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E_1939_Zeitung_Nr.013

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\UTUELLES

\UTUELLES Strassenverblndung Glarus—Graubünden. Der Bundesrat befürwortet nach wie vor eine Kistenstrasse. Im Rahmen der in Davos abgehaltenen Beratungen der ständerätlichen Kommission für die Arbeitsbeschaffungs- und Landesverteidigungsvorlage bot Bundespräsident Etter als Vorsteher des Departements des Innern eine Orientierung über den Stand der Frage einer Strassenverbindung von der Innerschweiz nach Graubünden. Wie es schon Bundesrat Obrecht anlässlich der Behandlung der Vorlage im Nationalrat getan, setzte sich auch Bundespräsident Etter für eine Strasse über den Kistenpass ein, wöbet er betonte, dass für diese Lösung in erster Linie militärische Gründe ausschlaggebend seien. Daneben fasst der Bundesrat auch den Bau einer wintersicheren, also ganzjährig fahrbaren Pragelstrasse zwischen Muotatal und Richisau-Vorauen ins Auge. Im wesentlichen plant er, als ergänzende Massnahme im Zuge dieser Projekte, den Ausbau der Oberalpstrasse zwischen Disentis-Sedrun und Andermatt. Gegenüber dem Gedanken einer Kistenstrasse verwendete sich der Vertreter des Kantons Graubünden für eine Verbindung über den Segnes oder den Panixer, entsprechend der Stellungnahme des bündnerischen Parlaments, dessen Mehrheit, wie erinnerlich, für eine Segnesstrasse eingetreten war. Im übrigen verzichtete man darauf, das von privater Seite stammende Projekt einer Strasse Maderanertal - Val Rusein - Vorderrheintal in das Strassenbauprogramm aufzunehmen, das einen Bestandteil der Arbeitsbeschaffungsvorlage bildet. Mit diesem Entscheid wird, so will uns scheinen, der unter gegenwärtigen Verhältnissen einzig mögliche Weg eingeschlagen. Man braucht sich ja nur die heutige, durch die Gegensätzlichkeit der Meinungen und Auffassungen gekennzeichnete Lage zu vergegenwärtigen, wie sie sich in der Diskussion um die Frage einer Strasseniverbindung Innerschweiz - Graubünden herausgebildet hat, um zu erkennen, dass wir uns auf keinen Fall eine weitere Komplikation und Zersplitterung leisten können. Mit um so grösserer Spannung sieht man daher der nächsten Sitzung der Kommission entgegen, die u. a. auch darüber Beschluss zu fassen haben wird, welches der drei Strassenprojekte, ob Kisten, Segnes oder Panixer zur Ausführung gelangen soll. Der Aussprache im Schosse der Kommission kam lediglich der Charakter einer gegenseitigen Orientierung zu; materielle Entscheidungen irgend welcher Art wurden, wie schon aus der Behandlung der Alpenstrassenfrage ersichtlich, nicht getroffen. Vielmehr wird es Sache einer in der ersten Märzhälfte stattfindenden Sitzung der Kommission sein, ihre Anträge an den Ständerat zu formulieren, wobei die Meinung vorherrscht, dass dieser das Geschäft in der am 20. März beginnenden Session wenn möglich zuerst in Beratung ziehen solle. EIN GEBOT DER FREMDENVERKEHRSPOLITIK IM «JAHR DER SCHWEIZ»: Möglichst frühzeitige Oeffnung der Alpenstrassen. Am 6. Mai öffnet die Schweizerische Landesausstellung in Zürich ihre Pforten. Mit diesem Tage wird der Zustrom der Ausstellungsbesucher aus allen Gauen der Schweiz und — so hoffen wir — auch aus dem Ausland einsetzen, fällt doch die Eröffnung in einen Zeitpunkt, da sich der Reiseverkehr neu zu regen beginnt. Dass sich dabei auch ein starkes Kontingent an schweizerischen und fremden Autogästen einfinden wird, die ihre diesjährigen Schweizerfahrten mit einer Besichtigung der Landesschau in der Limmatstadt verbinden, darüber ist kein Wort weiter zu verlieren. Man hat im letzten Jahr viel unternommen, um die Zufahrtsstrassen nach