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E_1939_Zeitung_Nr.010

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II Anbmobfl-Rero« —

II Anbmobfl-Rero« — N° 10 Das zweite Gesicht Rätselhafte Erlebnisse aus dem Reich des Uebersinnlichen. Schlummermärchen Ueber die Gabe des «zweiten Gesichts» wurde schon viel geschrieben und gestritten. Sicherlich hat es bisher nicht an Versuchen gefehlt, den wunderbaren Erscheinungen des Hellsehens auf den Grund zu gehen und eine Erklärung für ihre Leistungen zu finden. Im grossen und ganzen stellen aber diese Phänomene für uns noch immer ein Rätsel dar, an dem wir lediglich die Wirkungen kennen, während uns seine tieferen Ursachen verborgen bleiben. Dass aber das « zweite Gesicht » nicht nur besonders begabten Personen gegeben ist, sondern manchmal auch blitzartig bei «gewöhnlichen » Menschen zum Ausdruck kommt, mögen die nachfolgenden drei Fälle bestätigen. Ein Rennfahrer sieht seinen Tod Vor einigen Jahren sass ich mit einem bekannten Rennfahrer auf der Terrasse des Berliner Funkturmrestaurants. Der junge Mann, der wenige Wochen vorher aus dem Ausland nach Deutschland gekommen war, legte ein merkwürdig zerstreutes, ja verstörtes Wesen an den Tag. Da ich ihn vorher noch niemals in einer solchen Verfassung gesehen hatte — seine Lustigkeit und sein unbekümmertes Draufgängertum waren geradezu sprichwörtlich —, drang ich in ihn, mir die Ursache seiner Niedergeschlagenheit zu verraten. Nach einigem Zögern begann der junge Sportsmann zu erzählen: « Sie wissen, dass ich im allgemeinen nicht abergläubisch bin, ich pflege sogar über meine Kollegen zu la'chen, die sich alle möglichen Glücksbringer und Maskottchen in den Wagen hängen. Bei der gestrigen Trainingsfahrt ist mir jedoch etwas höchst Merkwürdiges passiert. An einer Stelle, die auf den ersten Blick vollkommen ungefährlich erscheint, wurde ich plötzlich von einem unerklärlichen Angstgefühl befallen. Es war, als hätte eine kalte Hand nach meinem Herzen gegriffen, Ich hatte blitzartig die Vision eines Wagens, der mit den Rädern nach oben über dem Strassenrand verschwand; dazwischen sah ich mein eigenes, blutüberströmtes Gesicht — dann hatte ich mich wieder in der Gewalt und riss den Wagen vom Rand der Böschung wieder auf die Fahrbahn zurück. Ich vermutete, dass es nur ein momentaner dummer Schwächeanfall gewesen ist, aber Sie können sich denken, dass mich auf diesem Teil der Strecke keine angenehmen Empfindungen beherrschten. » Einige Tage später fand das Rennen statt. Der kleine Zwischenfall beim Training, war scheinbar vergessen, der Rennfahrer hatte sich auch gehütet, ihn anderen Personen zu verraten. Bei dieser Wettfahrt ereilte ihn jedoch das Unglück. Sein Wagen stürzte an einer ziemlich harmlosen Stelle — es war die gleiche, an der ihn das unheimliche Gesicht erichreckt hatte — und begrub den Rennfahrer unter sich. Ein Totgeglaubter kehrt zurück Ein zweiter Fall betrifft eine ältere Fraa, deren Sohn im Jahre 1914 in den Krieg gezogen war. Eine Zeitlang erhielt die Mutter von ihm aus dem Felde regelmässig Lebenszeichen. Eines Tages blieben jedoch die Briefe aus; dann kam die amtliche Bestätigung, dass der junge Mann an der Ostfront den Heldentod gefunden hat. Die alte Frau trug schwer am Verlust ihres einzigen Kindes. Aber das Lebens ging weiter... Einige Jahre waren seit dem Kriegsende verflossen, und die Mutter des jungen Soldaten hatte