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E_1939_Zeitung_Nr.006

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8 AUTOMOBIL-REVUE

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BERN, Freitag, 20. Januar 1939 Automobil-Revut - II. Blatt, Nr. 6 Ein Tag «Gesang erfreut des Menschen Herz. » Photos Erismann, Zürich in der ^Aloöetkeafersckille kann. Der Volksdienst, der das Haus füh hat es den Bewohnerinnen recht heimelig macht. Wie ein Firsf-cIass-Hofel mit den dien gen Zimmermädchen in weissen mutet das Ganze an. Und doch ist es eine Stätte strenger Arbeit; wie sich schon aus dem Pensum ergibt. Ein Viertel vor acht Uhr wird gefrühstückt, nachher das Zimmer aufgeräumt, die Betten müssen die Damen selber machen. 8 Uhr 30 beginnt die Stunde der Sprechübung, die von Mathilde Dannegger erteilt wird. Dann werden die Mädchen in Gymnastik unterrichtet, wobei sie jene Gelöstheit der Glieder und Ebenmässigkeit gewinnen, die Wir bei der Teestunde an ihnen bewundern konnten. Sehr natürlich und kultiviert zugleich Wirken sie und halten sich, als gesunde, frohe Schweizerinnen, von krampfhafter Stargeziertheit glücklicherweise fern. Frau Müller sieht darauf, dass sie s)ch ein wenig häuslich betätigen, den Tisch ^räumen, den Salon in Ordnung halten und für sich hin und wieder Kleinigkeiten waschen und plätten. Nach der Mittagspause wird der schon erwähnte Ballettunterricht besucht. Täglich von 5—6 Uhr kommt Dr. Hans Müller, ein vielseitiger Musiker und Gesangspädagoge, und erteilt Gesangsunterricht. Hieran schliesst sich entweder das Einüben von Chansons und Choren oder Modekunde und Mannequins- Unterricht an, die von Kapellmeister Tibor Kasics, Frau Grete Trapp und Frau Boehrn erteilt werden. Zweimal kommen die Schülerinnen zum Schauspielunterricht, die der Oberregisseur des St. Galler Stadttheaters, Johannes Steiner, erteilt. Der Dienstagvormittag ist alle 14 Tage für Besuche beim Coifffeur und anderes Nötige reserviert. Der Samstägnachmittag und natürlich alle Sonntage sind frei. Ueberblickem wir dieses Programm; so müssen wir sagen, dass es ebenso interessant Wie reich beladen ist. Die Mädchen arbeiten tüchtig, aber keine zeigt nur die geringste Spur von Ermüdung. Alle sind glücklich, dabei zu sein, und sehen eine rosige Zukunft vor sich. Im Singen und Tanzen wurden schon erstaunliche Leistungen erreicht; nun hat man auch mit dem Einüben der ersten Revue begönnert; auf diesem Gebiet liegt noch ein gYosses Stück Arbeit vor den jungen Theaterschülerinnen. Mit dieser Schulung sollen über die Landesausstellung hinaus für die Modeschauen geeignete Vorführdamen herangebildet werden, ;die den bisher meist aus dem Ausland hereingerufenen nicht nachstehen. Ferner dürfte sich die eine oder andere für die Bühnenlaufbahn oder den Film entscheiden und für unsere Schweizer Theater in Betracht kommen* wodurch der so notwendige Nachwuchs eigener Kräfte für Schauspiel und Oper geschaffen wird. In der ganzen Art der Führung und des Aufbaus des Unterrichts bedeutet diese Schule etwas Neues und Eigenes, das der Schweizerart entspricht und der Landesausstellung eine zugkräftige Attraktion sichert. E. Seh. Akrobatik: «Die Kerze». Im Engequartier von Zürich, nahe am See und an den Haupteingang zur Landesausstellung grenzend, liegt ein grosser Garten mit einem geräumigen, breitfenstrigen, hellen Haus. Hier wohnen und lernen die zwölf jungen Schweizerinnen, die am Modetheater der Landesausstellung mitwirken werden. Nun hqbeh sie schon ein Vierteljahr eifrigen Studiums hinter sich und können bereits etwas zeigen. Dringen wir ein ins stille Haus, so treten wir in eine weite Halle, in die verschiedene Türen münden. Eine breite Treppe führt ins Obergeschoss. Zwei Tage dieser Woche erhielten Journalisten und Photographen Zutritt, die der Sekretär, Dr. Weissert, von der Leitung des Cornichon-Kabäretts her bekannt, empfängt. Er drückt den Besuchern den Stundenplan in die Hand. Wir besehen das Haus. Frau Müller, die liebenswürdige Hausmutter, führt uns in den kleinen Salon mit der grossen Glasveranda. Hier im kleinen Saal lässt es sich gemütlich sitzen und plaudern, aus der Eßstube klingt Geklapper von Tassen herüber, bald ist ja Teezeit, und die jungen Mädchen werden aus der Balleftsfunde, die ihnen täglich vort zwei bis vier von Mario Volkart erteilt wird, zurück sein. Noch ist es Zeit, den Tanzsaal mit dem Flügel und die Räume in den zwei oberen Stockwerken zu besehen. Hier, in Zweier- und Dreierzimmern, wohnen und schlafen die jungen Damen, die mit allem Komfort umgeben sind, das ein geräumiges Herrschaftshaus bieten Eine Farbenaufnahme wird vorbereitet.