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E_1939_Zeitung_Nr.009

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Gegen eine Erleichterung

Gegen eine Erleichterung der Automobilhaltung im Kanton Glarus. In einem Memorialsantrag wurde seinerzeit die Einführung der vierteljährlichen Bezahlung der Automobilsteuer gefordert, ähnlich wie dies in andern Kantonen seit einer Reihe von Jahren üblich sei. In der Begründung ist isbesondere darauf hingewiesen worden, dass in Anbetracht der allgemeinen Krise eine erleichterte Einlösung der Automobile bei der kantonalen Motorfahrzeugkontrolle anzustreben sei. In einem kürzlich an den Landrat gerichteten Bericht macht der Regierungsrat darauf aufmerksam, dass schon die im Jahre 1933 zugestandene quartalweise Berechnung an Stelle der halbjährlichen bereite einer «Pro Rata-Besteuerung» gleichkomme. Der Antrag gehe aber weiter und möchte auch eine «Pro Rata-Zahlung» der Steuer einführen, und zwar durch Entrichtung der AutomoMIsteuer in vierteljährlichen Teilzahlungen. In diesem Zusammenhang erinnert der Regierungsrat an die verschiedenen Formen von Ratenzahlungen, wie sie in der Mehrzahl der Kantone bewilligt werden, wie beispielsweise von Zürich, Bern. Luzern, Uri, Nidwaiden, Basel-Stadt und -Land, Schaffhausen usw. Erkundigungen über die damit gemachten Erfahrungen hätten jedoch ergeben, dass sie überall ungünstig seien und dass namentlich in den grossen Kantonen viele Ausstände nicht hereingebracht werden können, was eine Verteuerung der Verwaltung wegen vermehrter Arbeitsleistung und eine vermehrte Beanspruchung der Polizei zur Folge habe, da sich die grosse Mehrheit der Ratenzahler um die rechtzeitige Entrichtung der fälligen Raten nicht kümmere. Auf Grund dieser Erfahrungen sei deshalb der Memorialsantrag auf Einführung der Viertelsjahres- Ratenzahiungen für die Automobilsteuer abzulehnen, da eine solche Steuerpraxis eine Komplizierung und Verteuerung der Verwaltung zur unausweichlichen Folge hätte. Dagegen hat ßich der glarnerische Regierungsrat bereit erklärt, den Autohaltern in dem Sinne entgegenzukommen, dass beim Lösen der Fahrzeugausweise nicht mehr das angebrochene Kalendervierteljahr, oondern der angebrochene Monat zur Verrechnung gelangen soll. Zuhanden der diesjährigen Landsgemeinde stellte deshalb der Regierungsrat folgenden Memorialsantrag: «Das Vollziehungsgesetz zu den Bundesvcrschriften über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr (7. Mai 1933) wird' in dem Sinne geändert, dass an Stelle der in § 10 dieses Gesetzes festgesetzten vierteljährlichen Berechnung der Motorfahrzeugeteuer die monatliche Berechnung tritt, und daßs analog die Rückerstattung für nicht angebrochene Monate gewährt wird.» Die Neufassung dreier Artikel des kantonalen Vollziehungsgesetzes zum MFO 60ll am 1. Juli 1939 in Kraft treten. In einem dritten Bericht an den Landrat nimmt der Regierungsrat Stellung zu einem seinerzeit eingereichten Memorialsantrag auf Billige Auto-Garagen in Eisenbeton, zerlegbar, ab Fa. brik mit Türen, von Fr.800.- an Auf Wunsch bequeme TEILZAHLUNG innert 5 Jahren. Prospekte und Preise fertig montiert. Garage-Bau G. HÜNZIKER & Co., INS (Bern) Reduktion, der Steuer für Uten Auto«. Dieser lautet«: «Ei soll für Autos, denen ihr Herstellungsjahr Tor 1934 zurückliegt und eine Pferdestärke von mehr als 14 PS aufweisen, in Zukunft nur noch maximal 10 PS in der Steuerbezahlung berechnet werden, so- wie es in andern Kantonen auch schon seit feraumer Zeit der Fall ist.» Dieser Antrat wurde begründet mit dem Hinweis auf die hohen Benzinpreise neben der Automobilsteuer, wobei zu berücksichtigen gelte, dass heute auch.nicht alle Leute in der