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E_1939_Zeitung_Nr.010

E_1939_Zeitung_Nr.010

Äulo und Fiskus Zürich

Äulo und Fiskus Zürich erhält die Wechselnummern. Die am 16. Januar im Zürcher Kantonsrat eingereichte Interpellation Hafner, über welche in der letzten Nummer der « A.-R. » brichtet worden ist, hat einen ersten, wenn auch nicht «ehr bedeutenden Erfolg gezeitigt. Der Zürcher Regierungsrat hat am 26. Januar beschlossen, für Personenautomobile bis zu acht Sitzplätzen die Vergünstigung der sog. Wechselnummern zu gewähren. Dabei Argumente auf reichlich schwachen Füssen stehen. wurde eine etwas grosszügigere Lösung in derDurch Reichtum an sachlichen, stichhaltigen Gegengründen zeichnen sie sich nicht gerade aus und Weise vorgenommen, dass die Verkehrssteuer nur für den Wagen mit der höheren Anzahl Steuerpferdekräfte zu bezahlen ist, während der kleinere gegenwärtig noch neun Kantone die Einrichtung wenn die Regierung in ihrem Bericht betont, dass Wagen völlig steuerfrei bleibt. Für die Ausstellung des zweiten Fahrzeugausweises wird lediglich mit, sofern man sich die Motive ihrer Ablehnung der Wechselnummer nicht kennen, so fällt sie da- eine Gebühr von Fr. 2.— erhoben. Selbstverständlich müssen für beide Fahrzeuge die einschlägigen merkwürdiges Urteil. Beispielshalber dies, sie hal- vergegenwärtigt, über die andern 16 ein etwas Bestimmungen betreffend Zulassung zum Verkehr ten damit, rechtlich gesehen, einen sehr zweifelhaften Weg eingeschlagen ... und Haftpflichtversicherung erfüllt sein. Damit hat der zürcherische Regierungsrat den Motorfahrzeughaltern eine erste Erleichterung zugestanden. Nicht dass sie allerdings genügen würde, um die Frage nach einem Rückzug der Initiative für ein neues kantonales Verkehrsgesetz auch nur aufs Tapet und zur Diskussion bringen .zu können. Dazu bedarf es weiteren Entgegenkommens, und zwar innert kurzer Zeit, denn man ist auf Zürcher Boden allseits geneigt, die bevorstehenden Regierungsrate- und Kantonsratswahlen zu nützen und auf rasche Behandlung des Volksbegehrens zu dringen. ...die Glarner Regierung dagegen lehnt sie ab. In der letzten Nummer der «A.-R.» wurden die Gründe dargelegt, aus denen heraus der Glarner Regierungsrat die Anträge auf Einräumung der Ratenzahlungen für die Autosteuern und auf Gewährung von Vergünstigungen für ältere Wagen glaubte ablehnen zu sollen. Das gleiche Schicksal widerfährt nun auch dem dritten, von der Gruppe Glarus des Schweiz. Autogewerbeverbandes eingereichten Antrag auf Einführung der Wechselnummer; auch darauf hat man im Regierungsgebäude nur ein glattes Nein übrig. Nicht dass damit die Würfel endgültig gefallen wären. Das letzte Wort spricht die Landsgemeinde. Und es steht zu erwarten, dass sie sich der besseren Einsicht nicht verschliessen werde. Womit die Regierung ihren Standpunkt begründet? Mit dem Hinweis darauf, dass die Wechselnummer, selbst wenn sie nicht nur den Personen-, sondern auch den Lieferungs- und Lastwagen zugestanden würde, nur ca. 45 Personen zustatten käme. Von der Erleichterung würden aber nur solche Automobilbesitzer profitieren, die sich einen zweiten Wägen leisten können. Ausserdera sei nicht einzusehen, wieso bei der Verwirklichung dieses Begehrens eine Mehreinstellung von Autos und dadurch- «in, erhöhtem • Gebühreneingang zu erwarten wäre. In den meisten Familien, die über zwei Personenwagen verfügen, fahre mehr als ein Familienglied, so