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E_1939_Zeitung_Nr.013

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„Huh... was klappert

„Huh... was klappert an meinem Häuschen?" ...hätte wohl die Hexe aus Hansel und Gretel gesagt, wenn sie eine moderne und nicht eine solch altmodische Hexe ohne eigenen Knusperhäuschenwagen gewesen wäre. Ja, unsere fahrbaren Häuschen haben sie manchmal in sich, die Klapperitis. Und je älter der Wagen, desto eher wird er von diesem Leiden befallen. Beginnt da plötzlich in einer Ecke etwas zu zwitschern und zu knarren, wenn wir 60 fahren. Halten wir das Ohr so dicht wie möglich an die Stelle, wo das Geräusch sich zu entwickeln scheint, so hat es sich gleich anders besonnen und rattert jetzt direkt über uns in der andern Ecke. Einfach wie verhext. Husch ist es da, im Nu auch wieder weg. Zuerst richtet sich unser Verdacht meist auf irgend einen Teil der Karosserie — die Türe vielleicht ? Was könnte da klappern ? Vor allem das Schloss oder dann die Scharniere. Oft sind abgenützte Gummipuffer schuld daran und nach deren Erneuerung ist der Spuk vorbei. Oder es rappeln die Versenkfenster in ihren verhärteten Filzschienen, was sich durch ihren Ersatz oder Montieren von Gummianpressrollen im Innern des Fenscherschachts beheben lässt. Doch, ich sehe Sie ungläubig den Kopf wiegen. Ein gar so rasches Happy End ist uns bei dem Spass allen noch nicht vorgekommen. Die Geräuschteufel wollen ihren Schabernack nicht gar so schnell aufgeben und sich keineswegs auf Anhieb entdecken lassen. Dem Mann am Steuer gelingt dies selten selbst. Am besten es fährt jemand mit am allerbesten, wenn dieser Jemand ein geborener Geräuschschmecker ist, eine Spezies vom Homo sapiens allerdings, die leider recht dünn gesät ist. Am ehesten kann man sie noch in Karosseriewerken oder Automontagewerkstätten auftreiben. Unter Beiziehung eines solchen erfahrenen Praktikers gehen wir nun an ein systematisches Durchstöbern des Wagens nach Geräuschquellen. Alles, was nicht niet- und nagelfest daran befestigt ist, also sämtliches Werkzeug, der Inhalt des Handschuhfachs, das Reserverad usw., lassen wir zum vornherein als verdächtige Elemente am Ausgangspunkt zurück. Und jetzt geht das Suchen los. Tritt das Geräusch nur unterwegs auf oder auch beim Stillstand des Wagens, solange wenigstens als der Motor läuft? In diesem zweiten Fall muss es wohl irgendwie mit den Vibrationen des laufenden Motors zusammenhängen. Er besitzt in seinem Gummipolster eine beträchtliche Bewegungsfreiheit und wenn ihm so recht « säuliwohl > ist, so macht er sich ein Vergnügen daraus, mit einem Pedal oder einem andern Teil gelegentlich an die Fussbretter zu klopfen. Um ihm den Uebermut zu vergällen, vergrössern wir je nachdem die Pedalschlitze, schneiden unten das Fussbrett ein wenig aus (wenn es sich nicht höher legen lässt) oder polstern es auf der Unterseite an der Berührungsstelle mit Filz. Zu recht perfiden Oberklappern können lose Bodenbretter werden. Glücklicherweise lassen sie sich durch Festsitzen ihrer Schrauben leicht wieder zur Vernunft bringen. Lockere Blech teile beschränken sich oft nicht auf lästige Klappergeräusche, sondern rücken gleich mit « Trommeln und mit Pfyfen » an, was zeigt, dass sie neben dem Zusammenschlagen auch trocken aufeinander reiben. Das Gequietsch verschwindet infolgedessen, sobald wir etwas Oel an die betreffende Stelle träufeln, ein famoses Mittel übrigens, um auch piepsende Fugen einer Dachöffnung (bei Schiebedach) zum Schweigen zu bringen. Noch besser als gewöhnliches Oel eignet sich für sol- Entstöning einer Blattfeder. 