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E_1939_Zeitung_Nr.016

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m Automobil-Revue —

m Automobil-Revue — N° 16 lieh oder weiblich sein, was man am hellem oder dünklern Bartwuchs erkennt, wenn er kein Milchkopf ist Es gibt aber auch Damenbärte und Warzenhaare, die sich nur mit Benzig Lecithin explicabel, exsiccativ expurgieren lassen. Nächst dem Kopfe, der meistens zu wenig hell, ist der Rumpf der wichtigste Körperteil, drin sitzen auch die wichtigsten Organe: das Herz, der Magen, die Leber, die Milz usw., auch das Rückgrat ist zu nennen, dasselbe ist bei vielen Leuten sehr biegsam, wie man sich in Schwyz und Lachen und überall überzeugen kann. Dass der Magen für den Menschen wichtiger ist als das Herz, beweist der Umstand, dass es noch niemandem eingefallen ist, den Magen zu verschenken. Er ist auch das teuerste Organ im Körper. In ihm verschwinden Je nach Lebensdauer Tausende von Franken, und wenn er ausnahmsweise etwas zurückgibt, ist es einem schon nicht recht wohl. Aus «Faechings-Nummer des Beziries March» 1913. Aas dem Aufsatzheft eines Dritt-Klässlers. Das Die Automobiller sind oft schöne Wägen; können aber auch gefährlich werden. Es gibt auch Lastautomobiller und solche zum Käse und Butter führen/ Diese stinken dann noch mehr. Man braucht sie auch zum Schweine füttern. Aber wenn nur einer daraufsitzt, dann ist es ein Motorvelo und hat 2 Räder. Mein Vater fahrt auch Automobill, wenn er von der Jagd kommt. Dann ist er aber lustig. Die Mutter hat nicht den guten. Mein Vater kann nicht am Rade treiben. Es gibt aber solche, welche es gut können. Manchmal, wenn der Vater mit seinem Freunde fahrt, dann kann es keiner mehr. Dann fahrt das Automobil fast immer neben der Strasse. Wenn sie vom « Lämmlein » zum « Brandenburgertor » und dann wieder über die Strasse auf andere Hausplätze fahren und nachher noch die Stadt hinauf wollen und immer wieder in den Strassengraben kommen und es rückwärts und ringsum fährt, dann sagt der Vater, es sei ein Kasus Konfusus. Jetzt gibt es in Wil auch ein Automobil, auf dem Lumpen gefahren werden. Sie werden von alten Weibern gesammelt. Weil es ohne das «Trautheim» und der Filzi noch keine Häuser hat, fahren die Auto am liebsten auf der Krummenaustrasse. Manchmal geht ein Automobil wo es will, oder es steht still. Wenn man überall probiert und getrieben hat und es geht nicht mehr, dann muss man Stieren holen, welche lachen. Manchmal gibt es ein Rennen und dann bekommen die Ersten Preise. Dieselben sind aber keine schönen Automobiller. Mein Vater sagt, diese Leute seien verrückt. Bei Nacht muss man eine Laterne haben, dass man die Gräben sieht. Wenn einer zu schnell fahrt, was immer vorkommt, so ruft der Polizist halt — dann fahrt er noch schneller und er bekommt ihn nicht. Wenn ich gross bin kauft mir der Vater auch eins. Bleich Mu mir andre Aus: De Wyler-Kabis-Bruder, Wü (St. Gallen), 1909. us bisch sälber gschuld dra nämed Hamol Ultra hamol ulfra zum