dass die Wechselnummer nicht auegenützt werden könne, wenn zu gleicher Zeit beide Autos gefahren werden sollen. Im übrigen sei die rechtliche Zulässigkeit der Wechselnummer sehr zweifelhaft, da das Bundesgesetz über den Motorfahrzeugverkehr sie nicht vorsehe (!). Dazu werde die Kontrollmöslichkeit erschwert, der Schild ermissbrauch gefördert und es können Unklarheiten und Komplikationen in der Haftpflichtversicherung entstehen. Alles in allem entstünde dem Kanton bei der Gewährung der Wechselnummer ein Ausfall von 26—23 000 Franken. Bei Licht betrachtet, erweist es sich, dass diese Solothurn wartet mit der endgültigen Neuregelung der Autosteuern. Entgegen der -ursprünglichen Absicht, eine Reform der Steueransätze als solche eintreten zu lassen, ist nunmehr eine regierungsrätliche Verordnung erschienen, die nur eine Partialrevision vornimmt. Die Zulassung der Wechselnummern wird jetzt auf alle Betriebsinhaber ausgedehnt, während bisher die zur Ausübung eines Gewerbes benützten Fahrzeuge ausgeschlossen waren. Im weiteren steht nunmehr die Möglichkeit von Ratenzahlungen jedermann zu, währenddem bis anhin solche Zahlungen nur auf begründetes Gesuch hin zugelassen worden waren. Allerdings erhebt der Staat für die Ratenzahlung eine Zusehlagsgebühr. Eine Neuregelung der Steueransätze iet damit, entsprechend dem Antrag der Verkehrsverbände, hinausgeschoben worden, bis eine eventuelle Bundesregelung und die in Aussicht genommenen Subventionen des Bundes für armeetaugliche Wagen ihre Abklärung gefunden haben. Um die Steuererleichterungen im Tessin. Eine Konferenz zwischen Regierung und Verkehrsinteressenten. Wie wir im letzten Monat berichten konnten, haben die Tessiner Sektionen des A.C.S. und des T.C.S. gemeinschaftlich mit dem Garagistenverband einen energischen Vorstoss in der Richtung nach einem Abbau der Verkehrssteuern unternommen. Das von ihnen verfasste Memorandum bildete nun kürzlich den Gegenstand einer Aussprache zwischen Regierungsrat Celio und den Vertretern der Verkehrsinteressentengruppen. Dabei legte jener den Standpunkt des Polizeidepartementes dar; die Bemerkungen, welche die Behörden zu der Eingabe anzubringen haben, weren den Organisationen jder Automobilisten nächstens noch, schriftlich unter-: AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 3. "FEBRUAR 1939 — N° 10 Sehr preiswert abzugeben, tadellos gepflegte breitet. Sobald deren Antwort vorliegt, wird sich die Regierung und — voraussichtlich im April — das Parlament mit der Angelegenheit befassen. Genf hat letztes Jahr 156 Fahrbewilligungen entzogen. Einer Mitteilung des Genfer Justiz- und Polizeidepartements entnehmen wir, dass während des vergangenen Jahres von den dortigen Behörden 156 Fahrb&willigungs - Entzüge ausgesprochen worden sind, und zwar. 11 für die Dauer von 14 Tagen, 53 für einen Monat, 6 für zwei Monate, 20 für drei Monate, 5 für fünf Monate, 3 für sechs Monate, 3 für ein Jahr, einer für zwei Jahre, einer für fünf Jahre, dazu acht bis zur Beibringung eines ärztlichen Zeugnisses, 35 bis auf weiteres und 13 endgültig. Als Entzugsgründe fielen in Betracht: in 11 Fällen Benützung eines Fahrzeugs in schlechtem Betriebszustand (ungenügend wirkende Bremsen usw.), in 57 Fahren in angetrunkenem Zustand, in 16 Missachtung des Vortrittsrechts, Fahren auf der linken Strassenseite und Ueberholen in Kurven, in 36 Nichtbeherrechen des Fahrzeugs oder Fahren mit einer den Verhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit, in 13 Fällen, -weil der Inhaber der Fahrbewilligung die zur Lenkung eines Motorfahrzeugs erforderlichen Eigenschaften nicht besass, in 6 weiteren das Fehlen einer Haftpflichtversicherung, in 5 Lernfahrten ohne Begleitung, in 4 Fahrerflucht, in einem Fall das Fahren trotz Entzugs der Bewilligung, in 8 gesundheitliche Motive und in 2 Rückfälligkeit. Hatte der Föhn während der vorletzten Woche den Alpenposten die Suppe kräftig versalzt und wie den Schnee, so auch die Besucherkontingente zusammenschmelzen lassen, so machte die Woche vom 23.—30. Januar mit ihrer Neuschneelieferung den Schaden wieder gut. Bei einem Total von 17 337 Personen liegt deren Frequenz um 4470 höher als im entsprechenden Berichtsabschnitt 1938. Den Vogel schiesst diesmal — Beweis für die Ahhängigkeit des «Geschäftsganges» vom Wetter und den Vorbedingungen für den Wintersport — der Kurs Bern-Gurnigel-Selibühl ab, der mit einem Plus von 1552 Passagieren aufwartet. Nur um ein Geringes bleibt dahinter die Frequenzsteigerung auf der Route Nesslau-Buch zurück, die mit 1515 Reisenden zu Besuch steht, dieweil sich die Zunahme auf den andern 13 Linien in bescheidenerem Rahmen bewegt. Wenn die Verbindung Chur—Julier— St. Moritz überraschenderweise mit einem Ausfall von 677 Personen in der Wochenbilanz erscheint, so erklärt er sich damit, dass in der Parallelwoche -Limousine, Mod. 1934, 6 Zyl., 5-Plätzer, 16 PS, nur 30,000 km gefahr., 2 Res.-Räder. Offerten unter Chiffre 16703 an die AUTOMOBIL -REVUE, BERN. $€ii*«aiss4e«we«*l«eh* Akuto&tuvse Alpenposten. 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Dass diese bedeutsame Organisation bereits nach so kurzer Zeit wieder in Genf tagt, dazu trägt wohl nicht zuletzt der ausgesprochene internationale Charakter unseres Salons mit bei. 1938 eine bedeutende Sportveranstaltung dem PosU auto auf dieser Strecke einen ungewöhnlichen Zudrang brachte. Uebrigens haben daneben bloss noch zwei Kurse einen geringen Rückgang in Kauf nehmen müssen. Summa summarum marschiert, nach den absoluten- Beförderungsmengen berechnet, der Kurs Nesslau—Buchs mit 4048 Fahrgästen an der Spitze. Im zweiten Rang figuriert Chur—Julier —St. Moritz mit 2920, und hinter ihm hat sich Bern—Gurnigel—Seelibühl mit 2100 auf den dritten Platz emporgearbeitet, gefolgt von Schwarzenburg— Riffenmatt—Hirschhorn mit 1505, das damit sogar die Malojalinie (mit 1485) überflügelt hat. BURKHARDT-AN HÄNGER einfach und doppelt bereift bis 4 Tonnen Nutzlast BURKHARDT & CIE, BURGDORF Karosserie-, Kipper- und Anhängerbau Wo im Räderwerk des Alltags standig höchste Ansprüche gestellt werden, treffen Sie immer wieder auf Berna» Wagen. In ihrer stetswadisendenZarti sind sie sprechende Zeugen für den Ruf, den sie sich seit über dreissig Jahren erworben haben: Am besten verlSsst man sich doch auf FIAT «527/S» 6 Zyl., 13 PS, sehr schpn« Sportlimousine, 4tür-, 4/5- plätzig, wenig gefahren, Zust. wie neuwertig, aus Privathand sehr preiswert zu verkaufen Anfragen unter Chiffre Z 6448 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. Lastwagen- Occasionen FORD, 17 PS, 1931, 1,8 Tonnen, mit grosser, neuer Ladebrücke, Wagen generalrevidiert, m. Garantie. MERCEDES, 6 Zyl., 1930, 1,8 Tonnen, mit extra grosser Ladebrücke, neu karossiert und revid. Personenwagen wird in Zahlung genommen. City-Garage, Schaffhausen. Telephon 100. 