1 = Keil ans nacheisen. 2 = Federbride. 3 = Keilende zur Sicherung abgebogen. 4 = Gelockerte Niete. 5 = Vergrösserte Ansicht des einzutreibenden Keils; - ' AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, H. FEBRUAR 1939 — N 13 ehe Zwecke graphitiertes Kriechöl, das dünn genug ist, um in alle Ritzen zu dringen. Eine Besprühung der Wagenunterseite damit vermag bei dort beheimateten Geräuschquellen geradezu Wunder zu wirken. Ausserdem bleibt die Wirkung des graphitierten Oels länger erhalten, weil der Graphit nicht eintrocknet. Als £ haufite Geräuschherde nennen wir weiter lockere Vorderkotschfltzer, lockere Lampenhalter, lockere Trittbretter oder Motorhauben. In den ersten drei Fällen lässt sich der Sachverhalt durch Wackeln an diesen Teilen leicht feststellen und durch Anziehen der betreffenden Schrauben Abhilfe schaffen. Bei der Motorhaube ist Verhinderung der Geräusche von losen Gestängen. Wenn die meist schlecht geschraierten Gelenke des Bedienungsgestänges sich allmählich abnützen, so fangen sie leicht zu klappern an. Dies kann man —. '•.-'i.i'V!*-, INTERNATIONALE AUTOMOBIL- i UND MOTORRAD-AUSSTELLUNG Für Ausländer und Auslanddeutsche gewährt die Deutsche Reichsbahn 60'/, FahxrreiserniSssigmng, unabhängig von der Mindestdäuer ihres Aufenthalts, wenn die Fahrkarten im Ausland erworben werden. Geltungsdauer 3 Monate. Billige Reisemuk verringern die Kosten ihres Aufenthalts. Auskunft erteilt Reichsbahnzentrale für den Deutschen Reiseverkehr, Generalvertretung für die Schweiz, Bahnhofstrasse 70, Zürich. V «TSchutz dem Polster! ||| XtJtwIlli OCCASIONEN HOTCHKISS, 13 PS, 5 PL, Innenlenker HOTCHKISS, 15 PS, 5 PL, Innenlenker HOTCHKISS, 15 PS, 7 PL, Innenlenker HOTCHKISS, 18 PS, Typ Paris-Nizza, 150 Std./km LANCIA, BUICK, OPEL, MERCEDES, VOISIN, VOISIN, FIAT, Ei " Arno-Polster hall nur utln

N° 13 — DIENSTAG. 14. FEBRUAR 1939 AUTOMOBIL-REVUE S Haftung für Schäden aus Verdunkelungsübungen .Als im Jahre 1937 in der Schweiz die ersten Verdunkelungsübungen gegen Luftangriffe durchgeführt wurden, war es den Behörden von Anfang an klar, dass diese Kriegsvorbereitung der Zivilbevölkerung mancherlei Komplikationen schaffen würde. Eine dieser Komplikationen ist die zusätzliche Gefährdung des öfifentlichen Verkehrs, insbesondere in den grösseren städtischen Gemeinwesen. Es wird von späteren Historikern gewiss einmal als paradox bezeichnet werden, dass man in Europa im Zeitalter fortgeschrittenster Beleuchtungsmethoden Vorschriften zur bestmöglichen Verdunkelung und damit zur Verkehrsgefährdung erliess. Es dürfte daher von Interesse sein, gewisse neue und schwierige Rechtsprobleme aufzuzeigen, wie sie seit einiger Zeit der schweizerischen Gerichtspraxis im Zusammenhang mit den Verdunkelunarsvorschriften erwachsen. Besonders instruktiv sind in dieser Hinsicht zwei von der «Schweizerischen Juristenzeitung> jüngst registrierte Fälle, die sich beide mit der Auslegung der vom eidgenössischen Militärdepartement am 17. Februar 1937 herausgegebenen Verfügung betr. die Regelung des Strassenverkehrs im Luftschutz befassten. Im ersten Falle hatte das Bezirksgericht