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E_1939_Zeitung_Nr.033

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Auta=JastaifHcnte einfach eMwd Fernthermometer Seit man weiss, dass sich die Abnützung der Zylinderwände bei zu niedrigen Betriebstemperaturen stark erhöht, wird allgemein der Einhaltung des normalen Temperaturzustandes im Motor vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt. Infolgedessen ist auch das Interesse an Temperaturmessgeräten zur Kontrolle der Kühlwassertemperatur im Steigen begriffen. Bei längeren Dauerbeanspruchungen anderseits wie sie etwa bei Passfahrten oder Fahrten auf modernen Autostrassen eintreten, spielt weniger die Kühlwassertemperatur (richtig bemessenes Kühlsystem vorausgesetzt), als vielmehr die Oeltemperatur eine wichtige Rolle. Steigt sie nämlich zu stark an, so verliert das Oel so sehr an Schmierkraft, dass die Gefahr des Anfressens der Lager besteht. Es wäre also bei modernen Wagen wünchenswert, sowohl zur Messung der Kühlwasser- wie der Oeltemperatur je ein Instrument vorzusehen. Im Prinzip können beide gleich beschaffen sein, nur dass die Temperaturskala des Oelthermometers ein wenig höher hinaufreichen sollte als die des Kühlwasserthermometers. Wie sollte nun solch ein Messgerät beschaffen sein? Ein gewöhnliches Quecksilber-Thermometer, das ins Oel oder Kühlwasser ragt, kommt natürlich nicht in Frage, wünschen wir doch zur Ablesung nicht jedesmal auszusteigen. Das normale Thermometer, wie man es aus dem Haushalt kennt, scheidet somit a priori aus. Man muss statt dessen eine Bauart verwenden, die eine Uebertragung der Anzeige an ein Instrument am Armaturenbrett erlaubt. Heute kennt man zwei Systeme derartiger Messgeräte, wovon das eine auf elektrischem Wege arbeitet, während sich das andere als Uebertragungsmittel einer leicht siedenden Flüssigkeit bedient. In Fig. 1 ist ein auf dem zweitgenannten Prinzip basierendes Fernthermometer dar- Fig. 1. Schematische Ansicht eines r«nthermometers nach dem Manometerprinzip. Links das Instrument, rechts die Metallhülse mit der leicht siedenden Flüssigkeit. Das Verbindungsröhrchen ist in Wirklichkeit viel länger als hier daxgestellt. gestellt. Es besteht aus einer «Messuhr> sowie einer Metallhülse, die mit einer leicht siedenden Flüssigkeit gefüllt ist und — je nachdem, ob es sich um ein Oel- oder Kühlwasserfernthermometer handelt — entweder in die Wandung des Motorblocks oder die der Oelwanne eingebaut wird, so dass sie ins Kühlwasser oder Schmiersystem eintaucht. Metallhülse und Instrument sind durch ein dünnes, beidseltig dicht verlötetes Metallröhrchen miteinander verbunden. Das Messgerät selbst stellt nichts anderes als einen Druckmesser (Manometer) dar, wie man ihn zur Messung des Dampfdrucks bei Dampfkesseln oder des Luftdrucks in Kompressoranlagen verwendet. Enthält die Metallhülse eine Flüssigkeit, die — wie etwa Schwefeläther — einen Siedepunkt von beispielsweise 35° C besitzt, so beginnt diese in Fig. 2. Ansicht des Mechanismus Im Innern des Fernthermometers nach dem Manometer-Prinzip. A = Querschnitt durch das gebogene druckempfindliche Messröhreben im Instrument. der Metallhülse zu kochen, sobald die Kühlwasser- (bzw. Öel-)Temperatur 35° C erreicht. Dabei entwickelt sich, ähnlich wie bei einer Erhitzung des Wassers auf 100° C Dampf. Da dieser nicht entweichen kann, weil