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E_1939_Zeitung_Nr.034

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84. — DIENSTAG; 25. APRIL 1039 AUTOMÖBIL-T?EVUE 15 Erdölforschungen in der Schweiz Im Jahr 1935 ernannte die Zentralstelle für Arbeitsbeschaffung des Eids. Volkswirtschaftsdepartementes eine Kommission zur Beratung und zur Einreichung von Vorschlägen in allen zur Arbeitsbeschaffung geeigneten Objekten, die das Gebiet der praktischen Geologie, Mineralogie und Petrographie betreffen. Es war dabei vor allem vorgesehen, solche Arbeiten durchzuführen, welche der Erschliessung von einheimischen nutzbaren Rohstoffen dienen. Diese «Geotechnische Beratungsstelle » setzt sich aus Vertretern der Geotechnischen und der Geologischen Kommission der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft, der Eidg. Materialprüfungsanstalt und der Zentralstelle für Arbeitsbeschaffung zusammen. Schon in der ersten Sitzung anfangs 1935 erachtete die Geotechnische Beratungsstelle die auch von anderer Seite geforderte Abklärung der erdölgeologischen Verhältnisse unseres Landes, soweit dies durch eine geologische Untersuchung durchführbar ist, als eine unter den heutigen Verhältnässen not-; wendige Aufgabe. Sie konnte von der Geotechnischen Kommission bis zu diesem Zeitpunkte mangels Mitteln nur ungenügend bearbeitet werden. Die Geotechnische Beratungsstelle Vählte zu diesem Zwecke eine Unterkommission von Geologen, die auf erdöigeologischem Gebiet im Ausland tätig waren, und beauftragte sie, vorerst ein Programm für eine diesbezügliche Untersuchung des Landes aufzustellen. Dabei sollten vorallem auch die damals sehr zahlreichen arbeitslosen jungen Schweizergeologen eine vorübergehende Beschäftigung erhalten. Das Programm wurde der Beratungsstelle eingereicht und von der Zentralstelle für Arbeitsbeschaffung gutgeheissen. Letztere bewilligte die zur Durchführung notwendigen Kredite, so dass mit der Feldarbeit im Herbst 1935 begonnen werden konnte. In unserem Lande sind nach den allgemeinen Erkenntnissen folgende Gebiete einer näheren Untersuchung in bezug auf allfällige Erdölführung wert: ••• 1. Der Kanton Genf, besonders die westliche Hälfte. Hier sind schon an verschiedenen Steljen 3itu.miiipse Sandsteine gefunden md; Untere sucht worden. 2. Die juranahe Zone des Mittelland e e Tom Kanton Waadt bis gegen Aaräu.' 3. Einige Gebiete der alpennahen M o - lasseregion, vor allem im Kanton Freiburg, dann im Entlebuoh und auch vereinzelt in der Ostschweiz. Das erstgenannte Gebiet ist mit negativen Ergebnissen schon ausreichend erforscht worden und konnte deshalb weggelassen werden. Die Hauptarbeiten konzentrierten sich auf die Jurarandzone, die für eine spezielle geologische Untersuchung relativ einfache Verhältnisse darbietet und zugleich an einigen Stellen Spuren von ErdöToder Erdgas enthält. Auch die alpennahe Region wurde in die Untersuchung einbezogen, da von ihr einige Gasaustritte" bekannt sind, wie sie oft mit Erdölführung zusammenhängen. Allerdings sind im letztgenannten Gebiete die tektonischen Verhältnisse einer Beurteilung durch lediglich geologische Feldaufnahmen ungünstiger. : Die Arbeit wurde in der Weise durchgeführt, dass ein Teil der notwendigen Feldaufnahmen und Messungen von den jungen arbeitslosen Geologen gemacht wurde, während die Mitglieder der oben erwähnten Erdölgeologenkommission teilweise selbst Aufnahmen durchführten und anderseits die Arbeiten, nach Regionen abgeteilt, überwachten, Ergänzungen vornahmen, die Resultate zusammenstellten und ausarbeiteten. Auf Ende' 1937 wurden der Geotechnischen Beratungsstelle die sehr umfangreichen und von; vielen Karten, Profilen und .Plänen begleiteten Berichte über die einzelnen