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E_1939_Zeitung_Nr.010

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N° 10 •— FREITAG, 3. FEBRUAR 1939 AUTOMOBIL-REVUE AKTUELLES Eine Petition der Jtiragegenden Verlangt. Beseitigung der Niveau ilberglnue Im Rahmen der Arbeitsbeschaffung. In einer Petition an die Bundesbehörden fordert der Verband des « Pied du Jura » die Einbeziehung des Ausbaus des jurassischen Bahnnetzes auf Doppelspur sowie die Besei tigung der Niveau-Übergänge im Rahmen der Arbeitsbeschaffungsvorlage des Bundesrates. Der Bieler Stadtrat hat sich in einer seiner letzten Sitzungen diesem Begehren angeschlossen und es durch einen Brief an den Bundesrat unterstützt. Anlage von Treibstoffreserven. In einer kleinen Anfrage vom 12. November 1938 hatte Nationalrat Duttweiler den Bundesrat um AufscbJuss darüber ersucht, welche Massnahme: er zur Schaffung von Notvorräten, u. a. auch an Benzin, Motor- und Heizöl getroffen habe und weiterhin in Aussicht nehme. Soweit sie sich mit der Anlage von Benzin Benzolreserven befasst, ist der bundesrätlichen Antwort zu entnehmen, dass der am 1. Januar 1939 in Kraft getretene Bundesratsbeschluss über die Vorratshaltung an solchen Stoffen die Importeure verpflichte, mindestens ein Viertel der ihnen alljährlich zur Einfuhr bewilligten Menge Benzin- Benzol auf Vorrat zu halten. Für die Hälfte dieser einzulagernden zusätzlichen Vorräte stelle der Bund kostenlös Tankanlagen zur Verfügung, deren Bau im Landesinnern durch die zuständigen Stellen angeordnet sei. Rudolf Hüfikert. Nach langem Krankenlager verschied am letzten Dienstag in Bern, erst 46jährig, Herr Rudolf Hilfiker, eine der führenden Persönlichkeiten des schweizerischen Autogewerbes. Der Verstorbene war Mitbegründer des schweizerischen Autogewerbeverbandes und wurde, nachdem er diesen von 1936 bis 1938 präsidiert, im Hinblick auf sein« Verdienste um da« Zustandekommen der Baniin- Marktordnung. zum Ehrenmitglied ernannt. In der Sektion Bern des Verbandes amtete er von 1928 bis 1954 als Präsident, um nach seinem Rücktritt das Ehrenpräsidium übertragen zu erhalten. Daneben leitete er als Vorsitzender bis 1938 auch die Benzinkommission des Autogewerbeverbandes. In der Einkaufsgenossenschaft des Schweiz. Autogewerbes (ESA), zu deren Mitbegründern der Dahingegangene zählte, bekleidete Rudolf Hilfiker die Charge des Direktors; gleichzeitig gehörte er dem geschäftsleitenden Aueschuss an. Schon im letzten Jahr zwang ihn indessen die schwere Krankheit, der er nun erlegen ist, seine Tätigkeit für den Verband aufzugeben. 2k*as9«aincl USA-Autoproduktion 50% höher als Im Vorjahr. Nach den durch die Festtage hervorgerufenen Arbeitsunterbrechungen nahm die amerikanische Automobilproduktion in der zweiten Januarwoche wieder einen kräftigen Aufschwung. Wenn sie dabei auch nicht an die hohen Dezemberziffern herankam, was wohl niemand erwartet hatte, so schloss die Woche vom 7.