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E_1939_Zeitung_Nr.018

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AUTOMOBIL-REVUE FREITAG,

AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 8. MlRZ 19» — N° 18 slmmen 945 m - SaanemnSier - Schönried - Saanen- Rougemont - Les Granges - Chateau-d'Oex - Lt$ Moulins 894 m (Zielkontrolle für die erste Zuverlässigkeitsetappe). Die Strecke Les Moulins - L'Etiraz 1144 m (Beginn der Bergprüfungsfahrt) . La Licherette (Ziel der Bergprüfungsfahrt) - Col des Mosses 1448 m - Aigle I (erste Brücke vor der Einfahrt ins Städtchen) ist neutralisiert. Aigle II 407 m (Startkontroll* für die zweite Zuverlässigkeitsetappe bei der «weiten Brücke) - Röche - Rennar - Villeneuve - Territet 386 m - Montreux - Ciarens - La Tour de Peilz - Vevey 389 m - Chardonne - Attalens - Bossonens - Chätel- St-Denis - Semsales - Vaulruz 829 m - Vuisternes - Mezieres - Romont - Prevonloup -• Courtiis - Lucens 505 m - Moudon 522 m • Sottens - Penerle-Jorat - Chalet-ä-Gobet - Epalinges - La Sallaz - Lausanne 500 m (Place Chauderon) - Morges - St-Prex - Allaman - Rolle - Nvon - Celieny - Versoix-Bourg - Bellevue - Chambisy 380 m (Zielkontrolle für die zweite Zuverlässigkeitsetappe - Beginn des Eilometerrenens) - Genf 380 m. Der erste Wagen startet in Bern im Schlechtwetterfalle um 7.50 Uhr, bei guter Witterung um 8.15 Uhr; die erste Ankunft in Genf ist entsprechend auf 15.25 Uhr bzw. 15.40 nachmittags zu erwarten. L J Es wäre also soweit t Die Vorbereitungen sind von der Sektion Genf des ACS mit Gründlichkeit getroffen worden, die Reklametrommel hat ihre Wirkung nicht verfehlt und wenn auch der heilige Petrus bei der Gestaltung des Wetterprogramms für den Samstag etwas mit sich reden lässt, dann kann mit einem ganz grossen Erfolg der II. Nationalen Schnee-Sternfahrt zum Genfer Salon gerechnet werden. -y. IN DEUTSCHLAND Debüt des verbesserten 16-Zylinder-Alfa Im Elfelrennen. Wie die italienische Fachpresse ca berichten •weiss, wird Alfa-Corse mit dem stark verbesserten 3-Liter-lö-Zylinder- Kompressor-Alfa-Romeo wahrscheinlich im internationalen Eifelrennen Tom 21. Mai erstmals starten. IN MONACO Zur Absage des Grossen Preises von Monaco. Am Dienstag gaben irir die Absage des Grossen Preises von Monaco bekannt, die von den Organisatoren mit der gegenwärtigen politischen Lage und mit der Ungewiesheit betr. die zu erwartende Beteiligung begründet wurde. Die «Gazetta dello Sport» will es nun nicht wahr haben, dass die Italiener — wie die zuständigen Instanzen des Automobil-Club von Monaco vermuteten — durch Abwesenheit geglänzt hätten. Eine italienische Beteiligung wäre absolut nicht ausgeschlossen gewesen und die Absage sei somit einzig und allein auf finanzielle Gründe zurückzuführen. Die Geschwindigkeitsmesserkontrolle des ACS. Dass der Automobil-Club der Schweiz während des Salons eine Geschwindigkeitsmesser-Kontrolle durchführt, ist unsern Lesern bereits bekannt. Ueber die Einzelheiten der Prüfungen erfahren wir von der Zentralverwaltung des ACS folgendes: Ort der Kontrolle ist die Strasse Genf-Belksvue; die zu prüfenden Wagen haben die Kontrollstrecke in der Richtung Genf-Lausanne zu befahren. Zeit: Die Kontrollen werden am 7., 8., 9. März (evtl. 10. März) von 9.00—11.45 Uhr und 14.00—17.00 Uhr durchgeführt Die Kontrollmethode ist die folgende: Der Fahrer hält am Beginn der Prüfstrecke auf der rechten Strassenseite an. Nach einer genauen Orientierung wird ihm das Startzeichen gegeben. Er versucht, möglichst