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E_1939_Zeitung_Nr.023

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sich im täglichen

sich im täglichen Verkehrsleben letzte Vorsicht zur ständigen Pflicht machen müssen, wenn sie nicht überhaupt besser die Hände vom Volant lassen. Für die Ermittlung der Reaktionsgeschwindigkeit verwendete die amerikanische Versicherungsgesellschaft, welch© gemeinsam mit den New Yorker Polizeibehörden Versuche nach dieser Richtung hin anstellte, eine höchst einfache Apparatur. Der < Kandidat > pflanzt sich an einen Tisch, wobei sein rechter Fuss auf einem den Gashebel verkörpernden Knopf ruht, neben dem ein richtiggehendes Bremspedal angeordnet ist. Auf dem Tisch bewegt sich, an einem Laufband befestigt, ein kleines Auto, das auf eine Verkehrsampel zufährt Sobald nun der c Prüfungsexperte» das grüne Licht des Signals auf rot umschaltet, setzt sich der Zeiger einer Stoppuhr in Bewegung; er wird aber in dem Augenblick arretiert, da der Prüfling die Bremse in Aktion setzt. Worauf sich von der Stoppuhr ohne weiteres die Zeit ablesen lässt, welche zwischen dem Aufleuchten des Signals und dem Beginn des Bremsens verflossen ist, mit andern Worten also die Reaktionszeit. Dreimal hat jeder < Kandidat > diese Prozedur über sich ergehen zu lassen, dann werden die Ergebnisse auf einer Karte eingetragen^ die obendrein noch folgende Zusammenstellung enthält: Sek. 32km 48km 64km 80km 96km 112 128 km Meter V» 1,25 1,68 2,24 2,81" 3,36 3,85 4,47 V« 2,24 3,36 4,47 5,60 6,71 7,83 8,95 V» 3,36 5,00 6,71 8,93 10,00 11,79 13,42 V, 4,47 6,71 8,95 11,2 13,42 15,66 17,90 5 / 8 5,60 8,39 11,2 13,98 16,78 18,20 22,36 */» 6,71 10,00 13,42 16,78 20,13 23,49 26,84 7 / 8 7,83 11,8 15,66 19,57 23,49 27,4 31,31 Bremswege: m = 6,71 15,00 26,84 41,92 60,39 82,20 107,36 F E U I L L E T O N Rätsel um Muriel. Roman von Johann Friedrich. 22. Fortsetzung. «Ich habe Ihren Gatten gesprochen, Mistress d'Andrade », flüstert Sir Andrew. « Er hat eine Konferenz vor und erwies mir die Ehre, Sie meinem Schütze anzuvertrauen. Wenn es Ihnen recht ist —> Ein Blick aus Muriels Augen lässt sein Herz höher schlagen. t Treffen wir uns um sieben Uhr im Zirkus Farroll am Stalleingang», bestimmt sie. « Dann können wir weiter sehen.» Sir Andrew verbeugt sich beglückt Er kann unmöglich ahnen, dass Charles seinen Schutz für Muriel gerade für die Zeit zwischen fünf und sieben Uhr gewünscht hat und Muriel selbst will ihre telefonisch vereinbarte Unterredung lieber vor dem Rendezvous mit Law erledigen, der zwar gern auch den Nachmittag noch ausgenutzt hätte, der aber um keinen Preis aufdringlich erscheinen will. — Mit tiefen Bücklingen geleitet der Juwelier seine Kunden zum Wagen des Radschas, der sie alle drei ins Hotel zurückbringt VIII. Ein verpasstes Rendez-vous. « Sie können das Drahtseil in der Zirkuskuppel aufspannen >, erklärt der bleiche Mann mit den breiten Schultern und sieht Direktor Farroll erwartungsvoll an, der seinerseits nervös auf seine Armbanduhr blickt. «Sie brauchen nicht einmal ein Fangnetz darunter zu breiten, ich bin absolut sicher. Statt einer Balancestange halte ich im rech- Nichts Einfacheres für den Geprüften, als anhand dieser Tabelle den Gesamtbremsweg zu errechnen, dessen Komponenten die während der Reaktionszeit zurückgelegte Strecke plus eigentlicher Bremsweg des Wagens bilden. Eine Einschränkung muss allerdings dabei angebracht werden: die als Mittelwerte angegebenen Bremsstrecken gelten nur für trockene Strassen und unter der Voraussetzung, dass der Wagen mit modernen Bremsen versehen ist. So oder so fährt man sicher bei der Befolgung der alten Regel, wonach man einen Abstand von so viel Metern wahren sollte, als der Geschwindigkeitsmesser Stundenkilometer anzeigt. Um die Sache mit dem Gesamtbremsweg an einem kleinen Exempel zu veranschaulichen : gehen wir von der Annahme aus, ein Fahrer nähere sich bei trockener, ebener Strasse mit einer Geschwindigkeit von 48 km/St, einem