—14. Januar doch mit einer Gesamterzeugimg von 58.000—90.000 Wagen, ein Ergebnis, das immerhin um mehr als 50 % höher liegt als das Fazit des entsprechenden Zeitabschnittes 1938. Voll ausgenützt wird aber die Kapazität der Fabriken nicht, arbeitet doch deren Mehrheit nur während vier Tagen, dieweilen andere Unternehmen, darunter Ford und der überwiegende Teil der Chryslerwerke, fünf Tage pro Woche in Betrieb stehen. Trotz der saisonmässtg bedingten Schrumpfung der Händlerverkäufe entwickelt sich das Geschäft weiterhin günstig und von einer Ueberfüllung der Vertreterlager kann keine Rede sein. . Mit einer Erzeugung von schätzungsweise 32.000 Wagen führte die General Motors während der Berichtswoche den Reigen vor Ford mit annähernd 23.000 und Chrysler mit rund 22.000. Ausschaltung der Saisonschwankungen in der Lohnzahlung. Ein neues System bei. General Motors. Die Automobilindustrie ist ein Wirtschaftszweig mit markanten Saisonschwankungen, und dies gilt in verstärktem Masse von den amerikanischen Fabriken, denn in den Vereinigten Staaten ist infolg« eines Klimas mit schrofferen Gegensätzen der jahreszeitliche Rhythmus allgemein ausgeprägter als in Europa. Um nun der Stammarbeiterschaft ein gleiehmässigee Einkommen zu gewähren, hat die General Motors Corporation einen «Tncome Securities Plan» aufgestellt, der in zwei Teilpläne zerfällt, einen für Arbeiter, die mehr als fünf Jahre im Dienste des Konzern stehen, einen anderen für solche, die wenigstens zwei Jahre im Betrieb tätig sind. Jenen wird als Mindesteinkommen der Lohn für 24. diesen der Lohn für 16 Arbeitsstunden in der Woche garantiert Der Durchschnittslohn stellte sich im Jahre 1937 auf 91 Cents die Stunde n Satz, der um 20.5 Prozent über dem von i-J36 lag); der garantierte 24-Stunden-Lohn etellt somit im Durchschnitt ein Wocheneinkommen von 21,84 Dollar dar. Kunstgummipneus für den gesamten deutschen Personenwagenbestand ? Dem Vernehmen nach sollen die Versuche und die Erfahrungen mit kunstgummi-bereifteiv Wagen in Deutschland soweit fortgeschritten sein, das« die Möglichkeit bestehe, im Laufe des Jahres 1939 den gesamten Personenwagensektor auf «Buna»-Reifen un-sustelleh. Verkehrszählungen im Kanton Zürich Mit der gewohnten Promptheit hat das kantonale Tiefbauamt Zürich auch.jetzt wieder seine Zusammenstellungen über Verkehrszählungen herausgegeben, die im Jahr 1936 auf den zürcherischen Kantonsstrassen durchgeführt worden sind. Diesmal basieren die Ziffern auf den Durchschnitten der am 16., 18. und 19. August 1938 von je 6 Ohr morgens bis 20 Uhr vorgenommenen Zählungen, die sich auf 62 Zahlstellen an Hauptverkehrsstrassen und 153 an Nichthauptverkehrsstrassen erstreckten. Dabei handelt es sich um eine für die Entwicklung und den Ausbau des Strassennetzes derart wichtige und aufschlussreiche Erhebungen, dass man das kantonale Tiefbauamt dazu nur beglückwünschen kann. Während die Zählungen der letzten Jahre eher von einer Stagnation, wenn nicht von einem allgemeinen Rückgang des motorisierten Strassenverkehrs zeugten, so sprechen nun die 1938er Ergebnisse wieder für einen Aufschwung des motorisierten Verkehrs. Die meisten Zahlstellen verzeigen gegenüber den Vorjahrsziffern Zunahmen, wenn auch zum Teil Rückgänge nicht fehlen, wie nachstehende Stichproben an den wichtigern Hauptverkehrsstrassen zeigen : Personen-u. Radfahrer, Zahlstelle Lastwagen Lieferungsautos der sogar den Fussiränger überflügelt hat. 1937 1938 1937 1938 Kempta! (Zürich-Winterthur) 463 513 2101 2135Zwar sind in den Zählungen die Velos zu- mit den Motorrädern und Handwa- Opfikon (Zürich-Bülach) 193 157 711 804sammen Adliswil (Zürich-Zug) 111 150 1075 1200gen gezählt, aber sie machen in dieser Kate- zweifellos über 90 % der festgestellten Zollikon (Zürich-R&pperswil) 325 842 1981 2171gorie