Winterthur zu entscheiden, ob eine Gemeinde als Strasseneipentümenn wegen mangelnder Beleuchtung auch bei Verdunkelungsübungen hafte. Das Gericht entschied, dass sich der Bürger grundsätzlich auf die eidg. Verordnung vom 17. Februar 1937 herufen könne, da diese nicht nur im Interesse der Verwaltung, sondern auch in demjenigen des Verkehrs erlassen worden sei. Die Haftung wurde indessen abgelehnt, weil die eidgenössische Verordnung nur die Markierung von «gefährlichen Strassenkreuzungen> oder «gefährlichen Strassonstellen» verlangt, was in casu nicht in Frage kam. Ausland Wie weit geht die Typenbeschränkung in Deutschland? Von den bisherigen 335 Typen sollen 270 verschwinden. — Starke Einschränkungen, vor allem bei den Lastwagen und Motorrädern, — Ausbau der Werkstätten Dr. Porsches zu einem nationalen Forschungswerk. In einem Vortrag entwarf Oberst von Schell, der Generalbevollmächtigte der deutschen Kraftfahrzeugwirtschaft, ein Bild der tiefgehenden Umwälzungen, welche die Massnahme der Typenbeschränkung in der Automobil-Industrie auslösen wird. Um die Forderungen des Rationalisierungsprogramms zu erfüllen, sollen von den bisher in der Wehrmacht verwendeten Typen nicht weniger als 85% verschwinden. In der Privatwirtschaft erstreckt sich die Umstellung vorweg auf die Lastwagen, bei denen von den bisherigen 15 Tonnengrössen nur Grundsätzlich nogatiy lautete dagegen «ine Entscheidung des Bezirksgerichts Zürich. Sie besagt, dass ^ prinzipielle Haftung der Verwaltung für Schäden aus fehlender Beleuchtung bei Verdunkelungsübiuigen nicht bestehe. Der Kläger berief sich auf Art. 58 des Obligationenrechtes über die Haftung des Werkeigentümers. Demgegenüber führte das Gericht aus, «dass eine zivilrechtliche Ausstrahlung der Luftschutzbestimmungen zu verneinen sei». Die genannten Vorschriften seien von den zuständigen Behörden aufgestellt worden, um den Zweck der Verdunkelung zu erreichen, nicht aber, um eine neue und erweiterte Haftung des Werkeigentümers zn begründen. Dieser letztere Entscheid läset es wohl an einer klaren Abgrenzung von Privatrecht und öffentlichem Recht fehlen. Bekanntlich gibt es auch für eine Person des öffentlichen Rechtes, so für eine Gemeinde eine privatrechtliche Haftung, beispielsweise als Werkeigentümerin. Art. 58 des Obligationenrecht« durch den Hinweis auf eine eidgenössische Verordnung ausschliessen zu wollen, geht deshalb unseres Erachtens nicht an. Es erscheint also richtig, bei künftigen gerichtlichen Ansprüchen aus Verdunkelungsschäden nach dem Vorbild des Bezirksgerichtes Winterthur die grundsätzliche Haftung des Werkeigentümers anzuerkennen, soweit nicht diese Haftung durch den Wortlaut einer öffentlich-rechtlichen Verordnung eingeschränkt ist. Jedenfalls wäre es erwünscht, wenn das Bundesgeficht bald in die Lage käme, seinen Standpunkt zu diesen neuen obligationenrechtlichen Grenzfäüen bekanntzugeben, da vermutet werden muss, dass derartige Schadenersatzansprüche nicht vereinzelt bleiben werden. noch Tier übrig bleiben, nämlich der 1,5, der 3.0, der 4,5 und der 6-Tonner. Hand in Hand damit geht — und zwar schon im Laufe dieses Jahres — eine Verminderung der Typenzahl von 113 auf 14 bis 15. Etwas anders liegen die Dinge bei den Personenwagen. Zwar wird man auch hier wm eine Siebung nicht herumkommen, doch soll sie nach weniger strengen Maßstäben erfolgen als bei den