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E_1939_Zeitung_Nr.011

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 7. FEBRUAR 1939 — N° 11 Wer beabsichtigt, sich einen Wagen zuzulegen, der will meistens auch wissen, wie hoch ihn nicht nur die Anschaffung, sondern auch der Betrieb zu stehen kommt. Natürlich entziehen sich dabei eine Reihe von Posten der absolut genauen Fixierung. Damit jedoch der Wagenkäufer in der Lage sei, sich über die ungefähren Gestehungskosten ein einigermassen zuverlässiges Bild zu machen, haben wir die nachstehende Tabelle ausgearbeitet, worin die einzelnen Zahlen je nach den vorliegenden Verhältnissen eingesetzt werden können. In ihrer Gesamtheit kommen sie der Wirklichkeit ziemlich nahe. Wagen PS _ .. Lsergewicht Standort (Kanton) Alter Wert (Anfang des Jahres) PETER BUESS Auf Europas Landstrassen Ein Reisebuch für Autotouristen «Dieses Buch» - so schreibt der Verfasser im Vorwort - «soll die Freude und den Genuss am Reisen im Automobil erhöhen, es soll bleibenden Gewinn vermitteln und den Entschluss, weitere Reiseziele aufzusuchen, erleichtern.» Das fast 900 Seiten starke Buch ist für jeden Automobilisten eine unerschöpfliche Fundgrube, wie sie ihm durch kein zweites Werk der autotouristischen Literatur geboten wird. Es ist für al e diejenigen Automobilisten bestimmt, die sich die Welt mit offenen Augen ansehen wollen. Peter Buess berichtet von unzäh igen Fahrten durch die Schweiz, durch Frankreich, Italien, Deutschland, Belgien, Holland, Dänemark, Schweden, Grossbritann.en und den näheren Balkan. Zuerst wird einem gesagt, mit was für Strassen, Gaststätten und Leuten man es zu tun hat; dann p.audert der Verfasser über die Reize der befahrenen Strecken, indem er auf die Sehenswürdigkeiten inks und rech s der Strasse hinweist. Wer Lust hat, tiefer in die historischen und architektonischen Dinge einzudringen, dem vermitteln besondere Abschnitte ales Wissenswerte. «Auf Europas Lartdstrassen» ist nicht nur ein Autoreisebuch im eigentlichen Sinne des Wortes, sondern auch ein Werk der Geschichtsund Kuturkunde. Wer beispielsweise über Andreas Hofer, über die Geschichte Eng ands, über die Habsburger oder Jeanne d'Are, über Lohengrin oder Parsifa orientiert sein wi i, der seh ägt ganz einfach im Verzeichnis nach, worauf man an geeigneter Stelle die entsprechenden Aufschlüsse findet. «Auf Europas Landstrassen» ist kein Reiseführer, sondern ein Buch, das man gleichermassen für die Ausheckung neuer Fahrten wie auch zur Erinnerung genossener Auslandfahrten immer wieder zur Hand nimmt. Ganz einfach ein unerschöpflicher Born der Autotouristik. Preis des mit über 200 Illustrationen und einer Nachschlagekarte versehenen Bandes nur Fr. 12.50. Zu den Ereignissen im Fernen Osten: HANS LEUENBERGER and LYDIA OSWALD Seltsames Asien Im Auto von den Alpen zum Gelben Meer Vor drei Jahren sind Hans Leuenberger und Lydia Oswald in einem Fordwagen von Zürich nach Tokio gefahren. Sie benötigten für die strapaziöse, teilweise höchst abenteuerliche Fahrt l 1 /, Jahre. Sie reisten nicht, um möglichst bald am Ziel anzukommen. Es kam ihnen nicht auf die Zeit an. In Indien wichen sie tagelang von der kürzesten Route ab, in China fuhren sie kreuz und quer durch das bereits von Kriegstaumel fiebernde Land. Tausende von Hindernissen legten sich ihnen in den Weg. Immer wieder schienen Ereignisse der grossen Tour, ein vorzeitiges Ende zu bereiten. Hans Leuenberger ist nicht nur ein ausserordentllch scharfer Beobachter und unterhaltsamer Reporter, sondern auch ein vorzüglicher Photograph. Das vereinigte Bildmaterial umfasst