Lage seien, ein Kleinauto anzuschaffen, obwohl sie sich früher vielleicht einen teuren Wagen leisten konnten. Nicht nur könne durch eine derartige Massnahme dem Autogewerbe und dem Autohalter im allgemeinen, sondern auch dem Gewerbe überhaupt geholfen werden. * Mit Recht macht der Regierungsrat darauf aufmerksam, dass dieser Antrag zum mindesten unklar sei, da er allgemein von Autos spreche, was zur Annahme berechtige, dass darunter sämtliche Motorfahrzeugkategorien zu verstehen seien. Die Begründung allerdings sei nur auf die Halter von Personenwagen zugeschnitten. An Hand eingehender Berechnungen vermochte der Regierunrsr&t xa beweisen, das« die Verwirklichung dieses Antrages mit gewissen Unbilligkeiten verbunden sei. Im weitern wird darauf hingewiesen, dass bis heute nur vier Kantone Steuerreduktionen für ältere Motorfahrzeuge gewähren, und zwar Basel-Stadt, Graubünden, Aargau und Genf. Der glarnerische Regierungsrat glaubt darauf hinweisen xa müssen, nicht einsehen zu können, weshalb ältere Wagen, die bezüglich Verkehrssicherheit stets zu wünschen übrig lassen, begünstigt werden sollen. Eine solche Bevorzugung liege auch nicht im militärischen Interesse unseres Landes. Es sei auch nicht zu bestreiten, dass infolge einer Steuerreduktion tatsächlich mehr ältere Wagen in Verkehr gesetzt würden, da die andern bedeutenden Betriebsunkosten sich gleich bleiben, sogar eher zunehmen würden. Was die fiskalische Seite diese» Antrages anbetreffe, so hätten die angestellten Berechnungen, bezogen auf den Wagenstand von 1938 gezeigt, dass sich auf alle Motorfahrzeugkategorien ein Gesamtausfall von über 36,000 Fr. oder 54,6% ergeben würde. Sollte eich der Antrag nur auf Personen -und Lieferungswagen beziehen, so entstünde ein Ausfall von 13,400 Fr. Aus fiskalischen wie Unbilligkeitsgründen glaubt der Regierungsrat, den Antrag auf Reduktion der Steuern für ältere Autos ablehnen zu müssen. Der Fragebogen für die Erstellung des Transportbetrieb-Registers ist erschienen Aus dem Bundeshaus wird mitgeteilt: Am 30. September 1938 haben die eidgenössischen Räte den «Bundesbeschluss über den Transport von Personen und Sachen mit Motorfahrzeugen auf öffentlichen Strassen» (Autotransportordnung) angenommen. Damit wird das Ziel verfolgt, dem gewerbsmässigen Straßentransport eine Ordnung zu geben und eine Koordination von Schiene und Strasse anzubahnen. Gestützt auf die während der Dauer des Beschlusses zu sammelnden Erfahrungen eoll ferner die künftige Gesetzgebung ausgearbeitet werden, die an die Stelle der Autotransportordnung treten wird. Der Bundesrat hat inzwischen das eidg. Post- •und Eisenbahndepartement beauftragt, die notwendigen Vorbereitungen für die Inkraftsetzung der Autotransportordnung zu treffen. Als erste Massnahme, die der Einführung der Autotransportordnung dient, ergeht in diesen Tagen durch öffentlichen Anschlag die Aufforderung zur Anmeldung •der Transportbetriebe, Fahrzeuge und Chauffeure. •Meldepflichtig sind: alle Betriebsinhaber oder Halter, die mit Motorfahrzeugen (einschliesslich Dreiradwagen, nicht aber Motorradseitenwagen) und Anhängern für den eigenen Betrieb oder für andere Güter und Tiere und gewerbsniässig Personen transportieren; Spediteure. Frachtenmakler und Lastwagenspediteure, die zur Ausführung übernommene Transporte durch andere mit Motorfahrzeugen ren lassen; AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 31. JANUAR 1939 — NT 0 9 J)em Vollzug, den. AutoitaftspottotduaHg. tHtqtqtn Anmeldefrist läuft bis Ende Februar 1939. ausfüh- Traniportbetrieb« hiezo ausdrücklich aufgefordert werden. Die 19 Fragen, welche das Meldeformular in. vier Abschnitten stellt, betreffen, kurz