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E_1939_Zeitung_Nr.038

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12 AUTOMOBIL-REVUE

12 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 9. MAI 1939 — N° 38 Gebaut um standzuhalten BE ine [im Dar naiie Chavrolat «er dar Bura Angenstsln bat Aatch Unverbindliche Probefahrt und Auskunft über bequeme Teilzahlung durch bei: Aadorf: E. Rucistuhl / Aarau: T. Glaus & Co. / 'Baden: B. Leoni / Basel: Agenco Americaine / Bern: Schneiter & Cie. / Biel: Gebr. Probst / Chur: L. Dosch / Glarus: E. Ryffel / Liestal: Blank A.-G. / Locarno: E. Sangalli / Luzern: F. Koch / Lugano:. Garage Grassi / Ölten: Moser & Gie. / Reiden: Gebr. Zimmerli / Schaff hausen: City- Garage / Solothurn: Kupferschmid & Cie. / St. Gallen: Jean Willi / Weinfelden: J. Ammann / Winterthur: Lind-Garage / Zug: A. Kaiser / Zürich: Franz A.-G. sere und besser geformte Elektroden. KeirtXGlühen — kein Verbrennen. Isolierkörper in bisher nieverreichter Unempfinidlichkeit. Präzisionsarbeit aus einer führenden amerikanischen Z^ridapparatefabrik. E. Steiner, Bern Laupenstrasse 11 Jenen Motoren, die ins „bessere Alter rutschen", zeigen sich notgedrungen die ersten Altersbeschwerden: Ein vermehrter Verbranch an Oel und Benzin. Wieso? Weil die Zylinderwände vielfach abgeschliffen sind nnd die Kolbenringe keine richtige Abdichtung mehr, besorgen. Da heisst das zuverlässige Heilmittel, das dabei auch noch das Portemonnaie schont: „OLDGOLD", die „an* schmiegenden" Kolbenringe. Dank ihrer Elastizität dichten sie bei jeder Geschwindigkeit auch unregelmässige Wandungen einwandfrei ab, ohne dass der Druck irgendwelche anormale Abnützung nach sich zöge. Die vielfachen Referenzen aus der ganzen Schweiz, die wir Ihnen gerne bekanntgeben, beweisen, dass „OLD GOLD" ein zuverlässiges Heilmittel gegen diese Beschwerden darstellen. Acar Das altbekannte Vertrauenshaus für alle Auto-Ersatzteile Bern EHingerstrasse 6 a, Tel. 26.084/85 Zürich Lausanne Seebofstr. 15, Tel. 26.828/9 5, av. Ruchonnet, Tel. 32.567 wäscht Ihr Auto in 10 Minuten ohne Beschmutzen der Hände, ohne Verunreinigung der Kleider, bequem und sauber. Schweizer-Fabrikat, Pat. angem. Preis Fr. 28.— Prospekte und Vorführung durch ^imn.iDDinmirDin cnfTPirrB v>i 07 ANHANGER Stahl- und Leichtmetall-Ausführung Kipper - Bremsen - Umbauten Lastwagenbrücken In Leichtmetall- und StahlausfDhrung J.MERK - Anhängerbau - FRAUENFELD Beatusstr.3, StGaflen •Tel.22.022 setef in erster Linie einen Abnehmer voraus, dessen Bedürfnissen das Fahrzeug in jeder Hinsicht entspricht. Eine « Kleine Anzeige > in der « Automobil-Revue > leistet in dieser Hinsicht immer gute Dienste, weil eine zweckmässige Ausschreibung auf jene Interessenten trifft, die aus ihm einen maximalen Nutzen ziehen und darum einen guten Preis bezahlen können. Garage nnd elektromech. Werkstätte S. KRONENBERG-LUZERN Maihofstrasse 97 , Telephon 23.636 Offiz. Bosch- und SAURER-Service Fabrikation von Auto-Bestandteilen Speziell„KRO"-Schnellganggetriebe (auch als Reduziergetriebe verwendbar) für Motorlastwagen und Cars Eigenpatent Ersparnis an Zeit und Brennstoff Schonung von Motor und Getriebe la. Referenzen Originalteile j sind vorteilhafter ' •[ lieber 1OOOOO Teile am Lager t Telephon 4.16.20 ROLLSYNOL MOTOR OIL entspricht allen Anforderungen höchste Schmierkraft REO rassiger Antrieb für vorzügliche Obenschmierung ERNST HURLIMANN, WADENSWIL ABTEILUNG: OELE und BENZINE Verlag, Druck und Cliches: HALLWAG A.-G., Bern. Für wirkungsvolle Inserate: Hallwag-Gliches 1