untersuchten Gebiete überreicht. Diese Berichte enthalten einerseits die geologischen Resultate, anderseits auch die praktischen Schlussfolgerungen, wie sie von den Mitgliedern dieser Kommission auf Grund der Befunde aufgestellt werden konnten. Für. die Allgemeinheit von Interesse sind vor allem die praktischen Schlussfolgerungen, zu'denen die Erdölkommission auf Grund der Untersuchungen gelängt ist. Dass dabei innerhalb der Kommission die Ansichten zum Teil geteilt sind, ist durchaus nicht verwunderlich für jeden, der mit der Schwierigkeit der Untersuchung, und Beurteilung von erdölgeologischen Fragen vertraut ist. Die praktischen Folgerungen der Kommission- lassen sich etwa wie folgt darstellen; t a) Die Kommission ist einstimmig der Auffassung, dass Im Jurageblrrjt ein Aufsuchen von Erdöl zwecklos ist. ' - b) Es besteht ebenfalls Einstimmigkeit, dass die wenigen im Molassegebiet an die Erdoberfläche tretenden, schwach Mtumen-Impräflniertsn Sandsteine zu arm sind, um praktisch verwendet werden zu können. ; immerhin Ist auch die Meinung vertreten worden, dass unter ganz ausstrgewBhnlichen Umstanden die Frag« elntr beschränkten Verwertbarkeit zu studieren wire. c) Die Möglichkeit des Vorkommens von ausbeutbarem Erdöl in der Molasse ausserhalb der oben erwähnten bitumenfahrenden Schichten; wird von 0 3 Mitgliedern verneint, von weitern 3 für nicht wahrscheinlich .und,von einem für ; . möglich gehalten. , - d) Ueber dje Frage des Vorkommens von Erdöl In Schienten unter der Molasse lautet die BeurteHunfl einheitlich dahin, dass die ..Wahrscheinlichkeit lusserst gering sei, eher sei an Gasvorkommen zu denken. e) Die Möglichkeit von »üsKeuliarem Erdöl In der alpennahen gefalteten MoIassMone lehnen 3 Mitglieder völlig .ab; 3 halfen die Vorkommen für unwahrscheinlich, halten aber verwertbare Gase eher für möglich; 1 Mitglied hllt auch Erdölvorkommen in dle*er Zone fOr möglich. f) Die grosse Mehrheit der Kömmission kann nicht zur Ausführung von Bohrungen raten, •die mit einiger Wahrscheinlichkeit ausbeutbares Erdöl liefern sollen; mehrfach wird aber die Meinung vertreten, dass D«r leere Kaifan hat flach» Seitenwind«. Er Itl höher alt breit. Der Druck zieht die Seifanwände auseinander. Das Prolil wird dadurch automalisch komprlmierf. — „Komprl-- mleiier" Gummi Ist widerstandsfähiger u. dauerhaftem daher 33 V. mehr Kilometer; Bohrungen zur endgaitigen Abklärung von Erdöl- oder Gashöffigkeit wünschenswert seien. Alle Mitglieder raten von geophysikalischen Methoden zur weitem Abklärung ab. Zusammenfassend kann auf Grund dieser Untersuchungen folgendes konstatiert werden. Rein geologische Feldaufnahmen können kaum mehr zur weitern Abklärung der Frage dienen. Verstärkte Anzeichen der Petrolführung wurden nicht gefunden. Indessen gelang es, die Strukturen der Molasse in den wichtigsten Gebieten genauer zu verfolgen, so dass die vermutlich günstigsten Stellen für Versuchsbohrungen angebbar sind. Eindeutig lässt sich die Frage, der Erdölhöffigkeit der schweizerischen Molasse ohne Versucbs- Jbohrungen weder vollständig verneinen noch OawShnllchet Reiten D«r •ufgtpumpt« Reife* dehnt jich. nach allen Richtungen aus. Das gespannt* Profil Ist für Schnitt« und Bruch« viel emplingllcher. O 4N nicht aufgepumpt 01H autf «*mn«t bejahen. Auf Gnmd der allgemeinen und der neu erworbenen Kenntnisse ist die Beurteilung eine verschiedene, wie obige Zusammenstellung zeigt; die Mehrzahl der beauftragten Geologen glaubt nicht an wirtschaftlich ausbeutbar© Mengen. Erdöl, etwas günstiger Werden die Verhältnisse für das Auffindet! von Gas oder Thermalwasser beur-, teilt.'Weitere Untersuchungen (z.B. Versuchsbohrungen) müssten der Privatinitiative überlassen werden, wob»i ausdrücklich auf