Schützen und Brluncn, Oel für normale Haut Crem« für Empfindliche. „Schatten über der Schule" Es war ein Knabe in Thuie, gar zart bis an sein Grab, dem Schatten über der Schule gar sehr zu denken gab. Er sah die Lehrer wüten im Traum, wenn er so schlief; drob fing er an zu brüten, bis Angst ihn überlief. Er sah viel Buben weinen, gedrückt vom ABC, und diese Qual der Kleinen tat ihm im Herzen weh. Er sah die Mädchen zittern, gequält vom Einmaleins. Das tat ihm 's Herz verbittern, sein Herz, sein zart's und fein's. Einen Lausbubenstreich besonderen Kalibers leistete sich ein Schulknabe in einer Dorfschule in der Nähe von Gommern. Er hatte irgend etwas ausgefressen, was ihn mit Sicherheit eine Tracht Prügel von Seiten des Lehrers .erwarten lassen konnte. Der Lehrer war etwas verwundert über die vorbildliche Stille, die in der ganzen Klasse herrschte, als er den Uebeltäter übers Knie legte. Er holte aus, seine Hand sauste nieder auf den dafür bestimmten Fleck, aber der Knalleffekt war stärker als er sich je hätte träumen lassen: es war, als wäre ein schweres Geschütz abgeschossen worden. Zu Tod erschrocken über die unerwartete Wirkung Hess der Schulmeister den Delinquenten los; aber als nun die Klasse in ein unbändiges Gelachter ausbrach, ging ihm ein Licht auf: der Lausbub hatte in seinem Hosenboden einen Kanonenschlag untergebracht, der mit « Aufschlagzündung » versehen war... Als er ihn das zweitemal überlegte, hatte sich der Lehrer allerdings davon überzeugt, dass er keinerlei Ueberraschung mehr zu befürchten hatte. Es knallte trotzdem. San-Reno ist das amerikanische Scheidungsparadies. Man kann Montag um 8 Uhr früh geschieden werden und bereits um halb 9 Uhr sein «Sweetheart» wieder heiraten. Man braucht nur sechs Wochen in San-Reno zu leben und der «Bund fürs Leben» wird glatt und schmerzlos geschieden. Allerdings ist San- Reno nur gewissen Kreisen zugänglich, denn die Gebühren, die mit einer Blitzscheidung zusammenhängen, sind entsprechend hoch und ein Rechtsanwalt in San-Reno hat ein Wocheneinkommen, wie in Mitteleuropa der Direktor eines grossen Unternehmens in einem halben Jahr. San Reno verzeichnet die merkwürdigsten Scheidungsgründe. Dr. Herbert Splint schildert in seinem Buch : « Honeymoon — adultery » (Flitterwochen — Ehebruch) einige amüsante Fälle. Er mocht gar nichts mehr trinken, könnt' schlafen auch nicht mehr. Die Welt sah er versinken in Schatten schwarz und schwer. Zuletzt griff er zur Feder, zu Tinte und Papier und schrieb ein Buch, dass jeder erblick' den Schatten hier. Schrieb «Schatten über der Schule", schrieb Zeter-mordio, bis all die Tanten von Thuie die Schul' sah'n ebenso. Doch Buben all und Mädchen, die machen voll Lust Krakeels « Schatten über der Schule — Scharten — saufidel!!" (Satire über das Buch «Schatten Ober der Schule», erschienen im «Krokodil», Zürich 1931 Welt-Umschau ohne Spass Ein Kanonen «schlag» Das Scheidungs- Paradies Zwanzig weisse Mäuse im Bett Mrs. Betsey Grauman lies sich scheiden, weil ihr Gatte eine