Verkehrssignal, nehmen wir weiter an, die Ampel schalte in diesem Augenblick auf rot. um. Vom Zeitpunkt der Wahrnehmung des Gesperrtzeichens bis zur Betätigung der Bremse durchmisst der Fahrer, selbst wenn er nur eine Reaktionszeit von 5/8 Sekunden benötigt, eine Strecke von 8,4 m. Jetzt erst treten die Bremsen in Funktion; bis der Wagen zum Stillstand kommt, hat er bei dem angegebenen Tempo weitere 15 m zurückgelegt Anders ausgedrückt: der Fahrer wird im besten Fall mit einer totalen Bremsstrecke von 23,4 m rechnen müssen. Wir können deshalb nicht umhin, einem jeden die oben wiedergegebene Tabelle zum angelegentlichen Studium zu empfehlen, denn AKTUELLES Julierfrequenz Im Februar. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr hält an. Wie schon während der beiden vorhergehenden Monate hat sich die Frequenzkurve des Juliers, dieser einzigen ganzjährigen Nord-Südverbindung über die Alpen, auch im Februar wieder in absteigender Richtung bewegt. Ueberquerten im gleichen Monat des Vorjahres insgesamt 2310 Motorfahrzeuge den Pass, so sank deren Zahl heuer auf 2026, wobei sich im einzelnen folgendes Bild ergab: Fahrzeuge aus: 1939 1938 dem Kanton Graubünden 610 593 der übrigen Schweiz 753 555 dem Ausland 663 1162 Total 2026 2310 Nach dieser Zusammenstellung haben somit die schweizerischen Fahrzeuge nicht nur absolut, sondern auch relativ eine Zunahme zu verzeichnen : der Anteil der btindnerischen Wagen ist von 25,6% auf 30,1%, jener der Fahrzeuge aus der übrigen Schweiz von 24 auf 37 % angewachsen. Die Kehrseite der Medaille bildet allerdings ein Rückgang in der Quote der Fahrzeuge mit fremdem Nationalitätenschild, und zwar hat dieser Schrumpfungsprozess einen derartigen Umfang angenommen, dass auch die Steigerung des schweizerischen Kontingents um 215 Einheiten nicht ausreichte, um den Ausfall wettzumachen. Von 50 % im Februar 1938 hat sich das Betreffnis der Ausländer auf 32,7 % vermindert Nun — die Frage einer Strassenverbindung' Glarus-Graubünden ist trotz diesem - Vei^ schleppungsmanöver ja noch nicht endgültig erledigt: Vorerst wird sich nun die nationalrätliche Kommission und dann das Plenum der beiden eidg. Räte mit der Sache zu befassen haben. Es geht weiterhin um die militärische Verteidigung des Kantons Graubünden, und wenn die Bündner über den eigenen Kirchturm wirklich nicht mehr hinaussehen, so erinnern sich hoffentlich die Vertreter der übrigen 21 Kantone — im Interesse des Landes — der denkwürdigen Bündner Geschichte, die mehr als einmal den Wert einer sichern Innenverbindung dargetan ! Einer in jeder Fahrrichtung leistungsfähigen Prageistrasse aber kommt, gerade im Hinblick auf die Umgestaltung der politischen Verhältnisse in Mitteleuropa, grösste Bedeutung zu. Den verantwortungsbewussten Bürger jedenfalls können die in Lugano gefassten Beschlüsse nicht befriedigen. Bang stellt er sich die Frage, ob wir uns solche Halbheiten mit gutem Gewissen wirklich noch leisten dürfen, ob wirklich irgendwer die Verantwortung dafür übernehmen kann, dass Landesinteressen in einem Wust von Lokalpatriotismus verschwinden. Seines Erachtens hat das Gelöbnis des Bundesrates, alles zu tun und nichts zu versäumen, um die Verteidigung unserer nationalen Selbständigkeit und Unabhängigkeit bis zum äussersten erreichbaren Grade auszubauen und sicherzustellen, auch für die Standesvertreter, und zwar ohne Rücksicht auf deren Kantonszugehörigkeit Geltung! -Wyten Arm meine Tochter, im linken meine Frau. Unser Auftreten ist die Sensation, die Ihnen noch fehlt, Herr Direktor.» t Aber mein Programm ist komplett», versichert Artus Farroll kühl. « Der Agent hätte mich nicht zu Ihnen geschickt, wenn Sie keine Vakanz hätten », behauptet der Artist und seine Augen betteln. «Ich war wochenlang krank, Direktor, ich habe so bestimmt gehofft, bei Ihnen anzukommen. > « Man sieht Ihnen an, dass Sie noch nicht auf der Höhe sind », Farrolls Stimme klingt bedauernd, «Sie müssen selbst zugeben, dass es gewissenlos wäre, Sie