Reppischhof (Zürich-Bremgarten) 93 145 837 1009Frequenzen aus. Mit dem grössten Kontin- von 4193 wartet die Rheinbriicke in Dübendorf (Zürich-TJster) 203 169 795 847gent Die 1938er Verkehrszählungen lassen ersehen, dass dem Verkehr von Zürich über Zahlstellen mit Resultaten zwischen 1000 und Feuerthalen auf. daneben aber trifft man viele den Mutscheüen Richtung Lenzburg immer .3000 Fahrrädern, besonders in Industriegegenden. Im Weekendverkehr wurden in Ad- höhere Bedeutung zukommt, auf Kosten des Verkehrs Zürich-Baden-Lenzburg. Für den liswil gar 5477 Fahr- und Motorräder ermittelt, eine Zahl, die deutlich zeigt, in welch ersteren meldete die Zählstelle Reppischhof folgende Zahlen : 145 Lastwagen und 1009enormem Masse d'e längst zu schmale Sihl- Personen- und Lieferungsautos, während in Dietikon 385 Lastwagen und 1442 Personenund Lieferungswagen passierten. Wenn auch auf der letzterwähnten Strecke der Verkehr noch immer stärker pulsiert, weil er auch den Fahrzeugstrom in der Richtung Z/ürich- Bözberg-Basel umfasst, so zeigen die oben angeführten Zahlen doch, dass bereits sehr viele Personenwagenführer die Mutschellen- A. CL S. SEKTI0N BERN. Vom Atlaniise'-en Ozean mm Roten Meer. Am Montag, den 6. Februar 1939 ist in der Sektion Bern des A.C.S. wieder einmal Herr Dr. Th. Gubler. der Erkannte R°iseneric'terst*tter aus Basel zu Gast. In seinem Vortrag über die «Ncrdafrikanfsche Transknnt'«i*nta!e» (gemeint ist damit die län.es der Mittelmeerküste fii'Hren'ie Strassenverbindung von Marokko bU Suez) geht der Referent neue Wege der Touristik. Die Traverslerung Nordafrik«»» vom Atlantischen Ozean zum Roten Meer ist tatsächlich eine flotte automobilistische Leistung, weil die «Transkontinentalp,» stellenweise, wenigstens vorläufig, nur auf rfem Papier steht und für Hunderte von Kilometern üher allerschlpchteste Wiistenpiste führt. Glücklicherweise bilden solche Verbinrhinssstrecken nur einen kleinen Teil der gegen 5000 km langen Reise, und das von Herrn Dr. Th. Gubler gewählte Itineraira bietet, soviel Schönes und Interessantes, dass diese Reiseroute wohl bald zu einem beliebten Ziel des internationalen Autotourismus werden wird. Eine reichhaltige Auswahl von Diapositiven illustrierten den Vortrag, wobei die Aufnahmen nach dem Farbenverfahren die kräftigen Nuancen der südlichen Länder besonders lebenswahr wiedergeben. Die Plauderei des vielgereisten Baslers, dessen frühere Schilderungen über Jugoslawien, Portugal, Sizilien und England hier noch in «ruter Ernnerung stehen, wird .zweifellos grossen Anklang finden und dem Referenten ein volle« Haus bescheren. Der Vortrag beginnt um 20 Uhr im Kasino (Uebungssaal). Zum Besuche sind Mitglieder, ihre Angehörigen und weitere Interessenten freundlich eingeladen. SEKTION LUZERN, Kostümfest. «Sie und Er» vom ACS überlegten sich am Samstagabend, wie pich wohl das Weekend am besten gestalten lasse. Das zu entscheiden war nicht eben leicht. Einerseits lockte die Witterungsprognose «Höhen heiter, Niederungen Nebel» nach unsern Winterparartiesen. anderseits die Einladung des Automobil-Olubs auf das Parkett dee Clubheims. Einmal mehr gewann dabei der Wintersport die Oberhand, wie wir es bei allen diesjährigen Fastnachtsanlässen in unserer Stadt bereits erlebt haben. Und doch liesse sich beides hübsch verbinden, besonders wenn man seinen eigenen Wagen hat. — Die Clubräume