besondere Vorliebe für weisse Mäuse hatte. Nicht nur, dass es in ihrer Fünf-Zimmerwohnung in jedem Zimmer weisse Mäuse gab. Ihr Gatte erlaubte, dass die Mäuse auf Tisch und Stühlen spazieren gingen, und nahm seine lieben «Viecherln» sogar eines Tages mit in das gemeinsame Schlafzimmer. Das war der guten Frau Betsey suviel. Sie verlangte energisch die Scheidung, denn sie gab an, sie ekle sich vor einem Mann, der mit zwanzig Mäusen schlafen geht. — Mr. Grauman wollte sich aber nicht scheiden lassen und daher forderte ihn der Richter auf, seine Mäuse aus der Wohnung zu entfernen. Das lehnte Mr. Grauman aber energisch ab und so wurde die Ehe wegen weisser Mäuse getrennt. Kommende Ereignisse I (Aenderongen Torbehalten.) Adslboden: 28. Febr.: Slalomrennen ffir Gaste (Hahnenmooe- Wanderpreis). Xxoia: 26. Febr.: Aroser Segelflugtag. Basel: 27. Febr. und 1. März: Basler Fastnacht (UmzOga, Maskenbälle usw. Bern: 26.Febr. bis S.März: Tourenwoche der SMsehule Bern in Grindelwald. 27./28. Febr.: Symphoniekonzert der Bern. MusQcgesellschaft. Leitung: Dr. F. Bim Solistin: Erika Rokyta, Sopran. Bielt 28./27. Febr.: KarnevalTeranstaltongen mit grossem humoristischem Umzug. Caux: 26. Febr.: Bobrennen. Col des Mossesi 2S./28. Febr.: Ntt. Langlauf und StafettenUnf. Davosl 26. Febr.: XIV. Farsenn-Derby, Abfahrtsrennen Weisafluh- KUblis. l.Mtrz-1. April: XTV. Davoser Fruhjahrs-SkiRieeung. Enfelkerg: 23. Febr.: Grosse Standard-Abfahrtsrennen Trübtee- Engelberg. Gemfi 3.-12. März: Internat. Automobil- und Fahrradausstellung (Palais des Expositiona). Grindelwald: 26. Febr.: Klubrennen des Skiklub« Grindelwald. Klosters: 26. Febr.: Grosses Eisschaulaufen. Lenzerheide: 1 Min: Chalanda März. Vermalai 26. Febr.: Sprungkonkurrenz. Maral»! 26. Febr.: Veranstaltungen der SHschmle, Les Messest 2S./26. Febr.: 80 km-Dauerlauf und Staffellauf» Murren: 3. März: März-Slalom. Pontminai 28. Febr.: SU-KamevaL 28. Febr.: Curlingmatch für den «Padnam Cap». St-Cergue: 26. Febr.: Skisprungkonkurrenz. San Beraardinoi 26. Febr.: Eisfest. Stafetten-Sldrettmea dea N**en Skiclubs S. Bemardino. St. Marits: Ende Fabr.: Schaulaufan auf dam Eisstadion. Silvaplana: 26. Febr.: Klubrennen dea Skliklubs Corratach. Unterwasser: 3.-6. März: Schwell. Skizennen. VUlars-Caasiezes:! 28.Febr.: Slalom (Coupe Forman). Zürich: Bis Mitte März: Ausstellung «Die Aussteuer* (Kunstgewerbemuseum). Febr./Mirz: Grosse Delacioix-Aasstallwg. Erste Hilfe Insekten im Bart. Ist ein Insekt hn Bart, so stecke man den Bart in eine Schüssel voll Salatöl; das Tier wird bald an die Oberfläche kommen. Ertrinken. Man zieht den Ertrunkenen aus dem Wasser, trocknet ihn gut ab, zieht ihn an» dann macht man einige Gehbewegungen mit ihm, 50 bis 100 in der Minute. Die Versuche müssen tagelang fortgesetzt werden. Wird er nicht selbständig, bleibt der Erfolg also aus, so rufe man den Steuersekretär. Verstopfung. Man lese ein bis zwei Seiten dieser Fastnachtzeitung. Schwindelanfall. Pfeife: Ueb' immer Treu und Redlichkeit, lege den Schwindler flach hin (Bauch abwärts) und verhaue ihn mit dem Gummiknüttel. Titel Vignette der Zeitimg «Der Schuhmacher Meiret» um 1870, vermutlich aus dem Kanton Schwyz. 