am hohen Seil auftreten zu lassen. Wollen Sie denn mit Gewalt Ihre ganze Familie ausrotten ? > Der scherzhafte Ton verfehlte seinen Zweck. c Ich will sie nur ernähren >, antwortet der Artist plötzlich ganz bescheiden. « Tja», Direktor Farroll kämpft mit sich" selbst, seineai .Mitgefühl und der Eile, die er hat, diese Unterhaltung zu beendigen. < Wissen Sie, wenn Sie vorläufig mit einer Stallmeisterstelle zufrieden wären. Sie verstehen mich, Sie sind doch ein alter Zirkusartist, ich meine so als Mädchen für alles. Nur für den Uebergang natürlich, damit Sie zu Kräften kommen. Später können Sie ja dann wieder in Ihrer Nummer auftreten. » «Ich bin mit allem einverstanden», erklärt der Besucher beglückt, t Ich fühle ja selbst, dass ich noch nicht so ganz in Schuss bin. Wenn ich nur Zirkusluft atmen und etwas verdienen kann.» « Na also! » lächelt Farrofl. Er ist froh, die Sache so glücklich geordnet zu haben, denn es widerspricht seiner Natur, jemanden vom Bau ohne Hilfe wegzuschicken. Er nennt noch schnell eine Monatsgage nicht sehr AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 10. MÄRZ 1939. — N° 23 schon eine kurze Ueberlegung lehrt dass der Automobilist gut beraten ist, wenn er sich's zur Gewohnheit macht seinem Bremsweg stets noch etwas zuzugeben, noch etwas mehr sogar, weil auch die Reaktionszeit, die in jedem Fall eine gewisse zusätzliche Strecke erfordert, mit in Rechnung gestellt werden will und muss. Wie steht's mit der Rawylstrasse? Eine Interpellation im Walliser Grossen Rat. Einstweilen wenig Aussicht auf den Bau dieser Verbindung. Pläne für neue Alpenstrassen mit und ohne Tunnelanlagen sind in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden geschossen. Zu diesen Projekten, wofür sich zwar fast immer triftige und stichhaltige Gründe ins Feld führen lassen, deren Finanzierungsmöglichkeiten aber meist unabgeklärt bleiben, gehört auch jenes für eine Rawylstrasse, deren Befürworter in erster Linie mit militärischen Argumenten operieren. In der letzten Sitzung des Walliser Grossen Rates hatte nun die Regierung eine Interpellation darüber zu beantworten, wie weit die Angelegenheit gediehen sei. Dabei erklärte Staatsrat Anthamatten, dass der Regierungsrat die Prüfung des Projektes fortsetze und zu diesem Zwecke mit den bernischen Behörden Fühlung genommen habe. Die Verwirklichung hänge in erster Linie vom Kanton Bern ab, doch hege man dort nicht die Absicht, an den Bau einer Rawylstrasse heranzutreten, bevor die Sustenstrasse beendigt sei. Wenn auch das Wallis den Plan nicht aus den Augen verliere, führte der Vertreter der Regierung weiter aus, so machen sich angesichts der Kostenfrage doch gewisse Hemmungen geltend. Nach dieser Feststellung zu schliessen mag somit noch viel Wasser die Rhone hinabfliessen, bis das Rawylstrassenprojekt vor allem finanziell soweit herangereift ist, dass an dessen Ausführung geschritten werden kann. Sind diese Entscheide zu verantworten ? , Schluss von Seite 1. hoch, doch der Besucher kennt sich aus und weiss, dass er nicht ausgenutzt werden soll. Er bedankt sich und steht auf. FarroLl, immer mit einem Auge am Zifferblatt der Uhr, entlässt ihn mit ein paar freundlichen Worten. Wenn er will, kann er sich gleich im Zirkus umsehen, damit er den Schauplatz seiner Tätigkeit kennen lernt. Sobald der Mann hinaus ist, wechselt der Gesichtsausdruck Farrolls vom Jovialen ins Grüblerische. Die Unterhaltung, die ihm bevorsteht, macht ihm etwas Kopfzerbrechen, er liebt es nicht, geschäftlich mit Frauen zu tun zu haben. Trotzdem verlässt er Punkt fünf Uhr sein Büro und beginnt einen Rundgang durch den Zirkus, soweit er dem Publikum zugänglich ist. Irgendwo wird er schon auf seine Besucherin treffen. Muriel ist in einem schlichten Nachmittagskostüm, als sie ebenfalls genau um fünf Uhr zu Fuss am Zirkus Farroll eintrifft. Sie kommt zu dem telefonisch vereinbarten Rettdez-vous, ohne zu wissen, wer ihr Partner sein wird. Sie kennt nur den ungefähren Ort des