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E_1939_Zeitung_Nr.018

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 3. MÄBZ 1039 — N° 18 sogar schon Pläne, die noch stärker in dieser. Richtung weisen als die diesjährigen Formen. In Europa sind die Verfechter gewölkter Motorversehalungen bereits recht zahlreich und alljährlich kommen .neue dazu. Immer radikaler müssen überhaupt alle Ecken und, Kanten weichen, Scheinwerfer wandern in die Kotschützer, Türgriffe und Scharniere verkriechen sich in die Wagenwand, rudimentäre Trittbretter ringen um ihre Existenzberechtigung — sie sollen jetzt nurmehr als Kotschutz dienen : Der Wagenboden liegt so tief, dass - ein Einstiegtritt vollständig fiberflüssle ist. Die Abstriche am Trittbrett aber verwandeln sich unter dem Zauberstab des Konstrukteurs sogleich in eine Vergrösserung des Innenraums. Es gibt heute sogar Wagen der mittleren Stärker klasse, die auf zwei Bänken sechs Personen, also nach modernen Begriffen einer recht stattlichen Familie, einem ganzen Jazzorchester Sitzraum bietet. Wenn das so weiter geht, wird auch das letzte Trittbrettrudiment in »kurzer Zeit dran glauben müssen. -b- Erster Blick auf die Stände am Genfer Salon Berna. Automobil-Salon Stand 14 ' 3, Bis 12. März (Stand 107) • Die Motorwagenfabrik Berna AG in Ölten stellt am diesjährigen Automobilsalon eine sehr interessante.Serie von Chassis, Car Alpin und Lastwagen aus, die erneut für die Leistungsfähigkeit dieser altbekannten Firma zeugen. Die Ausstellungsaggregate sind : Ein Berna-Lastwagen, Typ U-39, für 2 bis 2,5 t Nutzlast, mit 4-Zyl.-Dies£lmötor Typ B von 14,5/50 PS und Fünfganggetriebe, dessen fünfter Gang als Schongang ausgebildet ist. Das Chassis dieses Lastwagens wird mit zwei Radständen gebaut, nämlich mit 3500 und 3900 mm, ebenso für verschiedene Nutzlasten von 1—1,5, 1,5—2 und 2—2.5 t. Bis zu 2 t Nutzlast ist der Wagen einfach, von da ab doppelt bereift. Ein Berna Car Alpin, Typ 3-U, 350 PS, für .30 Sitzplätze, mit 6-ZyL-Djeselmotor, Typ T-l, von 40:7/106 PS, Fron'tlenkung rechts neben dem Mptor, Kardanhinterache mit doppelter Rücksetzung, hydraulischer Vierradbremse mit Drucklufthilfe, Achtganggetriebe, dessen 6 oberste Gänge geräuschlos arbeiten. Die Fahreigenschaften dieses Wagens sind ausserordentlich günstige. Durch den vorgebauten Führersitz erhält der Fahrer eine bessere Sicht und zudem steht eine grössere karossable Länge zur Verfügung. Die Karosserie des ausgestellten Wagens ist auswechselbar. Ein Berna-Motorlastwagen, Typ L 5a-lD-L für 5—6 t Nutzlast, ausgerüstet mit einem 6-Zy : linder-DieselmotQ;r von 40.7/100. Heywood - Luftdruck - Anlasseranlage und Fünfganggetriebe, dessen oberster Gang als Schongang ausgebildet ist. Hinterachse mit doppelter Rücksetzung, hydraulische Vierradbremse mit Drucklufthilfe, Pneusmatikbereifung 9.75-20" hinten doppelt, Stahlkabinen- Führersitz, Ladebrücke ganz aus Stahl 5 m X 2,12 m. Ein blankes Chassis, Type G6-1D, speziell für einen Kipperaufbau konstruiert, ausgerüstet mit dem gleichen 6-ZyL-Dieselmotor wie der 5-6 t Lastwagen, Fünfganggetriebe, hydraulische Vierradbremse mit Drucklufthilfe, Hinterachse mit Spezial-Berna-Ritzelkonstruktion. Im Gegensatz zur doppelten Rücksetzung beim Kardan ist bei der Ritzel- Hinterachse die zweite Zahnradübersetzung in die Hinterräder verlegt