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E_1939_Zeitung_Nr.029

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N«# Haben die bisherigen Erleichterungen Im Bezug der bernischen Verkehrssteuer dem Fiskus tatsächlich Schaden gebracht ? Vom Sekretariat der Sektion Bern des A.CS. •wird uns geschrieben: In Nr. 26 der «A.-R.» vom 24. März 1939 wird in Beantwortung einer Anfrage aus dem Leserkreis vom Strassenverkehrsamt des Kantons Bern die Behauptung aufgestellt, dass die mit Dekret vom 15. Februar 1934 gutgeheissene vierteljährliche Besteuerung der Motorfahrzeuge für den Staat einen Steuerausfall von ca. Fr. 200.000.— zur Folge gehabt habe. In Ableitung davon wird der von einem Leser befürworteten •Einführung der monatlichen Besteuerung eine ähnliche Beeinflussung des Fiskus vorausgesagt. Wenn das bisherige vierteljährliche Regime dem Kanton tatsächlich einen Steuerausfall von 200.000 Franken eingetragen hätte, so wären die Befürchtungen des Strassenverkehrsamtes sicherlich begründet. Nun trifft es aber nicht zu, dass das besagte Dekret aus dem Jahre 1934 dem Kanton so viel Geld gekostet hat, sondern das Gegenteil ist der Fall. Als Beweis dienen die vom Strassenverkehrsamt selber herausgegebenen Statistiken der Jahre 1933—1935, welche den jeweiligen Staatswirtschaftsberichten entnommen sind. Es betrugen demnach die an Automöbilsteuern allein in den Jahren 1933 Fr. 3.526.929.— 1934 Fr. 3.623.730.— 1935 Fr. 3.648.838.— Es ergibt sich daraus die erfreuliche Feststellung, dass das vom Strassenverkehrsamt als Kronzeuge zitierte Dekret vom 15. Februar 1934 dem Kanton 1 nicht den geringsten Schaden brachte, sondern im Gegenteil, hübsche Mehreinnahmen verschaffte. Die Sektion Bern des A.G.S., die schon im Jahre 1927 das Verlangen nach vierteljährlicher Besteuerung stellte, war jedenfalls besser beraten als die jeden Einbruch in das damalige Steuerregime ablehnenden Behörden, als sie die Auffassung vertrat, dass jede Steuererleichterung im Verkehrswesen eine vermehrte Inbetriebssetzung von Motorfahrzeugen zur Folge habe und den. vermeintlichen Steuerausfall mehr als ausgleiche. Aus diesem Grund ist sie auch überzeugte Anhängerin der monatlichen Besteuerung, deren Einführung schon im Dezember 1935 von den Automobilverbänden ge- AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 4 APRIL 1939 — N° 29 wünscht worden ist. Hoffentlich verfallen die Behörden in der Behandlung dieses Begehrens nicht wieder in den alten Fehler des nur in ihren Köpfen existierenden Steuerrückganges. Stfrsasx^&nvevlc^hi Ein Bund der Farbenblinden. Statistische Feststellungen haben ergeben, dass — zumindest in den Vereinigten Staaten — rund 6% aller Menschen mehr oder weniger stark farbenblind sind. Gar nicht so selten stellt sich dieses Manko erst dann heraus, wenn der Betreffende als Automobilist oder bei irgendeiner Gelegenheit gegen die Verkehrsregeln verstossen hat, weil er — ohne es zu wissen — rot und grün oder gelb und grün nicht zu unterscheiden vermag. In San Franzisko ist nunmehr ein «Bund der Farbenblinden» ins Leben gerufen worden, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Rechte seiner Mitglieder bei einschlägigen Rechtsfällen zu vertreten, daneben aber gegen alle Verkehrssignale zu kämpfen, die von Farbenblinden nicht völlig einwandfrei erkannt und unterschieden werden können. Ein Doppeljubiläum. Ob es Schule machen wird? Bas Campihgzelt auf dem Wagendach nämlich, wie es unser Bild zeigt Um sich das Mitführen 'des Anhängers zu ersparen, ist ein siebenmal Schlauer auf den Gedanken verfallen, das Wagendach als Schlaf statte