Zusammentreffens, aber sie weiss, dass der Mann, der sie angerufen hat, auch Mittel und Wege finden wird, ihre Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Mit harmlosem Gesicht geht sie am verschlafenen Portier vorbei durch den Lieferanteneingang ins Gebäude. Dabei passt sie sehr genau auf, um irgendwo ein Zeichen zu entdecken, das für sie bestimmt sein könnte. Denn sie weiss, dass sie ebensogut von einem Stallburschen wie von einem Clown oder chinesischen Gaukler erwartet werden kann. Das Zirkusmilieu lässt ihrer Phantasie weitesten Spielraum. Am Eingang zum Stall giesst ein vertrottelter Bereiter einen Trinkeimer fast über ihre Füsse. Ist dies das erwartete Signal ? Muriel verzögert den Schritt. Aber der Kerl Das Bedenklichste am Luganeser-Beschluss der ständerätlichen Kommission ist nicht das Offenlassen der Trassewahl, sondern der Zeitverlust, der nun unweigerlich eintreten wird. Ob wohl die sechs Herren im Ernstfälle die Verantwortung für . ihren unsere Landesverteidigung an einer der gefährlichsten Stellen schwächenden Entscheid zu übernehmen gewillt sind ? Und selbst wenn, was hülfe das in jener Stunde ? Bedauerlich erscheint ferner, dass sogar die Bundesvertreter nicht mit der notwendigen Festigkeit und Unerbittlichkeit ihre Vorlage vertreten zu haben scheinen. Jedenfalls behauptet die Bündnerpresse, die regierungsrätliche Eingabe sei derart begründet gewesen, dass in einer öffentlichen Diskussion sowohl Bundesrat als Generalstab schwer hätten, dagegen aufzukommen. Sei dem, wie ihm wolle : Für den Bürger lautet die Frage sehr einfach — Wer entscheidet über die Belange unserer Landesverteidigung, Generalstabsabteilung und Bundesrat oder eine kantonale Regierung ? Nicht minder unerfreulich ist auch der m Lugano gefasste Beschluss bezüglich Ausbau des Prageis. Vorgesehn war — auf Grund von Bodenverbesserungskrediten — die Erstellung eines 4,6 m breiten, wintersichern Gütersträjschens, dessen effektive Fahrbahn genau 4 m betragen würde. Dem bundesrätlichen Vorschlag liegt wohl die Annahme zugrunde, es lasse sich via Klausen ja leicht ein Einbahnverkehr durchführen, also etwa Schwyz- Glarus über den Pragel in west-östlicher, und Glarus-AItdorf via Klausen in ost-westlicher Fahrrichtung oder gerade umgekehrt Dass die vorgesehene Strassenbaute trotz der projektierten zahlreichen Ausweichstellen völlig ungenügend, bedarf kaum mehr einer langen Begründung. Immerhin sei einmal mehr an die von Napoleon erstellte 7—8 m breite Simplonstrasse, an die im 17. Jahrhundert gebauten Juraübergänge von ebenfalls 7 und mehr Meter Breite, vor allem aber an die neu erstellten und weiter in Bau begriffenen alpinen Militärstrassen in der heutigen deutschen Ostmark, in den Dolomiten und zwischen Genfersee und Nizza erinnert. Wenn Bundespräsident Etter, Bundesrat Obrecht und der Generalstabschef von der Verantwortbarkeit einer 4 m breiten Prageistrasse sprechen, dann dürfte das eher finanziell als militärisch auszulegen sein. Doch selbst so betrachtet, wird man ein ungutes Gefühl nicht los — heisst es nicht in der bundesrätlichen Botschaft über die Verstärkung der Landesverteidigung irgendwo: « Die grössten Geldopfer fallen nicht ins Gewicht gegenüber dem grenzenlosen Elend eines Krieges!» sieht sie nur mit frecher Aufdringlichkeit an. Sie macht, dass sie weiterkommt. Plötzlich im Elefantenstall tritt hinter einem riesigen Dickhäuter ein kleiner, korpulenter Herr mit schwabblichten Gesichtszügen hervor. Murtel erinnert sich an ihn, sie hat ihn vor Aguillars Garderobe getroffen. Wie er hier auftaucht, fühlt sie sofort instinktiv, dass er der Mann ist, den sie erwartet. < Er hat also doch wirklich gehorcht», denkt sie flüchtig. Artus Farroll verneigt sich. Seine Züge sind verbindlich, einladend, er straht Entgegenkommen aus. « Ah, Ma'am », sagt er anscheinend voll Wiedersehensfreude in seinem akzentlosen Englisch, «ich sehe, mein Unternehmen hat Ihren Beifall gefunden. Sie beehren mich wieder. Das freut mich