wurden für den Anlass unter der Leitung von Herrn C. Weidmann, dem Vergnügungspräsidenten, e«hr geschmackvoll und fastnächtlich dekoriert, die Bar spendetp die besten Mnrken und ein rassiges Hausrchester gab die Initialziindung für die rotierende Bewegung der Tanzbeine. Zwischendurch bot Fräulein Häberli vom Stadttheater reizvolle tänzeri6che Einlagen. Man sah «ehr schicke Kostüme, denen wohl jede JUTT erste Preise zuerkannt hätte. hBrte in allen Sprachen Babylons reden, rnnsich durchs beimische Idiom nicht zu verraten. Ueber allem schwebte wahre Fastnachtefreude und das beglük- :ende Gefühl, dem «Nächsten» den Abend eo nett route vorziehen. Den höchsten Wert im Lastautoverkehr erreichte 1938 mit 513 Wagen die Zählstelle bei Kemptal an der Strasse Zürich-Winterthur, im Personen- und Lieferungswagenverkehr mit 2171 Vehikeln das «Kasino » in Zollikon an der Strasse Zürich- Meilen-Rapperswil, — Welchen grossen Umfang der Weekendverkehr bereits angenommen hat, zeigen folgende Resultate der von Samstag, 13. August 12 Uhr, bis Montag, 15. August morgens 6 Uhr, erfolgten Zählungen, die am 10./12. September wiederholt wurden : Adliswil (Zürich- Zug) : 3262 Automobile, wovon 2206 zürcherische (10712. September); Zollikon (Zürich- Rapperswil) : 3784 Automobile (13./15. Aug.). Dabei waren die entsprechenden Vorjahreszahlen 2748 res.p. 3946. Dass der Fuhrwerkverkehr auf den zürcherischen Strassen keine bedeutsame Rolle mehr spielt, geht aus den 1938er Statistiken eindeutig hervor. Auf den Hauptverkehrsstrassen ist keine Frequenz von mehr als 151 Vehikeln zu finden, und auf den Nichthauptverkehrsstrassen stehen die Ergebnisse noch wesentlich tiefer. Der stärkste Benutzer der zflrcherischen Kantonsstrassen ist heute zweifellos der talstrasse durch den Radfahrverkehr beansprucht wird und wie sehr hier die Anlage von Radfahrwegen ein dringendes Erfordernis der Stunde geworden ist. ! So vermittelt die Zürcher Verkehrszählung 1938 eine Fülle interessanter Ergebnisse, die sich ftir die Gestaltung und den Ausbau des zürcherischen Kantonsstras«**nnetzes als sehr wertvoll erweisen. V wie möglich gestaltet zu haben. Dass unsere Damen dazu den wesentlichen Teil beitrugen, muss nicht besonders bemerkt werden. -h. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Generalversammlung, Bei befriedigender Beteiligung eröff. nete der Präsident E. Muster die Versammlung mit einem Begrüssungswort an die > Kolle- Generalversammlung gewährleisten' EÜ können, bitten wir um allseits pünktliches Erscheinen. Präeenzkontrolle, Erneuerung der Mitglied-Ausweise, Bereinigung der Monats- und Sterbebeiträge sind vor Beginn der Versammlung auszuführen. Man b,eachte die Zirkularschreiben. Ein Gratisschmaus und anschliessend fröhliches Beisammensein, wozu ab 20 Uhr ja auch unsere Angehörigen herzlich eingeladen sind, bilden den gemütlichen Teil. Jedes Mitglied erachte seine Teilnahme als Ehrensache. Darum fehle keinerl Busses laut Statuten! Der Vorstand. - VEREINIGUNG STAATL. GEPR. AUTOFAHRLEHRER DER SCHWEIZ (V.A.S.) ZENTRALVERBAND. Die Sektionen mögen vormerken, dass die auf 26. März angesetzte Delegiertenversammlung vormittags punkt 10 Uhr beginnt und im Gebäude der Schweizer Mustermesse in Basel stattfindet. Zur Besichtigung der Messe bietet sich nachmittags Gelegenheit Im übrigen wird verwiesen auf die den Sektionen für die Delegiertenversammlung