er sich in einem allseitig geschlossenen Raum (bestehend aus Metallhülse, Rohrleitung und Messröhrchen im Instrument) befindet, so steigt der Druck im Innern, und zwar desto höher, je mehr sich das Kühlwasser erhitzt. Der Druck ist also direkt von der Kühlwassertemperatur abhängig. Anstatt nun das Messgerät auf Atmosphären oder Bruchteile davon zu eichen, wie man dies bei.Manometern tut, wird die Skala hier vielmehr nach Temperaturgraden eingeteilt, denn der Druck im Innern interessiert uns ja weiter nicht. Er soll nur als Mittel zur Uebertragung der Meldung ans Instrument dienen. In Fig. 2 ist das Innere des Messgeräts dargestellt. Es enthält ein kreisförmiges Messröhrchen von sehr flachem Querschnitt (A); entsprechend dem im Innern herrschenden Druck krümmt es sich mehr oder weniger auf und wirkt dabei über verschle- AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 21. APRIL »39 •— N° 33 Fig. 3. Schema des temperaturempfindllchen Elements eines elektr. Fernthermometers. 1 = Bimetallstreifen, 2 = an Masse gelegter Kontakt, 3 = isolierter Kontakt, 4 = geheizter Bimetallstreifen, 5 = Heizdraht, 6 = Metallhülle des wärmeempfindlichen Elements. dene Uebertragungsorgane auf den Instrumentenzeiger ein. Elektrische Fernthermometer bestehen ebenfalls aus zwei Teilen, nämlich einem am Motor montierten temperaturempfindlichen Element (Fig. 3) sowie einem elektrischen Messgerät dm Armaturenbrett, die miteinander durch eine elektrische Leitung in Verbindung stehen. Sie Werden dauernd von einem geringen Strom durchflössen, solange die Zündung eingeschaltet bleibt. Das temperaturempfindliche Element verändert die Stärke dieses Stroms im Einklang mit der herrschenden Temperatur. Das elektrische Messinstrument am Armaturenbrett misst genau wie ein Amperemeter in Wirklichkeit die Stromstärke, die jedoch von der Temperatur abhängig ist, weshalb man es ähnlich wie oben das Manometer, auf Grad Kühlwasser-(oder Oel-lTemperatur eichen kann. Eine Metallhülse, die entweder ins Oel oder ins Kühlwasser ragt, umgibt das temperaturempfindliche Element. Es beruht auf dem Prinzip des Bimetallstreif.ens (1), der sich je nach der herrschenden Temperatur mehr oder weniger stark krümmt. Hierdurch werden der an Masse gelegte Kontakt (2) sowie der isolierte Kontakt (3) mit entsprechend höherem oder geringerem Drucke aneinander gepresst, was die Stärke des durch diese Kontaktstelle fliessenden Instrumentenstroms beeinflusst. Damit die Druckänderungen der Kontakte nicht allzu kräftig ausfallen, sitzt der Kontakt (3) an einem zweiten Bimetallstreifen, der mit einem von Meßstrom durchflossenen Heizdraht umwickelt Ist. Dieser zweite Streifen krümmt sich entsprechend der Temperatur vom ersten weg und hält dadurch die Aenderungen des Kontaktarucks in brauchbaren Grenzen. Tech «he Nof Amerikanische Auto-Neuheften. Für zwei neue Hudson-Typen werden jetzt Scheibenwischer für die rückwärtigen Scheiben als Zubehör (gegen Aufschlag) mitgeliefert. — Ein neuer Reifen am Endrad von Motorpflügen sorgt selbsttätig dafür, dass die Furchen nicht zu tief geraten; bei der Fahrt vom Feld zum Hof und i * 1J airf der Landstrasse fängt er einen grossen Teil der Stösse auf- — Der von Goodyear entwickelte Sicherheitsreifen, der im Inneren des gewöhnlichen Luftschlauches einen zweiten Schlauch besitzt, soll die Zahl der Unfälle wegen