aufrichtig. > < Die Vorstellung neulich war fabelhaft», lächelt Muriel zurück, während ihre Augen den kleinen Mann prüfend abtasten, < ich war wirklich begeistert, Herr Direktor. Aber nun wollte ich mir auch einmal Ihre Tiere in der Nähe ansehen. Sie sind so interessant. > « Ja, die Tiere !» schwärmt Farroll. « Sie sind wirklich der Stolz meines Zirkus und mir persönlich so ans Herz gewachsen. Es gibt freilich andere Etablimments mit noch mehr Material, aber, obwohl natürlich auch ich Wert auf die Zahl lege —» «In der Vorstellung neulich waren mindestens 82 Pferde beschäftigt», behauptet Muriel, da Farroll nicht ohne Absicht gerade Atem holt. « In Wirklichkeit waren es nur 45 >, murmelt rarroll.» Es sind die Umzüge, die das Publikum täuschen. Uebrigens stammt Ihre Schätzung gewiss von Ihrem Gemahl, Ma'am ? » (Fortsetzuno folgt.)

23 — DIENSTAG, 14. MÄRZ 1939 AUTOMOBIL-REVUE Von Rennmannschaften und Privatfahrern Zwischen den Ständen aufgeschnappt... (Wegen Platzmangel mehrmals zurückgestellt.) Berlin, Anfang März. Wozu geht man auf die Automobil-Ausstellung? Nur um sich Autos, Lastwagen, Motorräder anzusehen? Um ein Kombinationsfahrzeug zu bestaunen, das auf Land und auch im Wasser fahren kann? Gewiss, die meisten Besucher der Salons gehen deshalb hin. Aber viele gestehen ehrlich; «Sieh mal an —, das alles gibt's auf der Ausstellung zu sehen! Ich bin zwar schon zehnmal dagewesen und habe sogar eine Dauerkarte, aber davon weiss ich gar nichts! Mir ist viel wichtiger, dass man hier so viele Leute vom Bau trifft...» — Das ist es! Die «Leute vom Bau.... Mit diesem Ausspruch offenbart sich eine Bedeutung derartiger Veranstaltungen, von der nur die wenigsten 'etwas wissen. Wenn Herr Direktor Schulz von der X-JTabrik in sowieso Herrn Generaldirektor Meier vop den Y-Werken in Dingsda sonst sprechen will, müssen sieh die beiden per Ferngespräch verständigen oder ihrer bedrängten Zeiteinteilung zwei kostbare Tage abknappsen, um sich zu besuchen oder sich am dritten Ort zu treffen. Aber wenn Autoausstellung ist, treffen sie sich automatisch, die «Leute vom Bau», und bei einem Bier oder einem Paar Würstchen im Ausstellungs-Restaurant, bei einem Drink in der Bar des gemeinsamen Hotels sitzt man zwanglos, ohne die Gewichtigkeit einer vorher verabredeten Besprechung, beisammen und redet sich vom Herzen, was man drauf hat Goldene Tage, diese Ausstellungstage — auch für den Reporter, der nach Informationen sucht Nicht, dass die «Leute vom Bau» dann redseliger wären als zu anderen Zeiten. Aber sie sind alle beisammen, man trifft auf Schritt und Tritt einen, den man schon lange sprechen wollte, und die kameradschaftliche Atmosphäre erleichtert den Kontakt Vor allem trifft man die RennspoTt-Leute. Eine festliche Aufführung im Staatstheater führt uns Caracciola in den Weg. Das Jahr 1939 wird ihm und dem Rennstall, dessen Star er ist, keine Veränderungen personeller Art bringen. Als Senior und Primus seiner Mannschaft führt er auch weiterhin das Mercedes-Team, dessen zweiter Mann traditionell Manfred v. Brauchitsch, dessen Dritter der Schwabe Hermann Lang und dessen Vierter der elegante Engländer Dick Seaman ist. Ersatzmann ist Bäumer und bleibt es auch —, es ist bei diesem Team schwer, Gelegenheit zu finden, sich in den Vordergrund zu spielen, aber die Schnelligkeit und Härte der Rennen des Jahres 1938 lässt immer die Hoffnung zu, dass die Asse einmal ausfallen und dass dann ein Junior zeigen kann, was in ihm steckt Der Schwabe Hermann Lanj-... Zwischen den Ständen haben wir ihn nicht getroffen, und ihn in irgendeiner Bar oder sonst einem mondänen Lokal zu suchen, wäre vergebene Liebtsmüh. Aber da gibt es im Mittelwesten Berlins ein Restaurant, das einem Schwaben gehört und und von den Schwaben, die in Berlin sind, als Heimatersätz betrachtet wird. Dort sitzt Hermann Lang bei Spätzle und württembergischen Wein. Viel Reden ist von jeher nicht seine Sache gewesen. Zunächst wird er in Pau, dem ersten Grand Prix des Jahres, das