zugehenden Richtlinien nebst Anmeldeformular, das dem Zentralsekretariat bis spätestens 25. Februar richtig ausgefüllt und unterzeichnet zuzustellen ist Die Traktandenliste wird den Sektionen besonders übermittelt In den nächsten Tagen erhalten die Sektionen mit Rundschreiben Nr. 1 das Schema eines Fragebogens betr. die ärztliche Untersuchung. Die Frist zur Vernehmlassung durch die Sektionen wird angesetzt bis 25. Februar; bis zu diesem Tage ist dem Zentralsekretariat die Stellungnahme zur grundsätzlichen Frage und zum Fragebogen selbst bekanntzugeben. Wohl die meisten Fahrlehrer werden auf Ende 1938 ihre Betriebsrechnunp erstellt und das Jahresergebnis ermittelt haben; diese Feststellungen sind ohnehin zur objektiv richtigen Steuereinschätzung notwendig. Das Zentralsekretariat wird den Fahrlehrern demnächst Gelegenheit geben, ihnen mit kalkulatorischen Unterlagen an die Hand zu gehen, wozu die Jahresrechnung des Fahrlehrers einen vorzüglichen Ausgangspunkt bildet. Es wird deshalb gebeten, das bezügliche Material aufzubewahren und den Fragebogen des Zentralsekret^riates abzuwarten. Dieser wird die notwendigen Grundlagen zur Behandlung der Tariffrage bilden. An-> regungen von Seiten der Sektionen und ihrer einzelnen Mitglieder werden schon heute dankend entgegengenommen. Für das Zentralsekretariat: Ed. Aeberli. Neugrundung: Walter Klingler und Paul Schenk, beide in Lausanne, haben unter der Fa. Klinüler & Schenk eine Kollektivgesellschaft gegründet, wplche am 1. Januar 1939 ihren Anfan? nahm. Die beiden Gesellschafter zeichnen kollektiv. Betrieb einer Garage; Reparatnrwerkstätte und Handel mit Automobilen, Square Maupas-France, «Garage de St-Paul», Personelles. Aus dem V-R. der Auto-AG-, Steinenrfng 45. in Basel. Handel in Automobilen usw.. ist Dr. Ferdinand Petersen ausgeschieden; seine Unterschrift ist erloschen. Neu wurde in den V-R. gewählt Wilhelm Löffler-Bandelier. in Binningen: er führt Einzelunterschrift. Zum Prokuristen mit Einzeluntprsfhrift wurde ernannt Alexis Steinmann-Seitz, in Basel. Inhaber der Fa. Rudolf Gfeller, in Steffisburg, 16t Rudolf Gfeller. Aptotransporte. Ritzl & Wanner, Centralgarage Amriswil. Fühl« Bern. Betrieb der Garage Casinoplatz usw Die EinzelproVura des Paul Taverna ist erloschen. Aktiengesellschaft Adolph Saurer. Arbon, Automobile, Textilmaschinen usw. Der V-R. hat den Hauptf'irektor Albert Dubois zum Generaldirektor ernannt Ferner hat er den Vizedirektor Adolf Haag zum Direktor ernannt und eine weitere Kollektivprokura erteilt an Willy Müller, in Arbon. FirmenlBschuno: Die Kollektivgesellscbaft Stierll & Gehrer, in Zürich, Reparatur von Automobilen usw., hat sich , gen. Nach Verlesung und Ge-infolge Todes des Gesellschafters Johann Stierli aufgelöst und iet nach durchgeführter Liquidation erloschen. Die Einzelfirma Schnurronberoer, Betrieb der Garage Central, in Biel, wird infolge Geschäftsaufgabe im H.-R. gelöscht. Die Fa. Th. Vooel, Centralgarage, Autorepara* turwerkstätte, Handel mit Autos und Autobestandteilen, mit Sitz in Langenthai, ist infolge Aufgabe' des Geschäftes und Wegzuges des Inhabers erloschen nehmigung des Protokolls wurden unter Mutationen wieder einmal die säumigen Zahler unter die Lupe genommen und gesiebt Aus dem Bericht der Kassarevisoren ergab «ich, dass die Rechnung für das Jahr 1938 mit einem kleinen Defizit abseMiesst. Noch verlas der Vizepräsident seinen mit Beifall aufgenommenen Jahresbericht, dann schritt die Versammlung zur Wahl des Vorstandes. Demissionen lagen dank den guten Beziehungen innerhalb der Clubleitung nicht vor, so dass die Wiederwahl in globo erfolgen konnte Für 1939 setzt sich somit der Vorstand wie folgt zusammen: Präsident E. Muster, Vizepräsident X. Müller, 1. Akt"ar G. Zürcher, 2. Aktuar M. Hofstätter, 1. Kassier F Bachmann. 