Aufrufe
vor 8 Monaten

E_1939_Zeitung_Nr.039

E_1939_Zeitung_Nr.039

18 AUTOMOBTL-REVUE

18 AUTOMOBTL-REVUE FREITAG, 12. MAI 1939 — N° 39 POU® 11 LÄVAGE AUTOMÄTIQUE >ES ÄUTOMOB5LES "SYSTEME EMAMUE^, WHmi FUi» DAS AUTOMATISCHE >ER! ÄUTÖWAGÜOS1STEäÄ •iBREVETE DANS , rrous LES PÄVS GRIBI& CO. AG., BURGDORF GROSS-SCHREINEREI FENSTERFABRIK •-- • - AUSFÜHRUNG SÄMTLICHER FENSTER Der fortschrittlich eingestellte Werkstättechef fordert die stets betriebsbereiten, bekanntlich unübertroffenen \däR& Affoltern a. A. Alb. Dubs Auto-Garage u. Rep.-Werkstätte Tel. 946.201 Basel Georg Kenk Dreispitzgarage Reinacherstrasse 30 Tel. 44.453 Hindelbank Christ. Schorro Garage Erstkl. Referenzen Tel. 74.99 Ober-Wetzikon A. Walder Garage Tel. 978.502 Sursee, O. R. Wyder FORD MERCEDES-BENZ Telephon 36 Zürich G. Bausch Auto- Rep.-Werkstätte „Letagrund" Badenerstrasse 531 Te.. 58.143 Zürich 3 Grd. Garage Lmmat, Auto-Serv ce Jos. Stierli & Co Limmatstr. 212/14 Tel. 33.853 Zürich 6 G. Horber Auto-Werkstätte Laurenzgasse 12/14 Tel. 28.904 Garage u. Reparaturwerkstätte Isteinerstrasse 82 Tel. 34.437 Buchs (St. G.) Alfred Sulser Auto-Garage Tel. 88.500 Luzern Panorama- und Letzigarage Meister: M. Koch Telephon 27.777 Romanshoin Hans Müller Garage z. Schmiedstube Dipl. A. Graf, Chefmechan. Tel. 1S9 Uraniastr. 31 J. F. Dilger dipl. Chefmechaniker Tel. 3 93 64 Triemli-Garage Birmensdorferstr. 494 Tel. 72.960 Autogarage Hardplatz 21 Tel. 31.108 Solid gebauten Occasionsanhänger von 3,5 T. Nutzlast hat billig abzugeben DENZLER & Co., Zollbrück (Bern) Basel H. Ämacher-Egger Zürich 1 City-Garage A.G. Zürich 3 Emil Horber Zürich 4 Rob. Fässler Zürich-Seebach Glattal-Garage G. Bien Schaffhauserstr. 519 Tel. 69.154 Verlag. Druck und ClichiSs: HALLWAG A.-G- Bern. Meister im Basel Grosspeter-Garage OPEL Offizieller General- Motors - Service Grosspeterstr. 12 Telephon 4.99.40 Frauenfeld Talbach-Garage P. Walter Chefmechaniker Tel. 3.66 und 8.83 Memngen Christian Boss Auto-Garage u. Rep.-Werkstätte Tel. 180 Sarnen Cl. Sidler Tel. 102 Zürich X. Perrot Neue Capitol-Garage, beim Central Tel. 42.624 Zürich 3 Fritz Schleith Auto- Rep.-Werkstätte Schwendengasse 8 Tel. 56.116 Zürich 4 E. R. Rüegg Auto- Rep.