Reifenplatzens bei hoher Geschwindigkeit um 80% reduzieren. — Auf der letzten Tagung der Automobil-Ingenieure von Detroit hielt William B. Stout einen Vortrag, worin er ausführte, dass die Zukunft des Karosseriebaues wahrscheinlich den plastischen Kunstharzen gehören werde. Das Wagengewicht werde durch Verwendung von Kunstharzen so weit vermindert werden können, dass ein Motor, der bislang für einet» Fünfsitzer ausreichte, acht bis zehn Personen werde befördern können. Als weitere wahrscheinliche Neuerung sagte Stout Schiebetüren für Autos voraus; angeblich beschäftigen sich bereits mehrere Werke mit der Konstruktion von brauchbaren, möglichst automatisch arbeitenden Schiebetüren. e. b. Messung der dnrchblasenden Gase Bei jedem Motor, ob alt oder jung, lassen die Kolben einen gewissen Prozentsatz an Gasen vom Zylinder ins Kurbelgehäuse durchtreten. Natürlich sucht man diese Verluste möglichst gering zu halten, da sie andernfalls von spürbar nachteiligem Einfluss auf Kompression, Motorleistung und Brennstoffverbrauch wären. Je stärker abgenützt die Kolben und Kolbenringe sind, desto mehr Gase lassen sie auf diesem Weg entweichen. Selbst bei neuen Motoren können, je nach der Güte der verwendeten Kolbenringe, wesentliche Unterschiede der auf diese Weise durchblasenden Gasmenge konstatiert werden. Zu ihrer Messung wurden bisher vielfach gewöhnliche Gasmessuhren benützt, die jedoch durch den chemischen Angriff der Abgase rasch korrodierten. Aus diesem Grunde wurde zu Versuchszwecken in Deutschland ein anderes Messverfahren entwickelt : Die durchblasenden Gase müssen hiebei aus dem Kurbelgehäuse durch eine Düsenplatte ins Freie austreten. Durch einfache Messung der Druckdifferenz dies und jenseits der Düsenöffnung, mittels Differentialmanometers, lässt sich die ausströmende Gasmenge dauernd leicht bestimmen. Da die auftretenden Druckdifferenzen ausserordentlich klein sind, wurde das Messrohr des Quecksilberdifferentialmanometers schraubenförmig gestaltet, so dass schon geringe Druckunterschiede grosse Längenänderungen der Quecksilber- Die Steigung mag noch so starb sein, das Klima noch so hart, die Anforderungen noch so gross; Ihr Motor wird dem leisesten Druck des Gaspedales augenblicklich Folge leisten, wenn er geschmiert ist mit TEXACO MOTOR OIL Unerreicht in Qualität, Reinheit und Stabilität, schützt es, wie kein anderes Oel, die delikaten Teile vor Verschleiss, verhütet Verrussung und widersteht unfehlbar jeder Temperatur. Wer grössten Fahrkomfort zu schätzen weiss und die Freuden der Fahrt voll geniessen will, verlangt überall TEXACO MOTOR OIL Oel jür hohe Ansprüche. TEXACO A.G- BASEL • Allein konzeulonlerte Geielischaft der TEXACO-Produkt*. bergeilelll durch THE TEXAS COMPANY U. S. A, OTOR OIL

N° 33 — FREITAG, 21. APRIL 1939 AUTOMOBIL-REVUE säule im Gefolge haben. Die Messungen erfolgten nicht direkt durch Ablesen des Quecksilberstandes, sondern auf elektrischem Wege. Zu diesem Zweck war ein Widerstandsdraht durch das Quecksilber im Rohr gezogen, dessen elektrischer Gesamtwiderstand sich mit der Länge der Quecksilbersäule veränderte. Mit Hilfe einer Wheatstomeschen Brückenschaltung Hessen sich diese Widerstandsänderungen genau feststellen und somit auch auf elektrischem Wege der jeweilige Druckunterschied bzw. die Verlustgasmenge messen. -fw- Wieder einmal: Wasser als Treibstoff-Zusatz Ein