's Narreseil Ihr wichtige Herre und Fraue Im Land, Hut tusched mir d' Rolle mitenandl Jetzt leged m i r emal 's Narrechleid a Und ihr müend ohni Larve gahl Jetzt zeigt emal eues richtig Gsicht, Lönd eus emal bögge, lönd eus emal 's Grichtl Er händ is ja goppel am Seit umegführtl Hut wird de Strick uf eu emal grüertl Hut müend er nacktig vor is stah Und werdet au ghörig am Seil abeglah! £• UI ICII Christian Chegeli. ^/VK-VERWALTÜNG-SPRACHEN-GESCHÄFT-B> Stadtth tialtungs- und Gaststätten Fr. abend 24. Febr. Pariser Leben (A 13). Sa. abend 25.Febr. 20.15 Uhr: Aida, Oper von Verdi. So. nachm. 26. Febr. Pariser Leben. So. abend 26.Febr. Rigoletto, Oper von Verdi. Mo. abend 27.Febr. Volksvorstellung. Di. abtnd.28.Febr. Tonhalle-Konzert Mi. abend DO. abeni Fr. abend Sa abend 25 Fibr

N° 16 — Automobii-Revn« Der Diktator und der Hirtenknabe Mustapha Kemal, genannt Kemal Atatürk, der Beherrscher der Türkei, der unlängst gestorben ist, war der Adoptiwater von fünf kleinen Mädchen, deren Väter im Kriege gefallen waren. Er wollte auch einen Knaben an Kindesstatt annehmen. Eines Tages hatte sich sein Chauffeur, wahrend einer Spazierfahrt verirrt. Kemal erkundigte sich bei einem Knaben, der dort seine Schafe hütete, nach dem richtigen Wege. Der Junge antwortete auf die Fragen so klug und gescheit, dass der Präsident ungemein erstaunt war. Komm mit mir, ich werde dir zum Glück verhelfen. Wer bist du denn? fragte der Hirtenknabe. Als er den Namen des Präsidenten hörte, schien er keineswegs verwirrt noch erstaunt darüber. Ich will gern mit dir gehen, sagte er gelassen, aber erlaube mir,'dass ich vorerst die Herde meines Herrn in den Stall bringe. Ehrlichkeit kommt vor Ehrgeiz. Du bist also ein Mann der Pflicht, sagte darauf Kemal Atatürk. Wenn du bestimmt bist, jemals Menschen leiten zu müssen, behüte sie ebenso gut, wie du jetzt deine Schafe behütet hast. R. B. Die schweigsamen Papageien Auf einer vor wenigen Tagen in tondon abgehaltenen ornithologischen Ausstellung sollte der am besten sprechende Papagei mit einem Preis ausgezeichnet werden. Volle drei Stunden sassen sich auf der einen Seite die Jury, auf der anderen dreizehn bunte Vögel gegenüber, die letzteren in Gesellschaft ihrer Eigentümer, die sich aufs krampfhafteste bemühten, ihre Lieblinge zum Sprechen zu bringen. Die Papageien hatten augenblicklich eine Verschwörung des Schweigens eingegangen, denn nicht ein einziger von ihnen brachte auch nur den primitivsten verständlichen Laut über seinen Schnabel. Schliesslich, nach qualvollen drei Stunden, entschloss sich einer der Vögel, seinen Schwur zu brechen, und krächzte klar und vernehmlich! €joe kriegt den ersten Preis!» Er hatte recht-, die Preisrichter atmeten auf, und es bedurfte keiner langen Beratung, um den klugen Joe als ersten und einzigen Preisträger zu proklamieren. Von diesem Moment an