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N° 10 — FREITAG, 3. FEBRUAR 1939 AUTOMOBIL-REVUE Heisse Stellen Es gibt in jedem Organismus, jeder Konstruktion gewisse Teile, die als erste versagen, wenn einmal eine stärkere Ueberbeanspruchung eintritt. Dies rührt ganz einfach daher, dass der Sicherheitsfaktor nicht überall gleich gross gemacht werden kann, da neben der blossen Widerstandsfähigkeit stets noch andere Argumente eine Rolle spielen, welche die endgültige Ausführungsform mitunter in eine etwas andere, vielleicht gar entgegengesetzte Richtung weisen. Es bleibt daher oft nichts anderes übrig, als sich mit einem Kompromiss zufrieden zu geben. Dies trifft auch auf die Ausbildung der Verbrennungsräume des Motors zu, wobei allerdings weniger die als Selbstverständlichkeit betrachtete mechanische Festigkeit, als vielmehr die gute Kühlung aller teile dem Konstrukteur etwelche Sorgen bereitet Je mehr an Leistung aus einem gegebenen Hubraum herausgepresst werden soll, desto mehr Abfallwärme wird auch im Motor produziert und desto höher erhitzen sich die Wände der Verbrennungsräume. Ideal wäre, wenn er sich überall ungefähr gleich stark, oder besser gesagt gleich wenig erwärmen würde. Einzig der Zündkerze muss auf jeden Fall eine höhere Temperatur zugebilligt werden, [RSSSOI Fig. 1. Boseh-Rennkerze mit Glimmer- Isolator. damit sie das auf sie gelangende Spritzöl richtig wegbrennt und sich keine Oelkohle ansetzt Andererseits' darf sie sich allerdings auch nicht überhitzen, damit sie keine Glühzündungen verursacht, welche die Motorleistung beeinträchtigen würden. Damit sich die Zündkerzentemperatur dauernd in den durch diese Bedingungen- gegebenen Grenzen hält, muss sie in der Lage sein, den aufgenommenen Warmeüberschuss in irgend im Venbrennungsraum einer Weise los zu werden. Bei einem hochbeanspruchten Sport- oder Rennmotor hat sie pro Zeiteinheit ein viel grösseres Wärmequantum abzuführen als beim normalen Tourenmotor. Deshalb eignen sich nicht für alle Motoren die gleichen Zündkerzen. Rennma- Fig. 2. Schnitt durch den Zylinderkopf des Vauxhall 14. Man beachte die Kühlwasserdüse A, welche das Wasser direkt gegen die heissesten Partien des Zylinderkopfs in der Umgebung des Auspuffventils strömen lässt. schinen brauchen solche mit hohem Wärme-, ableitvermögen, die unterhalb der Klemme auf der Mittelelektrode sogar Kühlrippen besitzen (Fig. 1). Normale Motoren dagegen kommen mit Kerzen von geringerer Wärmeableitfähigkeit aus. Zwischen diesen Extremen gibt es eine ganze Stufenreihe von Kerzen, die hinsichtlich ihres Wärmeableitvermögens (Wärmewert) mehr oder weniger voneinander differieren. Nur bei richtiger Wahl der Kerze kann diese einerseits eine lange Lebensdauer erreichen und anderseits, der Verölung widerstehen. Auch beim Anhalten an einer Strassenkreuzung kommt uns die Beobachtung der beschriebenen Fahrregel zunutze, erlaubt sie doch einen ungehinderten Start* sobald der Verkehrsschutzmann sein Zeichen gibt. Haben iyir es versäumt vor der Strassenkreuzung auf die richtige Fahrbähnseite zu tendieren, so halten wir beim Weiterfahren den ganzen, nachfolgenden Verkehr auf, bis wir uns schräg durch das Verkehrsgewlmmel auf die gewünschte Seite durchgearbeitet haben. -fwsiven Hitze der vorbeiströmenden Abgase ausgesetzt ist und daher bei grossen Motoren oft eine Temperatur bis zu 600° C (entsprechend kaum sichtbarer Dunkelrotglut) annimmt. Hier liegt einer der Hauptgründe