde in Düsseldorf eine Autoschau abgehalten, wo grosse Stromlinien-Omnibusse gezeigt werden sollen, die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeiten von 65 km/St, erlauben und über eine Lautsprecheranlage verfügen, welche automatisch die Halte angibt. Dass die grosse Verbreitung der Personenwagenanhänger in England den Protest der Lastwagenbesitzer herausgefordert habe, die mit der Begründung, es würden darin öfter Waren aller Art mitgeführt, eine Eingabe an das Transportministerium machten, damit in Zukunft diese Anhänger steuerlich sowie in bezug auf Geschwin* digkeitsbegrenzung ähnlich behandelt war' den wie Lastfahrzeuge. Von der rigorosen Kontrolle der Park-» Zeiten in einer Stadt des Staates Illinois. In den Strassen zirkulieren dauernd kleine Polizeilastwagen, deren Bedienungspersonal auf die Reifen stationierter Wagen mit Lack bestimmte Zeichen machen. Wird das Fahrzeug bei der nächsten Dienstrunde immer noch am gleichen Platz angetroffen, so wird der Besitzer gebüsst. Von einem amerikanischen Patent, das sich auf ein Benzinreservoir aus kunstgummiimprägniertem, dünnen Gewebe bezieht. Es wird speziell auf die Vibrationsunemptindlichkeit derartiger Behälter hingewiesen. Auch sind sie gegen Korrosion durch im Brennstoff manchmal enthaltenes Wasser « gefeit» und lassen sich zudem leicht durch Aufkleben von Flicken reparieren. Dass alljährlich aus den Auspuffrohren der in USA zirkulierenden Motorfahrzeuge insgesamt ca. 80 Millionen Tonnen Wasserdampf entweichen. Um zu zeigen, wieviel das ist, rechnet ein Amerikaner aus, dass man damit einen Kanal von rund 7,5 Meter Breite und 2 Meter Tiefe zwischen Neuyork und San Franzisko füllen könnte. Die Ford-Motor-Company führe gegenwärtig in USA gross angelegte Versuche über die Verwendung von Zylinderbuchsen durch. Zukaufen aediumf LASTWAGEN, 2—2^ T., neueres Modell, ev. Chassis, nur wirkliche Occasion kommt in Frage. Offerten unter Z. 6142 Y. an Publicitas, Bern. 75940 i Zukaufen aeöucfvt LASTWAGEN, Tonnen, Benzin od. öl, mit oedr ohne per. S^JT*" Diesen Dampfwagen werden Sie wahr- -•.*