hat Joe bis zum Schluss der Ausstellung kein einziges Wörtlein mehr vernehmen lassen. Er hatte ja seine Pflicht getan 1 (DU Shafe Susi ist mit der Mama auf dem Lande und sehr ungezogen. «Wenn du nicht artig bist», sagt Mama zornig, «dann steck ich dich in den Hühnerstall!» «Meinetwegen», sagt Susi trotzig, «aber das eine sag ich dir gleich, Mutti, Eier lege ich nicht 1» Die Küche. Ein vielgespielter Dramatiker fragte eines Tages seine Sekretärin, wie ihr sein neuestes Werk gefalle. Ohne Besinnen antwortete die Dame: «Mit den Theaterstücken geht es wie mit den Speisen. Wenn man zusieht, wie sie gekocht werden, verliert man den Appetit daran.» Müller kam zum Stellenvermittlungsbüro gestürzt rot vor Wut «Sind Sie der Mensch, der mir vorige, Woche die neue Köchin empfohlen hat?» herrschte er den Beamten an. — «Ja, aber...» — «Sofort kommen Sie mit mir, mit essen 1» Kinderloses Ehepaar (Porträt). Der Unterschied. Ein nicht mehr ganz junger Pariser Anwalt hatte sich verlobt. Im Bekanntenkreise schwärmte er von seiner Braut, wie geistvoll und hübsch sie sei. «Sie ist zwar viel junger als ich, aber so wird sie mir einmal die Augen schliessen.» — «Viel eher glaube ich», bemerkte einer der Danebenstehenden leise zu einem Bekannten, «dass sich eines Tages ein guter Freund finden wird, der ihm die Augen öffnen wird.» R«it*«»l»Ecl««» Auflösung des Kreuzworträtsels. Waagrecht: 2. Unten. 4. Teile. 5. Esau. 6. Lire. 8. Schneider. 10. Bath. 11. City. 13. Eden. 14. Ohr. 16. Hero. 17. Karo. 18. Extrakt. 19. Inka. 20. Kuli. 22. Tat. 23. Elen. 25. Ares. 26. Cure. 27. Telemarks. 32. Onyx. 33. Niet. 34. Riste. 36. Alais. Senkrecht: 1. Asti. 2. Utah. 3. Neid. 5. Este. 7. Erie. 9. Ephraim. 10. Berka. 12. Yonne. 14. Ott. 15. Rat. 21. leto. 24. Lust. 28. Lyra. 29. Exil. 30. An«. 31. Ries. 35. Saal. 37. Neun. 38. Elli. 39. Schneisen. 40. Rechtecke. 41. Adour. 42. Trier. Liste der richtig eingesandten Lösungen: 4 Punkte: J. Aebischer, Merenschwand; A. Bachofen, Glarus; Frau B. Baerlocher, St. Gallen; E. Benz jun., Goldach; M. Bertschmann, Basel; Frl. M. Bossert, Lenzburg; C. Burgener, Rorschach; Frau M. Canale, Brienz; Frl. M. Epple, St. Gallen; Frau C. Fravi, Rapperswü; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen; I. Gustin, Schönenwerd; Frau A. Heusser, St. Gallen; Frau J. Hopf-Glauser, Bern; Frau Hom, Bern; Frau R. Kallen, Grenchen; K. Keusen, Biel; A. Künzle, Wattwil; G. Laepple, Basel; J. Leimer, Bettlach; Frau E. Markoff, Buchs; Frau Marti, Ölten; F. Meier, Zürich; P. Meier, Bern; J. Nussbaumer, Benzenschwil; C. Ponteüi, Biel; Frau L. Rock, Basel; H. Sommer, Zürich; A. Sommer, Buchs; Frau E. Steinbömer- Feix, Schaan; Frl. M. Vetsch, Buchs; F. Wenger, Bern; Frl. E. Winteler, Glarus; G. Wirth, Eglisau. Etwas Geographie a) 12 3 4 5 6 2 7 9 b) 9 10 4 11 3 12 13 7 c) 14 9 1 2 3 11 12 15 13 12 11 7 d) 5 2 11 15 9 7 9 16 17 4 e) 12 18 13 10 4 7 19 17 11 15 f) 11 20 10 18 13 3 9 21 12 7 g) 15 10 18 13 4 3 22 2 6 9 7 10 21 An Stelle der Zahlen sind Buchstaben zu