und als Innenritzelantrieb ausgebildet, der vollständig im Oel läuft und ist speziell für grosse und grösste Beanspruchungen konstruiert. Saurer. (Stand 106) Als hochinteressante Neukonstruktion präsentiert Saurer einen für die Stadt Bern geschaffenen Omnibus Typ 4 HT 1 D mit Heckmotor. Er verfügt über 33 Sitz- und 28 Stehplätze. Den Anstoss zu dieser Bauart gaben die- günstigen Raumverhältnisse der — ebenfalls zum Fabrikationsprogramm von Saurer zählenden — Trolleybusse (elektrische Oberleitungsomnibusse) mit ihrem unter dem Wagenboden angebrachten Antriebsaggregat. Beim vorliegenden Wagen ist ein 6-Zyllnder- Dieselmotor von 100 PS unter der hintersteii Sitzbank quer ins Heck eingebaut. Übertragung geschieht über zwei Zahnräderpaare zum 8-Ganggetriebe und von da über eine kurze Kardanwelle zur Hinterachse, die dank der Zahnradübersetzung in den Hinterrädern unterhalb der Radmitte liegt und eine günstige, tiefe Lage des Wagenbodens (niedriger Einstieg) erlaubt. Die Bedienungsgriffe sind auf mechanischem oder elektrischem Wege mit den entsprechenden Organen des Motors verbunden. Die Ueberträgung der Schalthebelbewegung geschieht'»durch eine gut gelagerte Welle mit Kreuzgelenken, die sowohl auf Zug und Druck als auch auf Drehung beansprucht wird. Als zweites Ausstellungsobjekt sei auf den wuchtigen Dreiseitenkipper, Typ 5 CT 1 D hingewiesen, der mit seinem belasteten Gesamtgewicht von 13 t zur schwersten, in der Schweiz zugelassenen Wagenklasse zählt. Auch er ist mit dem 6-Zylinder-Dieselmotor von 100 PS (bei 1900 U/Min.) ausgerüstet. Die Kraftübertragung geschieht durch eine 2- Platten-Trockenkupplung; eine doppelte Kardanwelle mit Zwischenlager sowie ein doppeltes Rücksetzungsgetriebe. An Bremsen verfügt er über die bewährte Auspuff-Motorbremse, sowie die durch das Bremspedal betätigte hydraulische Vierradbremse mit Druckluft-Servoverstärkung. Die Kippbrücke wird durch eine hydraulische Teleskoppresse gehoben, wobei der Oeldruck durch eine vermittels eines Nebenantriebs mit dem Motor gekuppelte Oelpumpe erzeugt wird. Zum Heben und Senken der Wagenbrücke ist lediglich ein Hahn zu betätigen. Die andere Seite des Standes wird von einem Car Alpin, Typ 3 CT 1 D der Oberpostdirektion eingenommen. Auch er wird vom gleichen 100-PS-Dieselmotor von 8 Liter Hubraum über ein 8- Ganggetriebe mit 6 geräuschlosen Gängen angetrieben, dessen oberste Stufe als Schongang wirkt. Die doppelt übersetzte Hinterachse dieses Wagens ist als vielbestauntes Schnitt-Modell am Stand zu» sehen. Als Besonderheit verfügt der Wagen über eine Druckluftstartanlage. Die nach Saurer-Patenten gebaute Karosserie aus Leichtmetall und Stahl (Aussenverkleidung ganz aus Leichtmetall), vereinigt höchste Widerstandsfähigkeit mit geringem Gewicht. Dass die Saurer-Karosseriekonstruktion auch im Ausland geschätzt wird, davon zeugen die kürzlich ausgeführten Bestellungen von 15 karossierten Wagen für die rumänische Staatsbähn und 31 Wagen für die Stadtverwaltung von Riga. Daneben zeigt Saurer weiter sein 3-CTD- Chassis mit ES-PS-Motor, das sparsame LCBDl-Kleinlastwagenchassis mit Dieselmotor, das für Nutzlasten von 1 bis 1,5 Tonnen oder zur Aufnahme 12plätziger Omnibuskarosserien bestimmt ist sowie zwei interessante Demonstrationsapparate über die Arbeitsweise der Saurer-Einspritzdüse und ein Schnittmodell