No 38 III. Blatt BERN, 9. Mai 1939 38 III. Blatt BERN, 9. Mai 1939 Stivassenrevliehp Wagentüren richtig geschlossen? Auch die Türen ihres Wagens können ihre Tücken haben, sogar sehr folgenschwere. Dann nämlich, wenn Sie sie nur so halbbatzig ins Schloss werfen oder sie zu öffnen versuchen, währenddem sich das Auto bewegt. Vor einigen Monaten wurde ein Pariser Industrieller mit seinem Chauffeur und seiner Frau getötet, weil diese ihren in der Türe eingeklemmten Mantel in voller Fahrt lösen wollte. Die praktischen Schlussfolgerungen daraus heissen : keine Wagentür öffnen, ohne sich vergewissert zu haben, dass dadurch jemand Schaden nehmen könnte. Nicht zugeschoben, sondern richtig zugeknallt will die Türe sein. Sie nur leicht anzustellen, auch bloss für einen kurzen Augenblick, ist gemeingefährlich. Nicht nur für Sie selbst, sondern auch für andere wirkt es sich vorteilhaft aus, wenn Sie sich's verkneifen, ihrerseits an die Tür anzulehnen. Lassen Sie Kinder nie allein im Fond. Und wenn die Türe nicht recht geschlossen ist, verlangsamen Sie das Tempo oder halten Sie an, um sie zuzuwerfen. Während der Fahrt aber haben solche Manipulationen zu unterbleiben. Immer wieder die Arbeits- und Ruhezeit der Beruischauffeure. In ihrem Geschäftsbericht 1938 lässt sich die Direktion der Volkswirtschaft des Kantons Zürich zum Kapitel «Arbeits- und«Ruhezeit der Motorfahrzeugführer» wie folgt vernehmen: Um einen einheitlichen Vollzug zu erreichen, wurden die Vollzugsorgane mit Kreisschreiben vom 3. März 1938 angewiesen, sämtliche Uebertretungen der Verordnung über die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Motorfahrzeugführer den zuständigen Statthalterämtern zu verzeigen. Zudem wurde das Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit ersucht, eine interkantonale Regelung über die Zuständigkeit der örtlichen Behörden zu treffen. Die ein bis mehrere Tage dauernde Abwesenheit äer Motorfahrzeugführer bei Gesellschafts- und Ueberlandfahrten erschwert die Kontrolle über die Einhaltung der Arbeits- und Ruhezeitbestimmungen ausserordentlich. Die Verordnung enthält keine Vorschriften, dass die höchstzulässige Arbeits- und Präsenzzeit innerhalb einer bestimmten Zeitspanne liegen muss. Von zürcherischen Reiseunternehmungen wird für grössere Ueberlandtouren ein zweiter Chauffeur herangezogen, damit der höchstzulässige Der 90. Geburtstag der Witwe des Automobil-Pioniers Dr. e. h. Carl Benz, am 3.,5.39, brachte der Jubilarin zahlreiche Ehrungen. Unser Bild: Direktor Dr. Kissel von ider Daimler-Benz AG. gratuliert «Mutter Benz». Dienst am Lenkrad von neun Stunden eingehalten werden kann. Die doppelte Besetzung der Wagen mit Fahrpersonal bei Gesellschaftsfahrten von langer Dauer liegt im Interesse der Verkehrssicherheit. Im weitern weist der Bericht darauf hin, dass 1938 593 Verzeigungen, wovon 285 auf ausserkantonale Unternehmungen und Motorfahrzeugführer fielen, 873 Uebertretungen der Verordnung betrafen, die mit Fr. 10 291.