das Risiko aufmerksam su fachen ist, da eindeutig positive Anzeichen explorationsfähiger Lager fehlen. rf1«eldun^*en Kein verbilligtes Benzin für die einheimischen Besucher der Landesausstellung. Ain 4. April reichte, wie? an dieser Stelle berichtet wurde, Nationalrat A. Lachenal folgende kloine Anträte ain\ • '"• , ". « Der schweizerische \Touring-Chjb hat' d^s eld. Finanzdepartement ersucht, den Automobilisten, die sich an die Lindesauseteilung in Zürich hegeben werden, 12 Rjr. je Liter Benzin zurückzuerstatten;. Der Unterzeichnete gestattet sich, dieses, Gesuch zu unterstützen und möchte gerne die Stel^ lungn&hme erfahren, die der Bundesrat in der Sache einzunehmen gedenkt. Er möchte hinweisen auf die nationale Bedeutung der Landesausstellung und auf die verbfältnismässig wenig/zentrale geographische-, Lage von Zürich, besonders in bezug auf die. romanische Westschweiz; auf die Tatsache, 48*1? die Bundes^; bahnen den Reisenden :bei gleichem" Anläss beträchtliche Tarifermässiguhgen einräumen; auf den Umstand, dass.es angebracht wäre, dass die Automobilisten, die dein Fiskus durch-den, Benzinverbrauch jährlich Millionen von FTafiken"einbringen, ausnahmsweise in den Geniiss einejr bescheidenen Vergünstigung auf den von ihnen einrichteten Zöljenvjtreten. Eine solche Massnahme.würde sich in moralischer''und materieller .fiinsicjjt «ehr günstig auf den Besuch der Landesausstellung auswirken. * Darauf antwortete der Bundesrat am -21. Aprilf ' t* Der Vergleich, mit den bähnseltig zugestandenen Soöderermässigungen für den Besuch der Landesausstellung darf nicht gezogen werden. Die Bahnen gewähren die besonder}*' Fahrpreisermässigungen nicht nur mit Rücksicht auf den nationalen'; Charakter der/Landesausstellung,, sondern ebensosehr aus kommerziellen Erwägungen, in Erwartung' erheblicher SÜehrfrequenzeji. Sodann ist Rücksicht zu nehmen auf die In- DER JÜBILÄUMS-REiFEN Noch nla hat ein Goodyear-Reifen, geschweige denn ein anderer Reifen, so viele und ausschliessllche Vorzüge geboten wie der neue G 100. Der G 100 wurde durch eine bahnbrechende Goodyear-Erfindung geschaffen. Er kostet nicht mehr als gewöhnliche Reifen, obwohl er 33'/« mahr Kilomater leistet. Dar malstgefahrana Reifen der Welt GOOD/YEÄR Th« Goodyear Tir« & Rubber Export Co., Hohlstrasse 110, Zürich Touristik-Bulletin des A.C.S. Stand der Alpenstrassen am 24. April. Die Paesierbarkeit der schweizerischen Bengstrassen hat sich seit der letzten Berichtswoche, trotz vereinzelter. Schneefälle, leicht gebessert. Siuation voVn 21. April 1939, morgens: Gänzlich schneefrei sind folgende Paßstrassen: Brünig, Etroits, Julier, Leozerheide, Maloja, fräzerenpass, Etzel, Molendruz, Morgins, Mosses, Ofen, Passwang, Saanenmöser, Scheltenpass, Wolfaiig und Weissenstein (seit 20. April freigelegt). Der Stand der noch gesperrten Alpenstrassen ist folgender: Aibula, Nordseite schneefrei bis Preda, Südseite gesperrt ab Ponte. Autoverlad Preda-Bevers. 3ernina, gesperrt zwischen Berninahäuser und La Rosa. •Flüela, Engadinerseite schneefrei bis zum Magazin, S km ob Süs; Davoserseite aper bis Restaurant Alpenrose. ITorclaz, ab morgen Samstaig, 22. April, durchgehend ; ohne Ketten geöffnet. Furka,-. gesperrt zwischen ReaJp und Münster im 'Wallis. Jrimsel, Haslital schneefrei bis Guttannen, WalHserseite gänzdich unpassierbar. GrQgser St. Bernhard. SchweizeTseite schneefrei bis ppurg-St. Pierre. Ibejg^tegg, gesperrt zwischen Oberiberg und Gberbe'rg ob Schwyz. Jaun, Bernerseite offen Ms Passhöhe. Freiburgerseite gesperrt ab Jaun. Oeffnung Mitte nächster Woche. Klausen, Glarnerseite aper bis Post Fruttberg, 6 km ob Linthal; Urnerseite aper bis Urigen. Lukmanier, unpassierbar zwischen Accla und 0!tvone. Marchsiruz. von