einzurichten. Mag man dabei auch «Höhenluft» gemessen, so hat es mit dem Komfort möglicherweise immerhin, so seine eigene Bewandtnis. Die Erfindung wurde kürzlich ibei einer Ausstellung in London vorgeführt. Touristikbulletin des A.CS. m. K. = mit Ketten, o. K = ohne Ketten. Stand der Alpenstrassen am 4. April. Appenzell und Toggenburg: Hauptstraßen im Appenzellerland stellenweise noch schneebedeckt, o. K. befahrbar. Zufahrt zur Schwägalp o. K. möglich. Strasee Wattwil - Wildhaus - Garns o. K. befahrbar (Rheintalerseite stellenweise schneebedeckt). Ricken aper. Hulftegg nur m. K. passierbar. Zufahrt in die Flumserberge m. K. bis Kurhäuser möglich. Kräzerenpass m. K. wieder befahrbar. Schwyz; Einsiedeln - Qberiberg m. K. und Etzel gesperrt. Glarnerlarid: Kerenzerherg fast schneefrei, o. K. passierbar. Talstrasse aper bis Linthal. Graubünden: Strasse Landquart - Klosters schneefrei, o. K. befahrbar. Wolfgang (Klosters - Davos) tagsüber aufgeweichte Schneelage, m. K passierbar. Strasse Chur - Arosa breit gepfadet, m. K. befahrbar. Lenzerheide o. K. Julier breit gepfadet, m. K. gut passierbar. Maloja m. K. ab Casaccia befahrbar. Unter- und Oberengdin m. K. offen. Ofenpass m. K. passierbar. Strasse Thusis - Splügen - Hinterrhein Ketten notwendig. Zufahrt nach San Bernardino m. K. möglich. Strasse Flims - Uanz - Disentis fast schneefrei, o. K., Weiterfahrt m. K. bis Sedrun. Innerschweiz: Brünig, Entlebuch und Einmental sowie Zufahrt nach Engelberg, o. K. befahrbar. St Gotthard: Nordseite o. K, bis Göschenen, Weiterfahrt nach Andermatt gesperrt. Südseite gänzlich schneefrei bis Airolo. Berner Oberland: Haslital o. K. offen bis Guttannen. Zufahrten nach Lauterbrunnen und Adelboden o. K. möglich. Grindelwald m. K. erreichbar ab Zweilütschinen. Strasse Frutigen - Kandersteg gesperrt Simmental und Saanenmöser fast schneefrei, o. K. befahrbar. Strasse Riggisberg - Gurnigelbad - Selibühl m. K. befahrbar. Herr Dr. E. Mende feiert am 11. April seinen 60. Geburtstag und gleichzeitig das 10jährige Jubiläum als Zentralpräsident des A-C.S. 1903 Mitglied des A.CS. geworden, führte er von 1919 bis 1929 den Vorsitz der Sektion Bern, die ihn darauf zum Ehrenmitglied ernannte. Seine ganze Tätigkeit für den Club hier schildern zu wollen, hiesse. nichts anderes als die Geschichte des A.CS. seit dem Jahre 1929, ja sogar noch weiter zurück zu entwickeln. Auch auf internationalem Gebiet spielt Herr Dr. Mende seit zehn Jahren eine bedeutende Rolle, gehört er doch dem engeren Vorstand der A.I.A.CR. an, in, deren Schoss er auch das Amt des Vizepräsidenten der Internationalen Touristikkommission bekleidet. Als passionierter Liebhaber der Phofographle und als hervorragender Könner in den Bezirken dieser Kunst ebenso wie als charmanter Redner hat Herr Dr. Mende den Mitgliedern der Sektionen in ungezählten Vorträgen Ober seine Reisen und Erlebnisse genussreiche Stunden verschafft. Dass er auch ein ausgezeichneter Fechter ist, daran sei in diesem Zusammenhang ebenfalls erinnert Jura: gesperrt sind "Weissenstem,. Schelten und Marchairuz, alle übrigen Uebergänge o. K. Westschweiz: Ohne Ketten befahrbar: Chalet-ä- Gobet, Montreux - Caux - Les Avants, Pays d'Enhaut, Col, des Mosses, Zufahrten nach Leysin, Diablerets, Villars sur OUon, Montana, Rhonetal bis Mörel, Visp - Stalden - Saas Grund, Grosser St. Bernhard bis Orsieres, Pas de Morgins und Zufahrt nach Champery. Simplon gesperrt 1 BUICK, Limousine, 19 PS, wie neu. 1 CHRYSLER, Limousine, 15 PS, Fr. 200.— 1 FORD, 8 Zyl., 18 PS, neueres Md., Fr. 1100.— 1 Klein-Last wagen Fr. 500— 1 eltktr. 