— geahndet wurden. In 373 Fällen wurde das Kontrollheft unrichtig, nachlässig oder gar nicht geführt; 67 Fälle betrafen Uebertretung des Nachtfahrverbotes, 224 Fälle Ueberschreitungen ier Grenzen der täglichen oder zweiwöchentlichen Arbeitszeit, 50 Fälle Nichteinhalten der Freizeit- oder Sonntags- und der Nachtruhezeitbestimmungen. In 159 Fällen fehlte im Kontrollheft die Unterschrift des Auftraggebers oder seines Vertreters. In 288 Fällen wurde ein Verschulden der Arbeitgeber nachgewiesen; sie wurden daher ebenfalls bestraft. Zudem wurden 50 Verzeigungen und 8 Beschwerden von ausserkantonalen Fahrzeugführern an den Wohnsitzkanton geleitete Die kantonalen und städtischen Verkehrskontrollen unterbreiteten 94 Verzeih; gungen und Meldungen über Grenzfälle zur Uebefprüfung. Zur Erledigung von Beschwerden und Eingaben wurden 98 Betriebe besucht. Bei 4 Bussen wurde gerichtliche Beurteilung verlangt; in 3 Fällen wurde die Busse bestätigt und in einem Falle aufgehoben. Ausland Neue Lösungen des Parkproblems. In keinem Lande spielt das Problem der Schaffung von Parkierungsmöglichkeiten eine grössere Rolle als in den Vereinigten Staaten mit inrem im Verhältnis zur Einwohnerzahl beispiellos hohen Automobilbestand, sowie dem in den zeitweise übervölkerten Geschäftsstrassen unvermeidlichen Stossverkehr. Die für den Verkehr verantwortlichen Körperschaften wetteifern infolgedessen mit der privaten Initiative in der Schaffung zusätzlicher Parkmöglichkeiten, in der Erfindung von 4deer> also, die-Wagen während ihrer Wartezeit "ays*-den Verkehrsstrassen zu entfernen, ohne deren Eigentümer zu allzugrossen Fusswanderungen zu zwingen. Die eigentliche Ursprungsstätte des amerikanischen Automobilbaus, die Stadt Detroit, hat vor kurzem einen Gedanken in die Tat umgesetzt, der tatsächlich einen gangbaren Weg zur Lösung des Problems weist. Die Stadt hat eine Reihe freier Terrains ausserhalb des Geschäftsviertels angekauft und zu Parkplätzen umgestaltet. Die Benützung dieser Parkplätze ist mit der Entrichtung einer geringen Gebühr verbunden; doch hat jeder Benutzer das Recht auf unentgeltliche Beförderung in den ständig zwischen den Parkplätzen und allen Teilen des Geschäftsviertels verkehrenden städtischen Autobussen. Ein Geschäftsmann also, der sich ins Bureau begibt, eine Hausfrau, die in der Stadt Besorgungen machen will, fährt im eigenen Wagen bis zum nächstgelegenen Parkplatz, stellt ihn dort ab und bedient sich nun des Autobusses bis zum Augenblick der Rückkehr zum Parkplatz. Immer mehr finden in den Großstädten die Paternoster-Aufzüge für Autos Eingang, in denen zumeist zehn bis zwölf Personenwagen übereinander geparkt werden können; sie nehmen kaum mehr Platz ein als ein einziger Wagen fürs Parken benötigt. Hauptsächlich im Westen, _wo der Grund und Boden noch nicht so unerschwinglich teuer ist, werden vielfach die neuen Geschäftshäuser einstöckig gebaut und die Parkplätze