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E_1939_Zeitung_Nr.021

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BERN, Dienstag, 7. März 1939 5. Salon-Nummer Nummer 20 Cts. 35. Jahrgang — No 21 ERSTE SCHWEIZERISCHE AUTOMOBIL-ZEITUNG Zentralblatt für die schweizerischen Automobil- und Verkehrsinteressen ABONNEMENTS-PREISE: Aulgabe A (ohne Versicherung) halbjährlich Fr. 5.—, jahrlieh Fr. 10.— Ausland mit Portozuschlag, wenn nicht postamtlieh abonniert Ausgabe B (mit gew. Unfallversich.) vierteljährlich Fr. 7.50 . Ausgabe C (mit Insassenversicherung) vierteljährlich Fr. 7.50 Erscheint Jeden Dienstag und Freitag Wöchentliche Beilage „Auto-Magazin". Monatlich l mal „Gelbe liste" REDAKTION u. ADMINISTRATION; Brettenrainstr. 97, Bern Telephon 28.222 - Postcheck III414 • Telegramm-Adresse: Autorevue, Bern Geschäftsstelle Zürich! Löwenstrasse 51, Telephon 39.743 INSERTIONS-PREIS: Die aehtgespaltene 2 mm hohe Grundzeile oder deren Raum 45 Rp. Grössere Inserate nach SpezialtarU Inseratcnsehluss 4 Tage vor Erscheinen der Kammer Ein ineitex&s 'Vxa&leMi den .Slca.sneufiiauafLue.tuua. Die Kennzeichnung^ von Straßenbahnkreuzung'en An dieser Stelle hat Rechtsanwalt Dr. Derron kürzlich (Nummern 8 und 9 vom 27. und 31. Januar) ausführliche Erörterungen über die Signalisierung von Glatteis angestellt und daran interessante allgemeine Betrachtungen über « signalreohtliche » Fragen angeknüpft. Heute sei an einem andern Sachverhalt dargetan, wie viele Probleme das gegenwärtige System der ßtrassensignalisierung aufwirft, sei es, dass diese Fragen rein latent vorhanden sind, um vielleicht erst im Einzelfalle eines Verkehrsunglücks akut zu werden, sei es, dass sie in vorsorglicher Weise von der einen öder andern Seite in allgemeiner Weise zur Diskussion gestellt werden. Jeder Autofahrer kennt die berüchtigten Punkte, wo das bisher in der Fahrbahnmitte liegende Strassenbahngeleise unversehens an das rechte Trottoir heranrückt oder das Tram plötzlich überhaupt aus der Strasse ausbiegt, um auf einer Geleisesohleife zu wenden, die, hintex Ji§iL s jri?^^eckeo,un4 .derirleichen ,y_ei-j borgen, noch wenige MQter„weiter,,,y.orn nicht zu erkennen, kaum zu ahnen war. Er wird an derartigen Stellen ! sehr oft auf ein« aus-; serst unliebsame Art durch die plötzliche '• Richtungsänderung der Strassenbahn über-; rascht, so dass er nur unter Aufbietung aller Geistesgegenwart, aller Kraft und aller Umsicht den drohenden frontalen Zusammenstoss mit dem «überlegenen Gegner» vermeiden kann. Die besondere Tücke aller dieser Stellen liegt meist darin, dass sie nicht mit Strassenkreuzungen, öffentlichen Plätzen usw. zusammenfallen, wo der Verkehrsbetrieb den Fahrzeugführer zu besonderer Vorsicht veranlasst. Nur eine Signalisierung durch wirklich einprägsame und ganz unmissverständliche Verkehrszeichen kann die an derartigen Stellen lauernden Gefahren bannen. Eine solche Kennzeichnung erfolgt nun an den meisten derartigen Punkten .durch das auf Eisenbahnrecht beruhende sog. Andreaskreuz nach der bundesrätlichen « Verordnung betreffend den Abschluss und die Signalisierung der Niveaukreuzungen der Eisenbahnen mit öffentlichen Strassen und Wegen». Dieses schiefe rotweisse Kreuz mit seinen langen Armen stellt eine ausgezeichnete und eindeutige Warnung dar, die kein aufmerksamer Autofahrer übersehen kann. Durch die Strassenpolizeibehörden kann diesem Signal überdies als Vorsignal das Zeichen Nr. 5 der Verordnung über die Strassensignalisation beigegeben werden: das rotumrandete weisse Dreieck mit der schwarzen Dampflokomotive. Heute nun scheint auf gewisser Seite der Wunsch zu bestehen, Kreuzungen von S • •• Durch die Stände des Genfer Salons. Feuilleton S. 5. Bildreportage: Eine Stunde auf dem Salon-Stand, Schnee-Sternfahrt-Epilog. Räderwerk im Wagenbauch.