neues Verfahren zur « Streckung » gewöhnlichen Treibstoffs durch Zusatz von Wasser ist durch das amerikanische Patent Nr. 2.152.196 unter gesetzlichen Schutz gestellt worden. Wasser wird dem Benzin in einem Verhältnis von 10—50 % (!!) in Form winziger Tröpfchen zugesetzt, von denen jedes einzelne vollkommen von Benzin umschlossen ist. Dies wird dadurch erreicht, dass man das Wasser unter Zusatz von schäumender Ammoniakseife mit dem Benzin vermischt und mit diesem zusammen durch einen Apparat leitet, wo es buchstäblich « zermahlen » wird. Die einzelnen Wasserpartikelchen haben nach dieser Behandlung einen Durchmesser von 1—3 Mikrons. Versuche sollen angeblich gezeigt haben, dass der auf diese Weise verwässerte Treibstoff mehr Energie enthalte als reines Benzin. (Nachschrift der Red.: Es gibt eine Art von Spekulation, die immer wieder mit Bestimmtheit gewisse Erfolge zeitigt. Sie gründet sich auf das Motto : Die Dummen werden nicht alle.) Eis-Modelle für Stromlinienforschung Eine neue Methode zur Erforschung der idealen Stromlinie ist von Albert J. Kramer, einem Beamten des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums, erfunden worden. An Stelle von Holz-, Metall- oder Paraffin- Modellen, deren Lüftwiderstand im Windkanal gemessen wird, verwendet Kramer Modelle aus Eis, die den Formen der beabsichtigten Konstruktion genau nachgebildet sind. Das Modell wird in einen Windkanal gebracht, dessen Seiten verschiedene Beobachtungsfenster enthalten, und dann zur Messung des Luftwiderstandes in verschiedenen Stellungen einem starken Luftstrom ausgesetzt, dessen Temperatur etwas unter dem Gefrierpunkt liegt. Anschliessend wird die Lufttemperatur etwas erhöht, bis sie gerade über dem Gefrierpunkt liegt. Ist die Stromlinie des Modells nicht vollendet, so bilden sich an den « rauhen » Ecken Luftwirbel, welche eine verstärkte Einwirkung der etwas erwärmten Luft auf das Eismodell zur Folge haben, so dass die Kanten, die am meisten Luftwiderstand leisten, auch am stärksten erwärmt werden. Nach kürzerer oder längerer Einwirkung des Luftstroms beginnen sie fortzuschmelzen, so dass nach einiger Zeit ein «geläutertes» Modell von besserer Stromlinienform übrigbleibt, das dann seinerseits als unmittelbare Vorlage für die Konstruktion benützt werden kann. Das Verfahren ist bereits für Modelle von Automobilen und Flugzeugen mit Erfolg erprobt worden; es lässt sich in ähnlicher Weise auch mit Kohlensäureschnee, Jod und Naphthalin als Modell- Baustoff durchführen. Der Erfinder hat das Patent der amerikanischen Regierung zur unentgeltlichen Ausnutzung zur Verfügung gestellt. B. Ted» ff» ^disaal Frage 13.739. Bremsdefekt. Die hydraulische Bremse meines Lastwagens zeigt in letzter Zeit folgende Störung: Wenn die Bremse niedergedrückt wird, so wird zuerst richtig gebremst. Allmählich jedoch lässt der Bremsdruck nach, obwohl, wie ich mich vergewisserte, nirgends Bremsflüssigkeit ausfliesst. Lässt vielleicht die Durchlassöffnung im Kolben beim Niedertreten des Pedals Gel zurückfliessen? 