des CTD-Doppelwirbelungsmotors. • Ford. (Stand 7) Die berühmte amerikanische Marke ist dieses Jahr mit nicht weniger denn vier verschiedenen V-8-Modellen zum Salon gekommen, die sich schon äusserlioh in der Formgebung von Motorhaube und Wagenheck voneinander unterscheiden. Beim Modell «60», das den 12-PS-V-8-Motor als Antriebsaggregat besitzt, verläuft der untere Seitenansicht des In England erzeugten Ford-Prefect, der mit einem Vierzylindermotor von 1,17 1 ausgerüstet ist Man beachte die günstigen Innendimensionen. Rand des Haubendeckels noch horizontal, während die Linien des Ford V-8 «Standard» von 18 PS mehr an die bereits vom bisherigen Luxusmodell bekannte Formgebung erinnern. Dieses selbst aber hat sich im Einklang mit der neuesten Entwicklung der amerikanischen Karosserieform, unter Beibehaltung des Stromlinienhecks mit dem geräumigen Kofferabteil, weiter gewandelt und ist zu einem eigentlichen Repräsentationswagen geworden, dessen einfache Eleganz keinen Vergleich zu scheuen braucht. Seine durch senkrechte Stäbe verschlossenen Kühllufteintrittsöffnungen sind ziemlich tief nach unten verlegt und die Schemwerferlinsen schliessen bündig mit den Kotschützern ab. Eine kleine Sensation verursachte die Ankündigung des grössten Modells Ford Mercury 8, der, wie der Typ de Luxe, über grosse hydraulische Bremsen verfügt. Er ist nicht am Stand von Ford selbst, sondern auf demjenigen Lincolns ausgestellt. Sein aus dem millionenfach bewährten V-8-Motor entwickeltes Antriebsaggregat. besitzt -einen Tfubfaum -von 3^9 Litöin, womit gleichzeitig Der neue DODGE ist noch zuverlässiger Limousinen, 5-P1. und 7-P1, Schweizer-Cabriolets, 14 und 18 PS, Saurer- Montage, Doppelkraftgetriebe mit automatischem Schnell- und Schongang, vollmechanische Fernschaltung, vorne Einzelradfederung, hydraulische Bremsen, Ganzstahl-Karosserien, grosser Kofferraum, überall splitterfreies Glas, reichliches Fabrikwerkzeug usw. S. Ä. 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N° 18 — FREITAG, S. MÄRZ 1939 AUTOMOBIL-REVUE 11 die Leistung auf 95 PS bei 3600 U/Min, gebracht wurde. Seine Lebendigkeit hat ftim denn auch den Namen « Quecksilber » (Mercury) eingetragen. Ein kleiner Tip : Wenn Sie den Ford-Stand besichtigen und Mühe haben -sollten,' die Modelle Mercury und de Luxe zu unterscheiden, so genügt ein Blick auf die Kühlerstäbe, um Qewissheit zu schaffen. Sind sie wagrecht, so ist's der Mercury. Seine genauere Beschreibung finden Sie übrigens in der «A.-R.» Nr. 7 dieses Jahres. Als kleinstes Modell baut Ford — nicht in Amerika, sondern in seinem grossen englischen Werk — den « Prefect», der — entsprechend guter Ford-Tradition — als ein in seiner Klasse ausserordentlich lebendiger Gebrauchswagen gilt. Sein 4-Zylinder-Motor hat einen Hubraum von 1,17 Liter, entsprechend 6 Steuer-PS. Die Leistung beläuft sich auf 34 PS bei 4000 U/Min. Die Karosserie ist von beachtlicher Geräumigkeit, wobei insbesondere auch auf die Schaffung genügenden Knieraums für die Passagiere der hintern Sitzbank Rücksicht genommen wurde. Mercedes. (Personenwagenstand 11, Lastwagenstand 109) Wiederum ist Mercedes mit einer stattlichen Zahl von Ausstellungsobjekten an der Genfer Automobil-Schau vertreten, deren technische Vollendung und vornehm zurückhaltende Linien erneut für die prominente Stellung zeugen, die