zusammengefasst, die Rechtsform des meldepflichtigen Unternehmens und die Branche, worin es tätig ist, den Werkverkehr, die gerarerbsmäseigen Transporte mit Gütern und Tieren sowohl wie auch mit Personen, und sohliesslich betriebstechnische Daten. Daneben hat der Betriebsinhaber ein Verzeichnis der Wagen, der Anhänger sowie der Chauffeure und Hilfschauffeure auszufüllen. Um ihm seine Aufgabe zu erleichtern, ist dem Fragebogen eine sehr eingehend gehaltene Anleitung beigegeben. Wer Ist zur Anmeldung verpflichtet ? Um mit der Aufforderung zur Einreichun? der Anmeldeformulare möglichst den ganzen Kreis der Pflichtigen zu erreichen, bringt das eidg. Amt für Verkehr an allen öffentlichen Anschlagstellen ein Plakat zum Auehang, dem wir folgende Einzelheiten entnehmen: Alle Betriebsinhaber oder Halter, die mit Motorfahrzeugen (einschliesslich Dreiradwagen, nicht aber Motorradseitenwagen) und Anhängern für den eigenen Betrieb oder für andere Güter und Tiere und gewerbsmässig Personen transportieren; Spediteure, Frachtenmakler, Lastwagenspediteure, die zur Ausführung übernommene Transporte durch andere mit Motorfahrzeugen ausführen lassen; Landwirte und Gutsbesitzer, die landwirtschaftliche Traktoren besitzen; Garagen- und Reparaturbetriebe, die Motorfahrzeuge, versehen mit Vorrichtungen zum Abschleppen von Automobilen besitzen, sind zur Anmeldung verpflichtet. Landwirte und Gutsbesitzer, die Halter landwirtschaftlicher Traktoren sind; Unternehmer, soweit sie mit ihren Motorfahrzeu- Von der Meldepflicht ausgenommen sind: Garagen- und Reparaturbetriebe, die Motorfahrzeuge, versehen mit Vorrichtungen zum Ablich auf regelmäßigen Linienfahrten Personen und gen, gestützt auf eine Postkonzession A, ausschliessschleppen von Automobilen, besitzen. Sachen befördern; Alle diese Meldepflichtigen sind gehalten, auf Unternehmei, soweit sie ausschliesslich Personenwagen ohne Mitgabe eines Chauffeurs an Selbst- den vorgedruckten amtlichen Formularen, die auf Verlangen von allen Poststellen gratis abgegeben fahrer vermieten; werden, die erforderlichen Angaben zu machen Unternehmer, soweit sie ausschliesslich Transporte vom Hause des Absenders zur Bahn und von und sie bis spätestens 28. Februar 1939 dem eidg. Amt für Verkehr in Bern einzusenden. Diese Angaben sind nur zum amtlichen Gebrauch bestimmt Vorschriften über den Eisenbahntransport ausfüh- ihr zum Hause des Empfängers nach Massgabe der und dienen einerseits der mit dem Vollzug der ren (offizielle Bahncamioneure); Autotransportordnung betrauten Behörde zur Erstellung eines Verzeichnisses der Transportbetriebe, in welchem diese nach den verschiedenen Transportarten gegliedert werden. Anderseits wird ein wesentlicher Teil der zu gebenden Aufschlüsse im Hinblick auf eine Neuorganisation der Motorfahrzeugrequisition und das Aufgebot der erforderlichen Zahl von Chauffeuren vom eidgenössischen Mili t är dep arte m e n t benötigt. Die Anmeldung gilt für die nach den Bestimmungen der Autotransportordnung bewilligungspflichtigen gewerbsmässigen Transportunternehmungen nicht als Gesuch um eine Bewilligung. Es soll auch unterlassen werden, gleichzeitig mit der Anmeldung solche Gesuche zu stellen, da die Unternehmer nach Erstellung der Verzeichnisse der Besitzer von Arbeitsmaschinen, soweit deren Kraftquelle vorzugsweise zu einer Arbeitsverrichtung wie Fräsen, Sägen, Spalten, Walzen usw verwendet wird und daneben auch zur Fortbewegung der Maschine dient; Unternehmungen, soweit deren Reisevertreter mit Personenwagen ausschliesslich Musterkollektionen und Warenmuster transportieren; öffentliche Verwaltungen und Betriebe, soweit sie ausschliesslich mit eigenen Fahrzeugen und eigenem Personal Transporte für eigene Bedürfnisse und solche ausführen, die im Interesse der öffentlichen Ordnung und Sicherheit und der Gesundheitspflege von Amtes wegen angeordnet werden; Alle Betriebsinhaber oder Halter, welche ihre Fahrzeuge nicht ausschliesslich auf die vorstehend genannte Art und Weise verwenden, sind meldepflichtig. OCCASIONS- Automobile Reiche Auswahl, günstige Preise. Tausch - Teilzahlung z. B. 