-Werkstätte Badenerstrasse 360 Tel. 33.084 Zürich 7 Hans Lienberger Auto-Rep.-Werkstätte Steinwiesstrasse 37 Tel. 21.570 Privat 24.603 SCHINDLER tc LUZERN Vertreter In Berti! • ;s; A. FÄSSLER, Bollwerk 41 Telephon 2.25.14 Sm Diff.-Gehäuse etc£ü*parltrt Ernst Rebmann, AARAU. Telephon 214 44. das erst*,'wirtlich einwandfreie Schiebedach, das schon seit Jahren zu einem billigen Preis geliefert wird und in Hunderten von "Wagen seine absolute Wasserdichtheit und Geräuschlosigkeit bewiesen hat. Bequeme Handhabung im Wageninriern, auch während der Fahrt Einfachster Einbau. Verlangen; Sie Prospekt vom Erfinder und Konstrukteur H. Lange, Erlenbach/Zch. Telephon-910.859. ARZTWAGEN OPEL OLYMPIA, Modell 1938, 4türi_ge Limousine, 2O0Ö0 km, gepflegter Wagen, zu interessantem Preise zu verkaufen. (39 Anfragen unter Chiffre 8955 an die Automobil-Revue, Bern. . ERSTKLASSIGE OCCASION! CABRIOLET Fabrikat OPEL 9 PS, aus Privatband billig zu verkaufen. Offerten unter Chiffre 8934 an die (38,39 Automobil-Revue, Bern. Original teile sind vorteilhafter ' Ueber 100 000 Teile am" Lager KreuzBtr. 4'Utoqua Telephon 4.16.20 Zu verkaufen 6-Plätzer FIAT ARDITA 10 PS, 518, mit neuem Motor, erst 20000 km gefahren, eventuell Tauschgelegenheit mit 6/7-Plätz., 15 bl« 18 PS. A. Alten- EDUARD IFANGER, USTER Werkzeugfabrik Auch zu beziehen bei allen erstklassigen Werkzeughandelsfinnen Rennwagen MASERATI 1,5 Lt. 6 ZyL, letztes Modell, in jeder Beziehung wie neu, sehr schneller Wagen, mit div. Ersatzteilen u. Reservematerial, infolge Aufgabe des Rennsportes billig zu verkaufen. Offerten unter Chiffre Z6480 an die Automobil-Revue. Bureau Zürich. CAM PIC-LIEGESTUHL FINDET IN JEDEM AUTO PLATZ Neu: * PAT. ANQEM. ZUSAMMENGELEGT 67 x 65 x 9 cm. KOMPL. FR. lt.-. Sleherungiriegel, der das Umklappen des Fusses verhindert. VERLANGEN SIE BEIM NÄCHSTEN WIEDERVERKAUFER DEN NEUEN CAMPIC-UEGESTUHL DER PROQRESSA AQ., OBERBURQ erhältlich zu machen, die in jeder Hinsicht für Sie passf, ist äusserst einfach: Sie geben ein sogenanntes Kaufgesuch in die «Automobil-Revue», erwähnen darin die Anforderungen, die Sie stellen müssen und brauchen dann aus den eingegangenen Offerten nur noch die günstigste auszuwählen. mA* eeineWl* Für wirkungsvolle Inserate: Hallwat-Cliches I