Biere her offen bis zur Passhöhe, '•' vom Vallee de Joue gänzlich gesperrt, durchgehende Oeffnung in ca. 8 Tagen. Montets, noch für einige Tage gesperrt. Oberalp, unpassierbar zwischen Andermatt und Tschamutt. Pillon, gesperrt zwischen Les Diablereta und Gsteig. San Bernardino, unpassierbar zwischen Hinterrttefn und San Bernardino-Dorf. St. GotthaiMl, Nordseite schneefrei bis Hospenthal, Südseite aper bis Fort Foppa ob Airolo. Autoverlad Göschenen-Airolo. Simplon, gesperrt zwischen Ganterbrücke und Refuge 7. ca. 5 km ob Simplon-Dorf. Splügen. Schweizerseite aper bis zur 4. Kehre ob Splügen-Dorf, weiterhin gesperrt Umbrail'. Schweizerseite schneefrei bis Planteal ob •Sin-. Mar-a. teressen des schweizerischen Fremdenverkehrs. Es wird nicht mit Unrecht befürchtet, dass die Landesausstellung ohnehin eine starke Abwanderung des Verkehrszustromes auf Zürich und seine nächste Umgebung zum Nachteil notleidender Fremdenverkehrszentren zur Folge haben werde. Die Beuriruhigjing würde durch eine Erleichterung im anbegehrten Sinne noch erhöht. Dje Fahrpreisermässigungen der Eisenbahnen verfolgen aber auch den Zweck, breitesten Volksschichten, also auch den minderbemittelten, den Besuch der Landesausstellung zu erleichtern. Für minderbemittelte Volksschichten kommt aber die Reise mit eigenem Automobil in der Regel nicht in Betracht; folglich könnten sie, auch nicht in den Genuss "der vom T.C.S. vorgeschlagenen Benzinermässigung gelangen. Ebensowenig hält eine Berufung auf das verbilligte ' Fremdenbenzin näherer Prüfung stand, denn/dort handelt es sich um eine wirtschaftliche NotinasBnahme. welche durch die Verhältnisse in> internationalen Fremdenverkehr bedingt wurde. »D,ie .Durchführung der beantragten Massnahme würde offenbar die Einrichtung einer eigens zu diesem. Zwecke bestimmten, kostspieligen Abfertigungs-- .und Kontrollstelle auf dem Areal der Landesausstellung bedingen und angesichts des ohnehin' zu erwartenden intensiven Automobilverkehrs unliebsame Verkehrsstörungen und Weiterungen zur. "Folge haben. Sodann unterliegt es für den Bundesrat keinem Zweifel, dass die in Rede stehende Erleichterung, sofern sie eingeräumt würde, i in der Folge IU gleichlautenden Begehren zugunsten der Basler Mustermesse, des Genfer Automobilsalon« und anderer volkswirtschaftlich bedeutsamer Veranstaltungen führen müsste. Es liegt aber nach den bisherigen- parlamentarischen Erörterungen über die vorausgegangenen Finanzprogramme offenbar in der Absicht des Gesetzgebers, dass die so überaus wichtige Fiskalposition der Treibstoffzölle keine weitere Einbusse erleide. In diesem Zusammenhange sei noch darauf hingewiesen, dass die direkten Aufwendungen de9 ..Bundes zugunsten der Landesausstellung gemäss BB. vom 27. Oktober 1937 nicht weniger als 3 840.000 Fr. betragen. Für eine weitere, indirekte Subventionierung in der beantragten Form liegen zwingende Gründe im allgemeinen Interesse des Landes nicht vor. Der Bundesrat bedauert daher bei aller Anerkennung der Bestrebungen des T.C.S., dem Begehren auch «einerseits nicht entsprechen zu können und heisst die bereits erfolgte Ablehnung durch das eidg. Finanz- und Zolldepartement gut. » -, Verkehr über die ehemalige deutsch-österreichische Grenze. (Mitg. v. ACS.) Seit einigen Tagen ist jede Orenzabfertigung zwischen .Deutschland und dem ehemaligen Oesterreich aufgehoben. So weist am Grenzzollamt Ziegelhaus bei Lindau ein Täfelchen mit der Aufschrift * Grenze frei», daraufhin, dass hier, keine Zollbeamten Dienst tun und jede Einfuhr und Ausfuhr von .Waren, ohne, die .bisherige .Kontrolle erfolgt. Unerledigte Zolldokumente für Motorfahrzeuge, sind zur Löschung.nicht mehr an das Grenzzollamt, sondfern an das Hauptzollamt in Lindau senden.