sich allmählich mit dem schweren Verlust abgefunden. Da erblickte sie eines Tages, als sie gerade ein Wassergefäss aus der Küche über den Korridor trug, einen jungen Mann in Soldatenuniform vor sich. Es war ihr eigener Sohn ... Das Gefäss fiel klirrend zu Boden; die alte Frau stand wie angewurzelt auf der Stelle und starrte mit weit aufgerissenen Augen vor sich. Das Bild war wieder verschwunden ... Aber eine Woche später traf der Totgeglaubte wirklich in die Heimat ein, und die Mutter konnte den geliebten Sohn, dessen Ankunft sie visionär vorausgesehen hatte, endlich in die Arme schliessen. Eine Stadt stürzt zusammen « Ich glaube an Ahnungen!» erklärte der kleine japanische Doktor, während er sich nachdenklich mit dem Taschentuch die Brille putzte. « Es sind mehr als zehn Jahre her, als mir folgendes seltsame Erlebnis passierte: Ich weilte damals auf einer Studienreise, weit weg von der Heimat, um meine Kenntnisse im Ausland zu vervollständigen. Einer meiner Freunde, ein europäischer Arzt, hatte mich zu einer Gesellschaft geladen, und wir unterhielten uns angeregt über die Ereignisse des Tages. Mein liebenswürdiger Hausherr hatte mir wieder einmal eingeschenkt, und ich hob gerade das Weinglas an die Lippen, als meine Hand plötzlich zu zittern begann, so dass ich das Glas wieder niederstellen musste. Einen Augenblick hatte ich das Gefühl, als würde es plötzlich Nacht um mich, ich verspürte ein seltsames Sausen in den Ohren, sah berstende Mauern, aufzuckende Flammen und angstvero. zerrte Gesichter um mich ,.. Unter den,, einstürzenden Häusern glaubte ich mein eigenes Vaterhaus zu erkennen ... Dann war die Erscheinung vorbei und ich nahm weiter an der Unterhaltung teil. Nur eine seltsame Beklommenheit blieb zurück, und ich konnte sie bis zu meinem Aufbruch nicht mehr loswerden. Am nächsten Tag erfuhr ich aus den Morgenblättern, dass meine Heimat von einem furchtbaren Erdbeben heimgesucht worden sei. Das Haus meiner Eltern wurde mit zahllosen anderen Gebäuden zerstört, und meine jüngere Schwester kam bei dieser Katastrophe ums Leben. Ich hatte im Augenblick des Unglücks das Bild von dem schrecklichen Geschehnis empfangen, dessen Schauplatz von uns viele tausend Kilometer entfernt lag. » Die falsche Jungfrau von Orleans Vor genau 500 Jahren, zu Beginn des Jahres zu entscheiden, ob das neu aufgetauchte Mädchen identisch wäre mit der Jungfrau; die 1439, begann im französischen Volk und ganz besonders im Heer ein seit mehreren Jahren Edelleute, wenn auch ihre Erinnerungen nach erloschenes Gerücht erneut zu zirkulieren: auf neun Kriegsjahren nicht mehr ganz einwandfrei waren, erklärten sämtliche, Johanna wie- dem Marktplatz in Rouen sei im Jahre 1431 gar nicht Jeanne d'Arc, die Jungfrau von derzuerkennen. Orleans, verbrannt worden, sondern eine andere Frau habe an ihrer Stelle den Scheiterferntesten Winkeln von Frankreich vom Wie- Wenige Tage später wusste man in den enthaufen bestiegen; Johanna aber habe sich retten können, sei der Gewalt der Feinde entflo- heutige Begriffe unvorstellbar, wie rasch eine derauftauchen der Jeanne d'Arc. Es ist für hen und werde eines Tages wieder auftauchen derartige Nachricht sich zu einer Zeit verbreiten vermochte, die über kein einziges unserer und den hundertjährigen Krieg siegreich zu Ende führen. Menschen glauben gern an das, technischen Hilfsmittel verfügte und auch keine worauf sie hoffen. Als am 17. Mai des