Zürich zu verbessern und aufnahmefähiger zu gestalten. Dazu sollte sich nun aber noch ein weiterer Schritt gesellen, um die Anziehungskraft unserer Landesschau voll auszuwerten: die möglichst frühzeitige Oeffnung der wichtigeren Alpenstrassen. Zum einen würden dadurch alle Landesgebiete per Rad mit Zürich verbunden, zum andern könnte man damit den Ausstellungsbesuchern den Genuss jener eindrucksvollen Alpenstrassenfahrten zwischen meterhohen Schneewänden hindurch und im Angesicht der noch weit hinab verschneiten Bergriesen verhelfen.. Unter den Zufahrtsstrassen kämen vor allem Julier-Maloja, Flüela, StGotthard, Slmplon- Furka und Col des Mosses-Brünig in Betracht. Die Offenhaltung des ersten und letzten der hier genannten Uebergänge ist Vorschau zur internationalen Automobilausstellung in Berlin Die cA.-R.» ist in der Lage, ihren Lesern bereits heute in gro3sen Zügen einen Ueberblick über das zu geben, was die Berliner Automobilausstellung hinsichtlich der Personenwagen zeigen wird. Entwicklung der Autoindustrie In Deutschland. Während der letzten fünf Jahre stand die deutsche Automobilindustrie im Zeichen einer sprunghaften Entwicklung. Zugleich aber stellten sich auch erhebliche Schwierigkeiten ein, gekennzeichnet durch einen bedeutenden Mangel an Facharbeitern und schliesslich an Arbeitskräften überhaupt. Daneben erhob sich als weitere Schwierigkeit der Materialmangel, der teilweise mit der Entwicklung des Außenhandels, teilweise auch mit den umfangreichen Bauvorhaben zusammenhängt* welche auf den verschiedensten Gebieten in Angriff genommen wurden. Diesem Hemmnis trat man durch Schaffung heimischer Werkstoffe entgegen und die Berliner Automobilausstellung gewährt dem technisch interessierten Besucher einen instruktiven Einblick in die Entwicklung auf diesem Gebete. Eisen und Stahl wurden vielfach durch das nichtrostende Leichtmetall ersetzt; an die Stelle des Naturgummis trat der synthetische Gummi. Viel tiefer, als es sich der Laie vorzustellen vermag, greifen diese Umstellungen in den Bau der Wagen ein. Es geht nicht an, unter Beibehaltung früherer Konstruktionen einfach das Metall auszuwechseln. Alle Maschinenteile mussten neu entwickelt und neu berechnet werden. Aus den erheblichen Gewichtsunterschieden ergeben sich wieder Rückwirkungen auf die gesamte Gestaltung des Fahrzeuges usw. So wurde beispielsweise der Bau leichter Wagen durch die neuen Werkstoffe weiter befruchtet und vorwärtsgetrieben. Hand in Hand damit mussten neue Wesre bezüglich der Federung und der Führung der Räder beschriften werden, da das moderne Automobil nicht eine Summe von Einseikonstruktionen darstellt, sondern ein harmonisches, im Rahmen eines grossen Konzeptes geschaffenes Ganzes darstellt. Der Wirtschaftsaufschwung hat dazu geführt, dass die Produktion der Automobilfabriken den Bestellungen kaum mehr zu folgen vermochte und dass sie sich deshalb Lieferfristen von Wochen und Monaten ausbedingen musste. TTnter diesen Umständen konnte man sich darauf beschränken, die technisch wesentlichen Teile des Wagens laufend zu verbessern und mit den neuesten Erkenntnissen in Einklang zu bringen, während man im übrigen zu einer konservativen Einstellung bezüglich der äusseren langte. Form der Wagen ge- Die Typenbeschränkung AUTOMOBIL-REVUE Eines der interessantesten Probleme des deutschen Automarktes bildet die augenblicklich im Wurf liegende Beschränkung der Typen. Zwar trifft sie in erster Linie die Lastwagen, deren Typenzahl noch in diesem Jahr, von 113 (!) auf etwa 14 herabgesetzt werden soll, doch erfasst Sie auch sehr stark die Personenwagen. Bisher gab es auf dem Personenwagenmarkt 52 