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N° 9 — DIENSTAG, 31. JANTTAI? 1939 AUTOMOBIL-REVUE Autoverkehr und Benzinbedarf in USA Nach seinem kräftigen Anstieg •während doch schon einen genugenden Anhaltspunkt. der vergangenen Konjunkturiahre hat derIn diesen 11 Monaten wurden insgesamt, rund Automobilbestand der Vereinigten Staaten 1.664.000 Personenwagen neu registriert, gegen 3.304.000 im gleichen Abschnitt des vor- in 1938 einen erneuten Rückgang erfahren. Gemäss den vorläufigen Angaben des Verbandes der amerikanischen Automobilfabriken dass sich der Rückgang bei den Neuzulasangegangenen Jahres. Daraus ist zu folgern, befanden sich in U.S.A. Ende des Vorjahres sungen etwa in der gleichen Grössenordnung insgesamt rund 29.400.000 Automobile im Verkehr, d.h. rund 305.000 Fahrzeuge oder 1 % wenn sich auch das Bild bei den Nutzfahr- bewegt haben dürfte wie in der Produktion, weniger als im gleichen Zeitpunkt 1937. Der zeugen möglicherweise um einige Grade günstiger gestaltet hat. Umlauf an Personenwagen wird auf 25.150.000 (im Vorjahr 25.449.924) Einheiten, die Zahl Angesichts dieser ungemein starken Verringerung der Neuzugänge erscheint jeden- der Nutzfahrzeuge auf 4.250.000 (4.255.296) geschätzt. falls der Dass die Jahrzehnte hindurch fast ohne Unterbrechungen nach oben gerichtete Kurve Rückgang des Gesamtbestandes an Fahrzeugen um nur 1 % relativ unerheblich. des amerkanischen Autobestandes in einem wirtschaftlich so schwierigen Jahr wie dem Es hat sich somit unsere anfangs des letzten vergangenen ihre Richtung wechseln würde, Jahres geäusserte Vermutung im wesentlichen bestätigt, dass der amerikanische Auto- musste schon seit langem als unausbleiblich erscheinen. Die Automobilproduktion, die sich verkehr, sofern die neue Depression nicht üblicherweise schon in den letzten Monaten von übermässig langer Dauer sein werde, des Jahres sprunghaft zu erhöhen pflegt, sich selbst bei einem starken Absinken der zeigte Ende 1937 eine ausgeprägt rückläufige Neuzulassungen im ganzen noch ungefähr auf Tendenz. In der Folgezeit hat diese Tendenz seinem Stand behaupten würde. Daran knüpften wir die Folgerung, dass der Benzinver- sich so rasch verstärkt, dass sich die Motorfahrzeugherstellung (einschliesslich Kanadas) brauch sich in diesem Falle möglicherweise von November 1937 bis Februar 1938 von sogar noch erhöhen könnte. Letzteres scheint 376.600 auf 2O2.600 Einheiten im Monat verringerte, um darauf nach einer kurzen Erho- die Zahl der umlaufenden Automobile etwas in der Tat eingetroffen zu sein; denn obwohl lung bis unter 90.000 Wagen im September geringer war als im voraufgegangenen Jahr, vorigen Jahres abzusinken. hat der amerikanische Benzinkonsum. nach Erst seit diesem Zeitpunkt hat die Produkbn einen neuen und lebhaften Aufschwung Monate Januar-November gegenüber 1937 den Statistiken des Bureau of Mines für die •«.enommen, der sie bis zum Dezember wieder nahe an die 400.000-Orenze herantrug, sich auf 519.320.000 Barrels und 19.38 dürfte leicht zugenommen. Im Jahr 1937 belief er Immerhin konnten dadurch die schweren Verluste natürlich nicht ausgeglichen werden, die er die Industrie in den vergangenen zwölf Monaten erlitten hatte, und so wies die Gesamt- Rekordstand erreichen, mit über 520.000.000 