Jahres zeitungsähnliche Nachrichtenquelle kannte. Die 1439 am Stadttor von Metz ein Mädchen in Jungfrau wurde zuerst in Metz gefeiert und männlichen Gewändern auftauchte, die gebieterisch verlangte, vor den Stadthauptmann gelichen Freudentaumel; und als dann die Stadt geehrt, die Stadt befand sich in einem förmführt zu werden, lief ihr das Gerücht schon Orleans das begreifliche Verlangen stellte, auch auf ihrem Wege voraus, und als sie erklärte: ihrerseits Johanna begrüssen und feiern zu « Ich bin Johanna, die Jungfrau! » traf sie auf dürfen, wurde da* Mädchen in feierlichem empfängliche Seelen und gläubige Gemüter, Triumphzug nach Orleans geleitet* wo sie von D»s Mädchen, mittelgross, mit strahlenden einer festlich geschmückten Menge unter blumengeschmückten Triumphbögen empfangen Augen und braunen Haaren, entsprach den Beschreibungen, die von Jeanne d'Arc umliefen; wurde. Eine volle Woche dauerten hier die auch wusste sie dem Stadtkommandanten auf Festlichkeiten; in Gottesdiensten wie bei gewaltigen Banketten bildete Johanna den ange- seine vielen detaillierten Fragen prompt und genau zu antworten und widersprach sich nicht beteten Mittelpunkt. ein einziges Mal, als sie erzählte, wie sie durch Ob das Mädchen selber den Wunsch aus* ein Wunder dem Flammentod entronnen, dann sprach oder ob er ihr von anderer Seitefreundlich oder feindlich gesinnter — in den aber von den Engländern gefangen gehalten worden war und sich erst jetzt hatte befreien Mund gelegt wurde, ist nicht mehr festzustellen: Tatsache ist jedenfalls, dass der König können. Nun befanden sich einige ältere Adelige in der Stadt, die im Jahre 1430 Gaste bei eine Botschaft erhielt, die ihn aufforderte, die der berühmten Krönungsfeier in Reims gewesen waren und damals natürlich auch Johanna Jungfrau bei Hofe zu empfangen und ihr die Stellung anzuweisen, die sie dank ihrer Verdienste um das Land beanspruchen gesehen hatten. Der Stadthauptmann bat sie, könnte* Sieben weisse Scnwane träumen auf dem See. Ihre blonden Strähne kämmt die Wasserfee. Tief im Waldesdunkel spinnt die Märchenfrau, an der goldnen Kunkel hängt der Silbertau. Bäumchen weht im Traume, streut dir Bluten hin. Und im Wellenschaume Schläft die Zauberin. Der König war misstrauischer als seine Untertanen; er misstraute den Erzählungen von dem Wunder der Errettung vom Flammentode, und zwei Monate lang weigerte er sich, Johanna zu sehen. Im Monat September schliesslich gab er den immer dringlicher werdenden Bitten des ganzen Landes nach. Nun hatte bekanntlich zehn Jahre zuvor der Dauphin Karl, um die göttliche Sendung der Jungfrau zu prüfen, sie inmitten seines Hofstaates empfangen, sich jedoch unter die Höflinge gemischt und einen anderen an seiner Stelle die Rolle des Dauphins spielen lassen; Johanna aber kümmerte sich überhaupt nicht um den falschen Prinzen, sondern ging direkt auf Karl zu, um ihm zu huldigen. Genau die gleiche Szene wiederholte sich auch dieses Mal: der König stand inmitten seines Hofstaates, das Mädchen trat ein, Hess ihre Blick über die Versammelten gleiten — ignorierte den falschen König und sank vor Karl in die Knie! Der König, nun beinahe von ihrer Echtheit überzeugt, hob sie auf, stellte sie jedoch noch ein zweites Mal auf die Probe, indem er zu ihr sprach: «Ich grüsse dich, Jungfrau, im Namen des Geheimnisses, das du mir anvertraut hast. » Und nun, im entscheidenden Augenblick, verliess die