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E_1939_Zeitung_Nr.019

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Automobil-Bevne — N°

Automobil-Bevne — N° 19 Der grösste Rasierapparat der Welt Auf der New Yorker Weltausstellung wird ein elektrischer Rasierapparat zu sehen sein, der selbst dem Riesen Goliath zu unhandlich gewesen wäre: er hat eine Länge von 3,65 m und eine Breite von 1,20 m. Es handelt sich keineswegs um eine Atrappe, sondern um einen in allen Einzelheiten seinen kleineren Kollegen nachgebildeten Apparat, der an der Decke einer Ausstellungshalle befestigt und un- • unterbrochen in Aktion sein wird, um, da er an einer Seite aufgeschnitten ist, dem Publikum "genau die Funktionen eines derartigen Apparats zu demonstrieren. In der gleichen Halle wird ein Museum der Rasierapparate aller Zeiten ausgestellt sein, beginnend mit den Obsididnmessern der Steinzeitmänner, den Bronzemessern der Romer, den gleichfalls bronzenen eigenartigen Rasierinstrumenten der Chinesen bis zu den modernsten Apparaten. cpr. Ein Wintersportparadies auf der Neuyorker Weltausstellung Obzwar die Neuyorker Weltausstellung Ende April eröffnet wird, wird sie doch Gelegenheit zur Ausübung der verschiedensten Wintersportarten bieten. Im Vergnügungspark wird eine riesige künstliche Eisfläche für Schlittschuhläufer eingerichtet, eine Rodelbahn von 50 Meter Länge und Kleine Superlative einer Höhendifferenz von etwa 15 Metern wird mit mehreren schwierigen Kurven dem Publikum zur Verfügung stehen, und von einer künslichen Sprungschanze werden Professionals waghalsige Skisprünge vorführen. Mehr Wintersport auf einmal kann man wirklich nicht verlangen — im Sommer und für 25 Cents Eintritt! Ein Verkehrsunfall ... Seine Majestät der Kaiser Bao Den und der französische General-Gouverneur fuhren, auf einer Inspektionsreise begriffen, auf einer den Landstrassen von Hinterindien im Auto dahin, als ein Panther sich unter die Räder des Wagens stürzte. Der' Kaiser und der Gouverneur fühlten einen heftigen Ruck und mussten halten. Der Panther aber erwies sich widerstandsfähiger als ein Fussgänger auf den Strossen der Stadt. Er hatte noch genug Kraft, obwohl stark verwundet, ins Dickicht zu flüchten. Da das Auto kein bewaffnetes Geleit hatte, wollte man aus Vorsicht denselben dorthin nicht weiter verfolgen. - Die Jagd nach wilden Tieren durch das Ueberfahren fordert übrigens täglich immer mehr Opfer in den Gegenden von Hinterindien, die jüngst erst wegbar gemacht worden sind. Tiger und Panther kommen ruhmlos um. Nur der Elefant bleibt im Vorteil bei diesem originellen Treffen. R.B. Ftfiseh-Vorfährnng eines Boxkampfes tatKino Durch Zusammenwirken der Gaumont-Bntish- Filmgesellschaft, der Britischen Rundspruch-Gesellschaft und der Baird-Fernsehwerke wird am 23. Februar in zwei der grössten Londoner Kinos eine Darbietung stattfinden, die nach Aussage der Fachleute eine neue Epoche in der Entwicklung der Fernseh-Uebertragung einleitet. Zur Vorführung gelangt die Wiedergabe des gleichzeitig in der Harringay-Arena stattfindenden Boxkampfes zwischen Eric Boon und Arthur Danahar; zum ersten Male wird ein von den Baird-Ingenieuren erfundener Doppel-Projektor verwendet, der diese Vorführung überhaupt erst ermöglicht. In Zukunft wird jetzt das Publikum gegen Eintritt .zu derartigen Kino-Fernsehvorstellungen zugelassen werden, wodurch nunmehr jedermann, der das Eintrittsgeld fürs Kino erschwingen kann, von den Fortschritten der Fernsehtechnik profitieren wird. Andere Londoner Kinos werden zur Zeit