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N° 29 — DIENSTAG, 4. APRIL 1939 AUTOMOBIL-REVUE Bereit zur Osterfahrt ? Ostem steht vor der Tür, willkommene Ferientage. Da gilt's den Wagen herzurichten, damit er sich auf unserer projektierten Ostertour nur von der besten Seite zeigt. Was dazu alles nötig ist ? Hängt ganz vom Zustand ab und davon, wie er im allgemeinen unterhalten wird. Vielleicht ist er kürzlich bei schlechtem Wetter stark beansprucht worden und bedarf nun einer gründlichen Reinigung. Eigentlich wäre es richtiger gewesen, den Schmutz jeweils gerade bei der Heimkehr, als er noch feucht war. abzuspritzen, weil das dann viel leichter geht. Aber eben... Jetzt wird die Arbeit mehr Zeit in Anspruch nehmen, eine Stunde im Minimum. Und wenn aus der einfachen Wagenwäsche eine « Frühlingsputzete » wird, so geht manchmal ein ganzer Tag drauf, bis alles tipptopp imstande ist. Politur auf Hochglanz für die Osterfahrt! Erst muss das Innere gründlich ausgekehrt werden. Die Teppiche sind herauszuholen, auszuklopfen und mit dem Staubsauger zu bearbeiten, bzw zu waschen, soweit es sich um Gummimatten handelt. Die Behandlung der Polster und ganz besonders die Beseitigung von Flecken auf chemischem Wege stellt eine Wissenschaft für sich dar, auf die wir ausführlicher in der «Automobil-Revue», Nummer 57/1938, eingingen. Die einfache Reinigung der Polster sowie Innenverkleidung des Wagens geschieht am besten mit Hilfe des Staubsaugers, wozu die Polster aus dem Wagen herausgenommen •werden. Um eine noch sorgfältigere Säuberung, verbunden mit Auffrischung zu erzielen, kann das Wageninnere mit «Kotofom», einem stark schaumbildenden Reinigungsmittel, behandelt werden, das sich auch zum Waschen von gummierten Verdeckstoffen eignet. Anschliessend folgt die eigentliche äussere Wagenwäsche, wozu wir unsere Stulpenstiefel überziehen, den Waseerschlauch sowie ein Mundstück mit rotierendem Schwamm (sofern verfügbar) anschliessen oder auch nur mit gewöhnlichem Mundstück und Schwamm arbeiten. Die Wäsche beginnt nach dem Abspritzen des dicksten Schmutzes vom Fahrwerk beim Dach und schreitet dann langsam von oben nach unten fort Bei umgekehrter Reihenfolge würden die gewaschenen Flächen dauernd vom Der Wechsel des Schmieröls kann gerade verbunden werden mit einer gründlichen Reinigung des Oelsiebs im Carter. herabrinnenden Schmutz wieder verunreinigt. Auf das Waschen folgt das Abledern und Trockenledern der Lackierung, das die Bildung von Wasserflecken verhindern soll. Erst wenn der Wagen vollkommen trocken ist, darf zur Behandlung mit einem guten Wagenschutzwachs oder Poliermittel geschritten werden, wobei man sich genau an die Gebrauchsvorschriften hält. Wurde der Wagen über Winter aufgebockt, so ist diese Massnahme vor der Wäsche rückgängig zu machen, nachdem man die Räder aufgepumpt hat. Mit Hilfe eines Pneudurchmessers prüft man die ersten Tage öfter den Luftdruck. Fällt er schon im Laufe von ein bis zwei Tagen beträchtlich ab, so ist auf eine Undichtheit im Schlauch oder Ventil (Prüfung mit gefülltem Wasserglas, in welches das Ventil eintaucht) zu schlies- 6en, die behoben werden sollte. Weiter muss vor der Inbetriebnahme die Batterie wieder eingebaut werdend die über "den Wintef bei einer Ladestation Wir wollen uns die Osterfahrt nicht durch Zündstörungen vergällen lassen. Also neue Kerzen einbauen. Der Elektrodenabstand der alten erweitert sich im Gebrauch durch Abbrand immer mehr. Manchmal ist auch der Isolator rissig geworden. Das setzt dann Fehlzündungen ab. Den Verteilerdeckel prüfen wir auf Risse (1) sowie Abbrand seiner Elektroden (2), den Verteilerrotor