2. Kassier Götz Fritz, Materialverwalter Kreis Hans. In Anbetracht der Krise im Autogewerbe wurde beschlossen, diese« Jahr auf das Familienfest zu verzichten, ebenso wie auf den Fastnachfsan'nsfl. Dagegen soll die St Niklausfeier im gleichen Rahmen wieder durchgeführt und die Landesausstellung in Zürich cemein«chaft!ich besucht werden. Für die nächste Versammlung ist ein Vortrag von .Herrn Lauber, Vertreter der CAP vor- JOHANN AUGUST SUTTER, der König von Neu-Helvetien. Sein Leben und sein Reich. Von J. P Z o U i n g e r. Verlag Schweizer Spiegel. Zürich Ḋer aus Zürich stammende Auslandschweizer Dr. J. P. Zollanger ist in jahrelangen Nachforschungen auf zwei Kontinenten dem Leben dieses gesehen. Viel Applaus fand schliesslich der Vorschlag,- die .Anknüpfung von Beziehungen zu an- ausserordentlichen Menschen nachgegangen. Er folgte den Spuren Sutters durch den ganzen amerikanischen Kontinent. Amtliche und private Ardern neutralen Chauffeur-Vereinen weiter zu fördern. X. M. chive öffneten sich ihm. Heute liegt in dem vorliegenden Buch die erste Biographie Sutters vor, die vom Anfang bis zum Schluss auf nachweisbaren CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Tatsachen beruht. Die Wahrheit stellt, wie so oft, auch hier alle Dichtung in den Schatten. Aus einer Einladung zur 13. ordentt. kleinen bürgerlich-bäurischen Umwelt stammend, Teneralversammlunn: Sonntag, zeigt Sutter schon in der Heimat einen Hang zur Jen 5. Februar 1939, 14 Uhr, im Vereinslokal Rest. «Du Pont», 1. Stock, Tel. 31 404. Geschäftsordnung: 1. Präsenzkontrolle und Mitgliedausweis erneuern; 2. Beitragsbereinigung (Monats- und Sterbebeitrag); 3. Eröffnung und Wahl der Stimmenzähler: 4. Abnahme der Protokolle; 5. Mutationen; 6. Jahresbericht des Präsidenten; 7 Abnahme der Jahresrechnung; 8. Bericht der Revisoren, Dechargeerteilung; 9. Festsetzung der Vereinsgebühren, Lokale, Zeit; 10. Neubestellung des Vereinsorgan«; 11. Wahl des Gesamtvorstandes, Stellenvermittler; 12. Jahresprogramm und Vorstandsverzeichnis; 13. Anträge und Ernennungen; 14. Diverses. Um eine programmgemässe Durchführung der fo ßüJie r tf^Ji Romantik, einen Zug ins Grosse. Nach Amerika verschlagen, gelingt es dem wagemutigen Schweizer schliesslich, in seiner Rolle als «Hauptmann»'Sutter die Leiter de« Glücke« zu ersteigen. In der Wildnis des Sacramento-Tales fällt ihm ein kleines Fürstentum sozusagen in den Schoss. Aber trotz des grossen unerschlossenen Reichtums seines Bodens hängt er doch immer am Rande des Abgrundes. Die Festung, die er baut, wird zum Angelpunkt eines Kampfes internationaler Mächte. Auch die F,ntdeckunff des Goldes beim Bau seiner Sägemühle, die Eroberung Kaliforniens durch die -Amerikaner, selbst die Wiedervereinigung mit Frau und Kindern nach fünfzehnjähriger Trennung schlägt ihm zum Unglück aus. Was als KnroHdie begann, schliesst in einer gewaltigen Tragödie. Dieses Buch wird die Arbeit über Sutter bleiben.