Betrügerin, verwirrt vom ungewohnten Glänze des königlichen Hofes, Geistesgegenwart und Schlagfertigkeit. Sie fiel vor dem König in die Knie, gestand, dass sie mit unglaublicher Frechheit ganz Frankreich irregeführt hatte, und bat um Gnade. Als der König vor allem wissen wollte, woran sie ihn erkannt hatte, gestand sie auch dies: ein Freund, der die Wiederholung der Komödie mit dem falschen König vorausahnte, hatte ihr verraten, dass der König auffallend helle gelbe Stiefel trüge! Der König erwies sich als ungewöhnlich gnädig; er verzichtete darauf, die Betrügerin hinter Schloss und Riegel zu setzen und verbannte sie nur auf Lebenszeit aus dem Lande. Man hat nie mehr von ihr gehört. C. Pr. Täglich stehen Sie vor 100 Gefahren — VorsichtundGeistesgegenwart können das Schlimmst« nicht immer verhüten. Darum vor allem i Sicherheit durch Abschluts von Unfall-, Lebens-, Haft" pflicht-, Autokasko- und Auto - Insassen - Versicherungen bei der ii Winterthur" Schweizerisch« Unfativarsicherungs - Gaseltschaft lebensversicherungs-Gosellschaft Katharina Waidtsbera. Kommende Ereignisse | (Aendenmgen YOrbehaltenJ Aresat 4. Fabr.: Eishockeymatch. 8. Febr.: Eisfest a. d. Eisbahn biner-AroM-Abfahttsrennea WeUshom-Litzirüti. 9. u. 12. Febr.: Pferderennen auf dem Obers««. Basel: 7. Febr.: Vm. Symphoniekonzert der A.M. O. Leitung! Hans Münch. Solist Zino Francescatti, Violine (Musüo- Baal). 7. Febr.: Gala Karsenty im Stadttheater. Bern! 4. Febr.: Franz. Gastspiel der Galas Karsenty. Bexrafeblet bei La Röches 6. Febr.: Bemisehes Verbandstannen (Abfahrt und Slalom). Barsdorf• 8. Febr.: Stadtkirche! Aufführung dar tSchopfang» Ton Haydn, unter Mitwirkung verschieden« Solisten. Chateau d'Oex: 8. Febr.: Eishockeymatch Lausanns TJniversüe/ Chäteau d'Oez. 7. Febr.: Venezianisches Fest (Eisbahn du TorTent). Davost 5. Febr.: Sprungkonkurrenz auf der neuen Bolgenschan«. 8. Fabr.! Schütte] rannen (Central-Wanderbecher). Les Diablaxetsi S. Febr.: Skikonkurrenz. Enftlbergt 8. Febr.: Grosses Abfahrtsrennen über die FB- Strecke. Films: 8. Febr.: Fastnachts-Abfahrtsrennen Ton Fopp*. Orindelwaldi 8. Febr.: Bobrennen um die Meisterschaft des Bemer Oberlande« und den Grossen Preis Ton Grindelwald. 6. Febr.: Beginn der Curling-Punktwettspiele. 7. Febr.: Eisnachtfest auf der Baer-Eisbahn. 8. Febr.: Slalom um den Cuthbert-Savage-Wanderbecher. Kaadersteg: 7. Febr.: Grosser EiskarnevaL Klosters: B. Febr.: Clubtennen des Skiklubs Doste». - Hockeymatch, 10. Febr.: Mannschaftsrennen zwischen Marden-Club u. S. C. Klosters. Langenbrocki 4./S. Febr.: Nordwestschweiz. Verbands-Skirennen. Lausanne: 4. Febr.: T.C.S.-BaU (Palaoe). 6. Febr.: Eislaufkonkurrenz (MontchoisQ, Coupe da Lausanne. Lenzerheidet 8. Febr.: Schlitteda. 7. Febr.: Skigymkhana. Le Loclat 4./B. Fabr.: Skikonkurren*. Lvzern: 8. Febr.: Grosser Theater- nnd Maskanliebhabar-BaD (Kunsthaus). Montana-VerntaU: 8. Febr.: Sprungkonkuneni in Vermala. Murren: 8. Febr.: Bracken No Faü-Sktrennen. 6. Febr. i Curllngwetttplel (Marcer Wanderbecher). Pontresina: 4. Febr.: Eisfest auf dem Eurrareins-Eisplatz. 8. Febr.: Curlingmatch für den «Itoseg Cup». 10./11. Febr.: Slalom-Kurs. Saas-Fee: 8. Febr.: Abfahrtsrennen. St-Imier: 4.'5. Febr.: XV. Jurassische Ski-Konkurreiu: (Langlauf, Slalom, Sprung). Samadem 8. Fabr.: Eishockeymatch. 10. Febr.: Eisfest. St. Moritz: 4./S. Febr.: Boblet Grand Prix. 8. Fabr.: SS. Internat. Pferderennen tat dam 8t> Meritzerse* (Grand Prix, 3. Tag). 8./e.Febr.: Boblet-Derby. S./9. Febr.: Boblet-Weltmeisterschaft. VUlars-Chesieres: 4.-6. Febr.: Westschweiz. EkQtonkurrenx. 8. Febr.: Abfahrtsrennen (Coupe Lendi). Wildhans: 8. Febr.: Gamserruck-Abfahrtsrennen mit lisanslalom. Zürich: Febr./Mära: Grosse Delaoroix-Ausstellung. 3./12. Febr.: Dolder Eisbahn: EiahockeywelunaUterscbaft (in Zürich und Basel). 7ii^iifcli Empfehlenswerte Unter- LUriCIl haltungs* und Baststatten Stadttheater Ab *° d » 8 °J r • rTV SonaUf nachmittag* 8 Uhr. Fr. abend 3. Febr. Rigoletto, Oper T. Verdi (B'Ai.). Sa.nachm. 4.Flbr. 14 Uhr: SchGlerrorStellunl. Si. abend 4.Flbr. Premiere: Der Frltdenstag, Oper von Richard Strauss. Don Juan, Ballett von Chr. W. von Gluck. So. nachm. 5. Febr. Rigoietto. So. abend 5. Febr. Tanz um Datsy. Mo. abend I.Febr. Gala Karsenty: Barbara. Di. abend 7. Febr. Konzert Cortot Mi. abend I.Febr. Ab. A- Friedenstag und Don Juan. Dp. abend 9.Febr. Volksvorstellung. Fr. abend 10. Febr. Friedenstag und Don Juan. Schauspielhaus Ab

N° 10 m» ÄutomoMl-Benie HI R«4*el*f*cl«e Auflösung des schwierigen Kreuzworträtsels. Waagrecht: 1. Oberoesterreich. 12. Nab. 13. Uli. 14. Ohm. 15. FL. 17. Blond. 19. In. 20. Fee. 21. Laichen. 22. Tod. 23. Ei. 23. Unken. 27. Ne. 28. Zie. 30. Aer. 31. Ruf. 33. Tralje. 36. Augum. 38. Landstreicherei. 39. Ironie. 40. Helios. 41. Weg. 42. Mes. 44. Nie. 43. Ha. 47. Samte. 49. Le. 50. Kar. 81. Salerno. 82. San. 83. Es. 35. Monat. 87. Un. 88. Poe. 60. Ith. 61. USA. 63. Tierquaelereien. Senkrecht: 1. OeffenÜichkeit. 2. Eh. 3. Rad. 4. Ob. 5. Sulina. 6. Trockenelemente. 7. Einher. 8. Ro. 9. Ehe. 10. Im. 11. Hindernisrennen. 16, Lei. 17. Bau. 18. Den. 69. Ion. 24. Büdner. 26. Kugelig. 28. Zanow. 29. Eisig. 31. Ruhen. 32. Furie. 34. Rar. 35. Ete. 36. Ach. 37. Reo. 42. Maloja. 43. Strahl. 46. Aas. 47. Sam. 48. Ent. 49. Lau. 54. Tor. 56. Ase. 58. Pe. 59. EO. 61. Ur. 62. Ai. Losung der astronomischen Denkaufgabe. Dies ist bei Vollmond der Fall. Der Mond hat dann genau die entgegengesetzte Stellung wie die Sonne. Er nimmt nach zwölf Stunden genau die gleiche Stelle ein wie die Sonne sie hatte. Somit muss er an einer Sonnenuhr die richtige Zeit zeigen. Richtige Lösungen beider Rätsel: 11 Punkte: I. Aebischer, Merenschwand; E. Benz jun., Goldach; M. Bertschmann, Basel; C. Burgener, Rorschach; Frl. M. Epple, St. Gallen; Frau J. Hopf, Bern; Frau Hörn, Bern; Frau R. Kallen, Grenchen; G. Laepple, Basel; C. Pontelli, Biel; P. Meier, Bern; A. Sommer, Buchs; H. Sommer, Zürich; Frau E. Steinbömer-Feix, Schaan; Frau E. Markoff, Buchs. 10 Punkte: Frau A. Buholzer, Luzern; Frau Marti, Ölten; F. Wenger, Bern. Richtige Lösungen des Kreuzworträtsels: 6 Punkte: Frau B. Baerlocher, St. Gallen; Frl. M. Bossen, Lenzburg; Frau C. Fravi, Rapperswil; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen; J. Gustin, Schönenwerd; Frau A. Heusser, St. Gallen; K. Keusen, Biel; Frl. R. Klein, Schwyz; J. Leimer, Bettlach; F. Meier, Zürich; J. Nussbaumer, Benzenschwil; Frau L. RÖck, Basel; Frl. M.-Vetsch, Buchs; Frl. E. Winteler, Glarus. 3 Punkte: A. Bachofen, Glarus; S. Wirth, Eglisauj Frau M. Canale, Brienz. 4 Punkte: Frau C. Schulthess-Fuhrer, Basel. Sechzig Grad Im Schatten! So heiss hat's dem Onkel gemacht beim Studium all der mathematischen Abhandlungen, die ihn aus dem Neffenkreis erreicht haben, als er die Lösung der Denkaufgabe «X, die grosse Unbekannte» veröffentlichte. Einige Neffen, besonders der Schnuppist in Bern und der Pfife-Karli, haben ihn belehrt und überzeugt, dass jene Denkaufgabe — einfach falsch war. Der Onkel selbst ist haushoch hereingeflogen, und es ist wohl am besten, er gibt es gleich zu. Was der Pfife-Karli in boshafter Weise gezeichnet hat, wollen wir der übrigen Neffen- und Nichtenschar nicht vorenthalten. Die Figuren geben jeden Wünschbaren Aufschluss über die Angelegenheit, wenigstens was den Bart des Onkels anbelangt. Temperamentvoll und ausführlich hat sich Neffe M. geäussert. Wir zitieren daraus nur einen kleinen Teil, woraus hervorgeht, wie eingehend er sich mit der Sache beschäftigt hat: _ «Halt, lieber Onkel, so schnell begaunert man mich nicht. Sie wollen wohl zu mir sagen: «Da steht Wie Pfife-Karli den Onkel lehrt, wie ein Winkel Ton 60° auslieht! Lieber Onkel! Lache nicht zu früh, oder dann lache ruhig weiter in deinen Bart. Deine Auf» lösung der Denkaufgabe: X, «der» grosse Unbekannte, ist nämlich falsch! Ich werde es dir gleich beweisen l Heute hat der Onkel einen guten Tag. Er lacht — in seinen Bart hinein. «Die Figur ist ein gewöhnliches Rechteck, dessen Längsseiten doppelt so lang als die Schmalseiten sind. nun der Ochse vorm Berg». Effektiv sind nämlich SIE der Hereingefallene. Ihre «Lösung» ist nämlich gar keine Lösung, sie ist nämlich falsch, grundfalschl Das kann Ihnen jeder Gymeler sagen I Die Figur, die Sie wünschen, ist glattweg anmöglich! Beweis: In einem Rechteck (Sie wissen doch, dass das Rechteck Winkel von 80° besitzt, und zwar deren vier), also: in einem Rechteck, dessen Längsseiten sich zu den Schmalseiten verhalten wie 2 zu 1, bildet die Diagonale mit der einen kürzeren Seite eben NICHT einen Winkel von 60 (sechzig) Grad! Der Winkel in Ihrer sogenannten Lösung ist nicht sechzig Grad, sondern mehr. Er weicht nicht stark von 60 Grad ab, aber mathematisch ist es nun mal kein Winkel von 60 Grad, und ein Winkel, der nicht 60 Grad hat. hat eben nicht 61 Grad. Natürlich habe ich auch an die «Lösung» mit Ihrem Rechteck gedacht, aber ich sah sozusagen auf den ersten Blick, dass der betreffende Winkel nicht 60 Grad ist und betrachtete deshalb den Fall als ausgeschlossen. Ich habe die «Lösung» nicht Der Onkel ist, Gott sei's geklagt, nicht von der mathematischen Fakultät. «So» hat der Neffe Carl richtig aus den «möglichen)» Lösungen auch gleich die «wahrscheinlich gewünschte» herausgefischt! als die «wahrscheinlich gewünschte unter den vielen möglichen» erkannt, wie der Neffe Carl das getan hat, denn die Losung befindet sich eben, wie schön gesagt, aicht unter den möglichen Lösungen. Die vier Punkte können anhand Ihrer Bedingungen in der Aufgabe ein Rechteck bilden, aber dann ist der Winkel, wie schon gesagt, nicht 60 Grad oder die Punkte können ein Rechteck bilden, bei dem der betreffende Winkel 60° ist, dann verhalten sich aber die Seiten nicht im vorgeschriebenen Verhältnis. Alle diejenigen, die Ihnen die gewünschte Lösung geschickt haben, sind also die, die herein* gefallen sind, dl« denselben Trugsohluss gemacht haben, dessen Opfer Sie auch Sind. ' Da ich noch diesen Frühling in die Rekruten schule muss, kann ich wahrscheinlich doch nicht mitmachen bis zum Abschluss der Punktaparhefte. Mir ist es also nicht darum eu tun, dann möglichst viel Punkte herauszuschinden. Auch jete also bezieht sich mein Protest nicht darauf, die vier Punkte nicht erhalten zu haben, sondern darauf, • dass die Einsender tatsächlich falscher Lösungen als klüger, oder als gerissener betrachtet werden. Beim besten Willen kann ich nicht einsehen, dass es «Witz» braucht, um eine falsche Lösung zu finden; ist Hereinfallen etwa eine besonders belohnenswerte Kunst? Zugegeben, es hat seinen Reiz, die Lösung einer Denkaufgabe zu erraten, statt zu berechnen; es hat einen Reiz die richtige Lösung zu erraten; eine falsche Lösung zu erraten, ist aber wahrhaftig keine Kunst! Ich wäre natürlich froh, zu wissen, ob es in Zukunft wieder darauf ankommt - wie früher - die richtige (und mögliche) - Lösung einer Aufgab» zu finden, oder, ob weiterhin falsche Lösungen höher bewertet werden. Entschuldigen Sie mich bitte, wenn der Brief etwas saftig und bissig ausgefallen ist, aber ich war am Anfang wirklich sehr aufgebracht über die Art und Weise, wie die Oeffentlichkeit - unser ganzes Schweizer Volk, in derartig haarsträubender Weise angelogen wird. Wenn Sie so weiterbluffen, dann...» Da ist guter Rat natürlich teuer. Die gutgeschriebenen Punkte bei den Nichten und Neffen, die die richtige falsche Lösung einsandten, wollen wir nicht rückgängig machen. Was nützt es, wenn er seinen Ratgeber an den Ohren zupft? Dagegen verdienen die beiden hier zitierten Neffen eine besondere Prämie, die der Rätselonkel per Post direkt erledigen wird. Astronomie ist nicht jedermanns Sache. Aber viele von unsern Leserinnen und Lesern haben das Richtige instinktiv getroffen. Es fehlt aber auch nicht an Fehlschüssen, die typisch aufs Geratewohl «erraten» werden, von der Sonnenfinsternis bis zum Neumond. In beiden Fällen scheint der Mond Ja nicht auf die Welt hernieder, kann er auch an der Sonnenuhr keinen Schatten werfen. Brfickenrätsel An Stelle der Striche sind zweisilbige Hauptwörter zu setzen, deren Anfangsbuchstaben ein Fremdwort für «Anziehung» ergeben. Sind die eingesetzten Teile richtig gewählt, so ergeben sowohl MI als auch II—HI neue Hauptwörter: i n m Menschen —— Schande Ferien — Bücher Suppen -— Wärmer Hecken —— Knospen Feier Essen Bohnen — Mühl« Puppen — Zettel Sunda —— Staaten Kackel —* Röhre Musik — System Die richtige Lösung zählt 3 Punkte. Denkaufgabe mit Gummiball. Einigen Knaben fiel beim Spielen ein Gummiball in ein metertiefes Loch, das ausgehoben war, tffll einen Fahnenmast einzurammen. Der Ball lag «u tief, als dass man ihn mit den Händen hätte greife« können. Ausserdem lag er den Wänden des Bohr* loches zu nahe an, so dass er auch nicht mittels einer Stange seitlich in die Höhö 'gedrückt bzW. geschoben werden konnte. Trotzdem bekamen die Knaben den Ball wieder rasch, ohne das Loch, wie sie ursprünglich beab* sichtigten, mittels Hacke und Schaufel erweitern zu müssen. Wie machten sie das? Die richtige Lösung zählt 4 Punkte. Einsendetermin! 10. Februar. Der Diplomat. Er und sie stehen vor dem Juwelierladen. «Sieh nur, Walter», flüsterte sie schmeichelnd, «was für ein wunderbarer Diamantring I» «Wunderbar», muss Walter zugeben, «wirklich wunderbar! Sollte ich dir jemals einen Diamantring abschlagen) so schlag« ch dir nur solch einen Diamantring ab!» Redaktion des Auto-Mafaxins: Dr. Hans Rus". SehmiJ. „Le Presbytere" Evangelisches Töchterinstitut COURTELÄRY (Jura) Französisch - Haushalt Sprachen, Sport, Musik usw. jahreskursbeginn: Mitte April. Referenz., Prospekte. Herr und Frau Pfarrer Voumard. 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