BERN, Bienstag, 16. Mai 1939 Automobil-Revue . II. Blatt, Nr. 40 Als Kühlerfigur zu gross nicht genügend Luft hinzu, und, ja, dann steht die Maschine ...» «Merke ich, Fritz... Und -wenn nun bei unserer Urlaubsfahrt in der nächsten Woche die Düse auch immer verstopft ist, dann kommen wir wohl in vier Wochen in Lugano an?» Fritz schob seufzend das Rad auf den hel- Der Motor machte auf einmal «Blupp... blupp ... blupp ...» Dann stand das Kraftrad. Hella hätte es beinahe aus dem Soziussitz gehoben. «Was ist los, Fritz?» «Weiss nicht», brummte Fritz und hob das Rad auf den Ständer. «Komm, halte mir mal die Taschenlampe!» len Eingang zu. Hella stiess einen Seufzer aus und starrte in die Nacht. Ein Schraubenschlüssel klirrte. «Möchte wetten, dass die Düse verstopft ist», knurrte Fritz. Er schraubte emsig, hielt das kleine Messingding in der Hand und blies nach Leibeskräften hindurch. «So wird's gehen», rief er siegessicher, schraubte wiederum und trat an den Kickstarter. «Paffpaffpaffpaffpaff... blupp ... blupp . •. blupp... blupp...!» Aus! Wieder stand der Motor. Fritz tippte mit Stenotypistinnengeschwindigkeit auf den Vergaserknopf. Endlich schnurrte der Motor das gewohnte Lied. Im nächsten Dorf wieder das fatale «blupp.« blupp ... bluppbb ... blupp». Und dann aus! «Wenn das so weiter geht, sind wir morgen abend zu Hause», schimpfte Hella. «Das ist ein bisschen Mühle von Motorrad.» «Erlaube mal, Mühle?» «Dann meinetwegen Windmühle! Wie spät ist es denn?» «Kurz nach 11 Uhr.» «Mutti hat gesagt, wenn ich nicht spätestens um 12 Uhr zu Hause bin, gibt es einen Mordskrach!» «Es ist wieder die Düse, sicher die Düse!» knurrte Fritz und schraubte und blies wie besessen, trat an, tippte auf den Vergaserknopf ... Nichts ... nichts! «Was nun?» seufzte Hella. «Das Rad in den nächsten Gasthof einstellen und mit dem Zug fahren. Um 12.45 Uhr ,geht einer, der um 4 Uhr eintrifft...» «Mensch, den Segen, den ich zu Hause kriege!» schmollte Hella. «Dabei hast du das Rad gerade den vierten Tag; du hast mir doch erzählt, du könntest, wenn es darauf ankäme, sogar Rennen fahren .,.» «Natürlich, ich habe schon als Säugling auf dem Motorrad gesessen!» «Und jetzt sitzest du fest!» Fritz legte den Finger an die Nase. «Weisst du, bei neuen Maschinen gibt es mitunter im Tank ganz winzige Unreinigkeiten. Man sieht sie mit blossem Auge kaum, aber diese winzigen Dingerchen verstopfen die Düse, es tritt gera&rf- ' «Uebrigens werde ich nicht mit dem Zug fahren», fuhr Hella fort, «ich stelle mich ein- fach mitten auf die Landstrasse und halt ersten besten Wagen an...» Da gruben auch schon zwei Scheid breite Lichtkegel in die Nacht. Hella sich mitten auf die Landstrasse und winkte. Ein brüllender Hupenton, dann kreischten die Bremsen. «Dann gute Nacht, Fritz...» — Hella stieg schön ein — «bis morgen abend um 6 Uhr! Schlaf gut!» Ein Schlag klappte, fort stob der Wagen in die Nacht. «Das Kennzeichen!» dachte Fritz... und starrte der Nummer ZH 44587 nach. «ZH 44587», murmelte er. Am Gasthof schrieb er sich die Nummer auf. Dort war auch eine Zapfstelle. «Panne gehabt, Düse verstopft», sagte er zum Tankwart. «Keine Spur, die Düse ist sauber wie frische Wäsche, aber Ihr Sprit ist fertig ...» Richtig, als Fritz getankt hatte, schnurrte die Maschine so laut, als wollte sie ihn auslachen. -...«Es geht wirklich nicht, Fritz», sagte Hella zwei Wochen darauf. «Der Chef hat bestimmt, dass ich nächste Woche in Urlaub gehe...» «Und ich kann mich dann nicht freimachen. Also ist es Essig mit unserer Ferienfahrt.» *?|8cLTBih "mir deinen Photoapparat, Ich bringe d]r auch eiij paar ganz feine Bilder mit.» -Fritz brachte am'Abend den Photoapparat niit, am nächsten Morgen wollte Hella fahren. , In den zehn Ferientagen Hellas war es Fritz zumute, als habe er ebensolange auf das Ergebnis der Maturitätsprüfung zu warten. Endlich kam sie zurück, doch am nächsten Tage wollte er ja seinen Urlaub antreten. ' «Wie war es? Gut erholt, Hella?» «Fein, jai War im Tessin...» Sie kramte einen ganzen Stapel Bilder aus der Handtasche ... Das Haus, in dem Hella gewohnt hatte... Hella im Badeanzug... Hella, wie sie die Hühner fütterte... Hella im Touristenkostüm ... Hella auf einem Felsen am See als Nixe... Hella und im Hintergrund die Wiese... Hella, wie sie die Lämmchen umarmt ... «Ich möchte unterwegs auch ein paar Aufnahmen machen.» Er blickte dabei auf ihre grosse hellbraune Handtasche... «Dort ist der Apparat... das ist nett, dass du ihn nicht vergessen hast...» «Ja...» stammelte Hella, «aber ich muss ihn dir morgen früh an den Zug bringen!» «Weshalb?» «Es ist noch ein Film von mir drinnen.» «Gib nur her», rief Fritz und nahm den Apparat an sich, «ich lasse ihn unterwegs entwickeln ...» «Wie du denkst, lieber Fritz», meinte Hella eigenartig. Und Fritz fuhr ab. Unterwegs, irgendwo in den Ferien, Hess Fritz den Film entwickeln. Als er die Abzüge betrachtete, sah er wiederum Hella... Hella beim Kopfsprung, Hella beim Kaffeetrinken und Hella... als. Kühlerfigur, vergnügt auf der schlanken Kühlerhaube einer eleganten Limousine sitzend... Und diese Limousine trug das Kennzeichen... ZH 44587... Da er ein gewissenhafter Mensch war, stellte er die betreffenden Bilder Hella durch die nächste Post zu... Die einzige Zeile, die er hinzuschrieb, hiess: «Als Kühlerfigur zu gross geraten...» Phottt Wählbar« (Schotte!)