setzen, so dass Wörter folgender Bedeutung entstehen. Die ersten und vierten Buchstaben nennen von oben nach unten einen Berg im Kanton Graubünden: a) Grosse Stadt auf Sumatra; b) Industriestadt in Westfalen; c) Berg im Kanton Wallis; d) Antillen- Insel; e) Stadt in Mainfranken; f) Ort am Zürichsee; g) Grosse Stadt an der Linie Moskau-Wladiwostock. Die richtige Lösung zählt 5 Punkte. Denkaufgabe «Drei Wagen». Drei. Motorwagen fuhren auf der Landstrasse hintereinander. Von den in den drei Fahrzeugen befindlichen Personen fuhren 14 vor den andern, 19 hinter den andern, und in dem mittleren Wagen befanden sich ebensoviel Personen wie in den beiden andern zusammen. Wieviel Personen waren es, und wieviel sassen in jedem der Wagen? Die richtige Lösung zählt 3 Punkte. Ein Kochbuch für Tiere Ein Kochbuch für Tiere ist kürzlich von eine« leipziger Zoojogen herausgegeben worden. Die in den letzten Jahren in fast allen grösseren Städten der Welt erfolgten Neugründungen zoologischer Gärten hatten zur Folge, dass nicht im» mer geschultes Personal zur Pflege der Tiere angestellt wurde. Die vielfach unsachgemässe Pfleg« und Fütterung zeitigte die bedauerliche Erscheinung, dass sich der Tierstand solcher neugegrür»* deter zoologischer Gärten rasch wieder lichtete. Diesem Uebelstand soll nun das neuerschienena Werk des Leipziger Gelehrten abhelfen, das genaue Anweisungen für die Fütterung einer Unzahl von Tierarten enthält. Besondere Aufmerksamkeit soll nach Ansicht des Verfassers darauf verwendet werden, die Ernährung der Pfleglinge des Tierparks möglichst den natürlichen Verhältnissen, wie sie bei ihren in Freiheit lebenden Artgenossen beobachtet wurden, anzupassen. Unter den verschiedenen Ernährungsrezepten sind manche durch ihr« Kompliziertheit und Kostspieligkeit besonders bemerkenswert. Dem Blätteraffen sollen beispielsweise Rosenblätter als Hauptmahlzeit gereicht werden, den anderen Affenarten nicht nur Nüsse und Bananen, sondern auch Fischgerichte, die ei* nen sehr günstigen Einfluss auf ihren Organismus ausüben sollen. Die Speisekarte der Japanischen Grillen ist besonders vielseitig. Ihnen soll man Mandarinen und andere Früchte, aber auch gekochte Rüben, Kartoffeln, Reis sowie gezuckerten Mehlkleister und Fliegenbrei vorsetzen. in weisse Berge und blauet Himmel I Tausend deutsche Bergesgipfel mit tiefverschneiten Tannen und weissglitzemden Hängen warten auf Sie. Wer die sonnenhelle Einsamkeit des Bergwinters liebt, findet sie hier auf herrlichen Skitouren. Wer noch nicht ganz fest auf den Brettern steht, kann sich unter der Obhut freundlicher Lehrer anf sanften Hügeln üben. Auf den Terrassen der Hotels sonnen sich die, die sich nicht gern überanstrengen, überall gibt es Skirennen und Sprungkonkurrenzen, glanzvolle Bälle in den Hotels, lustige Schuhplattlerabende in den Gasthöfen, fröhlichen Mummenschanz im Karneval — für Unterhaltung ist gesorgt. Dem Theaterfreund bieten Wien, Berlin, München und alle übrigen deutschen Grossstädte das Erlebnis grosser Bühnenkunst