über 6000 Sujets. Die besten sind für das vorstehende Buch ausgesucht worden. In zwanzig kurzen, aber äusserst lebendig geschriebenen Kapiteln schildert Leuenberger interessante kleine und grosse Probleme, die anlässlich seiner Fahrt an ihn herangetreten sind. Da wird von Schlangenmärchen, den verstossenen Mischlingen, von Urwaldfahrten und unbekannten Königreichen, vom Gentleman des Ostens, vom Tropenkoller urtd vom Haarschnitt im Schaufenster berichtet. Aber auch mit tiefergehenden Problemen beschäftigt sich Hans Leuenberger. So mit der Frage, ob Indien frei werde, mit den Missionen, dem japanischen Handelsreisenden im Gehrock, der Stellung der Geishas, ja sogar mit der kecken Frage, ob Kolonien überhaupt rentabel sind. Das originell aufgezogene Buch ist gerade in der heutigen Zeit, da alles nach Osten blickt, ganz besonders interessant. Preis des mit einer Karte versehenen Grossbandes Fr. 9.S0. JEAN FONTENOY Schanghai Hölle des Ostens Der Tatsachenbericht eines in Schanghai lebenden französischen Journalisten. Der bekannte französische Journalist Jean Fontenoy schildert in seinem neuesten Buch seine langjährigen Erlebnisse in Schanghai. Es handelt sich dabei nicht um das Erinnerungsbuch eines Ostasien-Touristen; Fontenoy enthüllt in seinem Schanghaibuch Dinge und Zusammenhänge, die nur dem jahrelang dort weilenden Europäer zugänglich sind. Als Chefredaktor des «lournal de Schanghai» und Reporter führender Pariser Zeitungen kam Jean Fontenoy in alle chinesischen Kreise hinein. Er zählte eine ganze Reih3 «echter und falscher Generäle» zu seinen Freunden und Bekannten, er erlebte in ihrer Gesellschaft jene geheimnisvollen und schicksalsschweren Ereignisse, die am Lebensnerv des grossen Reiches zehren. Das Buch enthüllt mit beispielloser Offenheit die Moral und die Intrigen des ternöstlichen .Babels. Das Buch ist frei von jeder politischen Tendenz. Die Politik spielt nur insoiern hinein, als die tiefgründigen Zusammenhänge zwischen gewissen politischen Kreisen Chinas und Moskaus an interessanten Beispielen gezeigt werden. Preis, in Ganzleinen Fr. 5.80, broschiert Fr. 4.50. In allen Buchhandlungen erhältlich. VERLAG HALLWAG BERN Wert der Bereifung (muss abgezogen werden, da er unter c Betriebskosten > wieder erscheint) A. FESTE KOSTEN. Unter diese Rubrik gehören sämtliche Kosten, womit ohne Rücksicht auf die Art und Weise der Benützung des Wagens gerechnet werden muss und die infolgedessen nicht direkt von der Fahrleistung abhängen. 1. Amortisation. Jeder Wagen, ob neu oder gebraucht, erfährt durch das blosse Altern, ganz gleichgültig in welchem Mass er benützt wird, eine Entwertung, welche in der Betriebsrechnung so eingesetzt werden muss, dass der ausgewiesene Wert dem effektiv auf dem Markt erzielbaren gleichkommt. Unter der Voraussetzung einer jährlichen Fahrleistung von 20 000 km bei kleineren und 25 000 km bei grösseren Modellen sollten bei der Amortisation folgende Ansätze beachtet werden: l.Jahr35%, 2.Jahr25%; 3.Jahrl5% ; 4.Jahr 10%i 5.Jahr5%; 6.Jahr5%. Eine andere Methode, welche ungefähr die gleichen Ergebnisse liefert, besteht darin, dass pro Jahr immer ein Drittel des Wertes am Anfang des Jahres in Abzug gebracht wird. Fr. 2. Zinsverlust. Wie jedes irgendwie festgelegte Kapital muss sich auch die im Wagen investierte Summe entsprechend rentieren; wir stellen darum in unsere Rechnung 4 % des unter < Amortisation > ermittelten Wertes des Wagens ein. 3. Steuern und Bewilligungen. Diese richten sich nicht nur nach der Stärke des Wagens, sondern sind auch von Kanton zu Kanton verschieden. Der «Automobil-Kalender > enthält eine genaue Tabelle, woraus die in den einzelnen Kantonen geltenden Ansätze ersichtlich sind. Fr. 4. Versicherungen. Obligatorisch sind die Haftpflicht-Versicherungen; die Ansätze variieren, je nachdem ob der Versicherungsnehmer die Rückvergütung für Unfallfreiheit erhält, ferner nach der Stärke des Wagens und der Zugehörigkeit zu einem Verband, der seinen Mitgliedern Vorzugstarife ' bietet. Als Durchschnittsansätze können dahei gelten: bis 4 PS 4—7 PS 7—10 PS 10—15 PS 15—20 PS 20—25 PS Fr. 131 Fr. 171 Fr. 195 Fr. 214 Fr.234 Fr.251 Der Abschluss weiterer Versicherungen, z. B. für Kasko, gegen Diebstahl, für die Insassen ist fakultativ,- für die Kaskoversicherung müssen ungefähr berechnet werden: Neuwert bis: Fr.5000 Fr.7000 Fr.9000 Fr.12000 Fr.15000 Fr.20000 •Fr. 230 Fr. 260 Fr. 300 Fr. 330 Fr. 360 Fr. 400 Fr. 5. Garagierung. Der Frage, ob der Wagen in einer eigenen oder einer fremden Garage untergebracht wird, kommt nur sekundäre Bedeutung zu, weil im erstem Fall die für den Bau einer Garage ausgelegte Summe verzinst werden muss. Die monatlichen Durchschnittskosten sind ungefähr wie folgt zu veranschlagen: Bis 10 PS: 20,— Bis 20 PS: 25.— Ueber 20 PS: 30.— Fr. Total der festen Kosten Fr. B. BEWEGLICHE KOSTEN. Dieser Posten umfasst alle jene Ausgaben, deren Höhe unmittelbar durch die Fahrleistung bedingt wird. Ueblicherweise berechnet man auf eine hahrdistanz von 100 km 1. Betriebsstoffe. a) Benzin: In Ermangelung genauer Angaben des Verkäufers führt die alte Faustregel zum Ziel, wonach man pro 100 km und 100 kg Wagengewicht 1 I rechnet. Dabei besteht allerdings die Möglichkeit, besonders bei modernen Wagen, durch vorsichtiges Fahren unter dieser Verbrauchsmenge zu bleiben, während der Verkehr in der Stadt oder eine überdurchschnittliche Benützung von Gas- und Bremspedal den Konsum unfehlbar steigern. • Für über 3 Jahr« alte Wagen reduzieren sich die hier genanten Prämien um zirka 10 %. Die unter 4' genannten Haftpflicht- und Kasko-Prämien erhöhen sich für Nichtmitglieder von Automobilverbänden etc. um ungefähr 10%. Nettowert Fr. Fr.

AUTOMOBIL-REVUE 11 Bewegliche Kosten pro 100 km b) OeJ: Je nach Typ, Wagengrösse und Alter des Wagens schwankt der Verbrauch von 0,1 bis 1 \. Für neue, mechanisch einwandfreie Modelle dürften 0,2 I pro 100 km das richtige sein, e) Frostschutzmittel: Mit Rücksicht darauf, dass man sie nur für die Wintersaison benötigt, genügt der Einsatz des halben Betrages: 0,05 I pro 100 km. Fr. 2. Bereifung. Beim starken Beschleunigungsvermögen moderner Wagen darf man von den Reifen vernünftigerweise keine höhere Leistung als 25 000 km erwarten. Wir berechnen deshalb die Gesamtkosten von 4 Reifen samt Schläuchen und dividieren sie durch 250; das Resultat setzen wir in die Tabelle ein. Fr- 3. Unterhalt. Er schliesst alle periodischen Arbeiten mit Ausnahme des Oelnachfüllens in sich. In den Kosten zeigen sich erhebliche Unterschiede, je nach der Grosse und dem Alter des Wagens. Als Mittelwert können für je 100 km Fahrleistung und 100 kg Wagengewicht angenommen werden: 1. 2. 3. 4. 5. 6. Betriebsjahr 3,8 6,2 7,5 8,8 10,0 11,3 Rappen Fr. 4. Reparaturen. Genaue Angaben hiefür müssen aus naheliegenden Gründen unterbleiben; am zweckmässigsten geht man von einem Mittelwert aus, wobei es die Meinung hat, dass sich die Reparaturen bei uns in den gleichen Grenzen halten wie beim Durchschnittsautomobilisten. Wir schlagen vor, pro 100 km Fr. 1.