das älteste Automobilwerk der Welt bis zum heutigen Tag behalten hat. Kein Wunder, dass der Name Mercedes sich auch in der Schweiz eines ausgezeichneten Klangs erfreut. Der 9 PS-Typ 170 V, von dem bis heute rund 60 000 Exemplare im Betrieb stehen, ist am Mercedes-Stand als 2-3-plätziges Cabriolet sowie als 4-plätzige Limousine vertreten, nämlich als 2—3- und als 4—5-plätziges Cabriolet sowie als 4—Splätzige Limousine. Die guten •Erfahrungen mit seinem verwindungssteifen Rahmen aus nahtlos gezogenem Ovalrohr haben zur Uebernahme dieser Konstruktionsart auf den 6-Zylinder-Typ 230 für Splätzige Karosserien geführt. Von diesem Modell sind ein hocheleganter Innenlenker sowie ein schnittiges Cabriolet erstmalig in der Schweiz ausgestellt. Dieser geräumige, dank seiner Wendigkeit und seinem guten Steigvermögen gerade für unser Land hervorragend geeignete Wagen brilliert mit einer ganzen Reihe Die Verriegelung der Motorhaube am neuen Mercedes-230 lässt sich vom Führersitz aus betätigen. raffinierter Verbesserungen, wie einem neuartigen zugfreien Lüftungssystem, einem vom Wageninnern bedienbaren Motorhaubenverschluss, einem Spezialhalter für den Reservereifen, und was der wertvollen Dinge mehr sind. Der 3,5-Liter-Typ verfügt jetzt als Neuheit über ein Fernganggetriebe, das die Motordrehzahl um 25 % herabsetzt und dadurch ermöglicht, auf Autobahnen einen Durchschnitt von 126 km/St, zu fahren. Auch das prachtvolle Sport-Cabriolet 540 Kompressor besitzt einen Schongang und erlaubt dadurch eine bisher unbekannte Dauergeschwindigkeit herauszufahren. An seinem Lastwagenstand zeigt Mercedes- Benz einen kleinen Ausschnitt aus seinem umfangreichen Nutzfahrzeugfabrikationsprogramm. Wir finden da je ein Chassis 1500 mit Vergaser-iMotor, ein solche vom Typ 2000 L, ebenfalls mit Benzin-Motor, sowie als besonders interessantes Zugstück den Geländewagen, Modell D 5. Das Fahrzeug verfügt über Vierradantrieb und Vierradlenkung, die ihm eine hervorragende Wendigkeit und Geländegängigkeit sichern. Es ist bisher das einzige Automobil, das den Mont-Tendre befahren hat und natürlich speziell im Hinblick auf militärische Bedürfnisse entwickelt worden. Adler. (Stand 27) Das Fabrikations-Programm der Adler- Werke für das Jahr 1939 umfasst die bekannten Typen Trumpf-Junior von 1 Liter, den Adler 2-Liter, sowie den letztes Jahr erst^ mals gezeigten Stromlinienwagen von 2,5 Lit. Als Vervollkommnung notieren wir an dem ails 4-plätzige Cabrio-Limousine am Adler- Stand ausgestellten vorderradgetriebenen Trumpf-Junior den neuen Zylinderkopf, der eine Steigerung des Kompressionsverhältnisses von 5.65 auf 6 erlaubte, sodann das grössere und daher besser ablesbare Kombinationsmessgerät am Instromentenbrett, die weichere Polsterung. Am 2-Liter-Modell, vertreten durch ein elegantes, 2—^3-plätziges Sport-Cabriolet, einen 4—5-plätzigen Innenlenker sowie ein 4—5-plätziges Cabriolet sind neu: Das vergrösserte Ueberdruckventil des Schmiersystems sowie der an leicht erreichbarer Stelle am Instrumentenbrett verlegte Reservehahn. Das Adler 2,5-Liter-Modell, das in jeder Beziehung zu den fortschrittlichsten Vertretern des modernen Automobilbaus gehört und auch auf den hintern Sitzen — man würde es von aussen kaum glauben und muss schon drin gesessen haben, um sich davon zu überzeugen — über eine erstaunliche Geräumigkeit verfügt, hat mit nachstehenden Verbesserungen aufzuwarten : Oelkühler mit Temperaturregler, der eine betriebswirtschaftliche Abstimmung von Oelund Wassertemperatur gewährleistet und den Motor für hohe Dauerbeanspruchung Der Motor des neuen Adler-Sport-2,5-Liter-Nlodells. Er verfügt über drei Vergaser und leistet 80 PS. Spitzengeschwindigkeit dank der Stromlinien-Karosserie ca. ,150 km/St. «fit» macht. (Der Wagen erträgt eine Dauergeschwindigkeit von 110—115 km/St.) Vor dem Führersitz angeordneter Dreiweghajin, der bei Bedarf eine Benzinreserve von Ä^Liter^einzuschalten erlaubt. Aus dem 2,5-Liter-Gebrauchswagen wurde nunmehr ein leider nicht ausgestelltes Sportmodell, dessen Motor an Stelle von zwei lüber drei Vergaser in brennsitoffsparender Registeranordnung verfügt und 80 PS leistet, was genügt, um dem formvollendeten 2-3plätzigen Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/St, zu erteilen. (Dauergeschwindigkeit auf Autostrassen = 130 km/St.) Peugeot. (Stand 9) Diese repräsentative, französische Marke hat jetzt ihre ganzen Kräfte auf die -Fabrikation von nur drei Modellen konzentriert. Den schon im Vorjahr erstmals in Genf präsentierten « 202 » (6/30 PS), den « 402 B legere » sowie den normalen Typ « 402 B », die beide aus der Weiterentwicklung des bisherigen Modells « 402» hervorgegangen sind. Dabei sei noch festgehalten, dass die Chassis 402 B und 402 B legere sich weitgehend ähneln. Der Hauptunterschied besteht in der 7 cm breiteren Spur und dem 30 oder 45 cm längern Radstand des ersteren. Beide, verfügen dagegen über den gleichen sparsamen 4-Zylinder-Motor, dessen Leistung sich — zum Teil auf Grund einer Vergrösserung des Hubraums — um 150 auf 2140 com — von 55 (Modell 402) auf 65 PS (Modell 402 B) erhöht hat. Es ist direkt erstaunlich, was sich durch unterschiedliche Karossierung aus diesen drei Chassismodellen alles machen lässt. Vom 4plätzigen, offenen oder geschlossenen Kleinwagen bis zum 6- oder 8plätzigen « Familienomnibus », vom Kleinlieferwagen bis zur grossen Commerciale (Werktags zur Arbeit, Sonntags aber zum Plaisir!) ist überhaupt jedes nur erdenkliche Gebrauchsfahrzeug zu haben. Doch damit sind die Verwendungsmöglichkeiten noch lange nicht erschöpft, eignet sich doch beispielsweise der schon in normaler Serienausführung recht sportliche 402 B legere ohne weiteres auch zur Verwendung als eigentliches Sportfahrzeug. Es würde zu weit führen, hier die Siegertrophäen alle aufzuzählen, die er sich in dieser Form schon errungen hat. Als hervorstechendstes Merkmal der Peugeot-Typenreihe fällt die grosse Einheitlichkeit der Konstruktion auf. Aeusserlich im 6-7 4-Rad Steuer pro Monat Fr. 13.- Benzinverbrauch pro 100km ca. 8-9 Liter, inkl. Oet. R AUT0M0BIU 71101011 beim Corso . Tel. ÜVAICA ^1* Vw OCSAA ThAatarefcaooA 10. Wirkungsvoll bemalt und entsprechend beschriftet, wirbt Ihr TEMPO-Lieferungswagen für Sie als kostenlose Dauer-Reklame! iflttENlMÄRKt Gesucht m grössere Garage aufs Land ein selbständ., tücht. Auto-Mechaniker und Chauffeur der imstande ist, alle Reparaturen gewissenhaft und zur Zufriedenheit der Kundschaft auszuführen. Erforderlich ist. Führerbe willigung B und G. (16,18 Offerten mit Zeugnissen und Lohnansprüchen unter Chiffre 8213 an die Automobil-Revue, Bern. 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