wegen des Fortfallens des Grossen Preises von Monaco besonderes Interesse findet, als dritter Mann des Dreistern-Teams zeigen, dass er nicht nur als einer der chancenreichsten, sondern auch regelmässigsten und zuverlässigsten europäischer Rennfahrer zu gelten hat «Hallo!» So ruft nur einer —, nur einer !st immer so jugendhaft frisch, eo gutgelaunt: Hans Stuck. Und wenn man ihn vor sich stehen sieht, den Mann, der immerhin mit Caracciola der Senior der deutschen Rennfahrer ist, dann muss man wahrlich mit Bewunderung und Neid bekennen: der Kampf um Siege und Rekorde ist ein Lebenselixier par excellence! In einer der kleinen Sprechkabinen des Auto-Union-Standes bocken wir beisammen und simpeln Fach. Der vergnügte lange Hans platzt von Hoffnungen, Plänen, Projekten. Wie nicht anders zu erwarten war, hat die Auto- Union den routinierten Könner, der ihr bei seinem come back trotz der ungünstigen Stallsituation die beiden deutschen Meistertitel herausführ, wieder für ihre Mannschaft verpflichtet. Natürlich eind die beiden deutschen Meistertitel das Ziel, nach dem der ewig junge Hans auch heuer strebt Sie werden getrennt ausgefahren. Für die Strassenmeisterschaft zählen: das Eifelrennen (21,5), der Grand Prix auf dem Nürburgring (23,7) und das neue Rundstreckenrennen um Wien (3 oder 17,9). Für die Bergmeisterschaft, die dem Bergspezialisten Hans Stuck auch in diesem Jahr winken dürfte, zählen das Höhenstrassenrennen bei Wien (14,5) und der Grand Prix vom Grossglockner (6,8), den Stuck im Vorjahr so meisterlich gewonnen hat. Und zwischen den Rennen? «Die Termine liegen zum Glück jeweils so weit auseinander, dass ich noch einige andere Pläne verwirklichen kann», tuschelt geheimnisvoll der deutsche Doppelmeister md zieht eine Photo aus der Tasche. Es zeigt auf uer Hellig einer Bootswerft den halbfertigen Körper eines Rennbootes. «Da kommt der 6-Liter-Motor der Auto-Union rein, der ja wegen der neuen Formel in den Rennen nicht mehr benutzt werden kann, und dann geh' ich mit dem Kahn nach Bayern an der Starnberger See und dann...» Dass Stuck sich schon lange auf Rennboote spezialisiert, ist ja bekannt. Jetzt nehmen seine Pläne und Versuche in Verbindung mit dem bewahrten 16-Zylinder der siegrauschenden Rosemever-Aera neue Gestalt an. Aber vorläufig stehen erst einmal die Betonbahnen der europäischen Pisten im Mittelpunkt des Interesses. Nach einem Abschieds-Schluck trennen wir uns, und in der lachenden Berliner Ausstellungs-Sonne besteigt der langbeinige Hans seinen riesigen Horch — mit Kurs nach Monza, zum Trainingt der Auto-Union-Mannschaft -dt- Vom Rennwagen-Training in Monza liegen nur spärliche Nachrichten vor. Nuvolari ist es am Freitag gelungen, mit dem Auto-Union-Boliden den im letzten Grossen Preis von Italien von Lang auf Mercedes-Benz mit 2:34,2 = 163,260 km/St, aufgestellten Rundenrekord auf 2:30,4 zu verbessern und auch Stuck und Müller sind mit 2:31,8 und 2:32 nicht weit hinter ihm zurückgeblieben. Meyer und Bigalke kamen beide auf 2:38, während Caracciola und Lang auf dem Seite 4 abgebildeten neuen Modell der Untertürkheimer Werke mit 2:32,6 gestoppt wurden. Was die Rennmannschaft von Alfa-Gorse anbetrifft, so widmet man sich hier nach wie vor der modifizierten Alfetta, die von Marinoni und Aldrighetti erprobt wird. Langstrecken- und Rallye Feminin Paris—St. Raphael. Die Freitag-Etappe Lausanne-Orange (396 km) via Nyon - Genf - St-Julien - Cruseilles • Annecy - Aix-les-Bains - Chambery - Challes-les-Eaux - Grenoble (Halbetappe 206 km) - Voreppe - St-Marcellin - Romans - Valence - Montelimar wickelte sich grösstenteils bei schönem Wetter ab, und nachdem die Konkurrentinnen beim Verlassen- der Völkerhundsstadt wieder franz. Boden unter den Rädern hatten, fanden sie erfreulicherweise eine wesentlich bessere Strecken-Signalisation vor, als dies auf der Etappe Verdun-Strassburg der Fall gewesen war. Das «Feld» reduzierte sich abermals um eine Teilnehmerin, nämlich um Mme Jourdan (Peugeot), die