Barrels einen neuen ziffer der amerikanischen Automobilerzeugung für 1938 einen ausserordentlich starken tern entspricht. wobei erwähnt sei, dass ein Barrel 151.4 Li- Minusbetrag gegenüber dem Vorjahr aus. Sie Damit hat sich aufs neue erwiesen, dass belief sich nach den Vorschätzungen des genannten Verbandes auf 2.130.000 Personen- Neuanschaffungen von Automobilen die In- selbst eine weitgehende Zurückhaltung in und 530.000 Lastwagen, also im ganzen auf tensität des motorischen Verkehrs selbst, zumal in einem Land von der Motorisierungs- 2.660.000 Motorfahrzeuge, was gegenüber 1937 einen Rückgang un nicht weniger als dichte der Vereinigten Staaten, über einen 47% bedeutet. gewissen Zeitraum hinweg noch nicht unmittelbar zu beeinflussen braucht. Wie in den Was die Neuzulassungen von Automobilen in 1938 betrifft, so sind uns Abschlusszahlen Jahren der vorangegangenen grossen Wirtschaftskrise, so war auch,diesmal wieder,das, für das volle Jahr noch nicht verfügbar, doch bieten die Ziffern für Januar bis November Bestreben, der Wagenbesitzer zu bemerken,' Anhänger MOSER sind leicht und solid gebaut. Verlangen Sie Offerte. E. Moser, Anlöger, Bremsen, Bern Schwarztorstrasse 101 Telephon 22.381 ihre Fahrzeuge so lange wie möglich in Betrieb zu halten 'und Ersatzbeschaffungeh für später zurückzustellen. Die notwendige Folge hiervon muss aber anderseits auch sein, das« der starke Zustrom neuer Wagen, wie er seit Ende letzten Jahres wieder eingesetzt hat, nicht in entsprechendem Masse der Bestandserhöhung des amerikanischen Autoparks zugute kommen kann, da er zu einem grossen Teil eben der Befriedigung des inzwischen aufgestauten Ersatzbedarfs zu dienen haben wird. Im Hinblick darauf wird man für das laufende Jahr nur mit einem relativ bescheidenen Verbrauchszuwachs zu rechnen haben. Selbst unter der Annahme, dass die amerikanische Autoproduktion, wie es die meisten Prognosen in Aussicht stellen, wieder auf 3.000.000 bis 3.500.000 Fahrzeuge ansteigen sollte, wäre bei Berücksichtigung des Ersatzbedarfs und des Exports auch bei einigermassen normaler Wirtschaftsentwicklung doch kaum mit einer Vergrösserung des amerikanischen Automobilbestandes um mehr als etwa 1 Million Einheiten zu rechnen. Aber auch wenn dieser Zuwachs aus diesem oder jenem Grunde nicht erreicht wird, dürfte der Benzinbedarf des Motorfahrzeugverkehrs noch weiter ansteigen, da die Tendenz zu verstärkter Ausnutzung der Wagen in guten wie in schlechten Zeiten fortbesteht. Die Schätzungen, die für 1939 einen Mehrkonsum der U.S.A. an Benzin von 3—4 % antizipieren, dürften daher von der Wirklichkeit kaum weit abweichen, vorausgesetzt natürlich, dass die Geschäftskonjunktur keine ernsthafte Verschlechterung erfährt. ' J. P. K. Auto umd Fiskus Weniger wäre mehr gewesen. Erhöhung der Fiskallasten bremst die Steigerung des Benzinkonsums. Die Erkenntnis ist zwar banal, was aber nicht hindert, dass sich die Behörden immer wieder darüber hinwegsetzen. Im vorliegenden Falle diejenigen Frankreichs, die es erleben mussten, dass der Treibstoffverbrauch im Jahre 49,215 t zunahm, währenddem 1937 mit einer Erhöhung um 233,518 t abgeschlossen hatte. Auf einen andern Nenner gebracht, heisst das, dass die Intensivierung des motorischen Strassenverkehrs ein bedeutend langsameres Tempo eingeschlagen hat und dass um sin Erkleckliches weniger gefahren worden ist ais im Vorjahr: die unmittelbare Folge der übersetzten Treibstoffzölle und -steuern. Denn die Kosten für das Benzin spielen im Haushalt des Automobilisten ©ine kapitale, entscheidende Rolle und wenn ihn-die Unersättlichkeit des Fiskus zum Spatens zwingt,, dann spart er zuerst an diesem Ort Int. Ausstellungskalender 1939. Nach den Beschlüssen des < Bureau Permanent des Constructeurs d'automobiles» gestaltet sich der internationale Ausstellungskalender 1939 wie folgt: Deutschland: Int Automobil- und Motorradausstellung, Berlin, 17. Februar bis 5. März. Frankreich: Int. und Handelsmesse Lille, Automobilabteilung, 18. Februar bis 5. Mära. Schweiz: Int. Automobil- und Motorradsalon, Genf, 3.