Typen. Nach-Durali? führung der Typenbeschränkung verbleiben deren nur mehr etwa 22. Damit beseitigt man die Zersplitterung des Marktes und zwingt die einzelnen Fabriken, sich auf die Herstellung eines bestimmten Typs zu konzentrieren, was nichts anderes heisst, als dass eine Aufteilung der Stärkeklassen und Typen auf die einzelnen Fabriken erfolgen wird. Selbstverständlich handelt es si>h hier um Mnen ausserördentlich schweren Eingriff in das Wirtschaftsleben. Die Vorteile werden jedoch so hoch veranschlagt, dass man ihn für berechtigt erachtet. Allerdings zur vollen Auswirkung gelangt die Massnahme erat in einigen Jahren, wobei die Annahme wohl nicht stark daneben trifft, dass si

N«> 13 DIENSTAG. 14. FEBRUAR 1939 AUTOMOBIL-REVUE 3 Nat. Winter-Sternfahrt zum Genfer Salon 1. Lauf um die Schweizermeisterschaft 1939. — Samstag, 4. März. Was die Ausfuhrungsbestimmungen sagen: Den dieser Tage im Druck erscheinenden Ausführungsbestirnmungen zum bereits veröffentlichten Sonderreglement entnehmen wir folgende Einzelheiten : Die am 4. März stattfindende, von der Sektion Genf des ACS organisierte und für die schweizerieche Automobilmeisterschaft 1939 zählende zweite ßchnee-Sternfahrt zum Genfer SaJon setzt sich aus folgenden drei Wettbewerben ' ; |«i zusammen: a) zwei Zuverlässigkeitsfahrten: 1. von Bern nach Les Moulins; 2. von Aigle nach Chambesy (Genf); b) einer Bergprüfungsfahrt von L'Etivaz nach La Lecherette am Col des Mosses; c) einem «fliegenden Kilometer», der im Anschluss an die zweite Zuverlässigkeitsfahrt mit Start in Chambesy durchgeführt wird. Anlaufstrecke rund 300 Meter. Der Start Aue Konkurrenten haben sich Samstag, den 4. März, ab 7.30 Uhr, morgens — zu einem ihnen echriftlicb mitgeteilten Zeitpunkt — an. der Starikontrolle in Bern (geschlossener Park beim Waisenhausplatz) einzufinden. Der erste Start erfolgt «wischen 8.00 und 8.30 Uhr. In Les Moulins, wo sie jedoch nicht anzuhalten haben, wird die Durchfahrt der Konkurrenten kontrolliert. In L'Etivaz, dem Startpunkt zur Bergprüfungsfahrt, werden alle Teilnehmer gestoppt und in # regelmässigen Intervallen dermassen auf die Bergstrecke «entlassen», dass sie sich unter keinen Umständen gegenseitig behindern, wie dies letztes Jahr öfters der Fall war. Das Ende der Bergprüfungsfahrt ist in La Lecherette durch ein Transparent ersichtlich gemacht. Die Fahrt wird indessen ohne Unterbruch fortgesetzt bis zum Hotel auf dem Col des Mosses, wo eine Kontrolle stattfindet. Im Bordbuch wird die genaue Durchfahrtszeit eingetragen; jeder Konkurrent hat frühestens 35 und spätestens 50 Minuten nach diesem Zeitpunkt die Kontrolle von Aigle zu passieren, wo die Zeit wiederum im Bordbuch notiert wird. Die Automobilisten dürfen sich auf der Talfahrt vom Col des Mosses nach Aigle nicht aufhalten. Geheime Kontrollen wachen darüber, dass diese Vorschrift befolgt wird. Wer in flagranti ertappt wird, erhält 5 Strafpunkte aufgebrummt. In Aigle haben die Teilnehmer während 15 bis 30 Minuten Gelegenheit zur Verpflegung. Während dieser Zeit verbleiben die Wagen im geschlossenen Park; die Vornahme von Reparaturen, sowie das Tanken von Brennstoff ist unter Androhung der Disqualifikation untersagt. Nach Ablauf der Verpflegungspause nehmen die Konkurrenten die zweite Etappe der Zuverlässigkeitsfahrt unter die Räder, die — wie erwähnt — bei Chambesy vor den Toren der Calvinstadt zu Ende geht Nachdem der «fliegende Kilometer» abgefahren wurde, ist auf direktestem Wege innert 7 Minuten der geschlossene Park am Grand-Quai in Genf anzusteuern. Den Konkurrenten wird 7 Tage vor der Sternfahrt ein Bordbuch mit der genauen Marschtabelle und der Angabe der