Lastwagen. Alles in allem umfasst das Programm eine Reduktion der bisher auf dem Markt existierenden 335 Motorfahrzeugtypen (einschliesslich Motorräder) auf 65. Gleichzeitig kündigte Oberst von Schell an. dass das Werk, welches Dr. Porsctfe in Stuttgart unterhielt, inskünftig zum nationalen Forschungswerk ausgebaut und mit der planmässigen Weiterentwicklung des Motorfahrzeugs beauftragt werden soll, wozu der geniale Konstrukteur die notwendigen Mittel und Einrichtungen, die Becigneten Mitarbeiter sowie Versuchsstrassen zur Verfügung ?estellt erhält. Neukonstruktionen kommen dabei voraussichtlich nur noch alle vier Jahre heraus. Zwischenlösung in der britischen Verkehrs- Koordination. Der seit Monaten mit grossem Einsatz publizistischer Mittel geführte Kampf der britischen Eisenbahngesellsehaften um einen «Square Deal», d. h. um eine durchgreifende Revision ihrer gesetzlichen Grundlagen und im besonderen, auch ihres Verhältnisses zu den übrigen Verkehrsträgern, ist in diesen Tagen zu einem vorläufigen Ahschluss gekommen. Die Vertreter der Bahnen und des gewerblichen Güterkraftverkehrs sind zu einer Vereinbarung gelangt, wonach die von beiden Seiten ausgearbeiteten und in einem Memorandum niedergelegten Vorschläge für eine Regelung der gegenseitigen Beziehungen dem Transport-Beratungsausschuss zur Prüfung übergeben wurden. Diese Denkschrift basiert auf der von beiden Parteien anerkannten Auffassung, dass das letzte Ziel aller Koordinationsbestrebungen «die Zusammenarbeit aller Transportmittel innerhalb des Landes» sein müsse. Die Repräsentanten des gewerblichen Güterkraftverkehrs haben sich unter gewissen Vorbehalten bereit erklärt, gegen die Forderungen der Eisenbahnen auf Beseitigung der bisherigen gesetzlichen Restriktionen auf dem Gebiet der Tariffestsetzung keinen Einspruch zu erheben, während die Bahnen ihrerseits die Zusicherung gaben, nach Wiedererlangung ihrer Aktionsfreiheit für die Dauer von zwei Jahren sich aller Eingriffe in den Bereich der konzessionierten Strassentransporte zu enthalten. Im besonderen werden sie weder gegen Bewerbungen der Kraftverkehrsunternehmungen auf Erneuerung der bestehenden sog. «A»- und «B»-Lizenzen (d. h. der Konzessionen für rein gewerbliche bzw teils gewerbliche, teils für Zwecke des eigenen Werkverkehrs arbeitende Fuhrbetriebe) Stellung nehmen, noch gegen die behördliche Genehmigung für Einstellung zusätzlicher Fahrzeuge an Inhaber von «A»-Lizenzen oder gegen Bewilligung zusätzlicher «B»-Konzessionen an Unternehmer, deren Tätigkeitsbereich auf den Umkreis von 25 Meilen beschränkt bleibt. Diese Zugeständnisse der Eisenbahnen sollen in erster Linie dazu beitragen, dem gewerblichen Motorfahrzeugverkehr die Lösung seiner internen Organisationsprobleme zu erleichtern. Um zugleich den Weg für eine befriedigende Koordination zwischen Strasse und Schiene frei zu machen und eine Klärung von Differenzen in den beiderseitigen Auffassungen zu ermöglichen, sind beide Parteien übereingekommen, einen Zentralausschuss einzusetzen, der den Beteiligten als beratende Instanz zur Verfügung steht Im Hinblick darauf, dass «bei der grossen Zahl von Unternehmern des gewerblichen Kraftverkehrs rein freiwillige Abmachungen keine hinreichende Gewähr für deren Einhaltung bieten», haben die Vertreter der «A»- und «B»-Konzessionäre auf eine begrenzte behördliche Kontrolle