EÜTSCHLAND Durch Reisemark leben Sie sehr billig und gemessen in ganz Deutschland M O/ 1 Fahrpreis-Ermässigung II wenn die Fahrscheine im Ausland erworben werden Auskunft in eilen Reisebüros sowie an DEUTSCHEN VERKEHRSBÜRO - ZÜRICH BAHNHOFSTRASSE 70 TELEPHON 72666 Diskussion. Ist «Theater» zwei- oder dreisilbig? Du hast recht, liebe Nichte, es sind drei Silben (wenn man das Wort langsam spricht) — es sind zwei Silben (wenn man es schnell ausspricht). Jedoch hättest du ändern Anzeichen entnehmen sollen, dass ein Theater gewünscht war und keine Taufe, weil ein «Taqfe-Zettel» uns kein geläufiger Begriff ist. Item. Machen wir Frieden, wie auch der Schnuppist in Bern, der nach seinem Briefchen schon ganz unschnuppistisch geworden ist und sich auf dem .Weg befindet, tein brauchbares Mitglied» der «menschlichen Gesellschaft» zu werden. Ebenfalls nüt für unguetl Der Onkel. Die Kritiker. Ein Opernkomponist, der,keine Erfolge aufzuweisen hatte, unterhielt sich mit Franz Liszt «Ich arbeite sehr viel», erzählte der Unzufriedene, «bin aussergewöhnlich fleissig und trotzdem habe ich kein Glück...» «Wieso haben Sie kein Glück?» fragte Franz Liszt. «Die Kritiker machen meine Arbeiten schlecht», meinte der andere vorwurfsvoll. «Was gehen Sie diese Leute an?» erwiderte Franz Liszt, «die Hauptsache ist, dass Sie selbst Ihre Sachen nicht schlecht machen...» Redaktion des Auto-Masazins-. Dr. Hans Rud. Sehmid. Grossem Interesse begegnet fortwährend unsere neue Fremdsprachen-Lesemappe mit folgenden- führenden Zeitschriften: Frankreich: Illustration, Vu. England: Illustrated London News, Punch. Italien: Illustraziono Italiana. Amerika: • Saturday Evening Post. National Geographie Magazine. Wochenpreise: Stadigtblei Zürich, frei ins Haus gebracht: 80 Rappen bis Fr. 1-40. Auswirts, Zustellung durch dir Post: Fr. 1.— bis Fr. 1.60. Preisabstufungen je nach Alter der Zeitschriften. In der höchsten Preiskategorie sind zwei der obgenannten Zeitschriften ganz neu. Probeabonnements für 2 Monate. Bestellungen an Buch- und Zeitschriften A.-G., Zürich, vorm. Zeitschriften-Institut des Lesezirkels Hottingen. Tel. 2 6838. Hübsches NachmittagsKleid mit Stickerei nai dazupassender, origineller Hut. Eine Perücke für 3000 Dollars. Bei einer Filmaufnahme in den Paramount-Ate« iiers geriet die Perücke eines Darstellers in Brand. Der Schauspieler konnte noch von Glück sagen, dass ein Kollege sie ihm rechtzeitig vom Kopf« riss. Da die Perücke jedoch extra angefertigt worden war, blieb nicht anderes übrig, als so schnell wie möglich eine Kopie derselben herzustellen. So rasch der Coiffeur auch arbeitete •— es dauerte immerhin 3000 Dollars lang, bis er da* Kunstwerk zustandegebracht hatte. So hoch befiefen sich nämlich die Honorare für die Komparsen, die, da es die letzte Szene gewesen war, die in dem betreffenden Milieu gedreht wurde, unbeschäftigt zu warten gezwungen waren. Gfiapeaux /laute^/node Q)mmi/\y\omer ^Oerne ntboa Confluris i, 31.1» 6ta$e Sa mateon pour le chapeau chic et glägant