—12. März. Frankreich: Lyoner Messe, Automobil-Abteilung, 11.—21. März. Holland: Utrechter Messe, Automobil-Ausstellunf (Last- und Gesellechaftgwagen), 14.—23. Mars. Portugal: 12. Automobil-Salon, Porto, 16—26. März. Jugoslawien: Automobil-Salon, Belgrad, 1.—8. April. Frankreich: Automobil-Ausstellung in Nizza, April. Bulgarien; Messe, von Plovdiv, Automobil-Sektion, 10.—23. April. Jugoslawien: 16. Automobil-Salon, 29. Mustermesse Zagreb, 29. >April bis 8. Mai. Polen: 18. Int. Messe von Poznan, Automobil-Abteilung, 30. April bis 7. Mai. Norwegen: Automobil-Salon Oslo, 5.—8. Mai. Jugoslawien: Int; Frühjahrsmesse Ljubljana, Automobil-Abteilung. 3.—12. Juni. Frankreich: Kolonialmesse Bordeaux, Automobil- Abteilung, Juni. Polen: Int. Ost-Messe in Lwow, Automobilabteilunr, 2.—12. September. Holland: Messe von Utrecht, Automobil-Sektion, 5.—14. September. Frankreich: 33. Int Automobil-Salon, Paris, B. bi« 15. Oktober. England: 33. Int. Automobil-Au«stellung London, 12.—21, Oktober. Tschecho-Slowakei: Automobil-Salon Prag, Oktober. Italien: 11. Int. Automobil-Salon, Mailand, 28. Oktober bis 11. November. England: 14. Int. Lastwagen-Ausstellung, London, 2—11. November. England: 38. Schottische Automobil-Ausstellunr, Glasgow. 10.—18. November. Akusläand Englands Motorisierung im Aufstieg. Im Jahresabschnitt vom 1. Dezember 1937 bis 30. November 1938 wurden im britischen Inselreich 4,760,319 Fahrbewilligungen ausgestellt, d. h. rund 1938 nur um400,000 mehr als während des Vorjahres. Leute vom Bau rechnen damit, dass bis Ende 1938 die Grenze der 5 Millionen erreicht sein sollte. Annähernd 3 Millionen Autos bevölkerten im August,. also zur Zeit, da der Fahrbetrieb in seinem Zenith steht, die Strassen. Nicht minder imposant nimmt sich auch der Betrag aus, der dem Staat aus den Fahrbewilligungen zufloss: von 34 Mill. £ im Jahre 1937 wuchs er 1938 auf 36 Mill. £ an. Und dabei wird die Ernte des Fiskus nicht stehenbleiben, denn in Fachkreisen schätzt man seine voraussichtlichen Verkehrssteuereinnähmen für das laufende Jahr auf 41 Mill. £, wohlverständen nur aus der Quelle der Personenwagen. Zukaufen geduckt Wer ein paar hundert oder gar tausend Franken auszulegen beabsichtigt, erwägt den Entschluss mit Recht von Anfang an gründlich. Dann es geht ja nicht nur um das verausgabte Geld, sondern vor allem um die Frage, ob das Fahrzeug später seinen Dienst in der erhofften Weise erfüllt. Die Erfahrungen zeigen immer wieder, dass beim «Wägen um den Wagen» mit Vorteil.ein Kaufgesudi in der «Automobil- Revue » zu Hilfe gezogen wird; verschafft es doch eine solche Auswahl an Objekten, dass der definitive Entscheid ein leichtes ist. 777 V'. W^Schutz dem Polster! Wegen Abreise zu verkaufen Terraplane I Zyl., mit Schnellgang, Jahrg. 34/35, 13 PS; sehr Typ BN, 3M—4 Tonnen sorgfältig gefahren u. inNutzlast. Preis Fr. 18 000. sehr gutem Zustand, für Anfragen unter Chiffre Z 6442 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. Fr. 2200.— abzugeb. Standort Basel. Offerten unter Chiffre 7983 an die Automobil-Revue, Bern. Hillman , Limousine Mod. 1935, 6 PS, 4türig, mit Schiebedach, Lederpolsterung, Fr. 2200.— Citroen Limousine Stromlinie, Modell 1935, 7 PS, Fr. 1950.— Bahnhof-Garage, Zürich. Telephon 73.60Q. 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