auf den Dächern angelegt; zumeist fährt man direkt auf schräger» Rampen hinauf, lässt den Wagen oben stehen und begibt sich mit dem Lift ins Innere des Gebäudes. Sehr interessant sind die garageähnlichen Parkplätze, bei denen der Automobilist seinen Wagen einfach im Torweg stehen lässt. Aus einer Versenkung unter dem Auto taucht ein kleiner Elektrokarren auf, hebt den Wagen hoch und befördert ihrt nach hinten an einen freien Platz, ohne dass eine fremde Hand das Steuer berühren müsste. Auf die gleiche Art wird das Auto später bei Bedarf wieder nach vorn befördert. Die meistverbreitete Massnahme zur Behebung der Parknot besteht aber in den bekannten « Parking meters », die jetzt bereits von mehr als hundert amerikanischen Städten angewandt werden; das sind jene kleinen säulenförmigen Automaten, die in den Hauptverkehrstrassen an den Randsteinen stehen und nach Einwurf eines 5-Cent-Stückes eine kleine Flagge freigeben, die eine Stunde lang das Recht gibt, den Wagen zu parken. Nach Ablauf der Stunde muss ein neues Geldstück eingeworfen werden, sonst wird eine Busse irr 50—lOOfacher Höhe fällig. Die Erfolge dieser ry>etho,clp\hinsicht- Hch der Freihaltung' der'Strasse werrderf als -geradezu unübertrefflich bezeichnet. Bekannte Ia. Kusterer-Qualitäl präzise Konstruktion, in 2Sekundengeöffnet oder geschlossen, garantiert wasserdicht. Einbau ab Fr. 350.- ist Jfux den £ack, xuas Oicom pU xLasMetaU Die wissenschaftliche Lackpflege-Methode, die als einzige alle Ihre Wünsche erfüllt und über die SieelngehendAuskunfterhalten durch Ihren Garagisten oder durch die Generalvertretung ACAR A.-G. BERN ZÜRICH LAUSANNE Effingerstr. Ba Seehofstr. 15 5, ov. Ruchonnet Tel. 2 60 84/85 Tel. 2 68 28/29 Tel. 3 25 67 Man kann sich fragen 1 warum die üebertragung vom SERVO-Bremsapparat zu den Bremsbacken hydraulisch erfolgt, anstatt durch Gestänge,. und warum bei Druckluftbremsen neun Zehntel aller Anlagen nicht direkt, sondern vermittelst Oeldruck auf die Bremsflächen wirken. Der Grund liegt in der Tatsache, dass die Oeldruckbremse durch den Wegfall sämtlicher Gelenke und Hebel einen ausserordentlich hohen Uebertragungs-Wirkungsgrad besitzt, dass sie in der Bremswirkung gleichmässig und se bstregulierend ist und durch die Einfederung nicht beeinflusst wird. Durch den Wegfall des Bremsschlüssels werden die Drücke auf beiden Backen selbsttätig ausgeglichen. Es ist ein Beweis für die Vorzüge der Oeldruckbremse, dass unsere sämtlichen schweizerischen Lastwagenfabriken, die technisch und qualitativ an der Spitze der Welterzeugung stehen, für ihre Unterdruck- und Druckluftbremsen heute hydraulische Üebertragung verwenden. Natürlich ist die hydraulische Bremse teurer, aber es ist ein Zeichen des Sinnes für Qualität, dass trotzdem 95% aller Einbauten mit Hydraulik ausgeführt werden. Aul die Dauer ist eben auch hier das Teurere billiger. Eine technisch besonders günstige Lösung ist unsere Kombination, welche den Oeldruckhauptzylinder am SERVO- Apparat angeflanscht enthält und damit auch die letzte mechanische Zwischenübertragung ausschaltet. V W^M£ ADOCC!1?D*I? 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