bereits gleichfalls mit den dafür notwendigen Apparaturen ausgerüstet, so dass man damit rech* nen kann, dass in einer nahen Zukunft in London rund zweihundert Lichtspieltheater für Fernsehvorführungen auf der grossen Kinoleinwand eingerichtet sein werden. Taschenuhr für Goliath Im Schaufenster eines Genfer Uhrengeschäftes ist eine «Taschenuhr» ausgestellt, die zweifellos Ben Akibas alten Spruch «Alles schon dagewesen!» Lügen straft. Die Uhr, deren Zweck es ist, dem Publikum einmal in allen Einzelheiten das normale Funktionieren einer Taschenuhr vorzuführen, hat einen Durchmesser von nicht weniger als 55 Zentimeter und wiegt sage und schreibe 135 Po, wovon 75 Kilo allein auf das Werk entfallen. Um einen Begriff von den Dimensionen der Einzelteile zu geben, sei nur erwähnt, dass die Feder eine Länge von 6 Meter besitzt und eine Kraft von 40 kg ausübt. Ein Mord nach 238 Jahren aufgedeckt Bei Erdarbeiten, die in diesen Tagen an den alten Befestigungsmauern in Rochefort ausgeführt wurden, entdeckte man das Skelett eines schmächtigen älteren Mannes, dem die Schädeldecke mit einem - Stück Blei zertrümmert worden war. Die Recherchen haben ergeben, dass es sich anscheinend um einen Festungsarbeiter handelt, der im Jahre 1700 von seinen Kollegen umgebracht worden war. Sprach Wenn auf dem Markte die Weisheit feil ein jeder ausposaunt sein Teil, dann schweige. Doch wenn in Zeiten schwerer Not der Beste zu verstummen droht, dann rede! Wenn was wirklich gut und recht verlästert wird als schlimm und schlecht, dann schweige. Doch wenn, was schlecht des Guten Schein sich täuschend leiht, dann sage: Nein und rede! Paul Frima. 5* WORINOCfT das neuzeitliche Motorboot aus der Tachtwerft Walter Bosch, Kilchberg (Zeh.) Zu besichtigen am Stand Nr. 248 (Galerie) Auto-Salon Genf 1939 Besucht Algerien und Tunesien! ALGERIEN In Z Tagen: Marseille-Algier-Bou-Saada die Oase am Eingang der Wüste Preis mir Fr. S. 135.- In 10 Tagem Marseille-Algier, die Schluchten der Chiffa, die Oasen Bon Saada und Biskra die römischen Ruinen von Timgad Preis ab Fr. S. 240— In 14 Tagen: Reise nach dem Süden Algeriens mit seinen malerischen und sonnigen- Oasen Touggourt, Ouargla, Ghardaia und Djelfa Preis ab Marseille fr. S. 450.- TUNESIEN In 12 Tagen: Mit Besuch von Tunis, Sousse, Kairouan, die heilige Stadt der Mohammedaner, die Oasen von Tozeur, Gäbet und Sfax, und das römische Kolosseum von El Djem Preis ab Marseille Fr. S. 220.- In allen Preisen sind inbegriffen die Meerüberfahrten von Marseille nach Nord-Afrika und zurück AUSKUNFT, Prospekte u. Billette bei allen Reisebureaux der Schweiz Die Ostereier der S EVA! Kaum begönnen — und schon ist der Los-Verkauf von Seva 9 in vollem Gange! Kein Wunder also, dass wir uns jetzt schön anschicken, die prächtigen Seva-Oster-Eier vorzubereiten. So steht auch die. Bekanntgabe des ' - - '•' Ziehungs-Tages unmittelbar bevor. Die Ziehung findet im April statt! Sie wissen, dass bei Seva 8 wieder Unzählige ihre Lose zu spät bestellten. Wie wär's also, wenn Sie einen Teil Ihres Februar-Verdienstes äpz ten, sich jetzt schon einzudecken?- Dann haben Sie die Gewissheit, das Glück rechtzeitig beim Schöpfe gefasst zu haben. ' " Eine TO-Los-Serie enthält wiederum zumindest einen sicheren Treffer und 9 weitere Chancen; Bestellen Sie also solch eine Glücks-Serie mit einigen Freunden noch heute! Das grosse Los der Seva 8 wurde von 12 Serienkäufern gemeinsam gewonnen. Bedenken Sie, was man mit einem der Haupttreffer - von dem ersten Treffer von Fr. 100000.— gar nicht zu reden - nicht.alles beginnen könnte. ' 1 Los Fr. 5.— (eine 10-Los-Serie, mit sicherem Treffer,' Fr. 50.—) plus 40 Cts. für Porto auf Postcheck III10026-Adr. :Seva-Lotterie,Genfergassel5, Bern. (Bei Vorbestellung der Ziehungsliste 30 Cts. mehr). Löse auch bei den bernischen Banken sowie Privatbahnstationen erhältlich. : ; Verlag. Druck und Cliches: HALLWAG A.-&. Bern. Für wirkungsvolle Inserate: Hallwag-Clichis I

N° 19 —' SAMSTAG, 4. MÄM 1Ü39 Schweizerische Randschan Die Motorlastwagen-Vorlage marschiert! Bekanntlich wünscht der Bundesrat eine baldige Behandlung der Vorlage über die sofortige Vermehrung der anmeetauglichen Motorlastwagen durch die am 20. März beginnende Friäihjahrssession. Die Priorität für das neue Geschäft steht dem Nationalrat zu. Das der kantonale Baudirektor, Regierungsrat Bureau der eidgenössischen Räte hat fol-Grimmgende Kommissionen bestellt: des Strassenverkehrs einsetzt, Verständnis abermals tatkräftig für die Interessen Nationalrat: Feldmann (Bern), Billieux entgegenbringen und ihr seine Zustimmung (Bern), Grimm (Bern), Grünefelder (St. Gallen), Kuntschen (Wallis), Herzog (Basel), nicht versagen. Junod (Waadt), Meyer (Zug), Müller (Aarberg), Pfister (Winterthur), Stöokli (Luzero), Tränpy (Glaras) und Wüthrich (Zürich). Eine Untersuchung der bernischen Dekretsbahnen. Ständerat: Käser (Schaffhausen), Bosset (Waadt), Fricker (Aargau), Mouttet (Bern), Pfister (Thurgau), Piller (Freiburg) und Vieli (Graubünden). Die Kommissionspräsidenten Feldmann und Käser haben die beiden Kommissionen zu einer gemeinsamen Sitzung auf den 8. März nach Bern berufen. Nach der allgemeinen Besprechung der Vorlage werden die Kommissionen für die Einzelberatung getrennt tagen. PBB«»»n4 Notfiz« Der Kanton Bern motorisiert die Schneeräumung Das gegenwärtige, aus dem Jahr 1934 stammende bernische Strassenbaugesetz regelt die Schneeräumung auf den Staatsstrassen in der Weise, däss es diese Aufgabe den Gemeinden zuweist. In der Praxis offenbarten sich jedoch bald gewisse Mängel und nicht ohne Grund beschwerten sich die Automobilisten darüber, däss diese Artder Lösung den Bedürfnissen des modernen Verkehrs nur ungenügend Rechnung zu tragen imstande sei. Vorstellungen bei den Kreis-Ofoeringenieuren mussten erfolglos bleiben, denn mit Recht konnten sie sich bei derartigen Demarchen darauf berufen, der Fehler liege am Gesetz selbst. Womit nun allerdings den Strassenbenützern wiederum nicht gedient war. Um so mehr Genugtuung wird deshalb in deren Kreisen — namentlich nach den nicht durchwegs erbaulichen Erfahrungen mit der Sdineeräumung „während..des vergangenen Winters'— die Kund^ei hervorrufen, dass es nun in dieser Angelegenheit einen Schritt vorwärts gehen soll, nachdem die kantonalen Behörden selbst schon vor einigen Wochen die Berechtigung der von dieser Seite eingegangenen Klagen anerkannt und eine Aenderung des gegenwärtigen Zustandes in Aussicht gestellt hatten.- Heute nun ist es soweit: der Regierungsrat unterbreitet dem Grossen Rat den Vorschlag zur Revision des in Betracht fallenden Artikels des Strassenbaugesetzes in dem Sinne, dass inskünftig die Schneeräumung auf den Durchgangsstrassen auf einer neuen organisatorischen und finanziellen Basis erfolgen soll. Bereits in der am 13^ März beginnenden Parlamentssession hofft man die Kommission bestellen zu können, womit die Möglichkeit gegeben wäre, das neue Regime auf den kommenden Winter hin in Wirksamkeit treten zu lassen, sofern dem regierungsrätlichen Projekt keine Opposition erwächst. Um die Einzeilheiten dieses Vorschlages zu skizzieren: an Stelle der bisherigen Schneepflüge mit Pferdetraktion, die sowohl nach der Tiefe wie nach der Breite keine ausreichende Fahrspur freizulegen vermochten, werden für die Schneeräumung, einstweilen freilich nur auf den rund 600 km Durchgangsstrassen, motorisierte Schneepflüge eingesetzt (womit man übrigens bereits wahrend des laufenden Winters sowohl im Jura als auch im Oberland günstige Erfahrungen gesammelt hat). Auf seine eigenen Kosten schafft der Staat die erforderlichen Schneepflüge und Werkzeuge an; die Arbeit selbst übergibt er örtlich gutgelegenen Lastwagen- oder Traktorenbesitzern, deren Pflichten vertraglich geordnet werden. Unter anderem unterstehen sie bei der Schneeräumung der Leitung der staatlichen Strassenibauorgane. Rechnet man pro Oberingenieurkreis mit 3-4 solcher Aggregate, was ausreichen sollte, so bedingt diese Anschaffung bei 5.Ingenieurkreisen und einem Preis von rund 3600 Fr. pro Schneepflug eine einmalige Aufwendung von rund 60.000 Fr. Darüber, ob eine solche Ausgabe sich rechtfertigen lasse, ,is"t angesichts der Bedeutung . einer einwandfreien Schneerätrmung für die Sicherheit der Strasse kein Wort weiter zu verlieren. Schwierigkeiten wird die Verbuchung dieses Betrags auch keine bereiten, kann sie doch dem Konto des Automobilsteuerertrags belastet werden. Ohne eine Heranziehung der Gemeinden an die Betriebskosten kommt man dabei nicht aus, weil «die Spesen rasch ins dicke Tuch gehen. Vorgesehen ist deshalb eine Teilung Zwischen Staat und Gemeinde je zur Hälfte, doch kann der Kanton gegenüber Gemeinden in gebirgigen Gegenden, für welche dieser VerteÜungsmodus eine unverhältnismässig hohe Belastung bedeuten würde, eine Ermässigung ihres Beitrages eintreten lassen. Hoffen wir, der Grosse Rat werde dieser dringend notwendigen Neuerung, womit sich Der Kanton Bern ist derjenige Landesteil der Schweiz, der das gröeste bisher noch nicht verstaatlichte Eisenbahnnetz besitzt. Die Betrieibslänge aller bernischen Privatbahnen stellt sich auf rund 850 km, wovon etwas, mehr als 670 km ,auf heroischem Boden liegen. Die finanziellen Engagements, die Kanton und Kantonalbank in Form von Subventionsaktien, Obligationen, Vorschüssen usw. im Laufe der Zeit eingegangen sind, betragen gegen 170 Millionen Franken, die aus allgemeinen Steuermitteln zu deckenden Zinsdefizite jährlich 7 Millionen Franken. Nachdem das eidgenössische Gesetz betreffend die Wiederaufrichtung notleidender Privatbahnen bis zur Differenzenbereinigung fortgeschritten ist — der Nationalrat will zum Zwecke der Sanierung 150 Millionen bereitstellen — sieht sich die .bernische Eisenbahndirektion heute ver- anlasst, die Frage der Hilfswürdjgkeit der einzelnen bernischen' Bahnunternehmungen genau abzuklären. Zu diesem Zweck wurde eine Kömmiesion eingesetzt; bestehend aus den Herren Hürlimann, Direktor der Frauenfeld-Wil-Bahn, Prof. Marbach, Bern, Remy, 'Direktor der Greyerzer- Bahnen, Vogler, Direktor der Mittelthurgau-Bahn und Prof. Volmar, Direktor der BLS. Es ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass die bernische Regierung die sogenannten Dekretsbahnen, bereits im Jahre 1923 untersuchen Hess. Schon damals musste man feststellen, dass einzelne bernischen Bahnen « konkursreif » seien öder' dass ihre Erstellung zum mindesten ein «etsenbahnpolitischer Missgriff> war. Wir lesen im, Bericht vom März 1923: cEs wurden Subventionen für Unternehmungen bewilligt, welche das Prädikat der Wirtschaftlichkeit nicht beanspruchen konnten. Man hat den Eindruck, dass die Experten öfters nur zu leicht zum Schluss kamen-, ein projektiertes Unternehmen sei wirtschaftlich und deshalb de« Baues würdig.» Leider-haben es die bernischen Behörden bei diesen Feststellungen bewenden Jassen, ohne die praktischen .Nutzanwendungen zu ziehen, Sie haben ihre frühere large Eisenbahnpolitik 1 , fortgesetzt und durch zahlreiche Zuschüsse' Bahnen Sie Existenz gesichert*,".die genjiiss^jenien}-&$t\gh\/ ypm -glrz., 1923 zum^jornr hereiS .aöI" üRwirUcbaftiicl ./fSfetrachtet JweMeif mussten. Um so mehr.ist • ea "fiiin z^' bsgrüsaea, dass die bernischen Dekretsbahnen * erneut 'einer Prüfung unterzogen werden* Per Standpunkt der Wirtschaftlichkeit mws bei der neuen Lösung der- Deikretsbahnen-rFrage entscheidend sein.... Die von der bernischen Eisenbahndirektion eingesetzte ; Kommission' hat der steuerzahlenden Oeffentlichkeit dafür Gewähr zu bieten, da&s die vorgesehenen Bundessubventionen tiur an solch* Bahnen verteilt werden, die wirklich lebensfähig und sowohl In volkswirtschaftlicher wie auch in militärischer Beziehung wichtig sind. Von einer «Bundesarmenpflege» der heroischen Dekretsbahnen datf .jedenfalls nicht die Rede sein. Nur so haben di«! eisenbahnpolitischen Begehren des Kantons Bern, wie sie in" der-Eingabe •vom 18. August 1933' zuhanden des Bundesrates •formuliert wurden, ihre Berechtigung. • Nicht lebensfähige und militärisch i unwichtige Bahnlinien müssen stillgelegt werden und .sind durch wirtschaftliche Automobillinien zu ersetzen. Man kann •und darf heute die Erfährungen, wie sie in dieser Beziehung im Ausland,. besonders in Frankreich, gemacht wurden, nicht missachten. Da an der Spitze der berniechen Eisenbahn- Direktion «ur Zeit eine weitblickende Persönlichkeit steht, ist die Hoffnung berechtigt, dass diesmal, auch bei uns die Losung der Ersatzfrage von unwirtschaftlichen Bahnen durch Automobillinien entscheidend sefordert wird. Benzinverkäufe der USA auf neuer Rekordhöhe AUTOMOBIL-REVÜE Exportsteigerung um 31%. Was die Leute vom Bau vorgeahnt, das ist eingetroffen: das amerikanische Benzingeschäft hat während des Jahres 1938 mit einem Gesamtabsatz von 57119S 000 Barrels einen neuen Rekordstand erreicht. Entfällt der Löwenanteil davon auch auf •das Inlandsgeschäft, das mit 521657 000 Barrels eine Zunahme Um 0,5% verzeichnet, so hat zur Steigerung lies Gesamtabsatzes um 2,5% doch in erster Linie der Export, beigetragen, der um 31,1% auf 50198 000 Barrels angewachsen ist Amerikas Reifenumsatz 1938: über 42 M11I. Stück. Für den laufenden Verbrauch wurden in den TJ.S.A. während des vergangenen Jahres rund 30.300.000 Pneus abgesetzt, eine Ziffer, welche die früher angestellten Schätzungen bei weitem übertrifft Der amerikanische Gesamtumsatz an Reifen belief sich 1938 auf 42.395.000 Einheiten, wovon 11.500 000 auf die Ausrüstung fabrikneuer Wagen, 1.048.000 auf den Export und 29.850 000 auf Ersatzansehaffungen entfielen. Die Tatsache, dass gerade -die letztgenannte, Art von Verkäufen einen völlif unerwarteten Umfänj angenommen haben, bestärkt 'die' In düstriekreise in der Hoffnung, der Aufschwung' werde auch während des laufenden Jahres anhalten und Käufe von Ersatzreifen bis in die Nähe der 32-Millionengrenze steigern. Im übrigen veranschlagt man die Zahl der für die erstmalige Ausstattung neuer Wagen erforderlichen Pneus für 1939 auf 16 Millionen, gegen 11,5 MilL im Jahr 1938 und 22,6 MilL 1937. SALON DE L'AUTOMOBILE HOTELS- RESTAURANTS SPECTACLES RESTAURANT DU SALON Hotel sur la galerie. 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