0. F. in M. Antwort' Es scheint sich hier zum Glück nicht um eine Undichtigkeit der Bremsleitüngen zu handeln, da keine Bremsflüssigkeit nach aussen abfliegst. Dagegen dürfte, wie Sie richtig vermuten, der Bremshauptkolben nicht dicht halten, sei es nun, dass die Manschette ersetzt oder die Ventile repariert werden müssen. Ebenso ist vielleicht eine Reinigung notwendig, da manchmal die Ventile auch durch Schmutz am geordneten Arbeiten verhindert werden können. F-r. Frage 13.740. AusbOchsen der Zylinder. Ich möchte die Zylinder meines 26-PS-Motors mit Büchsen von 4 mm Wandstärke ausstatten, um den Hubraum auf 21 Steuer-PS zu reduzieren. Wird 1 alsdann der Wagen von 2000 kg Gewicht noch stark genug sein? Wieviel wird sich der Benzinkönsum ungefähr reduzieren? Wieviel wärmer wird der Motor prozentual werden? W. H. in Z. Antwort: Nach Ausbüchsung des Motors wird der Wagen naturgemäss einen gewissen Teil seiner Leistungsfähigkeit einbüssen, doch ist unseres Erachtens eine Hubraumverminderung im angestrebten Ausmas's noch zulässig. Allerdings müss- I ten Sie sich dann bei Passfahrten mit einem häufigeren Schalten abfinden. Der Brennstoffverbrauch dürfte sich um ca. 1% Liter pro 100 km vermindern. Ueber die Veränderung der Betriebstemperatur des Motors lassen sich keine zuverlässigen Voraussagen machen. Falls er nach der Abänderung mit dem genau gleichgünstigen Wirkungsgrad arbeitet wie vorher, und Sie auch die bisher üblichen Fahrgeschwindigkeiten beibehalten, (die Kraftreserve des Motors wird dies im normalen Betrieb auch nach dem Ausbüchsen noch zulassen), so bleibt die ans Kühlwasser übergehende Wärmemenge ungefähr gleich gross, wie vor der Hubraumverändelung. Es Hesse sich sogar die Ansicht vertreten, dass sie eher etwas abnimmt, weil die Wärme von den Zylinderwänden nicht mehr ganz so leicht ans Kühlwasser abgeleitet wird. Man muss daher mit einer etwas höheren inneren Zylinderwandtemperatur und eventuell einer ein wenig erhöhten Schmieröltemperatur rechnen. Voraussagen darüber lassen sich jedoch nicht machen, um so mehr, als die Oelthermometer leider heute immer noch sehr dünn gesät sind und daher keine ausreichende Erfahrungen vorliegen. -tw.- Schriftliche Antworten : Frage 1152. Elektrischer Trockenrasierapparat. Auch ich interessiere mich für die Frage 1923 in einer ihrer letzten Nummern und ersuche Sie um Angabe der Lieferanten-Adresse des elektrischen Trockenrasierers. M. in R. Frage 1153. Austausch von Rädern gegen solche, mit Vollgummireifen. Ich möchte meinen Absohlepprolli mit Holzrädern auf Eisenräder mit Vollgummi abändern. Können Sie mir Bezugsquellen für solche Räder, eventuell Fabriken welche diese anfertigen würden, angeben? A. in R. Frage 1154. Castolin-Schwelssverfahren. Können Sie mir mitteilen, welche Firma das neue Schweissverfahren anwendet, worüber Sie letzthin berichtet haben? B. in L. Frage 1155. Signalhörner. Können Sie mir die Adresse des Vertreters der Signalhörner «Stentor» Gurtner bekanntgeben? T. in B. Frage 1156. Gesucht Lieferant von Benzinpumpen und Pneupumpen. Wer liefert praktische Benzinpumpen auf alle Fässer passend mit oder ohne Messvorrichtung. Ebenfalls erbitte ich die Bezugsquellen von elektr. Pneu-Luftpumpen mit Spritzpistolen. G. in D. Frage 1157. Bücher ßber Dieselmotoren. Können Sie mir einige Werke über Dieselmotoren bekanntgeben? G. in 0. Frage 1158. Vertretung von Bernhard-Motoren? Können Sie mir die Vertreteradresse der Bernr hard-Benzinmotore bekanntgeben? G. ia F. Frage 1159. Betriebskosten eines Lastwagens. Ich beabsichtige die Anschaffung eines neuen schweizerischen Lastwagens für Personen- und Warentransporte und bitte Sie um Auskunft über