auf Abbrand (3) seiner Elektrode. in Pflege blieb. Das Kurbelgehäuse sowie Hinterachse und Getriebe sind wieder mit dem für sie bestimmten Oelsorten und der Kühler mit WasseT zu füllen. Wurde über den Winter gefahren, so sollte das Kühlsystem vor dem Einfüllen von frischem Wasser an Stelle der Frostschutzlösung mit der Pressluft-Wasserpistole durchgespült werden, um den gelockerten Schlamm herauszuschwemmen. Aehnlich sollten beim Frühjahrs-Oelwechsel nach dem Ablassen des alten Oels die verschiedenen Gehäuse mittels Spülöl (nicht Petrol) ausgespült werden, um den Schmutz daraus zu entfernen und das anschliessend einzufüllende, hochwertige Markenöl. nicht zum vornherein zu verschmutzen. Und — da wir gerade an der «innerlichen» Reinigung sind — unten im Benzintank hat sich meist ebenfalls ein wenig Schmutz, vielleicht vermischt mit Wasser angesammelt. Die Ablassverschraubung lösen und den eventuell noch vorhandenen Benzinrest ablaufen lassen sind eins. Nach dem Filtrieren durch ein Wildleder füllt man es nochmals ein, um verbliebene Schmutzreste herauszuschwemmen. Ueberhaupt könnte eine Säuberung des ganzen Brennstoffördersystems, speziell der Drahtgazefilter in der Brennstofförderpumpe sowie In die hydraulischen Stossdämpfer muss periodisch Stossdämpfer-Flüssigkeit eingefüllt werden. Von einer Spritzmasse, die mittels Spritzpistolen auf Karosseriebleche aufgetragen wird, um die Fahrgeräusche zu dämpfen. Pro Wagen sollen ungefähr 5 kg von dem Material erforderlich sein, da die notwendige Schichtstärke 2 bis 3 mm beträgt. Dass Dr. W. F. Hilton in der Royal Aeronautical Society kürzlich einen Vortrag hielt, worin er darlegte, dass die Geschwindigkeitsgrenze für Flugzeuge der üblichen Konstruktion auch bei ganz enormer Leistungssteigerung zwischen 885 und 965 km/St, liege. Eine Erhöhung der erreichbaren Höchstgeschwindigkeiten über diese Werte hinaus sind nach seiner Ansicht bloss mit Nur-Rumpf-Flugzeugen mit einziehbaren Tragflächen, also einer Art bemannter Projektile, erzielbar. Bei sehr hohen Geschwindigkeiten könnte der Auftrieb des mit leichtem Anstellwinkel vorwärtsbewegten Rumpfes genügen, um die Maschine in der Luft zu halten. Weiter glaubt der Referent, dass es möglich sein sollte, die Höchstgeschwindigkeit der Automobile bei einer Motorleistung von 4000 bis 5000 PS auf 1100 km/St, zu steigern, sofern Reifen gebaut werden können, die das aushalten. Demgegenüber strebt nach seinen Ausführungen eine 8 kg schwere, 30 cm lange Granate eines Feldgeschützes ihrem Ziel mit einer mittleren Geschwindigkeit von 1450 km/St, zu. Von der automatischen Zirkulationskontrolle der Londoner Autobusse. Jeder Omnibus besitzt auf dem Dach eine Sendespule mit 15 Drahtwindungen, durch welche ein von einem Wagner'sehen Hammer periodisch unterbrochener Gleichstrom iliesst. Bei der Vorbeifahrt an den zweckmässig verteilten Kontrollstellen wird ein Strom in den dort im Boden eingelassenen Spulen von 100 Windungen induziert, was durch Telephonleitungen die Apparate in der Zentrale jedesmal zum Ansprechen bringt. Damit die Zeichen verschiedener Bus-Linien voneinander unterschieden werden können, ist die Periodenzahl des Unterbrechers von Linie zu Linie verschieden eingestellt. Auto-Abbruch Dietikon Zukaufen aeöucfvt 640 PS, Nutzlast 500-800 kg, in gutem, fahrbereitem Zust., pressant! Off. unt. Chiffre SA 10105 J an Schweizer-Annoncen A.-G., Biel. 76152 Zukaufen ein D.K.W, oder FORD, 7 HP, in tadellosem Zustand, nur wirkliche Occasion. — Offert, unt. Chiff. 8536 an die (29,30 Automobil-Revue, Bern. 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