dafür, dass auf dem Gebiet des Motorenbaues die Bäume nicht in den Himmel wachsen, resp. die Leistung pro Liter Hubraum nicht beliebig gesteigert werden kann. Man ist deshalb heute bestrebt, die Kühlung der Auspuffventile mit allen möglichen Mitteln zu verbessern. Vor allem kühlt man neuerdings die Auspuffventilsitze durch gerichtete Kühlwasserstrahlen besonders ausgiebig. Diese Lösung ist bei einer Reihe von amerikanischen Wagen ebenso wie beim neuen Vauxhall 14 (Fig. 2) anzutreffen. Sodann sucht man die Wärmeableitung durch den Ventilschaft zu fördern, mit andern Worten also : Ventile von höherem Wärmewert zu bauen — um uns in der Zündkerzensprache auszudrücken. Sie sind hohl ausgeführt (Fig. 3) und enthalten im Innern bestimmte Salze oder auch ein leicht schmelzendes Metall wie Natrium. Durch die Hitze 'puffventil mit In- Fig. 3. Hohles Ansverdampfen diese Füllstoffe und der Dampf Salze oder Natrium. nenltühlung durch befördert die Wärme in den höhlgebohrten Schaft hinauf, von wo sie an die Wände der Ventilführung und das, Kühlwasser übergeht. Derartige innengekü'hlte Ventile werden heute schon bei vie-' ien Flugmotoren verwendet. Die Firma Mercedes hat sie bei ihrem Modell 540K Jetzt auch in den Personenwagenbäu übernommen. Daneben hat man neuerdings wieder intensiver am Problem des ventillosen Viertaktmotors gearbeitet, der zur Steuerung der Gase an Stelle der Ventile über irgend eine Art von Drehschieber verfügt. Hier Hegt noch Neuland, dessen Beackerung allerhand Erfolge verspricht. Von den gegenwärtig in England durchgeführten Versuchen mit solchen Einzylinder-Drehschiebermotoren bis zu deren Serienerzeugung dürfte allerdings noch ein längerer,und dornenvoller Weg zu- 'rfickzulegen sein* -b- Häufige Fahr fehler vor dem Abbiegen soll man In dlt neut Fahrrichtung tendieren Im städtischen Verkehr, wo so häufig zwei (in Großstädten manchmal sogar drei) Fahrzeugreihen nebeneinander dahinrollen, ist es besonders wichtig, dass man schon einige Zeit vor dem Abbiegen auf die Seite seiner Fahrbahnhälfte tendiert, auf die man schliesslich abzuschwenken wünscht. Soll also nach links abgebogen werden, so hält man sich mehr an die Strassenmitte, im gegenteiligen Fall dagegen fährt man rriehr auf die äussere, rechte Fahrbahnseite hin. Ist dann der Moment zürn Abschwenken gekommen und (beim Linksabbiegen) die andere Strassenhälfte frei von Vortrittsberechtigten, entgegenkommenden Fahrzeugen, so birgt der Rjehtungswechsel keinerlei Gefahren in sich. Bei Nichtbeachtung dieses Grundsatzes dagegen besteht stets die Gefahr einer Kollision, da es nicht immer möglich ist, im Rückspiegel oder durch die Seitenfenster die seitlich hinter uns herfahrenden Fahrzeuge rechtzeitig genug zu erkennen. Kontrollbuch der Automobil-Kosten in der Nähe Zürichs, per 1. Juli a. c, zu günstigen Beding., eine gutgehende m. Reparaturwerkstaue u. Benzinsäule an seriösen Fachmann. Anfr. u. Off. unt. Chiffre Z 6444 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. (10 Als zweite heisse Stelle }m Verbrennungsraum nennen wir das Auspuffventil und seine Umgebung, das bei jedem Arbeitsspiel einmal der intenzum Verlöten von Rissen, Sprüngen im Wassermantel, Kolbenbahn, bei 200° C ohne Verziehung oder Spannung in delikaten Grauguss-Körpern. Muster und Prospekt bei Vordrucke zur wöchentlichen Erfassung der Betriebskosten nach Tonnen-Kilometern. . 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