Ankaufspreise, Zinssätze, notwendige Amortisationen!'Betriebskosten und Fahrleistung. N. in N. Von einem neuartigen «Freilauf» für Automobile, der in nichts weiter als einem Ventil am Ansaugstutzen des Motors besteht. Oeffnet man es, so vermindert sich die Bremswirkung des Motors stark, weil nun an dieser Stelle Luft in das Ansaugrohr eintritt und die Bildung eines Va~ kuums verhindert. Da unter diesen Umständen fast keine Luft mehr durch den Vergaser gesaugt wird, hört auch der Benzinverbrauch auf. Das Ventil kann entweder mit einem Handbedienungsknopf oder mit zwangsläufiger Betätigung durch das Gaspedal versehen werden. Von einem neuen amerikanischen Verfahren zum Bau von Betonstrassen, das sich durch besonders niedrige Kosten und gute Eigenschaften der erhaltenen Betondecke aaszeichnen soll. Danach wird die ursprüngliche nicht betonierte Strassenoberfläche mit einer Spezialmaschine bis zu einer Tiefe von 10 cm aufgelockert. Nach Untersuchung der Beschaffenheit des Untergrunds wird in geeignetem Verhältnis Zement sowie etwas Wasser maschinell beigemengt. Das Verfahren soll gegenwärtig in 25 Staaten beim Bau von Nebenstrassen für leichten Verkehr erprobt werden. Vorgesehen ist zunächst eine to+ tale Streckenlänge von 200 km. Frage 1160. Kolbendichtungsmittel Ermetox. Können Sie mir die Bezugsquelle des Kolbendich-« tungsmittels Ermetox bekanntgeben? S. in B. Frage 1161. Betriebskosten. Ich bitte Sie höflich um eine detaillierte Aufstellung über Amortisation und Kilometerpreis bei 30000 km jährlich für einen Chevrolet, Modell 1939, 13 PS. A. in Z. Frage 1162. Elektrion-Oel. Ich bitte Sie höflich um Mitteilung der Adresse des Importeurs oder Generalvertreters der Elektrion-Oele. G. in L. Frage 1163. Welcher Marke wir den Vorzug geben. Ich beabsichtige einen französischen oder englischen Tourenwagen mit Sportcharakter anzuschaffen und bitte Sie um Ihre Auskunft, welcher der Marken H., T., D. und J. Sie den Vorzug geben. D. in O. Frage 1164. Drehscheibe für Garagen. Welche Schweizerinnen liefern Drehscheiben für die Garage? D. in S. Nicht der häufige - sondern der geregelte Oelwechsel Ist das Losungswort Es liegt nicht am Oel, wenn Sie wechseln müssen. Shell-Oel ist derart rückstandsfrei, dass Sie es unbeschränkt verwenden könnten. Die Verunreinigung kommt von aussen: Staub, Russ, Kondenswasser verursachen eine fortschreitende Verschlechterung. Da diese Einflüsse dauernd wirksam sind, muss regelmässig nach einer bestimmten Fahrtstrecke gewechselt werden. Regeln Sie den Oelwechsel mit der Shell-Etikette und verwenden Sie jetzt Shell Sommeröle (selektiv raffiniert) Sie sollten ständig darauf bedacht sein, aus Ihren Nutzfahrzeugen, und vor allem aus Ihren schweren Lastwagen, eine Maximal-Leistung herauszuholen. Ungeachtet seines grossen Hubvolumens gibt Ihr Motor nicht immer die PS her, welche seinem Brennstoffverbrauch entsprechen sollten. Schuld daran kann ein mangelhaftes Gasgemisch, ein zu alter oder abgenützter Vergaser etc. sein. Es ist deshalb wichtig, den Ursachen nachzugehen, aus welchem Grunde Sie in Ihrem eigenen Interesse an einem Ihrer Motoren versuchsweise einen -Vergaser mit Starter (Fallstrom oder anderes Modell) montieren lassen sollten. Nach Durchführung dieses Versuches wird Ihnen der Entscheid nicht mehr schwer fallen. Montage überall. GENERALAGENTUR FÜR DIE SCHWEIZ:! HENRI BACHMANN