am Etappenziel vergeblich erwartet wurde. Vorgäneig der Samstag-Etappe Orange-Draguignan (275 km) hatten die Pflotmnen im Zuverlässigkeitsfahrten Bergrennen von Salnt-Eutrop« eine weitere Klassementsprüfung zu bestehen, bei der es einige Zwischenfälle ohne weitere Folgen absetzte. Der Jawa von Mme Kronbauerova überschlug sich im Training, .ohne dass die Insassen Schaden nahmen; auch das Fahrzeug erlitt wie durch ein Wunder keine Beschädigungen und vermochte beim eigentlichen «Rennen» sogar noch die Gruppen-Bestzeit aufzustellen. An Mme Roux' Amilcar platzte ein Reifen, und der Geistesgegenwart der mutigen Pilotin ist es zu danken, dass ihre Fahrt nicht in einer Schlucht endete. Eine Engländerin endlich sauste in einer Kurve an die Strohballen, machte einen unerwünschten «Abstecher», um dann die Bergstrecke wieder zu «finden» und das Rennen beenden zu können. Die besten Zeiten: 750 cem: Mme Kronbauerova auf Jawa, 1' 20". 751 bis 1100 cem: Mlle Carsignol au Georges-Irat, 1' 09,4". 1101 bis 1500 cem: Miss Haig auf M. G, 58,4". 1501 bis 2000 cem: Miss Riddel auf B.M.W., 52,4". 2001 bis 3000 ecm: Mme Fleury auf Talbot, 1*05,4. Ueber 3000 cem: Mme Rouault auf Delahaye, 52,2". Nach der Bergprüfungsfahrt wurde bei sonnigem Wetter die fünfte Tagesetappe angetreten, die via Marseille und Toulon nach Draguignan führte und in deren Verlauf Mme Roux ausschied, da ihr Amilcar zwischen Marseille und Toulon plötzlich in Flammen stand. Am Sonntag, vor Inangriffnahme der sechsten und letzten Etappe Draguignan-Salnt-Raphael (60 km) unterzogen sich die Konkurrentinnen der letzten Klassementsprüfung in Form einer Start-, Bremsund Beschleunigungskonkurrenz, deren Resultate, ebenso wie das Generalklassement bei Redaktionsschluss noch nicht erhältlich waren. Tobruk-Tripoiis-Rennen. Auf Befehl von Korpsführer Hühnlein wird die Rennmannschaft des N.S.K.K. auf B.M.W.-Sportwagen am Laengstreckenrennen Tobruk—Tripolis über 1500 km starten, das am 26. März zum Austrag kommt. Die drei B.M.W.-Sportwasren werden mit den Fahrern Prinz zu Schaumburg, Rose, Briem, Holzschuh, Heinemann und Richter bemannt An diesem Rennen über die neuerbauten Küstenstrassen Libyens längs der Küste des Mittelmeers nimmt auch die vollständige Rennmannschaft von Alfa Corse mit Farina, Biondetti und Pintacuda an der Spitze teil. Ansschluss der Sportwagen mit Kompressormotor von italienischen Rennen. Wie die Sportkommission des R.A.C.I. mitteilt sind an Sportwagen-Rennen nationalen und internationalen Charakters, die in Italien ausgetragen werden, inskünftig Sportwagen mit Kompressor- Motor nicht mehr startberechtirt Wieder eine Absare. Das auf den 16. April angesetzte 2. Rundrennen von Campione für 1,5-Liter-Rennwagen ist abgesagt worden. Bergrennen Wie steht es mit den Bergrennen auf der Schauinsland-Strecke ? Der rrosse Bergpreis von Deutschland, der mehrere Jahre nacheinander auf der Schauinsland- Bergstrecke bei Freiburg im Breisgau ausgefahren wurde, kam nach dem erfolgten Ansohluss Oesterreichs an Deutschland im vergangenen Herbst auf Weisung Korpsführer Hühnleins auf der Grossglocknerstrasse zum Austrag. Dieses Jahr soll der Bergpreis wiederum an die Ostmark vergeben werden, worüber man in Pressburg ziemlich ungehalten ist, zumal die Stadt seinerzeit für den Ausbau der Schauinslandstrecke mit ihren zahlreichen Kurven erhebliche Gelder zur Verfügung gestellt hatte. Nach einem Freiburger Blatt finden in Berlin zwischen den obersten rennsportlichen Instanzen des Reich« und den interessierten Sportkreisen Verhandlungen statt, welche die Wiederaufnahme des Rennbetriebs auf der Freiburger Bergstrecke zum Ziele haben. Man hofft, dass diese Besprechungen einen günstigen Verlauf nehmen und es nicht mehr lange dauert, bis auf dem Schauinsland die Motoren knattern, spielt doch nicht nur die sportliche, sondern auch die wirtschaftliche Seite eines solchen Rennens eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Wiederauferstehung des Ecco-Homo-Bergrennens. Das