— einzusetzen. Fr. Bewegliche Kosten bei einer jährlichen Fahrleistung von km . . Fr. Total der festen Kosten . < . . . . . Fr. Fr. Der neue HANOMAG 1,3 LITER Ein schneller, geräumiger und wirtschaftlicher Reisewogen Seins Leistungen t 115 km/Std. HSdwtgesdhwindigkeit 100 km/Std. Autobahn • Dauerleistung 8,5 I /100 km Kraftstoffnormverbrauch für 5 Personen bequem Platj Seine Bauweiset Vierzylinder - Hochleistung* • Motor Ganzstahl-Stromlinien-Karosse Großer Kofferraum im Heck Ein-Druck-Zentralschmierung Gummlgef. Vorder-Schwingachse Ross-Lenkung - Zugfreie Belüftung Hanomag 1,3 Liter ein Meisterwerk des Äutomobilbaues Gesamtkosten Fr. Wir haben eine Anzahl von reisenden Kaufleuten um ihre Auffassung darüber betragt, ob und inwiefern das Automobil eine Rationalisierung des Reisens ermögliche und veröffentlichen hier einige der uns zugegangenen Antworten. Red. Jianc/imal ist £itL Tlachmittaa hin ... Die Praxis spricht aan Bahn undAuto habe ich für meine Kundenbesuche benützt. Und das Fazit meineV Erfahrungen? Mit der Bahn ist das Reisen für den Vertreter, der nur die grösseren Ortschaften mit wenig Mustern besucht, bequemer. Er kann sich im Bahnwagen ausruhen und alles für den nächsten Besuch vorbereiten. Hat einer jedoch auch die kleineren und sogar abgelegenen Ortschaften «abzuklopfen» und sich zudem noch mit vielen Mustern zu bepacken, so kommt meines Erachtens nur das Auto in Frage. Das Auto bietet den enormen Vorteil, dass man frei über seine Zeit verfügen kann; man hat nicht das beunruhigende Gefühl: so, jetzt muss ich pressieren, sonst verpasse ich den um X Uhr nach Y abgehenden Zug. Leicht genug gerät man dann in Versuchung, den einen oder andern Kunden auszulassen oder ihm schnell vom Bahnhof anzuläuten. Und wie oft passiert es, dass man einen Kunden gerade nicht trifft. Reist man mit der Bahn, dann ist manchmal ein ganzer Nachmittag futsch, dieweil man mit dem Auto in 10 Minuten eine andere Ortschaft erreicht und besagten Kunden im Rückweg noch besuchen kann. Nach meinen Beobachtungen sind die Spesen heute noch beim Autobetrieb im Verhältnis zum Umsatz kleiner als mit der Bahn, denn der Umsatz, den man mit dem Wagen schafft, ist doppelt so gross wie derienige beim Benützen der Bahn. Ausserdem: jedermann wird zugeben müssen, dass eine Ware, im Original vorgezeigt, besser verkäuflich ist, als im Musterbuch vorgelegt (wenn einer nicht gerade auf Telephonstangen reist). Mühelos besuche ich in einem Tage soviel Kunden, wie ich mit der Bahn 2—3 Tage benötigte. Dann ein weiterer Vorteil. Die kleinern Ortschaften, welche der Reisende mit der Bahn vielfach links liegen lässt, weil sich der Zeitaufwand nicht rentiert, sind für den Vertreter mit dem Auto manchmal viel lohnender als die Kundschaft in den Städten. Und schliesslich noch eins, lieber Leser, so du an die Anschaffung eines Autos für die Reise denkst, leg dir einen guten, geräumigen Wagen zu, geschlossen, hinten mit einem Koffer. Spare nicht mit den PS, wenn ter» auch auf 100' km 2—3 Liter mehr Benzin braucht als ein Kleinwagen, du wirst es nicht bereuen. In einem grossen Wagen, der spielend jede Steigung nimmt, fühlst du dich viel wohler als wenn du zusammengepfercht in einer kleinen Klamotte sitzest. Auch die etwas höhere Steuer reue dich nicht, denn die 3—4 PS mehr verteilen sich ja auf das ganze Jahr. B. We* sdmeil&t ist, schöpft Aen Olatun x&enab Warum ich mich zum Auto entschlossen habe? Weil ich ziemlich weit abseits der Bahn wohne. Für meine berufliche Tätigkeit fällt sie deshalb ausser Betracht, und zwar auch deshalb, weil mich meine Reisen in ländliche Gegenden führen. Selbst mit dem Postauto wäre mir dort wenig geholfen, denn ich könnte es nur ausnahmsweise benützen. Heute macht der «Tifigere» das Rennen Wer schneller ist, schöpft den Rahm obenab. Si werden lachen, aber es stimmt: die Mode ist es in erster Linie, die mir den Wagen unentbehrlich macht. Sehen Sie, die Sache verhält sich so: Ich reise mit Stoffen, und wer nicht imstande ist, ein grosse Auswahl zu präsentieren, der fällt zwi sehen Stühle und Bänke. Wie aber sollte ich de Berg von Mustern, der mich nun einmal ständig begleiten muss, mitschleppen wenn nicht im Auto? Vielleicht auf dem Velo oder dem Motorrad? Völlig ausgeschlossen. Zwar habe ich es mit dem Motorrad probiert — und mir damit beinahe einen Rheumatismus geholt. Meine Gesundheit ist mir aber mehr wert als der Unterschied in den Betriebskosten zwischen Wagen und Motorrad. Kommt noch dazu, dass ich in einer Gegend lebe, die sich in der Regel eines höchst dauerhaften Winters erfreut, dafür aber keine Asphaltstrasse besitzt. Mit einem andern Fahrzeug als dem Wagen wäre ich unter diesen Umständen für Monate lahmgelegt. Rationell ist das Auto für mich, ja überhaup das einzig Denkbare, um mich durchschlagen z können. Hat man sich je'doch wie ich aus Kleine und kleinsten Anfängen emporgearbeitet, dan überläuft einem doch hin und wieder die Galle wenn man sich's überlegt, wie einen der Fiskus für den zähen Willen und die unbeugsamen Anstrengungen belohnt, sich durchzusetzen: mit de Steuerschraube ohne Ende! Hat man es hoch im mer nicht begriffen, dass das Auto heute ein Ar beitswerkzeug und kein Luxus mehr ist, und das; es angesichts der Millionen und Abermillionen, di für Arbeitsbeschaffung aufgewendet werden einem Widerspruch in sich selbst gleichkommt diesem Instrument zur Berufsausübung derart ex orbitante Lasten aufzubürden? H.H. Jxh jHusste versuchen, "Umsatz zu sttiaexu Der Grund, warum ich mich zum Ankauf eine Wagens entschloss, war der, dass ich versuche musste, den durch die in den letzten Jahren erfolgten Preisstürze verringerten Umsatz zu steigern Ich habe nun die Erfahrung gemacht, dass da: Auto nur für Geschäftsleute in Frage kommt, di speziell das Land bereisen und dadurch von de oft nur spärlich verkehrenden Zügen unabhängi werden. Hier kann wirklich viel Zeit eingespar bzw. in der gleichen Zeit ein grösserer Kundenkreis besucht werden. Für grössere Städte, wo die Zugsverbindungen gut sind, ist der Bahn eher de Vorzug zu geben. Es ist doch so, dass der Kaufmann bei den heu tigen gedrückten Preisen viel zu hohe Spesen ha Wir bezahlen heute für Uebernachten, Essen Portiers etc. nicht, eben viel weniger wie vor H Jahrenil Wenn nun jemand, wie ich, trotz de; Autos in den Hotels ausstellen muss, so verteuert das Auto die Geschäftsreise doch bis zu einem gewissen Grad, da man am Abend selten heim- Direkte Fabrikrertretnngen: Zürich : Automobil-Verkaufs A.-G. Utoquai 48 Baseli E. Landmesser, Allschwflerplatz 9 Geseve t Central-Autos, Place Metropole 2 Gxenchen: Garage Fischer, Bielstrasse Herisan: Helmut Meyer & Co., z. Brunnenhof Lausanne: Blaue & Paiche, 4, Av. de Rumine Lnzern s Macchi-Barmettler, Garage Royal, Maihofstrasse 61 Nenchätel: Garage duPommier, Eue Pommier Bureau für den Schweizerischen Import der Hanomag- Automobile, Joos Heintz, Zürich, Uraniastrasse 40 (Schxnidhof). Tel. 7.27.44 Auch Ihnen kann ein schwerer Unfall zustossen. Haben Sie schon eine Versicherung abgeschlossen, die Ihnen den Verlust ersetzt, den Sie durch eine teilweise oder gänzliche Zerstörung Ihres Fahrzeuges erleiden könnten? Wenn nicht, dann zögern Sie nicht länger, denn eine Kasko - Versicherung gehört zum Autofahrer, wie der Pneu zum Rad. HELVETIA Schweiz. Unfall- und Haftpflicht-Versicherungsanstalt in Zürich Bleicherweg 19