rasch die Geschwindigkeit zu erreichen, die er auf der eigentlichen Meßstrecke einzuhalten beabsichtigt Letztere weist eine Länge von 200 rrt auf und beginnt 240 m nach dem Start; sie ist mit konstant gleichbleibendem Ausschlag des Geschwindigkeitsmessers zu durchfahren. Mit Hilfe der bei den Bergrennen verwendeten selbstregistrierenden, durch Kontaktsohläuche elektrisch betätigten Zeitmessapparate wird die Durchfahrtszeit dieser 200 m langen Strecke gemessen; aus der Zeit wiederum kann ohne weiteres die tatsächliche Geschwindigkeit sowie die Abweichung des Geschwindigkeitsmessers errechnet werden. Nach weiteren 150 m hält der Fahrer bei einem provisorisch aufgestellten ACS-Ghalet an, wo ihm das Kontrollbulletin ausgehändigt wird. Jeder Fahrer Ist ohne weiteres berechtigt, die genaue Zelt seines Tachometers bei verschiedenen Geschwindigkeiten kontrollieren zu lassen. Jedoch werden Tempi von über 60 km nicht chrotiometriert, da der ACS mit seinen Sportanlässen genügende Gelegenheiten zur Prüfung von Spitzenleistungen bietet. Falls ein Fahrer glaubt, nicht gleichzeitig Kilometerzähler und Strasse überwachen zu können, gibt ihm die Organisation einen Mitfahrer bei, der während der Fahrt das Tachometer kontrolliert und entsprechende Fahranweisungen gibt. Diese Geschwindigkeitsmesserkontrolle bildet den zweiten Schritt in der vom ACS in Angriff genommenen und mit den Scheinwerferkontrollen eingeleiteten Verkehrssicherheitsaktion. Die neue Teilaktion setzt in einem Punkt an, der bisher zu wenig Beachtung fand; denn vielfach wird verkannt, dass fehlerhaft arbeitende Tachometer eine Verkehrsgefahr bilden. Die zu niedrig eingestellten Apparate lassen beim Fahrer die Meinung entstehen, Conlrofe des indicateurs de nresse. Konholle der Geschwindifkeitemessar. er bewege sich mit einer «bescheidenen > und ungefährlichen Geschwindigkeit, während er tatsächlich mit einem Tempo davonsaust, das allergrösste Aufmerksamkeit erfordert oder gar bei den gegebenen Umständen unzulässig ist Der andere Fehler, die zu hohe Einstellung, weckt in manchem das stolze, aber irrtümliche Bewusstsein, er beherrsche die hohen Geschwindigkeiten « fast wie ein Rennfahrer ». Wenn dann ein solcher Fahrer in einem Wagen mit genauem Tachometer die früheren « Leistungen » zu erreichen sucht, ist das Unglück plötzlich da. Die Automobilisten, die ihre Wagen der ACS-Kontrolle unterziehen, müssen sich darüber klar sein, dass die festgestellten Fehler nicht von Anfang an vorhanden gewesen zu sein brauchen. Zwar war es früher Mode, Wagen mit zu hoher Einstellung auf den Markt zu bringen; aber oft ist der Einbau neuer Räder, die Verwendung anders dimensionierter Pneus usw die Ursache. Und selbst wenn ein Fehler dem «Konto > der Fabrik zu belasten wäre — dann mag man sich vor Augen halten, dass die Produzenten durch die unvernünftigen Ansprüche mancher Käufer zu solchem «Frisieren > gekommen sind. Die Aktion des ACS hilft hoffentlich, die leider ja noch weitverbreitete Temporenommiererei einzudämmen! Die schweizerische PrSzIsionsmontage in Biel mit 65% Schweizer Anteil (Material, Arbeit, etc) IGEN KOMBINATION: vollständig NEU Hochmoderne Linienführung • Ganzstahl- Sicherheits-Karosserie • Wunderbare Fahr- Eigenschaften • Grösste Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und wunderbarer Fahrkomfort. er Wagen, den die Welt wünscht sich Austin «Eight» 4 Zyl., BSt.-PS., 4 Gänge, 3 synchronisiert. Spezial-Chassls. «Girllng»- (der Welt beste) Bremse.Hydraulische Stossdämpfer. Dunlop- Ballon« Pneus. Ganz-Stahl-Sicherheits- Karosserie. Grosser Koffer. Vord. Sitze verstellbar. Schiebedach. 6-Volt-An)age. Geschwindigkeit ca. 100 km. Brennstoffverbrauch 6K-7K I auf 100 km. 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Dieses neue Automobil dürfte Infolge seiner hohen Eigenschaften wie Geräumigkeit, Fahrkomfort, Wirtschaftlichkeit und nicht zuletzt wegen der hohen, in der ganzen Welt anerkannten AUSTIN-QUALITÄT der interessanteste Kleinwagen auf dem Markte selnl SERIÖSE VERTRETER GESUCHT Ersatzteile • Service - Kataloge Neue Generalvertretung: - Vorführungen EMIL FREY-ZÜRICH Werdmühiestrasse 11 Tel. 3.47.77 Amtshaus V Permanente Ausstellung Der leistungsfähigste den es gibt Vierzylinder, preiswerteste Vierplörzer Ganzstahlkarosseria überall zu jeder Zeit: Verlangen Sie die Adresse der nächsten Opel-Vertretung bei No. 11 Ihrer Telephonzentrale, General Motors Suisse S. A. Biel

N° 18 — FREITAG, ». MÄflZ 1939 AUTOMOBIL-REVUE Rätsel um Muriel. Roman von Johann Friedrich. 19. Fortsetzung. «Ich glaube nicht, dass das lebensgefährlich sein würde», grinst Direktor Farroll verächtlich. «Aber meinethalben. — Down, Bimbo ! Down ! » Langsam, fast zärtlich stellt der Elefant den Arzt wieder auf das Pflaster des Stallganges. « Und nun sagen Sie mir gefälligst, was mir die Ehre Ihres Besuches zu dieser ungewöhnlichen Stunde verschafft 1» Farroll wirkt trotz seiner kleinen, rundlichen Figur jetzt durchaus imponierend. « Ich habe Mr. Lotnbroso interviewt», erklärt Martinez noch immer kreidebleich. Bei meinem Rückweg von der Kantine habe ich die offene Stalltür bemerkt und die Gelegenheit zur Besichtigung wahrgenommen. Das ist alles.» « Das hätten Sie auch gleich sagen können >, Farroll ist immer noch misstrauisch. « Wie weit sind Sie denn überhaupt gekommen ? » « Bis zu den Tigern », gesteht Martinez, da es offenbar die Gefahr nur erhöhen würde, zu leugnen. «So ? Die wurden doch wohl gerade gefüttert ? Ich hoffe, Sie haben nicht versucht, Ihrem Landsmann Aguillar einen Streich zu spielen — Herr Dr. Martinez ! » < Sie kennen mich ? » « O ja >, erwidert Farroll, als Wäre das die natürlichste Sache von der Wejt. « Und ich versichere Ihnen, wenn sich mit den Tigern etwas ereignen soHte, dann werden Sie nichts zu lachen haben. > < Was denken Sie von mir ?» verwahrt sich Martinez. Ihm ist gar nicht wohl zu Mute, aber das Pulver, das er dem Wärter gegeben hat, ist nicht nachzuweisen. «Ich lehne jede Verantwortung für Ihre Bestien ab. Ich hätte vielleicht nicht ohne Erlaubnis hier eindringen sollen, aber meine Tterltebe hat mir diesen Streich gespielt » € Hoffentlich spielt mir meine Menschenliebe keinen Streich, wenn ich Sie nun gehen lasse», bemerkt der Zirkusdirektor nachdenklich. «Aber meinethalben — machen Sie, dass Sie hinauskommen!» Martinez lässt sich das nicht zweimal sagen. Er ist zwar beleidigt, aber doch von Herzen froh, als er wieder auf der Strasse steht. Dieser Farroll hat einen ganz merkwürdig unheimlichen Eindruck auf ihn gemacht. Der Direktor ist inzwischen zu den Käfigen der Tiger gegangen, die knurrend über ihren Fleischportionen liegen und zum Teil schon die Knochen benagen. Er betrachtet die Tiere sehr genau, doch er kann nichts Auffallendes an ihnen entdecken. Alles ist wie immer. Trotzdem holt er mit spielerischer Geschicklichkeit mittels der Reitpeitsche einen winzigen Fleischfetzen aus einem Käfig und steckt ihn ein. Rasch noch ein Rüffel an den verstockten und scheinbar ganz unschuldig gekränkten Wärter, dann eilt, er zum Tierarzt des Zirkus, der auch eine Art Nahrungschemiker ist. Das Stückchen Fleisch wird nach allen Regeln der Kunst untersucht, doch nicht das Geringste wird gefunden. Es ist absolut einwandfrei. Direktor Farroll ist angenehm überrascht. Er wäre das weniger, sähe er, was der Tigerwärter inzwischen höhnisch grinsend hinter einem Dachsparren sorgfältig versteckt. Ein wenig später kommt Don Aguillar zur Abendvorstellung in den Zirkus. Der Zettel Charles d'Andrades, den ihm der Stallmeister übergibt, trägt nicht dazu bei, seine Laune zu verbessern. So empfängt er seinen Direktor höchst ungnädig,, als der beim Umkleiden in seine Garderobe kommt. « Lassen Sie mich in Frieden !» knurrt er böse. < Ich will Sie warnen!» sagt Farroll ernst. « Es hat heut ein Fremder bei Ihren Tigern geschnüffelt. » « Er soll froh sein, wenn sie ihn nicht gefressen haben ! Mich interessiert das nicht.» « Es sollte Sie aber interessieren 1» «Wenn die Viecher krank wären, hätte ich schon Meldung. — Und jetzt möchte ich allein sein, Direktor !» Mit einem Achselzucken verlfisst Färroll den wütenden Dompteur. VII. Fäden der Parzen. < Du hast mich überrumpelt, Peggy!» sagt Lady Troy vorwurfsvoll und blickt aus dem Fenster ihres Abteils auf die französische Landschaft, die der Schnellzug Calais- Paris fauchend durcheilt « Es hat dich überrumpelt! » berichtigt Peggy. « Als Onkel Lewis dir gestern abend telefonierte, dass Charles Lord Roehampton geworden ist, hat es auf dich bedeutend mehr Eindruck gemacht, als auf mich. > < Ich gebe zu, dass ich mich sehr gefreut habe >, bekennt Lady Constanza. « Natürlich ist mir ein Pair lieber als Schwiegersohn als etwa ein Kaufmann in Düngemitteln. Wenn das auch vielleicht ein Vorurteil ist. Ich war nicht ohne Besorgnis, als Lewis darauf bestand, sich nach Charles in seinen Clubs zu erkundigen. Und nun dies Ergebnis! Aber du hättest meine Genugtuung nicht sofort ausnutzen müssen, Peggy ! » «Du hast doch selbst gesagt, dass wir nun gleich daran gehen sollten, die Aussteuer für mich zu beschaffen.» «Das bedeutet doch nicht Hals über Kopf am nächsten Morgen. » « Man muss das Eisen schmieden, solange es warm ist», philosophiert Peggy. «Du kannst dein Geld ebensogut heute ausgeben, wie in vier Wochen, Mammy. Die Mode wird sich inzwischen nicht ändern. > « Und wenn Charles zur Beerdigung seines Onkels kommt, was doch für ihn als Erben selbstverständlich sein sollte und findet dich in London nicht vor ? > « Dann erhält er meinen Brief, der ihn nach Paris bestellt Dort braucht er nicht so fürchterlich zu trauern wie in der Heimat und ich denke mir, es müsste ganz reizend sein, mit ihm ein paar Tage in Paris zu verbringen. » « Hast du ihm denn schon geschrieben ? > erkundigt sich Lady Constanza. « Du kannst unmöglich Zeit dazu gehabt haben.» «Dazu habe ich immer Zeit», behauptet Peggy. « Ich habe den Brief heute früh im Bett vor dem Frühstück geschrieben.» «Im Bett ? » Lady Constanza findet es im Stillen äusserst unpassend, an seinen Bräutigam im Bett zu schreiben. Aber sie verschluckt die Rüge, die ihr auf der Zunge liegt. Die Zeiten ändern sich. Da kann man nichts machen. «Ich hoffe, dass Charles alle meine Briefe wirklich erhält», plaudert Peggy, « aber als Kaufmann wird er ja mit der Bank, an die ich sie adressiere, in ständiger Verbindung stehen.» « Welche Bank ist es denn ? > fragt Lady Constanza ganz beiläufig. ^« Der Credit Lyonnais in Paris.» < Ah ! » macht Lady Constanza, und Peggy wird rot Sie merkt, dass sie sich verraten hat. « Deshalb braucht er seine Geschäfte nicht in.Paris zu haben», fügt sie entschuldigend hinzu. «Aber auf deinen Reiseeifer ist dieser Umstand doch nicht ganz ohne Einfluss ? Oder willst du das im ernst behaupten ? » « Nein », bekennt Peggy. « Ich wäre deinem Vater nicht nachgereist, als ich noch mit ihm verlobt war! » erklärt Lady Constanza. « Diese Konventionen sind glücklich überwunden, Mammy.» « Konventionen !» Lady Constanza stöhnt ein bischen. «Du sprichst das Wort .so verächtlich aus, Peggy, als wenn du von längst überwundenen Irrlehren redest. Dabei weisst du gar nicht, wozu sie gut sind.» « Zu nichts, als uns das Leben schwer zu machen.» «Irrtum ! > behauptet Peggys Mutter mit grossem Ernst. « Sie sind da, um uns das Leben leichter zu machen. Sie schützen uns vor andern und vor uns selbst, wenn wir sie befolgen. Sie sind der Schleier um das Bild zu Sais, sie verbergen wohltuend die mitleidlose Wahrheit. » « Mammy ! » sagt Peggy mit Nachdruck, «wenn du poetisch wirst, hast du unrecht. Ich weiss nicht genau, ob ich Charles in Paris treffen werde, aber wenn es der Zufall will, werde ich mich darüber herzlich freuen. Trotz aller verletzten Konventionen. » « Hoffentlich >, erwidert Lady Constanza. Allerhand Gedanken kreuzen sich in ihrem Kopf und ihr Tonfall ist so sonderbar, dass Peggy sie betroffen anblickt.',— « Wenn wir nicht endlich eine Anweisung bekommen, an wen wir dieses Schiff samt Ladung verkaufen sollen, an Sabanillos oder Riveralta, dann gibt es noch ein Unglück. Du wirst es sehen !» Charles spricht diese düstere Prophezeiung am Frühstückstisch aus, an dem er mit Muriel im gemeinsamen, neutralen Salon sitzt « Spiel nicht die Kassandra auf nüchternen Masren, ich flehe dich an ! > Muriel köpft gerade ein Ei. « Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, mein Junge. Die erwartete Nachricht muss in Stunden da sein. » « Weisst du vielleicht mehr als ich ?•» «Das nicht, aber ich habe Instinkt. Die Geschichte muss jetzt bald zum klappen kommen, dann kannst du deine Peggy heiraten und als Lord Roehampton einen friedlichen Lebensabend beginnen.» .;. (Fortsetzung folgt.) ül Wenn Sie auch nicht am Rallye von Monte-Carlo oder an einem Grand Prix teilnehmen, so ist; es doch nicht ausgeschlossen, dass Sie sich an irgend einer nationalen Prüfungsfahrt oder an einem Rennen beteiligen. Zum Erfolg ist dabei aber nicht nur eine erstklassige Fahrkunst notwendig, sondern vor allem auch ein Motor, auf den Sie sich in jeder Beziehung verlassen können. Hüten Sie sich vor der kleinsten Motorstörung! Um alle Unannehmlichkeiten bereits zum vornherein auszuschalten und sich grösste Erfolgschancen zu sichern, lassen Sie Ihren Motor am besten mit einem DER NEUE PLYMOUTH Chrysler-Plymouth bringt Ihnen für 1939 eine Litte Ton neuen Verbesserungen und Merkmalen, grösserals je in einem Jahr herausgebracht worden ist. Neue Modelle neue Technik bieten erstaunliche Leistungsfähigkeiten Sein neues Doppelgetriebe vervielfacht die Leistungen dieses Wagens, seine Beweglichkeit, Manövrierfähig keit und Sicherheit und reduziert gleichzeitig Benzin Oel- und Unterhalukosten. Die am Steuerrad ange brachte Fernschaltung besitzt ganz mechanische B< tätigung, ohne elektrischen oder pneumatischen Me chanismus, ebenso zuverlässig wie die bisherige Schaltung. Die neue Einzel-Federung der Vorderräder ermöglicht Ihnen weicheres. Fahren und leichtere Steuerung wie bei den teuersten Autos. 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