innezuhaltenden Durchschnittsgeschwindigkeiten zugestellt. Die Kontrollposten befinden sich zwischen den einzelnen, auf dem Bordbuch angeführten Durchfahrtspunkten, für welche die Durchfahrtszeit angegeben ist Es ist den Fahrern — im Gegensatz zum letzten Jahr — nicht gestattet, auf den beiden Zuverlässigkeitsetappen Bern-Les Moulins und Aigle - Chambesy bei Sichtung einer Kontrolle oder bei einer Kontrolle selbst anzuhalten; wer's doch tut, fängt ohne weiteres 20 Strafpunkte ein. Die Kontrollen, die übrigens den Automobilisten nicht bekanntgegeben werden, sind durch Fahnen in den Genfer Farben (rot und gelb) gekennzeichnet. Da sie aber unfehlbar an einem der im Routenheft angeführten Passage-Stationen installiert sind, werden die Konkurrenten gut tun, die Durchfahrtszeiten auf Grund des vorgeschriebenen Stundenmittels für alle diese Stationen im voraus zu errechnen. Und die Bewertung. Jeder Sternfahrer startet mit einem Guihaben von 1000 Punkten. Für die Klassierung gelten folgende Faktoren: a) die Regelmässigkeit der Fahrt zwischen den Kontrollposten auf den Etappen Bern - Les Moulins und Aigle - Chambesy; b) die für die Bergprüfungsfahrt L'Etavaz-La Löcherette benötigte Zeit; c) die für das Kilometerrennen benötigte Zeit; d) der Zustand des Wagens im Vergleich zwischen Start in Bern und Ankunft in Genf. Was die Regelmässigkeit anbetrifft, so wird für jede halbe Minute oder deren Bruchteil zu frühes oder zu spätes Passieren einer Kontrolle mit 10 Punkten bestraft. Immerhin sieht das Reglement eine Tolerierungsmarge von 15 Sekunden für zu frühes oder zu spätes Eintreffen vor. — Beispiel: In .Münsingen, 13 Kilometer nach dem Start in Bern, ist beispielsweise eine Kontrolle installiert. Da zwischen Bern und Thun eine Geschwindigkeit von 60 km/Std. innezuhalten ist, muss Münsingen 13 Minuten nach dem Start passiert werden. Wer nach 13' 14" vorbeiflitzt, kommt strafpunktfrei davon. Wer nach 12' 4A% passiert, wird mit 12' 30" registriert und erhält 10 Strafpunkte. Wer nach 14' 20" passiert, wird mit 14' 30" registriert und erhält 30 Strafpunkte. Auf der Bergprüfungsfahrt L'Etivaz- La Lecherette wird jede Differenz zwischen dem Klassenbesten und den nachfolgend Klassierten mits 1 lioo Punkt pro Vs Sekunde Zeitunterschied bewertet Beim K i 1 OB eter-Rennen vor Genf wird jede Differenz zwischen dem Klassenbesten und den nachfolgenden Klassierten mit 2/10 Punkt pro 1/10 Sekunde Zeitunterschied bewertet. (Für die Spezialprüfungen auf der Berg- und auf der Flachstreoke wird die effektive Zeit der mit Kompressoren ausgerüsteten Motoren um 10% erhöht. — Ebenfalls wird für diese beiden Prüfungen für Sport- und Toureawagen ein Sonderklassement aufgestellt.) Zu der Bewertung des Wagenzustandee ist zu sagen, dass für fehlende und beschädigte Kotflügel, für beschädigten Kühler, für zerbeulte Karosserie, für fehlende Kontrollnummern, fehlende Reserveflneus, für verlorenes Auspuffrohr, für mangelhaft funktionierenden Richtungsanzeiger, für Nichtfunktionieren des Anlassers usw. usw. Strafpunkte in Abzug gebracht werden. Wer am Schlüsse der Konkurrenz den arössten Gutpunkte-Saldo (nach Abzug der Strafpunkte) aufweist, ist Sieger der Schnee-Sternfahrt. Zur Ermittlung des Intersektionen-Klassements werden die Resultate der drei zum voraus genannten Equipen zusammengezählt. Die Equipe mit dem höchsten Punkttotal ist Sieger in diesem Wettbewerb; sie wird provisorische Eigentümerin des Dr. Mende - Wanderpreises. Dieser Wanderpreis muss, um in den endgültigen Besitz einer AGS- Sektion zu gelangen, zweimal anlässlich einer im Rahmen des Genfer Salons organisierten Sportveranstaltung, welche ein Seitionenklassement vorsieht, gewonnen werden. Schneller, immer Zu den Rekordversuchen in Dessau übermittelt uns unser ab. • Sonderberichterstatter noch folgende Kurzmeldung: Nachdem Hanomag mit der Erringung der vier Rekorde für Dieselwagen (1 Kilometer und 1 Meile mit stehendem und 5 Kilometer und 5 Meilen mit fliegendem Start) das vorgesehene Programm abgewickelt und am Donnerstagabend den Schauplatz der Versuche verlassen hatte, blieben allein die Untertürkheimer zurück, die ibeabsichtigten, wenn immer möglich, am Freitag die Weltrekorde über den Kilometer und die Meile mit stehendem Start zu verbessern. Wahrhaftig kein leichtes Beginnen, diese Weltbestleistungen zu übertreffen, die der unvergessliche Bernd Rosemeyer im Oktober 1937 bei Frankfurt a. M. auf geradezu schwindelhafte Höhen brachte, fuhr er doch den Kilometer mit einem Durchschnitt von 188,7 und die Meile mit einem Tempo von 223,2 km/St.! Caracciola hat sich um diese Rekorde ja schon einmal bei Frankfurt a. M. vergeblich bemüht, und auch der erste Versuch bei Dessau mit dem 5,6-Liter-Wagen blieb erfolglos, wenn der Europameister auch bei der einen Rückfahrt auf 183,7 km/St, über den «stehenden» Kilometer kam. Ob der Motor nicht vollkommen sauber arbeitete oder ob es an der Schaltkunst des Fahrers lag, die ja für diesen Rekord zu wahrer Künstlerschaft und Arobatik ausgebildet sein muss, mag dahingestellt sein. Jedenfalls bauten die Untertürkheimer in Halle nochmals um und erschienen am 10. Februar erneut mit dem 5,6-Liter- Wagen. Nun aber hatte ein nächtlicher Dauerregen die Strecke unfahrbar gemacht, Die Streckenführung an der Damenprüfungsfahrt Paris—St. Raphael, welche in den Tagen vom 7. bis. 12. März stattfindet und bei welcher über eine Distanz von rund 250 Kilometer auch die Schweiz berührt wird. RALLYE INTERN"* 1 - DE MONTE-CARLO «933 HOTCHKISS « 1934 HOTCHKISS "I" da da» 1 gen" 1939 BOTCHKISS 4k V. HOTCHKISS JL 00 Celte victoire tolale (2 voitures an depart, 2 voitures victorieuees a l*arriv£e) ftepasse de eommenlaires. Par eea sueces repetes Hotchkiss prouve sa suplriorite £clatante et ta valeur indiscutable de aa qualili. ILA QUALITE TOTALES Konzessionär für die Schweiz: GRAND GARAGE E. MAURER, Boulevard desTranchees, 50, GENF Vertreter für Bern: H.Schmidt & Co., Belpstrasse 30b Vertreter für Basel: Garage Universal, Vogesenstrasse 75 Vertreter für Neuenburg: Garage des Trois Rois S. A. Le Locle und La Chaux-de-Fonds schneller... Zu den Rekordfahrten auf der Reichsautobahn- Rekordstrecke bei Dessau: Der Mercedes-Benz- Stromlinien-Rennwagen mit dem Formel-Motor, der, mit Caracciola am Steuer, über die Meile mit fliegendem Start die 400-km/St-Grenze überschritt so dass man wieder unverrichteter Dinge abziehen musste. Und diese Wetteränderung zum Schlechten scheint leider Bestand haben zu wollen. Trotzdem bleibt die sportliche Organisation, die die ONS in Zusammenarbeit mit der NSKK-Motorgruppe Niedersachsen nun einmal auf die Beine gestellt hat, bis 15. Februar noch in «Bereitschaft». Rallye Feminin Paris—St-Raphael COMPCTITIOM 1032 HOTCHKISS l"*docIaM"gen - In ela»s« «ea* - (TBEVOUX) Monfmireil 13? M. Cummings, der Indianapolissieger von 1934 f. Der bekannte amerikanische Automobilrennfahrw Cummings ist letzte Woche einem banalen Stra«- senverkehrsunfall zum Opfer gefallen. An einer Strassenkreuzung kam sein Privatwagen so unglücklich ins Schleudern, dass er sich überschluc •und Oummings durch das Lenkrad die Brust eingedrückt wurde. Der Verunglückte war während zehn Jahren «in passionierter Bahnfahrer und machte besonder« von «ich reden, als er 1934 die 500 Meilen von Indianapolis in neuer Rekordzeit gewann.