gedrungen. Die Bahnen haben daraufhin zugestimmt, dass jeder Gesetzantrag auf Beseitigung der bisherigen Tarifverordnungen für den Schienenverkehr zugleich gewisse Sicherungen enthalten sollte, die es ermöglichen, die getroffenen Abmachungen offiziell zu bestätigen und vereinbarte Tarifsätze oder sonstige Bedingungen für die Kraftverkehrsunternehmer wie für die Eisenbahnen gleichermassen bindend zu machen. Ein weiterer Vorschlag geht dahin, in einem solchen Gesetzentwurf auch zugleich die Einsetzung eines Verkehrs-Tribunals •vorzusehen, das die tariflichen Regelungen bestätigt. Alle diesbezüglichen Vereinbarungen sollen durch Veröffentlichung sämtlichen Beteiligten zugänglich gemacht werden, damit diese jederzeit Gelegenheit haben, etwaige Einsprüche vorzubringen. Die Eisenbahnen haben weiter erklärt, dass sie beabsichtigen, ein freiwilliges Klassifikationssyslem für die Tarifierung ihrer Gütertransporte aufrechtzuerhalten, «angemessene» Frachtsätze aufzustellen und diese den Kraftverkehrsunternehmungen in Listenform bekanntzugeben. Ob der Transport-Beratungsausschuss sich alle diese Vorschläge zu eigen machen wird und wie si» sich in einem solchen Fall in der Praxis auswirken werden, ist naturgemäss im Augenblick noch keineswegs zu übersehen. Sollte auf solcher Basis tatsächlich eine Koordination zustande kommen, die einen gerechten Ausgleich zwischen Strasse und Schiene gestattet, so würde sie jedenfalls einen wichtigen Schritt zur Beseitigung der vielen Hindernisse darstellen, die heute der freien Verkehrsentfaltimg in Grossbritannien entgegenstehen. I. P. K. Sfvassen bau « Super-Autostrassen » in Amerika. Das « Bureau of Public Roads » in Washington hat durchblicken lassen, es sei bereit, dem Kongress einen Vorschlag zur Annahm« zu empfehlen, der den Bau dreier grosser Autostrassen durch den nordamerikanischen Kontinent ins Auge fasst. Dabei soll die Erstellung von Strassen mit « bloss » vier Fahrbahnen ganz ausser Betracht fallen, weil sie nach Auffassung des Büros schon den heutigen Bedürfnissen nicht mehr genügen. Vielmehr nimmt das Projekt Autobahnen mit einer Vielzahl von Fahrstreifen in Aussicht, wobei selbstverständlich alle Städte grundsätzlich umfahren würden. Ve»l*«*h» 9000 rahrbewilligungsentzüge erfolgten 1938 in Deutschland. Eine Zusammenstellung der zuständigen Behörden lehrt, dass während des vergangenen Jahres in Deutschland 9069 Fahrbewilligungen durch die Polizei entzogen worden sind. Als Gründe für diese Massnahme fielen in Betracht: in 4307 Fällen An^ getrunkenheit am Lenkrad, in 1421 Fällen fahrlässige Tötung oder Körperverletzung, in 1193 Fällsn Uebertretung der Vorschriften oder Nichterfüllung von gesetzlichen Anordnungen, in 839 Fällen Urkundenfälschung oder schwere Eigentumsdelikte. In weiteren 281 Fällen führte das Vergehen der Fahrerflucht zum Entzug, bei den übrigen bildeten körperliche Gebrechen, nicht ersetzter Schaden (Deutschland kennt das Obligatorium der Haftpflichtversicherung nicht), Sittlichkeitsverbrechenj Schwarzfahrten usw. die Ursache des behördlichen Einschreitens. Lastwagen von 800 bis 7000 Kilogramm Nutzlast. s 4 > Jeder Griff heisst: «Ich habe Vertrauen» Ist aber das Vertrauen des Publ kums in Firma und Wagenpark nicht die eigentliche Grundlage, auf der sich das Personentransportgeschäft aufbaut? 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