vom mährisch-schlesischen Automqbil-CIub bis zum Jahr 1936 regelmässig durchgeführte Ecce- Homo-Bergrennen, in dessen Organisation seither ein Unterbrach eingetreten ist; soll im kommenden Herbtt wiederauferstehen. Mit den Vorbereitungen wurde das N:S.K.K. in Sternberg betraut, das die Veranstaltung voraussichtlich am 3. September zum Austrag bringen wird. Sternfahrten Geheimhalten der Prufungsstrecke an der Schnee-Sternfahrt Das Ergebnis der diesjährigen Schnee - Sternfahrt nach Genf hat nun doch gezeigt, dass der an dieser Stelle gemachte Vorschlag für die Geheimhaltung der Prüfungsstrecke und der einzuhaltenden Durchschnittsgeschwindigkeiten vollauf berechtigt war. Die geringen Schneemengen, die auf den Strassen lagen, haben ziemlich ansehnliche Durchschnittsgeschwindigkeiten zugelassen. Man darf aber hier, wenn die Abwicklung des Wettbewerbes auf nicht abgesperrten Strassen nicht gefährdet werden soll, nicht mehr wesentlich höher gehen. Das hat dann zur Folge, dass trotz den eingelegten, vermehrter Kontrollen zahlreiche Piloten an der Zuverlässigkeitsfahrt allein, — d. h. ohne Berücksichtigung des Bergrennens, der Kilometerprüfung und des Wagenzustandes am Ziel, — völlig straf-, punktefrei bleiben. Es war dies bei der diesjährigen Schneesternfahrt bei rund 10 Fahrern der Fall, so dass der Ausschlag in der Klassierung nur durch die Sonderprüfungen gegeben würde. Und dieser letztere, allein massgebende Faktor kann dann zu namhaften Ungerechtigkeiten führen, besonders wenn man nicht einen sehr schnellen Wagen besitzt oder Schwierigkeiten auf der Strecke (Steckenbleiben eines anderen Konkurrenten, Nebel, etc.) ein einwandfreies Passieren verunmöglichen, wie es diesmal bei den vier letzten Fahrern am Col des Mosses leider der Fall war. Auf diese Weise können ex-aequo-Konkurrenten, die sonst bei der Zuverläs|igkeitsfahrt gut «im Rennen» liegen, schwer handicapiert werden. Es sollte darnach getrachtet werden, diese exaequo-, d. h. Nullpunkt-Resultate, möglichst zu vermeiden, einmal dadurch, dass die Fahrttabelle mit Ortsangaben, Kilometerdistanzen von Ort zu Ort, Durchfahrtszeiten für jeden Ort, etc., den Fahrern erst 5 Minuten vor dem Start übergeben werden. Prüfungsstrecke und Durchschnittsgeschwindigkeiten müssen vorher unbekannt bleiben. Für die Konkurrenten ergeben sich dadurch gar keine Mehrrechnereien, da alle nötigen Angaben für jeden Ort in der Fahrtabelle eingetragen sein müssen. Man kann daher auch bei diesem Modus den Rechenschieber ruhig zu Hause lassen. Eventuell sollten auch zwei bis drei der geheimen Kontrollen zwischen zwei in der Fahrtabelle eingetragenen Punkten placiert werden. Auch durch die Auswahl der Standorte der geheimen Kontrollen, z. B. am Ende einer langen Steigung oder eines schwierigen Abschnittes, wäre den ex-aequo-Klassierungen vorzubeugen. Es ist eigentlich sonderbar, dass man sich frühere Erfahrungen so wenig zu Herzen nimmt und solche nicht verwertet. Die Schweiz. Zuverlässigkeitsfahrt 1938 hat eindeutig gezeigt, dass das vorstehend empfohlene System sich aufs beste bewährt und die volle Zustimmung der Fahrer, Organisatoren und Sportkommissäre gefunden hat. Bei der Schnee-Sternfahrt 1939 ist man wieder in das frühere System zurückgefallen, um dann erneut feststellen zu müssen, dass der «andere Weg» der bessere gewesen wäre. Vielleicht reicht's nun aber doch beim nächsten Mal! • V Das Zürcher Sportprogramm für das Jahr 1939. Die Daten für das von der Sektion Zürich des A.C.S. ausgearbeitete und von uns bereits in Nr. 7 der « Automobil-Revue» vom 24. Jan. besprochene Sportprogramm pro 1939 sind nunmehr endgültig wie folgt festgelegt worden: 22. April: Nächtliche Gelände- und Orientierungsfahrt 21. Mai: Hindernisfahren in Dübendorf. 374. Juni: Delegiertenvereammlunr und Zentralfest des A.CS. 24. Juni: Autavia mit Start in Dübendorf. 12. August: Zürcher Zuverlässigkeitsfahrt. 10. September: Auto-Gymkhana. S. Oktobtn Grosser Preis der Landesausstellung: